„… Seitdem beschleicht viele Bürger in Europa ein merkwürdiges Gefühl, das sich mehr und mehr verstärkt. …“

 

Die fortgesetzte Aggressionspolitik des NATO-Westens gegenüber Russland vermittelt den Eindruck, daß sich auf der amerikanischen Seite nichts, aber auch gar nichts geändert hat und das hat unauslöschliche Konsequenzen dafür, wie letztlich das amerikanische Vorgehen nach der deutschen Reichsgründung 1871 zu bewerten ist. Nicht von denen, die die Sieger-Geschichte nachkauen und die Auseinandersetzung mit allen Aspekten der Geschichte zu hintertreiben versuchen, sondern von denjenigen, die nicht in Spalter-Absicht die Beziehungen zwischen Menschen und Staaten zu gestalten trachten. In dem Maße, wie amerikanische Panzer gen Osten über deutsche Autobahnen rollen, läuft der geschichtliche Film rückwärts und nimmt die Rolle der Vereinigten Staaten gegenüber den Mittelmächten Osterreich-Ungarn und Deutschland sowie unter globalen Aspekten gegenüber dem Vereinigten Königreich in den Fokus. Präsident Donald Trump ist der erste amerikanische Präsident, der sich in Europa dieser Betrachtung stellen muß. Es ist nicht ohne Grund so, daß heute in Deutschland darüber publiziert wird, wie der Griff der Vereinigten Staaten seit Rossevelt nach der Weltmacht zu bewerten ist. Der bekannte deutsche Publizist Dr. Wolfgang Bittner hat diesen Reigen mit seiner bis heute führenden Arbeit über „Die Eroberung Europas durch die USA“ vor einigen Jahren eröffnet. Will Präsident Trump diese Diskussion vertiefen oder geht sein Interesse darauf aus, die Beziehungen zu Westeuropa und dem ganzen Kontinent kooperativ zu entwickeln? Das ist die eigentliche Frage, denn im öffentlichen Bild gräbt sich mehr und mehr ein, daß die Vereinigten Staaten ohne Krieg nicht sein können, während Russland ohne Frieden nicht sein will.

 

Zu „1871 ff.” hier mehr …

 

 

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