Wahrsprüche

 

– Die allermeisten Anthroposophen produzieren auf ihren Vortrags- und -hörerreisen Gigatonnen von CO2, – …

… aber nicht einen klitzekleinen Funken Geist.

Hinweise, dass es bei PC-Nutzern ähnlich sei, müssen ernst genommen werden.

 

– Wer mit „Nichtsen“ (Marie Steiner) diskutiert, darf sich nicht wundern, wenn er nichts erreicht.

 

– Allen ist das Denken erlaubt, vielen bleibt es erspart. – Curt Goetz

 

– Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.

  Karl Kraus

 

– Ich halte mir in den Dingen, die mich interessieren, lichte Punkte und lichte Menschen fest, das übrige mag quirlen wie es will und kann.

Goethe

 

– Haß, als minus und vergebens,
wird vom Leben abgeschrieben.
Positiv im Buch des Lebens
steht verzeichnet nur das Lieben.
Ob ein Minus oder Plus
uns verblieben, zeigt der Schluß.

Wilhelm Busch

 

Ich bin fremd in diesem Land. Seien Sie so freundlich und sagen Sie mir, was zurzeit bei Ihnen so gelogen wird. – Béla Hamvas

 

– Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. – Albert Einstein

 

– Das Geistige, das ich suche, ist nur da – in meinem Leben und in der Welt-, wenn ich es mir selbst erarbeite. – Mathias Wais

 

– Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

Goethe

 

Die Wahrheit ist etwas Grösseres als das, mit dem sich die meisten Menschen zufriedengeben.

Eugen Rosenstock-Huessy

 

Wahrheit ist nichts an und für sich selbst. Sie entwickelt sich im Menschen, wenn dieser die Welt auf seine Sinne und auf seinen Geist einwirken lässt. Je nach seiner Organisation hat jeder Mensch seine eigene Wahrheit, die nur er in seinen intimen Zügen verstehen kann. Wer eine allgemeingültige Wahrheit verlangt, versteht sich selbst nicht.“  – Rudolf Steiner, Anmerkungen zu Goethes „Sprüche in Prosa“

 

Wo der Brotgelehrte trennt, vereinigt der philosophische Geist.Friedrich Schiller

 

– Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. – Albert Schweitzer

 

Wer irgend einer Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen.

Karoline von Günderrode

 

– Materie an sich gibt es nicht, es gibt nur den belebenden, unsichtbaren, unsterblichen Geist als Urgrund der Materie.

Max Planck

 

– Das ist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist: die Freiheit eines Liebenden nicht vermehren.

Rainer Maria Rilke

 

– Gerade in der Überwindung des Leids liegt der Sinn des Lebens, fängt der Mensch erst an. In dem „extremen Stolz“, der sich nicht beugt, in der Tapferkeit, die den Kampf aufnimmt, liegt menschliche Würde und Wert.

Eduard Meyer in „Der Freiheitsgedanke in seiner ethischen Bedeutung bei Nietzsche.“, Dissertation 1921

 

Das Seil über dem Abgrund wird von denen gespannt,
die es am Himmel festmachen –
durch Treue zu einem Glauben,
der ständiges, äußerstes Opfer ist.

Dag Hammarskjöld

 

– Des Menschen Engel ist die Zeit.

Friedrich Schiller – In: Wallensteins Tod V, 11. (Octavio)