„Kontroverse um Göttinger Friedenspreis: Betrachtung aus wissenschaftlicher Sicht“

 

… oder: Wissenschaft!? — Watt datt denn!?

 

Eigentlich wollten die Stadt, Universität und Sparkasse Göttingen am Samstag, den 9. März, die Vergabe des Göttinger Friedenspreises der Dr. Roland-Röhl-Stiftung feiern. Eigentlich. Denn nachdem bekannt wurde, dass die Jury den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ zum Preisträger auserkoren hatte, kam von vielen Seiten Kritik auf. Aufgrund von Verbindungen zur „Boycott, Divestment and Sanctions“-Bewegung (BDS) wird dem Verein Antisemitismus vorgeworfen. Auch der Präsident des Zentralrats der Juden äußerte sich ablehnend zur Jurywahl. Zugleich verteidigten viele Privatpersonen und der Juryvorsitzende Andreas Zumach den Verein. Inzwischen haben Stadt, Universität und Sparkasse Abstand vom Friedenspreis 2019 genommen und ihre Unterstützung zurückgezogen. Um die Kontroverse aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten, hat Jennifer Bullert mit dem Publizisten Prof. Dr. Micha Brumlik vom Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg gesprochen. … ⇒

 

Die Jury des Göttinger Friedenspreises weist die Forderung des Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, zurück, die Entscheidung der Vergabe des Preises an den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ zurückzuziehen. Die Veranstaltung werde wie geplant am 9. März in Göttingen stattfinden, teilte der Vorsitzende der Jury des Friedenspreises, Andreas Zumach, mit. Neuer Ort ist laut der Stiftung Dr. Röhl die Galerie Alte Feuerwache. Zumach wies darauf hin, dass Felix Klein, sowie der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Göttinger Stadtrat, Felicitas Oldenburg, herzlich zu der Veranstaltung eingeladen seien. Zumach sagte weiter, er würde es begrüßen, wenn Klein, Schuster und Oldenburg dem Vorschlag nachkämen, in einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit der Vorsitzenden der Jüdischen Stimme, Iris Hefets, und der Laudatorin der Preisverleihung, Nirit Sommerfeld, über die Voraussetzungen für den Frieden in Nahost und Judenfeindlichkeit in Deutschland zu diskutieren. Bisher verweigerten sie sich diesem Vorschlag, das Diskussionsangebot von Seiten von Frau Hefets und Frau Sommerfeld läge bereits seit über zehn Tagen vor.

 

Zum „Göttinger Friedenspreis” hier mehr …,

wie auch auf Lebenshaus Schwäbische Alb …

 

 

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