Archiv der Kategorie ‘Biographien‘

 
 

„… «Keiner von diesen Bundesliga-Erste-Sahne-Regisseuren im deutschen Theater lässt Identifikation zu. …“

 

… oder: Das ist hier ein Riesen-Theater! — Aber leider kein deutsches, oder …

 

Seine letzte Bühnenrolle spielte Bruno Ganz 2012. Zu seinem Abgang vom Theater sagte er der «Welt»: «Keiner von diesen Bundesliga-Erste-Sahne-Regisseuren im deutschen Theater lässt Identifikation zu. Die scheuen das wie der Teufel das Weihwasser. Also habe ich da nichts mehr zu suchen.» …

 

Zu „Identität” hier mehr …,

… „Die Wurzelkraft der Deutschen, ihr Sprachgeist …

 

 

„… Wer schlägt die Trommel(?) …“

 

Deutschland war einst das Land der Denker, und der Dichter. Die Vernunft schläft, und statt in Vernunft investiert man in Propaganda ( siehe »ARD und das Framing Manual« ).

Die Vernunft in Deutschland, sie schläft nicht nur, sie schnarcht, und sie schnarcht laut, und wer sich am Schnarchen der Vernunft stört, der gilt als Ketzer und brennt bald auf dem Scheiterhaufen politisch korrekter Verdammung.

 

Zu „Propaganda” hier mehr …

Bruno Ganz: „Keiner von diesen Bundesliga-Erste-Sahne-Regisseuren im deutschen Theater läßt Identifikation zu. …”

 

 

„… Und wenn einem nicht viel einfällt (oder einfallen will), wie man aus dem Schlammassel – den man in Teilen ja auch selbst mit zu verschulden hat – wieder herauskommt …“

 

… oder: Berliner Hirn im Himmel bei Otto Sander und Bruno Ganz hilft nicht …

 

… dann greift man auf scheinbar Altbewährtes zurück: Aufrüstung(!) …

 

Siehe auch: „… Viele reden wie Frau Merkel zum Beispiel am Samstag in München von „Wertegemeinschaft“, aber ihre Praxis ist weit von ihren angeblichen Werten entfernt. …” …,

„… Es wird Zeit, daß die deutsche Politik ehrlich ist und der Bevölkerung sagt, wir sind wieder im Kalten Krieg (seit der Kündigung des INF Vertrages) …” (Aus dem Forum dazu) … …,

… „… wenn Frau von der Leyen oder Herr Maas in München randalieren und sich die Backen aufblasen, dann weiss jeder Deutsche, dass wir in Verteidigungsdingen selber nichts mehr zu sagen haben …” …,

… „Die Friedenslüge

 

 

„Was man vergisst, hat man im Grunde nicht erlebt. …“

 

… zitiert JOURNAL21 Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker, 1926–2012.

 

Ulrich Matthes trauert um Bruno Ganz: „Das Leuchten dieses Schauspielers, die hohe Empfindsamkeit, die Klugheit, mit der er mit Texten umgehen konnte. Das war schon was Außerordentliches. Und das gibt es so selten – und deswegen ist meine Traurigkeit sehr groß.

 

Es ist die Empfindungs-Seele, die in unserer Zeit verloren ist, wenn man sie nicht wiederfindet: Kultur bildet sich nur, wenn man dieses Wiederfinden sucht …

Die ganz Grossen haben immer darum gerungen. Es gab ihrem Leben Sinn und Ausstrahlung.

Was gibt es zu verlieren!?

 

Gunther Thriene

 

Zu „Erinnerung” hier mehr …

Zu „Kultur” hier mehr …

 

 

„Kein «Göttinger Friedenspreis» für die «Jüdische Stimme»?“

 

… oder: Kannitverstan …

 

… Was ist sachlich – und moralisch – gegen diese Begründung der Jury einzuwenden(?) …

 

Siehe auch: „So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht” …

… von „unseren” altbekannten Steigbügelhaltern

… und Kriegstreibern.

 

 

„Konti­nuität oder Knall? Über die #Kata­strophe spre­chen. …“

 

… oder: Manche glauben es erst, wenn der Atompilz über Berlin wächst, diese Lernverweigerer:

… sie stellte den Vergleich an, über dem (berliner Humboldt-)Forum würde eine Bleidecke wie über dem Atommüll in Tschernobyl liegen …

 

Das Reden über „Katastrophen“ ist ein fester Teil unseres Alltags – obwohl der Begriff Ereignisse bezeichnet, die das Alltägliche zumindest vorübergehend unterbrechen. Dass so viel über Katastrophen gesprochen wird, führt oft dazu, dass sie uns egal werden oder wir ihre strukturellen Voraussetzungen ausblenden.

 

 

„Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz war einer der Grossen.“

 

Sein Gesicht und seine Stimme sind unvergesslich. Heute ist er in Zürich im Alter von 77 Jahren gestorben.

 

 

NEVER: „Orbans Traum: Sissi …“

 

Ungarinnen: Gebärprämie und Zustupf fürs Grossraumauto …

 

 

„So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht“

 

… oder: Wissenschaft in Göttingen abgeschafft, oder …

 

06.02.2019:  So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht

Wo Israel das Thema ist, ist nur Lob erlaubt. Das erlebte jetzt auch Andreas Zumach, der u.a. regelmässig für Infosperber schreibt. …

 

14.02.2019: Der Vorsitzende der Jury des Göttinger Friedenspreises Andreas Zumach, weist in einer Stellungnahme daraufhin, dass die Jury allein über die Preisvergabe entscheidet. Die Kuratoriumsmitglieder seien „nicht verantwortlich für die Auswahl der Preisträger“. Alle Versuche die Jury zu einer Revision ihrer Entscheidung zu bewegen, seien zwecklos.

Dass die „Jüdische Stimme“ die BDS-Kampagne unterstütze, habe für die Entscheidung der Jury keine Rolle gespielt. Es gebe keine Position der Jury zu BDS. Er selbst unterstütze BDS nicht, weil er einige Ziele des Gründungsaufrufs von 2005 ebenso kritisiere wie einige Handlungsvorschläge. Aber er halte die weiterverbreitete pauschale Behauptung „BDS ist antisemitisch“ für falsch. Für dies Behauptung lege bis heute kein belastbarer wissenschaftlicher Beweis vor. Richtig sei allerdings, dass es unter den vielen tausend Einzelpersonen und Gruppen, die BDS unterstützen, auch Antisemiten gebe.

Der Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ weist die Vorwürfe, mit seiner Haltung zur BDS-Bewegung antisemitisch zu sein, zurück. „Wir unterstützen die Bewegung und solidarisieren uns mit ihren Zielen“, bestätigt die Vereinsvorsitzende Iris Hefets. Diese seien allerdings alles andere als antisemitisch. Der Aufruf zum zivilen Boykott und zum gewaltlosen Widerstand der Bevölkerung in Israel beziehe an erster Stelle auf die Grundzüge des Völkerrechts. „Wenn er antisemitisch ist, ist auch das Völkerrecht antisemitisch“, so Hefets.

(Hervorhebung G.Thr.)

 

Dazu passt die heutige Meldung: „Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz ist tot. Er starb im Alter von 77 Jahren in Zürich”. Er, der es auf sich nahm, uns Nachgeborenen den Hitler zu ‚spielen’, begann seine Karriere am Jungen Theater in Göttingen.

Zu und von „Andreas Zumach” hier mehr …

 

 

„… Dokumentiert: IALANA-Fachtagung »Krieg und Frieden in den Medien« …“

 

… oder: RECHT- versus RECHTS-staat u.a. …

 

Hochkarätig besetzt, informativ und differenziert, 350 Plätze binnen kürzester Zeit ausverkauft und von der Mainstreampresse komplett ignoriert – das war »Krieg und Frieden in den Medien«, die Fachtagung der Juristenvereinigung IA LA NA im Januar 2018 in Kassel. Im Ossietzky-Verlag sind jetzt die Konferenzbeiträge erschienen. Es ist ein herausragendes Handbuch der Medienkritik mit insgesamt 26 Gastbeiträgen, unter anderem von Uwe Krüger, Michael Meyen, Ulrich Teusch, Jens Wernicke, Albrecht Müller, Jens Berger, Ute Finckh-Krämer, Maren Müller, Sabine Schiffer, Ekkehard Sieker und Max Uthoff.

IALANA (Hg.): Krieg und Frieden in den Medien. Ossietzky-Verlag 2018, 292 Seiten, 20 €

 

1. Auflage 2018, Dokumentation der IALANA-Tagung im Januar 2018 in Kassel

»IALANA« ist hier die Kurzform für »IALANA Deutschland e. V. – Vereinigung für Friedensrecht – Deutsche Sektion der International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms« – mit Sitz in Berlin

( homepage: www.ialana.de )

Warum veranstaltet eine Vereinigung von Juristinnen und Juristen, die sich in erster Linie für die Abschaffung von Atomwaffen aufstellt, eine Tagung zu diesem Thema? Das liegt daran, dass man als Friedensaktivist immer wieder auf Artikel stößt, vorzugsweise in den sogenannten ›Mainstream-Medien‹ wie FAZ und Süddeutsche Zeitung, bei deren Studium man stutzt: Da fehlt doch die Hälfte. Diese Beobachtung machen auch andere, z. B. die Autoren der Kabarett-Sendung Die Anstalt. Deswegen geben sie jeder Sendung einen Faktencheck im Internet bei, der häufig viele Seiten stark ist. So geht es übrigens auch der heute-Show, deren Moderator Oliver Welke vor kurzem in einem Interview in der FAZ auf die Frage »Muss wegen des Erstarkens der AfD auch Satire präzise sein?« sagte: »Definitiv. Satire muss viel mehr aufpassen als früher. Deshalb haben wir schon seit Jahren Redakteure, die gar nicht mit dem satirischen Teil der Sendung befasst sind, sondern nur die Fakten checken, in Ministerien anrufen, für uns die Themen vorrecherchieren.«
Das war beim Thema Krieg und Frieden schon lange so, wie das aufschlussreiche On-dit zeigt: »Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.«

Taschenbuch, 292 Seiten, ISBN 978-3-944545-14-1

20,00 EUR / zzgl. 1,50 EUR Versandkosten

 

Siehe auch: 2018 (!) – „Die gesellschaftlichen Entwicklungen weisen in eine präfaschistische Phase” u.a. …

… „Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Wahrscheinlich eine Einser-Juristin und auch sonst von mäßigem Verstand.

 

 

„… Finanziere keine Atombomben, Streubomben, Anti-Personenminen und überhaupt kein Kriegsmaterial …“

 

Krieg und Frieden
Finanzplatz Schweiz: Weltweit Vermögensverwalter Nummer 1

von Heinrich Frei

 

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Heinrich Frei auch hier:

Wichtig wäre es, wenn die Schweizer Nationalbank, Banken, Versicherungen und Pensionskassen nicht mehr ihre Gelder in Firmen anlegen würden, die an der Produktion von Atombomben beteiligt sind. Sogar meine Pensionskasse der SBB steckt Gelder in Firmen die Atombomben herstellen. Möglichst grosse Profite machen und nach uns die Sintflut, scheint die Parole zu sein. Meine Gewerkschaft der Eisenbahner, der SEV, veröffentlicht in der Gewerkschaftszeitung keine kritischen Leserbriefe zu Rüstungsfinanzierung der SBB-Pensionskasse… Die Gewerkschaft der Eisenbahner auf der Seite der Kriegsgewinnler(?)

( Aus dem Forum dazu )

 

 

„Europa droht hochgefährlicher atomarer Rüstungswettlauf“

 

Zur Rettung des INF-Vertrages muss die Friedensbewegung Forderungen an Washington und an Moskau erheben, fordert Andreas Zumach im folgenden Gastartikel für die NachDenkSeiten. Die NachDenkSeiten freuen sich, ihren Lesern diesen Text vorzustellen. Einiges sehen wir anders. Deshalb wird, weil wir die Diskussion für wichtig halten, noch ein ergänzender und kommentierender Text von Albrecht Müller folgen. Der Artikel erscheint auch Mitte Februar in der vom Schweizerischen Friedensrat in Zürich herausgegebenen “Friedenzeitung”.

 

 

„… Die Schulkonferenz des Lichterfelder Goethe-Gymnasiums hat sich auf Schülerinitiative strenge Regeln für Flugreisen gegeben. …“

 

Für Diesel Fahrverbot, aber selber Flugreisen favorisieren und falls finanziell machbar, auf eine Karibikkreuzfahrt via Schweröl Dampfer reflektieren, ist bei einigen leider Realität. Das Verhalten dieser Schüler ist deshalb konsequent und zu befürworten. Finde ich gut, nicht nur Reden und auf andere abwälzen, sondern beim eigenen Verhalten anfangen.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Goethe-… eben. Grosse menschliche Elite …

 

G. Thr.

 

Siehe auch: „Wenn Gymnasiasten gegen Dieselfahrer demonstrieren” …,

… „Die Mitmacher II

 

 

„Wissen in Teilen macht eine schöne Geschichte; aber Weisheit entsteht, wenn wir das Ganze sehen.“

 

… oder: Zwei Schweizer Weltbürger …

 

Ja, wie entsteht aus den einzelnen Mosaiksteinen ein Gesamtbild? Was ist es? Das habe ich mich als Lehrer oft gefragt. Und welcher Gesetzmässigkeit, welcher Pflicht muss ich mich als Be-Teil-igter unterziehen, damit die zusammengefügten Steine das gewollte Ganze ergeben? Wie entsteht aus der ursprünglichen Addition von Partikeln ein Ergebnis, das nicht nur mehr ist als die Summe, sondern auch anders und wirkungsvoller als das lediglich Zusammengefügte(?)

 

Siehe auch: „mare in grosser Gefahr …” …,

… Literatur: Thomas Göbel: Quellen der Kunst …,

Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen

 

 

mare in grosser Gefahr …

 

… „Wir müssen was tun”

Verleger Nikolaus Gelpke veröffentlicht mit dem World Ocean Review eine Bestandsaufnahme zur Lage der Ozeane. Die ist deutlich schlechter, als wir es vom Strand oder Schiff aus sehen können, sagt er. Wir sehen weder das Kohlendioxid, das die Meere versauert, noch das winzige Mikroplastik oder den Anstieg der Temperaturen und die Überfischung.

„Das heißt, die Gefahren für die Meere sind nicht wirklich ersichtlich, das Meer gaukelt uns immer noch vor, es ginge ihm bestens, aber das Ökosystem ist stark gefährdet, und die einzelnen Einflussnahmen, die verstärken sich leider gegenseitig, und auch diese gegenseitigen Verstärkungen, Einflussnahmen sind noch lange nicht wirklich erforscht. Das heißt, wir müssen eigentlich wirklich überall ansetzen und sagen, wir müssen eine höhere Sensibilität haben für die Gefährdung der Meere, sonst werden unsere Kinder oder Enkel tatsächlich große Probleme haben mit der Zukunft.“

Was dahinter steckt, ist unser gesamter menschlicher Stoffwechsel. Wir müssen ihn umstellen. Nicht in zehn oder zwölf Jahren, sondern jetzt, sofort. Damit die Kinder von heute und die Generationen von morgen nicht noch mehr von unserem Müll wegräumen müssen. Und deshalb bin ich jetzt auch mit dabei, bei der Klimaschutz-Initiative „Fridays for Future“.

„Wir müssen was tun. Also nicht morgen oder gestern, sondern heute! Weil es keinen zweiten Planeten gibt, wir haben nur diesen, unsere Erde. Wir haben nur eine Chance!“

 

 

 

Siehe auch: „Warmzeit oder doch Eiszeit?” …,

… „Vorbei mit trügerischer Ruhe in der Vulkaneifel

 

 

„… Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche schlimme Kindheit ich hatte. Ich hatte kein Handy und kein Internet …“

 

:-)

 

 

Siehe auch: 2019 – „Schwere Defizite bei Berlins künftigen Erstklässlern”  – wegen Handy und Internet!? …,

… „Lache, wenn du dich nicht zu weinen traust

 

 

„… Zu fordern wären: eine Umwandlung des bilateral zwischen den damaligen Großmächten Sowjetunion und USA geschlossenen INF-Vertrages in einen Rüstungskontrollvertrag zwischen Russland und der Europäischen Union, statt zwischen Russland und den USA. …“

 

Es ist klar, dass eine solche Politik nur möglich ist, wenn eine engagierte Friedensbewegung der mit der Kündigung des INF-Vertrages verbundenen Feinderklärung gegenüber Russland aktiv entgegenwirkt.

Kai Ehlers, www.kai-ehlers.de

 

Siehe auch: – Zitat SIPRI – „Russlands Verletzung des INF-Vertrages ist nicht so klar, wie es die US-Reporte nahelegen” (5). …,

… „… Die Münchner Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende wird die größte dieser Veranstaltungsreihe seit dem Bestehen in den 1960-er Jahren. Allein die US-Delegation sei so groß wie nie …

 

 

„‚We have a Situa­tion‘: Von Hegels Philo­so­phie der #Situa­tion zur poli­ti­schen Kunst heute …“

 

… oder: Auch gute Denk-„Kunst macht sichtbar” …

 

Bei dem Wort „Situation“ denkt man an die Sprache amerikanischer TV-Serien, französischer Existentialisten oder deutscher Bürokraten. Dabei hat der Philosoph Hegel schon 1817 eine Theorie der „Situation“ entworfen, die bis heute wichtig ist und politischen Widerstand und zeitgenössische Kunst neu zu denken gibt.

 

Zu Hegel hier mehr …

 

 

„… Unter Berücksichtigung der Fakten und aller Umstände sind die Sezession und der Anschluss der Krim an die Russische Föderation weder rechtlich noch sonst wie zu beanstanden. …“

 

… Der Begriff „Annexion“ ist auf diese Vorgänge nicht anwendbar und dient allein propagandistischen Zwecken.

 

Siehe auch aktuell: … Aber jetzt geht es nicht mehr um den vergleichsweisen «Mückenschiss» – AfD-Jargon – UKRAINE, sondern um den 3. Weltkrieg …” (Aus dem Forum dazu …) …,

Zur „Ukraine” hier mehr …

 

 

Deutsch und deutlich – und auch noch genial …

 

„Gälled Si, mir alli händ nöt gwüsst, vo wo s’Wort ‚gäll’ chunnt!“
„Gäll, jetzt weisch es.“

 

 

Kärrnerarbeit: Dem „Bedürfnis nach Wahrheit“ in der deutschen Geschichte Geltung verschaffen …

 

… oder: Die Schweizer SVP (etc. …) hilft nicht …

 

Streit um Bückeberg-Gedenken geht weiter

Gedenkstätte zu den sogenannten Reichserntedankfesten der Nationalsozialisten am Bückeberg: Die Politik hat einen Kompromiss gefunden – aber die Bürger fühlen sich von ihren Volksvertretern verraten.

 

Siehe auch: „Die Bergschäden vom Bückeberg” …,

Zum „Bückeberg” hier mehr …

Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Kannitverstan …

 

 

„… so dass die Stuttgarter, die Baden-Württemberger gar nicht mehr genau hingeguckt haben, was da passiert …“

 

Also wenn man es hinbekommt, solch einen Ultra-Schwachsinn in die Köpfe der Menschen reinzuprügeln, so dass die Stuttgarter, die Baden-Württemberger gar nicht mehr genau hingeguckt haben, was da passiert, dass diese Stadt für absehbar 15 Jahre umgegraben und zerstört wird – das ist schon großartig.

 

Siehe auch: „Stuttgart21-Debatte …” …,

Uta Köbernick in DIE ANSTALT zu S21-Gegnern

 

 

„… Erfülltes Leben resultiert nicht aus dem digitalen Entweder-Oder, es verdankt sich der Dynamik eines Sowohl-als-Auch. Sein Paradigma ist das autonome Individuum …“

 

… – das Gegenbild zu dem, was die digitale Transformation uns als Errungenschaft andient. Es wäre Zeit, dass auch die Entscheider unserer Republik dies erkennen.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„Der zweite Tod der Rosa Luxemburg“

 

… oder: „Das Bedürfnis nach Wahrheit …

 

… Bis heute wird verschwiegen: Waffenbauer Emil G. Bührle hat als junger Offizier 1919 in Berlin die Ermordung indirekt ermöglicht. …

Wem diese Schweizer Amnesie* geschuldet ist, kann man nur vermuten.

 

Man kann alles wissen, wenn man nur wissen will …

 

G.Thr.

 

*) Zu nicht nur „Schweizer Amnesie” hier mehr …

 

 

„… Für das Publikum heute entscheidender als alles andere ist die Begegnung mit dem Original. Sie allein macht das Erlebnis Kunst aus. …“

 

… Sie macht alles Übrige zur Anekdote

 

… Und danach – wenn möglich – mit dem Zug nach Paris: Wenn Du Glück hast, begegnest Du ihm selbst …

 

 

Pablo Picasso, Anonym, Pablo Picasso auf der Place Ravignan, Montmartre, Paris, 1904
Silbergelatineabzug auf Papier, 12 x 8,9 cm
Musée national Picasso-Paris

 

… Zumindest erkennst Du, was an diesem Mann die grosse Kunst war und ist:

In der dort in Paris gezeigten Ausstellung in biographischer Reihenfolge kann man sehr schön das „künstlerische Alphabet” dieses grossen Künstlers ‚lesen lernen’.

 

G.Thr.

 

Siehe auch: FAZ – „Zwei Farben Picasso

 

 

„Das Bedürfnis nach Wahrheit …“

 

 

 
 

Siehe auch: „Afrikanisches Kulturgut in europäischen Museen: Kann das weg?” …,

… „Bildungsreformen

 
 
 

„… Ein deutsch-französischer Vertrag der Kriegsvorbereitung(?) …“

 

Der Vertrag richtet sich gegen die Idee souveräner Demokratien, von zentraler Bedeutung ist die Intensivierung der militärischen Zusammenarbeit. Sevim Dagdelen, abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, nannte den «Aachener Vertrag» «eine bizarre Mischung aus Aufrüstung und Kriegsvorbereitung sowie neoliberaler und autoritärer Orientierung».3 Der europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Andrej Hunko, formulierte es auf seiner Facebook-Seite pointiert: «Einst markierte der historische Elysée-Vertrag einen wichtigen Schritt zur Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. Dieser neue Vertrag, der jetzt unterzeichnet wird, hat damit aber nicht mehr viel zu tun: Damals ging es um die Aussöhnung, heute geht es um Aufrüstung!»
Bezeichnend ist auch der Titel des gewiss nicht linken deutschen «Handelsblattes» vom 22. Januar 2019: «Deutschland kommt beim Thema Verteidigung Frankreich entgegen.» Und wie ist wohl die Aussage des SPD-Politikers Fritz Felgentreu zu verstehen, den das «Handelsblatt» zitiert: «Angesichts des US-Rückzugs aus Syrien zeigt sich, dass Europa nicht einmal die Möglichkeit hätte, die abziehenden Truppen zu ersetzen. Wir können daher gar nicht diskutieren, ob wir das wollen oder nicht.» Zuvor hatte er gesagt: «Wir sollten endlich anfangen, über konkrete Projekte mit Frankreich zu sprechen.»

Von der Leyen trommelt in der «New York Times»

Die deutsche Annäherung an französische «sicherheits- und verteidigungspolitische Zielsetzungen und Strategien» (Artikel 4 des «Aachener Vertrages») lässt wenig Gutes erwarten. Sie passt zum Plan, Deutschland kriegsbereit zu machen – gegen das geltende Recht. Die deutsche Kriegsministerin Ursula von der Leyen hat am 18. Januar 2019 mit einem Meinungsbeitrag in der «New York Times» – also einem der Hauptmedien der US-amerikanischen Kriegspartei – ins gleiche Horn geblasen. Der Titel des Artikels richtete sich an die US-amerikanische Öffentlichkeit und sprach im Sinne der Obama-Clinton-Linie: «Die Welt braucht noch immer die Nato.» Das Feindbild im Artikel sind Russland und China. Der Gipfel des Zynismus im Artikel ist das Bild in der Internetausgabe der Zeitung: Soldaten der KFOR stehen vor der US-amerikanischen und der Nato-Flagge nach der Zeremonie zur Gründung der Armee des Kosovo im Dezember 2018. – Das ist das Resultat des ersten völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der Nato nach 1991.

Deutschland und die «Integrity Initiative»

Beides, die «Integrity Initiative» und der «Aachener Vertrag», sollen Deutschland kriegsbereiter machen.
Dazu gehört ein wichtiges Detail aus einem öffentlich gewordenen Schreiben des für die «Integrity Initiative» verantwortlichen Mannes in Deutschland an seinen britischen «Führungsoffizier»: «Die Tiefe der Verletzlichkeit und die Intensität der russischen Bemühungen machen Deutschland zu einem sehr harten, aber auch sehr wichtigen Ziel.» Deutschland sei, so schreibt der Deutsche klagend, besonders empfänglich für den «russischen Einfluss».
Das muss man in die richtige Perspektive bringen: In der Tat haben die deutsch-russischen Beziehungen auch im Guten eine lange Tradition. Das nationalsozialistische Deutschland hat in der Sowjetunion ungeheuerlich gewütet und zigmillionenfach gemordet. Das wissen noch immer sehr viele Deutsche. Und sie wissen auch, dass es Frieden in Europa nicht ohne Russland geben kann. Und dass es auch im materiellen deutschen Interesse liegt, gute Beziehungen zu Russland zu pflegen.
Der deutsche Widerwille gegen einen erneuten Krieg, einen Krieg gar gegen Russ­land, soll gebrochen werden. Dazu passen die Aussagen des Göttinger Politikwissenschaftlers Peter W. Schulze, die Sputnik am 9. Januar 2019 zitierte: «Diese Kampagne hat ihre langfristige Beständigkeit seit dem Ende der ersten Dekade des neuen Milleniums und soll die verbliebenen pragmatischen und an moderater, interessengeleiteter Zusammenarbeit mit Russland interessierten Kreise in Deutschland schwächen und obendrein Russ­land weiter verteufeln.» 

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Original … )

 

Siehe auch: „… Im Wesentlichen geht es um Aufrüstung statt um Völkerverständigung. Im Vergleich dazu waren Adenauer und de Gaulle, ebenso wie in der Nachfolge Helmut Schmidt und Valéry Giscard d´Estaing oder auch Helmut Kohl und Francois Mitterand mit ihren in die Zukunft weisenden Ideen für Europa und die EU wahre europäische Titanen.”  

 

 

„Neu in der Schriftenreihe der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn“

 

… oder: Lernen aus Geschichte …

 

Der neue Band 16 berichtet darüber, wie Georg Elser die Propaganda der Nazis durchschaut hat. Er schildert die Schriftenreihe der Gedenkstätte die Informationsgrundlage, die Elser seiner Zeit hatte und zeichnet ein eindrucksvolles und einprägsames Bild der brachialen Entwicklung Deutschlands hin zum November 1939.
Es ist das Bild, das sich dem Widerstandskämpfer Elser bot, während sich seine Gegnerschaft zum Regime festigte und in den Plan für das Attentat auf Adolf Hitler mündete.

So trägt dieser Band 16 der Reihe den Titel „Georg Elsers Heimatzeitung“ und den anschaulichen Untertitel
„Seine Informationsgrundlage in Königsbronn – Lesen zwischen den Zeilen und Desinformationen durchschauen“.

 

Siehe auch: „… Keiner von ihnen zeigte Reue, Einsicht oder Schuldgefühle, alle beriefen sich auf ihre angebliche Pflicht.

 

 

„100 Jahre Bauhaus: Weben am Mythos“

 

… oder: Mein Lieblings-BAUHAUS – zweifelsohne …

 

Das 100-Jahr-Jubiläum setzt „das Bauhaus“ mit einer deutschen Moderne in eins. Das hilft dem Mythos, aber nicht der Ideengeschichte der Schule. Denn die legendäre Kunst- und Designschule war heterogener und widersprüchlicher als vielen lieb ist.

 

Siehe auch: „100 Jahre Bauhaus – Zeit zum Umdenken” …,

… „… Das Bauhaus finden heute alle gut. Der Architekt Philipp Oswalt erinnert an historische Widersprüche und dunkle Flecken …” …,

… „Utopie und Praxis – 100 Jahre Bauhaus I: Die Entwicklung der sozialen Frage …” …,

… „Alles Bauhaus oder was?

 

 

„Afri­ka­ni­sches Kultur­erbe in euro­päi­schen Museen: Kann das weg?“

 

… oder: Gut gegeben, Mesdames: „… sie stellte den Vergleich an, über dem (berliner Humboldt-)Forum würde eine Bleidecke wie über dem Atommüll in Tschernobyl liegen …

 

Die Rückgabe von ethnologischen Sammlungen an ihre Herkunftsgesellschaften wird derzeit hitzig diskutiert. Die Debatte könnte der Beginn einer Neubestimmung der Beziehung zwischen Europa und Afrika sein und die Chance, den Blick nicht ausschliesslich auf sich selbst zu richten.

 

Literatur: Bénédicte Savoy Die Provenienz der Kultur. Von der Trauer des Verlusts zum universalen Menschheitserbe, Berlin 2018

Siehe auch: „Ist es zeitgemäß, wenn Berlins Mitte nur in Gestalt der alten Hohenzollernburg auferstehen darf(?) …” …,

Zu „Kultur” hier mehr … …,

… „Kunst macht sichtbar.

 

 

 

Digitalisierung: »Wir machen aus unseren Kindern Psychopathen«

 

… oder: Lass Dich nicht von Doofen und/oder Menschheitsverbrechern ‚regieren’ …

 

Gespräch mit Gertraud Teuchert-Noodt. Über Hirnschäden durch digitale Medien, »notreifende« Smartphonejunkies und Schulen als Lernvereitler …

 

Siehe auch: „‚Digitale Bildung‘: Der abschüssige Weg zur Konditionierungsanstalt” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„… Es sieht aus, als hätte die Matrix das Freiheitskonzept gekapert …“

 

… oder: Es sieht nur so aus. Alles Maya …

 

… Es sieht aus, als hätte die Matrix das Freiheitskonzept gekapert, es quasi ins Set der eigenen Programmroutinen übernommen – und damit als Ausweg nachhaltig illusorisch gemacht. Die Melancholie der Jetztzeit mag daher rühren, dass uns die aktuelle Form der Macht in der Tat wie eine Gebärmutter – eine Matrix – umschliesst, uns nährt und wärmt. So viel wir auch zappeln, wir kommen nicht raus.

 

Siehe auch: Kleinodien der Freiheitssuche …

 

 

„… Trojanische Pferde unserer Zeit. …“

 

In der digitalen Welt entsteht eine andere Art von Denken, das naiv entweder mit der menschlichen Vernunft gleichgesetzt oder aber als ihr überlegen angesehen wird. Der Philosoph Kaeser besteht darauf, zuerst einmal die menschliche Vernunft in ihrer Wirkungsweise und ihren Grenzen zu verstehen, um von dort aus zu einer realistischen Einschätzung der sogenannten künstlichen Intelligenz zu kommen. Geschieht dies nicht, verliert der Mensch die Fähigkeit, Wissen zu bewerten und zu gewichten.

An verschiedenen Stellen kommt die Hauptsorge von Eduard Kaeser zum Ausdruck: Dass der Mensch zu sehr von „künstlicher Intelligenz“ und ihren Begleiterscheinungen geblendet wird und darüber die Fähigkeit des kritischen Denkens und Urteilens verliert. Damit befindet er sich auf dem Weg zu einer neuen selbstverschuldeten Unmündigkeit.

Eduard Kaeser: Trojanische Pferde unserer Zeit. Kritische Essays zur Digitalisierung. Basel: Schwabe Verlag, 2018, Schwabe reflexe 55, 224 Seiten.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

Zu „KI pervers …” hier mehr …

 

 

„… Angela Merkel und Emmanuel Macron beerdigen die EU …“

 

… oder: Wer heult hier!!!???

 

Wer die heiße Luft vertragen kann, die diesen knapp 16-seitigen Vertrag einer Mongolfière gleich in die deutsch-französischen Lüfte hebt, der lese ihn ganz. Zum Verständnis, worum es geht, reicht jedoch Artikel 4, Satz 1 und 2:

 

 

„… Woran erkennt man, dass die Spies­serin eine Gali­ons­figur unserer Zeit ist(?) …“

 

… oder: You make my day …

 

Und wo begegnet man ihr? Das stärkste Indiz ist die für unsere Gegen­wart typi­sche Ineins­set­zung von öffent­li­chem und privatem Raum. Weil die Spies­serin ihr Wohn­zimmer liebt und die Aussen­welt fürchtet, erklärt sie letz­tere zu ersterem und ihre Mitmen­schen zu Möbel­stü­cken. In den Stadt­park bringt sie ihre Boombox mit und dreht ihre Lieb­lings­songs auf, wie sie es auch zu Hause zu tun pflegt. In Fern­zügen streift sie die Schuhe ab, legt die feuchten, bunt­be­sockten Füsse hoch und diktiert ihre Lebens­ge­schichte als Epos ins Telefon. Nebenbei teilt sie einen damp­fenden Döner mit ihren Mitrei­senden, zumin­dest olfak­to­risch. Die Atmungs­ap­pa­rate der unmit­tel­baren Neben­sit­ze­rinnen dienen ihr als Dunst­abzug.

 

Zu diesem gut erkannten Welt-Spiessertum hier mehr …

 

 

„… Die heutige Regierung Merkel gibt nun offen zu, dass sie ihre damaligen Ziehkinder – die UÇK – für die Umformung zu einer regulären Armee im Kosovo beratend und finanziell unterstützt. …“

 

Worauf soll das hinauslaufen? Kaum sind die Toten von 1999 begraben, ersteht vor unseren Augen die nächste Bestialität: Der Aufbau einer Armee im Kosovo bedeutet nichts anderes als: «Wir machen weiter.»
Der ehemalige Aussenminister Jugoslawiens Živadin Jovanović (1998–2000) gibt nun – zusammen mit dem «Belgrade Forum for a World of Equals» – ein neues umfangreiches Buch heraus, das sich mit der Friedenspolitik in Europa befasst und sich im speziellen mit der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates und deren weitläufigen Konsequenzen auseinandersetzt. Eine Übersicht in englischer Sprache liegt bereits vor, die Übersetzung des gesamten Buches aus dem Serbischen wird wohl folgen.

 

Siehe auch: „Aufsteiger im Kriegstaumel” …,

… „… Die Bevölkerung wird nach Strich und Faden hinters Licht geführt. …”…,

… „… Sie faseln von ‚Bildung’ – und meinen Krieg …” …,

… „… Sie ziehen alle Register, um weiter so zu machen. Egal wie …” …,

… „Gemeinsam siegen wir” …,

… „… Erst Lügen, dann Bomben – vor 20 Jahren bereitete die NATO ihren Krieg gegen Jugoslawien vor. …

 

 

„Krieg und Frieden – 100 Jahre nach Versailles – Die Aufgaben der Geschichtswissenschaften“

 

… Auch heute rieseln täglich Feindbilder über verschiedene Kanäle in unsere Köpfe. Tatsächlich wird über diese Lektüre jeder von uns eingeladen, darüber nachzudenken, wie in dieser alles andere als friedlichen Welt der Beitrag der Bürger zu einer nachhaltigen Friedensstiftung aussehen könnte.

 

Zu „Krieg und Frieden” hier mehr … — und die Kategorie dazu …

Zu „Propaganda” hier mehr …

Zu „Kriegstreiberei” hier mehr …

Zu „… wie es den Menschen der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Laufe von Jahrhunderten gelungen ist, Konflikte friedlich zu lösen …” hier mehr …

 

 

Eine studierte Geographin als britische Premierministerin II …

 

… dabei bleibt es!!!

