Wie in der Waldorfschule: „Alles nur Einzelfälle …“

 

Die Dokumentation bestätigt, was der MKÖ-Vorsitzende Willi Mernyi jüngst in einer Medienmitteilung geschrieben hat: «Da können Bundeskanzler Sebastian Kurz und andere noch so oft behaupten, die FPÖ habe sich gemässigt. Tatsächlich ist sie unverändert rechtsextrem, antisemitisch und menschenverachtend – eine massive Belastung für Österreich».

Einige Beispiele aus der MKÖ-Dokumentation in Kürzestzusammenfassung:

  • 2013: Ein FPÖ-Gemeinderat verbreitet auf Facebook ein Foto der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Davidstern und der Beschimpfung «Vaterlandsverräterin».
  • 2014: Die FPÖ Kärnten lehnt im Landtag als einzige Partei die Errichtung einer Gedenkstätte für die NS-Opfer im ehemaligen Gestapo-Hauptquartier in Klagenfurt ab.
  • 2014: Ein FPÖ-Ortsparteichef verbreitet auf Facebook rassistische Propaganda. Er postet: «Menschen sind wie Bananen … Keiner mag die Schwarzen!»
  • 2014: Ein FPÖ-Nationalrat beschimpft Flüchtlinge auf Facebook als «Erd- und Höhlenmenschen».
  • 2015: Ein FPÖ-Gemeinderat beschimpft Flüchtlinge auf Facebook als «Menschenmaterial», das «für Europa komplett wertlos und problembehaftet» sei.
  • 2015: Ein FPÖ-Bezirksvorsteher bedankt sich auf Facebook bei «Unsterblich», einer Neonazi-Bande, für die Unterstützung seiner Fussballmannschaft.
  • 2015: Ein FPÖ-Gemeinderatskandidat verherrlicht Hitlers Stellvertreter Rudolf Hess als «Märtyrer».
  • 2015: Eine kommunale FPÖ-Fraktionschefin schreibt auf Facebook über Flüchtlinge: «Zu viele Parasiten töten den Wirt!»
  • 2016: Ein FPÖ-Gemeinderat schreibt auf Facebook, es sei ihm «eine Ehre, auch Nazi genannt zu werden».
  • 2016: Ein FPÖ-Landeshauptmann ehrt in einer Festrede den NSDAP-Politiker und SS-Brigadeführer Anton Reinthaller. Reinthaller war nach dem Zweiten Weltkrieg Gründungsmitglied und erster Parteichef der FPÖ.
  • 2017: Die FPÖ Oberösterreich richtet auf ihrer Website eine «Meldestelle» ein: Sie fordert Schülerinnen und Schüler auf, dort Lehrkräfte einzutragen, die sich kritisch über die FPÖ äussern.
  • 2017: Ein Mitglied einer FPÖ-Bezirksparteileitung gratuliert Adolf Hitler auf Facebook zum Geburtstag: «Happy Birthday, Adolf!»

Alles nur Einzelfälle? Auch ohne die Ergebnisse der parteieigenen Historikerkommission ist der Fall klar: Die FPÖ ist eine schwer rechtsextremistisch verseuchte Organisation.

(Hervorhebung G.Thr.)

 

Siehe auch: „Der Schulterschluss von Zionisten mit Rechtsradikalen” , …

… „Internationale der Nationalisten” , …

… „Rechtsnationalisten in Österreichs Regierung …

 

 

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