Stasi 2.0 oder GEZtapo 2.0(!?) …

 

zur GEZtapo hier mehr

 

Die Firma, die diese Cleaner stellt, heißt: Correctiv und ist so uneigennützig, dass sie von Google, der Deutschen Bank, der Open Society Foundation von George Soros, RTL u.v.a.m. finanziell unterstützt, also getragen wird. Dieses uneigennützige Unternehmen hat Fantasie, seinen Orwell wirklich gelesen und beruft einen Haufen von Leuten in ein Gremium, das doch wirklich „Ethikrat“ genannt wird. Orwell hätte sich über diese Wortschöpfung gefreut. In diesem „Ethikrat“, das ist kein Fake, sitzen so uneigennützige Leute wie

  • Nikolaus Brender, früherer Chefredakteur des ZDF
  • Ulrich Reitz, Chefredakteur von Focus
  • Cordt Schnibben, Redakteur beim Spiegel
  • Oliver Schröm, Leiter Investigative Recherche Stern
  • Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit-Online
  • Stefan Willeke, Chefreporter bei der Zeit
  • Und so weiter und so fort.

Sie sehen also: Hier ist Ethik, Ihre Meinung in professionellen, gut geübten Händen.

Zurück zu den Cleanern: Sie durchsuchen fortan die „Einträge“ auf Facebook und markieren jene, die sie für falsch halten. Ohne gefragt zu werden, stellen sie „Fakten“ daneben. Also Fakten, die sie für Fakten halten.

Und signalisieren den LeserInnen fortan, dass mit dem Lesen und Aufnehmen der Worte „Gefahr“ droht.

Diese Arbeit ist anspruchsvoll und – wie heißt es so schön in dieser Leistungsgesellschaft – herausfordernd. Das hat auch Justiz- und Wahrheitsminister Heiko Maas von der SPD erkannt, der das S im Parteilogo für keinen Fake hält:

„Es ist nicht ganz einfach, eine Institution zu schaffen, die sozusagen in Form einer Wahrheitskommission entscheidet, was ist wahr und was nicht. Dann muss ja auch noch entschieden werden, was ist relevant oder was ist nicht relevant. Da befinden wir uns am Anfang einer Diskussion.” (zeit.de vom 13. Dezember 2016)

Blog-Wartsystem

Was wäre Überwachung ohne Mitmachpotenzial. Auch Facebook weiß darum und sticht dieses Denunzianten-Fass gerne an. Der Konzern ruft folglich seine UserInnen munter dazu auf, „Anstößiges“ zu melden. Denn aufgrund von jahrzehntelangen Erfahrungen weiß man, dass die Akzeptanz von Disziplinarmächten durch ihre (Selbst-)Beteiligungsmöglichkeiten steigt. „Follower“ bekommen so eine ganz eigene Bedeutung: Ohne Anglistik nannte man dies auch Informelle Mitarbeiter, IM. …

 

 

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