„Neue falsche Fuffziger“

 

Richtiges Geld ist nicht nur Zahlungsmittel und Recheneinheit, sondern auch noch Wertspeicher. Doch dafür taugt auch der neue 50er nicht. Schauen Sie, was man für einen 50er zur Euroeinführung kaufen konnte und vergleichen das mit mit dem, was man jetzt dafür bekommt. Der Euro ist kein Geld per Definition. Er taugt zwar für den Alltag, aber nicht für die Zukunft. Um die Kaufkraft zu erhalten muss man ihn in etwas tauschen, was nicht sofort vom Winde verweht werden kann.

Manche meinen ja, die D-Mark war das bessere Geld. Sie war zwar aber auch nur Fiat Money, also Geld aus dem Nichts. Von 1950 bis Ende 2000 ist der Bargeldumlauf in Deutschland von einst 8,5 Milliarden D-Mark auf 274 Milliarden DM gestiegen. Allerdings drückte sie die Währung die Gegebenheiten unseres Landes aus und die Bundesbank hatte darüber zu entscheiden. Was aber hat die Bundesbank heute noch zu sagen? Ihre Stimme im EZB-Rat wiegt so viel wie die Stimme von Malta oder der südlichen Weichwährungsländer.

Damit beinhaltet der Euro sämtliche Schieflagen anderer Länder, mit denen wir es über die Währung ganz automatisch mit zu tun haben. Unsere Währung ist heute ein Ausdruck einer Art von Geiselhaft, in der uns unsere Regierung hineingebracht hat und aus der wir nicht mehr herauskommen. Am Ende zählt, die vermeintliche Kaufkraft des eigentlich wertlosen Papiergeldes in etwas Besseres umzutauschen. Man kann ja mal kurz nach Venezuela schauen. Dort hatte Papiergeld noch nie einen Wert. Einen Preis inzwischen auch nicht mehr.

 

Siehe auch: „Der 50-Euro-Gedenkschein ist da
 
 

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