„… Baden-Württemberg ist ein Exempel dafür, wie sich Parlament und Regierung die Bildungspolitik von Konzernen, Wirtschaftsverbänden und Unternehmensstiftungen aus der Hand nehmen lassen. …“

 

… oder: Schau Dir die Waldorf-, Rudolf Steiner-Schule(n) genau an: Wer ‚regiert’(!?) …

 

Ich fürchte, das Fach „Wirtschaft“ ist gedacht als ein Bollwerk gegen Skepsis und Kritik, gegen Pluralismus und Alternativen, gegen demokratische Debatten über die Gestaltung von Wirtschaft und Wirtschaftspolitik. Gegen Nachdenken über die katastrophalen Kosten, die Konzerne in kapitalistischen Marktwirtschaften verursachen. Verdeckt werden sollen auch die Verschwendung von Ressourcen, die Ineffizienz dieses rücksichtslosen „Wirtschaftens“ und das systemische Abschieben der Kosten auf Dritte. Die Globalisierung wird zur Naturgewalt erklärt, um zu verdunkeln, dass die herrschende Politik über die Verteilung ihrer positiven und negativen Folgen entscheidet und meist einseitig Partei für die Interessen von Konzernen und Kapitaleigentümern ergreift. Abgelenkt werden soll auch von der Politik seltener Steuerbetriebsprüfungen und üppiger Steuerprivilegien, von exzessiver Steuerverkürzung und skrupelloser Steuerhinterziehung durch viele Unternehmen und Kapitaleigentümer sowie von verbreiteter Korruption und Wirtschaftskriminalität.

 

Siehe auch: „Was haben Bildungsreformen mit kultureller Hegemonie (Vorherrschaft) zu tun!?”

 

 

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