„… Wenn das passiert, ist das uns bekannte Europa sowieso am Ende …“

 

… Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Deutschland in dieser Frage vor die Wand gefahren. …

… Die Bundeskanzlerin hat während der Migrationskrise im Jahr 2015 deutlich gemacht, dass sie unsere Nachbarn genau so behandelt, wie das deutsche Volk. Sie beachtet sie nicht. Insofern ist diese Frage nicht im Bezug auf die Vereinigten Staaten und die dortige Vorgehensweise zu beantworten, sondern, was hat Deutschland selbst gemacht? Und noch eine Überlegung, die mit den Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich zusammen hängt. Wir müssen uns nur mal vorstellen, dass in den Niederlanden Gerd Wilders die Mehrheit der Stimmen bekommt und in Frankreich Marine Le Pen. Wenn das passiert, ist das uns bekannte Europa sowieso am Ende, aber unter tatkräftiger Unterstützung von Frau Merkel und dem EU-Kommissionspräsidenten Juncker. Die haben Europa vor die Wand gefahren und in eine Situation gebracht, wo wir   uns mit solchen Fragen beschäftigen müssen. Und dann kommt Amerika mit seiner Beurteilung der Globalpolitischen-Situation noch dazu. … 

… Ich bin selbst mit dem Bundeskanzler bei einer wichtigen Konferenz in Peking dabei gewesen, wo Staats- und Regierungschefs auch der Auffassung gewesen sind, dass unipolar überhaupt nicht geht, die Entwicklung muss multipolar sein. Aber nüchtern betrachtet, haben die Vereinigten Staaten in den letzten 27 Jahren alles dafür unternommen, die singuläre Position auf diesem Globus zu bekommen und was wir dort jetzt um den Präsidenten Trump erleben, ist auch die Frage danach, ob sie sich in diesem Kampf nicht gnadenlos verhoben haben und heute vor dem Scherbenhaufen ihrer Globalpolitik stehen. Und der militärisch-industrielle Apparat der Vereinigten Staaten, der diesen Weg zu einer unipolaren Situation erst ermöglicht hat, wird um seine Existenzberechtigung bis zum letzten Menschen auf diesem Globus kämpfen. Wir stehen vor  der größten Herausforderung seit Jahrhunderten. 

 
Siehe auch: „Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft
 
 

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