„… Die Schäden, die durch die unbedachte und allein von finanziellen Interessen forcierte Einführung digitaler Medien verursacht werden, sind unübersehbar. …“

 

… oder: Lass Dich nicht von Doofen und/oder Menschheitsverbrechern ‚regieren’ …

 

Die Einführung von Netzwerken, Lernprogrammen und der notwendigen Hardware ist ein Milliardengeschäft. Forschungsergebnisse, welche die Einführung dieser unheimlichen Technik untermauern könnten, gibt es nicht. Dennoch wird über die Medien immer wieder versucht, uns einzureden, dass nur mit der umfassenden Digitalisierung der Schulen unsere Zukunft als Bildungsnation gesichert werden kann. Dabei ist es genau umgekehrt.
In anderen Ländern wurden bereits Konsequenzen gezogen. Erstaunt konnten die Zuhörer zur Kenntnis nehmen, dass mittlerweile alle hochgelobten «Steve-Jobs-Schulen» in den Niederlanden geschlossen worden sind. Sie galten als digitales Vorbild für den «Ausstieg aus der Kreidezeit». In Australien wurden im Jahr 2012 nach einem Absacken im Pisa-Ranking etwa 2,4 Milliarden australische Dollar in die Laptop-Ausstattung von Schulen investiert. Seit 2016 werden sie wieder eingesammelt. Die Schüler haben alles damit gemacht, nur nicht gelernt. Ähnliches geschieht in Südkorea, Thailand, den USA und der Türkei.
Auch in Deutschland ist keine Schule per Gesetz verpflichtet, ein WLAN aufzubauen. Kein Lehrer kann verpflichtet werden, Medien einzusetzen, die er nicht einsetzen will. Die Eltern können an den Elternabenden nach dem pädagogischen Konzept fragen, wenn die Computerprogramme die Führung beim «selbstgesteuerten Lernen» übernehmen sollen.
Es ist höchste Zeit, eine Trendwende einzuleiten. Zu Beginn seines Vortrags zitierte Peter Hensinger aus einer Studie über die Veränderung des Freizeitverhaltens von Jugendlichen. Innerhalb von nur 5 Jahren nahm die Smartphone-Nutzung um 75 % zu. Im gleichen Zeitraum nahmen andere Aktivitäten ab: mit Kindern spielen um 13 %, mit Eltern/Grosseltern treffen um 19 %, mit Freunden zu Hause treffen um 29 % und einladen/eingeladen werden um 42 %. Die Schäden, die durch die unbedachte und allein von finanziellen Interessen forcierte Einführung digitaler Medien verursacht werden, sind unübersehbar. Eltern und Lehrer, die das verhindern wollen, haben alle guten Argumente auf ihrer Seite.

 

Siehe auch: „Timo Daum »Die Künstliche Intelligenz des Kapitals« …” …,

… „… Die Schule steht nicht außerhalb des gesellschaftlichen Ganzen, aber sie kann einen Beitrag dazu leisten, das Ganze zu verändern. Momentan tut sie das Gegenteil.

 

 

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