Archiv der Kategorie ‘Biographien‘

 
 

„… In Kürze werden die Gläser zum 70. Geburtstag der NATO klingen. Wie lange werden sie den Schrei nach völkerrechtlichen Konsequenzen übertönen?“

 

… oder: Die Zuhälter sollte man auch offen und frei Zuhälter heissen …

 

Andreas Zumach – Die Trump-Administration hat den Internationalen Strafgerichtshof durch massive Drohungen gegen seine Ermittler, Richter und Staatsanwälte genötigt, Ermittlungen zu Verbrechen zu unterlassen, die seit 2003 im Afghanistan-Konflikt verübt wurden. Damit hat die Führungsmacht der Wertegemeinschaft westlicher Demokratien eine einst wesentlich von ihr herbeigeführte grosse zivilisatorische Errungenschaft endgültig auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt.

Nach dem Holocaust und dem Zweiten Weltkrieg waren federführend US-amerikanische JuristInnen dafür verantwortlich, dass Völkermord, Verbrechen gegen die Menschheit, Kriegsverbrechen und der Angriffskrieg erstmals als Straftatbestände kodifiziert und die Naziverbrecher beim Nürnberger Tribunal dann auch für diese Taten bestraft wurden. Die Bemühungen, einen Internationalen Strafgerichtshof mit universeller Zuständigkeit für die in Nürnberg definierten vier Kernverbrechen zu schaffen, haben die USA allerdings von Anfang an torpediert. Und ausnahmslos alle republikanischen und demokratischen Administrationen seit den 90er Jahren haben – oft mit massivem Druck auf andere Regierungen – dafür gesorgt, dass US-BürgerInnen unter gar keinen Umständen unter die Jurisdiktion des Internationalen Strafgerichtshofs fallen.

Benjamin Ferencz, letzter noch lebender Chefankläger aus Nürnberg, und US-Bürgerrechtsorganisationen wie die ACLU gehören zu den leider nur wenigen Stimmen, die diesen parteiübergreifenden Washingtoner Konsens kritisieren. Die direkten Drohungen und Restriktionen der Trump-Administration gegen sämtliche Angehörige des Internationalen Strafgerichtshofs und seine Brandmarkung durch den US-Präsidenten als «illegal» markieren allerdings eine neue negative Qualität der Verachtung dieser internationalen Institution. Zu derartigen Massnahmen hat keiner der – überwiegend diktatorisch regierten – 18 Staaten gegriffen, gegen deren BürgerInnen der IStGH seit 2002 ermittelt hat. Doch das dürfte sich nach dem schlechten Beispiel der USA künftig ändern. Und Rufe aus Washington, zum Beispiel Syriens Machthaber Assad vor den IStGH zu stellen, haben den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren.

 

 

Krank, kränker, „DIE ZEIT“ …

 

… oder: Giovanni kann nicht lesen, oder …

 

… Propagandaschleuder Zeit: „Die Zeit” propagiert eine schnelle Aufrüstung und freiere Rüstungsexporte. Argumente sind Europas „Sicherheit” und Russland als böser Popanz. Gegenstimmen unerwünscht.

 

Siehe auch: „… Die Welt finanziert die US-Armee, von der sie letztlich dominiert wird. …

 

 

„Geplanter Kulturverfall …“

 

… oder: Kultur!? — Watt datt denn???

 

… Der Untergang der Schreibschrift beschleunigt die
Gleichschaltungstendenz in unserer Gesellschaft …

 

 

„Leserbrief – Zum Verbot von Bundeswehr Werbung an Berliner Schulen.“

 

… oder: Einmal Steigbügelhalter —, immer Steigbügelhalter!?

 

Leserbrief – Zum Verbot von Bundeswehr Werbung an Berliner Schulen.

Sehr geehrte Nachdenker,

das Thema und vor allem die Äußerungen der SPD-Spitze dazu verdienen es, in den ND behandelt zu werden.

Eine der älteren „Leuchten” äußerst sich dazu wie folgt: „Thomas Oppermann, bis 2017 Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, schrieb in einer Twitter-Nachricht, er sei „entsetzt über den Beschluss der Berliner SPD”. Die Bundeswehr sei eine demokratische Institution. „Wer so einen Unsinn beschließt, sollte sich selbst von unseren Schulen fernhalten”, fügte Oppermann hinzu.” ( faz.net/aktuell/politik/inland/berliner-spd-will-bundeswehr-aus-schulen-verbannen-16118883.html )

Bereits einen Tag darauf legt Frau Nahles nach: „Aus unserer Sicht können wir sehr froh sein, dass wir in Deutschland eine Parlamentsarmee haben. Das heißt auch, dass Soldatinnen und Soldaten an den Schulen willkommen sind”, sagte sie am Dienstag vor einer Fraktionssitzung im Bundestag. Der Beschluss sei eine Einzelstimme in der Partei. „Die große Mehrheit der SPD sieht das völlig anders”, sagte Nahles. Die Bundeswehr müsse im demokratischen Gemeinwesen verankert sein.” ( faz.net/aktuell/politik/berlin-spd-erntet-kritik-fuer-bundeswehr-werbeverbot-16121065.html )

Otto Köhler hatte in der jw seinen Austritt aus der SPD daraufhin öffentlich bekundet.

