„Die (un)aufhaltsame Formation des undemokratischen und militaristischen Kerneuropa“

 

Am 18. Oktober 2017, mehr als drei Wochen nach den Bundestagswahlen, traf die bereits abgewählte Bundesregierung eine politisch und finanziell weitreichende Entscheidung. Auf Basis einer Vorlage von Ursula von der Leyen und Sigmar Gabriel wurde die Teilnahme an einem hochgerüsteten und potentiell aggressiven militärischen Kerneuropa beschlossen.

Konkret geht es um die Schaffung einer so genannten Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (SSZ, englisch PESCO) und damit einer Verteidigungsunion aus ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten – korrekter wäre wohl die Bezeichnung Interventions- oder Angriffsunion. Die Möglichkeit ein hochgerüstetes Kerneuropa zu schaffen ist umstritten, nicht nur das scheidende Großbritannien und mehrere kleinere EU-Staaten, sondern auch Länder wie Polen oder Schweden befürchten ein Auseinanderdriften der EU und schlussendlich einen nicht nur ökonomisch, sondern auch militärisch weiter steigenden Einfluss Deutschlands …

 

Hervorhebung – mit der wichtigen Anmerkung:

Unterschreiben dürfen bei ‚ABRÜSTEN statt aufrüsten’ auch die „ganz Schwachen und ‚Kranken’”, oder …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Die neue Bundestags-Hocketse: ‚Der imperiale Konsens’ …

 

 

© 2017, ICH-Biographieberatung. All rights reserved.


 
 
 

Die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag wurde deaktiviert.