( Soviel Werbung für dieses großartige Fach leistete zuletzt Alfred Wegener – und der hat es nicht gut überlebt, oder … )

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Was für eine Frau! Wie viele Männer hätten hingeworfen und den letzten Sachsen-König zitiert: ‚Macht euren Dreck alleene.’ Theresa May wirft nicht hin.  …

… „… Säßen in Brüssel Politiker, die Politik für Menschen machten, hätte es den Brexit nie gegeben. …” ( Aus dem Forum dazu … )

 

 

Perlen vor die Nazi-Schweine werfen, oder …

 

… oder: Deutsch und deutlich – „Wer Hitler für unschuldig erklärt, soll sich von hier sofort verpissen!!!”

 

Mahatma Gandhis Brief an Hitler 1939 …

 

Siehe auch: „Sag nicht, es ist für’s Vaterland.” … u.a. …

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums (!!!) …

 

 

„Die Regierung fürchtet die Künstler“

 

… nicht nur in Rumänien, oder …

 

Zu „Kunst macht sichtbar.” hier mehr …

 

 

„Die Eska­la­tion der Zeit. Hans Blumen­berg als konser­va­tiver Diagnos­tiker der Moderne …“

 

… oder: Kriegst Du noch die Kurve!?

 

Der Philosoph Hans Blumenberg entwarf 1986 in seiner Studie „Lebenszeit und Weltzeit“ eine Diagnose des modernen Zeitverständnisses und zugleich eine Pathologie des Konservativen – vor der er allerdings selbst nicht ganz gefeit war. Die anhaltende Prominenz Blumenbergs erfordert eine kritische Relektüre.

 

Siehe auch: „Was ist Zeit? Die Welt zwischen Wesen und Erscheinung …” Hrsg. von Wolfgang Schad

 

 

„… #Zuhören. Die poli­ti­schen Fall­stricke einer schönen Idee …“

 

Alle reden über das Zuhören – als Forderung, als Wunsch und als Diagnose, dass es am Zuhören mangle. Woher kommt die Idee, dass die Demokratie „Zuhören“ verlangt – und was könnte daran falsch sein? Eine Spurensuche.

 

Siehe auch: „‚Keine blasse Ahnung’ wird …” …,

„‚Spielraum der Freiheit’ – oder wie man den auch verspielen kann …” u.a. …

„… seine neuen Chöre” (… auch das Forum dazu …) …,

Auch Amerika ist noch nicht ganz verloren, oder …

 

 

„… Das Christentum, das „C“ in der CDU, der Christlich-demokratischen Union, liefert seit mehr als 200 Jahren kein für Herrschaft tragfähiges Regelsystem mehr. …“

 

Es war bis zur Abschaffung durch Angela Merkel die ethische Richtschnur des politischen Handelns.

Nun aber bedarf es einer ethnischen Richtschnur, ein kleines „n“ eingefügt, und schon stimmt die Richtung wieder, wobei unter „ethnisch“ allein „islamisch“ zu verstehen ist.

 

Jetzt wirds „interessant”: Wer macht in Berlin 2018ff. den ‚Goebbels’ 2.0, oder … !?

 

Welch’ Weihnachtsgeschenk(!!!): 2 (in Worten: zwei) Menschen, die wirklich arbeiten. DANKE!

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Das Mysterium der europäischen Mitte” …,

… „Die einzige Hilfe, die wir jetzt Deutschland bieten können, heißt Schweigen.” …,

… „DENK-mal fällt aus(!?) — wegen PROPAGANDA …” …,

… „… Bei aller Sympathie für christliche Werte: Aufklärung und Demokratisierung hat die katholische Kirche fast überall rege bekämpft. …” …,

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums(!!!) …

 

 

So schafft man ein christliches EUropa(!?) …

 

oder: Doch bloss ein klerikalfaschistoides Nichts?

 

G.Thr.

 

Siehe auch: Zu Novalis „Die Christenheit oder

Europa” …,

„Die Christenheit oder Europa” (Text)

 

 

„Weihnachten an Andere denken. …“

 

Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Das Fest der Nächstenliebe bewegt noch immer dazu, auch an jene zu denken, denen es schlechter geht. Doch hinter den rührenden Bildern der Spendenwerbung verschwinden Schwache und Verlierer leicht. Von ihnen erzählen die Geschichten von Heinz Strunk.

 

 

Der letzte Geschenk-Tipp …

 

Darum schweigen die Lämmer

Rainer Mausfeld hat das Buch unter dem Titel «Warum schweigen die Lämmer?» veröffentlicht. Sein Buch aber ist seine Antwort darauf: Weil es von oben so gewollt und mit raffiniertem Meinungsmanagement – und nicht zuletzt dank willfährigen Medien – so durchgesetzt wird.

 

 

„… 2019 jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Von der Euphorie jener Tage ist nicht viel übrig geblieben. …“

 

Wo aber Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“ Nur, wo soll es herkommen? Von den Mutigen, die auf der Strasse der staatlichen Repression trotzen? Von den Solidarischen, die Vertriebene bei sich aufnehmen? Von den Unentwegten, die lieber ins Gefängnis gehen, als sich korrumpieren zu lassen? Vielleicht. Unsere einzige Hoffnung: eines Tages sagen zu können, wir hätten auch zu ihnen gehört.

 

Mein Weihnachtsgeschenk: Zu „Hölderlin” hier mehr …

 

 

„Das Breitscheidplatz-Prinzip“

 

Und doch: Gerade weil wir Deutsche gezwungen sind, extreme Gewalterfahrungen zu unserer Geschichte zu zählen, wissen wir mehr als andere, wohin blinder Hass, willkürliche Ausgrenzung und ideologische Verblendung führt. Und warum wir das ablehnen.

Auf diese Erkenntnis können wir stolz sein, zu Recht. Stolz ist von Vorteil für die Gemeinschaftsbildung. Diese Erfahrung taugt für ein „Wir-Gefühl“, kollektive Selbsterneuerung und „Schwarz-Rot-Gut“. Übrigens ohne nationale, religiöse oder sonst welche Vorbehalte zur Eintrittskarte zu machen. Denn andere können diesen Lernschritt nicht nur mit uns machen, sondern sind dazu eingeladen und willkommen. Das ist das Breitscheidplatz-Prinzip. Seine Umsetzung bedeutet Friede auf Erden – jedenfalls dort, wo wir es leben.

 

 

„Goethe und die iranische Revolution“

 

 

Literatur: „Goethe: Elemente” …,

… „Wolfgang Schad: Goethes Weltkultur …” … ders.: „Der periphere Blick – Die Vervollständigung der Aufklärung

Siehe auch: „Das Drama Ehec – und Goethe …

 

 

Humboldt!? — Vergiss es!!!

 

Fest­tage bei (und für) GdG …

 

 

„80 Jahre nukleare Kernspaltung – Erklärung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative“

 

„[…] Aufgrund ihrer Dichte und dem starken Energieaustausch ist zu erwarten, dass sich die Teilchen in einem schweren Atomkern in einer kollektiven Weise bewegen, vergleichbar mit der Bewegung eines Flüssigkeitstropfens. Wird diese Bewegung durch Energiezufuhr ausreichend stark angeregt, könnte sich ein solcher Tropfen in zwei kleinere Tropfen trennen. […] Es erscheint daher möglich, dass der Uran-Kern in seiner Form instabil ist. Er könnte sich daher nach der Aufnahme eines Neutrons in zwei Kerne von etwa gleicher Größe teilen. Diese beiden Kerne werden sich gegenseitig abstoßen und sollten, ausgehend von ihrem Kernradius und ihrer Ladung, insgesamt eine kinetische Energie von ca. 200 MeV entwickeln.” (Lise Meitner/Otto Frisch 1939, Nature, No. 3615, S. 239)

      Mit diesen Worten lieferten Lise Meitner und Otto Frisch 1939 aus dem Exil die erste plausible theoretische Begründung für die revolutionäre Entdeckung der Kernspaltung am 17. Dezember 1938 durch Otto Hahn und Fritz Straßmann in Berlin. Revolutionär nicht nur, weil damit das Atomzeitalter der Menschheit anbrach mit allen seinen Folgen. Vielmehr widerlegte das Experiment die damals gängige Annahme des átomos, der unteilbaren kleinsten Bausteine der Materie. Bisher war es gängige Lehrmeinung gewesen, dass der Beschuss eines Atomkerns mit Neutronen sogenannte Transurane mit höherer Masse hervorbrachte. Der italienische Kernphysiker Enrico Fermi hatte bereits 1934 mit dieser Art von Experimenten begonnen. Hahn und Straßmann konnten mit Hilfe verschiedener Verfahren nachweisen, dass es sich jedoch um radioaktive Bariumisotope handelt, die eine geringere Masse als Uran aufweisen. Mit dem experimentellen Nachweis und der theoretischen Erklärung mit Hilfe des Tropfen-Modells durch Meitner und Frisch war daher eine kopernikanische Wende im Verständnis der Atome eingetreten, die auch in ihren – im Sinne des Wortes – gewaltigen Folgen schon früh von WissenschaftlerInnen antizipiert wurden.

Mit der Entdeckung der Freisetzung weiterer Neutronen im Spaltprozess wurde rasch deutlich, dass eine Kettenreaktion möglich ist, die große Mengen an Energie freisetzt. Ein Mechanismus, der für den Einsatz in einer Bombe nutzbar gemacht werden könnte. Zunächst fand die Idee zur zivilen Energieerzeugung in der Wissenschaft weitestgehende Zustimmung. Unter den Umständen des Zweiten Weltkriegs jedoch stand die Möglichkeit einer Atombombe im Fokus des Interesses von Entscheidungsträgern. Insbesondere die Furcht vor der Entwicklung einer „Deutschen Bombe“ trieb auch Wissenschaftler wie Albert Einstein um. Auf Drängen der emigrierten ungarischen Physiker in den USA, Leó Szilárd, Eugene Wigner und Edward Teller, verfasste Einstein einen Brief an Präsident Franklin D. Roosevelt. Darin enthalten war der Hinweis auf die Möglichkeit der Entwicklung einer amerikanischen Atombombe und die Empfehlung für eine Ausweitung der Mittel für das bisher bescheidene nukleare Forschungsprogramm der USA. Nach der theoretischen Begründung wurde ab 1942 das Manhatten-Projekt zum Bau einer Bombe lanciert. Die im Sommer 1945 fertig gestellten Atomwaffen wurden bewusst gegen Japan und seine Zivilbevölkerung eingesetzt – mit verheerenden Folgen.

Was trieb die Wissenschaftler an, bei diesem Projekt mitzuarbeiten? Lise Meitner selbst verweigerte sich jeder Forschung für eine alliierte Atombombe. Eugene Wigner beschrieb die Hoffnung, mit der Entwicklung der Bombe dem grausamen Zweiten Weltkrieg ein Ende zu bereiten. Doch bereits in dieser Zeit wurde die Überlegung diskutiert, dass durch ein Gleichgewicht des Schreckens zwischen den Atommächten nicht nur der Einsatz von Atomwaffen verhindert, sondern automatisch auch ein Ende jeglicher Kriege erreicht werden könne. Beide Hoffnungen blieben trügerisch, wie die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki, mehrere Beinahe-Atomwaffeneinsätze und zahlreiche Kriege der folgenden Jahrzehnte zeigen sollten.

In der Rückschau schreibt der Physiker Victor Weisskopf, einer der jüngeren Emigranten, der von Beginn an in Los Alamos an dem Manhatten-Projekt arbeitete, in seiner Autobiographie: „Heute bin ich mir nicht ganz sicher, ob mein Entschluß, mich an diesem ungeheuren – und ungeheuerlichen – Vorhaben zu beteiligen, allein auf der Befürchtung beruhte, die Nazis würden uns zuvorkommen. Es war vielleicht ganz einfach der Drang, an der bedeutsamen Arbeit teilzuhaben, die meine Freunde und Kollegen taten. Sicherlich spielte auch ein Gefühl des Stolzes mit, an einem einzigartigen, sensationellen Unternehmen mitzuwirken. Zudem bot es Gelegenheit, der Welt zu zeigen, wie kraftvoll, einflußreich und pragmatisch die esoterische Wissenschaft der Kernphysik sein konnte.“ In der Zeit nach 1945 war es die Verantwortung für die Verwendung ihrer Forschung, die viele Wissenschaftler in der Folge beschäftigte. Ebenso wie die Gewissheit, beteiligt zu sein, an der Produktion und dem Einsatz von Waffen, und dem Wettrüsten, das den Kalten Krieg prägte.

Einige von ihnen haben Wege gefunden, ihre Position als Experten zu nutzen, um Orientierungen zu geben für die öffentliche Diskussion, die Ausrichtung der Forschung und politische Richtungsentscheidungen. Beispiele für dieses wissenschaftlich-demokratische Selbstverständnis sind das Russell-Einstein-Manifest, die Mainauer Erklärung, der Appell der Göttinger 18. Ihnen gemeinsam ist die Einsicht in die Notwendigkeit, die eigene Position, das Wissen und die Fähigkeiten für die Förderung von Frieden und Verantwortung – und in diesem Falle – gegen nukleare Aufrüstung einzusetzen.

Mit der einseitigen Kündigung des INF-Vertrags durch den Präsidenten der USA steht die Weltgemeinschaft heute an einem historischen Punkt, an dem der Imperativ der atomaren Abrüstung in Frage steht. Doch in einer technologiebasierten Welt sind es die NaturwissenschaftlerInnen und IngenieurInnen, denen Verantwortung in immer neuen Bereichen zukommt. Der Nutzen von Künstlicher Intelligenz bei der Automatisierung der Kriegsführung, die kaum absehbaren Folgen von Eingriffen in das (menschliche) Genom, die Konsequenzen der computergestützten Verarbeitung großer Datenmengen für die Unverletzlichkeit der Privatsphäre aller sind nur einige Beispiele für aktuelle Herausforderungen, bei denen WissenschaftlerInnen Verantwortung übernehmen können. Das Vorsorgeprinzip (Precautionary Principle), der Bericht „Late lessons from early warnings“ der Europäischen Umweltagentur und nicht zuletzt die Rolle der WissenschaftlerInnen in der Geschichte der Kernspaltung sind Orientierungspunkte, die wir heute nutzen können, um unsere Verantwortung wahrzunehmen. Dazu gehört auch, dass wissenschaftliche Arbeitsbedingungen Reflexionsprozesse ermöglichen, die verantwortungsbewusste Forschung fördern.

Warnendes Beispiel sind die Verstrickungen der deutschen Physiker mit dem NS-Regime. Für NatWiss ist dies die Bestätigung, dass Verantwortung und Wissenschaft immer wieder neu und zusammen gedacht wie auch praktiziert werden müssen. Besonders dringlich ist die Bewahrung bestehender Abkommen für nuklear Rüstungskontrolle und Abrüstung wie den INF-Vertrag und die Durchsetzung neuer Verträge zum Verbot und Abschaffung aller Atomwaffen.

Die kommenden Jahre bergen zahlreiche Herausforderungen. 80 Jahre atomares Zeitalter haben Generationen von Menschen, Umwelt und Gesellschaft geprägt, ermöglicht, bedroht und vernichtet. Die Kenntnis dieser Geschichte ist uns Erinnerung an die Verantwortung Einzelner und in seiner wissenschaftlichen Faszination Antrieb unserer Forschung.

 

NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
www.natwiss.de
info@natwiss.de

 

Siehe auch: „Gottfried Benn: Verlorenes Ich” …,

 Zu „Identität” hier mehr …

 

 

Norbert Häring: „Dossier zu Migration und Migrationspakt …“

 

Dossier zu Migration und Migrationspakt

„Was wenn Sie Ihren eigenen Immigranten haben könnten?“: Politico veröffentlicht Plädoyer für Wiedereinführung der Sklaverei 16.2.2018

Warum Migration gut fürs Geschäft ist: Das Weltwirtschaftsforum und die Willkommenskultur 05.03.2018

Nach Jakob Augstein jetzt auch Rainer Hank: Sozialstaat ist voll Nazi 16.7.2018

Wozu sich Deutschland mit dem UN-Migrationsabkommen wirklich verpflichtet und was das Weltwirtschaftsforum damit zu tun hat 19.07.2018

Das Migrationsabkommen in ARD und ZDF, bzw. NICHT in ARD und ZDF 28.10.2018

Wie Regierung und Tagesschau den Migrationspakt schönlügen und die „Faktenfinder“ nicht einmal suchen 02.11.2018

Das Migrationsabkommen als letzter Sargnagel für die linken Parteien 24.10.2018

Linke, die gern Erfüllungsgehilfen des Kapitals sein wollen – aber bitte mit Haltung (mit Nachtrag zu Telepolis) 12.11.2018

Meine Antwort auf die Kritik von Jules El-Khatib, Sofia Leonidakis, Niema Movassat, und Igor Gvozden von der Linken an meinem Sargnagel-Text 13.11.218

Die Diskussion in der Linken um den Migrationspakt kommt in Gang – sie ist ziemlich schmutzig 14.11.2018

Erst will die Regierung den Migrationspakt annehmen und gleich darauf ein Einwanderungsgesetz, das ihm widerspricht 22.11.2018

Wie Seehofer und Merkel mit ihrem Sommertheater zur Migration die Deutschen zum Narren hielten 27.11.2018

Sind No-Border-Linke Lakaien des Kapitals? Kommentar zu einem Text von Michael Wendl 11.12.2018

Wie Bertelsmann für das Weltwirtschaftsforum die Willkommenskultur in Deutschland etablieren half – Teil 1 13.12.2018

Bertelsmann, die Willkommenskultur und der UN-Migrationspakt: Teil 2 16.12.2018

 

 

„… Die »Aktion T 4« zwischen 1940 und 1945 war systematischer Massenmord an Menschen mit Behinderung. …“

 

… Vor 50 Jahren wurden die Verantwortlichen zu milden Strafen verurteilt …

 

Zu diesen „getarnten Verbrechen” hier mehr …

 

 

„Anschlag am Breitscheidplatz“ II …

 

Der Attentäter Anis Amri hatte wohl Mitwisser. Zwei Jahre nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz sind noch immer wichtige Fragen offen.

 

Dazu hier mehr …

Breitscheidplatz 2018: Schön geht anderscht(!), aber Mauern bauen könnse, die BÄRliner, oder …

Siehe auch: „Terror am Breitscheidplatz: Ermittler haben Anis Amri unterschätzt” …,

… „Amri-Aufklärung: Protokoll einer Verweigerung

 

 

“Uns wurden diese UN-Pakte in den Hals geschoben, wie ungewolltes Essen einer Stopfgans.”

 

Nicht vergessen: Genau diese „Stopfgans” kommt in gut 8 Tagen als „Festmal auf den Gabentisch” —  jedes Jahr aufs Neue ( – Headline aus dem Forum dazu … – ):

 

„… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …”

 

G.Thr.

 

Über den rechten Hass auf die Aufklärung … u.a. …

Zu „Migration” hier mehr …

Zu „Weihnachten” in einer ungewohnt stillen Stunde hier mehr …

 

 

„Über den rechten Hass auf die Aufklä­rung“

 

… oder: Die deutschen Schulen und Hochschulen sind unbrauchbar, oder …

 

Der alte Hass auf die Aufklä­rung. Die Neue Rechte von Arnold Gehlen bis Botho Strauß

Wer die heutige Neue Rechte verstehen will, sollte ihre schon etwas älteren Texte lesen. Dort machen ihre Theoretiker mit grellen Worten klar, dass der Gegensatz zwischen „rechts“ und „links“ für sie in Wahrheit der tiefe Antagonismus zwischen „rechts“ und „liberal“ ist.

 

Zu „Aufklärung” hier mehr …

Diagnose ist noch keine Therapie: „Die gesellschaftlichen Entwicklungen weisen in eine präfaschistische Phase.” …

… und: Glotzen hilft nicht!!!

 

 

 

„… Es ist an der Zeit, die Mitverantwortung der Unterrichtspraxis im Fach Geschichte zu erkennen. …“

 

oder: Wer gibt den Leisen ihre Stimme zurück …

 

Hochschullehrer klagen immer wieder über mangelhafte intellektuelle Voraussetzungen ihrer Studienanfänger. Dies betrifft nicht bloß die oftmals miserable Orthografie, es betrifft ebenso Lücken in der Allgemeinbildung und da zumal in Sachen Geschichte. Historische Fakten bedeuten nicht nur Zahlen und Namen, sondern auch die damit verbundenen Ereignisse und Schicksale. Sie rufen emotionale Reaktionen hervor und ordnen sich einer Werteskala zu.

Sofern dies alles fehlt, herrschen Unwissen und Ignoranz. Sie lassen Raum für Falschinformationen, wie sie zumal das Internet bereithält, man muss bloß auf die entsprechenden Blogs und Webseiten gehen und dort bleiben. Die Angebote sind reichlich. Nebenher verheißen sie Kameraderie, Abenteuer, Elitebewusstsein und Provokation, was manche pubertierende Seele begehrt.

Wir haben Brandenburg und Sachsen nicht zufällig erwähnt. In beiden Bundesländern häufen sich rechtsextreme Überzeugungen und Aktivitäten, zumal bei jungen Leuten. Das Problem wird bevorzugt mit den dort geschehenen gesellschaftlichen Umbrüchen nach 1990 erklärt. Es ist an der Zeit, die Mitverantwortung der Unterrichtspraxis im Fach Geschichte zu erkennen.

 

Siehe auch: „Offener Brief an den Herrn Bundespräsidenten vom 13.12.2018” …,

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums(!!!) …” …,

… „Hitlers Glocke — bleibt!” …: Zu diesen Nibelungen hier mehr

„Geschichte(n) der Gegenwart” u.a. …

 

 

Die Regierungen Schreiben Nichtangriffspakte. Kleiner Mann Schreibe dein Testament. (B. Brecht, 1939)

 

Tatsächlich ist vielen Europäern die Furcht vor einem dritten Weltkrieg nicht mehr fremd. Es klingen längst vergessene Töne an, wenn bange von Scharmützeln zwischen russischen und ukrainischen Schiffen an der Krim berichtet wird. Und es macht Angst, wenn das Gedenken an den Ersten Weltkrieg eine deutsche Kanzlerin und ein französischer Präsident nicht davon abhält, nach einer „echten“ gesamteuropäischen Armee zu rufen.

Am Mittwoch den 12.12.2018 beschloss das Europäischen Parlament (EP) zum ersten Mal in seiner Geschichte einen eigenen Verteidigungshaushalt. Doch die Europäische Union (EU) hat längst begonnen, ermutigt vom Friedensnobelpreis am Revers für ihren „Beitrag zu mehr als sechs Jahrzehnten Frieden und Versöhnung in Europa“, militärisch wie propagandistisch aufzurüsten.

 

Siehe auch: „Krieg und Frieden” und die Kategorie dazu …

 

 

„… In diesem Kräfteverhältnis befindet sich letztlich auch die Geschichtswissenschaft, wenn sie die «Archive der Umwelt» entschlüsselt, die immer auch einen Teil von unserer Zukunft erzählen. …“

 

In diesem Kräfteverhältnis befindet sich letztlich auch die Geschichtswissenschaft, wenn sie die «Archive der Umwelt» entschlüsselt, die immer auch einen Teil von unserer Zukunft erzählen. Das Nachdenken darüber, was dies für die Geschichtswissenschaft disziplinär, methodisch und gesellschaftspolitisch bedeutet, hat mit der Tagung in Bern entscheidende Impulse erhalten: neue Quellenarten, neue Kooperationen, neue Narrative. Um diese neuartigen Formen von Zusammenarbeit anzugehen, sollten «wir uns als Spektrum denken» (Marcus Hall, Zürich). Oder wie Jon Mathieu es zum Schluss seiner Ausführungen ausdrückte: Eine «Einheit» zwischen Geschichtswissenschaft und Naturwissenschaften sei gar nicht erwünscht, geschweige denn demokratisch durchführbar. Was es seiner Meinung nach brauche, sei ein «problembezogener, kritischer Pluralismus».

Dieser Text ist eine überarbeitete Fassung des Tagungsberichts der Autorin zu «Archive der Umwelt. Naturwissenschaften und Geschichte», der am 7. Dezember 2018 auf der Website von infoclio erschien.

 

 

„… diese verzerrende Sicht innerstaatlich mit Staatspropaganda durchzusetzen …“

 

Dass Regierungen ihre Politik mit beschönigenden Darstellungen den Wählern anpreisen, ist normal. Dass eine internationale Vereinbarung aber bereits in ihrem Text eine völlig unrealistische, die Wirklichkeit total verzerrende Sicht ihres Regelungsgegenstandes gibt (Migration führe immer zu Wohlstand für alle usw.) und dass die an der Vereinbarung beteiligten Staaten sich ausdrücklich verpflichten, diese verzerrende Sicht innerstaatlich mit Staatspropaganda durchzusetzen, ist nicht nur außergewöhnlich – es ist antidemokratisch.

 

Zu „Hitlers TV” hier mehr …

Zu „Propaganda” hier mehr …

 

 

Nicht mein „Kampf um die Köpfe im Klassenzimmer“ …

 

Den Digitalisierungs-Mickey-Mäuschen in Bärlin …

… — wir sind nicht mehr, aber …

 

G.Thr.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

Zu BÄRlin hier ein guter Artikel aus BÄRn und Umgebung …

 

 

„… wo die Angelsachsen nur das konsequent verfolgte Ziel haben, Rußland zu strangulieren und zur Unterwerfung zu zwingen. …“

 

In Deutschland kann man das beurteilen, auch den Wortbruch, was die absprachewidrige Ost-Erweiterung der NATO anbetrifft. Der Waffenstillstand 1918 fußte auf den 14 Punkten des US-Präsidenten Wilson mit der Zusage, keine Grenzverschiebungen zu Lasten auch Deutschlands zuzulassen. Versprochen-gebrochen, wie die Beispiele von Eupen-Malmedy bis Schlesien, das Memelland und Danzig bis heute deutlich machen.

Um nicht in europäischer Erstarrung, Aufgabe und Krieg zu enden, muß der amerikanisch-britisch geführte Westen seine Politik ändern und Rußland am Tisch der guten europäischen Nachbarschaft einen gleichberechtigten Platz endlich einnehmen lassen.

 

 

Krone-Schmalz: „Ich empfinde das als unverhohlene Kriegshetze“

 

Es hat eine Phase gegeben, in der Politiker und Organisationen zu Wort kamen, die beide Seiten zur Mäßigung aufgerufen haben. Es war auch die Rede davon, man müsse erst einmal die genaue Sachlage klären. Wer hat da wen provoziert? Aber das war nicht von langer Dauer. Eine gewisse Nachdenklichkeit und Zurückhaltung wird mittlerweile überlagert von der Haltung: Wie lange will sich der Westen das russische Verhalten noch bieten lassen? Reagiert der Westen zu lasch mit Blick auf Russland? Ich empfinde das als unverhohlene Kriegshetze.

In dieser aggressiven Grundstimmung gehen auch die Details verloren, die man braucht, um Situationen real beurteilen zu können.

 

 

Die Kosten des Krieges und die Frage: «Was schützt uns wirklich?»

 

„Ich bin ein Berliner Amerikaner …”

 

 

Das Beste am Norden sind seine neuen Chöre …

 

Chorsingen galt lange als uncool, war nur etwas für richtig gute Sänger. Doch das hat sich gründlich geändert. Insgesamt singen in Deutschland momentan mehr als fünf Millionen Menschen in Gesangsgruppen oder im Chor. Es gibt allein 60.000 registrierte und geschätzt noch mal 50.000 unabhängige Chöre. Der Film begleitet Chöre, die anders singen wollen als klassische Schul- oder Kirchenchöre und fragt: Warum sind Chöre plötzlich so angesagt(?)

 

Siehe auch: „Musikjournalismus in der Krise” …,

Zu „Kunst macht sichtbar.” hier mehr …

 

 

„70 Jahre UNO-Menschenrechtscharta …“

 

Die Verpflichtung auf grundlegende Menschenrechte, für viele nach dem 2. Weltkrieg eine große Hoffnung, wird heute für politische, wirtschaftliche und militärische Interessen instrumentalisiert. …

 

 

„… Doch die Folgen sind eine gefährliche Eintrübung des politischen Klimas und der Wahrnehmung der Voraussetzungen für Frieden und Freiheit der Nationen.“

 

… Gefährdete Demokratien

Mitschuldig an dieser Entwicklung sind – zumindest in einigen Fällen – die etablierten, alten politischen Parteien, die oft zu selbstgefällig, verkrustet, wenig innovativ und zukunftsgerichtet, dafür selbst gelegentlich ideologisch geworden sind. Einst Träger und Repräsentanten politischer Streitkultur und wirtschaftlicher Neuorientierung,  bewirtschaften sie seit Jahrzehnten die gleichen alten Fragen und innerparteilichen Hierarchien – im Volk hat man das längst realisiert und ist deshalb offen für Alternativen.

In diese Lücke sind Facebook & Co. vorgeprescht. Dort sind es mit Vorliebe Themen wie Zuwanderung, kriminelle Flüchtlinge, böse EU, die beim Publikum Aufregung, Wut, Angst oder Hass erzeugen. Es erstaunt dann wenig, dass es die trügerisch einfachen Antworten und Versprechen der Populisten für bare Münze, die Ankündigung einer besseren, persönlichen Zukunft als politische Wende-Verheissung hält. Dieses Verhalten ist sogar teilweise verständlich. Doch die Folgen sind eine gefährliche Eintrübung des politischen Klimas und der Wahrnehmung der Voraussetzungen für Frieden und Freiheit der Nationen.

 

Zu „Facebook & Co.” hier mehr …

Zu der Deutschen absolutem Lieblingstier hier mehr …

 

 

„… Die Situation ist verkachelt …“

 

… oder: Ein Schweizer Wort bitte in Gottes Ohr …

 

Die Situation ist verkachelt – ob Macron in den kommenden drei Jahren daran noch was ändern kann ist ungewiss. Ob 2022 erneut eine einigende Anti-Le Pen-Figur wie Macron gefunden und hochgejubelt werden kann ist noch ungewisser – wenn nicht, so ist Le Pen so gut wie gewählt. Dafür braucht sie nichtmal von den aktuellen Protesten zu profitieren. Bereits mit ihrem Ergebnis von 2017 (33.9%) wäre sie mit Abstand diejenige von einer einzelnen Partei unterstützte Person mit den meisten Stimmen und in einer Stichwahl in jedem Fall wieder mit dabei. Schuld an der aktuellen Misere ist aber nicht Le Pen, sondern schuld sind die Scheuklappen-Politiker und -Wähler, welche mit Ihrer Anti-Wahl die ganz dringenden und selbstverständlich für viele schmerzhaften Reformen eben bloss aufgeschoben haben.

( Aus dem Forum dazu , Hervorhebung G.Thr. )

 

Neue Westfälische am Sonntag , 02.12.2018 :

„Gelbwesten“ wollten Autobahnen lahmlegen

Von Matthias Schwarzer

Unna / Porta Westfalica. Die Polizei im Kreis Unna hat am Samstag eine Gruppierung daran gehindert, das Kamener Kreuz auf der A2 lahmzulegen. Die Gruppe, die sich auf die französischen „Gelbwesten“ beruft, hatte sich mit acht Fahrzeugen an einem Parkplatz getroffen, um angeblich gegen die hohen Spritpreise zu demonstrieren. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, war die Demonstration nicht angemeldet und wurde von den Beamten aufgelöst. Eine Strafanzeige wurde gestellt.

Zur selben Zeit traf die Polizei auch am Autohof Porta Westfalica 15 Gelbwesten an. Die Personen hätten sich aber kooperativ verhalten – eine Blockade war offenbar nicht geplant, hieß es in Berichten.

Derzeit versuchen rechte Gruppierungen in ganz Deutschland, auf den Zug der französischen Protestbewegung aufzuspringen. Ihnen geht es jedoch weniger um Spritpreise, sondern vielmehr um einen „Umsturz des Systems“. In Facebook-Gruppen und bei Telegramrufen rufen sie zum Protest auf. Dort wurde auch die Blockade des Kamener Autobahnkreuzes besprochen. In Gruppen wie „Kamener Kreuz“ oder „Patrioten im Widerstand“ hatten Teilnehmer auch die Blockade weiterer Autobahnabschnitte großspurig angekündigt. Tatsächlich beteiligten sich an dem Protest nur wenige Personen – zu Blockaden kam es nicht.

Die Polizei in Unna wollte nicht bestätigen, ob es sich bei der Gruppe um Rechtsextreme handelt. Es sei eine „lose Gruppierung“ gewesen. Die Teilnehmer hatten den Beamten erklärt, nur „einen Spaziergang“ machen zu wollen. Für 26 Teilnehmer sei dann ein Demonstrationsweg durch Unna vereinbart worden.

(Zitiert von  hiergeblieben.de  )

 
 

„… Erstmals wirkt es so, als könnte Macron scheitern. …“

 

Macron scheitert nicht allein …

 

 
 

«Das ist, wie wenn deine Frau beim Sex im Moment des Orgasmus den Namen eines anderen ruft.»

 

Das genau glauben wir dem Herrn Köppel sofort …

 

Der Mann ist schon interessant. —

 

…, helfen wir ihm bei seiner Suche nach Heimat. Das ist Ehrensache.

 

G.Thr.

 

 

«Als Künstler muss ich meine Absichten und mein Handeln genau verstehen lernen …»

 

… damit ich nicht Gefahr laufe, zu den grossen Irrtümern beizutragen, die die Menschen quälen.

 

 

„… Ist es mittlerweile bereits populistisch, wenn man die Ängste von Millionen von Menschen offen ausspricht und im schlimmsten Fall sogar öffentlich noch – vielleicht manchmal unbequeme – Wahrheiten ausspricht?“

 

 

Siehe auch: „Die Lemminge …” …,

Zu diesem absoluten Lieblingstier der Deutschen hier mehr …

… „… Sie ziehen alle Register um weiter so zu machen. Egal wie …

„Sie sind ein Rassist!” … u.a. …

 

 

„… Brüssel, Neoliberalismus und das Feindbild Russland …“

 

Aber es erscheint von vornherein falsch, um der Selbständigkeit Europas willen mit einer europäischen Armee zu beginnen. Es geht um viel Wesentlicheres, nämlich um eine Neubesinnung und Neuordnung Europas. Und das lässt sich nicht in der neoliberalen Diktatur, mit der es die Bevölkerung zu tun hat, durchsetzen, mit diesem Brüsseler Wasserkopf und den dort die Politik mitgestaltenden US-Netzwerken und 6.000 Lobbyvertretungen, nicht mit der herrschenden Aufrüstungshysterie, der wirtschaftlichen und militärischen Interventionspolitik und der Austeritätsvorgabe, die ärmere Länder in den Ruin treibt.

Wünschenswert wäre ein geeintes Europa der Nationalstaaten und zwar unter Einbeziehung Russlands. Erstes Ziel müsste daher sein, aus der NATO auszutreten (was unter Charles de Gaulle schon einmal geschehen ist(10)) und die Militäretats so weit wie möglich zu reduzieren, um mehr Mittel für sinnvolle Investitionen zur Verfügung zu haben. Doch dem stehen Politiker wie Macron und Merkel, die sich als militante Vertreter des Neoliberalismus und einer von den USA vorgegebenen Aggressionspolitik gegenüber Russland erwiesen haben, im Wege. Insofern ist in dieser EU, wie sie sich heute darstellt und in der die Regeln ohnehin nicht mehr beachtet werden, das Chaos vorprogrammiert.