Es wäre überfällig, zumindest für die Genossen und Genossinnen der SPD der Regierung, sich mal mit dem Beutelsbacher Konsens zu beschäftigen, der eindeutige Kriterien bestimmt hat, was in den Schulen in der Sache für Rahmenbedingungen herzustellen sind, bevor die Jungoffiziere die Bundeswehr bewerben, die schon längst keine Verteidigungsarmee mehr ist. Das aber entschieden bestritten wird, damit die Camouflage erhalten bleiben kann (für schlichte Gemüter).

Ein Link dazu zu bpbwobei bpb dazu noch ein Titel anbietet )

Mit besten Grüßen
Paul Laudenberg

 

Siehe auch: Akademie Bergstraße: „Bundeswehr wird stärkste europäische Armee” …,

… Rezension: Ulrich Teusch: Der Krieg vor dem Krieg. Wie Propaganda über Leben und Tod entscheidet. Frankfurt am Main: Westend 2019 …,

… „Kein Werben fürs Sterben an Berliner Schulen?” …,

… „Tarnen und Täuschen mit der SPD, eine Erinnerung” …,

Zur „Bundeswehr” hier mehr …

 

 

„… Als Verzicht auf Europa ohne Ausstieg aus der EU könnte man das nationalistische Programm der polnischen Regierungspartei beschreiben. …“

 

… Das klingt paradox, ist aber politisches Kalkül. …

 

Zu den grossen deutsch-polnischen Verbindungslinien „Kreisau” und „Moltke” hier mehr …,

Siehe auch: „… Gefährliche Pläne, gefährliche Erwartungen, die erneut von Warschau ausgehen, die Europa nicht nützen und Deutschland gezielt schaden.” …,

Zu „Nationalismus” hier mehr …

Zu „Faschismus” hier mehr …

 

 

«Lenkungsabgaben täten Armen mehr weh als Reichen.» widerlegt …

 

Hanspeter Guggenbühl widerlegt klar das Argument «Lenkungsabgaben täten Armen mehr weh als Reichen.»

Ich denke mit höheren Energiepreisen, für Benzin, Diesel und Flugzeugbenzin würde vermutlich allgemein weniger Auto gefahren und weniger geflogen, genauso wie weniger geraucht oder Alkohol getrunken wird, wenn Tabakwaren und alkoholische Getränke teurer werden und wenn keine Reklame mehr für diese Suchtmittel gemacht würde.

Heute kostet der Import von Erdölprodukten zum Autofahren und zum Heizen etwa neun Milliarden Franken pro Jahr. Volkswirtschaftlich wäre es sinnvoller einen Teil dieser Milliarden einzusparen, durch die eine Energieproduktion im Inland, durch Solar- Wind- Erdwärmenergie.

In Zürich könnte auch noch Energie gespart werden, wenn keine Hochhäuser mehr gebaut werden. Ein Hochhaus verbraucht 20 bis 30 Prozent mehr Ressourcen für den Bau und dann für den Betrieb, als Häuser bis zu sechs Stockwerken. Für Familien mit Kindern sind Wohnhochhäusern sowieso nicht geeignet.

Die Pensionskasse der Stadt Zürich könnte darauf verzichten ihre Gelder weiterhin in die Rüstungsindustrie zu investieren und stattdessen das Geld in Produktionsanlagen von grüner Energie anlegen. Auch meine SBB Pensionskasse, die sogar in Firmen investiert die an der Produktion von nach Schweizer Gesetzen verbotenen Waffen beteiligt ist, (Atombomben, Streubomben un Antipersonenminen), könnte endlich ihre Gelder um umweltfreundlich anlegen.

Heinrich Frei, am 08. April 2019

 

 
 

„Ökologisch mit gutem Beispiel vorangehen…“

 

… oder: Sorry, aber ohne Kuhhorn geht gar nichts …

 

„Ökologisch mit gutem Beispiel vorangehen…“ schnell gesagt, nicht so leicht getan. Ich fahre öV, fliege höchst selten und versuche umweltfreundlich einzukaufen, aber:
Beim lesen des Beitrages des 17jährigen Gian Lüchinger schiebt infosperber in der Mitte des Textes die Reklame von Coop ein. Ich komme soeben aus dem Coop, alles da, was wir nicht tun sollten! Erdbeeren aus Spanien, Rosenkohl und Kefen aus Nordafrika, jede Menge exotischer Früchte, alle eingeflogen und der Käse zweifach in Plastik verpackt, das Fleisch auch. Sie darf nicht anders, sagt die Verkäuferin!
Lieber als eine Coop Reklame hätte ich bei infosperber eine Haltungserklärung von Coop zum Ökologieanliegen der Jungen gelesen.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Überzeugend wirkt: Zürich ist die Europäische Grossstadt mit der geringsten Autodichte, weil die Bahn(en) mit Jahres- oder Halbtax-Abo eben schweizerisch präzise laufen …

 

G.Thr.

