„… Distanzieren ist ja inzwischen eine Paradedisziplin im politisch korrekten Deutschland geworden …“

 

Und so absurd uns Normalen der Vorgang erscheinen mag, ist es doch nur der Anfang, wenn es nach dem Europarat oder jedenfalls seiner Antirassismus-Kommission geht. Die Kommission hatte Deutschland Anfang März attestiert, dass hier viele Hassverbrechen keine statistische Anerkennung als solche fänden, weil sie durch eine zu enge Definition ausgeschlossen würden. Für die Hass-Ideologen aus Straßburg müssten nämlich auch solche Handlungen ausnahmslos als Hassverbrechen verfolgt werden, die von dem Opfer oder Dritten als rassistisch, homo- oder transphob verstanden würden. Weil das so unglaublich wahnhaft ist, noch mal zu Bestätigung: Es soll künftig nicht mehr auf objektive Tatbestände oder Gesetzesverstöße ankommen, sondern auf die subjektive Befindlichkeit mehr oder weniger realitätsferner Individuen.

Wird das umgesetzt – und es steht angesichts des Tempos im Abbau von Freiheiten und Vernunft zu befürchten, dass dies mittelfristig geschieht – wird allein die Einbildung eines Psychopathen ausreichen, jeden und alles zu kriminalisieren. Bisher hat Deutschland dieses Ansinnen allerdings noch zurückgewiesen. Schaun‘mer mal, um dies mit den Worten eines bereits kriminalisierten großen deutschen Fußballers sorgenvoll zu kommentieren.

Was in Deutschland schon möglich ist, offenbart die Empörung, die eine 79-jährige in der Medienwirklichkeit auszulösen in der Lage war.

 
 

© 2017, ICH-Biographieberatung. All rights reserved.


 
 
 

Kommentar abgeben: