Wie wird Kunst für jeden Menschen zu etwas Essenziellem wie Luft, wie Wasser … !?

 

… oder: „Schönheit von Kunst und Literatur hat etwas mit Liebe zu tun, die stärker ist als der Hass.

 

 

 

„Ich plädiere lediglich für radikale Transparenz und Aufklärung.“ Ihre Selbstbetrachtung schließt mit den Worten: „Wir sind ungeduldig geworden.“ Man darf annehmen, dass diese Ungeduld auch mit ihren Studenten zu tun hat, die sie seit nun bald zwanzig Jahren in Berlin unterrichtet. „Ich sehe und höre, wie die 20-Jährigen von 2018 anders sind als die von 2010 und diese wiederum anders sind als die 20-Jährigen von 2000“, schreibt sie, naturgemäß ohne empirischen Beleg, aber doch mit „sicherem Gefühl, wie für die Jüngeren von heute die Frage nach der Herkunft (von Kaffee, Textilien, Möbeln, Handyteilen, aber auch von Kulturgütern) kardinal geworden ist. Sie wollen zunehmend wissen, wie am anderen Ende der globalen Welt unter welchen Bedingungen und zu welchem Preis ihr Luxus entsteht.“

An einer anderen Stelle zitiert sie Rilke und dessen in Paris entstandenes Gedicht „Archaischer Torso Apollos“. Es endet mit den berühmten Zeilen: „da ist keine Stelle, die dich nicht sieht. Du musst dein Leben ändern.“ Solches Pathos ist Savoy bei dem, was sie schreibt und sagt, durchaus nicht fremd. Sie will, dass ihre eigene, positive Erfahrung mit dem Museum jedermann zugänglich ist: „Dem Reiz eines Objekts erliegen, berührt, beeindruckt, bewegt, überrascht werden von einem Gegenstand, den man im Museum erblickt (…) Diese Erfahrungen und viele andere dürfen nicht einzig den Erben einer asymmetrischen Geschichte vorbehalten bleiben, die darüber hinaus das Privileg der Mobilität genießen.“

 

Zu „Erinnerung” hier mehr …

„Kunst macht sichtbar.” …

 

 

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