 

 

„Kosovo-Krieg: »Die gehören hinter Schloss und Riegel« …“

 

Merke! Nicht nur …

 

… Im Kosovokrieg 1999 erzählten deutsche Politiker Märchen. In den Lageberichten stand etwas anderes. Ein Gespräch mit Jochen Scholz …

 

Zu Jochen Scholz u.a. hier mehr …

Zu „Kosovo” hier mehr …

 

 

„… Warum handelt die Bundeswehr also trotzdem so(?) …“

 

Dazu hier mehr …

 

 

„… Heimat ist, wo der Hirsch hängt: Projektionsfläche für ein Gefühl, das sich nicht beschreiben lässt. …“

 

… den Hirschen(!) …

 

Zu „Heimat” hier mehr …

 

 

„… Sind wir tatsächlich schon so weit, dass wir die Auflösung von Identitäten als möglich – vielleicht sogar als wünschbar – erachten(?) …“

 

… oder: Sie brauchen keine „Saturn V”, um auf oder sogar hinter den Mond zu kommen, richtig …

 

Und ist es sogar möglich, dass die Verantwortlichen von SRF eine leise Selbstkritik üben, indem sie ihren Digitalisierungswahn ins Absurde steigern? Das wäre zumindest ein Lichtblick an diesem heiteren Aprilmorgen.

 

Warum die Programmierer im Silicon Valley ihre Kinder computerfrei erziehen

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

Zu „Identität” hier mehr …

Siehe auch: „Leben suchen auf dem Mars, weil man keines mehr hat(!?)” … u.a. …,

… „Deutschland als VerBLÖDungsrepublik …”…,

… „… Smartphonistan!?

 

 

„… Wird die internationale Konferenz «Move the Nuclear Weapons Money» am 12. und 13. April 2019 in Basel in der Atomwaffen-Finanzierungsfrage Fortschritte bringen? (4) …“

 

… (4) Move the Nuclear Weapons Money: An international conference on divestment and other actions by cities, universities, parliaments and religious institutions to reverse the nuclear arms race and protect the climate – Basel, Switzerland. April 12-13, 2019
http://baselpeaceoffice.org/article/move-nuclear-weapons-money

 

Siehe auch: „… Europa und die Welt muß friedensfähig gemacht werden.” …,

… „Die Verleumdung – Exklusivabdruck aus ‚Krieg und Frieden in den Medien’” …,

… „… Die NATO hat seither die internationale Ordnung auf das Niveau des 1. September 1939 heruntergedrückt. …

 

 

„Globales Unter­nehmen, globale Vergan­gen­heit. Zur histo­ri­schen Verant­wor­tung von VW im Brasi­lien von Bolso­naro …“

 

… oder: Historische Verantwortung!?  —  Watt datt denn???

 

… In Brasilien jährt sich am 31. März der Beginn der Militärdiktatur im Jahr 1964. Der Autokonzern Volkswagen hatte damals in seinen brasilianischen Werken von der Diktatur profitiert. Heute hätte VW die Chance, sich zu seiner historischen Verantwortung zu bekennen. …

 

Zu „VW” hier mehr …

 

 

„… Der Westen gleitet schleichend in die Überwachung durch Big Data. …“

 

… oder: Der Schillerstein im Urnersee ist doch nicht ganz ‚für die Katz’, oder …

 

… Regierungen, Internetfirmen, Präventionshysteriker, Gesundheitsapostel, Unfallverhüter und viele mehr wollen uns weismachen, die Möglichkeiten von Big Data seien nur zu unserem Besten. …

 

Siehe auch: „Auf dem Weg zur digitalen Knechtschaft” …,

… „… Und einiges wird davon abhängen, wie tech­nik­gläubig wir sind: inwie­weit der Mensch der Maschine die Hoheit der Einschät­zung und Beur­tei­lung einer Lage über­gibt.” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„… Obwohl hochgiftig und radioaktiv strahlend, ist Uranmunition ein gängiger Bestandteil US-amerikanischer Kriegszüge. …“

 

… Exklusivabdruck aus „Todesstaub” …

 

Dazu hier mehr …,

… Interview mit dem Autor: „Massenvernichtungswaffe Uranmunition?

 

 

„… Wir stehen also wie vor dem Ersten Weltkrieg in einer Situation, in welcher ein kleiner Anlass wieder einen Weltenbrand auslösen könnte. …“

 

