„Nachdenken nach Stalingrad heisst: Nie wieder Krieg!“

 

… oder: Mutti go home!

 

Im Februar 2018 jährten sich die Ereignisse von Stalingrad zum 75. Mal. Im heutigen Wolgograd, wo ein riesiges Mahnmal daran erinnert, fanden grosse Gedenkveranstaltungen statt. Von der deutschen Bundesregierung nahm niemand daran teil. Es ist unverständlich – Differenzen mit Putin hin oder her –, dass die Kanzlerin (die heute eine europäische Armee aufbauen will) es nicht für nötig hielt, den 142 567 dort begrabenen deutschen Soldaten und ihren Angehörigen den Respekt zu erweisen. Um so mehr hätte die noch weit grössere Zahl russischer Soldaten und ihre Angehörigen und auch die Bewohner von Wolgograd den Respekt verdient – hat doch niemand Deutschland eingeladen, Russland und die Stadt an der Wolga anzugreifen, und die Toten auf beiden Seiten sind nicht freiwillig gestorben. Auch die Bundeswehr war nicht in Wolgograd. Dazu Michael Henjes vom Bundesverteidigungsministerium: «Stalingrad ist ein Mythos, der nicht mehr so präsent ist. In der Bundeswehr ist das heute kein Thema mehr. Da sind die Fäden gekappt.» («Hannoversche Allgemeine Zeitung» vom 1.2.2018) – Schliesslich war nur ein kleines Grüppchen anwesend – einige aus den Städte­partnerschaften von Köln und Chemnitz mit Wolgograd, einige Abgeordnete der Linken und ganz wenige der SPD.
Der «Durchbruch» zu neuen Einsichten und zu einem neuen Denken ist heute so dringend wie nach dem Zweiten Weltkrieg. Dies würde auch die Migrationsproblematik entschärfen – weit mehr als ein Pakt der Uno. Die Publikation des erschütternden Dokuments kommt zur richtigen Zeit.    •

Quellen:
Gerlach, Heinrich. Durchbruch bei Stalingrad. München 2017
Diedrich, Torsten. Ebert, Jens. Walther von Seydlitz. Nach Stalingrad – Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Göttingen 2018 

 

Siehe auch: „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums (!!!) …” …,

… „Sag nicht, es ist fürs Vaterland.

 

 

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