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Originaltext , Hervorhebung G.Thr. )

 

Siehe auch: „Die künftigen Kriege der EU” … u.a. …

… „Erneut wird an der Konfrontationsschraube gedreht” …,

… „Kosovo will Armee aufbauen.” …,

… „Streit um Armeegründung des Kosovos eskaliert im UN-Sicherheitsrat” …

Zum „Kosovo” hier und hier mehr …

 

 

DAS Ostergeschenk …

 

Aber der Buch-Gutschein kann schon unterm Weihnachtsbaum liegen (… es erscheint erst im März ’19…):

 

 
 

„Herbert Ludwig: EU oder Europa? Die Entscheidungsfrage der europäischen Entwicklung zur freien Individualität.“

 

Geistige Höhenflüge und geistige Unabhängigkeit gehen Hand in Hand. Das werden Sie nach der Lektüre des gleichermaßen aktuellen wie zeitlosen Essays von Herbert Ludwig spüren. Die Verankerung des Einzelnen als Teil der Völker Europas in Freiheit und Selbstbestim-mung, die engen Grenzen des Staates als Diener und nicht als unerbittlicher bürokratischer Moloch, der das gesamte Dasein machtpolitisch dominiert und nivelliert, schließlich die Rückkehr zu dem was die menschliche Seele in den Völkern und ihrem Zusammenklang ausmacht, bilden wesentliche Gedankenstränge dieser wahrhaft europäischen Schrift.

„Die Freiheit ist ein Ideal … an ihm muss die Wirklichkeit gemessen und sukzessive verändert werden.“ Damit benennt Herbert Ludwig den einzig menschengemäßen Weg, den es für Europa geben kann. Der seit Jahrzehnten praktizierte Marsch in den Einheitsstaat stellt hingegen eine stetig wachsende Bedrohung dar, die das Selbstbestimmungsrecht der Men-schen aushebelt und die Würde jedes einzelnen Menschen verletzt.

Praktisch negieren Politik und Bürokratie dieses Recht permanent, weil sie individuelles Handeln per se als unvernünftig ansehen. Die gewählten Repräsentanten betreiben eine „ungeheure Anmaßung“. Die herrschenden Gesetze berauben Menschen tatsächlich ihrer Freiheit wie Ludwig aufzeigt. Die Politisierung und Verstaatlichung der Bildung steht einer freiheitlicher selbstbestimmter Entwicklung entgegen – das humboldtsche Ideal einer proportionierlichsten Bildung der Kräfte zu einem Ganzen wird systematisch verhindert.

Herbert Ludwig bringt es auf den Punkt: „Die Verschmelzung der europäischen Staaten in einem Riesenstaat … hat .. mit dem wahren Europa nichts zu tun“. Der Wille der Menschen ist unerheblich geworden angesichts der „Diktatur eines geistlosen Politik-Proletariats“. Wir leben in einer „Zuschauerdemokratie“, in der absolute Fürsten durch eine Parteienoligarchie ersetzt wurden.

Der Ausweg ist klar: Eine Rückkehr zu Europa als historisch gewachsenem Kulturraum mit unterschiedlichen Völkern mit unterschiedlich „seelisch-geistigen Organismen“. Das bedeutet eine Abkehr von der machtpolitischen EU, die im Grunde die Völker vergewaltigt und sie mit einer nivellierenden Staatsmaschine erdrückt, so dass die Menschen zu Rädchen im Getriebe erniedrigt werden. Mit den klugen Worten des über viel Waldorfschul-Erfahrung verfügenden Herbert Ludwig: „Die EU bildet in Wahrheit die wüsteste Reaktion gegen die europäische Kultur- und Geistesentwicklung, gegen den Fortschritt der Menschheit.“ – EU bedeutet Untergang Europas.

 

 

„… Ist uns eine langfristige Überlebensmöglichkeit der Menschen vielleicht doch nicht so wichtig?“

 

… oder: Nicht EUropa, aber Europa schafft das.

 

 

 

„Gorbatschow meldet sich zu Wort“ …

 

Dank Michail Gorbatschow konnte der Kalte Krieg vor 30 Jahren beendet werden. Noch lässt er sich verlauten. …

 

Siehe auch: „Stolperstein für Kriegstreiber …” …,

… „Gorbatschow warnt vor neuem atomaren Wettrüsten” …,

Zu den allgegenwärtigen Kriegstreibereien hier mehr …

 

 

Stolperstein für Kriegstreiber …

 

 

Bad Doberan, Parkentiner Weg, Gedenkstein Gorbatschow, Baudenkmal

( Zum Vergrössern anklicken … )

Von Schiwago – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16282350 

 

 

„Nazis, Moslembrüder und CIA“

 

Eine Moschee in München. Wie sich die CIA immer schon radikaler Islamisten bediente. Und wie dabei eine Moschee in München mit Nazi-Wurzeln zum Brennpunkt wurde. Ein Beitrag zur Islamkonferenz.

 

 

“Die mögliche und vorangetriebene Kündigung des INF-Vertrages ist vor Kriegsausbruch der letzte Schlußstein in der Mauer gegen Rußland“

 

Seither und vor allem seit der Zerstörung des Völkerrechts durch den Krieg 1999 gegen Belgrad dominiert das amerikanische Interesse unsere Beziehungen nicht mit sondern gegen Rußland. Deutsche Panzer in den Vorgärten von St. Petersburg, eine Rhetorik gegen Rußland, die Josef Goebbels vor Neid erblassen lassen würde, so sieht die NATO-Wirklichkeit in Europa aus. „Wandel durch Annäherung“ ist faktisch nicht mehr möglich, weil das in der Zielsetzung der Washingtoner Strategen die Selbstaufgabe Rußlands zur Folge haben würde. Die mögliche und vorangetriebene Kündigung des INF-Vertrages ist vor Kriegsausbruch der letzte Schlußstein in der Mauer gegen Rußland. Willy Brandt dachte an das Verbindende.

 

Siehe auch: „… Es geht um Krieg …

 

 

„Wie Transatlantiker zum Krieg hetzen“

 

Verbrecher sind nicht nur diejenigen, die Kriege heimtückisch einfädeln, provozieren, vom Zaun brechen, anordnen und mit unendlicher Zerstörung und menschlichem Leid durchführen. Nicht weniger verbrecherisch handeln die journalistischen Kriegstreiber und -hetzer, die mit ungeheuren Lügen das Bewusstsein der Menschenmassen manipulieren, zum Hass anstacheln und zum Krieg bereit machen oder sie in Angst und Misstrauen stürzen. Daher kann man mit Recht sagen:
“Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.” 11

In diesem diabolischen Chor, der das Denken der Menschen kontrolliert und vergiftet, ist Jochen Bittner einer der schlimmsten, der auch vor Heuchelei nicht zurückschreckt. In der Zeit vom 19.7.2017 besprach er, einer derjenigen, die das Denken der Bürger ständig manipulieren, eine Studie der Hamburg Media School und der Uni Leipzig, nach der in der Flüchtlingskrise große Teile der Journalisten ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt hätten. Statt als neutrale Beobachter die Politik und deren Vollzugsorgane kritisch zu begleiten und nachzufragen, hätte der Informationsjournalismus die Sicht, auch die Losungen der politischen Elite übernommen und Andersdenkende übergangen oder ausgegrenzt.

Bittner beurteilt diese Studie – man lese und staune – positiv und erhebt sich scheinheilig über die Journalisten von Tageszeitungen, die untersucht worden waren, indem er schon seinen Artikel mit den Sätzen beginnt:Es ist das Migrationsjahr 2015, und die wichtigsten Tageszeitungen Deutschlands verwandeln sich in Volkserziehungsbroschüren. Die Journalisten kontrollieren nicht mehr das Handeln der Politik, sie kontrollieren das Denken der Bürger.“ 12
Also er kritisiert das verwerfliche Handeln anderer Journalisten, das gerade sein Handeln im höchsten Maße kennzeichnet.

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Originaltext )

 

 

„… Aufhänger für diese Abrechnung ist der Uno-Migrationspakt. …“

 

… oder: Unsere armen Schweizer fallen in Depression …

 

Unter dem apodiktischen Titel „Die Ära der Werte ist vorbei“ erklärt er die westliche Politik seit 1990 für gescheitert. Diese habe nach dem Ende des Kalten Kriegs den Pfad des Pragmatismus verlassen und sich mit einer „Überschätzung des Völkerrechts und der ‚internationalen Gemeinschaft’“ gewissermassen selber aus dem Spiel der Mächte genommen.

Aufhänger für diese Abrechnung ist der Uno-Migrationspakt. Gujer sieht in dem zunehmend umstrittenen Abkommen den erneuten Beweis für die notorische Hybris der Weltorganisation. Sie erwecke einmal mehr „den falschen Eindruck, sie könne in die Zeitläufte eingreifen“. Über diesen Einwand lässt sich diskutieren. Der Pakt schiesst in seinem Totalitätsanspruch und Perfektionismus tatsächlich übers Ziel hinaus. Nicht zuletzt wegen seiner Überfrachtung wird er wohl als eine der vielen gutgemeinten und wirkungslosen Deklarationen enden, die der internationale Konferenzbetrieb immer wieder produziert.

 
 

Deutschland: Wer will diesen Job machen!?

 

Keep smiling – auch in dieser wie jeder Situation …

 

G.Thr.

 

Siehe auch – Europa: „so steht zu vermuten, dass dabei der Einfluss der deutschen Bundeskanzlerin eine nicht geringe Rolle spielt.

 

 

Wider die hohle Polit-Phrasendrescherei – richtig!

 

All jenen, die ständig davon reden, Schulen hätten Schülern „Medienkompetenz“ zu vermitteln und sie „fit zu machen“ für die digitale Welt von morgen, sei noch einmal nachdrücklich gesagt: Die Fähigkeit, von den digitalen Medien sinnvoll Gebrauch machen zu können (wenn es einen solchen denn überhaupt gibt), erwirbt man nicht im Internet oder beim Wischen über Tablets und Smartphones. Denken lernt man im direkten Umgang und Austausch mit leibhaftig anwesenden Menschen, beim Lesen und der gemeinsamen Aneignung des Gelesenen. Denken heißt Zusammenhänge herstellen, das Gegebene kritisch hinterfragen, Urteilsvermögen entwickeln, Distanz einzuhalten zu dem, was sich vor uns so kompakt und scheinbar alternativlos als Wirklichkeit aufspreizt. …

( Aus dem Forum dazu )

 

Siehe auch: Picasso 1964 – „Computer sind nutzlos, sie können nur Fragen beantworten.” … etc. …

… „Soziale Experimente am ‚offenen Kind’ …

 

 

Zaubertrank aus dem Land der Gallier …

 

Nun versteht man besser, warum Emmanuel Macron den Migrationspakt der Angela Merkel unterschreiben wird

Einwanderern wie dem auf der Straße nach Cerbère aufgelesenen Tunesier sowie den französischen Behörden gleichermaßen werden Ärger und Kosten erspart. Der Aufenthalt in Frankreich wird den Einwanderern immer unwirtlicher gestaltet, so daß sie nicht auf den Geschmack kommen zu bleiben, und man beruft sich auf den von den Deutschen ausgearbeiteten Migrationspakt, um die Massen legal nach Deutschland durchzuwinken. Dort sind sie noch immer willkommen; mehrheitlich bereiten ihnen die Bürger einen herzlichen Empfang, was auch an Vergewaltigern und Mördern ins Land kommt.

 

Siehe auch: „… zugleich ein Schlaglicht auf Frankreichs gescheiterte Integrationsbemühungen gesetzt. …” …,

„… Sie suchen weiter die V2, wie einst. …” … u.a. …

 

 

„Letztlich geht es um den Erhalt von Formen ästhetischen Denkens …“

 

, die sich nicht in Kreativworkshops kaufen lassen – bis hin zu einer Ästhetik der Existenz, die manchem Managerleben an Sinnhaftigkeit überlegen ist.

 

Ohne „Schiller” geht gar nichts, oder …

 

 

„… Dabei gilt auch hier, dass, wer nichts hat, nichts ist und nichts zu sagen hat. Und wie bin ich doch so froh, dass durch den heroischen Gewalteinsatz der Basler Polizei dem Konsumwahn in der Weihnachtszeit ungestört gefrönt werden konnte(!) …“

 

Wenn wir schon nichts zu sagen haben, dann wollen wir wenigstens am Stadtlauf teilnehmen und Umsatz und Gewinne steigern helfen.

( Aus dem Forum dazu )

 

„Jeder Einzelne trägt die ganze Verantwortung.” u.a. …

 

 

„Kolonialwaren – Erfolg wider den Mainstream“

 

… oder: Bodenständigkeit ist angesagt(!!!) …

 

Nur Pfeffersäcke und anderes Gedöns sehen das anderscht, oder …

 

G.Thr.

 

 

„Bei Mozart kann man nicht schummeln“

 

… oder: Wenn Hélène Grimaud nicht dazu kommt, sämtliche Klavierkonzerte Mozarts einzuspielen, bitten wir dieses junge Genie, oder Frau Freitag …

 

Zürich: Tonhalle Maag
Lise de la Salle / Daniel Hope
Zürcher Kammerorchester
4. Dezember 2018

 

Zu „Mozart” hier mehr …

 

 

„Die heikle Vision einer Grande armée der EU“

 

Deutsch und deutlich: „Es ist ein Marsch in die falsche Richtung. …

 

 

„Nachdenken nach Stalingrad heisst: Nie wieder Krieg!“

 

… oder: Mutti go home!

 

Im Februar 2018 jährten sich die Ereignisse von Stalingrad zum 75. Mal. Im heutigen Wolgograd, wo ein riesiges Mahnmal daran erinnert, fanden grosse Gedenkveranstaltungen statt. Von der deutschen Bundesregierung nahm niemand daran teil. Es ist unverständlich – Differenzen mit Putin hin oder her –, dass die Kanzlerin (die heute eine europäische Armee aufbauen will) es nicht für nötig hielt, den 142 567 dort begrabenen deutschen Soldaten und ihren Angehörigen den Respekt zu erweisen. Um so mehr hätte die noch weit grössere Zahl russischer Soldaten und ihre Angehörigen und auch die Bewohner von Wolgograd den Respekt verdient – hat doch niemand Deutschland eingeladen, Russland und die Stadt an der Wolga anzugreifen, und die Toten auf beiden Seiten sind nicht freiwillig gestorben. Auch die Bundeswehr war nicht in Wolgograd. Dazu Michael Henjes vom Bundesverteidigungsministerium: «Stalingrad ist ein Mythos, der nicht mehr so präsent ist. In der Bundeswehr ist das heute kein Thema mehr. Da sind die Fäden gekappt.» («Hannoversche Allgemeine Zeitung» vom 1.2.2018) – Schliesslich war nur ein kleines Grüppchen anwesend – einige aus den Städte­partnerschaften von Köln und Chemnitz mit Wolgograd, einige Abgeordnete der Linken und ganz wenige der SPD.
Der «Durchbruch» zu neuen Einsichten und zu einem neuen Denken ist heute so dringend wie nach dem Zweiten Weltkrieg. Dies würde auch die Migrationsproblematik entschärfen – weit mehr als ein Pakt der Uno. Die Publikation des erschütternden Dokuments kommt zur richtigen Zeit.    •

Quellen:
Gerlach, Heinrich. Durchbruch bei Stalingrad. München 2017
Diedrich, Torsten. Ebert, Jens. Walther von Seydlitz. Nach Stalingrad – Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Göttingen 2018 

 

Siehe auch: „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums (!!!) …” …,

… „Sag nicht, es ist fürs Vaterland.

 

 

DaF: Deutschkurs(e) für Präsidenten …

 

Auch im Alltag und der Politik ist das Verschwinden der Möglichkeitsform fatal. „Der Präsident twittert, Iran ist ein Schurkenstaat.“ Die falsche Grammatik macht aus der Meinung des Präsidenten eine Tatsache. Dabei handelt es sich nur um die Behauptung einer vermeintlichen Tatsache. Das ist ein grosser Unterschied: Jemand anderes kann etwas anderes behaupten. Dabei geht es nicht immer um wahr oder falsch. Unterschiedliche Aussagen können durch unterschiedliche Perspektiven zustande kommen. Die Möglichkeitsform markiert diese Tatsache. Der Blick muss diejenigen einschliessen, die etwas behaupten.

 

 

„… Das gab dem Wortverbrecher Gellermann die Gelegenheit, dem Gericht und dem Zeugen erneut deutlich zu machen, …“

 

dass er den Artikel der SZ zu den möglichen Russlandverbindungen des US-Präsidenten für schlechten Journalismus, letztlich für politische Propaganda, hält. Präzis erklärte er vor Gericht, dass der Artikel der SZ im Kern auf einem Geheimdienst-Dossier basiere, Geheimdienste aber nun mal nur Interessen von Politik und Militär wahrnehmen, also kaum verläßliche Informationen für Zeitungsleser liefern.

 

Ja, was kann man noch lesen in diesem germanophilen Schmierfinkentheater!?

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Wie sich der Vorwurf der Beleidigung eines SÜDDEUTSCHEN-Journalisten als u.a. postfaktisches Arschloch in Luft auflöst

 

 

„… Eine nationale, selbst eine europäische Digitalisierungsoffensive, wie sie neben der europäischen Armee von Macron und Merkel als Garant für ein starkes Europa gefordert wird, ist kein Weg in eine friedliche Zukunft. …“

 

Unter der Zielvorgabe, den Vorsprung der USA und Chinas einholen zu wollen, ist dies vielmehr der direkte Weg in die Verschärfung nationalistischer Konkurrenz statt in eine offene Welt.

Kurz, die so bestehende ‚Weltordnung‘ ist in sich durch und durch widersprüchlich und mit keinem Begriff mehr zu fassen. Ein Übergang in eine andere als die globale Nationalstaatsordnung ist absolut überfällig. Schon nach dem ersten Weltkrieg war klar, dass die Konkurrenz der Nationalstaaten, aus dem das Schlachten hervorgegangen war, durch deren Entflechtung überwunden werden müsse, weil sonst jeder Nationalstaat, um alle Lebensbereiche ‚seiner‘ Bevölkerung befriedigen zu können, seinen Anspruch auf die Ressourcen und die Präsenz auf den Märkten der Welt gegen alle anderen Nationalstaaten durchsetzen muss. Faschismus und Stalinismus haben diese Erfahrung noch einmal potenziert. Es ist an der Zeit, diese Dynamik zu durchschauen und ihre erneute Wiederholung zu überwinden.

Möglichkeiten gibt es. Unter der herrschenden Struktur haben sich vielfältige Ansätze herausgebildet, an denen anzuknüpfen wäre. Grenzüberschreitende Kooperation in selbstverwalteten Assoziationen im wirtschaftlichen und geistigen Leben, welche die heutigen wirtschaftlichen und staatlichen Monopole ablösen, öffnen den Weg dafür, dass ‚Staat´ auf die rechtliche Organisation des Lebens beschränkt werden kann. Solche Staaten, die sich auf die Wahrung der gleichberechtigten Beziehung zwischen den Menschen beschränken, bzw., konzentrieren, statt ein allseitiges Machtmonopol gegenüber allen anderen gleichartigen Machtmonopolen konkurrierender Nationalstaaten behaupten zu müssen, könnten auch in gleichberechtigte, lockere, föderale Beziehungen zueinander treten. Für eine solche Entwicklung braucht es weder den Rückgriff auf Nationalismen noch den scheinbaren Vorgriff auf eine „Europäische Souveränität“. Dafür reichte die Bereitschaft, die Weiterentwicklung der europäischen Demokratien in Richtung auf Selbstbestimmung und Selbstverwaltung auf allen Ebenen zu fördern. Das wäre ein Weg in eine friedlichere Welt.

 

Zu „Faschismus” hier mehr …

 

 

„Sie haben ihre Tochter wie einen Hund behandelt“

 

Wo leben wir?

 

G.Thr.

 

 

„… Es sind also nicht nur Tier- und Pflanzenarten, die heute unterm Diktat der Gewinnmaximierung vernichtet werden, sondern peu à peu auch unsere menschliche Werteordnung. …“

 

„Sie wird“, schrieb der britische Schriftsteller John Berger, „systematisch besprüht – nicht mit Pestiziden, sondern mit Ethiziden – Wirkstoffen, die die Ethik und damit auch jeden Sinn für Geschichte und Gerechtigkeit töten.“ Über den Gesellschaften des entfesselten Marktes bildet sich so ein ständig größer werdendes moralisches Ozonloch. Was durch das permanente Versprühen von Ethziden abstirbt, ist unwiderruflich dahin und auch durch Ethikunterricht nicht wiederzubeleben. Wenn wir wirklich etwas gegen die wachsende psychische Verelendung und moralische Verwahrlosung unternehmen wollen, sollten wir uns für eine solidarische Ökonomie und neue Vergesellschaftungsformen jenseits von Ware, Geld und Markt einsetzen. Wir brauchen eine Gesellschaft, die menschliche Bindungen hervorbringt und fördert, statt sie systematisch zu zerstören, wie es das System des flexiblen Kapitalismus tut, das in Bindungen und moralischen Grundsätzen eine Form der Behinderung erblickt.

 

Siehe auch: „Ich glotze …” … u.a. …

Zu „Erinnerung” hier mehr …

… Weiter gefasst „Krieg und Frieden” und die Kategorie dazu …

 

 

„… Dem Volk, weil nicht spezialisiert, sei es nur erlaubt, bei den Wahlen ein Team von Technokraten durch ein anderes zu ersetzen. …“

 

Die „liberale Intelligenz“, wie Chomsky die Technokraten nannte, hätte es wirksam verstanden, alle Machtfragen zu sogenannten rein technischen Problemen von Spezialisten und Experten zu reduzieren. Dem Volk, weil nicht spezialisiert, sei es nur erlaubt, bei den Wahlen ein Team von Technokraten durch ein anderes zu ersetzen.

Immer weniger kritische Geister

Als Linguist, Publizist und Aktivist veröffentlichte Chosmky mehr als einhundert Bücher. Bedeutend sind insbesondere seine medientheoretischen Arbeiten wie „Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media“. Dieses Werk hat er zusammen mit dem amerikanischen Medienanalysten Edward S. Hermann publiziert. Leider gehören Menschen wie Noam Chomsky im 21. Jahrhundert zu einer aussterbenden Art. Viele intellektuelle Mitdenker und Gefährten Chomskys sind gestorben, wie etwa der kritische US-Historiker Howard Zinn oder der palästinensische Literaturkritiker Edward Said.

Wer Dissident ist, bestimmt die Gesellschaft

2018 ist ein neues Buch über Noam Chomsky erschienen. Der bald 90-jährige Chomsky führt ein Gespräch mit dem 1991 geborenen Journalisten Emran Feroz

 

Zu „… Leider gehören Menschen wie Noam Chomsky im 21. Jahrhundert zu einer aussterbenden Art. …” hier mehr …

 

 

„… Was bleibt, nachdem Noldes Selbststilisierung als Nazi-Opfer wegfällt? In Bern wird das jetzt geprüft. …“

 

Hingehen, hinfahren: ANSCHAUEN …

Im Zentrum Paul Klee …

 

Siehe auch: „Paul Klee: Der goldene Fisch” u.a. …

 

 

100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg …

 

«Ich bin zurück!»

 

 

„… im Stile französischer Kolonialkriege hält man überall die Finger drin und schafft massenhaft die Gründe für die Europa in den Grundfesten erschütternde Migration.“

 

Wo die Geistlosigkeit re‚giert’ …

 

Siehe auch: „… Irgendwann muss das verflucht teure Zeug allerdings eingesetzt werden. Am besten in Kriegen. Sonst stimmen die Umsatz-Zahlen nicht mehr. …” …,

… „Kriegstreiber und –Verbrecher feiern Frieden in Paris

 

 

Wer rettet die Schule?

 

… oder: „Eine Bankrotterklärung für die Schweiz”, Europa, die Welt …

 

Die Geheimnisse der Lebenspfade darf und kann man nicht offenbaren; es gibt Steine des Anstoßes, über die ein jeder Wanderer stolpern muß. Der Poet aber deutet auf die Stelle hin.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Mit grosser Leidenschaft eine kleine Welt erklärt

Auf dieser Schulreise zählte nicht das Besondere; bedeutungsvoll war das Naheliegende. Unser Sechstklasslehrer hatte ein Auge für das Bedeutsame im Kleinen, ein Gespür für das Wichtige im engen Lebensraum zwischen Andermatt und Realp. Ein Lehrer mit einem achtsamen Auge für das Grosse im Kleinen, leidenschaftlich verliebt in die Geheimnisse dieser Landschaft, vertraut mit den unscheinbaren Phänomenen dieses rauen Gebirgstals. Was er uns über sein Heimattal Urseren erzählte, berührte unsere Sinne, gab Sinn und Bewusstsein und wurde wirksam. Noch heute bin ich ihm dafür dankbar.

Nicht das ohnehin Sichtbare wollte er wiedergeben, sondern Unscheinbares sichtbar machen – formuliert auf Augenhöhe von uns Schülern, skizziert als einprägsames Erlebnis. Was prägen und bleiben soll, muss zum Erlebnis werden. Dazu ist Entdecken nötig und Verweilen. Schulreisen waren für unsern Lehrer solche Gelegenheiten.

Wie wird aus Informationen Bildung(?) …

 

 

UNO-Migrationspakt: „Steilpass mit Worthülsen …“

 

Zum Uno-Migrationspakt, den (auch) die Schweiz am 10. Dezember bei einer Konferenz in Marrakesch von annähernd 190 Aussenministern mitunterzeichnen soll, ist hierzulande eine kritische Diskussion entbrannt. Das ist gut so und belebt das demokratische Bewusstsein. Und es animiert hoffentlich manche Bürger, sich den Text genauer anzuschauen, der in Marrakesch mit grossem Zeremoniell unterzeichnet werden soll.

 

Siehe auch – Berlin: „… Das Auswärtige Amt verweigert Auskunft über Zugeständnisse bei den Verhandlungen zum UN-Migrationspakt. …

 

 

„… Wähler sind Bürger mit einem politischen Willen, den sie in Wahlentscheidungen zum Ausdruck bringen. …“

 

Sie lassen sich nur von Politikern überzeugen, die selbst von etwas überzeugt sind und nicht bloss auf Kundenfang gehen.

 

Jetzt wirds – weltweit, oder … – wirklich ganz schwierig. …

 

G.Thr.

 

 

„… Als Reaktion (auf diesen Mord) verkaufen Washington und die kanadische Regierung noch mehr Waffen nach Saudi-Arabien …“

 

 
 

„Faschismus beginnt da, wo sich eine Regierung über Recht und Gesetz hinwegsetzt …“

 

und dagegen verstößt, wie das Nazi-Regime es tat. Seit dem Überfall auf Belgrad 1999 hat Deutschland wieder faschistische Politik praktiziert, dieses Mal nicht unter dem Diktat einer deutschen faschistischen Partei sondern unter Regie der USA und ihrer NATO. Eine deutsche Führerschaft gibt es schon in der EU deshalb nicht, weil die deutsche Kanzlerin unter der starken Führung der USA steht und sich nicht davon lösen will.

 

Zu „Faschismus” hier mehr …

 

 

„Ich glotze, also bin ich“ II

 

… oder: Ich fürchte, bei Mutti hat Deutschland nüscht bis gar nichts jelernt …

 

… Meine Mutter jedoch fühlte sich zeitlebens mißverstanden, konnte sich bis ans Ende ihres langen Lebens nicht von dem Gefühl einer Kränkung befreien. Ich kann den Ausdruck ihrer Verzückung in ihrem Gesicht, wenn wir am Bückeberg vorbeifuhren, nicht vergessen. Sechzig Millionen Tote sind ihr dagegen nicht der Rede wert gewesen. Sie war eine Verführte. Der Bückeberg als Erinnerungsort kann vermitteln, wie es funktionierte. …

Auszug aus Bernhard Gelderblom, Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933 – 1937 — Aufmarsch der Volksgemeinschaft und Massenpropaganda, S. 190        (Hervorhebung G.Thr.)

 

Glotzen hilft nicht …

Zu „Erinnerung” hier mehr …

 

 

„Glückliche Kinder in Wolkenkratzern beim neuen Hardturmstadion?“

 

… oder: Dieser Entwurf für Zürich könnte von Albert Speer sein, oder …

 

…, fragt einer der allerletzten freien Schweizer …

[ Sie merken es nicht, oder … ( dazu hier mehr … ) ]

 

G.Thr.

 

 

„… Die ‚Kriegsgeneration‘ stirbt langsam aus, und ich habe den Eindruck, das Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit von Frieden auch. …“

 

Deeskalieren, vermitteln, sich in die Lage anderer versetzen, um deren Handlungen besser zu begreifen und die Folgen des eigenen Handelns besser einschätzen zu können — das hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit politischer Weitsicht …

Dort zitiert aus: Gabriele Krone-Schmalz, Eiszeit, München 2017, S. 11

 

Siehe auch: „… Zuletzt ist dazu mehrmals eine „deutsche (Atom-)Bombe“ gefordert worden. …” …,

… „Deutschland vor der Bewährung: erneuter ‚Rammbock’ gegen Russland oder Lernen aus der Geschichte?

„Lernen aus der Geschichte?” — Watt datt denn!?

 

 

„… Da verschlägt es einem die Sprache.“

 

Jetzt auch dem Armen …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Die Wurzelkraft der Deutschen, ihr Sprachgeist …” …,

„Mein Fernseher LÜGT MICH AN” – logisch, oder … (Zitat: Aus dem Forum dazu …)

 

 

«Falls Mozart und ich uns dereinst vielleicht begegnen sollten, möchte ich guten Gewissens vor ihn treten können. Das ist mein Ziel!»

 

Wer vom Ziel nichts weiss, kann den Weg nicht finden …

 

Drunter tut man es nicht, oder …

(Und – ganz wichtig – ‚Taminos’ schaffen das!)

 

G.Thr.

 

Zu „Mozart” hier mehr …

 

 

„… Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. …“

 

… oder: „… Grün ist das tote Bild des Lebens …

 

Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Danach war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.

Erich Kästner 1958

 

Siehe auch: „Als trojanischer Esel der NATO in den 3. Weltkrieg” …,

… „… Am Ende der Kriegspropaganda stand der Krieg. …

Aus: Bernhard Gelderblom, Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933 – 1937.
Aufmarsch der Volksgemeinschaft und Massenpropaganda,
unter Mitarbeit von Mario Keller-Holte, Holzminden 2018, S. 98

 

 

„… Ein tausendfacher Mörder, der immer gedeckt wurde …“

 

Wer deckt(e) da wen!?

Fortsetzung folgt …

 

G.Thr.

 

Zu diesem „Doktor” und seiner ‚Umgebung’ hier mehr …

Siehe auch: „Er kommt wieder — und alle machen wieder mit, oder …” …,

… „… Sie suchen weiter die V2, wie einst. …

 

 

«Wir haben keine Angst. Wir werden weiter die Wahrheit erzählen.»

 

… Der aktuelle Bericht von Reporter ohne Grenzen sieht die grössten Probleme für die Pressefreiheit zurzeit noch an den Grenzen Europas, aber die Bedrohung der Pressefreiheit ist herangerückt an die Grenzen der Schweiz. Der parteipolitische Kampf in Österreich um den ORF und um die Informationsfreiheit für missliebige Journalisten sind solche Signale, und in Italien geht es um die Frage, ob die politischen und wirtschaftlichen Mächte die Medien kontrollieren oder die Medien die Macht.

Es gibt ermutigende Zeichen: In Italien haben sich Journalisten, Verbände und Verleger auf breiter Front solidarisch gezeigt und gegen die Attacken der rechtsnationalen Regierung Stellung genommen. Und der Direktor von Repubblica, Mario Calabresi, schreibt in einem offenen Brief an den Vizepremier: «Caro di Maio, non abbiamo paura. – Lieber di Maio, wir haben keine Angst. Wir werden weiter die Wahrheit erzählen – continueremo a raccontare la verità.»

 

Siehe auch: „Eine Zensur findet nicht statt? Verantwortung und Journalismus

 

 

„… Die extreme Trockenheit des vergangenen Sommers hat Badmann gezeigt, dass er mit den Methoden seines Ökoackerbaus richtig liegt. …“

 

„Unsere Böden halten lange durch. Ich habe mich gewundert, dass wir heuer doch noch eine gute Ernte eingefahren haben.“ 16 Jahre nach der Umstellung weisen die Böden viele tiefe Poren und eine dicke, nährstoffreiche Humusschicht auf.

 

Zu „Landwirtschaft” hier mehr …

Zu „Landschaft” hier mehr …

 

 

„… Wir können blind in noch mehr Gewalt taumeln – aber wir können die Gelegenheiten auch nutzen und müssen sie nutzen, die Gewalt zu beenden.“

 

Der Schweizer Alexander Hug tritt als Stellvertretender Leiter der OSZE-Sondermission (Ostukraine) Ende Oktober ab. Er ruft auf zum Handeln. …

 

 

„… sollten wir also statt Krieg zu treiben, die Brücken zwischen den Welten wieder­auf­richten. …“

 

also: Brückenbauer sein …, aber wirklich und nicht nur theoretisch, oder …

 

G.Thr.

 

 

Polit-Idiotie führt wohin(!?): ENDSTATION RECHTS …

 

Hier wächst zusammen, was längst zusammengehört

AFD Von Evelyn Hecht-Galinski (Malsburg-Marzell) Sa, 13. Oktober 2018 Leserbriefe Zu: „Ansprechpartner für jüdische Fragen“, Interview mit Wolfgang Fuhl von Thomas Steiner (Politik, 6. Oktober) Mit Erstaunen habe ich das BZ-Interview mit Wolfgang Fuhl, dem ehemaligen Vorstand der jüdischen Gemeinde in Lörrach und langjährigem Mitglied des Oberrats der israelitischen Religionsgemeinschaft Baden und heutigem Sprecher der AfD im Kreis Lörrach und Gründungsmitglied und Initiator des Vereins „Juden in der AfD“, gelesen. Schließlich passt dieser Verein doch genau, liest man die Interviewaussagen von Fuhl, zur offiziellen Politik der Israel-Lobby und allen den Organisationen, die sich jetzt so kritisch dagegen äußern.

Ich erinnere mich noch (un-)gut daran, dass gerade der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, einer der Ersten war, der immer vor „muslimischem“ Antisemitismus warnte und „Obergrenzen“ für Flüchtlinge forderte, nicht anders als die AfD. Ebenso taten dies seine Vorgängerin Charlotte Knobloch und der neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein. Sie alle schürten damit Vorurteile und Hass gegen Muslime.

Auffallend ist, wie gerade europäische Rechtspopulisten – von Geert Wilders und Marine Le Pen über Heinz-Christian Strache bis Viktor Orbán – ihre „uneingeschränkte Solidarität“ mit dem „jüdischen Staat“ bekundeten und die AfD sich damit brüstet, im Kampf gegen „islamische Terrorbedrohung“ und „muslimischen Antisemitismus“ an der Seite der Juden zu stehen. Hier wächst zusammen, was längst zusammengehört. Kämpft man doch auf allen Seiten für die „christlich-jüdische Tradition“ und gegen den gemeinsamen muslimischen Feind. Da werden meiner Meinung nach gefährliche Allianzen geschmiedet, die wir mit allen Mitteln verhindern und bekämpfen sollten.

