„Eine menschenverachtende Sprache dränge mit dem Aufstieg rechter Bewegungen in die Öffentlichkeit“

 

… oder: Wer glaubt, ohne Goethe und Schiller auch nur einen einzigen Deutschen bilden zu können, sollte Strassenfeger werden, aber bitte nicht KuMi, oder …

 

… Entgleisungen, Verrohung

Doch da und dort verkommt die Sprache tatsächlich. Der amerikanische Psychologe John Suler erklärt, die Anonymität der Netzkommunikation fördere sprachliche Entgleisungen. Versteckt hinter dem Schutz des Pseudonyms „geben viele Menschen ihr zivilisiertes Verhalten auf. Rufmord und Volksverhetzung sind plötzlich keine Tabus mehr“.

Beklagt wird eine Brutalisierung des öffentlichen Diskurses. „Eine menschenverachtende Sprache dränge mit dem Aufstieg rechter Bewegungen in die Öffentlichkeit“, heisst es in dem Artikel. Der deutsche Grünen-Vorsitzende Robert Habeck wird mit den Worten zitiert: „Die sprachliche Verrohung bereitet der gesellschaftlichen Verrohung den Weg.“

*) „Geo“, Ausgabe 10/2019, „Ist dem Deutsch noch zu retten? Was mit unserer Sprache passiert“

 

Zu Sprache und Staatsräson hier mehr …

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

© 2019, ICH-Biographieberatung. All rights reserved.


 
 
 

Die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag wurde deaktiviert.