Die amerikanische Politik behauptet zwar immer, Russland, China, Iran oder andere Länder seien kriegslüstern und von ihnen drohe Gefahr. Wie die Rüstungsausgaben und die weltweiten Angriffshandlungen (Sanktionen, Strafen und anderes) der USA weltweit zeigen, sind aber vor allem die USA kriegslüstern und kriegsbereit. Sie schieben den Nato-Generalsekretär Stoltenberg sowie Politiker der Satellitenländer (Maas, von der Leyen) dazu immer wieder mit Russlandhetze und Kriegsdrohungen vor.
Wir stehen also wie vor dem Ersten Weltkrieg in einer Situation, in welcher ein kleiner Anlass wieder einen Weltenbrand auslösen könnte. Immer haben Diktaturen und Imperien, wenn sie nicht mehr weiter wuss­ten, zum Krieg als letztem Mittel gegriffen. Wenn nun die US-Konjunktur mangels Waffennachfrage abstürzt oder die Schuldenblase des Dollar-Imperiums platzt, müsste die Hegemonie des Weltfinanzsyndikats und der Weltmacht USA zusammenbrechen, wäre so wieder ein Punkt erreicht, an dem die Politiker nicht mehr weiter wissen und möglicherweise zum letzten Mittel greifen.
Schon tönen aus den USA Stimmen, dass im Sommer der Krieg gegen Iran beginnen müsse. Die Vorbereitungen seien abgeschlossen.
Es ist deshalb nicht verständlich, dass die Welt solche Kriegsgefahr nicht zur Kenntnis nimmt, dass nicht Friedensmärsche wie früher zu viel geringeren Anlässen in allen Ländern den Frieden einfordern und dass die vom Finanzsyndikat gelenkten Medien (zum Beispiel Springer-Presse) widerspruchslos gegen Russ­land und Iran hetzen dürfen, statt Frieden einzufordern. Wir brauchen einen «Aufstand aller Friedliebenden», um das Bewusstsein für die Kriegsgefahr und die Forderung nach Frieden in alle Völker zu bringen. Bleiben wir untätig und wehren wir uns nicht rechtzeitig, könnte eine verantwortungslose US- und Nato-Politik uns gegen unseren Willen wieder in eine Kriegs-Sackgasse führen.
Es ist nicht nur höchste Zeit, davor zu warnen, sondern wir müssen dies lautstärker tun!

 

„Es ist deshalb nicht verständlich …” wird verständlicher hier …

 

 

„Die guten Seiten des #Kolo­nia­lismus …“

 

Warum taucht in letzter Zeit – fast 60 Jahre nach der Dekolonisierung – immer wieder die Forderung auf, das gut erforschte System des Kolonialismus heute noch einmal „gerecht“ und „neutral“ zu bewerten? Hinter Revisionismus und Apologetik steht die alte (koloniale) Überzeugung europäischer Überlegenheit.

 

Siehe auch: „Das Bedürfnis nach Wahrheit …” … u.a. …

 

 

„… dass Rot-grün blind proamerikanisch ist …“

 

… oder: Sie dienen immer noch dem „Führer” …

 

Rezension: Heinz Loquai: Weichenstellungen für einen Krieg. Internationales Krisenmanagement und die OSZE im Kosovo-Konflikt. Nomos Verlagsgesellschaft Baden Baden

 

Zu „Kosovo” hier mehr …

 

 

„… Seither geht ein Riss durch Europa,und das Versöhnungswerk liegt in Trümmern. …“

 

… Damit wir die Dimension begreifen und nur verantwortbare Schlüsse ziehen, ist das Buch von Wolfgang Bittner das „Zeichen an der deutschen Wand”.

Willy Wimmer

Staatssekretär a. D.

 

 

„… wer so viel Angst vor dem freien Wort oder dem freien Bild hat, der ist sich seiner Macht nicht sicher. …“

 

… oder: Innenminister — heimatlos …

 

… wer so viel Angst vor dem freien Wort oder dem freien Bild hat, der ist sich seiner Macht nicht sicher. Der weiß, dass jede Macht ihr Ende im Wissen aller findet. Also waren sie zu Zehntausenden in vielen deutschen Städten, die Demonstranten, die sich nicht filtern lassen wollen. Die ihre Aktion über ihr Handy verabredet haben. Die keine Angst vor dem Innenminister haben. In ihrem Mut liegt die Unsicherheit der Macht.

 

 

„Am 26. März 1999 veröffentlichte jW folgenden Kommentar von Werner Pirker (1947–2014): …“

 

Irgendwie hatte man es bis zuletzt nicht für möglich gehalten. Das das konkurrenzlose Militärbündnis seine Allmacht an einem kleinen Land im Südosten Europas erprobt. Das Recht des Stärkeren erscheint nicht nur als grausames Gesetz der Natur, sondern auch noch als Gebot einer höheren menschlichen Moral. Der feige Überfall auf Jugoslawien wird als Akt äußerster Notwehr dargestellt, die militärische Ausschaltung seiner ohnedies schon auf ein Minimum heruntergehandelten Souveränität als kollektive Verteidigung zivilisatorischer Normen. Das ist die Logik, derzufolge nicht die Weltmilitärmacht Krieg gegen das kleine Jugoslawien führt, sondern umgekehrt: Milosevic, so heißt es, habe der ganzen Welt den Krieg erklärt. Gegen diese verheerende Verbindung von nackter Gewalt und moralischem Konformismus steht elementares Rechtsbewusstsein auf nahezu verlorenem Posten.

Der Menschenrechtsimperialismus hat die ihm entsprechenden Repräsentanten gefunden: einen als Sozialreformer souverän gescheiterten US-Präsidenten und einen Labour-Chef als dessen britisches Pendant. (…) Und schließlich noch die Schröders und Fischers, die kein deutscher Sonderweg von der Linie der internationalen Sozialdemokratie zur Verteidigung des abendländischen Vaterlandes abbringen kann.

