„Endlich hat die Trumpomanie ein Ende(!) …“

 

Endlich hat die Trumpomanie ein Ende! Das ist das einzig ‚Positive‘ an diesem Angriff, der übrigens, wie man heute von dem russischen Kommandanten der Einsatzkräfte in Syrien erfuhr, voll daneben gegangen ist. Die Landebahn wurde gar nicht getroffen.
Was bestimmte Leute, die monatelang diesen Mann aufgebaut und für uns als Heilsbringer hingestellt haben, nicht verstehen, ist, dass der US Imperialismus seine eigenen Gesetze hat, die auch durch eine Einzelperson, so gutwillig sie auch sein mag, nicht außer Kraft gesetzt werden: Dieser Imperialismus duldet keine Geschäftsführer, auch keine gewählten Präsidenten, die nicht nach seiner Pfeife tanzen, die versuchen, die aggressive Natur dieses Imperialismus auch nur etwas zu bändigen. Kennedy, der den CIA ‚in Stücke zerschlagen wollte‘, hat das zu spüren bekommen. Er wurde eben von diesem CIA umgebracht.
Also: Es kommt darauf an, nicht immer neue Illusionen in bestimmte Personen, die mal dies mal das sagen, besonders bei Wahlen, zu schüren, sondern ganz nüchtern das Wesen des Imperialismus zu studieren und einzuschätzen: Es ist das Ergebnis eines jahrzehntelangen Zusammenwachsens von Großkonzernen, besonders der Rüstungskonzerne und der Großbanken hin zum Finanzkapital. Es ist zweitens die Dominanz dieser Kräfte, dieses Finanzkapitals über den Staatsapparat, und zwar über sämtliche Teile dieses Apparates (Korporatismus). Dieser Imperialismus ist expansiv und aggressiv und schert sich einen Dreck um die UN oder um das Völkerrecht. Er geht über Leichen. Verträge sind für ihn dazu da, gebrochen zu werden. Die führende Kraft des internationalen Imperialismus sind die USA, dominiert von der zionistischen Lobby Aipac, der Trump schon bei seinem Wahlkampf die Treue geschworen hat.
Diese Geschäftsführer können ‚Linke‘ oder ‚Rechte‘ sein, das ist völlig nebensächlich. Unabhängig davon duldet er nur solche Leute in der Position eines Präsidenten, die zeigen und beweisen, dass sie in seinem Sinne ‚tüchtig‘ und ‚kompetent‘ sind. Was die Kandidaten für das Amt an Sprüchen loslassen, ist nicht von Bedeutung. Sie haben handlungsfähig zu sein, sie haben den nächsten Krieg, der monatelang im Voraus geplant wird, letzten Endes mitzuführen. Tun sie es nicht, werden sie ausgewechselt und ein neuer Geschäftsführer kommt.
Trump ist einer von ihnen. Dieser Showman, dem man kein einziges Wort glauben darf, ist genau der Typ, den sie brauchten, um die verbrauchte Clinton-Dynastie abzulösen. Er ist frisches Blut in den verkrusteten Adern des chronisch aggressiven US-Imperialismus. Er soll ihn wieder auf Vordermann bringen und endlich, endlich! einmal Erfolge einfahren. Mal sehen, was dieser CEO noch alles anzettelt. Wird Nordkorea jetzt auch mit Tomahawks eingedeckt? Wird der Iran das nächste Opfer dieses Mannes, der unbedingt zeigen will, dass er kein russischer Agent ist, der sich unbedingt qualifizieren will?
Trump hat in seinem Wahlkampf sehr aggressive Töne gegen den Iran angeschlagen. Wird er sich mit China und Russland anlegen und einen Weltkrieg anzetteln? Nichts ist hier auszuschließen, gar nichts. Dieser Mann ist gefährlich und unberechenbar, er ist in der Lage, jedes Wahlversprechen zu brechen, und er hat mindestens genauso gefährliche Leute neben und hinter sich: Mattis, Tillerson und andere, willige Vollstrecker einer aggressiven Außenpolitik, willige Pentagonisten, die alles tun werden, um den US-Imperialismus aus seiner Talsohle herauszuführen.

 
Siehe auch: „… Die Neocons in den USA bekommen meist was sie wollen, da ist uninteressant wer regiert. …

 

 

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