Die berlin-philharmonische Gretchenfrage: „Nun, mein lieber Teodor Currentzis, wie haben Sie es mit der Religion?“

 

… oder: Ein Künstler-Wort — in der Grossinquisitoren Ohren, oder …

 

(Typoskript aus dem Porträt des Dirigenten Teodor Currentzis von Margarete Zander)

(Auszug dort ab 00:15:35 ):

… zu Verdis Requiem in der Berliner Philharmonie mit den Berliner Philharmonikern und dem MusicAeterna Chor: Ist dieses Werk ein Glaubensbekenntnis von Teodor Currentzis? In Zusammenhang mit dem Mozart Requiem sprach Theodor Currentzis über seinen Glauben und auf die Frage, ob er ein religiöser Mensch sei, antwortete er:

Ja, ich habe vor allen Dingen einen Glauben. Damit meine ich allerdings nicht eine Religion. Wir leben ja auf diesem Gebiet in sehr schwierigen Zeiten.

Religion hat für mich etwas mit Fanatismus, mit Abgrenzung zu tun. Der Glaube aber verbindet die Menschen, verbindet uns mit der Ewigkeit. Glaube, Zuversicht und Hoffnung. Die geistliche Musik eröffnet uns eine ganz andere Dimension als etwa die weltliche Musik. Doch die göttliche Dimension kann man manchmal auch in ganz einfachen Dingen finden – und nicht nur in einem Requiem. …

 

Siehe auch – ‚Klare Kante’ –: „Verführer und Extremist” …,

Stichwort „Fanatismus” …

 

 

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