Evelyn Hecht-Galinski, Malsburg-Marzell

 

Siehe auch: „Internationale der Nationalisten

 

 

„… Das gegenwärtige politische und wirtschaftliche Establishment ist weitest davon entfernt, in Gemeinwohl oder Weltwohl-Kategorien zu denken; geschweige denn entsprechend zu handeln. …“

 

Wohin hat das Primat des grenzenlosen wirtschaftlichen Wachstums vor allem seitens der ‚westlichen Industrienationen‘, es ist letztlich Ausdruck einer unendlichen, blinden, ( schließlich selbst- )zerstörerischen Gier des Homo sapiens sapiens, seit 1945 – ich bin milde hinsichtlich der Festlegung eines zeitlichen Horizontes, müsste ich doch mindestens bereits in der Kolonialzeit ansetzen – die Welt ‚getrieben‘? Welche schein-wissenschaftlichen Theorien haben diesen Prozess immer wieder legitimiert und weiter und anders neu befördert?

Wo steht die Welt heute? Richtig, an Abgründen verschiedenster Art in Folge einer barbarischen, irrsinnigen Durchsetzung wirtschaftlicher Partikularziele von Minderheiten auf Kosten u.a. zukünftiger Generationen. Stichworte hierzu:

Umweltverschmutzung in größten Stile ( u.a. spricht man euphemistisch vom CO² Fußabdruck! ) zu Land, unter Land, zu Wasser, unter Wasser und in der Luft, Zerstörung der Artenvielfalt ( Tiere wie Pflanzen ), Zerstörung verschiedenster Waldformen wie den Tropischen Regenwald, um Monokulturen ( z.B. Palmenwälder für Palmenöl für ‚Bio-Benzin‘ ) anzulegen, Klimadesaster ( euphemistisch spricht man vom ‚Klimawandel‘ ), Flüchtlingselende ohne Ende u.a. in Folge von Stellvertreter-Kriegen ( Beispiel Syrien ) zwecks Sicherung von Zugängen zu Rohstoffquellen, Rohstoffkriege um u.a. Erdöl, Verfolgung geostrategischer Wirtschaftsziele durch Expansionsstrategien u.a. der NATO, Außerkraftsetzung von Völkerrecht und Menschenrecht durch Staaten wie die USA, dem sog. Gralshüter demokratischer, westlicher Werte ( Darf ich hier nun lachen? ), systemische Paralyse der UNO durch sämtliche Mächte des UN-Sicherheitsrates sowie anderer Staaten ( z.B. Deutschland ), ‚Konfliktbewältigung‘ durch perfideste Diplomatie- und Kriegsformen ganz im Stile des Ancien Régime – also mit Handlungs- und Denkkategorien von vor-vor-vorgestern … usw.

Viele andere Themen müsste ich benennen …

Das gegenwärtige politische und wirtschaftliche Establishment ist weitest davon entfernt, in Gemeinwohl oder Weltwohl-Kategorien zu denken; geschweige denn entsprechend zu handeln. Unabhängige wissenschaftliche Expertise – kritischer Natur gar – wird schlicht ignoriert. An ihre Stelle treten non-faktische Denkgebäude, welche ein Ziel verfolgen: Den unbedingten Willen sehr Weniger zu legitimieren und gegen die Mehrheit der Menschen durchzuboxen. Dabei bleiben u.a. Demokratie, Föderalismus und Menschenrechte auf der Strecke.

„Geiz ist geil!“ und Macht ist sexy!: ca. 90% der Menschen scheinen dieser Maxime zu folgen. Was spielt es da für eine Rolle, ob Arbeitssklaven und Kinder in Asien für weniger als einen Euro am Tage ‚arbeiten‘, nein, schuften; und zwar mehr als acht Stunden täglich?

Wie lange lässt die Menschheit zu, dass immer mehr Macht, Geld und Besitz in den Händen immer Wenigerer konzentriert wird?

( Aus dem Forum dazu   Hervorhebung G.Thr. )

 

 

„Wenn Arten sang- und klanglos verschwinden“

 

… oder: Die Professoren für Entwickelungs-Biologie werden dann auch arbeitslos und Wissenschafts-Seiten in der NZZ u.a. = Fehlanzeige, oder …

 

In den vergangenen 500 Jahren sind über 180 Vogelarten ausgestorben. Viele davon waren Inselspezies. Nun melden Forscher, dass auch immer mehr Festlandarten verschwinden. Eine neue Analyse weist auf bisher unbemerkte Fälle hin.

 

 

„Alles Grosse und Gescheite existiert in der Minorität. …“

 

Es ist nie daran zu denken, dass die Vernunft populär werde. Leidenschaften und Gefühle mögen populär werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitze einzelner Vorzüglicher sein.
 
Goethe

 
 

Endlich einmal ein richtiger Geograph!

 

Das Land, das ich nicht kenne

Georg Genoux hat in den letzten zwanzig Jahren in Moskau, Sofia und Kiev Theater gemacht. Jetzt ist er wieder in Deutschland und schreibt Tagebuch über sein neues Projekt. Dabei zeigt er fast wie nebenbei, wie unterschiedlich fremd man sein kann.  —————–

Seit über 20 Jahren reise ich an die verschie­densten Orte slawi­scher Länder, um dort mit Menschen vor Ort Theater zu machen. Noch nie bin ich bei dem Versuch der Kontakt­auf­nahme so oft geschei­tert wie in Zittau, Hagen­werder und anderen säch­si­schen Städten.

Damit meine ich gar nicht einmal die augen­schein­lich „rechten“ Jugend­li­chen am Baut­zener Bahnhof, die mich mit den Worten „Verpiss dich, Alter!“ wieder wegschi­cken wollten.

Viel schwie­riger war es beispiels­weise mit Geflüch­teten oder den Orts­ein­woh­nern Sach­sens, die man so auf der Straße traf. Sie ließen mich regel­recht auflaufen. Die Geflüch­teten wollten entweder nicht mit mir spre­chen – oder aber sie erzählten mir genau das, wovon sie glaubten, was ein links­li­be­raler Mensch hören möchte.

 
Der richtige Link zum Weiter­lesen: www.fremdland.org
 
 

„… Zusammen bilden sie das Porträt einer Welt, in der sexuelle und ökonomische Gewalt Hand in Hand gehen. …“

 

… oder: Etwas Kultur bitte… bitte!!!…

 

Die Gewalt, die sich für einen verhängnisvollen Moment Bahn gebrochen hat, zersetzt die Menschen und wird zugleich kenntlich als Teil einer gesellschaftlichen Ordnung, die sich von innen heraus auffrisst. In diesem Befund ähnelt Alles ist gut Paul Verhoevens polarisierender, weil zugleich auch sarkastischer Rachefantasie Elle von 2016 mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Zusammen bilden sie das Porträt einer Welt, in der sexuelle und ökonomische Gewalt Hand in Hand gehen.

 

Siehe auch: „… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …” …,

… und: Künstlerische ‚Zukunftsvorhersage aus Berlin’: Premiere von ‚Let Them Eat Money’ am Deutschen Theater

 

 

KenFM??? — Ihhhbääää(!!!), oder …

 

Mit Unverständnis haben einige Freunde und Kollegen (Frauen und Männer) auf meinen Auftritt bei Ken Jebsen reagiert.

„Das Establishment hat ein Riesenproblem mit dem, was man echte Meinungsfreiheit nennt, und es hat die Medienrevolution nicht verstanden. Der Staat, seine kontrollierten Presseorgane, die so gut wie nie gegen, sondern immer nur im Sinne der besitzenden Eliten berichten, all diese Herrschenden haben immer noch nicht realisiert, dass ein verlorenes Meinungsmonopol (…) sämtliche Machtstrukturen durch den Wolf dreht“ (Bröckers 2016: 208). Hier irrt Ken Jebsen. Das Establishment hat verstanden, um was es geht. Es schließt die Kommentarspalten (vgl. Meyen 2018b), es fährt Kampagnen gegen Fake News, Hate Speech, Verschwörungstheorien ( „Sprachregelungen und Kampfbegriffe“, bei denen es um die „Deutungshoheit“ geht, Schreyer 2018: 179), es versucht, Facebook und Co. zu kontrollieren. Und es spricht Kontaktverbote aus. Ausgang offen.

 

 

An welchem Punkt beginnt die weltgeschichtliche Amnesie ganzer Völker, ganzer Kontinente(!?) II

 

… oder: Die „Last des Vergessens” – s.u. – erkennen — und nicht zulassen …

 

Eine individuelle künstlerische Antwort:

 

Erinnerung und Musik haben Parallelen. Beide sind flüchtig, nie fixiert, immer Gegenstand der Interpretation. Unsere Identität ist von Erinnerungen bestimmt, genau wie viele unserer Erlebnisse mit Musik verbunden sind. Das Wesen der Erinnerung ist universell und hat einen Platz im Leben jedes Einzelnen. Hélène Grimaud geht ihm nach und erkundet auf Memory musikalisch die vielen Ebenen des menschlichen Bewusstseins.

»Musik entfernt die Schichten der Zeit und enthüllt den Kern unserer Erfahrungen. Schmerz, Angst oder Freude verblassen, es bleibt nur die Empfindung. Die Empfindung ist der Nachhall der Erfahrung im Raum der Erinnerung. Sie ist auch der Raum, in dem Musik in jedem von uns erklingt – uns berührt, bewegt, uns unserem Inneren näherbringt. So kann uns die Musik auch daran erinnern, dass es neben den Belanglosigkeiten des Alltags einen Ort gibt, der den Sinn bewahrt, und dass wir nicht unter der Last des Vergessens leiden: Das Wunder des Lebens besteht in der Fähigkeit, zu reflektieren und zu erinnern.« Was die Pianistin sagt, berührt sowohl das Universelle als auch das Individuelle, und es verrät viel über ihre Auffassung von Musik als ein natürlicher Prozess, der im Augenblick des Erschaffens und Wiedererschaffens durch Gespür und Intuition gestaltet wird.

 

Zu Teil I hier …

Zu „Erinnerung” hier mehr …

 

 

Gut, dass heute daran erinnert wird …

 

… angesichts des nicht post-, sondern wieder einmal präfaschistischen Deutschlands, oder …

 

22.09.1918: Geburt von Hans Scholl, Widerstandskämpfer gegen die Diktatur des Nationalsozialismus und Mitglied der Gruppe „Weisse Rose“. Am 22. Februar 1943 wird er zusammen mit seiner Schwester Sophie Scholl durch das Fallbeil hingerichtet.

 

Zur „Weissen Rose” hier mehr …

 

 

Viktor Orbáns Wortmeldung in Strassburg am 11. September 2018 …

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender! Sehr geehrte Abgeordnete!

Ich weiß, dass Sie Ihren Standpunkt bereits ausgebildet haben. Ich weiß, dass die Mehrheit von Ihnen für die Annahme des Berichtes stimmen wird. Ich weiß auch, dass meine Wortmeldung Ihre Meinung nicht verändern wird. Ich bin trotzdem hierher zu Ihnen gekommen, denn Sie werden jetzt nicht eine Regierung, sondern ein Land und ein Volk verurteilen. Sie werden jenes Ungarn verurteilen, das seit tausend Jahren Mitglied der Familie der christlichen europäischen Völker ist. Jenes Ungarn, das mit seiner Arbeit, und wenn es notwendig war, dann mit seinem Blut zur Geschichte unseres großartigen Europa beigetragen hat. Sie werden jenes Ungarn verurteilen, das aufbegehrt und zu den Waffen gegriffen hat gegen die größte Armee der Welt, gegen die sowjetische, und ein schweres Blutopfer für die Freiheit und die Demokratie gebracht hat, und das, als es notwendig war, seine Grenzen für seine ostdeutschen Schicksalsgenossen öffnete. Ungarn hat für seine Freiheit und seine Demokratie gekämpft. Jetzt stehe ich hier, und ich sehe, dass gerade jene Ungarn anklagen, die die Demokratie als Erbe erhalten haben, die selber für die Freiheit kein persönliches Risiko eingehen mussten, und sie wollen jetzt die ungarischen Freiheitskämpfer des antikommunistischen, demokratischen Widerstandes verurteilen.

Sehr geehrte Abgeordnete!

Ich stehe jetzt aus dem Grunde hier und verteidige meine Heimat, weil für die Ungarn die Freiheit und die Demokratie, die Unabhängigkeit und Europa eine Frage der Ehre darstellen. Deshalb sage ich, dass der vor Ihnen liegende Bericht die Ehre Ungarns, die Ehre des ungarischen Volkes verletzt. Die Entscheidungen Ungarns treffen die Wähler im Rahmen von Parlamentswahlen. Sie behaupten nicht weniger, als dass das ungarische Volk nicht vertrauenswürdig genug sei, um einzuschätzen, was in seinem Interesse steht. Sie glauben, Sie wüssten es besser als die ungarischen Menschen selbst, was das ungarische Volk braucht. Deshalb muss ich sagen, der Bericht zeigt keine Achtung vor den ungarischen Menschen. Dieser Bericht misst mit zweierlei Maß, missbraucht die Macht, überschreitet Zuständigkeitsbereiche, und die Art und Weise seiner Annahme verletzt den Vertrag.

Sehr geehrte Abgeordnete!

Für uns in Ungarn sind die Demokratie und die Freiheit keine politischen, sondern moralische Fragen. Sie wollen jetzt auf Grundlage der quantitativ Mehrheit ein moralisches Urteil aussprechen und ein Land und ein Volk brandmarken. Sie lasten sich eine schwere Verantwortung auf, wenn Sie – das erste Mal in der Geschichte der Europäischen Union – ein Volk von den europäischen Entscheidungen ausschließen wollen. Sie würden Ungarn der Möglichkeit berauben, seine eigenen Interessen in der europäischen Familie, zu der es gehört, vertreten zu können. Zwischen uns gibt es Diskussionen und es wird sie auch noch in Zukunft geben. Wir haben unterschiedliche Ansichten über den christlichen Charakter Europas, die Rolle der Nationen und der Nationalkulturen, wir verstehen das Wesen und die Berufung der Familie anders, und wir vertreten einander diametral entgegengesetzte Ansichten über die Migration. Wenn wir tatsächlich eine Einheit in der Vielfalt wollen, dann dürfen die Unterschiede keinen Grund dafür darstellen, irgendein Land zu geißeln und es von der Möglichkeit der gemeinsamen Entscheidung auszuschließen. Wir würden niemals so weit gehen, und jene mundtot machen, die nicht unserer Meinung sind.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

Sie wollen ein Land ausschließen, dass auch im Rahmen der europäischen Wahlen eindeutige Entscheidungen getroffen hat. 2009 hat eine Mehrheit von 56 Prozent, 2014 eine von 52 Prozent für uns gestimmt.

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete!

Wir sind die erfolgreichste Partei des Europäischen Parlaments. Unsere sozialistischen und liberalen Gegner sind verständlicherweise nicht glücklich über unseren Erfolg, doch an den Ungarn dafür Rache zu nehmen, weil sie nicht sie gewählt haben, ist weder anständig noch europäisch. Hinzu kommt noch, dass dieser Bericht von Leuten verfasst worden ist, die sich nicht einmal über die grundlegendsten Fakten im Klaren sind. Der Bericht gibt zu, dass man verabsäumt hatte, eine offizielle Delegation nach Ungarn zu schicken, das heißt Sie werden ohne eine angemessene Sachaufklärung entscheiden. Der Bericht enthält 37 schwerwiegende faktische Irrtümer. Hierüber hat gestern jeder Abgeordnete ein 108 Seiten umfassendes Dokument erhalten.

Sehr geehrte Mitabgeordnete!

Unsere Union wir dadurch zusammengehalten, dass wir die Diskussionen innerhalb geregelter Rahmen ordnen. Im Namen Ungarns habe auch ich selbst mit der Kommission Vereinbarungen abgeschlossen und Kompromisse getroffen hinsichtlich des Mediengesetzes, hinsichtlich des Systems der Rechtsprechung, ja selbst über einzelne Passagen unserer Verfassung. Dieser Bericht hebt die vor Jahren getroffenen Vereinbarungen auf. Aber wenn Sie dies tun können und Sie sie aufheben können, welchen Sinn hat es dann noch, auch nur irgendeine Vereinbarung mit jedweder europäischen Institution zu treffen? Das, was Sie machen, ist ein Schlag für die EU und auch den konstruktiven Dialog.

Sehr geehrte Mitabgeordnete!

Jede Nation und jeder Mitgliedsstaat besitzt das Recht, zu entscheiden, auf welche Weise sie ihr eigenes Leben im eigenen Land einrichten. Wir schützen unsere Grenzen, und nur wir werden entscheiden, mit wem wir zusammenleben. Wir haben einen Zaun errichtet und hunderttausende von illegalen Migranten aufgehalten, wir haben Ungarn verteidigt und wir haben Europa verteidigt. Der heutige Fall ist der erste in der Geschichte der Europäischen Union, in dem eine Gemeinschaft ihre eigenen Grenzwächter verurteilt.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

Reden wir geradeheraus: Man will Ungarn verurteilen, weil die ungarischen Menschen beschlossen haben, dass unsere Heimat zu keinem Einwanderungsland wird. Mit dem nötigen Respekt, jedoch auf das Entschiedenste weise ich es zurück, dass die auf Seiten der Einwanderung und der Migration stehenden Kräfte des Europäischen Parlaments Ungarn und den ungarischen Menschen drohen, sie erpressen und Ungarn auf Grund falscher Beschuldigungen verleumden. Ich teile Ihnen bei allem Respekt mit, dass ganz gleich, was für eine Entscheidung Sie treffen werden, Ungarn der Erpressung nicht nachgeben wird. Ungarn wird seine Grenzen schützen, die illegale Migration aufhalten und seine Rechte verteidigen, wenn es sein muss, dann auch Ihnen gegenüber. Wir, Ungarn, stehen für die Wahlen im kommenden Mai bereit, in deren Rahmen endlich die Menschen über die Zukunft Europas werden entscheiden und die Demokratie in die europäische Politik zurückbringen können.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

 

Zu dem Vorwurf der Erpressung und Erpressbarkeit hier mehr …

 

 

„Wolfgang Bittner: Die Krise zwischen USA-EU-Russland“

 

 
 

„… Es ist Symptom einer zerfallenden, dekadenten Gesellschaft und einer geist- und ideenlosen, machtgierigen ‚Elite‘ …“

 

Das alles ist keine Kleinigkeit, wie man oberflächlich beschwichtigen könnte. Es ist Symptom einer zerfallenden, dekadenten Gesellschaft und einer geist- und ideenlosen, machtgierigen „Elite“, die den inneren Zusammenhang mit der geistvollen deutschen Kultur vollkommen verloren hat und die dadurch eingetretene seelische Barbarisierung des gesellschaftlichen Lebens bewusst oder unbewusst massiv befördert.

 

Mitgezeichnet, weil wahr und wahrhaftig. Mit ausdrücklichem Dank an Herbert Ludwig!

Göttingen, den 11.09.2018                    Gunther Thriene

 

 

„Jeder kann wütend werden, das ist einfach. …“

 

Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Mass, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.
 
Aristoteles

 
 

„… Selbst Kabarettisten schweigen inzwischen über die Inszenierung eines gescheiterten Staates. …“

 

 

Lachen ist der erste Weg zum Glück oh, Verzeihung: HIER GEHTS LANG

 

Treffend ( aus dem Forum dazu … ): „ die demokratische Bundesrepublik ist nicht in Gefahr. Die Nazis stehen nicht vor der Tür.’ Doch, die waren noch nie weg und haben nur ihre Abzeichen abgelegt und Uniformen aus- (um-)gezogen und sich seither als Demokraten verkleidet.” …,

… und: Der Beweis — „Die Drei Affen auf Schwizerdytsch“ etc.

 

 

„… Schade, dass ich in vierzig Jahren den Wahrheitsgehalt meiner Prognose nicht mehr selbst überprüfen kann …“

 

… oder: Das Schicksal nicht nur dieses Königs, so sorry …

 

Fazit der Reise: Man fragt sich ernsthaft, weshalb ein funktionierende Gesellschaft, die gerne ihre Traditionen feiert, z.B. Valborgsmässafton und Midsommar, ihrem eigenem Ruin Vorschub leistet. Aus dem Taka-Tuka-Land wird ein Gender-Gaga-Land.

 

Siehe auch: „… Infolge dieses Losgerissenwerdens Schwedens vom übrigen Europa konnte sich jener sonderbare schwedische Sozialismus entwickeln, den Kuhfuss als eine Art Jesuitenstaat mit protestantischen Vorzeichen interpretiert. …” …,

… „Die katholisch-evangelikale Achse für «Meinungsfreiheit»” …,

… und: Fortsetzung auf deutsch hier … …,

… dazu: „Deutschland – Lust an Zersplitterung?

 

 

„Erinnerung muss fassbar sein, dann kann sie auch heilsam sein.“ (2) …

 

Westfalen-Blatt / Höxtersche Zeitung, 21.08.2018:

Geschichte ein Gesicht geben

Den Besuch von Harry Lowenstein in Höxter gibt es jetzt als Film

Von Sarah Schünemann

Höxter (WB). Im Juni dieses Jahres besuchte Harry Lowenstein nach 70 Jahren erstmals wieder seine alte Heimat Höxter. Als Kind war er mit seiner Familie deportiert worden. Er überstand Konzentrationslager und den Todesmarsch nach Westen, emigrierte dann in die USA. Er war einer der wenigen jüdischen Überlebenden Höxters. Seine Rückkehr in die Heimat und seine Geschichte zeigt jetzt ein Film.

„Es war ein denkwürdiger und historischer Tag“, leitet Bürgermeister Alexander Fischer den Film ein, „deshalb war es sehr wichtig, den Besuch Lowensteins als Zeitzeugen des Holocausts festzuhalten“. Die Rückkehr des 87-Jährigen in seine Heimat und auch die Aufzeichnung dieser Ereignisse sei ein Stück Vergangenheitsbewältigung. Gerade um die Vergangenheit und damit auch die vielen Erinnerungen aber auch die Grausamkeiten, die Lowenstein erfahren hat, zu zeigen, soll der Film allen zugänglich gemacht werden.

Auch die Schulen können davon profitieren, wenn eine reale Person ihre eigene Geschichte erzählt. „Für viele Schüler ist die Geschichte immer weit entfernt“, weiß auch der Bürgermeister. „Die Verbindung von Sprache und Gesicht ist wichtig. Das schafft eine intensivere Begegnung“, resümiert Hans Nicolas, stellvertretender Schulleiter des König-Wilhelm-Gymnasiums (KWG), nach dem Film. Denn Harry Lowenstein spricht in einigen Teilen des Films seine Muttersprache deutsch, in anderen englisch. „Das Englisch ist gut verständlich. Dadurch kann ich den Film auch im Fremdsprachen-Unterricht nutzen“, sagt Monika Krekeler, Schulleiterin der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule. Auch im Jacob Pins Forum und auf der Internetseite der Stadt Höxter wird der Film in Zukunft zu sehen sein.

„Es war ein denkwürdiger und historischer Tag.“
Bürgermeister Alexander Fischer

Er zeigt Szenen aus dem Besuch Lowensteins, den er im Juni nach langem E-Mail-Kontakt mit Fritz Ostkämper, 1. Vorsitzender Jakob Pins Forum, mit seinen Töchtern angetreten hat; bei der Feierstunde in Höxter, beim Ortsrundgang durch seinen Geburtsort Fürstenau und seinen Zufluchtsort Bredenborn. Es ist eine Mischung aus Dokumentation und Emotionalität, die Christian Höke und Madeline Sprock aufgenommen haben. „Aus einer einfachen Aufgabe, dem Mitschnitt von einigen Reden beim Festakt, hat sich ein spannender Prozess entwickelt“, sagt Sprock dazu. Erst im Schnitt sei den beiden klar geworden, was sie in den Händen halten: „Ein Stück Zeitgeschichte. Diese Situation, der Besuch des letzten überlebenden Juden in seiner Heimat Höxter, wird es so nie wieder geben“, stellt sie heraus.

Harry Lowenstein, früher Helmut Löwenstein, ist in Fürstenau als Sohn eines jüdischen Viehhändlers geboren worden. In der Pogromnacht stürmten SA-Trupps das Haus der Familie. Sie nahmen alles mit, was von Wert war und David Löwenstein wurde in das Konzentrationslager (KZ) Buchenwald deportiert. Vier Wochen später entließ man ihn dort. In der Zwischenzeit kümmerte sich Harry Lowenstein um das Vieh.

Ab 1939 durften er und seine Schwester Kläre die Schule nicht mehr besuchen. Im Dezember 1941 wurde die Familie in das Ghetto nach Riga deportiert. Nach dem KZ Kaiserwald kam Harry Lowenstein über Danzig in das KZ Stutthof. Nach der Auflösung durch die sowjetische Armee wurde er mit einer Häftlingskolonne auf den Todesmarsch nach Westen geschickt und gelangte endlich wieder nach Fürstenau. 1949 wanderte Harry Lowenstein über Frankreich in die USA aus, wo er heute in Kissimmee (Florida) lebt.

Bildunterschrift: Harry Lowenstein (links), geboren als Helmut Löwenstein in Fürstenau, ist der letzte Höxteraner Holocaust-Überlebende. Im Pins-Forum hat ihn der Vorsitzende Fritz Ostkämper bei seinem Besuch im Juni in der alten Heimat begrüßt.

Bildunterschrift: Den Film von Christian Höke (von links) und Madeline Sprock haben Hans Nicolas (Vize-Schulleiter KWG), Heike Edeler (designierte Schulleiterin KWG) sowie Monika Krekeler (Schulleiterin Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule), Bürgermeister Alexander Fischer und Fritz Ostkämper jetzt gesehen.

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Neue Westfälische – Höxtersche Kreiszeitung, 21.08.2018:

Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte

Dokumentation: Madeline Sprock und Christian Höke haben den Besuch von Harry Lowenstein, dem letzten Holocaust-Überlebenden aus Höxter, im Juni mit der Kamera begleitet / Das Video ist frei verfügbar

Von Svenja Ludwig

Höxter. Harry Lowenstein betritt das Gebäude, das vor einer Ewigkeit einmal eine Synagoge war. Heute ist es eine kleine Autowerkstatt. Die Kamera schwenkt durch den Raum. In den Rundbögen und der Nische des Tora-Schreins, den einzigen Hinweisen darauf, dass es sich hier einmal um ein jüdisches Gotteshaus handelte, stehen Lackdosen, liegen Werkzeuge, stapeln sich profane Dinge ,die es an in einer Arbeitsstätte so braucht. Kaum zu glauben, dass hier Höxteraner Juden beteten.

Genauso, wie es heute schwer vorstellbar ist, dass Synagogen abgebrannt, Juden systematisch verfolgt und vergast wurden: Harry Lowenstein, 1931 als Helmut Löwenstein in Fürstenau geboren, überlebte das Rigaer Ghetto, die Konzentrationslager Kaiserwald und Stutthof. Nach seiner Emigration in die USA 1949 kehrte er vor rund zwei Monaten erstmals für zwei Tage in seine ostwestfälische Heimat zurück (die NW berichtete).

„Diese zwei Tage waren mehr als der Besuch eines ehemaligen Fürstenauers, sie sind ein Stück Vergangenheitsbewältigung und tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, sich an das Dritte Reich zu erinnern“, resümiert am Montag Bürgermeister Alexander Fischer: „Für uns war es wichtig, diese Tage festzuhalten – auch filmisch.“

Mit der Kamera haben Madeline Sprock und Christian Höke (Madeye Films Höxter) den letzten Holocaust-Überlebenden aus Höxter begleitet und einen etwa 34-minütigen Film aus dem Material geschnitten. „Uns ist klar geworden, dass wir ein Stück Zeitgeschichte mitgefilmt haben“, sagt Madeline Sprock: „Diese Situation wird es nicht noch einmal geben.“

„Harry Lowenstein – der letzte Holocaust-Überlebende aus Höxter“ dokumentiert den Besuch des 87-Jährigen, zeigt sowohl Schwarz-Weiß-Fotos aus seiner Kindheit, als auch Aufnahmen aus Lagern oder von Deportationen. „Sehr emotional, sehr bewegend“, findet Rathaus-Chef Fischer. Er glaube, die Mischung aus Dokumentation und Emotionalität könne dazu beitragen, dass die Menschen innehielten, und gerade die Schülerinnen und Schüler, die sehr weit von dieser Zeit entfernt seien, anders ansprechen. „Wir möchten, dass der Film jedem zur Verfügung gestellt wird“, sagt Fischer. Deshalb wird das Dokument auf der städtischen Homepage hochgeladen und soll auch an Schulen sowie im Jacob Pins Forum gezeigt werden.

www.hoexter.de

Film und Filmsprache

Harry Lowenstein erzählt überwiegend in englischer Sprache, wechselt nur selten ins Deutsche.

Fritz Ostkämper befürchtet, dass nicht alle Besucher des Jacob Pins Forums ausreichende Sprachkenntnisse aufweisen, um alles zu verstehen.

Untertitel seien nicht Teil des Auftrags gewesen, wie die Filmemacher erklären, zudem lenke der Text von den Bildern ab.

„Ich finde es spannend, es in Deutsch und Englisch zu hören“, sagt Hans Nicolas, stellvertretender Schulleiter des König- Wilhelm-Gymnasiums.

Die Stadt überlegt nun, wie es möglich ist, die englischsprachigen Szenen zu übersetzen. Dabei kam auch der Gedanke auf, ein Transkript einzusetzen.

Bildunterschrift: In der ehemaligen Synagoge: Harry Lowenstein berichtete bei seinem Besuch in Fürstenau vor der Kamera aus der Kindheit hier.

Bildunterschrift: Die Filmemacher: Madeline Sprock und Christian Höke (vorn). Mit ihnen schauten Hans Nicolas (v. l.) und Heike Edeler vom König-Wilhelm-Gymnasium, Realschulleiterin Monika Krekeler, Bürgermeister Alexander Fischer sowie Fritz Ostkämper (Jacob Pins Gesellschaft).

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Neue Westfälische – Höxtersche Kreiszeitung, 21.08.2018:

Lokales: Überlebender des Holocaust in bewegten Bildern

Höxter. In 34 Minuten dokumentieren Madeline Sprock und Christian Höke (Madeye Films) den zweitägigen Besuch des letzten Holocaust-Überlebenden aus Höxter in seiner ostwestfälischen Heimat. Die Filmemacher hielten eine unwiederbringliche Situation in bewegten Bildern fest.

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(Alles zitiert nach  hiergeblieben.de  )

 

 

„… Politische Sprache, so wie Politiker sie gebrauchen, wagt sich auf keines dieser Gebiete, weil die Mehrheit der Politiker, nach den uns vorliegenden Beweisen, an der Wahrheit kein Interesse hat sondern nur an der Macht und am Erhalt dieser Macht. …“

 

Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, dass die Menschen unwissend bleiben, dass sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren.

(Aus: Harold Pinter’s Nobelpreis-Vorlesung „Kunst, Wahrheit & Politik” 2005 … mit ausdrücklichem Dank an Wolfgang Bittner für den Hinweis — G.Thr.)

 

Harold Pinter’s Nobel-Vorlesung „Kunst, Wahrheit & Politik” am 07.12.2005 als 14-Seiten-PDF zum Download auch hier …

Siehe auch: „Ganz grosse ‚Koalition gegen den Frieden!’” …,

… „D wie Täuschland: Kinderehen zulassen – und von Freiheit schwätzen …” …,

… „… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen …

„Hitlers TV” …

 

 

„Agentur für Geistige Gastarbeit“

 

— der hatte ja eine weltweite Monopolstellung, oder …

 

G.Thr.

 

 

„Erinnerung muss fassbar sein, dann kann sie auch heilsam sein.“

 

Hamelns Geschichte – abseits vom Rattenfänger

 

Das wird aber auch allerhöchste Zeit. — DANKE!!!

 

G.Thr.

 

Zu „Erinnerung” hier mehr …

 

 

Woran man heute anknüpfen kann …

 

im neu wieder einmal herbeimanipulierten Ost-West-Konflikt — am Tage des NSU-Urteiles …

 

Zum 75. Jahrestag der Hinrichtung von Prof. Kurt Huber und Alexander Schmorell (am 13. Juli 1943) schreibt Frau Kronawitter von der Weisse Rose Stiftung e.V.:

12. Juli 2018, 20 Uhr, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B, 80802 München: Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Hinrichtungen von Prof. Kurt Huber und Alexander Schmorell

Nach der Begrüßung von Tatjana Lukina, Präsidentin von MIR e.V., werden Prof. Wolfgang Huber und Markus Schmorell persönlich über ihre Angehörigen der Widerstandsgruppe Weiße Rose sprechen. Anschließend liest die Theaterregisseurin Jutta Schubert aus ihrer Romanbiographie „Zu blau der Himmel im Februar“, in der sie die Tage der Flucht von Alexander Schmorell beschreibt. Raphael Schmid liest Ausschnitte aus der Verteidigungsrede von Kurt Huber, die dieser zur Vorbereitung auf den Prozess vor dem Volksgerichtshof geschrieben hatte. Zum Abschluss spricht der russisch-orthodoxe Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland. Aus dem Umkreis von MIR e.V. spielt eine Gruppe von Musikern auf traditionellen Instrumenten.

Eine Kooperationsveranstaltung der Weiße Rose Stiftung e.V. mit MIR e.V., Zentrum russischer Kultur in München, mit Förderung der Bayerischen Staatskanzlei und des Bezirksausschusses Maxvorstadt der Landeshauptstadt München und freundlicher Unterstützung der Seidlvilla.

Am Tag darauf gibt es um 13 Uhr eine russischsprachige Führung durch die DenkStätte Weiße Rose.

 

Gedenken an den Gräbern

12. Juli 2018, 10.00 bis ca. 12.15 Uhr, Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands, Lincolnstr. 58, 81549 München: Gedenken am Grab zum 75. Jahrestag der Hinrichtung von Alexander Schmorell. Eucharistische Liturgie, anschließend Prozession zum Grab von Alexander Schmorell auf dem Friedhof am Perlacher Forst.

Veranstalter: Russische Orthodoxe Kathedralkirche München

13. Juli 2018, 10.30 Uhr, Grab von Kurt Huber auf dem Waldfriedhof (Grab 21-W-22):  Gedenken des Kurt-Huber-Gymnasiums Gräfelfing und der Weiße Rose Stiftung e.V. am Grab.

Es sprechen Uta Wüst, Bürgermeisterin der Gemeinde Gräfelfing, Anita Groß, Schulleiterin des Kurt-Huber-Gymnasiums, Markus Schmorell in Vertretung der Weiße Rose Stiftung e.V., Schülersprecherin Julia Schwab. Anschließend Lesung der Arbeitsgruppe Politik und Zeitgeschichte, feierliche Kranzniederlegung und Übergabe des Kondolenzbuchs an Prof. Wolfgang Huber.

 

Zu dieser ganz gegenwärtigen Geschichte hier mehr …

 

 

„… Die Elitenverwahrlosung hat viele Gesichter. …“

 

… oder: Wie der Herr, so’s Gescherr …

 

Meine Bitte an künftige Historiker: Merken Sie sich bitte diesen Augstein-Text; liefert er doch eine Antwort darauf, warum die AfD im vermeintlich aufgeklärten Deutschland des jungen 21. Jahrhunderts so viel Zulauf bekommen konnte.

 

Siehe auch: „Nationalsozialismus made auf Schwizerdytsch” u.a. …

 

 

„… Mit seiner Iran-Politik fördert US-Präsident Trump, was er angeblich vermeiden will: Die Verbreitung von Atomwaffen. …“

 

und die berliner u.a. Voll-Idiotie macht wieder mit, oder …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Wenn ein Dealer ‚eine Reise tut’, dann können wir etwas erleben!” …,

… „… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …

 

 

„Bückeberg-Initiator Gelderblom: ‚Landkreis und Politik haben versagt'“

 

Kein Ende der Debatte um das Bückeberg-Projekt in Sicht: Am Dienstag war der Bückeberg erneut Thema in der Politik. Dabei sollte es eigentlich nur um das Jury-Verfahren gehen, das zu dem vom Kreistag beschlossenen Entwurf geführt hatte. Stattdessen stellten die Kritiker das Projekt einmal mehr infrage.

