Landwirtschaft und multiresistente Keime …

 

Seit Jahrzehnten ist die Antibiotika-Anwendung in der „Fleischproduktion“ ein Problem. Hinzu kam der jahrzehntelange Mißbrauch von Antibiotika in der Tiermast (als Masthilfe). Abnorm zu nennen ist jedoch der Einsatz von Tierexkrementen aus dieser Tier“haltung“ als Wirtschaftsdünger. Dabei landet ein Teil der verabreichten Antibiotika und eine Unzahl resistent gewordener Keime auf den Feldern, sowie auch im Grundwasser und in den landwirtschaftlichen Produkten. Seit der Gewinnung von sog. Biogas, was nach Definition nichts anderes als Faulgas (Methan) ist, fallen zusätzlich zu den vorgenannten Exkrementen noch Gärrückstände an, beides zusammen macht etwa 30 Mio. Tonnen jährlich aus. Diese bei anaerober Gärung entstehenden Rückstände sind mit Keimen („ganz besonderer Art“) belastet. Der „Biogas“-Produzent ist verpflichtet, die Gärrückstände über einen längeren Zeitraum auf über 70 Grad Cels. zu erhitzen, um die Keime zu eliminieren. Der Energiebedarf für dieses Prozedere ist außerordentlich hoch, was den Ertrag schmälert, zudem kann nicht gewährleistet werden, dass die angefallenen großen Mengen durchgehend erhitzt werden. Anschließend wird das „Substrat“ mit Gülle versetzt und als Wirtschaftsdünger eingebracht.
Das Einarbeiten der m.E. hochinfektiösen Mischung sollte gesetzlich vorgegeben umgehend geschehen. Was seit Jahren jedoch beobachtet werden kann, ist ein „Anritzen“ der Bodenoberfläche und in diese geschaffenen Rillen läuft der „Dreck“. Wahrgenommen wird anschließend von der Bevölkerung eine Geruchsbelästigung. Mit den Aerosolen in der Atemluft gelangen die multiresistenten Keime aber über die Atemwege in den menschlichen Organismus. Insbesondere die Folgen aus Infektionen mit den bei der anaeroben Gärung entstandenen Keimen auf die menschliche Gesundheit sind noch kaum erforscht, ebensowenig die Auswirkungen auf die Bodenorganismen, die zudem durch Glyphosat – Behandlung der Äcker arg dezimiert worden sind. Es gibt bereits Studien, die zum Ergebnis kommen, dass etwa 2 drittel der Bevölkerung diese Keime in sich tragen (durchseucht sind, um ‚mal einen zeitgemäßen Begriff zu verwenden). Aus diesem Grund sind einige Kliniken dazu übergegangen, Neupatienten auf MRSA zu testen, bevor sie auf Station kommen. So viel ich weiß, ist das auch in Holland grundsätzlich mit deutschen Patienten, die eingeliefert werden, so üblich.

Ich beobachte das Geschehen in der Landwirtschaft seit ca. 25 Jahren. Wenn ich jetzt, in Zeiten von Quarantänemaßnahmen, Kontaktverboten etc., jeden Tag mit ansehen muss, wie wechselweise Glyphosat und „Wirtschaftsdünger“ auf den Feldern landet und dies in der Öffentlichkeit keine Kritik findet, frage ich mich, ob die Landleute bereits von einer „geistigen Lähmung“ befallen sind, die es ihnen unmöglich macht, das Geschehen vor unseren Augen zu hinterfragen, ggf. Kritik anzumelden. Stattdessen wird auf „2 Meter Abstand“ beim Einkaufen geachtet.

 

Siehe auch: „Die deutsche Landwirtschaft muß kriegstauglich gehalten werden …” …,

„Das Drama Ehec — und Goethe …” … u.a. …

 

 

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