„… wie sehr Subventionen einseitig eine Produktionsweise fördern, die zu schlimmen Konsequenzen führt.“

 

Offensichtlich reichen diese Maßnahmen nicht, so der Eindruck, den nicht nur der Nabu erhebt und der Thema vieler Gespräche von aufmerksamen Zeitgenossen ist und nun durch zwei mit wissenschaftlicher Systematik durchgeführten Lagebefunde zum Rückgang der Vögel-und Insektenpopulation (die zur Nahrung der Vögel gehören) erhärtet wird.

Zwar scheint es angesichts unserer Ernährungsgewohnheiten, die mit der industriellen Landwirtschaft verzahnt sind, derzeit unrealistisch im großen Ganzen auf absolute Forderungen wie völliges Unterlassen des Gebrauchs von Pestiziden zu setzen, und bis es nur mehr biologisch arbeitende Bauernhöfe schaffen, das notwendige Nahrungsangebot bereitzustellen, wird es wohl dauern. Wenn das überhaupt gelingen kann oder gelingen muss. Es gibt schließlich auch Landwirtschaftsbetriebe, die nicht „bio“ sind, aber mit Sorgfalt für die Umwelt produzieren.

Aber man kann sich auch hier nicht auf einem „Weiter so“ ausruhen. In den Blick genommen werden muss, wie sehr Konzerne die Art der landwirtschaftlichen Produktion bestimmen und wie sehr Subventionen einseitig eine Produktionsweise fördern, die zu schlimmen Konsequenzen führt.

 

Siehe auch: „Die Zerstörung der europäischen Landwirtschaft und Landschaft durch die EU …” …

… und: „Wir hoffen auf die Wissenschaft, haben aber noch nicht begriffen, dass die meisten Wissenschaftler lediglich dem Zieldenken verfallen sind …

 

 

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