„Wenn der SPIEGEL Fake News eingestehen muss …“

 

Der Fall Relotius: …

Es hat was von Koks oder Größenwahn, dass es nicht z.B. das Cross Border Leasing einer Kleinstadt sein darf oder andere internationale Verwicklungen vor der Haustür, sondern der syrische Bürgerkrieg, Guantanamo und die Todeszelle in den USA sein muss. Und es ist keine Ausrede, dass es Konkurrenzdruck gibt oder dass eine bestimmte Art zu schreiben besonders gut beim Publikum ankommt. Denn hier ist nur ein dreister Fälscher aufgeflogen, der aber eingebettet in „Stoppt Putin jetzt„, Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Bana aus Aleppo und Co. seine Wirkung entfaltet entlang der für „Haltungsjournalismus“ typischen Bandbreite. Damit wird nicht berichtet und abgewogen, sondern vorher festgelegte Narrative werden verstärkt und Personen im Visier erhalten neuerlich eine Punze, weil es nur darum geht zu bestätigen, nicht zu differenzieren. Wer in dieser Blase wirkt, scheint auch sein Urteilsvermögen zu verlieren, denn allzu Offensichtliches wird immer öfter hingenommen, ohne Fakes zu bemerken oder biografische Angaben zu überprüfen.

PS: Alle Lügen in einer Satire: „Das ist der wahre Relotius”.

 

Siehe auch: „Medien in Deutschland: Das Transatlantik-Netzwerk” …,

… „… In den großen Zeitungen und Magazinen liest man darüber nichts. Stattdessen wird aktuell mit Friedrich Merz die nächste Sau durchs Dorf getrieben. …

… „… Das Leak findet in den deutschen Medien schlicht nicht statt. Es passt wohl nicht in unser mediales Bild, dass nicht die Russen, sondern die Briten Öffentlichkeit, Medien und Politik über dubiose Organisationen aus dem Umfeld der Geheimdienste manipulieren. …

 

 

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