 

Die jesuitisch* allerorts gestützten Klerikal-Faschisten aller Parteien – Rattenlinie Altnazi und/oder Kriegsgewinnler – werden das auch weiterhin torpedieren, weil sie ja andernfalls endlich einmal anfangen müssten, gedanklich und wirklich zu arbeiten …

… Unweigerlich führen die Massenfeste vor Augen wie tief der Nationalsozialismus in die Gesellschaft eingedrungen war: bis in ihre ‚vernünftige’ bürgerliche Mitte.

 

G.Thr.

 

*) Deren ‚Seelsorge’: „Die Initiative ECKIGER TISCH ist die Selbstorganisation von Betroffenen von sexualisierter Gewalt an Jesuiten-Einrichtungen in Deutschland. Der ECKIGE TISCH bildete sich im Frühjahr 2010 im Zuge der maßgeblich von uns ausgelösten Missbrauchsdebatte nach Bekanntwerden der Fälle sexueller Gewalt durch mehrere Serien-Missbrauchstäter am Berliner Canisius-Kolleg.

 

Siehe auch: „Tote Erinnerung

 

 

„… dann hat der Dealer und kompromisslose Erpresser Trump gewonnen. …“

 

Es gibt ganz wenige Wache. Aber es gibt sie!

 

(Zu den ‚mittelalterlichen’ berliner Gurkentruppen hier mehr …)

 

G.Thr.

 

Apropos „Gurkentruppen” …

 

 

„… Das demagogische Potential der „Werte“ ist erschreckend groß. …“

 

Es gibt sie noch, die grossen Seelen …

 

G.Thr.

 

 

„… da Politpuritanern das Verständnis wärmenden Witzes und das Schätzen geistigen Reichtums fehlt. …“

 

… oder: Oh, oh – das wars mit „Ännchen Will – Du bist mein Augenstern” …

 

Wie auch das, was man im Volksmund als Seele bezeichnet. 

 

 

„… Wo wir auch hinschauen, wir ziehen gegen das ‚kleine Leben‘ in den Krieg und zerstören die Vielfalt. …“

 

Wir merzen es auf unseren Feldern mit Pestiziden, Herbiziden und Insektiziden aus, wir pasteurisieren, homogenisieren und bestrahlen unsere Nahrung und desinfizieren unsere Umgebung und unsere Körper schliesslich zu Tode. Doch bis es so weit ist, haben globale Multikonzerne ein Vermögen mit uns verdient. Täglich nehmen wir über das Trinkwasser und die Nahrungskette Antibiotika zu uns – gegen das Leben. So kommt es, dass das Wundermittel, das einst so viele Leben gerettet hat, bei vielen Infektionen nicht mehr wirkt. Die Antibiotikaresistenz ist zu einer der grössten gesundheitlichen Bedrohungen unserer Zeit geworden. Damit bröckelt eine der wichtigsten Säulen unserer Medizin, denn jeder Schnupfen, jede chirurgische Intervention, jede das Immunsystem angreifende Massnahme kann unser Leben bedrohen. Während die eine Säule ins Wanken geraten ist, wird an der anderen gebaut. Die aktuelle Diskussion zum Thema Zwangsimpfen mutet wie der verzweifelte Versuch einer industrialisierten, technisierten und gewinnorientierten Medizin an, sich so lange wie möglich zu halten. Doch der Wandel, in dem wir uns heute alle befinden, ist nicht mehr aufzuhalten.

 

Siehe auch: „Danke Welt! – Zeit für einen besonderen Frühjahrsputz.

 

 

„Vor einer Woche war ich in Syrien. …“

 

Ich brauche aber mehrere Wochen, um mich von dem Zorn zu erholen, der mich am Wochenende gepackt hat. Nach der UN-Charta regeln die Staaten ihre Konflikte friedlich. Wer andere Länder bombardiert ist ein Kriegsverbrecher. Ich begrüße in diesem illustren Haufen von Hitler, Stalin, fast allen amerikanischen Präsidenten und Konsorten jetzt auch Theresa May, Emanuel Macron und Donald Trump. Damit eins klar ist: Ich bin ein absoluter Friedensfan und lehne auch Bombardierungen, die aus purem Spaß oder aus erzieherischen Gründen erfolgen, ab. Frau Merkel ist Schwester im Geiste und die Nachfahren der einstigen Urheber deutscher Kriege – der Adel – entblödet sich nicht, wieder andere in Kriege zu hetzen.

 


 

Dem auch hier – zurecht?! – erhobenen Vorwurf der Völkerrechtswidrigkeit begegnete gestern (18.04.) im Bundestag Graf Lambsdorf mit dem schlichten Hinweis auf die UNO Resolution 2118; diese habe nach dessen Auffassung den Luftschlag gerechtfertigt. Der Graf gab hierzu keine weitere, tiefere Begründung. Soweit ersichtlich ging keiner der ihm nachfolgenden Sprecher auf sein Statement ein.

Hier ist der Link zu dieser Resolution aus dem Jahr 2013. Der Graf bezog sich wohl („am Ende“) auf Ziffer 21. Diese lautet:

Der Sicherheitsrat

“ 21. beschließt, im Falle der Nichtbefolgung dieser Resolution, einschließlich eines unerlaubten Transfers chemischer Waffen oder jedes Einsatzes chemischer Waffen in der Arabischen Republik Syrien, gleichviel durch wen, Maßnahmen nach Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen zu verhängen;

(22. beschließt, mit der Angelegenheit aktiv befasst zu bleiben).

http://www.un.org/depts/german/sr/sr_13/sr2118.pdf

Soviel zum Umgang eines prominenten Vertreters der FDP mit den Gegebenheiten. …

( Aus dem Forum dazu   Hervorhebung G.Thr. )

 

Siehe auch: „Wissenschaftliche Dienste widersprechen der Einschätzung der Bundesregierung zu den Militäraktionen der USA, Großbritanniens und Frankreichs” …,

… „Der Luftschlag gegen Syrien war illegal – Trump, May und Macron sind Kriegsverbrecher

 

 

Die Schweizer Indianer sind die allerbesten, keine Frage …

 

Da ist Karl May Aufklärer reinsten Wassers.
Und immer wieder die radikale Absage an Rache und Faustrecht: Die beiden Blutsbrüder greifen nicht an, provozieren keinen Kampf. Aber mit allen Kräften des Geistes und der Waffen wehren sie jeden Angriff, das Töten, den Raub, das Unrecht ab, auch und gerade, wenn es anderen zugefügt wird. Die beiden Freunde als lebendes Sinnbild bewaffneter Neutralität, denen es zutiefst zuwider ist, schaden zu müssen, wenn es die Notwehr verlangt. Die in Ehrfurcht vor dem Menschen als Ebenbild Gottes und in tiefer Verachtung gegenüber der Gier nach Macht und Gold, dem elenden Dreck, nur das eine Ziel kennen: Das Leben retten und schützen, wo es geht. Gelebte Mitmenschlichkeit unter der geballten Schutzkraft von scharfem Verstand, Schmetterhand, Silberbüchse, Bärentöter und dem 25schüssigen Henry-Stutzen.
In diesem Geist verfasst mitten im brodelnden Kolonialismus und Imperialismus der Schriftsteller Karl May lebendige, spannende Reisebeschreibungen, die jedermann ansprechen und auf hundert- und aberhundert Seiten einen ethischen Zweck anstreben: Anhand von menschlichen Vorbildern wie Winnetou, Kleki Petra, Intschu Tschuna, Old Shatterhand und anderen die Jugend am Vorabend des Ersten Weltkrieges, als die Pläne für das Massenschlachten schon in den Schubladen liegen und die Rüstungsspirale sich unerbittlich dreht, im Geiste des Friedens, der Nächstenliebe, der Mitmenschlichkeit und der Völkerverständigung zu erziehen. Und zu Abscheu gegen Kolonialismus, Völkermord und Krieg!
Die Einleitung zu «Winnetou I» ist das politisch-menschliche Credo des dem Christentum und dem Naturrecht verbundenen Karl May:

«Wenn es richtig ist, dass alles, was lebt, zum Leben berechtigt ist, und dies sich ebenso auf die Gesamtheit wie auf das Einzelwesen bezieht, so besitzt der Rote das Recht zu existieren nicht weniger als der Weisse und darf wohl Anspruch erheben auf die Befugnis, sich in sozialer, in staatlicher Beziehung nach seiner Individualität zu entwickeln.»

 

 

„… Erwarten Sie nichts davon in den völlig diskreditierten westlichen Medien, die Propaganda für den Krieg sind. …“

 

… oder: Offene Worte amerikanischer Freunde

[ Siehe auch: „Die US-Journalistin Caitlin Johnstone ruft die US-Friedensbewegung dazu auf, die Verhinderung eines drohenden Atomkrieges endlich als ihre vordringlichste Aufgabe anzusehen. ]

 

War Is On The Horizon

Paul Craig Roberts

Have Washington and its British vassal set a stage for testing whether Russia has the stomach for war?

How else do we interpret the announcement by General Sergey Rudskoy, chief of the Operational Directorate of the Russian General Staff, that “we have reliable information at our disposal that US instructors have trained a number of militant groups in the vicinity of the town of At-Tanf, to stage provocations involving chemical warfare agents in southern Syria. They are preparing a series of chemical munitions explosions. This fact will be used to blame the government forces. The components to produce chemical munitions have been already delivered to the southern de-escalation zone under the guise of humanitarian convoys of a number of NGOs. The provocations will be used as a pretext by the United States and its allies to launch strikes on military and government infrastructure in Syria.” https://www.zerohedge.com/news/2018-03-17/russia-claims-us-training-syrian-militants-false-flag-chemical-attack-justify
Also: https://southfront.org/u-s-deploys-naval-strike-groups-for-attacks-on-syria-trains-militants-for-false-flag-chemical-attacks/
And: http://www.presstv.com/Detail/2018/03/17/555774/US-training-Syria-militants-for-false-flag-chemical-attacks-Russian-cmdr

Don’t expect to hear anything about this in the totally discredited Western presstitute media, which is a propaganda ministry for war.

The Russian government must be kicking itself that it again failed to finish the job in Syria and instead permitted Washington to expand its Syrian presence, arm and train its mercenaries, provide chemical weapons, and assemble its fleet to attack Syrian forces in order to prevent their reconquest of Syrian territory.

The question before us is: If the information that General Rudskoy cited is correct, what will Russia do? Will Russia use its missile defences and air superiority to shoot down the US missiles and aircraft, or will Russia accept the attack and again denounce the illegality of Washington’s action and protest to the UN?

If Russia accepts the attack, Washington will push harder. Sooner or later Russia will be unable to accept another push, and war will break out.

If war breaks out, will it be a limited conventional war or will Washington use the excuse to launch nuclear ICBMs against Russia? These questions must be going through the minds of Russia’s leadership. Russia faces the grave danger that Washington’s Fifth Column inside Russia, the Atlanticist Integrationists, those Russians in the political and business leadership who believe Russia must be, at all costs, integrated into the Western world, will lock the government in indecision and expose Russia to a nuclear first strike.

So far Russia has continued to defeat itself by playing according to the rules of diplomacy and international law despite the obvious fact that Washington has no respect for either. During the past week, Washington’s British vassal, a country of no military or political significance, demonstrated total contempt for Russia and its president, Vladimir Putin. In other words, the insult to Russia came from a mere vassal state of Washington’s empire. An alleged poisoning by an alleged Russian nerve gas, the very existence of which is doubted by US and UK experts, of an inconsequential former spy and his daughter has been blamed, without a shred of evidence, on Russia by the British prime minister, defense minister, and foreign minister.

The British prime minister violated law and agreements to which Britain is partner by giving Russia 24 hours to respond to an accusation for which no evidence was provided. Law and the agreements require that the country making an accusation share the evidence with the accused country, which has 10 days to assess the evidence and reply. The British government refused to abide by the agreement to which it is partner. Moreover, the British foreign minister Boris Johnson personally accused Russia’s President Putin of ordering the attempted murder of the inconsequential spy. For more information on the former spy and his lack of consequence and the absurdity of the orchestrated event, see recent postings on my website.

Not content with the unprecedented insult to Russia and its President, the British defense minister of a country that has no capability whatsoever of defending itself against Russia, even with its liege lord’s help, said in response to Russia’s rejection of the unsupported-by-any-evidence charge that “Russia should shut up and go away.”

This was too much for the Russian Ministry of Defense. General Igor Konashenkov replied:

“The rhetoric of an uncouth shrew demonstrated by the Head of the British Ministry of Defense makes his utter intellectual impotence perfectly evident. All this confirms not only the nullity of all accusations towards Russia we have been hearing from London for the last several years but also that the ‘accusers’ themselves are nonentities.

“The ‘Great’ Britain has long turned not only into a cozy nest for defectors from all over the world but also into a hub for all sorts of fake news-producing agencies: from the British ‘Syrian Observatory for Human Rights’ to the created by a British intelligence officer pseudo-Syrian ‘White Helmets’.

“As to boorish words of the British Defense Minister regarding Russia, it seems that in the absence of the real results of professional activity, rudeness is the only weapon remaining in the arsenal of the Her Majesty’s Military.” https://thesaker.is/official-russian-reply-to-the-british-shut-up-and-go-away/

Note the total dismissal of ‘Great’ Britain by the Russian Ministry of Defence as a military and political power. From the Russian military’s standpoint Washington’s British vassal state is a total nonentity. This suggests that the Russian military is focused on Washington and is unlikely to tolerate Washington’s agents in Russian government and business circles if they attempt to leave Russia exposed by indecision.

Perhaps the Russians will decide it is past time for them to demonstrate their superior military capabilities, and they will take out not only the US missiles and airplanes but also the fleets from which the attack is launched while putting their nuclear forces on high alert. What then would Washington do? Can a government composed of bullies drunk on hubris come to a sensible decision, or would people so arrogant as to think themselves “exceptional” and “indispensable” condemn the world, including the plants, animals, birds, and all creatures who have no idea of the murderous lunatics that rule the Western world, to death?

There is no greater threat to life on earth than Washington. Constraining Washington’s determination to destroy life on earth is the greatest challenge humanity has faced. If we fail, we all die, every one of us and all creatures.

Despite Russia’s military superiority, the humanity of the Russian government places it at a disadvantage as there is no concern for humanity in Washington.

 
 

„Die Entmachtung der Staatsbürger war zu einem Gutteil selbst gewollt.“

 

… oder: Ein gedankliches DENK-mal — DANKE …

 

Die Mitglieder der Weissen Rose „erlagen dem Trugschluss, noch viel mehr Deutsche stünden auf ihrer Seite“. Sie merkten bald, dass sie ziemlich allein waren. „Es wäre falsch, sich das Volk als Geisel Hitlers vorzustellen“, schreibt die Historikerin Gebhardt. „Die Entmachtung der Staatsbürger war zu einem Gutteil selbst gewollt.“ Ein grosser Teil der Deutschen habe Hitler „ganz bewusst den Steigbügel gehalten“. Die massiven Übergriffe auf Juden „lösten höchstens ein öffentliches Kopfschütteln, aber keinen lauten Protest aus“.

Die Mitglieder der Weissen Rose hatten gehofft, in der Universität würden viele mit ihnen sympathisieren. Zwei Tage nach den Hinrichtungen versammelten sich viele Studenten im grossen Vorlesungssaal der Münchner Uni. Ein Gau-Studentenführer nannte die Enthaupteten „ehrlose und niederträchtige Gesellen“. Darauf brach im Auditorium Jubel aus. „Hunderte Studierende johlten und trampelten Beifall …“

 

Siehe auch: „…, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist …

 

 

Bückeberg hin, Bückeberg her …

 

Herrn Gelderblom und seinen Frauen und Mannen wünsche ich jetzt die Kraft und den Mut, noch die ganze Geschichte dieses weltgeschichtlichen Mißbrauches schreiben zu können … 

… und den Anwohnern des Bückeberges sei versichert: Zukünftig werden gerade die, wir Deutschen einmal froh, sehr froh sein, dieses finsterste Tal der Weltgeschichte, diesen Ort als Lernort zu haben.

 

Gunther Thriene

 

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Niedersächsische Allgemeine Online, 14.03.2018:

Kreistag Hameln beschließt Projekt

14.03.2018 – 13.10 Uhr

Reichserntedankfeste der Nazis: Festplatz am Bückeberg wird Doku-Stätte

Hameln. Der Kreistag in Hameln hat grünes Licht für den Bau einer Dokumentationsstätte am Bückeberg gegeben – dort ließ Hitler fünf Mal das Reichserntedankfest feiern.

Zum Reichserntedankfest zogen die Massen zum Bückeberg, am Hang flatterten Hakenkreuzflaggen an 1.000 Masten im Wind. Wenn Hitler und andere NS-Größen wie Goebbels kamen, streckten sich ihnen hunderttausende Arme zum Gruß entgegen. Heute grasen auf dem Gelände, das Hitler-Architekt Albert Speer gestaltet hatte, Kühe. Doch bald soll das es zur Dokumentationsstätte werden.

NS-Aufmarsch bei Hameln

Das Für und Wider sorgte nicht nur rund um den Bückeberg bei Hagenohsen für Diskussionen. Kaum eine Entscheidung des Kreistages Hameln-Pyrmont hat zuletzt für heftigere Diskussionen gesorgt. Denn der Boden am Bückeberg ist verseucht: Dort ließ Hitler von 1933 bis 1937 das Reichserntedankfest auch mit einer Waffenschau feiern.

Bomber zerstörten ein Schaudorf. 1937 sollen 1,2 Millionen Menschen dort gewesen sein, angekarrt in 215 Sonderzügen – eine der größten Massenveranstaltungen der Nazis. Allein die Tribüne fasste 3.000 „Ehrengäste“. Hameln wurde so zum „Nürnberg des Nordens“.

Streit um Doku-Stätte am Bückeberg

Seit einem Jahr wird um die Doku-Stätte gestritten, die Gemeinde Emmerthal ist dagegen, mehr als 2.000 Bürger und Anwohner unterschrieben ihr Nein. Wut kochte hoch. Der Kirchenkreis stellte einen Riss zwischen Befürwortern und Gegnern fest, der durch die Gemeinden gehe.

Die Mehrheit von SPD, Grünen, Linke und FDP im Kreistag jedenfalls brachte gestern das Projekt auf den Weg. Dabei ging es auch um die Finanzierung einer Gesellschaft, die das Konzept umsetzen soll.

Zuletzt hatte Landrat Tjark Bartels für die Sache geworben, die Wichtigkeit der Doku-Stätte betont. Seine Begründung ähnelte jener, die vom Verband Niedersächsischer Geschichtslehrer kam: Der betonte, dass „die Reichserntedankfeste damals für die manipulative Wirkung der NS-Ideologie auf viele Deutsche“ standen. Die Feste huldigten der bäuerlichen Idylle, sprachen also viele Menschen an.

Transportiert wurde aber vor allem das totalitäre Gesellschaftsideal der Nazis. Die Wortwahl zum Ort des Geschehens sprach für sich: Es sei „ureigenster deutscher Boden, germanisches Kerngebiet am deutschen Fluss Weser“.

Zeitzeugin erinnert sich an Reichserntedankfeste der Nazis

Ingrid Kopietz, geb. Schmidt, war ein Kind, als 1937 „unglaubliche Menschenmassen“ auch durch Hagenohsen am Südrand des 160 Meter hohen Hügels dorthin zogen, wo die NS-Größen „von einer Tribüne aus zu den Massen sprachen“. Die Rentnerin erinnert sich zwar intensiv, aber nicht gerne an die Jahre vor und während des Krieges mit den Bombennächten, die Angst und Tod nach Hameln brachten.

„Für junge Leute könnte es wichtig sein, an das Geschehen am Bückeberg erinnert zu werden“, sagt die 84-Jährige, die persönlich damit aber abgeschlossen hat – trotz der vielen Bilder im Kopf.

Fläche am Nordhang soll Doku-Stätte werden

Die 23 Fußballfelder große Fläche am Nordhang soll Dokumentationsstätte- und Lehrort werden. 450.000 Euro sind veranschlagt für Wege, Sitzbänke und Inseln mit Info-Tafeln. Die Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten will Geld geben, auch der Kreis, der auf Hilfe vom Bund hofft.

Wenn alles glatt geht, könne bald begonnen werden, sagt der Initiator, Projektleiter und Historiker Bernhard Gelderblom.

Manche aber wünschen sich, dass die Kühe dort weiter grasen. Und schon gar nicht, dass dort Neonazis auftauchen, um ihren zweifelhaften Idealen zu huldigen.

Bildunterschrift: Reichserntedankfest am Bückeberg bei Emmerthal im Kreis Hameln-Pyrmont: Dort ließ Hitler von 1933 bis 1937 auf einem von Albert Speer gestalteten Gelände das zentrale Fest feiern. Bald soll es zum Dokumentations- und Lernort werden.

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Deister- und Weserzeitung, 14.03.2018:

Vom „Hoffnungsträger“ am Bückeberg

Zweistündige Kreistagsdebatte um Dokumentationsort mit heftigen verbalen Entgleisungen

Von Joachim Zieseniß

Hameln-Pyrmont. Die Entscheidung für den Dokumentationsort Bückeberg ist in der gestrigen Kreistagssitzung gefallen. Die Gräben zwischen Befürwortern und Gegnern sind aber längst nicht zugeschüttet, im Gegenteil: Zeigten die Stimmen aus Einwohnerschaft wie aus Politik doch auch am Abend der Entscheidung einmal mehr, wie sehr der ehemalige Nazi-Propagandaort und damit die Beschäftigung mit der Vergangenheit von vor immerhin 80 Jahren immer noch polarisiert.

Und so zeigten sich Mehrheitsgruppe, die CDU und die AfD in ihren Wortbeiträgen als unversöhnliche Lager. Während Ulrich Watermann (SPD) darauf bestand, dass der Bückeberg als Mahnmal für den Wert unserer heutigen Demokratie „niemals nach Geldmaßstäben beurteilt werden dürfe“, und Michael Ebbecke (Grüne) darauf verwies, dass die grüne Landtagsfraktion bereits einen Antrag auf Unterstützung des Lernorts Bückeberg mit Landesmitteln gestellt habe, lehnte Hans-Ulrich Siegmund (CDU) das Projekt nach wie vor rigoros ab: Die Politik sei bei der Konzeptionierung der Bückeberg-Pläne „bislang in vielen Fragen übergangen worden“, kritisierte er. Siegmund forderte, dass das Thema vor einer Entscheidung erst einmal politisch aufgearbeitet werden müsse. Dabei müssten auch Gestaltungsalternativen des Bückebergs aufgezeigt und in den Gremien diskutiert werden. Ursula Körtner (CDU) bekannte sich zwar zur historischen Bedeutung des Bückebergs, kritisierte aber Arroganz im Umgang mit dem Bürgerwillen im bisherigen Findungsprozess. Auch forderte sie, einen Beschluss zurückzustellen, bis die Grundstücksfrage mit dem Land und die Bebauungsplanung mit der Gemeinde Emmerthal geklärt sei.

Für die FDP merkte Rüdiger Zemlin – Gruppensprecher Heinrich Fockenbrock hatte während der Sitzung eine Herzattacke erlitten – an, FDP / Unabhängigen werden dem Projekt zustimmen, sobald eine Beteiligung von Land und Bund an den Kosten geklärt sei.

Strikte Ablehnung kam von Seiten der AfD. Hier merkte Dr. Jürgen Schönbrodt an, man dürfe Gegner des Vorhabens „nicht in eine falsche Ecke drücken“. Nach einem Exkurs in das soziale Klima nach dem Ersten Weltkrieg erklärte er die Reichserntedankfeste und die damalige Begeisterung damit, dass „da eben einer kam und als Hoffnungsträger gefeiert wurde“. Und die Folgen seien damals eben nicht abzusehen gewesen.

Womit der Damm zu verbalen Entgleisungen gebrochen zu sein schien: Rolf Keller (CDU) sprach der Mehrheitsgruppe das Zulassen eigener Meinungen in ihren Reihen ab, geißelte deren Missachtung von Bürgermeinung und Emmerthaler Interessen und hatte für Bürgermeister Andreas Grossmann (SPD) die Beschimpfung parat, er habe in der ganzen Sache „keinen Arsch in der Hose“.

Bildunterschrift: Eindringlich warb Landrat Tjark Bertels vor allem bei der CDU-Fraktion um eine Zustimmung zum Lernort Bückeberg.

Bildunterschrift: Das Medieninteresse an den AfD-Politikern im Kreistag war groß.

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Deister- und Weserzeitung, 14.03.2018:

Hameln-Pyrmont billigt NS-Infostätte am Bückeberg

Weichenstellungen gegen Widerstand von CDU, AfD und Anwohnern

Von Joachim Zieseniß

Hameln-Pyrmont. Am Emmerthaler Bückeberg – einer der wichtigsten Propagandastätten der Nationalsozialisten – wird eine Dokumentations- und Lernstätte eingerichtet. Das hat der Kreistag von Hameln-Pyrmont gestern nach emotionaler zweistündiger Debatte mit den 27 Stimmen von SPD, Grünen, Linken, FDP, Unabhängigen und dem Einzelbewerber Helmuth Mönkeberg beschlossen. Die CDU und AfD stimmten gegen das Vorhaben: Sie kamen auf 20 Stimmen.

Das Thema hatte in den vergangenen Monaten die öffentliche Meinung im Landkreis Hameln-Pyrmont gespalten wie kaum ein anderes in der Vergangenheit. Um den bereits unter Denkmalschutz stehenden Bückeberg zu einem Lernort zu gestalten, wird der Landkreis nun gemeinsam mit dem Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte eine gemeinnützige GmbH gründen. Die umstrittenen Gelder hierfür können nun mit Sperrvermerk in den Haushalt 2018 eingestellt werden. Bevor dieser Sperrvermerk aufgehoben wird, soll geprüft werden, ob sich Land und Bund an den Kosten beteiligen. Außerdem sollen zwei weitere öffentliche Bürger-Foren die Beteiligung der Öffentlichkeit sicherstellen. Auch sollen die verschiedenen Möglichkeiten der künftigen Bückeberg-Gestaltung noch mit der Politik besprochen werden.

„Jetzt sind die Weichen für den Dokumentationsort Bückeberg gestellt.“
Tjark Bartels, Landrat

Die CDU und AfD wandten sich gegen die Bereitstellung von Kreisgeldern. Auch in der Bevölkerung war die Kritik immer wieder an den Kosten für den Landkreis in Höhe von 293.500 Euro festgemacht worden. Der Gesamtaufwand für das derzeit geplante Konzept beläuft sich auf rund 450.000 Euro. Für die Hälfte des Betrages liegen Zusagen von Stiftungen vor.

Vor dem Einstieg in die Tagesordnung des Kreistags hatten die zahlreich erschienenen Zuschauer das Wort. Hier trafen erneut Befürworter und Gegner des Projekts aufeinander. Vor allem bei den Anwohnern gibt es Widerstand. „Wir möchten eine Aufarbeitung des Bückebergs, aber nicht große bauliche Veränderung am Berg selbst“, sagte Timo Schriegel, Sprecher einer Kritiker-Gruppe, die mehr als 2.000 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt hat.

Landrat Tjark Bartels (SPD) setzte sich im Kreistag bei allem Gegenwind weiter vehement für die Dokumentationsstätte am Bückeberg ein. Dort schwor das Nazi-Regime, auch Adolf Hitler persönlich, in den Jahren 1933 bis 1937 bei den Reichserntedankfesten jeweils bis zu eine Million Deutsche auf die verbrecherischen Ziele ein. Bartels betont seit längerem, dass Hameln-Pyrmont ungeachtet der Kosten in der Verantwortung stehe, am Bückeberg, „einen der wichtigsten Orte der NS-Selbstinszenierung“, einen Lernort zu schaffen.

Weserbergland: 17

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(Alles zitiert nach  hiergeblieben.de  )

 

 

„Ich betrachte den Nationalismus als eine ideologische Analogie des unausrottbaren Verbrennungsmotors – …“

 

längst verdammt, allgemein als primitiv, ungenügend, schädlich erkannt, doch nach wie vor in unverminderten Quantitäten von den Fließbändern rollend.

Yehudi Menuhin, gestorben heute vor 19 Jahren

 

Zu „Nationalismus” hier mehr …

 

 

„…, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist …“

 

oder: Heute vor 75 Jahren

 

Wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten(?)

 

Siehe auch: „Verlorenes Ich

 

 

Ganz Klein gegen ganz Groß …

 

 

 

 

 

 

„… Unsere fortschrittliche Medizin fokussiert das Segment und hat das Ganze aus den Augen verloren. …“

 

Diese Sichtweise spiegelt sich in allen Lebensbereichen: Wir sind bestens über das Detail informiert – doch das Gesamte ist uns entglitten. Wir verstehen unsere Welt nicht mehr und verlieren die Kontrolle über unser Leben. Kriege, Attentate, Finanzcrashs, Massenverarmung, Umweltkatastrophen, Hunger und Epidemien setzen ganze Völker in Bewegung und treiben unseren Planeten an seine Grenzen.

 

Siehe auch: „Das Drama Ehec – und Goethe …

 

 

„Kunst“ und „Deutschland“ – das geht nicht (II) …

 

 

In Berlin wird ein Gedicht übermalt, das Studierenden nicht genehm ist, an amerikanischen Universitäten stehen Ovids Werke auf dem Index, Museen hängen Bilder ab, die als anstössig gelten. Geht die Freiheit der Kunst verloren? Ja, aber das ist nicht einmal das Schlimmste.

 
Zu „Kunst” und „Schweiz” hier mehr …

 

G.Thr.

 

 

„… Ich habe für die Entwicklung von rassistischen und besonders antisemitischen Haltungen in Deutschland besonders empfindliche Antennen. …“

 

… oder: Welche Glocken über Deutschland wirklich läuten

 

Jiří Slama schrieb am 28.01.2018 23:56 Uhr:

… Ich, als ein schon seit fast 50 Jahren in Deutschland lebender Migrant aus der Tschechoslowakei und Jude, möchte zu dem von Ihnen und Ihren Gästen Gesagten ergänzend Folgendes feststellen: Ich habe für die Entwicklung von rassistischen und besonders antisemitischen Haltungen in Deutschland besonders empfindliche Antennen. Dabei kann ich nur ein paar Namen nennen, die in meinen Augen wesentliche Stationen dieser mich zutiefst beunruhigenden Entwicklung markieren. Sie als eine sehr kluge Journalistin werden wissen, was ich mit diesen Namen in diesem Zusammenhang meine: Martin Walser, Philipp Jenninger, Martin? Hohmann. Damit möchte ich sagen, dass nach der sog. Wende in diesem Land nicht nur der allseits wahrgenommene Rassismus der Neonazis explodierte, sondern auch der eher schleichende „Revisionismus“ gegenüber der nationalsozialistischen Vergangenheit stattgefunden hat, den ich für noch gefährlicher halte, weil er zunehmend regelrecht in der Mitte der Gesellschaft ankommt. Der Siegeszug der AfD ist nur ein Teil davon. Und noch ein Aspekt: Ich beobachte mit Entsetzen die diesbezügliche Entwicklung in Tschechien. Da ist die Situation deutlich schlimmer als in Deutschland, da es dort bestimmte Tabus gegenüber rassistischen Denk- und Redeweisen nie gab. Das führt dazu, dass nicht nur faschistische Parteien, sondern ein Großteil der politischen Repräsentanten so reden. Siehe der wieder gewählte Präsident Zeman.

 

… nicht zuletzt: Es soll ja auch Radikal-„Christen“ geben, die selbst jedweden Teufel bemühen, um zu evangelisieren, zu missionieren

Es schauert einen, oder …

 

G.Thr.

 

 

Kreuz oder Halbmond auf dem Gotthard-Hospiz!?

 

Köppel ruft zum biblischen «Endkampf» …

 

Für «Endkampf» sind Schweizer i.d. Regel zu lieb, oder …

 

G.Thr.

 

 

„Der 18. Januar ist ein so unbekannter wie schicksalsschwerer Tag im deutschen Erinnerungskalender.“

 

An diesem Tag des Jahres 1940 begann die systematische Ermordung von psychisch kranken und geistig behinderten Menschen aus Heil- und Pflegeeinrichtungen.

 

 

Gute Vorsätze: „… weiter Zeichen setzen … gegen den wieder erstarkenden Nationalismus …“

 

… oder: Kluge Reden halten kann jede(r) …

 

Mindener Tageblatt Online, 30.12.2017:

Leserbriefe / Zeichen setzen

Betr.: „Gedenken und Mahnung“, MT vom 23. Dezember

Der Portaner Bürgermeister und Vorsitzende des Vereins KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte und sein Stellvertreter weisen im Kontext des Besuchs aus Israel, im Gedenken an die jüdische Familie Pinkus, zu Recht daraufhin, dass öffentlich praktizierte Erinnerungskultur Wegweiser für die Zukunft ist. Dafür muss man den Protagonisten der Aktion herzlich danken. Die ständige gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit macht die Verhaltensdefizite deutlich. Dass wir heute 90 Abgeordnete im Reichstag sitzen haben, die die Erinnerung an den Holocaust, die staatliche Intoleranz und Bevormundung inzwischen als Belastung empfinden, indem sie vom Mahnmal der Schande und dem neuen Stolz auf deutsche Soldaten sprechen, ist Ergebnis von tiefgreifendem politischen und gesellschaftlichen Versäumnis und keine zufällige Entwicklung. Wir alle haben versagt. Wir erlauben es ihnen. Gesellschaftliches Versagen ist immer kollektives Versagen als Summe individuellen Versagens.

Dass wir heute wieder offenen Antisemitismus erleben müssen mit menschenverachtenden Anfeindungen, wie akut vor einem jüdischen Berliner Restaurant, ist das Ergebnis mangelnder individueller und staatlicher Konsequenz im Umgang mit dem Antisemitismus. Die Null-Toleranz-Politik gegen den Antisemitismus findet nicht statt, angesichts brennender israelischer Fahnen am Brandenburger Tor. Dazu gehört auch, dass wir dem Adel des Mittelalters und der frühen Neuzeit und den aggressiven preußischen Nationalismus, des 18., 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, die den militanten Antisemitismus getragen haben, nicht ständig dadurch überhöhen sollten, in dem wir ihnen Vorbildfiktionen zumessen und sie dafür feiern. Wer heute zum Beispiel von preußischen Tugenden spricht, sollte wissen, dass es die gar nicht gibt. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Wittekindsberg ist Synonym für zentraleuropäischen und imperialen preußischen Macht- und Führungsanspruch. Es verstellt den Blick auf ein Europa gleichberechtigter Völker, in denen nicht der Gleichschritt regiert, sondern der Verstand und die Verfassung.

Wenn ein vermutlich historisch unaufgeklärter und in der geschichtlichen Reflektion eingeschränkter Stadtrat einstimmig beschließt, eine Kindertagesstätte, vom wirtschaftlich völlig unsinnigen Umbau einer Berufsschule einmal ganz abgesehen, Julianen-Kita zu nennen, und das mit Bildungsreformen und Wohltaten für entrechtete Untertanen der Landgräfin Juliane begründet, die die nur wenige Jahre dauernde Regentschaft zusammen mit dem Vormund ihres Sohnes Georg Wilhelm ausübte, dann ist das eine völlig missglückte Erinnerungskultur.

