Nicht Adolfs, sondern Gabriels Kampf …

 

Gabriels Kampfansage begleitet die von der Bundesrepublik entschlossen forcierten Bestrebungen, schlagkräftige europäische Kampftruppen aufzubauen. In der kommenden Woche soll der formelle Startschuss für die jüngste Initiative fallen, die auf die Verschmelzung von Heeresverbänden verschiedener europäischer Staaten sowie den Aufbau einzelner multinationaler Truppenelemente – etwa Logistik- oder Sanitätseinheiten – zielt und unter dem Kürzel PESCO („Permanent Structured Cooperation“) geführt wird.[7] Gleichzeitig treibt Berlin den Ausbau des „europäischen Pfeilers“ der NATO voran; dabei handelt es sich um Projekte, die offiziell unter dem Dach des westlichen Kriegsbündnisses durchgeführt werden, faktisch jedoch dem Aufbau militärischer Kapazitäten dienen, die jederzeit von den beteiligten Staaten in Eigenregie oder gar im Auftrag der EU genutzt werden können (german-foreign-policy.com berichtete [8]). Am gestrigen Dienstag haben sich die NATO-Außenminister ergänzend auf eine engere Zusammenarbeit mit der EU geeinigt. Zudem fordern einflussreiche Vorfeldorganisationen der deutschen Außenpolitik die weitere Aufstockung der Militärhaushalte in der EU sowie eine massive Aufrüstung; german-foreign-policy.com berichtet am morgigen Donnerstag.

(Alles und die Anmerkungen im verlinkten Originaltext, G.Thr.)

 

Siehe auch: „Die 360°-NATO: Mobilmachung an allen Fronten”…

… und: „‚Münchner Sicherheitskonferenz’ im Rüstungswahn”…

… sowie: „Die Welt regieren

 

 

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