Stimmt ab mit „Ja“, liebe Schweizer!

 

…  —,  um des Menschen willen!!!

 

Auch wenn man die Paral­lelen nicht so weit treiben will, so ist doch unbe­stritten, dass die Kühe und das Verhältnis Mensch-Tier sich funda­mental verän­dert haben. Die Charak­ter­kühe, die vom Bauern mit Namen gerufen werden, sind numme­rierten, apathi­schen, wie sediert wirkenden Tieren mit leerem Blick gewi­chen, am Hals tragen sie anstelle einer Glocke einen Trans­ponder, der über einen Computer die Nahrungs­auf­nahme über­wacht. „Das Band zwischen Mensch und Tier“, so Kathan, „ist endgültig gerissen.“ Die tech­ni­sche Anlage wirkt leben­diger als die Lebe­wesen, die sie verwaltet. Kathan sieht darin „eine histo­ri­sche Schnitt­stelle, an der das Maschi­nelle zuneh­mend lebendig und das als lebend Verstan­dene den Gesetz­mäs­sig­keiten der Maschine unter­worfen wird“. …

 

 

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