„Deutschland droht ein Währungskrieg“

 

Doch in einem fairen internationalen Handel kommt es gerade nicht auf die Qualität der Produkte an, sondern darauf, dass sich die Qualität jedes Produktes angemessen im Preis widerspiegelt. Wer aber über Jahre politischen Druck auf die Tarifpartner ausübt, um wie Deutschland die Löhne zu drücken, und dafür den Schutz eines «niederen» (Schäubles Begriff) Euros in Anspruch nimmt (der «nieder» ist, weil Deutschland mit seiner realen Abwertung die anderen in der Euro-Gruppe systematisch schwächt), verletzt die grundlegenden Regeln eines fairen Handels. Ein fairer Handel kann nur dann existieren, wenn in jedem Land die Löhne so stark steigen wie die Produktivität plus dem Inflationsziel des Landes und die Differenzen in den Inflationszielen der Länder durch konsequente Ab- und Aufwertungen der nationalen Währungen ausgeglichen werden.

Europa als «Vehikel» Deutschlands

Schliesslich, und das ist wirklich beeindruckend, scheint Trump auch zu verstehen (oder zu ahnen), dass das Problem des deutschen Merkantilismus nicht nur die USA betrifft.

 
 

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