„… Nun muss sich der im Krisenfieber dahinsterbende Koalitionspartner SPD zur neu gekürten CDU-Chefin verhalten. …“

 

Während die Parteilinke auf Merz hoffte, um ohne Gesichtsverlust aus der ungeliebten Koalition aussteigen zu können, steht das Gefühlsbarometer bei der Führung auf Erleichterung: Solange es geht, tummelt man sich weiter in einer imaginären Mitte und schiebt den (Wahl-)Tag der Wahrheit hinaus. Möglich, dass dieser mit den drei Landtagswahlen im nächsten Jahr bevorsteht. Möglich auch, dass Merkel dafür dann die Verantwortung übernimmt und sich als Kanzlerin zurückzieht. Dann stünde der Weg frei für eine schwarz-grüne Koalition. Und für die Opposition eine Sammlung der «Irgendwie-Linken», die hoffentlich mehr ist als die Sammlungsbewegung à la Sahra Wagenknecht.

(Hervorhebung G.Thr.)

 

 

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