Hier fehlt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Juden waren im 18. Jahrhundert in Schaumburg Menschen „dritter Klasse“, rechtlich nicht gleichgestellt, dem Christen-Hass ausgesetzt und mussten für ihren physischen Schutz an den Landesherren Schutzgeld bezahlen. Geprägt war die Co-Regentschaft der Gräfin im Umgang mit den wirtschaftlichen Hinterlassenschaften militärischer Exzesse des Vorgängers, die die Grafschaft in eine existentielle Krise gestürzt und die Bürger verarmt hatte. Pflichten einer Regentschaft im Rückblick zu glorifizieren hilft der gesellschaftlichen Entwicklung nicht weiter.

Die Schaumburger Politiker in Stadthagen, Hannover und Berlin klatschen dafür in den Zeitungen Beifall. Die Politik, der Rat der Stadt, der Bürgermeister, die Kulturbeauftragte, hätten ein Zeichen setzen und den Namen eines jüdischen Kindes als Namenspatron wählen können, was die Stadt in Richtung Gaskammern verlassen musste oder von der SA im Juden-Pogrom 1938 zu Tode getreten wurde. Auch ein im fürstlichen Steinbruch Steinbergen erschlagener jugendlicher Fremdarbeiter von 13 oder 14 Jahren, hätte Namensgeber sein können. Leider findet dieses Denken in der rechtslastigen politischen Szene Bückeburgs nicht statt, und es gibt keine niedersächsischen und Schaumburger Politiker und Journalisten die sensibel genug sind diese Zeichen der Solidarität zu verstehen und in eine noch aufzubauende, immer noch nicht vorhandene, Erinnerungskultur zu integrieren. Ich kann nur hoffen, dass Porta Westfalica weiter Zeichen setzen kann gegen den wieder erstarkenden Nationalismus in der Region.

Hans Ulrich Gräf, Cammer

Hervorhebung G.Thr. – Zitiert nach hiergeblieben.de

 

 

„Abschiebung kurz vor Weihnachten“

 

Neue Westfälische – Bielefelder Tageblatt, 23.12.2017:

Kommentar / Abschiebung kurz vor Weihnachten

Die Gesichter bleiben

Kurt Ehmke

Wer Pit Clausen nach den für ihn schwersten Tagen im Amt fragt, erhält als Antwort: „Das sind Tage mit Entscheidungen, von denen die Öffentlichkeit oft nichts mitbekommt.“

Der Oberbürgermeister meint damit Tage, an denen er persönlich Abschiebungen bestätigen muss. Tage, wie kürzlich erst. Eine junge Mutter aus Ghana musste zurück – mit ihren vier Mädels. Nach zehn Jahren in Europa (fast der Hälfte ihres Lebens), musste sie gehen, abgeholt wurde sie im Dunkel des Morgens. Ihren kleinen Mädchen wurde erzählt, es ginge in den Urlaub. Der Vater hatte sich vorher noch abgesetzt.

Wer in die Gesichter dieser Menschen gesehen hat, wer gelesen hat, dass sie jahrelang als Wanderarbeiter in Europa gearbeitet haben, dass die Kinder in Italien geboren worden sind, dass in Altenhagen Menschen für sie da waren, sie integrierten, ihnen halfen – und dass es Kita- und Schulplätze gab sowie Angebote für Ausbildung und Job, wer all das gelesen hat, der kann dieses Weihnachtsfest nicht so entspannt feiern, wie sonst üblich.

Es ist dieser fürchterliche Spagat zwischen dem Recht auf Asyl, auf Schutz, aber eben nicht nur alleine auf wirtschaftliche Vorteile in Deutschland, der hier ein Gesicht, nein, sechs Gesichter bekommen hat.

Ich, ganz persönlich, finde dazu keine Wahrheit, keine klare Haltung und keine Worte, die alles korrekt auf den Punkt bringen. Ich weiß nur, dass ich am Heiligen Abend die Gesichter dieser Menschen vor Augen haben werde – und mich fragen werde, wie es ihnen in Ghana geht, wo sie niemanden kennen, wo die Mädchen fremd sind. Welches Schicksal erwartet sie? In mein freudiges Weihnachten werden sich sehr nachdenkliche Momente einschleichen.

kurt@nw.de   —   Zitiert nach hiergeblieben.de

 

 

„… dass die ‚Bruderschaft der Menschen‘ … einmal stärker gewesen war als Hass und Feindschaft …“

 

, welche von den Mächtigen in denen, die ihnen (noch) untertan sind, immer wieder für ihre dunklen Ziele entzündet werden.

 

 

„Die Quelle der wahren Positivität“

 

 

Werden wir also Pessimisten? Das war die philosophische Konsequenz von Schopenhauer und Eduard von Hartmann und allen, die wie sie bloß addieren und subtrahieren. Die Rechnung stimmt, doch das menschliche Ich rechnet anders. Es setzt ein anderes Verhältnis zwischen positiven und negativen Erlebnissen, als sie zu addieren und zu subtrahieren. Es nimmt mit ihnen eine Division vor. Setzen wir alle negativen und positiven Erlebnisse in einen Bruch: Über dem Strich (Zähler) stehen alle positiven, unter dem Strich (Nenner) alle negativen Erlebnisse. Dieser Bruch kann niemals Null werden! Denn dazu müsste entweder der Zähler Null sein oder der Nenner approximativ unendlich werden. Wer kann behaupten, dass er bis zum letzten Atemzug keinen einzigen Wert erlebte? Wer kann behaupten, dass die Zahl seiner Leiden unendlich groß sei? Das divisorische Verhältnis von negativen und positiven Erlebnissen behält also unter allen Umständen einen positiven Wert, wie gering er auch sein oder scheinen mag. Diese nüchterne Erkenntnis zu erleben, verleiht unserem Leben einen erlebten, positiven Grundwert.

 

 

Siehe auch: „Identität: Begreifst du, wer du bist?” …

… und: „Wie rettet man sein Ich aus den Wirbelstürmen der Zeit?

 

 

„… Keiner von ihnen zeigte Reue, Einsicht oder Schuldgefühle, alle beriefen sich auf ihre angebliche Pflicht.“

 

Presseinformation der Georg Elser Gedenkstätte
Königsbronn vom 21. 11. 2017  

 

Siehe auch: „Jeder Einzelne trägt die ganze Verantwortung.

 

 

„Warum ein Atomkrieg wahrscheinlich wird“

 

Die Autorin des hier verlinkten Artikels war jahrzehntelang Leiterin der landes-, europaweit bekannten Rütli-Schule in Berlin. Das geht nur, wenn das Denken, Fühlen und Wollen „Hand und Fuß” hat.

Aber lesen Sie selbst …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Atomwaffen made in Germany” …

… und: „Deutsche Banken: Milliarden für Atomwaffen

 


 

„… diese Verbindung ‚Deutschland – Hitler‘, die müsste man kappen und man müsste machen ‚Deutschland – Goethe‘. …“

 

So ist es!

Aber dem unterirdischen „Mainstream” bliebe dann ja vollends die Luft weg …

(Man beachte deshalb auch genau das 1. Flugblatt der Münchner Weissen Rose …)

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Das Drama Ehec – und Goethe …

Zum „unterirdischen Mainstream” hier mehr …

 

 

„… Das verträgt sich nicht mit einem staatlich eingeführten Grundeinkommen, von dem gegenwärtig auch zahlreiche «Anthroposophen» träumen. …“

 

Herr Meyer aus Basel ‚predigt’ wieder einmal den … ja, wem

 — oder was …

 

G.Thr.

 

 

„Die ZEIT, das Zentralorgan der deutschen Oberstudienräte, …“

 

… gab vor der Wahl sorgenvolle Tipps: „Wie wir die Wahl vor russischem Einfluss schützen können.“


Man kennt den Russen: Der fackelt nicht lange. Wenn Putin eine Wahl gewinnen will, dann gewinnt er sie auch. Ob er den Verlierer-Typen Martin Schulz persönlich ins Rennen geschickt hat, um der Merkel den Weg zu bahnen? Hat der KGB Winfried Kretschmann so lange mit Einzelheiten aus seiner maoistischen Vergangenheit erpresst, bis der grüne Ministerpräsident bekannte: „Ich bete jeden Tag für Angela Merkel“? Klar ist: Der Kreml hat alle Register seiner Nebelmaschine gezogen, um den Deutschen den Durchblick zu verschleiern. Und so ist es den Moskauer Strategen gelungen: Merkel hat die Wahl gewonnen. Im russischen Auftrag, versteht sich.

 

«Es ist dein Lachen, das die Welt verändert»

 

In diesem Sinne – mit Herrn Gellermann kann man beruhigt die Zelle teilen(!)

 

G.Thr.

 

 

Wie das „europäische“ Polit-„Pack“ mit seinen Künstlern ‚umspringt‘ …

 

Gestern Mittag vor dem Gänseliesel einer international etwas bekannteren deutschen Universitätsstadt: Das Symphonie-Orchester schenkt dem dankbaren Publikum ein öffentliches Konzert …

Danach ein kurzes Gespräch mit dem Chefdirigenten, einem Schweizer, einem Zürcher …

Ich: „Oh das freut mich, Sie kommen aus einer der schönsten Städte Europas, der ganzen Welt.”

Der Chefdirigent darauf: „Ich würde gerne auch dort leben, wenn ich es bezahlen könnte …”

Ich denke: „‚Der arme Mann im Toggenburg’ ist eine lesenswerte, ganz gegenwärtige Geschichte …”

 

(Im Hintergrund dieses schönen Kunsterlebnisses: Die Werbe-Stände der in der Überschrift benannten Herren …)

Heute lese ich: „… Über 300 Kilo Lebensmittel werfen die Deutschen in den Müll – pro Sekunde(!) … Das macht knapp 20 Millionen Tonnen pro Jahr …”

 

Da läuft etwas ganz schief im Lande, in Europa: Wenn die, die ‚am Ruder sind’, am Ruder bleiben ‚aus dem Ruder’.

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „‚Spielraum der Freiheit’ – oder wie man den auch verspielen kann …

 

 

»genauso konsequent sozialistisch wie national«

 

Wie heutzutage …

 

Nationalsozialistinnen der ersten Stunde verfassen im Sommer 1934 ihre politischen Lebensgeschichten.

Im Sommer 1934 verfassten frühe Nationalsozialistinnen aufgrund eines vermeintlichen Aufsatzwettbewerbs ihre Lebensgeschichten. Die Fragestellung lautete »Warum ich vor 1933 der NSDAP beigetreten bin«. Sie wussten nicht, dass es sich bei diesem Aufsatzwettbewerb um eine Datenerhebung des amerikanischen Soziologen Theodore Abel handelte. Abel erhielt über 600 Zuschriften. 36 dieser Lebensbeschreibungen aus der Feder von Frauen werden in diesem Band erstmals vollständig veröffentlicht.
Diese Nationalsozialistinnen der ersten Stunde, auch »Alte Kämpferinnen« genannt, waren Durchschnittsbürgerinnen mit zeittypischen Biographien. Nach dem Machtantritt der NSDAP fühlten sie sich als Siegerinnen und wollten ihre Beteiligung an diesem Erfolg hervorheben.
Das Buch fragt nach ihrer Motivation vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs und der jungen Weimarer Republik. Ihr Engagement fand unterschiedliche Formen, jedoch setzten alle Frauen große Hoffnungen in einen nationalen Sozialismus.
Die autobiographischen Essays sind durch ihre zeitliche Nähe zur NS-Kampfzeit und die Freimütigkeit ihrer Verfasserinnen wertvolle und ergiebige Quellen zum Aufstieg des Nationalsozialismus.

 

Siehe auch: „Ich habe Angst, dass die Gutmenschen von heute morgen Nazis sind.

 

 

Bevor die Nazis wieder vollends „siegen“ …

 

Mindener Tageblatt, 15.08.2017:

Über Kindheitserlebnisse sprechen

Mit seinen Vorträgen über Krieg und Nachkriegszeit stößt Robert Kauffeld auf großes Interesse bei Älteren / Viele wollen verarbeiten, was sie als Kinder und Jugendliche erlebt haben / Mancher schreibt seine Erfahrungen hernach selbst auf

Von Jürgen Langenkämper

Minden (mt). Als Robert Kauffeld gebeten wurde, über seine Kindheit und Jugend in Barkhausen während des Zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit zu berichten, wurde er vom Echo überrascht. Wieder und wieder wurde er eingeladen zu sprechen. „Inzwischen habe ich den Vortrag 13 Mal gehalten – vor 800 Leuten“, sagt der 84-Jährige. „Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet.“

Wichtiger noch als die Zahl der Zuhörer ist die inhaltliche Resonanz. Groß ist das Bedürfnis derjenigen, die damals als Kinder oft grausige, für sie schwer verständliche Dinge ansehen mussten und ihr Leben lang mit sich herum geschleppt haben, diese im Alter zu verarbeiten und darüber mit Gleichaltrigen oder Nachgeborenen zu sprechen. „Die kommen dann zum Vortrag, sprechen darüber und bestätigen sich gegenseitig, dass es damals so gewesen ist“, erzählt Robert Kauffeld.

Manche sprechen ihn nach einem Vortrag an, andere rufen später noch einmal an, und wieder andere: „Die haben ihre Erinnerungen aufgeschrieben und mir gegeben“, sagt er. So wie Johanna Mettin aus Bielefeld, die einen Beitrag in der WDR-Lokalzeit im Regionalfernsehen angeschaut und eine kleine Sammlung von Erinnerungen ihres verstorbenen Mannes an den Sender geschickt hatte. „Der WDR hat es dann an Herrn Kauffeld weitergeleitet“, berichtet die Bielefelderin (siehe unten).

Robert Kauffeld möchte mit einem Fehlurteil über den Umgang mit der NS-Zeit in der unmittelbaren Nachkriegszeit aufräumen. „Diese schlimme Zeit wurde nicht totgeschwiegen“, sagt er auch aus der Erfahrung, dass im Haus seiner Großeltern und Eltern relativ offen auch darüber gesprochen wurde, dass in Kaiserhof und in den Stollen an der Porta Westfalica Unrecht geschah – weil die Älteren sich darauf verlassen konnten, dass die Kinder nicht außerhalb darüber sprachen. Besonders der Großvater erzählte am Abend viel, vom Ersten Weltkrieg, von seiner Gefangenschaft, und irgendwann sagte er auf Platt: „Wie verleiset den Krieg“ – „Wir verlieren den Krieg“. Schon diese Äußerung hätte für ihn, in der Öffentlichkeit getätigt, gefährlich werden können. In den eigenen vier Wänden sprach er dennoch davon.

„Die Leute hatten die Nase voll vom eigenen Leid und wollten nicht mehr darüber reden“

„Danach, als der Krieg vorbei war, hatten die Leute die Nase voll vom eigenen Leid und wollten nicht mehr darüber reden.“ Kauffeld erinnert sich an die Sorgen der Mutter, ob dem Vater als Soldat oder in Kriegsgefangenschaft etwas zugestoßen sei, wie sie tagtäglich auf Post wartete und die schwierige Versorgungslage ist nicht nur ihm noch in Erinnerung. Die Leute mussten „in der schlechten Zeit“, wie sie die Jahre vor der Währungsreform 1948 nannten, sehen, wie sie über die Runden kamen, auch wenn das auf dem Lande einfacher war als in den zerstörten Ballungsräumen in Großstädten oder im Ruhrgebiet. Aber es waren auch viele Flüchtlinge zu versorgen.

Dennoch haben die Senioren von heute das Leid der KZ-Häftlinge damals nicht einfach ausgeblendet und vergessen. „Nach einem Vortrag sprachen mich Leute aus Dützen an, die als Jugendliche mitbekommen hatten, dass Häftlinge, die aus dem Lager geflohen waren, über die Felder mit Mistgabeln verfolgt wurden.“ Dass die Männer aufgehängt wurden, nachdem sie wieder eingefangen waren, schockierte diejenigen, die die Verfolgung mitbekommen hatten, noch bis heute.

Ein älterer Mann hatte als Tischlerlehrling im Stollen auf der Hausberger Seite gearbeitet. „Er hatte als 17-Jähriger miterlebt, wie jemand totgeschlagen wurde“, sagt Robert Kauffeld, dem er von diesem grausigen Erlebnis erzählte.

„Eine Frau aus Herford, deren Vater als Elektriker im Stollen gearbeitet hatte, berichtete zu Hause, dass ein anderer einem Handwerker über einen Häftling, der vielleicht zu entkräftet war und nicht mehr schnell genug arbeiten konnte, sagte: Dann schlag das Schwein doch tot“, berichtet Kauffeld von fürchterlichen Grausamkeiten. Und was noch schrecklicher ist: „Der Geselle tat das.“

„Ein paar Leute hatte ich schon animiert, ihre Erlebnisse für ihre Kinder und Enkel aufzuschreiben“

„Ich habe bei meinen Vorträgen nur alte Leute“, sagt Robert Kauffeld, der sich wünscht, dass die oftmals bitteren Erfahrungen seiner Generation, die aber auch immer wieder gelernt hat, neuen Lebensmut zu schöpfen, nicht verloren gehen. „Ein paar Leute habe ich schon animiert, ihre Erlebnisse für ihre Kinder und Enkel aufzuschreiben.“

Das hat auch ein alter Schulfreund Robert Kauffelds getan, Heinz Walter. Aus Schlesien geflüchtet, verschlug es ihn und seine Mutter nach Barkhausen, wo sie bei Verwandten im Kaiserhof Unterschlupf fanden und Kontakt zur britischen Besatzungsmacht bekamen. Denn an die furchtbaren Jahre, als im Saal des Kaiserhofs hunderte KZ-Häftlinge menschenunwürdig zusammengepfercht waren, schloss sich nahezu nahtlos die Phase an, in der die Briten das Hotel zu Füßen des Kaiser-Wilhelm-Denkmals als Quartier nutzten.

Dabei erlebte der Junge, dass es auch nach Kriegsende offensichtlich immer noch Nazis gab, „die von der Ideologie nicht lassen wollten“. Er bemerkte nämlich, dass es Leute gab, die sich „leise und irgendwie vorsichtig“ mit „88“ grüßten, was weder er noch seine gleichaltrigen Freunde verstanden. Ein älterer Sportkamerad klärte sie auf: Die 8 stand für den achten Buchstaben im Alphabet, 88 für HH oder „Heil Hitler“. Das fand er angesichts des Todes so vieler Menschen und des Verlustes seiner Heimat schon damals als beschämend.

Dass viele Ältere den Lauf der Geschichte rückblickend ähnlich sehen wie er selbst und mancher seiner Gesprächspartner, wird für Robert Kauffeld auch aus der Reaktion einer Zuhörerin deutlich: „Sie kaufte nach einem Vortrag drei Exemplare meines Heftes.“ Das erstaunte selbst den Autor. „Meine Enkel sollen das unbedingt lesen“, antwortete sie auf seine Frage.

Aktuell sind weitere Vortragstermine in Vorbereitung.

Robert Kauffeld

Robert Kauffeld wurde 1933 in Barkhausen an der Porta geboren. Nach seinem Berufsleben in der Stadtverwaltung Minden veröffentlichte er gemeinsam mit dem gebürtigen Barkhauser Dr. Fritz Franzmeyer, der heute in Berlin lebt, mehrere Bücher zu beider Geburtsort und zur Region.

Auch als freier Mitarbeiter für das Mindener Tageblatt befasste sich der vielseitig interessierte Ruheständler mehrfach mit historischen Themen, die er als Jugendlicher zum Teil selbst miterlebt hatte. Sein erster MT-Artikel zum Konzentrationsaußenlager an der Porta – „Dunkles Kapitel Heimatgeschichte“ – erschien im Februar 2002.

Im September 2015 hielt Kauffeld auf Einladung des Präsidenten im Verwaltungsgericht einen Vortrag über das Leben in Barkhausen in der Zeit von 1939 bis 1948. Daran nahmen 110 Zuhörer teil, zu einem zweiten Termin kamen noch einmal 80 Leute.

Weitere Anfragen ganz unterschiedlicher Veranstalter häuften sich. Inzwischen hat Robert Kauffeld seinen Vortrag bereits 13-mal gehalten und damit mehr als 800 Leute erreicht.

Aus der Vortragsreihe ist ein Büchlein mit zahlreichen Fotos und Illustrationen entstanden, das vor einem Jahr erschien: „Das Leben in unserer Heimat 1939 bis 1948 – Kriegsbeginn bis Währungsreform“. Zum Preis von 8,90 Euro ist das 86 Seiten umfassende Heft, dessen Druck von der WEZ-Gruppe gefördert wurde, in den Geschäftsstellen der Sparkasse Porta Westfalica und bei den Vorträgen des Autors erhältlich.

Bildunterschrift: Gern eingeladener Gast: Robert Kauffeld musste seinen Vortrag schon mehr als ein Dutzend Mal halten. Etliche überließen ihm eigene Aufzeichnungen oder begannen, ihre Erlebnisse aufzuschreiben.

Alles zitiert nach hiergeblieben.de

 
Siehe auch: „Warum Deutschland die Gespenster der Vergangenheit und seine Mitläuferschuld nicht los wird.

 

 

„Arte ed amore vincono il tempo“ (Kunst und Liebe besiegen die Zeit) …

 

… (eigentlich das ‚Entwicklungs-Programm‘ für die sich politisch zerstören wollende Menschheit, oder …)


G.Thr.

 
 

„Identität: Begreifst du, wer du bist?“

 

Wir dokumentieren die Rede, die Iso Camartin zur Eröffnung des Lucerne Festival 2017 am 11. August im KKL gehalten hat.

 

… – Da dort von ihm erwähnt, siehe auch: „‚Verlorenes Ich’ von Gottfried Benn (1943)” …

… und heute: „Massenindividualität statt Authentizität. Identitätsinszenierungen statt So-Sein. Konsum statt Zufriedenheit.”, …

‚Das Versagen des intellektuellen Establishments’ – nicht nur in den USA …”, …

Die Boten der Nachrichten sind schuld und nicht die Politiker, die das Chaos verursachen und zulassen …

 

 

„Zwischen Aufrüstungszwang und Wirtschaftsförderung“

 

… Oder: Eindeutig kannibalistische Tendenzen in der EU …

 

Siehe auch: „… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …”…

… und: „Ich habe Angst, dass die Gutmenschen von heute morgen Nazis sind …”…

… sowie: „Videokriegsspiele: Rüstungsfirmen kassieren mit
 
 

Dürrenmatts Vermächtnis …

 

“[Meine] Stoffe sind der Sprache nicht gewachsen, ausserhalb von ihr angesiedelt, im Vorsprachlichen, noch nicht genau Gedachten, im Bildhaften, Visionären. Nicht meine Gedanken erzeugen meine Bilder, meine Bilder erzwingen meine Gedanken.” (Labyrinth, S.12f)

 

Zitiert von hier, dort im Schlussbericht Seite 8 …

Siehe auch: „Schweizer Meineide
 
 

„Ein besonderer Lebenskreis hat sich geschlossen.“

 

Es sind die so stillen Zeichen des menschlichen Lebens, die im so lauten Medienbetrieb allzuoft  unbeachtet bleiben. – Da fährt eine 90 Jahre alt werdende Dame  zu ihrem hohen Geburtstag in ihren deutschen Geburtsort, was angesichts der Geschichte keine Selbstverständlichkeit war und ist – und stirbt dort

Spontan dachte ich an den Todestag Freya von Moltkes am 01.01.2010.

Zwei Lebenskreise, die sich wahrscheinlich nie direkt berührten, aber berühren …

Zwei deutschstämmige Grandes Dames, – Karla Raveh, beheimatet in Israel, – Freya von Moltke, beheimatet in den USA, – dazwischen „Das Mysterium der europäischen Mitte” …

 

G.Thr.

 

 

„… mehr als zweihundert Jahre nach Lessing und Kant geht es um die Verteidigung der Aufklärung. …“

 

… Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dessen müssen wir uns bewusst sein.
Vergessen wir es nicht, lassen wir uns nicht einschüchtern und haben wir Mut, selbst zu denken. Denn:
››Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!‹‹

 

 
 

Monsieur Macron, machen Sie sich nichts daraus …

 

…, auch fast nahezu alle Waldorfleerer und „Anthroposophen” lieben ihre Mütter …

 

G.Thr.
 
 

„… ein Russe (Chinese oder Iraner) hat meinen Hund überfahren. …“

 

Ivanka: „Schluchts … ein Russe (Chinese oder Iraner) hat meinen Hund überfahren. Daddy du musst sie alle bestrafen!

Trump: „Ja mein Liebling, ich mach alles was du willst. Raketen los!

Das wirklich schlimme ist, die Terroristen in Syrien wissen jetzt, welchen „Knopf“ sie drücken müssen, damit Trump einen Angriff gegen die syrische Armee befiehlt. Ein Youtube-Video mit „toten Babys“ genügt.

Trump hat durch seine emotionale Reaktion und Unbesonnenheit den Terroristen signalisiert, sie können nach Belieben Giftgasangriffe inszenieren und dann regnet es Marschflugkörper auf Assad.

Das ist der Grund warum ich schon vor viele Jahren gesagt habe: „Gutmenschen sind das grösste Übel dieser Welt. Sie glauben subjektiv ihre Taten sind gut, dabei richten sie objektiv den grössten Schaden an.

Veranstaltungshinweis:

Heute Sonntag mache ich zusammen mit Wjatscheslaw Seewald ab 18:00 Uhr eine Internetkonferenz mit dem Thema:

„Angriff auf Syrien – Die Trump-Wende“

Hier ist der Link für die Anmeldung und ihr könnt dann live an der Diskussion teilnehmen und Fragen stellen.

Ich wünsche allen einen schönen PALMSONNTAG!

 
 

„Endlich hat die Trumpomanie ein Ende(!) …“

 

Endlich hat die Trumpomanie ein Ende! Das ist das einzig ‚Positive‘ an diesem Angriff, der übrigens, wie man heute von dem russischen Kommandanten der Einsatzkräfte in Syrien erfuhr, voll daneben gegangen ist. Die Landebahn wurde gar nicht getroffen.
Was bestimmte Leute, die monatelang diesen Mann aufgebaut und für uns als Heilsbringer hingestellt haben, nicht verstehen, ist, dass der US Imperialismus seine eigenen Gesetze hat, die auch durch eine Einzelperson, so gutwillig sie auch sein mag, nicht außer Kraft gesetzt werden: Dieser Imperialismus duldet keine Geschäftsführer, auch keine gewählten Präsidenten, die nicht nach seiner Pfeife tanzen, die versuchen, die aggressive Natur dieses Imperialismus auch nur etwas zu bändigen. Kennedy, der den CIA ‚in Stücke zerschlagen wollte‘, hat das zu spüren bekommen. Er wurde eben von diesem CIA umgebracht.
Also: Es kommt darauf an, nicht immer neue Illusionen in bestimmte Personen, die mal dies mal das sagen, besonders bei Wahlen, zu schüren, sondern ganz nüchtern das Wesen des Imperialismus zu studieren und einzuschätzen: Es ist das Ergebnis eines jahrzehntelangen Zusammenwachsens von Großkonzernen, besonders der Rüstungskonzerne und der Großbanken hin zum Finanzkapital. Es ist zweitens die Dominanz dieser Kräfte, dieses Finanzkapitals über den Staatsapparat, und zwar über sämtliche Teile dieses Apparates (Korporatismus). Dieser Imperialismus ist expansiv und aggressiv und schert sich einen Dreck um die UN oder um das Völkerrecht. Er geht über Leichen. Verträge sind für ihn dazu da, gebrochen zu werden. Die führende Kraft des internationalen Imperialismus sind die USA, dominiert von der zionistischen Lobby Aipac, der Trump schon bei seinem Wahlkampf die Treue geschworen hat.
Diese Geschäftsführer können ‚Linke‘ oder ‚Rechte‘ sein, das ist völlig nebensächlich. Unabhängig davon duldet er nur solche Leute in der Position eines Präsidenten, die zeigen und beweisen, dass sie in seinem Sinne ‚tüchtig‘ und ‚kompetent‘ sind. Was die Kandidaten für das Amt an Sprüchen loslassen, ist nicht von Bedeutung. Sie haben handlungsfähig zu sein, sie haben den nächsten Krieg, der monatelang im Voraus geplant wird, letzten Endes mitzuführen. Tun sie es nicht, werden sie ausgewechselt und ein neuer Geschäftsführer kommt.
Trump ist einer von ihnen. Dieser Showman, dem man kein einziges Wort glauben darf, ist genau der Typ, den sie brauchten, um die verbrauchte Clinton-Dynastie abzulösen. Er ist frisches Blut in den verkrusteten Adern des chronisch aggressiven US-Imperialismus. Er soll ihn wieder auf Vordermann bringen und endlich, endlich! einmal Erfolge einfahren. Mal sehen, was dieser CEO noch alles anzettelt. Wird Nordkorea jetzt auch mit Tomahawks eingedeckt? Wird der Iran das nächste Opfer dieses Mannes, der unbedingt zeigen will, dass er kein russischer Agent ist, der sich unbedingt qualifizieren will?
Trump hat in seinem Wahlkampf sehr aggressive Töne gegen den Iran angeschlagen. Wird er sich mit China und Russland anlegen und einen Weltkrieg anzetteln? Nichts ist hier auszuschließen, gar nichts. Dieser Mann ist gefährlich und unberechenbar, er ist in der Lage, jedes Wahlversprechen zu brechen, und er hat mindestens genauso gefährliche Leute neben und hinter sich: Mattis, Tillerson und andere, willige Vollstrecker einer aggressiven Außenpolitik, willige Pentagonisten, die alles tun werden, um den US-Imperialismus aus seiner Talsohle herauszuführen.

 
Siehe auch: „… Die Neocons in den USA bekommen meist was sie wollen, da ist uninteressant wer regiert. …

 

 

„60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht ?“

 

Veranstaltung  am 6. April  | 17:30  – 21:30 Uhr | Humboldt-Universität Berlin | Hauptgebäude – Unter den Linden 6  | Hörsaal 2094  |

Aus Verantwortung „Nein“ gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der  Wissenschaftler, die 1957 den Aufruf der Göttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten.

Weiterhin „Nein“ zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualität – nicht nur wegen der milliardenschweren „Modernisierungsprogrammen“ in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einmütige Beschlüsse des Deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen?

Die neu aufkommende Diskussion über einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europäischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufrüstungswütigen Präsidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung müssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden. Dazu soll die Veranstaltung „60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht“ am 6. April 2017 an der HU Berlin beitragen.

Es gilt die Mahnung: nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!

Flyer und Programm als pdf hier

Lageskizze  hier

 

Zur Atombombe hier mehr …
 
 

„… wie keiner von den Eliten in Regierungsverantwortung, die den Respekt vor dem Krieg verloren haben und dabei sind, uns erneut in den Krieg zu treiben.“

 

«Ja, es gab viele schreckliche Erlebnisse. Aber hatten die deutschen Soldaten nicht erst den Schrecken in ein Land gebracht, das keinen Krieg wollte? Und mussten sie nicht mit Rache und Hass rechnen? Um so erstaunlicher, mit wieviel Mitgefühl und Anteilnahme seitens der Bevölkerung und teilweise sogar der Bewacher und Befehlshaber, vor allem aber des Krankenhauspersonals die Kriegsgefangenen behandelt wurden. Eben davon erzählen die Autoren des Sammelbandes, der von Fritz Wittmanns humanem Geist und ungebrochenem Willen zur Versöhnung geprägt ist. In Wladimir war man übrigens von diesem Friedenswerk so angetan, dass man es bereits 2002 in russischer Übersetzung und ergänzt durch Erinnerungen von russischen Zeitzeugen veröffentlichte.»

 

Zum Blog Erlangen-Wladimir hier …

Buchvorstellung: „Komm wieder, aber ohne Waffen!

Siehe dazu aktuell: „Angriffskriege aus Bayern – Legal? Illegal? Scheissegal?!”…

… und: „Außenminister Sigmar Gabriel hat sich für eine Begrenzung des Mitspracherechts des Bundestags bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr ausgesprochen.

 

 

„… ein entschiedenes Nein zur Lüge, die sich wie Wahrheit gebärdet.“

 

„Arme Wahrheit“

 

(Eine Stimme aus Arlesheim bei Dornach, die daran erinnert, sich insbesondere sowohl gegen menschheitsverbrecherisches Treiben in den Waldorf- und Rudolf Steiner Schulen als auch im Goetheanum selbst zu wehren …

Eine andere Stimme aus der Schweiz(?):

fritz sagt:

Der gesunde Menschenverstand hat ausgedient. Es lebe das Postfaktische. Mit Argumenten kommt man heute bei den Abgehobenen leider nicht mehr an. Die Eliten des neuen Äons haben vielleicht noch das Niveau eines Aleister Crowley, ganz sicher nicht mehr das eines Kant.

… und genau so sieht es doch leider aus in oben genannten Einrichtungen – in der Welt, oder …

Siehe auch: Sodom und Gomorra in Dornachs ‚Produkten’ …

       … und: Sodom und Gomorra in den/r Gesellschaft(en) …)

 

G.Thr.
 
 

„… kein Wunder bei diesen Führern die nur Kriegsgerät und Krieg wollen. …“

 

… Einfach entwaffnend: …

 

Im Jenseits erhält jeder das, was er hier an Bewusstsein erreicht hat, das handeln hier, das denken hier, das ist das was im Jenseits Wirklichkeit wird, Licht oder Dunkel.
Die Erde ist ein Ausbildungsplanet, sie soll die Menschen zu Bewusstsein führen, ohne den Tod und die Läuterung im Jenseits, wäre es schlecht um die Evolution bestellt.
Manche müssen solange hier runter, solange die Sonne brennt, weil sie nichts lernen wollen.
Die kosmischen Gesetze sind gerecht aber gnadenlos, alles wird ausgeglichen sonst würde das gesamte Werk keine Sinn haben, es würde zusammenstürzen, so wie unsere Gesellschaften immer wieder stürzen, weil sie ungerecht sind, kein Wunder bei diesen Führern die nur Kriegsgerät und Krieg wollen.
Das ganze Geld und der Reichtum, das wird dem Rockefeller schwer zu schaffen machen.
Die Schriften sind hier, Beweise auch, viele Wissenschaftler zweifeln es an, viele andere auch, doch es ist die Wahrheit, die heilige Wahrheit. …

 
 

„Lieber Peter, sie müssen den Artikel ja nicht mögen, kritische Juden werden sogar bei euch zensiert.“

 

Vor der Israel-Lobby ist man nur noch auf dem Mond sicher!

 

Dahin, auf den Mond, besser noch: Hinter den Mond wollen den Menschen nicht wenige kriegen!

 

G.Thr.

 

 

„Vom Untergang der Freiheit in Europa“

 

Überraschende Momente im Leben eines Verlegers

Es passieren immer wieder unglaubliche Dinge! Als Florian Stumfall eines Tages bei mir anfragte, ob ich sein Buch „Das EU-Diktat“ verlegen würde und dazu sagte, er sei lange Jahre Redakteur bei der CSU-Hauspostille „Bayern-Kurier“ gewesen und habe lange Zeit als persönlicher Assistent von Alfons Goppel (ehem. bayr. Ministerpräsident, später EU-Abgeordneter) bei der EU in Brüssel verbracht, war ich erst einmal sprachlos. Dann habe ich das Manuskript gelesen und zugesagt, weil die Kritik, die da von wertkonservativer Seite fundiert vorgetragen wurde, einfach auch aus meiner eher linkslastigen Sicht der Dinge exakt ins Schwarze traf. …

 

Wer kein „Freiheit”s-Schwätzer ist, weiß das schon lange …

 

G.Thr.

