„… Es geht um die Kontrolle der Macht …“

 

Der Grund für Krieg liegt nicht in der Natur des Menschen. Menschen wollen keinen Krieg. Bei der Suche nach den Ursachen für Krieg gilt es, den Blick vermehrt auf die unkontrollierten Machtverhältnisse und -strukturen zu richten, welche Entscheidungen einzelner möglich machen, die nicht im Interesse der Allgemeinheit handeln. Bis heute ist es nicht gelungen, die Macht der Mächtigen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, zu begrenzen. Die grossen politischen Fragen werden häufig von Instanzen entschieden, die sich keiner politischen Kontrolle unterziehen und so die Demokratie aushöhlen.
Viele der Mächtigen sind von Habgier getrieben und verfolgen ihre machtpolitischen Interessen, ohne sich um Recht und Gesetz oder das Wohl der Menschen zu kümmern. Sie halten sich weder an das Völkerrecht noch an die Charta der Vereinten Nationen, die mit ihrem allgemeinen Gewaltverbot jeden Angriffskrieg verbietet.
Unsere Zukunft wird in hohem Masse davon abhängen, ob und wieweit es gelingt, die «ordnungspolitischen Strukturen» (Arthur Rich)4 so zu verändern, dass der Machtmissbrauch verhindert oder zumindest eingeschränkt werden kann und auch die Mächtigen auf die Einhaltung von Recht und Gesetz verpflichtet werden können. Darauf müssten sich alle Anstrengungen richten.

(Anmerkung im verlinkten Originaltext Hervorhebung G.Thr.)

 

Siehe auch: IALANA Deutschland – Vereinigung für Friedensrecht

 

 

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