„… «Investigativer» Journalismus findet nur noch dann statt, wenn Thema und politische Ausrichtung «stimmen» …“

 

«Investigativer» Journalismus findet nur noch dann statt, wenn Thema und politische Ausrichtung «stimmen». Der Staatsfunk SRF bietet wegen seiner politischen Anbindung selten eine echte Alternative. Im Gegenteil. So wundert es niemanden, dass immer mehr Bürger auf das Internet zurückgreifen.
Mit dem Brexit und der Wahl von Donald Trump wurde der Einfluss der Leitmedien deutlich in Frage gestellt. Es gelang ihnen nicht, «ihre» Position durchzudrücken. Nun setzen sie weiter auf die «überholten» ­Positionen – mit noch verstärkter Vehemenz. Warum? Sind sie so abhängig von bestimmten Einflussgruppen, die Uwe Krüger («Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse.» Köln 2013, ISBN 978-3-86962-070- 1) in einer wissenschaftlichen Arbeit herausgearbeitet hat? Er weist in der grossangelegten Analyse nach, dass Chefredakteure und Herausgeber auf das engste in trans­atlantische Netzwerke eingebunden sind. Er belegt dies unter anderem anhand von Mitgliedschaft oder Teilnahme an der «Atlantikbrücke» oder den «Bilderbergern». Dabei untersucht er das Personal von «Leitmedien» wie Die Zeit, die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» oder den Spiegel. 2014 bestätigte der Journalist Udo Ulfkotte, der zehn Jahre für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» als Journalist gearbeitet hatte, diese enge Anbindung an Vorgaben, insbesondere aus der US-­Politik («Gekaufte Journalisten. Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken.» Rottenburg 2014. ISBN 978-3-86445-143-0). Inzwischen ist bekannt, dass es eine bestimmte Machtgruppe innerhalb der Vereinigten Staaten ist, die den medialen Ton angibt. Die europäischen «Transatlantiker» sind offensichtlich Teil dieses Machtkampfs und tragen diesen Konflikt aktiv in die Staaten Europas hinein.

 

Siehe auch: „Adieu DJV: Von einer Journalistengewerkschaft, die Fake-News verbreitet und heimliche Kungelrunden mit Regierenden verteidigt, fühle ich mich nicht vertreten

 

 

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