„… Wem nun nützt die Leugnung des immensen Anteils der ölbasierten Energiegewinnung und der Petromobilität am Desaster des globalen Klimawandels(?) …“

 

… oder: Mit Berlin in den Untergang 3.0 …

 

Der Ölindustrie, selbstverständlich.

Aber auch der Kriegsindustrie!

Daniele Ganser hat in seinem Buch „Europa im Erdölrausch“ erläutert, weshalb eine Beendigung der Abhängigkeit vom Öl auch eine eminente Voraussetzung für eine Ende der globalen Kriege ist. Denn die überragende Mehrheit der Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts waren und sind: Ressourcenkriege!

Stattdessen weiß es der nächste Alternativschlauberger auf Facebook schon wieder besser:

„Ich bin dafür, im Einklang mit der Natur zu leben. Doch ich bin gegen eine ‚Klimakampagne‘, auf dessen Zug mal wieder die Konzerne aufspringen, weil sie nach dem großen Geld sabbern.“

Erneut versagt mir die Höflichkeit: diese Leute, erwacht, kritisch, medienkompetent und alternativ wie sie zu sein glauben, sind nichts weiter als treudumme Schafe, Propagandaopfer, nützliche Idioten und Papageien einer großangelegten Desinformationskampagne.

Wenn nämlich die „nach dem großen Geld sabbernden Konzerne“ eine Rolle gespielt haben, dann nur die eine: die Erkenntnisse der Wissenschaft jahrzehntelang zu konterkarieren, zu diffamieren und mit gefälschten Studien zu „widerlegen“. …

(Hervorhebung G.Thr.)

 

Siehe auch: „… Globale Landwirtschaft als Kriegsökonomie?” u.a. …

 

 

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