„… Eine Mehrheit der deutschen Medien, darunter etliche Leitmedien, verharrten seit dem völkerrechtswidrigen Anschluss der Krim an Russland einem unreflektierten Russenhass. …“

 

Der Vize-Präsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Kubicki, beschäftigt sich mit der Wortschöpfung „Putinversteher“. Sie zeige uns, dass „Verstehen“ oder „Verständnis“ in diesem Zusammenhang als überhaupt nicht mehr angebracht definiert werde. Mit dem Versuch, sich gedanklich in die Motive, Sorgen und Aengste des anderen hineinzuversetzen, mache man sich automatisch verdächtig, die fünfte Kolonne Moskaus zu sein.

Man könnte auch sagen, wir waren schon einmal deutlich weiter“, meint Kubicki und erinnert an Willy Brandt, Walter Scheel oder Hans-Dietrich Genscher. Hätten sie damals nicht versucht, sich gedanklich in die Lage Leonid Breschnews oder Andrei Gromykos zu versetzen, wäre der „Wandel durch Annäherung“ und damit ihre gesamte Ostpolitik gescheitert.

„Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“, herausgegeben von Adelheid Bahr. Westend Verlag, Frankfurt am Main 2018

 

Siehe auch – daraus -: „Die Russland-Hetzer”…,

… sowie: „Die Propaganda-Matix …

 

 

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