„… Die einseitige mediale Berichterstattung über Russland steht somit einer Politik des Friedens im Wege und muss aufhören.“

 

Durch den Mangel an Empathie für Russland und die offenbare Unfähigkeit, die Perspektive zu wechseln, konstruieren die Medien eine Scheinrealität, in der sie Russland als „Gegner“ oder sogar als „Feind“ des Westens darstellen. Sie fördern dadurch das Denken in den Kategorien „gut“ und „böse“, das vor allem im Kalten Krieg in den Köpfen der Menschen verankert war.

Darüber hinaus schüren sie auch das Feinbild Russland, das gegen speziell „unsere“ Werte verstoße und kein Teil unserer Gemeinschaft sein könne. Derartige Denk- und Deutungsmuster führen zu Ausgrenzung und Polarisierung und verschärfen die ohnehin schon angespannte Lage. Sie sind Wasser auf die Mühlen derjenigen, die militärische Einsätze befürworten, und geben denjenigen Unrecht, die sich um einen friedlichen Dialog mit Russland bemühen. Die einseitige mediale Berichterstattung über Russland steht somit einer Politik des Friedens im Wege und muss aufhören.

 

 

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