Wann räumt ‚Dornach‘ endlich einmal seinen penetranten Nazi-Puff auf!?

 

Der Verein hatte zunächst im sächsischen Borna sein Domizil aufgeschlagen. Nachdem die rechten Verbindungen bekannt wurden, wechselte er 2011 ins thüringische Guthmannshausen. Auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Anwesen fanden in den vergangenen Jahren zahlreiche Veranstaltungen mit bekannten Personen aus dem rechtsextremen Spektrum statt. So referierte dort die notorische Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel, die mittlerweile eine Haftstrafe absitzen muss. Auch der NPD-Europaabgeordnete Udo Voigt und sein Freundeskreis veranstalten Feste auf dem Anwesen in Guthmannshausen. Mitte Juni 2018 weilten unter anderem der Geschäftsführer der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“ Jürgen Schützinger und der Schweizer Rechtsextremist Bernhard Schaub auf dem früheren Rittergut. Dessen ungeachtet hatte der Bund der Vertriebenen (BdV) die „Gedächtnisstätte“ im Internet neben anderen Tagungsorten aufgelistet. Nachdem Mitte Juni die „Mitteldeutsche Zeitung“ darauf aufmerksam gemacht und andere Medien das Thema aufgegriffen hatten, wurde der Verein von der Homepage des BdV gelöscht. …

(Hervorhebung G.Thr.)

 

Siehe auch: „Nationalsozialismus made auf Schwizerdytsch

 

 

© 2018, ICH-Biographieberatung. All rights reserved.


 
 
 

Die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag wurde deaktiviert.