„Die verruchten Methoden der westlichen Imperialisten im Nahen Osten“

 

… Kriminelle Energie

Hinter einem ungeheuren Lügengewebe werden diese skrupellosen Machenschaften eiskalter Machtpolitik verborgen. Die westlichen Propagandamedien lullen die Bevölkerung mit den Phrasen gemeinsamer westlicher Werte wie Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit ein, die es zu verteidigen und zum Wohle der ganzen Welt zu verbreiten gelte. Hinter dem Schleier und manchmal auch davor wird anders gesprochen. Wikileaks gelang es, folgende E-Mail vom 31. 12. 2012 der Beinahe-Präsidentin und damaligen Außenministerin Hillary Clinton zu veröffentlichen, in der sie die Ziele des US-Imperialismus in Syrien unverblümt ausspricht:

„Der beste Weg, Israel zu helfen, mit den wachsenden nuklearen Möglichkeiten Irans umzugehen, besteht darin, dem syrischen Volk zu helfen, das Regime von Baschar al-Assad zu stürzen. … Es ist die strategische Beziehung zwischen dem Iran und dem Regime von Assad, die es dem Iran ermöglicht, die Sicherheit Israels zu untergraben. … Das Ende des Assad-Regimes würde diese gefährliche Allianz beenden. … Syrien ist der einzige Außenposten iranischen Einflusses in der arabischen Welt. … Und das würde sowohl die Hisbollah im Libanon wie auch die Hamas und den islamischen Dschihad in Gaza entscheidend schwächen.

Assad zu beseitigen wäre nicht allein ein unermesslicher Segen für die Sicherheit Israels, es würde auch die verständlichen Ängste Israels mindern, sein nukleares Monopol zu verlieren. .. Kurzum, das Weiße Haus kann die Spannungen, die sich im Umgang mit Israel wegen Irans ergeben haben, abbauen, indem es in Syrien das Richtige tut. …

Die Rebellion in Syrien dauert nun schon länger als ein Jahr. Weder wird die Opposition verschwinden, noch wird das Regime eine diplomatische Lösung von außen akzeptieren. Der syrische Diktator Baschar al-Assad wird seine Haltung nur unter der Androhung oder Anwendung von Gewalt ändern – wenn er begreift, dass sein Leben und das seiner Familie auf dem Spiel stehen.“ 20

Michael Lüders fügt treffend an: „Es ist selten, dem Zynismus der Macht so unverblümt zu begegnen.“ Hillary Clinton empfiehlt in der E-Mail ausdrücklich, was die Briten und Franzosen von Anfang an betrieben18 und was in den Mainstream-Medien, insbesondere auch den deutschen, permanent verschwiegen und bestritten wird,

„mit regionalen Verbündeten wie der Türkei, Saudi-Arabien und Katar zusammenzuarbeiten, um syrische Rebellen zu organisieren, zu trainieren und zu bewaffnen. … Von der Türkei und möglicherweise auch von Jordanien aus können US-Diplomaten und Beamte des Pentagon dann damit beginnen, die Opposition zu stärken. Das wird Zeit brauchen. Aber die Rebellion wird ohnehin lange andauern, ob mit oder ohne Beteiligung der USA.“ 21

Es geht darum, sich diesen „Zynismus der Macht“, der Millionen Menschen das Leben kostet, Not und Zerstörung bringt, nicht durch die Gewohnheit abstumpfen zu lassen, so dass wir ihn nicht mehr als das sehen, was er ist: Ausdruck gewaltiger Verbrechen, die völlige Abwesenheit jeder Moral, das nackte Wirken des Bösen. Diese eiskalten Menschentypen, von den Mänteln der Macht und der Diplomatie geschützt, würden in der normalen bürgerlichen Welt im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses, in lebenslänglicher Sicherheitsverwahrung sitzen. Was ist das für ein Mensch, der auf die Nachricht von der bestialischen Ermordung Gaddafis in Libyen im Oktober 2011 erfreut ausrief: „Wir kamen, wir sahen, er starb!“ und dann unbändig lachte.22  Kommentatoren auf YouTube empfinden den Abgrund des Bösen: „Diese Frau ist zutiefst bösartig.“ „Die ist wirklich vom Teufel besessen.“ „Ekelhaftes Wesen in Menschenkostüm.“

Sie sind alle aus demselben eiskalten Holz geschnitzt. Hillary Clintons Vorgängerin Madeleine Albright wurde am 12. Mai 1996 in einer Fernsehshow gefragt: „Wir haben gehört, dass eine halbe Million Kinder gestorben sind (wegen der Sanktionen gegen den Irak) Ich meine, das sind mehr Kinder, als in Hiroshima umkamen. Und – sagen Sie, ist es den Preis wert?“ Albright: „Ich glaube, das ist eine sehr schwere Entscheidung, aber der Preis – wir glauben, es ist den Preis wert.“ 23  500.000 tote Kinder sind den Preis für die imperialistischen Ziele wert!

Und beide, Hillary Clinton und Madeleine Albright, sind Frauen, deren Natur es eigentlich ist, Leben hervorbringen und zu beschützen. Alles Menschliche scheint aus diesen „Menschenkostümen“ entfernt. Und diese Typen kommen nicht ins Gefängnis, bemerkte jüngst ein Historiker, weil ihnen das Gefängnis gehört.

 

Alles und die Anmerkungen in verlinkten Originaltext …

 

 

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