„SCHWARZBUCH WALDORF“ …


Alle spiessbürgerliche Welt1 erregt sich über ein sicherlich wieder vollkommen mies geschriebenes Buch von Michael Grandt, das dieser Tage erscheint. Titel siehe Headline …

Üben wir doch einmal das positive Denken:

Herr Grandt macht auf ein Problem aufmerksam, auf das man in Deutschland wohl sonst von alleine nicht kommt, die Regierenden am allerwenigsten:

War da einmal Missbrauch von Liebe? Nö, nich bai unss, grunz!

Dabei weiss es alle Welt, dass auch bei Waldorfs mittlerweile die Schwarzmagie beweisbar regiert, an staatlichen Schulen ist sie ja Alltäglichkeit, weswegen kein Politiker mit einer Spur von Selbstgefühl seine Kinder noch der Staats-Penne anvertraut. Klammheimlich stehen sie alle miteinander Schlange auf den Wartelisten der – auch – Waldorfschulen …

Liebe ist ein zerbrechlich Ding.


Einer sagte gar: „Liebe und Sexualität haben gar nichts miteinander zu tun.“

Ganz einfach. – So einfach, dass selbst Anthroposophen es nicht verstehen …

Junge, bewusste Menschen wie Sophie Scholl ahnen so etwas oftmals ganz richtig. „Glaubst Du nicht, das Geschlecht könnte vom Geist überwunden werden?“, schreibt sie in einem ihrer Briefe an ihren Freund Fritz Hartnagel. …


Und die Deutschen Christen, bzw. deren heutige Nachfolger, hätten doch nun wahrlich genug Schwarzmagisches vor der eigenen Haustüre aufzukehren2, oder(!?) – von A.H.`s, Jörg Haiders`s3 und Josef Fritzl`s römischer Kirche erst gar nicht zu reden …

Sie, die EKD, unterwirft sich vollkommen geistlos, also unchristlich, jedem deutschen „Führer“ kritiklos, aber beweisbar, 1938(!?), nein: 2008(!):

Das „Schwarzbuch Waldorf“ des Journalisten Michael Grandt ist in der vom Landgericht Stuttgart erweiterten Fassung erschienen. Das teilte das Gütersloher Verlagshaus mit.

Die Welt lacht über die Pimpfe Huber, Grandt und Konsorten …



(Fortsetzung Seite 2 – siehe unten)


1) Man schaue in die Publikationen der anthroposophischen Welt …

2) Siehe meinen Eintrag zu dem Buch von Ute Scheub hier unter „Autobiographisches“

3) Dazu beobachtet die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 11.11.2008 auf Seite 11 folgendes: «… Gerade ist eine Doppel-DVD mit der Trauerfeier für Jörg Haider und sämtlichen Reden erschienen. Die BZÖ hatte schon bei den Trauerfeierlichkeiten mit Vokabular direkt aus der katholischen Liturgie den Toten zu einer Erlösergestalt zu stilisieren versucht. Der versammelte Klerus hat dem bis heute fortgesetzten Missbrauch kirchlicher Symbolik durch die Haider-Gefolgschaft nicht widersprochen.»

Ein in den Evangelischen Kirchen zu verlesender Hirtenbrief veranlasste darauf die ehemalige Superintendentin (Bischöfin) des Burgenlandes Gertraud Knoll zum Kirchenaustritt.

 

Seiten: 1 2