„… dass künstliche Intelligenzen in absehbarer Zeit besser auf die Bedürfnisse und Wünsche einer Person eingehen können, als es ein Mensch kann. …“

 

oder: Liebe Schweizer! Mit der digitalen ‚Schraube-locker‘ wirst Du im ganz grossen Kanton sogar Minister

 

Dennoch: Wollen wir im öffentlichen Raum ständig gefilmt, gescannt und auf unsere Bedürfnisse hin analysiert werden? Die deutsche Supermarktkette Real hat vor einigen Monaten in 40 Filialen an den Kassen Kameras aufgestellt und die Kunden gescannt. Das System wurde eingesetzt, um auf den im Kassenbereich angebrachten Bildschirmen benutzerdefinierte Werbung zeigen zu können. Nach Protesten von Kunden und Datenschutzorganisationen wurde der Versuch abgebrochen. In der Schweiz hat Advertima ein ähnliches Instrument im Shoppingcenter Westside in Bern installiert. Leute, die dort vor dem Bildschirm stehen, sehen einen animierten Avatar, der in Echtzeit ihre Körperbewegungen nachahmt. Anders als bei Real würden die Passanten jedoch darauf hingewiesen, dass eine Kamera sie filmt. «Wir haben auch keine Kameras im Kassenbereich installiert», sagt Nahvi.

Gesichtserkennung funktioniert anders

Auch wenn der Jungunternehmer mehrmals betont, dass seine Firma keine heiklen personalisierten Daten oder Fotos der Menschen speichere und dass es sich bei der von ihm entwickelten Software nicht um «Gesichtserkennung» handle, bleibt ein Unbehagen. Wer garantiert, dass dies auf längere Sicht so bleibt? Wer garantiert, dass solche Software nicht von Unternehmen oder Staaten gegen die eigenen Bürger missbraucht wird(?) 

 

 

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