„… wohin sich abstrakter Intellektualismus verirren kann. …“

 

oder: Jede Ähnlichkeit mit aktuellen Parteitags-Red(e)n(ern) ist rein zufällig

 

Noch deutlicher gesagt: Allzu viele, vor allem dogmatische Linke ignorieren, dass es die mächtigen Kapitalinteressen sind, die – vermittelt über frei gewählte Mehrheiten der Gesetzgebungsorgane – bestimmen, was und wen sie in welcher Weise kriminalisieren, auch was als Wirtschaftskriminalität, was als organisierte Kriminalität und Korruption zu gelten hat. Deshalb werden ja selbst schwerste Formen der Steuerkriminalität von Medien, Staatsanwälten und Gerichten oft sehr mild und verständnisvoll als „Sünde“ beurteilt. Arme, Obdachlose, Sozialleistungsempfänger und solche, die Armut und Elend auf die diversen kapitalistischen Ausbeutungspraktiken zurückführen und sich dagegen auflehnen, werden – trotz Demonstrationsrecht und Meinungsfreiheit – nicht selten schon bei geringsten Vergehen wie Verbrecher gejagt und verurteilt.

Ihrem parteipolitischen Absolutismus haben beide Hauptströmungen des organisierten Antikapitalismus, Reformer und Revolutionäre, ihre Niederlagen vor 1933 und – nach kurzer Fraternisierungs-Euphorie 1945 – zunächst ihren Abstieg, und nach der Wiedervereinigung ihren, man darf sagen Absturz in die Bedeutungslosigkeit zu verdanken.

 

Siehe auch: „… die Schergen des Finanzfaschismus.

 

 

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