„… Die Situation ist verkachelt …“

 

… oder: Ein Schweizer Wort bitte in Gottes Ohr …

 

Die Situation ist verkachelt – ob Macron in den kommenden drei Jahren daran noch was ändern kann ist ungewiss. Ob 2022 erneut eine einigende Anti-Le Pen-Figur wie Macron gefunden und hochgejubelt werden kann ist noch ungewisser – wenn nicht, so ist Le Pen so gut wie gewählt. Dafür braucht sie nichtmal von den aktuellen Protesten zu profitieren. Bereits mit ihrem Ergebnis von 2017 (33.9%) wäre sie mit Abstand diejenige von einer einzelnen Partei unterstützte Person mit den meisten Stimmen und in einer Stichwahl in jedem Fall wieder mit dabei. Schuld an der aktuellen Misere ist aber nicht Le Pen, sondern schuld sind die Scheuklappen-Politiker und -Wähler, welche mit Ihrer Anti-Wahl die ganz dringenden und selbstverständlich für viele schmerzhaften Reformen eben bloss aufgeschoben haben.

( Aus dem Forum dazu , Hervorhebung G.Thr. )

 

Neue Westfälische am Sonntag , 02.12.2018 :

„Gelbwesten“ wollten Autobahnen lahmlegen

Von Matthias Schwarzer

Unna / Porta Westfalica. Die Polizei im Kreis Unna hat am Samstag eine Gruppierung daran gehindert, das Kamener Kreuz auf der A2 lahmzulegen. Die Gruppe, die sich auf die französischen „Gelbwesten“ beruft, hatte sich mit acht Fahrzeugen an einem Parkplatz getroffen, um angeblich gegen die hohen Spritpreise zu demonstrieren. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, war die Demonstration nicht angemeldet und wurde von den Beamten aufgelöst. Eine Strafanzeige wurde gestellt.

Zur selben Zeit traf die Polizei auch am Autohof Porta Westfalica 15 Gelbwesten an. Die Personen hätten sich aber kooperativ verhalten – eine Blockade war offenbar nicht geplant, hieß es in Berichten.

Derzeit versuchen rechte Gruppierungen in ganz Deutschland, auf den Zug der französischen Protestbewegung aufzuspringen. Ihnen geht es jedoch weniger um Spritpreise, sondern vielmehr um einen „Umsturz des Systems“. In Facebook-Gruppen und bei Telegramrufen rufen sie zum Protest auf. Dort wurde auch die Blockade des Kamener Autobahnkreuzes besprochen. In Gruppen wie „Kamener Kreuz“ oder „Patrioten im Widerstand“ hatten Teilnehmer auch die Blockade weiterer Autobahnabschnitte großspurig angekündigt. Tatsächlich beteiligten sich an dem Protest nur wenige Personen – zu Blockaden kam es nicht.

Die Polizei in Unna wollte nicht bestätigen, ob es sich bei der Gruppe um Rechtsextreme handelt. Es sei eine „lose Gruppierung“ gewesen. Die Teilnehmer hatten den Beamten erklärt, nur „einen Spaziergang“ machen zu wollen. Für 26 Teilnehmer sei dann ein Demonstrationsweg durch Unna vereinbart worden.

(Zitiert von  hiergeblieben.de  )

 
 

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