Von allen Nationalitätenkonflikten, von denen es fast mehr als Nationen gibt, hat sich das NATO-Befriedungskomitee genau den einen ausgesucht. Ausgerechnet in Jugoslawien, dem Land mit der höchsten Sensibilität für nationale Fragen – der Belgrader Plan für ein selbstverwaltetes, multinationales Kosovo ist ein Beispiel dafür – soll ein Minderheitenproblem erstmals durch eine westliche Intervention auf der Basis höchstentwickelter Militärtechnologie entschieden werden. Das kann nur eine barbarische Lösung sein. Eine Lösung, die erstens den albanischen Terrorismus in seinem Wahn zu Separation der Völker begünstigt und die zweitens die albanische Frage gar nicht zum Inhalt hat, sondern allein die Neuordnung der Region nach imperialistischem Gutdünken.

Es geht um den Nachweis, missliebige Staaten unter Ausnutzung innerer Widersprüche ihrer Souveränitätsrechte zu berauben. Die Desintegration Jugoslawiens erfolgte nicht, weil hier der entscheidende Widerstand gegen die neue Weltordnung erwartet wurde. Es ist die Probe aufs Exempel. Das eigentliche Ziel besteht in der völligen Unterwerfung Russlands. Die verbrannte Erde, die die IWF-Reformen in Russland hinterließen, hat ein riesiges Widerstandspotential erzeugt. Dem »Vaterländischen Krieg« der Russen soll präventiv begegnet werden.

 

Heute:

… Wir sollten uns der Dimension dieses Krieges heute wie damals bewußt sein. Wie ein Schlaglicht wird das deutlich in der Weigerung eines britischen Generals, der Weisung der NATO-Oberbefehlshabers Wesley Clark zu entsprechen und den nächsten Weltkrieg durch ein befohlenes Vorgehen gegen russische Streitkräfte zu beginnen. Darum ging es und darum geht es in der Dimension der NATO-Aggression bis heute. Der ordinäre Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien war der Startschuß für den „Krieg, der in diesem Krieg seinen Ausgangspunkt nehmen sollte“. Diejenigen, für die Den Haag eigentlich gedacht war, haben dort bis heute auf der Anklagebank nicht Platz genommen.

 

Augengeradeaus.net: „Vor 20 Jahren: Der erste Kriegseinsatz der Luftwaffe in der NATO

 

Werner Pirker: »Nach der terroristischen Großoffensive gegen die USA läuten sämtliche Kirchenglocken des christlichen Abendlandes. Doch die Botschaft ist keine barmherzige, sondern eine des militanten Christentums. Sie verheißt der arabisch-islamischen Welt Blut und Tränen. Solidarität mit den USA wird nach diesem terroristischen Schwerstverbrechen wieder zur ersten Bürgerpflicht erhoben.«

 

 

„… Vor 100 Jahren nahm das Leben von Wilhelm Lehmbruck ein tragisches Ende. Er zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern …“

 

und suchte nach einer Schönheit mit ganz eigenen Maßen – die bis heute staubfrei ist.

Der Duisburger hatte sich zunächst am klassischen Schönheitsideal abgearbeitet: stimmige Proportionen, einfache Posen, glatte Oberflächen. Doch dann bediente er sich der Abstraktion – wie er das machte, bleibt, so Dinkla, weitgehend einmalig: Der Mensch als Figur ist weiter deutlich erkennbar, doch Lehmbruck längt Gliedmaßen und Proportionen. Arme und Beine können unnatürlich lang sein, der Hals ebenso, Finger und Zehen, die ganzen Figuren überlebensgroß. Nichts Muskulöses ist zu sehen, keine wirklichkeitsgetreuen körperlichen Auffälligkeiten – weil eben, so Dinkla, der reale Körper nicht im Vordergrund steht. Dafür wirken die Figuren – auch durch nur halbgeöffnete Augen und geneigte Köpfe – nach innen gewandt, versunken. Sie sollen Symbol sein für das Innere, das Geistige, auch das Innehalten.

Lehmbruck ging es mit dem Blick auf das Innere aber nicht um pure Schöngeistigkeit. Seine Kunst sollte auch Sorgen und Schwere Ausdruck geben. Im Ersten Weltkrieg – die Familie war wieder nach Deutschland gezogen – wurde Lehmbruck Zeuge vom Verlust der Menschlichkeit, erst als Sanitäter, dann als Kriegsmaler, bis er wegen seiner Schwerhörigkeit freigestellt wurde. In der Arbeit des Künstlers, der unter Depressionen litt, klingen Zweifel, Melancholie und Trauer an. „Aber er will diese Schwere in Schönheit zeigen“, sagt Dinkla. „Dahinter steht die Idee, dass Kunst Schweres auflösen kann, dass Kunst etwas Heilendes hat.“ Sein Werk stelle bis heute die Frage, was den Menschen ausmache. „Nach dem Ersten Weltkrieg konnte das nicht mehr der Körper sein, der war der Zerstörung preisgegeben, was bleibt, ist der Geist des Menschen, seine Inspiration, seine Kreativität.“ …

 

Siehe auch: „Manfred Schneckenburger zum 100. Todestag von Wilhelm Lehmbruck …” …,

… „Wilhelm Lehmbruck

 

 

„… Konzerne zahlen an viele kulturelle Veranstaltungen und Publikationen – und erwarten Wohlwollen. Das Beispiel des VW-Konzerns. …“

 

Der Aufsichtsrat (Verwaltungsrat) des VW-Konzerns sponsert seit Jahren das Kunstmuseum in Wolfsburg. Jetzt sorgte der Konzern für die sofortige Entlassung von Museumsdirektor Ralf Beil, obwohl dessen Vertrag noch bis Ende 2020 lief.

