„Geldvernichtung auf dem Mars“

 

Leserbrief zu „‚Schiaparelli‘ ist auf dem Mars aufgeschlagen“, GT vom 24. Oktober 2016

 

Da sieht man wo die Millionen Euros verbrannt werden, nicht auf der Erde, nein auf dem Mars. Einige Wissenschaftler wollen damit ihren Ehrgeiz befriedigen und zeigen, was sie können. Dabei gibt es alleine in Deutschland genug zu tun, zum Beispiel abgasfreie Autos, den Wasserstoff als Energiequelle erschliessen, Brücken bauen, die nicht nach 30 oder 40 Jahren abgerissen werden müssen, Flughäfen bauen, die man gebrauchen kann und nicht als Ruinen warten müssen, die zu Grabe getragene Magnetschwebebahn nochmals erfinden – das sind Sachen, die uns hier interessieren und nicht ob auf dem Mars Wasser oder sogar Leben nachzuweisen ist. Wer braucht dies, kein Mensch; denn auf der Erde gibt es schon Wasserknappheit, und 800 Millionen Menschen leiden an Hunger und viele sterben jede Minute daran. Das Geld wäre hier besser angebracht, und so lange es hier in Europa die sogenannten Suppenküchen gibt, muss man sich nicht mit Fehlplanungen und Geldvernichten auf dem Mars befassen. Darüber sollte die Wissenschaft nachdenken; wie man Krankheiten besiegen könnte, aber das scheint ja unwichtig.

Heinz Pospiech, Dransfeld

 
 

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