„… Was ist die kinderlose, also buchstäblich unfruchtbare Frau wenn nicht ein dürres, unnützes Glied am deutschen Volkskörper(?) …“

 

… Der Assoziationsraum solcher Bilder ist in unserer heutigen Gesellschaft noch immer anschlussfähig – was einen Teil des Erfolgs der AfD ausmacht.

Diese Bilder werden in einem unendlichen Strom reproduziert, sie umzingeln uns und nehmen Einfluss auf unsere soziale Praxis. Letztlich geht es dabei immer um Macht. Aber auch um die Möglichkeit, alte Macht mit Hilfe neuer, anderer Bilder zu durchbrechen und diese neu zu verteilen. Warum wohl versuchen Anti-Feministen und Anti-Genderisten so verzweifelt, die untoten Bilder zu reanimieren? Weil sie erkannt haben: Die Frauenbewegung will nicht nur die weiblichen Verhältnisse ändern – wollte sie wohl nie. Die interkulturellen Feminismen erheben den Anspruch, auf die Krisen der globalisierungsgeschüttelten Gesellschaften mit universellen Zukunftsentwürfen zu antworten. Es geht nicht um die Bilder einer halben, es geht um die ganze Welt. Das ist ohne Zweifel zum Fürchten.

 

Das unterschreibe ich. Aber warum nennt Frau Mika nur die AfD beim Namen!? Diese ‚Flucht nach hinten’ findet in allen Gesellschaften, allen Parteien sowieso und weltweit statt.

 

G.Thr.
 
 

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