…………………………………………………………………………………….

Der Vorgang wirft auch ein Licht auf die Kommerzialisierung der Kunst, die wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche der Bereicherung einiger weniger unterworfen wird. Viele ‹Kunstevents› können nur noch durch grosse Spenden privater Sponsoren verwirklicht werden, viele Museen nicht mehr unabhängig arbeiten. Der Kunstmarkt wird nicht nur vom Kommerz beherrscht, Kunstwerke dienen als Kapitalanlagen und werden Besuchern nur gezeigt, wenn sich potente Geldgeber finden, denen die Werke gefallen.»

Das Museum und sein Kuratorium gaben in einer mageren Pressemitteilung keine nähere Auskunft über die wirklichen Gründe für die Entlassung des renommierten Kunsthistorikers. Auf die von etlichen Kulturschaffenden erhobene Kritik reagierte das Kuratorium nicht.

 

Siehe auch: „Die gekaufte Kunsthistoriker-Universität (Arbeitstitel …) …” …,

„Kunst und Deutschland — ”… u.a. …,

… „Kunst macht sichtbar.” …,

Zur Stiftungs-(Un-)Kultur hier mehr …,

 

Wer zahlt schafft an, auch bei Stiftungen und sogenannten gemeinnützigen Organisationen und das noch auf Kosten des Steuerzahlers. Das war schon seit langem so, nur die Kapitalgewaltigen können viel mehr Mittel und Professionalität dabei einsetzen.
Fragwürdig wird es, wenn der indirekte und eigentliche Stiftungszweck hauptsächlich die Steigerung der Kapitalrendite und einer Vormacht-Stellung ist.

( Aus dem Forum dazu … )

 

 

INFOsperber-Dossier: „Der Umgang mit Putins Russland …“

 

Das Fehlverhalten von Russland steht im Vordergrund, das von Saudiarabien, Pakistan oder dem CIA weniger.
Unabhängige Medien sollten möglichst alle Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts aufdecken und anprangern – unabhängig davon, welches Land sie begeht. Deshalb richtet Infosperber ein besonderes Auge auf Rechtsverletzungen auch westlicher Staaten.

 

Unabhängige Medien!? — Watt datt denn???

 

 

„… Polen wird auch im Herbst 2019 des Beginns des Zweiten Weltkrieges gedenken. Kein Thema dabei ist die eigene Geschichte davor. …“

 

Die Versuche Polens, die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von Hunderttausenden von Juden auf polnischem Territorium im Zweiten Weltkrieg ausschliesslich Nazi-Deutschland anzuhängen und eigenes Mittun zu vertuschen und zu bestreiten, sind bekannt. Diese Versuche werden in vielen Ländern, die an einer ehrlichen Aufarbeitung der Geschichte interessiert sind, auch durchschaut. Den gegenwärtigen Bemühungen Polens, die eigene Geschichte mehr als nur selbstgerecht neuzuschreiben, hat die Regierung gerade in diesen Tagen wieder ein weiteres Kapitel zugefügt.

 

Zu diesen kollektiven Amnesien hier mehr …

Siehe auch: „… Kein Wunder, dass viele junge Leute in Deutschland meinen, dass die Sowjetunion 1941 hat Deutschland überfallen. …

 

 

Das passende „Geschenk“ für Digitalisierungs-Fanatiker, oder …

 

… oder: Denken lernen …

 

… Fussfessel statt Haft, das klingt erst einmal gut. Ein US-Unternehmen zockt Migranten damit ab – mit Wuchergebühren. …

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„Jeder Beamter oder Soldat muss da mindestens ein Störgefühl haben“

 

… oder: Mit dem „Störgefühl” ist das so eine Sache, oder …

 

Es geht nicht allein ums Geld. Genau genommen um Summen, die im mehr als 40 Milliarden schweren Verteidigungshaushalt fast wie ein Rundungsfehler klingen. Eine Million Euro, so hoch seien vermutlich die Mehrausgaben, die durch eine möglicherweise unsaubere Vergabe von Beratungsleistungen für ein Projekt entstanden seien. Das rechnete  Helmut Peters vom Bundesrechnungshof (BRH) am späten Donnerstagabend dem Bundestags-Untersuchungsausschuss zu den umstrittenen Beraterverträgen im Verteidigungsministerium vor.

