„… um eine staatliche Zensur einzuführen.“

 

Freie Medien als Voraussetzung für Demokratie

Durch die Vorgänge in Deutschland kann man sich vergegenwärtigen, dass es zu einer lebendigen Demokratie gehört, dass versucht wird, die öffentliche Meinung für eine Position zu gewinnen, aber auch, dass immer die Gefahr besteht, dass aus Machtinteressen heraus die freie Meinungsäusserung eingeschränkt wird. Dass die politische Auseinandersetzung auch in Medienkampagnen und Propaganda ausarten kann, ist schon seit Jahrzehnten bekannt – nicht erst seit den vergangenen Präsidentschaftswahlen in den USA.

Waren es früher Gerüchte, die über Händler oder in Beizen verbreitet wurden, so waren es später der Druck von Flugblättern, die Zeitung, das Radio, das TV, die zur öffentlichen Meinungsbildung beitrugen; heute ist das Internet dazugekommen. Immer wieder musste die Freiheit, eine Meinung zu verbreiten, neu durchgesetzt werden. Durch die neuen Medien ist es möglich, mehr Informationen, interessante Gegenpositionen oder andere Meinungen zur eigenen Meinungsbildung schneller und breiter beizuziehen. – Aber eben auch Falschmeldungen. Und das war auch vorher so.

 
Siehe auch: „«Investigativer» Journalismus findet nur noch dann statt, wenn Thema und politische Ausrichtung «stimmen».
 
 

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