„… Sonst besteht die Gefahr, dass die offene Gesellschaft zunehmend zur Geisel von religiös-fundamentalistischen Kräften wird. …“

 

… oder: Jede Ähnlichkeit mit den waffenexportierenden, Friedensmissions-getriebenen GroKo-„Christen” D’s ist rein zufällig …

 

Aus politischem Kalkül heizen vor allem die SVP und die CVP den Kulturkampf mit ihrer Islamfixierung und der Betonung der sogenannten «christlich-abendländischen Werte» weiter an – hilfreich unterstützt von islamfixierten Redaktoren – statt sich auf die religionsneutrale Basis der Werte der Aufklärung zu stellen. Dabei huldigen sie einer Doppelmoral, die blind ist gegenüber den Fundamentalisten in den eigenen Reihen, ja diese gar in Schutz nimmt (siehe Infosperber: Piusbrüder: Doppelmoral der SVP und CVP).

Es ist Zeit, dass die «christlich-abendländischen» Hardliner der SVP und der CVP auf den Ratschlag von Friedrich Wilhelm Graf und auf die Warnung von Antonius Liedhegener hören. Sonst besteht die Gefahr, dass die offene Gesellschaft zunehmend zur Geisel von religiös-fundamentalistischen Kräften wird.

Denn die Klagen des Churer Bischofssprechers Giuseppe Gracia, aber auch des Churer Generalvikars Martin Grichting, der kürzlich in der NZZ gar den Vergleich mit der Christenverfolgung im antiken Rom zog, finden ihr erschreckendes Spiegelbild in den Diskriminierungs-Klagen des «Islamischen Zentralrats Schweiz».

Auf beiden Seiten wähnt man sich im Besitz der absoluten Wahrheit und zeigt sich kompromisslos. Doch der Tarif ist klar: Fundamentalisten aller Religionen haben sich nach den Grundlagen des demokratischen Rechtsstaats zu richten und nicht umgekehrt.

 

In diesem Zusammenhang des bewusst böswillig geschürten völligen Chaos in den Köpfen zwischen Religionen und Nationen steht auch folgender Leserbrief zu Necla Kelek „Kirchen hofieren Islamverbände”

Von: Reinhard Henke 07.01.2018

Einfach Klasse

Einfach Klasse, dieser Beitrag. Da wundern sich die Kirchenvertreter in Deutschland über den Mitgliederschwund, weil man nur noch politische Albernheiten auf den Programm hat.
Wie kann man nur so dumm sein! Besser kann man dem „Feind“ nicht klarmachen, dass die eigene Religion schwach ist, nichts taugt.
Und ausgerechnet noch ein Jesuitenpater. Dabei waren die Jesuiten mal die heftigsten Streiter für das Christentum.
In Polen, Ungarn oder Rußland würde man solche Nieten zur Hölle jagen.

 

Hervorhebung G.Thr.

Zu der EU-Randlage der Schweiz u.a. hier mehr …

 

 

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