Doch diese Summe ist für den 58-jährigen Leiter des Prüfgebiets 4.3 bei der Bonner Behörde nicht das entscheidende. Viel wichtiger sei die Frage, wie beim Projekt Product Lifecycle Management (PLM), der Auswertung von Nutzungsdaten des neuen Transportflugzeugs A400M, ein bestimmtes Unternehmen an der Konzeption des Projekts beteiligt war. Und danach ohne Ausschreibung über den Einstieg in einen Rahmenvertrag, der für ganz andere Leistungen vorgesehen sei, plötzlich auch den Auftrag erhielt: Jeder Beamte oder Soldat mit entsprechender Lebens- oder Berufserfahrung muss an der Stelle mindestens ein Störgefühl haben. …

 

 

„Filz und Klüngel zwischen Trump und Netanjahu“

 

Die Golanhöhen sind syrisches Staatsgebiet und wurden im Sechstagekrieg 1967 von Israel besetzt – neben dem Westjordanland, Gaza, der Sinai-Halbinsel und Ost-Jerusalem.

Einzig die Sinai-Halbinsel wurde 1982 im Rahmen des Israelisch-Ägyptischen Friedensvertrags von 1979 zurückgegeben. Alle anderen Gebiete sind weiterhin von Israel völkerrechtswidrig besetzt. Eine Anerkennung seitens der USA verstieße gegen mehrere UN-Resolutionen und damit gegen das Völkerrecht.

 

Zu „Völkerrecht” hier mehr …,

Siehe auch: „Steigt am Horizont ein Krieg gegen den Iran auf?” (Deutsch / English) …,

… „… Alles deutet darauf hin, dass Israel und die USA vorhaben, den Iran anzugreifen. …” …,

… „…Trumps Twitter-Ankündigung, die Golanhöhen als israelisch anzuerkennen, ist nicht nur für die arabische Welt gefährlich. …

 

 

„(Noch) keine Wende. Nirgends …“

 

 Wirklich überraschend ist zwar das Fazit der Zwischenbilanz im Jahrbuch für Nachhaltigen Ökonomie 2018/2019 nicht: In allen Problemfeldern werde deutlich, «dass es keine klare Wende in der Politik» gab. Doch um die Ziele und den Prozess im Blick zu behalten, sind derartige Publikationen als Wegmarken wertvoll. Schliesslich haben wir keine andere Wahl und eine verantwortungsbewusste Wissenschaft muss weiterhin Vorschläge zur Lösung der globalen Herausforderungen liefern.

Auch ein moralisches Versagen

Es liest sich wie ein Echo auf die Schulstreik-Proteste: «Wenn sich die heute lebenden Generationen weigern, entschlossen im Interesse eines menschenwürdigen Lebens für die Mit- und Nachwelt zu handeln, käme dies einem moralischen Versagen gleich, für das es in diesem Ausmass in der Geschichte der Menschheit kein Beispiel gäbe. Denn zum ersten Mal ist die Zivilisation als Ganzes gefährdet.» …

 

 

„Es hört doch jeder nur, was er versteht.“

 

zitiert JOURNAL21 Goethe — und erinnert an seinen heutigen 187. Todestag.

 

Nach ihm wurde es finster und kalt — nicht nur in Weimar. Unverstand haust allerorten.

 

G.Thr.

 

 

„… Drohnenkriege beenden heißt Truppenstationierungsvertrag kündigen …“

 

… Aus Anlass des Urteils des OVG1 in Münster zu den illegalen Drohneneinsätzen erklären
Reiner Braun und Pascal Luig vom Koordinierungskreis der Kampagne Stopp Air Base Ramstein:

Das Urteil ist eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung und ihre unterstützenden Aussagen zu dem US-Drohnenkrieg über die Relaisstation der US Air Base Ramstein.

Das Urteil bestätigt – wenn auch nur eingeschränkt -, was die Whistleblower Chelsea Manning und Edward Snowden veröffentlicht haben und unterstreicht die Bedeutung der intensiven Aufklärungsarbeit der Friedensbewegung, besonders der Kampagne Stopp Air Base Ramstein, über die illegale Kriegsführung der USA und die Unterstützung durch die deutsche Regierungspolitik. Ohne die Arbeit der Friedensbewegung, ohne die vorhergehenden Gerichtsverfahren2, wäre dieses Urteil nicht möglich geworden.

Jetzt muss der Truppenstationierungsvertrag für die US-Base gekündigt werden, das ist der Weg den Drohnenkrieg zu beenden. Eine sogenannte Einzelfallprüfung ist bei US-Basen nicht möglich und niemals vollständig. Der Vertuschung und der Kriegskumpanei der Regierungen wird Tür und Tor geöffnet. Ein ungehinderter Zugang der Friedensbewegung, der Zivilgesellschaft und/oder des Parlaments wird durch die US-Administration verhindert. Den Drohnenkrieg real und umfassend beenden heißt, den Truppenstationierungsvertrag durch einen Beschluss des deutschen Bundestages zu kündigen. Das ist der sicherste Weg in eine friedliche Zukunft.

Wir sehen uns aber besonders in unserer Aufklärungsarbeit durch das Urteil bestärkt.

Der Drohnenkrieg kann durch weitere Aktionen noch stärker delegitimiert und ein Ende des völkerrechtswidrigen Tötens erreicht werden.

Notwendig ist aber auch ein Ende der Beschaffung von Drohnen durch die Bundesregierung, sei es durch Leasen israelischer Drohnen oder durch die Entwicklung der sogenannten Eurodrohne. Die Bundesregierung ist aufgefordert, das Völkerrecht zu respektieren.