 

 

„Ueberblick über Goethes Schweizer Reisen“

 

… den Friedrich Schiller’schen Wilhelm Tell

gäb es nicht ohne ihn

 
 

„Ein neuer «Leninismus» im Westen“

 

Doch der zersetzende Leichengeruch des Bolschewismus wirkt fort. Und heute weht er ausgerechnet aus dem gleichen Westen, der in seiner materialistischen Geist-Verfinsterung das sozialistische Experiment konzipiert und durch Werkzeuge wie Lenin in den Osten exportiert hatte. Stephen Bannon, Chefstratege der Trump-Regierung, brüstete sich offen mit Äußerungen wie den folgenden: «Finsternis ist gut (…) Es kann uns nur helfen, wenn die Gegenseite nicht erkennt, wer wir sind und was wir vorhaben.» Und: «Ich bin Leninist. Lenin wollte den Staat zerstören. Und das ist auch mein Ziel. Ich will das ganze System zu einem krachenden Kollaps bringen und das gesamte heutige Establishment zerstören.»** Solche Bekenntnisse sind kein gutes Omen aus dem innersten Kern der neuen US-Regierung.

…und eine versöhnliche Stimme aus dem Osten

Wie anders tönt es heute aus dem Osten! Der russische Außenminister Lawrow rief kürzlich auf der Münchner Sicherheitskonferenz zu einer friedlichen Verständigung mit den USA auf und sprach von einer «Post-West-Weltordnung»: Zum Abschluss sagte er: «Wir stehen vor großen Herausforderungen und müssen Kompromisse finden. (…) Russland möchte mit niemandem einen Konflikt haben (…) Wir wollen einen Dialog, der zum Nutzen aller sein sollte (…), dann könnten wir (…) irgendwann eine Post-Fake-Ära erreichen.»***

Viel hängt gegenwärtig davon ab, ob Auferstehungsluft ins Denken und Empfinden einzieht und den Leichengeruch des toten Intellekts ersticken kann.

Thomas Meyer

* Adolf Wanner, Berühmte Gäste in Basel, Buchverlag der Basler Zeitung, 1982, S. 91 ff.
** Zitiert nach NZZ am Sonntag, 5. 2. 1917.
*** https://deutsch.rt.com/international/46670-lawrow-zeit-neue-weltordnung-eu-usa-sicherheitskonferenz/

 
Siehe auch: „Krieg und Frieden
 
 

„… Außer einem Spielcasino verfügt das Reservat kaum über eigene Einnahmequellen. …“

 

Werter Altermann, DAS wird auch aus Thüringen …

 

G.Thr.

 
 

Der ganz große Irrtum Katharina Luthers – und aller diesbezüglichen Fake-News-Gläubigen …

 

Ich fange einmal mit der Schilderung einer Begegnung mit einer anderen ‚Katharina‘ an …

Vor Jahren neu in der Ostschweiz bemerkte ich, daß bei Föhnwetter die sichtbaren Kalkalpen, der Säntis, die Churfürsten fast doppelt so groß erschienen als sonst üblich. – An einem solch föhnigen, besonders schönen Spät-Frühlingstag, ging ich deshalb auf die hochgelegene Aussichtsterrasse neben St. Nikolaus des Städtchens und bestaunte das grosse, noch schneebedeckte Bergpanorama.

Plötzlich kam von hinten aus der Stadt eine weißgekleidete Dominikaner-Nonne dazu, schaute auch, und wir kamen über diese wirklich göttlich schöne Aussicht ins Gespräch. Sie dachte wohl zuerst, ich sei so ein deutscher Tourist und sie erzählte freimütig von ihrer Arbeit mit ihren Mitschwestern: Sie schilderte ihre Arbeit als Lehrerin in der dem Katharinen-Kloster angegliederten Sekundarschule und irgendwann bemerkte sie dazu, daß die Qualität dieser Arbeit immer mehr leide. Seit etwa 1950 würde der Orden die Schriften Thomas von Aquins nicht mehr lesen … Die aber waren für diese Nonne wohl die – heute fehlende – ‚Qualitäts-Sicherung’ …

Da ich Monate vorher, noch in Berlin, ein Werk Thomas von Aquins in deutscher Übersetzung gekauft hatte, bot ich ihr an, dieses ihr auszuleihen, über meine Wohnungsvermieterin könne ich es ihr zukommen lassen. Sie freute sich und wir verabschiedeten uns …

Monate später ging ich dann ins Kloster, nur um dieses Büchlein wieder abzuholen. Im Büro wurde ich freundlich begrüßt, der Oberin Sr. Thomas(!) vorgestellt und man erzählte mir, daß man sich als Ordens-Schwesternschaft schweren Herzens entschlossen habe, die Schule in weltliche Hände abzugeben.

Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile und dann wurde ich von ‚meiner‘ Schwester zur Klosterpforte begleitet. Und es fielen ihre Worte: „Wir geben uns die allergrößte Mühe – und schlussendlich holt doch alle nur der Teufel(!) …“ —

Die Begegnung endete sehr nett: Mir, ja mir(!!!), wurde an der Klosterpforte vom Rosenstock eine Rose gebrochen – und freundlichst zum Abschied überreicht, geschenkt.

Es besteht für mich also noch Hoffnung – so bin ich seit dem fest überzeugt …

… und erzähle dies alles, damit die ‚Katharinen Luther’s‘ von Madame Merkel bis … davon wissen. Und nicht nur die. — Wegen des Teufels!

 

Weiberfasnacht 2017,

G.Thr.

 

Apropos Fake-News …

 

… oder: Menschheit an der Schwelle

 

Diejenigen, welche am meisten Kriege führen und Menschen töten, bekommen den Friedensnobelpreis, wie Ex-Präsident Barrack Obama. Er ist der erste Präsident der US-Geschichte, der in seiner ganzen achtjährigen Amtszeit Kriege geführt und neue angefangen hat.

Das trifft übrigens auch auf Angela Merkel zu, die auch in ihren 11 Jahren als Kanzlerin ununterbrochen einen Krieg befehligt, nämlich den in Afghanistan. Plus die vielen anderen, wo nur mit Täuschung vorgegeben wird, Deutschland sei nicht daran beteiligt.

So wurde der NATO-Bombenkrieg gegen Libyen von Offizieren der Bundeswehr „gemanaged“. Unverständlich ist deshalb, wie beide als gute Menschen, als Vorbilder und „Friedensengel“ dargestellt werden.

Es ist nun leider so, die Wahrheit ist die Lüge und die Lüge die Wahrheit geworden. Das ganze hat sich darin zugespitzt, die etablierten Medien sind die wirklichen Verbreiter von Fake-News, tun alles, nur nicht berichten was wirklich passiert.

 
 

Die zerrissene Perlenkette …

 

In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli 2002 stießen im Luftraum nördlich des Bodensees nahe Überlingen zwei  Flugzeuge zusammen. Die aus Ufa in Baschkortostan kommende Maschine mit 49 Kindern und 20 Erwachsenen an Bord zerschellte unweit von Brachenreuthe, die aus Italien kommende Frachtmaschine, besetzt mit zwei Piloten, stürzte etwa 15 km weiter im Hinterland bei Taisersdorf ab. Flugzeugteile und Leichen, Kleider, Koffer und persönliche Gegenstände fanden sich in weitem Umkreis. Am Boden kam niemand und nichts zu nennenswertem Schaden.

So nüchtern und sachlich kann man das im Nachhinein aufschreiben, aber es blieb und bleibt die Verstörung, der Schmerz, der Schrecken, die Ratlosigkeit, die Trauer, bei den Angehörigen die Untröstlichkeit.

 

die Folgen

 

…, aber was folgt daraus!?

 
 

Jeder Mensch weiss, dass das den Russen 1989/90 gegebene Wort massiv gebrochen wurde …

 

 

und diese Fehlentwicklung Europas, der Welt hat Folgen

 

(Kein einziges vernünftiges Schulhaus, aber Panzer kaufen im Merkelland, die hats, habens nötig …)

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „MSC: Marionettentheater der Profiteure von Krieg und Elend” …,

… und: „… da trifft sich in erster Linie die Nato-Mischpoke. …” …,

… sowie: „Die militärische Formierung gegen Russland schreitet voran.” …

… Dokumente zeigen Sicherheitsgarantien gegen die NATO-Erweiterung gegenüber sowjetischen Führern von Baker, Bush, Genscher, Kohl, Gates, Mitterrand, Thatcher, Hurd, Major und Woerner ” (in english)

… und: „Für die NATO bedeutet dies: es gilt das gebrochene Wort.

 

 

„Sich erinnern heißt sich finden“

 

Weglassen, Verschweigen, Verdrehen, Lügen und in seltenen Filmen mal die Wahrheit zeigen … das ist das passende Kino zu unserer „Kultur“! Ansonsten könnte ja das „eingelullte“ Volk mal „aufmucken“(!) … (Zitat aus dem Forum dazu)

 
 

„Nun hat er das Amt. …“

 

Doch nicht das Amt verleiht Würde,
sondern es ist stets der Mensch, der dem Amt die Würde verleiht.

Wenn es wahr ist, dass der Mensch an seinen Aufgaben wächst, könnte es jedoch auch ganz anders kommen. Und sollten diejenigen, die in der Zukunft seinen Nachruf schreiben werden, ohne Heuchelei aus dem Vollen schöpfen können, würde mich das freuen.

Ich wünsche unserem neuen Bundespräsidenten jedenfalls, dass es ihm zu Lebzeiten gelingen möge, als Mensch dem höchsten Amt im Staate jene Würde zu verleihen, die ihm in einer funktionierenden Demokratie zukommt.

 

Siehe auch: „Präsidiable Politik
 
 

„Den Menschen geht es eben NICHT gut“

 

… oder: „Der Suppenküchen-Präsident” …

 

Speziell den älteren Menschen geht es gar nicht gut, denn ihre Zahl von Armut oder Ausgrenzung bedrohten in Deutschland ist in den vergangenen Jahren auf fast sechs Millionen gestiegen. Waren 2010 noch 4,9 Millionen Menschen im Alter von 55 und älter betroffen, stieg deren Zahl seither kontinuierlich auf zuletzt 5,7 Millionen.

Statt sich um die eigene arme Bevölkerung zu kümmern, ist es offensichtlich die erste Priorität des Merkel-Regimes, so viele Ausländer wie möglich ins Land zu lassen und sie mit allen Sozialleistungen zu versorgen. Sie bekommen eine Unterkunft, Essen, Kleidung und medizinische Behandlungen gratis, plus noch Taschengeld und vieles mehr.

Die Rentner müssen aber alles selber zahlen, bis sie nicht mehr können. Und es sind viele, denn laut Eurostat waren 2015 20,8 Prozent aller Menschen im Alter von 55 und älter von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 2006 waren es weniger mit 18,2 Prozent. Auf diese prekäre Situation hat die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Linke) aufmerksam gemacht.

Deutschland liegt sogar mit dieser Armutszahl über dem Durchschnitt aller EU-Länder, denn EU-weit liegt der Anteil bei 20,7 Prozent. Daten für 2016 liegen noch nicht vor, werden aber noch schlechter sein. Was für ein sprichwörtliches Armutszeugnis für Deutschland

 
Siehe auch: „Geldvernichtung auf dem Mars
 
 

„Kern aus Wien sagt das, was Berlin feige verschweigt“

 

Der österreichische Bundeskanzler Kern weist an diesem Wochenende beim EU-Gipfel in Malta darauf hin, daß die amerikanischen Kriege die wesentlichen  Ursachen für die Migrationsbewegungen nach Europa geschaffen haben. Das ist des Pudels Kern: wer die Fluchtursachen bekämpfen will, muß mit dem Morden aufhören. Kern trifft den Kern und Merkel streut den Deutschen nur Sand in die Augen.

 

Siehe auch: „Als trojanischer Esel der NATO in den Dritten Weltkrieg

 

 

„Brüssel sieht EU von Feinden umzingelt“

 

Die Führung der EUDSSR in ihrem realitätsfremden Elfenbeinturm sieht sich rundherum von Feinden umgeben, welche die Union zerstören wollen. Russland und China im Osten, die ISIS im Süden und die USA im Westen. Sie leiden völlig unter pathologischer Paranoia. Die Wahrheit ist aber genau umgekehrt. Die EU-Turbos haben selber alles getan, um die EU zu zerstören und an den Rand des Abgrunds zu führen. Deshalb haben die Briten mit dem Brexit entschieden, das sinkende Schiff zu verlassen und es werden weitere Länder folgen.

 

 

„Geldvernichtung auf dem Mars“

 

Leserbrief zu „‚Schiaparelli‘ ist auf dem Mars aufgeschlagen“, GT vom 24. Oktober 2016

 

Da sieht man wo die Millionen Euros verbrannt werden, nicht auf der Erde, nein auf dem Mars. Einige Wissenschaftler wollen damit ihren Ehrgeiz befriedigen und zeigen, was sie können. Dabei gibt es alleine in Deutschland genug zu tun, zum Beispiel abgasfreie Autos, den Wasserstoff als Energiequelle erschliessen, Brücken bauen, die nicht nach 30 oder 40 Jahren abgerissen werden müssen, Flughäfen bauen, die man gebrauchen kann und nicht als Ruinen warten müssen, die zu Grabe getragene Magnetschwebebahn nochmals erfinden – das sind Sachen, die uns hier interessieren und nicht ob auf dem Mars Wasser oder sogar Leben nachzuweisen ist. Wer braucht dies, kein Mensch; denn auf der Erde gibt es schon Wasserknappheit, und 800 Millionen Menschen leiden an Hunger und viele sterben jede Minute daran. Das Geld wäre hier besser angebracht, und so lange es hier in Europa die sogenannten Suppenküchen gibt, muss man sich nicht mit Fehlplanungen und Geldvernichten auf dem Mars befassen. Darüber sollte die Wissenschaft nachdenken; wie man Krankheiten besiegen könnte, aber das scheint ja unwichtig.

Heinz Pospiech, Dransfeld

 
 

Wie die Politik seit Jahrzehnten die europäische Landwirtschaft zerstört …

 

«Der Suizid von Landwirten ist eine Warnung»

 
 

„Beihilfe zum Staatsterrorismus“?

 

Am Donnerstag dieser Woche wird Bundeskanzler Angela Merkel wieder einmal beim türkischen Sultan vorstellig. Gesprächsstoff gäbe es zu Hauf – doch steht zu erwarten, dass sie einmal mehr mit weniger als nur leeren Händen zurückkommt. Denn während sie nicht müde wird, den neuen US-Präsidenten wegen dessen angeblicher Menschenrechtsverletzungen zu geißeln, wird in Sachen Türkei faktisch durch Unterlassen Beihilfe zum Staatsterrorismus geleistet.

 

Siehe auch: „Folter? Kein Hinderungsgrund!

… und: „Merkel in der Türkei: Die gezähmte Kanzerin

 

Ich persönlich gebe jetzt einmal den Gawan: Ich kenne da noch ganz anderen S.-Terrorismus, aber das ist eine andere Sache … Der erledigt sich von selbst, sogar im Deutschen Bundestag
 
G.Thr.
 
 

„Der lange Schatten des Missbrauchs“

 

Eine sehr sehenswerte Doku (22:40 min) zu diesem bisher weitestgehend tabuisierten Verbrechen – und seinen Auswirkungen über Generationen hinweg:
 

Iris Galeys Kampf ums Glück: Iris Galey wurde von ihrem Vater jahrelang aufs Schändlichste missbraucht. Es brauchte ein ganzes Menschenleben, um die Wunden vernarben zu lassen. Heute ist Iris Galey glücklich – mit der Liebe ihres Lebens und einem geschenkten Haus.

 
Siehe auch:Missbrauch: Eine nationale Kommission hört am Dienstag erstmals Betroffene an. Aber was kann sie bewirken? Ein Opfer sexueller Gewalt ist skeptisch…
 
 

„Sein Kampf“ in english …

 

meistens reden wir hier im Blog ja Goethe-deutsch

 
 

„The Syrian People Desperately Want Peace“

 

As much of Washington prepared for the inauguration of President Donald Trump, I spent last week on a fact-finding mission in Syria and Lebanon to see and hear directly from the Syrian people. Their lives have been consumed by a horrific war that has killed hundreds of thousands of Syrians and forced millions to flee their homeland in search of peace.

It is clear now more than ever: this regime change war does not serve America’s interest, and it certainly isn’t in the interest of the Syrian people. …

… The U.S. must stop supporting terrorists who are destroying Syria and her people. The U.S. and other countries fueling this war must stop immediately. We must allow the Syrian people to try to recover from this terrible war.

Thank you,

Tulsi

 
 
Siehe auch: „Wie in Syrien Wasser zur Waffe wird

 

 

„Eine Figur wie Donald Trump ist in diesem Szenario nicht die Ursache, sondern das Medium eines Kampfes Aller gegen Alle, das die elektronische Unternatur ans Tageslicht gespült hat.“ …

 

Okkulter Faschismus

Der tiefere Sinn magischer Handlung ist – das ist nicht erst seit Aleister Crowley bekannt – nicht, sich selbst zu verwandeln, zu entwickeln und etwa eine imaginierte höhere Ebene der Wirklichkeit zu erreichen, sondern in einem willentlichen Akt die Wirklichkeit selbst zu verwandeln. Diese willentliche Imprägnierung oder Umprägung der Wirklichkeit ist seit den magischen Bemühungen gegen Ende des 20. Jahrhunderts zu etwas geworden, was nicht mehr in zurück gezogenen Zirkeln gepflegt wird, sondern in der vollen politischen Wirklichkeit.

Das Mittel dazu ist durch die globalisierte Informationsgesellschaft gegeben, die durch eine Schwemme von Fake News der Weltbevölkerung eine „alternative“ Realität präsentiert …

 

Zu ‚okkultem Faschismus’ hier mehr

… und: Etwas anderes als Faschismus II bieten bisher auch Dr. Merkel und ihre Gurken-Truppen leider nicht an

 

G.Thr.

 

 

„Trump, ein National-Sozialist als Messias für die jüdischen Besatzer und Querfront Populisten!“

 

Wenn ich „America First“ höre, dann steigt ein Grauen in mir hoch und ich werde an dunkle, vergangene Zeiten erinnert. Es klingt fatal nach „Deutschland über alles“! Waren es nicht US-Wirtschaftsbosse und Politiker, die sich mit dem Slogan „America First“ gegen einen Kriegseinsatz gegen Hitler und Nazi-Deutschland stellten? Unter der Anschuldigung, dass US-amerikanische Juden die USA in den Krieg schicken wollten? Sie sahen eine angebliche Gefahr, die von US-Juden ausging als größer an, als die Gefahr von Nazi-Deutschland. Trump nun, der für eine Politik in einfacher Sprache steht, sieht „America First“, nicht als problematisch an und steht zu diesem mehr als umstrittenen Begriff. Damit reiht er sich nahtlos in seine Vergangenheit ein, hieß doch sein im Jahr 2015 auch in Deutschland erschienenes Buch „Great Again! Auch diese Titel erinnern mich an „Mein Kampf“ von Adolf Hitler. „Wie ich Amerika retten werde“. Mir scheint allerdings sein im Jahr 2000 erschienenes Buch „Das Amerika, dass wir verdienen“ viel passender im Zusammenhang mit Trump. Sarkastisch gefragt, verdienen wir Trump, oder Netanjahu? Wie kann es sein, dass so ein National-Sozialist gewählt wurde(?) …

 

Siehe auch: Der erste ‚Gewinner‘ des Regierungswechsels in den USA: Israels Rechtsaußen

 

 

„Der 18. Januar ist der Tag an dem vor 77 Jahren die „Euthanasie“-Verbrechen ihren Anfang nahmen.“

 

Harald Görlich: „Verschollene Spuren“
Rudolf Meissner, frisch pensionierter Kriminaldirektor aus Stuttgart, lässt sich im Dorf seiner Kindheit nieder – und macht sich schon nach kurzer Zeit gründlich unbeliebt. Bei seinen Recherchen zu einem mysteriösen, nie aufgeklärten Verbrechen, das ihn seit Kindertagen beunruhigt hat, stößt Meissner auf massiven Widerstand. Dennoch zieht der Fall immer weitere Kreise, bis in die Gegenwart und nach Berlin, wo ein betagter Professor ermordet wird, bevor Meissner ihn befragen kann. Auch in der vermeintlich heilen Sechzigerjahre-Welt seines Dorfes tun sich immer neue Abgründe auf. Wie das alles zusammenhängt? Der sympathisch-sture Exkriminalist tappt lange im Dunkeln. Erst durch einen anonymen Hinweis auf die NS-Zeit wird er auf Schloss Grafeneck aufmerksam, wo 1940 im Rahmen der »Aktion T4« weit mehr als zehntausend Menschen umgebracht wurden. Liegt hier der Schlüssel für die unheilvollen Ereignisse in seinem Dorf, die über Jahrzehnte mehrere Familien ins Unglück stürzten?

Der 18. Januar
Der 18. Januar ist ein so unbekannter wie schicksalsschwerer Tag im deutschen Erinnerungskalender. An diesem Tag des Jahres 1940 begann die systematische Ermordung von psychisch kranken und geistig behinderten Menschen aus Heil- und Pflegeeinrichtungen. Die erste Vernichtungsstätte der nach dem Krieg „Aktion T4“ genannten Verbrechen war Grafeneck im heutigen Kreis Reutlingen (Baden-Württemberg). Am 18. Januar rollte von Grafeneck aus erstmals einer der grauen Busse Richtung München in die bayerische Heilanstalt Eglfing-Haar. 25 Patienten wurden an diesem Tag nach Grafeneck deportiert und ermordet.

Der Roman „Verschollene Spuren“ verknüpft eine fiktionale Handlung mit der wahren Geschichte Grafenecks. Der 18. Januar ist der Tag an dem vor 77 Jahren die „Euthanasie“-Verbrechen ihren Anfang nahmen. Harald Görlich, Jahrgang 1955 (Studium der Wirtschaftspädagogik an der Universität Mannheim, Promotion zum Dr. phil.), verfolgt mit seinem historischen Romanen das Ziel, ein Bewusstsein und ein Interesse für die deutsche Geschichte zu schaffen. Die Idee zu „Verschollene Spuren“ kam ihm nach dem Besuch der Gedenkstätte Grafeneck, die er als Mahnung für den unbedingten Einsatz für Humanität und Menschenwürde versteht.

(Hervorhebung: G.Thr.)

Zu Grafeneck: Thomas Stöckle „Grafeneck 1940 – Die Euthanasie-Verbrechen in Südwestdeutschland”

Grafeneck ist der erste Ort systematisch-industrieller Ermordung von Menschen im nationalsozialistischen Deutschland überhaupt.

Der Autor beschreibt als Leiter der Gedenkstätte sehr genau die geschichtlichen Hintergründe der NS-„Euthanasie”-Verbrechen in Grafeneck. Die dort Mordenden machten mit ihren menschheitsverbrecherischen ‚Erfahrungen’ später in den KZ’s ‚Karriere’. … G.Thr.

 

 

Anthroposophische Gesellschaft: Schizoid oder nurmehr pervers(!?) …

 

Da schreibt vor Jahrzehnten ein Mitglied o.g. menschheitsverbrecherischer Mafia-„Gesellschaft” nach Jahrzehnten innerhalb dieser „Kreise”:

 

„… Sollte mir in diesen Tagen etwas geschehen, d.h. es zu einem gesundheitlichen Zusammenbruch kommen, so darf jeder erfahren, dass dieser Zusammenbruch Folge unmenschlichsten Verhaltens einer sich anthroposophisch nennenden Schule und Schulleitung ist. Man stelle sich vor, dass ein Mensch, der 33 Jahre Kinder liebevoll im Sinne der Waldorfpädagogik erzogen hat und mit sehr, sehr vielen treuen „Schülern”, die schon über die Lebensmitte hinaus sind, stark verbunden ist, zum Berufsende fristlos gekündigt werden soll. Der 7. Lehrer innerhalb eines Jahres, der die Schule verlässt und verlassen muss. Es ist Mord im wahrsten Sinne des Wortes, kaltherzigster, bösartigster Mord… Ich wünschte, alle Welt erführe von dieser Machenschaft einer kleinen machtausübenden Schar: Herzlos, eiskalt, unaufrichtig, korrupt, intrigant, Wahrheiten können sie nicht vertragen, sie brauchen ihre Lebenslüge als Krücke. …”

(Auszug aus dem Tagebuch einer berliner Waldorflehrerin, Mitglied der sogenannten „Hochschule für Geisteswissenschaft”, Dornach/Schweiz, der mir in Kopie der Originalhandschrift persönlich vorliegt.)

 

Da gründet sich vor nurmehr fast 100 Jahren die Waldorfschule, die Bewegung der Waldorfschulen. Sie gründet sich aus einer Geisteshaltung, die bekannter wurde auch als Anthroposophie.

Die gab sich eine ‚Verfassung’ mit ‚Präambel’: In dieser steht unter Ziffer 1 die sich selbst gestellte Aufgabe:

„… das seelische Leben im einzelnen Menschen und in der menschlichen Gemeinschaft auf der Grundlage einer wahren Erkenntnis der geistigen Welt” zu entwickeln.

 

Nun wird im Jahre 2016 derjenige Schul‚arzt’ sogenannter „Leiter der med. Sektion am Goetheanum”, der in betroffener – besser wohl: geschlagener – oben ‚charakterisierter’ Schule damals Schul‚arzt’ war, langjähriger „Kollege” also oben zitierter Waldorflehrerin.

Der Mediziner – von Arzt will ich da nicht sprechen – baute in Berlin in den Jahren davor ein anerkannt gutes Krankenhaus mit auf: Ich hoffe für ihn und sein Karma – und das seiner Kollegen, bundesdeutschland–, schweizweit, weltweit –, daß er in diesem o.a. Krankenhaus, seelenpflegend – oder gar psychotherapeutisch(?) –, die schwer traumatisierten Opfer „seiner Kreise” wieder gesund pflegt.

Aber wie!?  — Mit Mafia-Methoden wie oben im Zitat leider zutreffend und richtig beschrieben!? Durch Dornachs und der Welt „Anthroposophen” heutiger Anti-Anthroposophie!? Indem man ‚kaltherzig mordend’ (s.o.) „über Leichen geht”!?

 

Gunther Thriene

 

 

„Schule in Berlin – Allein gelassen im Brennpunkt“

 

Unser Autor hat erst als Vertretungslehrer an einer Grundschule in Berlin-Wedding gearbeitet und dann in Hellersdorf. Nun ist er desillusioniert. Ein Erfahrungsbericht.

 
Siehe auch: „Integration” – wie bitte!?

 

 

„Wenn Brahms noch lebte …“

 
 

... , würden ihm die Pfeffersäcke dennoch keine
mickrige Kapellmeisterstelle bieten, weil man
das ganze schöne Geld für diesen zugegebenermaßen
wirklich prächtigen Bau ausgeben musste.

 
 
 

„Aus Wut wird der Wille zum Widerstand“

 

Aus Wut wird der Wille zum Widerstand

Zeitzeuge: Ab 1943 gehörte Willi Klefisch zu den Kölner Edelweißpiraten, die mit Sabotage, „Umverteilung“ von Lebensmitteln an Kriegsgefangene und Zwangsarbeitern Widerstand gegen das NS-Regime leisteten / Heute lebt der 1932 Geborene in Herford

Von Ralf Bittner

Herford. „Wir waren Krieger und uns war klar, dass das was wir machen gefährlich ist“, sagt Willi Klefisch, Jahrgang 1932. Von Ende 1943 bis zum Kriegsende und darüber hinaus gehörte er in Köln zu den Edelweißpiraten, die mit Sabotage und Lebensmitteldiebstählen Widerstand gegen das NS-Regime leisteten oder Zwangsarbeitern, die die Luftschutzbunker nicht benutzen durften, den Weg in halbwegs sichere Bombenlöcher wiesen. Heute lebt er in Herford.

„Wir waren bei unseren Aktionen oft in den Bombennächten draußen, weil dann weniger Streifen von Hitler-Jugend oder Bahnpolizei unterwegs waren“, erinnert er sich, „daher kannten wir viele Unterschlupfmöglichkeiten, die Schutz vor Angriffen aus der Luft boten“. Damals war Klefisch – Fahrtenname „Hai“ – gerade zwölf Jahre alt. Er stammte aus einem kommunistischen Elternhaus. Der Vater arbeitete bei der Bahn und erzählte oft, wenn Züge mit wichtiger Ladung in Köln erwartet wurden. Der Junge gab die Informationen an andere Edelweißpiraten weiter.

„Mit Geheimhaltung und Illegalität kannte ich mich von zu Hause aus“, sagt er. So hielt der Gymnasiast die Aktivitäten auch vor den Eltern geheim. „Nur wer nichts weiß, kann nichts sagen“, sagt er, „und unter der Folter reden die meisten“.

Die Wut richtete sich zunächst gegen die alliierten Piloten

„Natürlich wird man als 11-jähriger Junge nicht einfach so zum Nazi-Gegner“, sagt er. „1943 bekam ich das erste Mal Todesangst durch die Bombenangriffe der Tommis auf meine Heimatstadt Köln. Ich sah tote, schreiende und brennende Menschen, und die Angst ging allmählich in wahnsinnige Wut über, die sich zuerst gegen die Bomberpiloten richtete.“

Sowohl auf dem Gymnasium als auch im „Deutschen Jungvolk“ bestimmten Exerzieren, (vor-)militärische Ausbildung und Fähnlein-Spiele mit Prügeleien den Alltag. „Im Jungvolk bestand keine Dienstpflicht und man konnte sich den leidigen Diensten ein wenig entziehen“, erinnert er sich.

Trotzdem trat er als Trommler in den Fanfarenzug des Jungvolks ein und besorgte sich eine große Landsknechtstrommel. „Damit übte ich in unserer Wohnung, besonders wenn der Nachbar unter uns, ein überzeugter Nazi, nach der Nachtschicht schlafen musste. Wenn er heraufkam, um sich zu beschweren, stand mein Vater in der Tür und sagte, dass sein Sohn für Führer, Volk und Vaterland trommelt. Da konnte er als Nazi natürlich nichts gegen sagen“, erinnert er sich.

Anders als im Jungvolk sah es an den Schulen aus, wo die Lehrer oft überzeugte Nazis waren, die nicht kriegsverwendungsfähig waren und diesen Makel durch besonders schikanösen Unterricht wettmachten. Außerdem waren viele Gymnasiasten anders als Klefisch Söhne von Nazis, die bevorteilt wurden und obendrein andere Schüler aushorchten und denunzierten. „Alle Nicht-Nazi-Jungen fanden diese Lebensweise beschissen“, findet Klefisch auch heute noch drastische Worte.

„Wir erfuhren durch die Eltern von der Niederlage in Stalingrad und durch alliierte Flugblätter von den wahren Kriegsgründen“, sagt Klefisch: „Es war hochgefährlich eine eigene Meinung zu haben, und noch gefährlicher, Vertrauen zu möglicherweise Gleichgesinnten aufzubauen.“

Erst als die Kinder lernen mussten wie man andere Menschen – Juden oder Saboteure – erschießt, wurde aus Wut der Wille zum Widerstand.

An der „Bündischen Eiche“ traf sich die Gruppe

An der Schule fand sich ein kleiner Kreis von Jungen zusammen, denen das auch so ging. „Im August 1943 wurden zwei Freunde und ich von einem älteren Schüler angesprochen und zu Treffen Gleichgesinnter in Königsforst mitgenommen“, sagt Klefisch. Der kam aus dem Nerother Wandervogel, der 1933 zur Selbstauflösung gezwungen worden war und dessen Burg Waldeck, die der Bund 1922 erworben hatte, 1933 von HJ, SA und SS besetzt worden war. Der Schüler hatte sogar in Untersuchungshaft gesessen.

An der „Bündischen Eiche“ traf sich ein Kreis von 10 bis 15 Jugendlichen, die über die Bündische Jugend lasen, zur Klampfe sangen und begannen sich wie die früheren Bündischen zu kleiden. Besonders einflussreich waren die Texte von „Tusk“, der 1929 die „Deutsche Jungenschaft vom 1. November 1929“ gegründet hatte. Das fiel auf, und so mussten die Jugendlichen vor Lehrerschaft, HJ oder Gestapo Rechenschaft ablegen. „Das war oft mit körperlicher Gewalt und Folter verbunden“, sagt Klefisch: „Die Nazis bezeichneten uns als „Navajos“, eine Clique von Verbrechern.“

Anfangs trauten die Edelweißpiraten den Gymnasiasten nicht

Aus dem Wissen, dass der Krieg verloren und die Nazis Verbrecher waren, entstand trotz der Gefahr des Verrats der Entschluss, alles zu tun, um den Krieg und die NS-Herrschaft zu beenden. „Wir erfuhren von Widerstands-Cliquen in Köln-Mühlheim und Köln-Ehrenfeld“, erzählt Klefisch: „Die waren proletarisch geprägt, so dass wir als Gymnasiasten zunächst mit Misstrauen behandelt wurden.“

Diese Gruppen nannten sich Edelweißpiraten, und der Kreis um „Hai“ Klefisch wurde schließlich akzeptiert und übernahm deren Namen: „Ab sofort wurden Sabotagemaßnahmen koordiniert, Reifen von Wehrmachts-Lkw zerstochen, Bahnwaggons mit Lebensmitteln aufgebrochen, auf dem Rangierbahnhof Köln-Kalk durch Vertauschen von Hemmschuhen auf den Gleisen Züge zum Entgleisen gebracht. Wir lernten an der Sicherung der Waggons zu erkennen, ob sie Wertvolles enthielten.“

Auch Flugblätter der Ehrenfelder Edelweißpiraten verteilte die Gruppe. Diese Flugblätter waren im Gegensatz zu denen der Weißen Rose, deren Mitgründer Hans Scholl ebenfalls aus der d.j.1.11 kam, knapp und in derber Sprache gehalten. „Macht endlich Schluss mit der braunen Horde! Wir kommen um in diesem Elend. Diese Welt ist nicht mehr unsere Welt. Wir müssen kämpfen für eine andere Welt, wir kommen um in diesem Elend“, hieß es in einem, „So braun wie Scheiße, so braun ist Köln. Wacht endlich auf!“ in einem anderen.

Erbeutete Lebensmittel gingen an einen älteren Edelweißpiraten namens Steinkühler, der damit wohl zum Teil Geschäfte machte, aber sie auch an Zwangsarbeiter, Deserteure oder Kriegsgefangene verteilte. Er gehörte zu einer Gruppe von 13 Menschen, darunter fünf Jugendliche, die am 10. November 1944 in Köln-Ehrenfeld ohne vorheriges Gerichtsurteil gehenkt wurden. Rehabilitiert wurden die Mitglieder dieser Gruppe erst im Juni 2005.

„Für Nazis, deren Anhänger und den Großteil der Bevölkerung galten unsere Aktionen als Verbrechen an der Volksgemeinschaft“, sagt Klefisch: „Kein Außenstehender hätte uns geholfen.“ Mit dem nahenden Kriegsende wurde das Vorgehen der Nazis immer brutaler, vor allem die Bahnpolizei habe oft sofort geschossen. Einige Edelweißpiraten kamen auch an Waffen, deren Einsatz aber von der Mehrzahl der Gruppenmitglieder abgelehnt worden sei.

Nach den Einmarsch der Amerikaner wurden die Jugendlichen von „Amis“ und deutscher Bevölkerung mit Misstrauen betrachtet.

