„Die Fragilität von Menschenrechten und Klimagerechtigkeit …“

 

Von Lukas Fierz, 15.09.2019

Ich teile die Sehnsucht aller, die sich für Menschenrechte und die von diesen abgeleitete Klimagerechtigkeit einsetzen.

Dr. med. Lukas Fierz ist alt Nationalrat (Grüne/Freie Liste, Bern/Schweiz)

Zu jenen, die sich für Menschenrechte und Klimagerechtigkeit einsetzen zählt Lukas Fierz unter anderem Denknetz, Greenpeace, Fastenopfer, Brot für alle, Klimastreiker oder Grüne Partei, die sich die Klimagerechtigkeit vor den Wahlen auf die Fahne geschrieben hat. ………

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Im Zusammenhang mit der Klimakatastrophe reden viele Gutwillige von Menschenrechten und von Klimagerechtigkeit. Aber bei weiterer Erwärmung werden sich Dürre, Mangel und Hungersnöte flächendeckend in der ganzen Welt ausbreiten. Z.B. meint Johan Rockström, Direktor am Potsdamer Klimaforschungsinstitut, dass die Erde bei vier Grad Globalerwärmung vielleicht nicht mehr eine Milliarde, oder sogar nicht einmal eine halbe Milliarde Menschen ernähren könne.

Damit drohen Verteilkämpfe und Massaker auch bei uns. Dann gilt nur noch das Recht des Stärkeren, und wenn  nichts mehr übrigbleibt hat auch der Kaiser sein Recht verloren. Ein Überlebender des Warschauer Ghettos hat mir erzählt, dass man sich selbstverständlich um das letzte Brotstück totschlage. Gleichzeitig wird es langsam auch die Pflanzen- und Tierwelt verbrennen, sodass das Einfordern höherer Rechte  speziell für Menschen sowieso illusionär wird.

Wer im Ernst meint, dass 1,5 Grad-Ziel, Menschenrechte und Klimagerechtigkeit mehr als Wunschvorstellungen seien, täuscht sich und andere und beweist, dass er vom Ernst der Lage nichts begriffen hat.

 

Der ganze Artikel auch auf Dr. Fierz Umweltblog: https://lukasfierz.blogspot.com/2019/09/die-fragilitat-von-menschenrechten-und.html

Translation:  The fragility of human rights and climate justice
 
 

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