“Warum lassen wir uns gegen Russland durch eine ebenso verlogene wie aggressive Politik wieder in Stellung bringen?“

 

Man glaubt es kaum und hält es vor dem Hintergrund der heutigen Politik für ein Märchen, daß im Sommer 2012 das Stabsmusikcorps der Bundeswehr noch auf dem Roten Platz in Moskau aufspielen konnte. Mehr ausgestreckte Hand von russischer Seite geht nicht. Und wie war die deutsche Antwort? Deutsche Regierungsmitglieder waren aktiv in dem Kiewer Putsch involviert und dieser wurde gegen Moskau instrumentalisiert. Soll Russland ein Ko-Schlag nach dem Modell 1914 versetzt werden, um es anschließend von innen heraus vernichten zu können? Uns stellt sich eine Frage: Mourir pour Washington? Das richtet sich keinesfalls gegen den derzeitigen amerikanischen Präsidenten Trump. Zwar scheint jeder amerikanische Präsident „seinen“ Krieg führen zu wollen, aber bislang ist Präsident Trump nicht auffällig geworden, wenn es um den Kampfeinsatz geht. Fraglich ist jedoch, ob sich sein Einflussbereich über den „Rosengarten“ am Weißen Haus hinaus erstreckt oder unter der Militärführung im Weißen Haus nicht längst die globalen amerikanischen Militärbefehlshaber das Gesetz des Handelns in die Hand genommen haben. Lediglich eines scheint nicht zu funktionieren. Im Kalten Krieg wurde die Sowjetunion totgerüstet. Heute scheint diese Absicht nicht zu verfangen. Bei uns obsiegen wohl die „zwei-Prozent-Fetischisten“.

 

 

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