„… Wenn Konzerne das Trinkwasser vergiften oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie künftig dafür geradestehen. …“

 

Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» deckt in der heutigen Ausgabe auf, dass die Grosskonzerne und ihre Lobbyverbände Economiesuisse und Swissholdings die Konzernverantwortungsinitiative mit einer Millionenkampagne bekämpfen wollen:

Alleine Economiesuisse spricht von einem Budget von 8 Millionen. Wir müssen also damit rechnen, dass die Gegenseite insgesamt weit über 10 Millionen Franken gegen unsere Initiative einsetzen wird.

Die Konzernlobby bestätigt, dass die berüchtigte PR-Agentur Furrerhugi die Abstimmungskampagne führen wird. Pikant: Diese PR-Agentur lobbyiert seit Jahren für Glencore, vertritt einen der grössten Erdölkonzerne und zieht im Hintergrund die Fäden in Bundesbern. Dafür betreibt Furrerhugi sogar ein eigenes Privatrestaurant, das «Clé de Berne».

Konzernlobbyist und Ständerat Ruedi Noser (ZH) sagt in der Bilanz, dass sie mit diesen Grosskonzern-Millionen die Abstimmung «easy» gewinnen werden.

Es wird eine grosse Herausforderung sein, gegen die finanzielle Übermacht und die Angstkampagne der Konzernlobby die Abstimmung zu gewinnen. Ich bleibe aber zuversichtlich. Schliesslich fordern wir eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne das Trinkwasser vergiften oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie künftig dafür geradestehen. Wenn wir jetzt alle dran bleiben, können wir eine Mehrheit der Bevölkerung von der Konzernverantwortungsinitiative überzeugen.

Liebe Grüsse
Rahel Ruch

PS: Hier geht es zum Online-Artikel der Bilanz. …  Wir freuen uns über jede Unterstützung, um der finanziellen Übermacht der Grosskonzerne etwas entgegensetzen zu können. Spenden kann man auch unkompliziert direkt online über unsere Website: www.konzern-initiative.ch/spenden

Rahel Ruch
Geschäftsleiterin der Konzernverantwortungsinitiative

Konzernverantwortungsinitiative
Monbijoustrasse 31, Postfach
3001 Bern
info@konzern-initiative.ch

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