Endlich einmal ein richtiger Geograph!

 

Das Land, das ich nicht kenne

Georg Genoux hat in den letzten zwanzig Jahren in Moskau, Sofia und Kiev Theater gemacht. Jetzt ist er wieder in Deutschland und schreibt Tagebuch über sein neues Projekt. Dabei zeigt er fast wie nebenbei, wie unterschiedlich fremd man sein kann.  —————–

Seit über 20 Jahren reise ich an die verschie­densten Orte slawi­scher Länder, um dort mit Menschen vor Ort Theater zu machen. Noch nie bin ich bei dem Versuch der Kontakt­auf­nahme so oft geschei­tert wie in Zittau, Hagen­werder und anderen säch­si­schen Städten.

Damit meine ich gar nicht einmal die augen­schein­lich „rechten“ Jugend­li­chen am Baut­zener Bahnhof, die mich mit den Worten „Verpiss dich, Alter!“ wieder wegschi­cken wollten.

Viel schwie­riger war es beispiels­weise mit Geflüch­teten oder den Orts­ein­woh­nern Sach­sens, die man so auf der Straße traf. Sie ließen mich regel­recht auflaufen. Die Geflüch­teten wollten entweder nicht mit mir spre­chen – oder aber sie erzählten mir genau das, wovon sie glaubten, was ein links­li­be­raler Mensch hören möchte.

 
Der richtige Link zum Weiter­lesen: www.fremdland.org
 
 

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