„… Seine Eminenz Kardinal Schönborn führte kürzlich aus, dass die „Marginalisierung der Kirchen, oft weh tut“ und diese an den Rand gerückt hat. …“

 

Erstaunlicherweise führte der Kardinal weiter aus, dass er darin aber auch einen tieferen Sinn erkenne, so seien die Kirchen jetzt näher dort, wo Jesus Christus selbst gewesen sei, am Rand. Für die Kirchen könne der Machtverlust daher auch als „gnadenhafte Zeit“ begriffen werden.
Der erstaunte Leser fragt sich dabei, ob dies eine Absage an die Weltkirche des Christentums ist? Noch unter Papst Benedikt XVI. bemühte man sich in der Tradition der katholischen Kirche und in einem selbstverständlichen Missionsanspruch, die Kirche groß, stark und religiös verbindlich zu sehen. Dies scheint sich nun geändert zu haben. Zur Weltreligion des Islam fand, soviel bekannt ist, seine Eminenz keine Worte…..

 

Da kann ich Herrn Dr. van Handel beruhigen: Roger Köppel aus Zürich ist es nicht, der „die Kirche an den Rand gerückt hat”, oder!?

Und Herr Söder — ; der ist zu schwach.

Auch spricht seine Eminenz im Plural von „Kirchen” …   — Warum wohl?

Und:  Zum Islam finden seine Glaubensbrüder deutliche Worte.

 

Gunther Thriene

 

Siehe auch: „… Sonst besteht die Gefahr, dass die offene Gesellschaft zur Geisel von religiös-fundamentalistischen Kräften wird. …

 

 

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