„… Diese sprachlichen Enthemmungen werden weiter diejenigen beflügeln, welche dann auch zur Tat schreiten. Wer das nicht sieht, ist geistig blind.“

 

Nachdem mit mir als seit Jahrzehnten Zeitung Lesender mit der NZZ (mehr als 10 Jahre Abonnent) das Gleiche geschehen ist wie mit der ehemaligen Weltwoche (mehr als 15 Jahre Abonnent) nach dem Wechsel zu Köppel, habe ich die NZZ wegen Guyer & Co. abbestellt. Nicht nur der einfältige Rechtsdrall, sondern auch die Langweile beim Lesen der immer gleichen Positionen, Haltungen und Phrasen habe den Ausschlag gegeben. Die intellektuelle Unterforderung, der aufkeimende Ärger haben zum Stapeln dann immer öfter ungelesener Zeitungen geführt, welche darauf irgendwann exakt und schön gebündelt im Altpapier landeten.

Ich bedaure diesen Niedergang, führte er doch weiter zur Ausdünnung einer ehemaligen pluralistischen Presse in der Schweiz.

Guyer und die NZZ fischen im Grunde genommen nach Likes und Followern im rechten und rechtsextremen Milieu. Diese Anbiederung, die Übernahme dieser abstossenden und menschenverachtenden Begriffe, ist die Kapitulation des eigenen Denkens. Man eifert ganz offen dem nach, dessen Zustimmung man sucht. Wie billig! Tiefer kann man geistig kaum mehr sinken. Aus diesem Sumpf werden sich Guyer, Scheu & Co auch nicht mehr so schnell herausziehen können. Und es ist auch nicht zu erwarten, dass der VR mit Jornod eingreifen wird, hat er doch diese Personalien zu verantworten.

Diese sprachlichen Enthemmungen werden weiter diejenigen beflügeln, welche dann auch zur Tat schreiten. Wer das nicht sieht, ist geistig blind.

Jan Holler, am 01. August 2019 um 08:25 Uhr
 
Die Mitte löst sich auf und als Folge gibt es nicht nur ein Zuwachs bei Rechtsaussen, sondern auch bei Linksaussen, es gibt nicht nur Rechtspopulismus sondern auch Linkspopulismus.

Peter Herzog, am 01. August 2019 um 13:28 Uhr

 

( Beides aus dem Forum dazu … )

 
 

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