„… Mit anderen Worten: Wir alle schauen nicht nur mehr oder weniger fasziniert zu, wie die eigene Sprache Stück für Stück vor die Hunde geht. …“

 

… oder: Wenn auch bei ganz realen Cicero-Redaktoren die Denk-Qualität — ja, wie ist!?        ( Siehe auch hier … )

 

Nein, wir bezahlen auch noch dafür. Gendergerecht nennt man dieses umgenudelte Deutsch mit grossem „Binnen-I“, Schrägstrich-Annex, Sternchen-Anhang und was nicht noch alles mehr.
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Gender-Sprach-Kreuzzug bei Leseschwäche

Die Hoffnung darauf ist gross, der Glaube daran indessen klein. Findet der Gendersprachen-Kreuzzug doch in einer Zeit statt, in der es um die Sprach- und Ausdrucksfähigkeit von Schülern in Deutschland immer schlechter bestellt ist. Erst kürzlich lösten Lehrerverbände, Sprachwissenschaftler und Philologen Alarm aus wegen der immer mehr abnehmenden Leseverständnis und Schreibausdrucksfähigkeit der Schüler. Und in Betrieben (also dort, wo es Arbeit gibt), nicht zuletzt in den qualifizierten Handwerksunternehmen, klagt man über immer mehr junge Leute, die zwar Ausbildungsplätze suchten, aber einfach nicht ausbildungsfähig seien, weil sie u. a. nicht einmal die Grundbegriffe des Rechnens und Schreibens beherrschten.

An diesem Punkt ist Absurdistan endgültig erreicht. Ein Land und seine Bevölkerung besitzen so gut wie keine Rohstoffe – bis auf einen: Bildung. Und sie leben vom Erzeugen und Verkaufen hochentwickelter Produkte. Trotzdem erlauben sie sich den Luxus, wichtige Energien zu vergeuden mit sinnlosem Gelaber und regelrechten Kriegen um Worte und Doppelnamen. Der alte römische Politiker und Philosoph Marcus Tullius Cicero hatte schon lange vor unserer Zeitrechnung geklagt: „o tempora, o mores. Quem rem publicam habemus“ – O Zeiten, O Sitten. Was haben wir bloss für einen Staat“. Leider ist weit und breit kein moderner Cicero zu erblicken

 

Siehe auch: „Bildungsimpuls Old Germany – von auf  – oder ganz hinter dem Mond …” …,

… „Staatlich beförderte Volksverdummung …

 

 

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