„… Die Politiker der bevölkerungsreichsten Länder wissen, dass sie die globalen Probleme nicht lösen können. Aus dieser Ohnmacht flüchten sie in Drohgebärden, Sanktionen und Militarisierung. …“

 

… oder: Drei ganz gute Luft-, Klima-Verbesserer auf diesem Globus, oder …

 

Einmal mehr hat Andreas Zumach richtig analysiert. Es geht inzwischen aber um sehr viel mehr als die Militarisierung des Weltraums: Die Politiker der bevölkerungsreichsten Länder wissen, dass sie die globalen Probleme nicht lösen können. Aus dieser Ohnmacht flüchten sie in Drohgebärden, Sanktionen und Militarisierung. Damit ihnen niemand sagt, dass sie nackt sind, versuchen sie, die Medien entweder mit Gesetzen oder finanziell (oder beides) zu knebeln. Damit stirbt jedoch die Demokratie, wodurch wir uns immer schneller in Richtung einer wohlwollenden oder weniger wohlwollenden Diktatur bewegen, die die Massen gegen Minderheiten hinter sich vereint. Der Nationalsozialismus lässt grüssen…
Die Ironie dabei ist, dass das ganze Schlamassel aus einer einzigen falschen Schlussfolgerung stammt: Anstatt die Kooperation hält man die Konkurrenz für den Motor der Evolution. Inzwischen hat die Mikrobiologie wie die Quantenphysik die Obsoleszenz dieses Paradigmas bestätigt, doch diese Botschaft hat die Mehrheit der Bevölkerung und vor allem die Politiker noch nicht erreicht. Wie lautet also die entsprechende Massnahme?

Michel Mortier, am 15. Juli 2019 um 13:25 Uhr

 

Wie Andreas Zumach schreibt, sollte die Militarisierung des Weltraumes durch Rüstungskontrollverträge gestoppt werden. Eine sinnvolle Handlung für die kleine Schweiz wäre es, den ständig kriegführenden Nato Staaten kein Kriegsmaterial mehr zu liefern, was eigentlich nach der Kriegsmaterialverordnung sowieso nicht erlaubt wäre.

Auch die Investitionen der Schweizer Nationalbank, der Banken, Versicherungen und Pensionskassen in Rüstungskonzerne, die sogar an der Produktion von nach Schweizer Gesetzen verbotenen Waffen wie Atombomben, Streubomben und Antipersonenminen beteiligt sind, könnte ohne Schaden vollständig gestoppt werden. Investitionen in die alternative Energieproduktion wäre sinnvoller und langfristig profitabler.

Heinrich Frei, am 16. Juli 2019 um 07:20 Uhr

 

 

 

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