„Herrschaft und Sprache (nicht nur) in der Ukraine …“

 

… oder: Bildung geht anderscht(!): Millionen analphabetisierender Muttersprachler sollte sich auch der deutschsprachige Teil der Welt nicht leisten, oder …

 

Der quirlige Optiker in der Kiewer Altstadt, den wir in seinem Geschäft zur Sprachenfrage Ukrainisch-Russisch ansprechen, reagiert darauf mit einer wegwerfenden Geste. Nur die Politiker wollten sich mit diesem Thema wichtigmachen, meint er lachend. Unter gewöhnlichen Leuten unterhalte man sich wie gewohnt – je nach Situation und Kundschaft – mal Ukrainisch, mal Russisch. Er ist nicht der einzige Gesprächspartner in Kiew, der sich in diesem Sinne äussert. Ein Bekannter aus Charkiw fügt hinzu, in der Ukraine würden ohnehin viele Gesetze nie angewandt. So werde es möglicherweise auch mit dem verschärften Sprachengesetz geschehen.

 

Siehe auch: „Wie der Staat sich die Herrschaft über die Sprache sicherte.” …,

… „Staatsräson” …,

„… Ausgelobt sei der Preis für das Auffinden des letzten intakten Schulhauses in Europa …” u.a. …

Zur „Ukraine” hier mehr …

 

 

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