„Die größte Schwäche der Gewalt ist, dass sie in eine Abwärtsspirale führt, die genau das, was sie zerstören will, erzeugt.“

 

Als Mahnung zum Umgang mit Gewalt sowohl für westliche wie russische Politik kann vor dem Hintergrund des Syrienkrieges ein Satz Martin Luther Kings dienen, dessen 50. Todestag sich Anfang April 2018 jährte: „Die größte Schwäche der Gewalt ist, dass sie in eine Abwärtsspirale führt, die genau das, was sie zerstören will, erzeugt‘.“

Diesen Satz möchte man auch der israelischen und der iranischen Regierung zur Lektüre empfehlen, die vor einer militärischen Eskalation nach der Tötung von mehreren Iranern durch israelische Bomben auf eine syrische Militäreinrichtung stehen.

Was in Syrien ansteht, ist nicht weniger als eine Umkehr bisherigen Denkens und Handelns: Weg von der Abwärtsspirale auf dem Rücken von Millionen Menschen hin zum Ausstieg aus der Eskalation, einem Waffenstillstand, regionalen entmilitarisierten Zonen, die zusammenwachsen können, Versorgung der Verwundeten, Hilfe für Notleidende – und ein massiver Wiederaufbau als Hoffnungsperspektive.

 

 

© 2018, ICH-Biographieberatung. All rights reserved.


 
 
 

Die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag wurde deaktiviert.