Balalaika, russisches Liedgut und Kosaken-Mützen machten die Jugendlichen für die katholische CDU um Adenauer, der am 4. Mai 1945 von den Amerikanern als Kölner Oberbürgermeister eingesetzt wurde und die Nazis ablöste, als die vermeintlichen „neuen Kommunisten“ gleich wieder zum Feindbild: „Dabei wollten wir nur frei sein, leben und etwas von der Welt sehen.“

Der Neuanfang von d.j.1.11 und freier Jugend begann 1945

Ende 1945 wurden „Hai“ und weitere Edelweißpiraten von Michael „Meik“ Jovy zu Treffen der Jungenschaft eingeladen. Der war 1939 von der Gestapo verhaftet und 1941 wegen „bündischer Umtriebe und Vorbereitung zum Hochverrat“ zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Aus einem Bewährungsbataillon, in das er abkommandiert worden war, konnte er fliehen.

Nach dem Krieg knüpfte Jovy mit der ersten von der Militärregierung lizenzierten Jungenschaft an die Vorkriegs-d.j.1.11 an. Er machte später als Botschafter Karriere im diplomatischen Dienst und gehört zu den wenigen Deutschen, die in der internationalen Holocaust Gedenkstätte „Yad Vashem“ als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt werden.

Bis 1948 gehörte Klefisch der Gruppe an. Zu den prägenden Erlebnissen der neuen Freiheit gehörte eine Trampfahrt nach Marokko. Dann wurde er Leistungssportler und nahm als 400- und 800-Meter-Läufer an den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki teil.

[Berichtigung dazu zum letzten Satz in Neue Westfälische 09 – Herford , 06.01.2017:

Der Edelweißpirat Willi Klefisch gehörte 1952 nicht zu den Teilnehmern der Olympischen Spiele in Helsinki. Er schied nicht bei den dortigen Vorläufen aus, sondern knapp beim letzten Ausscheidungslauf. Dort hatte er den 4. Platz erreicht; der 3. wäre für die Qualifikation nötig gewesen. Andere Nationen durften damals bis zu sechs Teilnehmer aufstellen.]

d.j.1.11 und Edelweiß

Die Bündische Jugend entstand ab Mitte der 1920er Jahre und baute auf Ideen der deutschen Wandervogelbewegung und der englischen Pfadfinder auf.

Eine der einflussreichsten Gruppen war die von Eberhard „Tusk“ Koebel gegründete „Deutsche Jungenschaft vom 1. November 1929“ – kurz d.j.1.11.

„Tusk“ erfand das trag- und zerlegbare Feuerzelt (Kohte), das mehrwöchige Großfahrten ermöglichte, und die wollene Jungenschaftsbluse, die bis heute von den deutschen Pfadfindern benutzt werden.

Zum Selbstverständnis gehörte der Anspruch völliger Unabhängigkeit. Die Mitglieder sollten als „Selbsterringende“ aus eigener Erkenntnis und in eigener Verantwortung handeln. „Verlasst die Tempel fremder Götter, glaubt nicht, was ihr nicht selbst erkannt“ heißt es im Bundeslied der d.j.1.11.

Die Auseinandersetzung mit aktuellen Kunstströmungen wie dem Bauhaus gehörte zum Gruppen-Leben wie ZEN-Meditation, Begeisterung für fremde (gerne russische) Kulturen oder das Singen komplexer Chorsätze.

Nach einem kurzen Versuch, die Ideen der d.j.1.11 innerhalb der Hitler-Jugend fortzuführen, wurde „Tusk“ Anfang 1934 von der Gestapo verhaftet und emigrierte über Schweden nach Großbritannien. Seine Schriften kursierten jedoch weiter und übten eine große Faszination auf Jugendliche aus verschiedenen Jugendbünden aus. Es fanden sich autonome, illegale Gruppen, die versuchten ihre Kultur mit Heimabenden, Liedern und Fahrten fortzusetzen.

Die d.j.1.11 gilt als „wohl wichtigste Gruppe für die Herausbildung des bündischen Gegenmilieus“ wie es etwa die Kölner Edelweißpiraten bildeten. Hans Scholl (Weiße Rose) kam aus der d.j.1.11, ebenso der bereits 1937 wegen eines versuchten Anschlags hingerichtete Helle Hirsch.

Aus: Neue Westfälische 09 – Herford , 03.01.2017

Zitiert nach: hiergeblieben.de

 
 

„Fassade – Wenn ich tot bin, werde ich reden“

 

Buchbesprechung folgt

 
 

„… Die Gott vernichten will, macht er zunächst verrückt.“

 

Die „Ermutigung“ von Margot Käßmann an „die Menschen“ ist meiner Meinung nach etwas anmassend, substanzlos und unglaubwürdig. Anmassend, weil sie im Grunde nur für die sorglosen Schafe der evangelischen Kirche spricht. Jene Schafe, die ideologische Verblendung für Erleuchtung halten. Substanzlos, weil sie keine Perspektiven eröffnet, keiner Alternativen bietet und weder Trost noch Hoffnung spendet.

Unglaubwürdig, weil „Lebenslust“ im Alltag der evangelische Kirche eine eher untergeordnete Stelle einnimmt und Frau Käßmann sich selbst nicht „lebenslustig“ fühlt, sondern nach eigener Aussage traurig und beklommen. Unglaubwürdig sind auch die Manipulationsversuche der anderen Würdenträger. Wer trotz beruflich zu erwartendem Sprachverständnis ohne Reflexion die falschen Begriffe übernimmt, ist in meinen Augen nicht glaubwürdig.

Es gibt einen Unterschied zwischen Angst und Furcht, zwischen Hass und Zorn, zwischen einer unvorhersehbaren oder unabwendbaren „Katastrophe“ und einem angekündigten Terroranschlag. Es gibt einen Unterschied zwischen „Sexismus“ und Vergewaltigung, zwischen einem „Strudel populistischer Strömungen“ und verleugneten Zusammenhängen. Es gibt einen Unterschied zwischen dem „Erkennen“ von Verantwortung in Sonntagsreden und dem Übernehmen von Verantwortung in Konsequenz und Tat.

PC und Heuchelsprech scheinen erfolgreich den Verstand zu rauben. Quos Deus perdere vult, dementat prius. (deutsche Übersetzung = siehe Titel oben)

 
Siehe auch: „Über die Moral – nicht nur im Land der Dichter und Denker …

 

 

Prost Neujahr(!) – oder: Im klerikalfaschistoiden Nazistaat VI …

 

… oder: Die Deutschen ‚gesund-beten‘ und/oder ‚gesund-flöten‘ … – man kanns ja mal versuchen:

 

Weiter weg von den Sorgen, den realistischen Befürchtungen und den tatsächlichen Nachteilen, den einfache Leute haben, also Menschen, die schon lange hier leben und denen es nicht so gut geht, kann man eigentlich nicht sein, als diese Vertreter der christlichen Kirchen und die Kanzlerin selbst.

Angesichts wachsender Erkenntnisse darüber, was da alles schief läuft, und welche Folgen das haben kann, solche Aufrufe und Beschwörungen abzuliefern, wie geschehen, zeigt einmal mehr, dass hier eine Zwei-Klassen-Gesellschaft besteht, wo die Regierung nicht das Volk, und der Bischof nicht die Gläubigen vertritt.
Angefangen bei der erwarteten Eignung für den Arbeitsmarkt, die kaum gegeben ist, über die Bereitschaft zur Integration, die ebenfalls nicht so gegeben ist, wie da bei anderen Zugewanderten, etwa aus Vietnam der Fall war, wie es sich sowohl bei den gehätschelten Minderjährigen als auch bei den sehr selbstbewusst und aggressiv auftretenden jungen Männern immer wieder zeigt, bis hin zu den immer noch heruntergespielten Belästigungen und Bedrohungen im Alltag, die jenen Prominenten natürlich nicht präsent sind, weisen alle Kriterien für eine gelingende Integration nach unten.

Selbst die Hoffnung, Attentäter würden wegen des Rückzugsraumes Deutschland wenigstens darauf verzichten, immer mal wieder Moslems rächen und Allah ehren zu wollen, durch das auch im Heiligen Buch empfohlene Töten von Ungläubigen, hat sich nicht erfüllt.

So bleiben halt Glaube, Hoffnung, Liebe. Amen.

 
Siehe auch: „Postfaktisch kann auch präfaschistisch werden – Wie die ARD eigene Wahrheiten subkutan verabreicht” …
… und: „Modernisierte Formen des Krisenfaschismus

 

 

Tacheles reden …

 

Folgendes sagte die geborene Waliserin und ehemalige Premierministerin Australiens Julia Gillard, die sich selbst später als Atheistin bezeichnete, ihren Immigranten:

 

„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN“.
Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land.
Ich habe es satt, dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt.
Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier.
Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben.
Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen.
Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt …. lernt unsere Sprache!
Die meisten Australier glauben an Gott.
Es sind nicht einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein, es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese Nation gegründet, und dies ist ganz klar dokumentiert.
Und es ist sicherlich angemessen, dies an den Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen.
Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor, einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur.
Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren, und werden sie nicht in Frage stellen.
Alles was wir verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert, und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt.
Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen.
Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch einen weiteren Vorteil unserer großartigen australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen:
DEM RECHT, DAS LAND ZU VERLASSEN!
Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT!
Wir haben euch nicht gezwungen, hierher zu kommen.
Ihr habt gebeten, hier sein zu dürfen.
Also akzeptiert das Land, das euch akzeptiert hat.”

 
 

„Ein ‚Reichsbürger‘ steigt aus“

 

Anm.: Unten im Text im letzten Absatz tauchen der ‚Anthroposophischen Gesellschaft und Nicht(se-)Bewegung‘ ‚gut bekannte‘ Namen auf, die borniert und/oder böswillig nicht verstehen wollen:

 

Neue Westfälische , 19.12.2016 :

Ein „Reichsbürger“ steigt aus

Ein exemplarischer Fall: Wie Jörg Pagels immer weiter in die rechtsextremistische Szene der „Germaniten“ abdriftete und warum er sich jetzt daraus lösen will

Von Jakob Gokl

Rinteln. Irgendwo hat das Leben von Jörg Pagels die falsche Abzweigung genommen. Aus einem Staatsbürger, Familienvater und Unternehmer wurde ein „Germanit“, ein Reichsbürger. Jetzt sitzt Pagels vor einem riesigen Berg Schulden. Wie viel, weiß er angeblich nicht. Aber er will raus. Einem Redakteur der Schaumburger Zeitung hat Pagels exklusiv Einblicke in ein sektenähnliches System gewährt.

Gegen Jörg Pagels liegt ein Haftbefehl vor. Sein Haus in Rinteln-Goldbeck wurde vom Staatsschutz durchsucht, seine Computer wurden beschlagnahmt. Wirtschaftlich und emotional ist er angeschlagen, gesundheitlich am Ende. Vergangene Woche, vor der Razzia, ist sein Herz stehen geblieben. Die Ärzte mussten ihn vier Mal wiederbeleben. Im Gespräch wird klar: Aus einem deutschen Staatsbürger, verantwortungsvollem Familienvater und erfolgreichen Unternehmer wurde ein Staatsverweigerer. Reichsbürger, dieses Wort lehnt Pagels ab. Er bezeichnet sich lieber als „Souverän“. Und als „Mensch Jörg“.

Seine Geschichte ist ebenso tragisch wie exemplarisch. Elemente davon finden sich in den Schicksalen vieler wieder, die unter dem Begriff „Reichsbürger“ gefasst werden. Es ist ein schleichender Prozess der Entfremdung, den Pagels beschreibt. Der Abkopplung vom Staat und von seinen Organen, die zunehmend als bedrohlich wahrgenommen werden. Über Kontakte im Ausland – Pagels reist beruflich viel – und im Internet kommt er in Kontakt mit der „Reichsbürger-Szene“. Im Kern dreht sich das Gedankengut darum, dass die Bundesrepublik kein rechtmäßiger Staat sei, also auch keine Steuern, Zwangsversteigerungen, oder Schulden eintreiben dürfe. Demnach würde jeder Bürger in einem Unrechtsstaat leben.

„Ich war starrsinnig, weil ich das durchziehen wollte“

Pagels wollte dagegen ankämpfen. Für das Gute. In der Biografie vieler Reichsbürger findet sich ein wirtschaftlicher Tiefschlag. Oft sind sie insolvent. Auch Pagels hat überschuldetes Eigenheim. Als der Druck stieg, wandte er sich hilfesuchend an andere Menschen, die den Staat leugnen. Bundesweit gibt es hunderte Gruppierungen, die untereinander oft zerstritten sind. Die Löhner „Germaniten“ sind nur eine davon. Immer intensiver beschäftigte er sich mit seinem neuen Weltbild. Mit Handels- und Seerecht, mit dem Deutschen Reich und dem Unrecht, das heute herrsche. Seine damaligen Unterstützer bestärkten ihn in seinen Ansichten und stärkten ihm den Rücken. Er spendete Geld an ihre Organisationen. Heute meint er: „Ich hätte das Haus ja bezahlen können – aber ich war starrsinnig, weil ich das durchziehen wollte. Ich hatte ja Unterstützer.“

Er glaubte an die Richtigkeit seines Handelns. Und stand am Ende doch alleine da. Laut Verfassungsschutz hat die Reichsbürger-Bewegung Tausende Mitglieder. Die Szene wächst rasant über das Internet. Lange wurde sie von offizieller Seite belächelt oder ignoriert. Es ist immer das gleiche Muster: Am Leid der einen verdienen sich andere eine goldene Nase. Sie sitzen wie die Spinne im Netz und warten auf hilfesuchende Menschen. „Viele bezahlen dann Geld, das sie gar nicht mehr haben“, sagt Pagels.

Und sie bezahlen für Hilfe, die keine ist. Denn die Schreiben, die von diesen „Helfern“ hundertfach an Gerichte, Ämter und Staatsanwaltschaften übersandt werden, sehen zwar imposant aus. Doch sie können das Unausweichliche meist nur hinauszögern. Steuerschulden verschwinden nicht, wenn man dem Staat sein Existenzrecht abspricht. Pagels beschreibt seine Situation so: „Man wird in einen Krieg hineingezogen. Dir wird immer gesagt, du bist im Recht, du bist gut aufgestellt, wir stehen alle hinter dir. Doch dann steht man am Schlachtfeld, dreht sich um und hinter einem steht plötzlich niemand mehr.“

Nach dieser enttäuschenden Erfahrung wandte Pagels sich hilfesuchend an die so genannte „Justiz-Opfer-Hilfe“ in Löhne. „Ich dachte mir, es schadet ja nicht, einen Gesprächstermin auszumachen.“ Sein Kontaktmann bei der „Justiz-Opfer-Hilfe“, Axel T., erklärte ihm gleich: Bisher alles falsch gemacht. Aber er könne ihm helfen. Allerdings nur, wenn er ein Staatsbürger „Germanitiens“ werde. Also wurden Pagels und seine Frau „Germaniten“. Um sein Haus zu schützen, vermietete er es für einen symbolischen Euro an die Germaniten. Um sein Auto zu schützen, überschrieb er es den Germaniten. Um sein Eigentum zu schützen, überließ er alles seinen neuen „Freunden“. Und bezahlte für diese „Dienstleistung“ auch noch. „Wenn mir nichts gehört, kann mir nichts genommen werden“, dachte sich Pagels. Und als „Germanit“ konnte er den Besitz ja weiter nutzen.

„Was ich auch tue, ich verheddere mich immer weiter“

Beim Überschreiben von Pagels Besitz beschränkte sich die „Justiz-Opfer-Hilfe“ natürlich nicht auf ihr eigenes Rechtssystem. Hier achteten die Staatsverweigerer peinlich genau auf die Einhaltung der deutschen Rechtsnormen. Der Deal zwischen Pagels und der Löhner „Justiz-Opfer-Hilfe“ war simpel: „Ihr haltet mir den Rücken frei, damit ich arbeiten und Geld verdienen kann.“ Kamen Briefe vom Gericht, vom Staatsanwalt oder von den Banken, dann schickte er sie einfach weiter an die „Justiz-Opfer-Hilfe“. Deswegen weiß Pagels nach eigenen Angaben bis heute nicht, wie hoch er tatsächlich verschuldet ist, welche Vorwürfe Polizei und Justiz ihm genau zur Last legen. Später wollte Axel T. ihn dann auch im Vorstand der „Justiz-Opfer-Hilfe“ haben. „Du hast dir das verdient, haben sie gesagt, wir vertrauen dir“, erinnert sich Pagels. „Ja gut, ich konnte ja eh nichts dagegen tun.“

So wurde Pagels zum „Botschafter“ von Germanitien und Mitglied des Vorstands.

Wegen Ermittlungen gegen die „Justiz-Opfer-Hilfe“ durchsuchte der Staatsschutz diese Woche das Haus von Pagels, als dieser nicht zu Hause war. Auch in Löhne, wo Pagels für die „Justiz-Opfer-Hilfe“ Büroräume gegenüber von einem Supermarkt angemietet hat, fand gleichzeitig eine Razzia statt. Von den Beiträgen auf der Homepage will Pagels nichts mitbekommen haben. Zugriff auf die Homepage der „Justiz-Opfer-Hilfe“ habe er nie gehabt, auch nie einen Text dafür verfasst. Er verurteilt die Beleidigungen.

Trotzdem wird in der Sache gegen den Rintelner, seine Frau, Axel T. und Jürgen N. ermittelt. Unter anderem deshalb möchte Pagels „Germanitien“ verlassen, mit der „Justiz-Opfer-Hilfe“ nicht weiter in einen Topf geworfen werden. „Ich habe ihnen gesagt, ihr macht euer Ding, ich mache mein Ding.“

Doch so einfach ist es nicht. „Einmal drin, immer drin“, wurde ihm ausgerichtet. Pagels und seine Frau stehen bis heute als Vorstandsmitglieder auf der Homepage der „Justiz-Opfer-Hilfe“. Auto und Haus gehören den „Germaniten“. Wenn er austrete, quartiere man Asylwerber darin ein, wurde ihm gedroht. „Was ich auch tue, ich verheddere mich immer weiter“, sagt Pagels. Doch aufgeben will er nicht. Pagels hat sich einen Anwalt genommen. Einen echten, „BRD-Anwalt“, wie er sagt.

Die „Justiz-Opfer-Hilfe“

Die „Justiz-Opfer-Hilfe“ bietet nicht nur kostspielige „Rechtshilfe“ an. Sie veröffentlicht auf ihrer Homepage auch Videos von verurteilten Holocaust-Leugnern wie Ursula Haverbeck oder Rechtsextremisten wie Horst Mahler. Axel T. und andere hochrangige „Germaniten“ von der „Justiz-Opfer-Hilfe“ kommen aus dem Umfeld des verbotenen rechtsextremen Schulungszentrums „Collegium Humanum“ in Vlotho oder in der NPD. Außerdem werden auf der Homepage der „Justiz-Opfer-Hilfe“ regelmäßig Menschen beleidigt. Journalisten werden als „Nazi-Kinderschänder“, oder Richterinnen als „Nazi-Hure“ bezeichnet. Gerichtsprozesse werden heimlich mitgeschnitten und veröffentlicht, Hakenkreuze gezeigt.

redaktion@neue-westfaelische.de

Zitiert nach: hiergeblieben.de

 
 

„… die Rudolf Steiners Erkenntnisse über die Jahrzehnte hinweg immer mehr zu etwas gemacht hat, was jede klassische katholische Dogmatik um Längen übertrifft.“

 

… Oder: Wenn man „Wir haben ja die Anthroposophie!” – irrtümlich verwechselt mit, ja womit!?

—  VELZEIHUNG: Das muß ja neudeutsch „illtümlich velwechselt“ heißen!

 

… Die spezifische anthroposophische Dogmatik, „immer strenger und strenger mit sich selber“ zu sein, um die eigene „Wiedergeburt“ zu erlangen, setzt dann die christliche Norm gewissermaßen auf Droge: „Wir müssen versuchen, die Zwölf Heiligen Nächte gesetzmäßig und richtig zu verleben, denn wir brauchen jedes Jahr, um an unserer Wiedergeburt zu arbeiten und dürfen keines verlieren.

Wir dürfen nicht, wir müssen, wir sollen: Unter dem zentnerschweren Druck anthroposophischer Weihnachtsbreviere feiert sich eine Dogmatik selbst, die zu allem anderen führt als zu federleichter, entspannter geistiger Hingabe: So wird Egozentrik gezüchtet, ein krampfhaftes Klammern an das, was gerade verhindert, „die Gralsburg in uns auf(zu)bauen.“ Das ist einerseits natürlich Geschmackssache, andererseits aber so symptomatisch für die anthroposophische Bewegung selbst, die Rudolf Steiners Erkenntnisse über die Jahrzehnte hinweg immer mehr zu etwas gemacht hat, was jede klassische katholische Dogmatik um Längen übertrifft.

 
 

Kriegs-Provokationen …

 

Die normal denkenden und empfindenden Menschen müssen von den Macht-Psychopathen immer erst durch lügenhaft herbeigeführte Schockereignisse und mediale Propaganda manipuliert und zu gefügigen Tötungswilligen aufgehetzt werden. In solchen Vorgängen stecken wir ja auch gegenwärtig wieder.

Aus dem Forum dazu:

… Und gewisse Kreise versuchen ja alles, um den (Russen) zum Erstschlag zu provozieren. Sollte Trump wirklich ins Weisse Haus kommen, werden diese Kreise wahrscheinlich einen gewaltigen Finanzcrash herbei lotsen, um das dem Trump-Lager in die Schuhe zu schieben.
Wir leben in spannenden Zeiten. Oelpreise steigen, aber der Goldpreis sinkt ab.
Inflation scheint mir mehr mit den sog. Lohnstückkosten zu tun zu haben als mit der Geldmenge. …

 
 
Siehe auch: „Kriegsvorbereitungen: Warum die Bundesregierung in Ramstein weiterhin wegschaut

 

 

„Jetzt fühlen wir, wie es ist, keine Hoffnung zu haben.“

 

…, sagt Michelle Obama in einem Interview mit Oprah Winfrey, das am Montag im US-TV-Sender CBS ausgestrahlt wird.

Ja was ist dann, wenn die Frau des bisher mächtigsten Mannes der Welt so etwas sagt, sagen muss!?

Wann ist es an der Zeit?

 

 

 

G.Thr.
 
 

Den ‚Reichsbürgern‘: „Das Strafregister der Holocaust-Leugnerin“

 

Neue Westfälische, 12.12.2016 :

Das Strafregister der Holocaust-Leugnerin

Rechtsextremistin: Ursula Haverbeck wurde inzwischen zu vier Jahren und elf Monaten Haft verurteilt / Keines der Urteile ist bislang rechtskräftig, weil die Vlothoerin stets Berufung einlegt / U-Haft ist nicht möglich

Von Dirk-Ulrich Brüggemann

Vlotho. Fast im Monatsrhythmus steht die notorische Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck vor deutschen Gerichten. Die 88-Jährige muss sich dort regelmäßig wegen Volksverhetzung verantworten. Der nächste Prozess steht am 16. Dezember vor dem Amtsgericht Detmold an – bereits das fünfte Verfahren, das zur Zeit gegen die Vlothoerin anhängig ist.

Bisher ist die Rechtsextremistin zu insgesamt vier Jahren und elf Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden, ganz zu schweigen von zahlreichen Geldstrafen. Keines der Urteile ist bisher rechtskräftig geworden, denn Haverbeck legt in der Regel bereits in den Gerichtssälen Berufung ein.

Der Detmolder Oberstaatsanwalt Ralf Vetter sieht dagegen keine rechtliche Handhabe. Wegen der wiederholten Leugnung des Holocaust könne er Haverbeck nicht in Untersuchungshaft nehmen. Auch wenn die Rechtsextremistin nach wie vor behauptet, Auschwitz sei ein Arbeitslager und kein Vernichtungslager gewesen, rechtfertigen diese Äußerungen keine U-Haft. Untersuchungshaft kann nur bei Delikten gegen Leib und Leben, bei sexueller Gewalt und in wenigen Fällen bei Geld- und Vermögensdelikten angeordnet werden. „Das alles greift bei Ursula Haverbeck nicht“, sagt Vetter.

Hamburg

In der NDR-Sendung „Panorama“ leugnete Haverbeck 2015 den Holocaust und bezeichnete ihn als die „nachhaltigste Lüge der Geschichte“. Erneut ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen von insgesamt 6,3 Millionen europäischen Juden, die Opfer der mörderischen Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialsozialisten wurden.

Für ihre Äußerungen musste sich Haverbeck vor dem Amtsgericht Hamburg verantworten. Dort wiederholte sie ihre Aussagen und versuchte mit Hilfe des Holocaust-Leugners Germar Rudolf zu beweisen, dass in Auschwitz keine Menschen vergast worden seien. Das Hamburger Amtsgericht verurteilte Haverbeck im November 2015 zu zehn Monaten Haft ohne Bewährung.

Wann in Hamburg über die Berufung Haverbecks gegen das Urteil entschieden wird, ist auch mehr als ein Jahr nach dem Richterspruch immer noch offen. Vom Hamburger Landgericht war trotz mehrerer Anfragen keine Auskunft zu erhalten.

Detmold

Während des Prozesses vor dem Detmolder Landgericht gegen den ehemaligen SS-Wachmann Reinhold Hanning aus Lage hatte Haverbeck in einem Schreiben an den Detmolder Bürgermeister Auschwitz als „eindeutig erkennbares“ Arbeitslager bezeichnet – wieder eine Leugnung des wahren Charakters von Auschwitz.

Wegen dieses Briefes erhob die Detmolder Staatsanwaltschaft Anklage vor dem Amtsgericht. Haverbeck wurde daraufhin Anfang September zu einer Haftstrafe von acht Monaten verurteilt. Noch im Gerichtssaal legte die 88-jährige Berufung ein.

So wird sich als nächste Instanz das Detmolder Landgericht mit Haverbeck beschäftigen müssen. Derzeit läuft die Bestellung eines Pflichtverteidigers, erklärt Vetter. „Es wird kurzfristig ein Termin zur Verhandlung anberaumt werden.“ Vetter schließt nicht aus, dass diese Verhandlung „relativ zügig“ bereits Anfang des Jahres in Detmold stattfinden könne. In der Regel vergehen von der Bestellung des Pflichtverteidigers bis zur Prozesseröffnung drei Monate.

Bad Oeynhausen

Elf Monate Haft ohne Bewährung verhängte das Amtsgericht Bad Oeynhausen im September gegen die Holocaust-Leugnerin. Damit ahndete die Richterin Haverbecks fortgesetzte Leugnungen des Massenmordes an den europäischen Juden auf ihrer Internetseite. Bei diesem Urteil ging das Gericht über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus, die zehn Monate Haft gefordert hatte.

Zahlreiche Unterstützer aus der rechten Szene waren zum Prozess angereist. Die Verhandlung musste mehrmals wegen Zwischenrufen unterbrochen werden. Auch hier legte Haverbeck wieder Berufung ein.

Verden

Im November 2016 verurteilte das Amtsgericht Verden Haverbeck zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. Haverbeck sei in keiner Weise einsichtig, bestreite ausdrücklich den Holocaust und leugne wider besseres Wissen, so Richter Christoph Neelsen bei der Urteilsverkündung. Haverbeck kündigte erneut umgehend Berufung an.

Zur Person

Ursula Haverbeck heiratete 1970 Werner Georg Haverbeck. Ihr Ehemann war von 1929 bis 1932 in der Reichsleitung des „Nationalsozialistischen Studentenbundes“ und von 1933 bis 1934 in der Reichsleitung der NSDAP aktiv. Als ihr Mann 1999 starb, übernahm sie zahlreiche seiner Funktionen, darunter auch den Vorsitz des mit ihrem Mann gegründeten Collegium Humanum in Vlotho. Die rechtsextreme Einrichtung ging aus der 1963 entstandenen „Heimvolkshochschule für Umwelt und Lebensschutz“ hervor und wurde im Mai 2008 durch das NRW-Innenministerium verboten.

Bildunterschrift: Unverbesserlich: Ursula Haverbeck sitzt im September auf der Anklagebank im Amtsgericht Detmold. Mit dabei hat sie Schriften, die belegen sollen, dass Auschwitz kein Vernichtungs-, sondern ein Arbeitslager gewesen sei.

Bildunterschrift: Applaus: Ursula Haverbeck-Wetzel nimmt in Bad Oeynhausen die Ovationen ihrer Anhänger entgegen.

Kommentar / Nicht wehrhaft genug

Lothar Schmalen

Nach der Befreiung Deutschlands von der NS-Zwangsherrschaft hatten die Demokraten in Deutschland beschlossen, dass die entstehende, zweite deutsche Republik wehrhaft gegenüber ihren Feinden ist. Leider ist von diesem Vorsatz nicht viel übrig geblieben. Viel zu häufig lässt es der demokratische Rechtsstaat zu, von seinen rechtsradikalen Feinden verhöhnt zu werden. Zur Phalanx der Demokratie-Feinde in AfD und NPD (letztere vor allem in Ostdeutschland) gehört auch eine notorische Leugnerin des NS-Massenmordes an den Juden wie Ursula Haverbeck. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Justiz sich von ihr so lange auf der Nase herumtanzen lässt. Und mindestens das Hamburger Landgericht muss sich fragen lassen, wie lange es noch braucht, um über die Revision der Holocaust-Leugnerin zu entscheiden. Ist den Hamburger Richtern das braune Treiben der Vlothoerin etwa gleichgültig?

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die tageszeitung Online, 08.12.2016:

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck / Erneut vor Gericht

Mehrfach vorbestraft, muss Ursula Haverbeck nun wieder vor Gericht erscheinen. Schon drei Mal in diesem Jahr wurde sie zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Detmold (epd). Die mehrfach vorbestrafte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck muss sich am 16. Dezember erneut vor dem Amtsgericht Detmold wegen Volksverhetzung verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die mittlerweile 88-Jährige aus Vlotho erhoben, weil sie in einem veröffentlichten Schreiben an Gericht und Presse den Völkermord an den europäischen Juden in der NS-Zeit weiterhin leugnet und verharmlost, wie der Direktor des Amtsgerichtes, Michael Wölfinger, am Donnerstag dem epd sagte.

Die betagte Holocaust-Leugnerin stand bereits mehrmals wegen Volksverhetzung vor Gericht. Erst im November wurde sie zum dritten Mal in diesem Jahr zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, als das Amtsgericht Verden bei Bremen eine Haft von zweieinhalb Jahren verhängte. Keiner der Gerichtsentscheide ist bislang rechtskräftig, weil Haverbeck jeweils Berufung eingelegt hat.

In dem neuen Verfahren bezieht sich die Staatsanwaltschaft Detmold auf einen Auftritt Haverbecks im September vor dem Amtsgericht. Das hatte sie damals zu einer achtmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt, weil sie in einem Brief an den Detmolder Bürgermeister Rainer Heller (SPD) behauptet hatte, das KZ Auschwitz sei kein Vernichtungslager, sondern nur ein Arbeitslager gewesen.

Am Verhandlungstag im September hatte die 88-Jährige an die im Gerichtssaal anwesenden Pressevertreter ein Schreiben mit dem Titel „Einlassung zur Hauptverhandlung“, in dem sie den Holocaust leugnet, sowie eine Zeitschrift mit rechtsextremen Inhalten verteilt. Diese Schriften legte Haverbeck auch auf den Richtertisch und auf den Tisch der Staatsanwaltschaft, während die sich zur Besprechung zurückgezogen hatten, wie der Gerichtsdirektor Wölfinger erklärte. Er nannte Haverbeck eine „Überzeugungstäterin“.

Bildunterschrift: Ursula Haverbeck und ihr Anwalt Wolfram Nahrath im November im Landgericht Verden.
lothar.schmalen@ihr-kommentar.de

Zitiert nach: hiergeblieben.de

 

Soviel Aufwand tagtäglich bei ‚Hitlers TV + Co.‘ – und heraus kommen nur ‚Fake News‘ – indeed …

 

Bildung – Humboldt oder McKinsey?

 

… Technokratischer Geist

Bildung lässt sich nicht in der Hast rascher Erledigung erwerben; sie ist mehr als fachliche Qualifikation und «Fit-Sein für …». Unserem humanistischen Menschenbild entspricht es in keiner Weise, Kinder und Jugendliche in Kompetenzen zu zerlegen. Der Dekonstruktion des Menschen in Teilkompetenzen wohnt ein technokratischer Geist inne; da atmet etwas Seelenloses.

 

Siehe auch:Trojaner aus Berlin: Der «Digitalpakt#D»

zu „Hitlers TV“ hier mehr

 

G.Thr.

 
 

LÜGENPRESSE: „Die grosse Dame der FDP“

 

Die jetzt in hohem Alter verstorbene Grande Dame ist bei vollem Bewusstsein aus dieser Unfreiheits-Partei ausgetreten, aber das will die politische Verbrecher-Clique allerorten just jetzt vergessen machen

Dabei zeichnet sie gerade diese Größe aus:

2012: „Ich bin immer gegen den Strom geschwommen, wollte aber trotzdem hübsch dabei aussehen.“

„… heute sucht man solche Menschen in der Politik vergebens. Heute haben wir ‚Eliten'“, die nichts wissen – und deswegen wenig können …

Gunther Thriene

 

 

„… warum Deutsche immer mehr vergessen sollen, worum es zu Weihnachten eigentlich geht.“

 

Frau Dr. Merkel läßt die Deutschen ja deshalb (s.o.) gern zur Blockflöte greifen, aber ich fürchte, aus ihrer Blockflötenpartei wird dennoch kein einziger oben gestellter Aufgabe, Weihnachten wirklichkeitsgemäß zu feiern, Antwort geben, antworten können. – Weihnachtsmänner und Seelen-VerkäuferInnen sind nun einmal zwei verschiedene Dinge …

Da finde ich meine jüdischen und muslimischen Mitbürger wesentlich interessanter … und anregender.

Nicht zuletzt: Der Autor des oben zitierten und von Evelyn Hecht-Galinski zu Recht verlinkten Artikels ist der Bruder der deutschen Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Siehe auch: Bassam Tibi: „Ich habe Angst, dass die Gutmenschen von heute morgen Nazis sind.”

 

Allen Lesern eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit!

 

G.Thr.

 

 

Wenn Melania und Donald Trump ihren Barron auf die Waldorfschule Washington schicken …

 

wird alles gut.

 

Mit Cowboys kennen sich die Lehrer dort exzellent aus.

 
 

Meistens jedenfalls …

 
 

G.Thr.

 

 

„Anthroposophie: Mehr unbefangenes Interesse wäre wünschenswert“?

 

Zu: „Kreativität braucht Mangel und Hunger”, BZ-Interview mit Philosoph Richard D. Precht von Jürgen Reuß (Kultur, 2. November) schreibt Dorothee Jacobi, Schopfheim in der Badischen Zeitung einen Leserbrief:

Die Gedanken zur Schule, die Richard David Precht äußert, könnten fruchtbar angewendet werden. Nur störe ich mich an der Wortwahl „Waldorf-Ideologie”. …

 

Es fehlen mir fast die Worte: Eine nachweislich von Reichsbürgern – en masse(!), (Neo-)Nazis und Kinderschändern1-5  großenteils durchsetzte schwarzmagisch-menschheitsverbrecherische Sekte beschwert sich nicht ernsthaft über den ihr gemachten „Waldorf-Ideologie”-Vorwurf, oder?!?

 

Gunther Thriene

 

1) „Werde kein Waldorflehrer!

2) „Kindheitskräftemißbrauch an der Rudolf-Steiner-Schule …

3) „Gewalt an der Rudolf Steiner Schule …

4) „Waldorfschulen: Der seelische Mißbrauch geht weiter!

5) Dass es auch an und in Waldorfschulen nicht nur männliche Kinderschänder gibt, beweist traurig eine englische Steiner Waldorf School …