Dieses Urteil ist eine Ermutigung für unsere Aktionen, besonders jetzt in Vorbereitung der großen Protestaktionen der Stopp Air Base Ramstein Kampagne 2019 vom 23.-30. Juni 20193.

1 Aktenzeichen: 4 A 1361/15; mündliche Urteilsbegründung: http://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/11_190319/Muendliche_Urteilsbegruendung.pdf

2 z.B. BVerwG, Urteil vom 05.04.2016 – 1 C 3.15, https://www.bverwg.de/050416U1C3.15.0

3 Weitere Informationen zu der Aktionswoche finden Sie unter: https://www.ramstein-kampagne.eu/

 

Aktionsbüro Kampagne Stopp Air Base Ramstein 2019

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

 

 

„… Ja, die Geschichte wird neu geschrieben. Kein Wunder, dass viele junge Leute in Deutschland meinen, dass die Sowjetunion hat 1941 Deutschland überfallen. …“

 

… oder: In Gehirnwäsche Weltspitze, keine Frage …

 

 

Zu „Geschichtswissenschaften” hier mehr …

Zu „Geschichtsvergesslichkeit” hier mehr …

Zu „Geschichtsverdrängung” hier mehr …

Zu „Kunstgeschichtswissenschaften” hier mehr …

 

 

Nationale Identität: „… ‚Aktivisten‘ bringen zu Kundgebungen mit dem Noch-Präsident Plüsch-Ferkel mit und jagen ihn von der Bühne. …“

 

… oder: Da gibt es nichts zu lachen, oder!? :-)))

 

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat neue Feinde. Im Laufe des Präsidentschaftswahlkampfs muss er nicht nur seinen Konkurrenten Paroli bieten, sondern auch vor den Nationalisten die Flucht ergreifen. „Aktivisten“ bringen zu Kundgebungen mit dem Noch-Präsident Plüsch-Ferkel mit und jagen ihn von der Bühne. Die ukrainischen rechtsradikalen Organisationen S14 und „Nationales Korps“ wurden vor kurzem in einem Bericht des US-Außenministeriums erwähnt. In diesem Dokument, das dem Thema Menschenrechte gewidmet war, wurden die beiden als „Gruppen des Rassenhasses“ bezeichnet, die „illegal Menschen festnehmen, wobei die Ordnungskräfte ihre Pflichten ignorieren“. Zu den „Heldentaten“ der Radikalen kommen derweilen immer neue hinzu. Es sind zwei Lager entstanden: S14-Aktivisten, die vom Präsidialamt quasi betreut werden, organisieren Kundgebungen gegen das Innenministerium; und das auf Basis des „Asow“-Regiments gebildete „Nationale Korps“ behindert regelmäßig Veranstaltungen Petro Poroschenkos im Vorfeld der Präsidentschaftswahl. Die Nationalisten verfolgen Poroschenko bereits seit Anfang März. Am 16. März haben Mitglieder des „Nationalen Korps“ das Gebäude des Präsidialamtes mit Plüschschweinen beworfen. Und zuvor versuchten sie, ein Treffen Poroschenkos mit seinen potenziellen Wählern in der Stadt Tscherkassy zum Scheitern zu bringen, indem sie die Polizeikräfte attackierten, die die Bühne, auf der der Präsidentschaftskandidat auftreten sollte, bewachten. Dadurch brachten die Kämpfer ihre Empörung über einen neuen Korruptionsskandal in Poroschenkos Umfeld zum Ausdruck. Der Vizechef des Nationalen Sicherheitsrats, Oleg Gladkowski, und dessen Sohn Igor werden nämlich verdächtigt, von den Lieferungen von Zulieferteilen für die Militärtechnik der Streitkräfte illegal profitiert zu haben. Die Polizei konnte den Angriff zwar abwehren, Poroschenko aber musste die Kundgebung seiner eigenen Anhänger in Eile verlassen. Auch in Schytomyr schrien Aktivisten des „Nationalen Korps“ dem Präsidenten „Schande!“ und „Freibeuter!“ zu. Poroschenko beschimpfte seine Gegner, dass sie für diese Aktion bezahlt worden wären, musste sich aber wieder zurückziehen. Als Poroschenko nach Luzk reisen wollte, informierte das Präsidialamt nicht mehr, welche Orte er dort besuchen würde, offenbar damit sich seine Gegner darauf nicht vorbereiten könnten. Doch diese trafen trotzdem zu seinen Treffen zusammen mit potenziellen Wählern ein – und brachten Plüschschweine mit. Aktivisten, die mit Schweinen kamen, wurden festgenommen. Einer von ihnen erläuterte, dass er dem Präsidenten „einen kleinen Swinartschuk“ schenken wollte. Swinartschuk (hat im Russischen die Wurzel, die ins Deutsche als „Schwein“ übersetzt wird) sei nämlich der richtige Name Oleg Gladkowskis. „Wir sind müde von Lügen und der Korruption“, betonte der Mann. Viele Menschen entfalteten bei dem Treffen mit Poroschenko Plakate mit Aufschriften wie „Herr Präsident, was haben Ihre Freunde dank Schmiergeldern in der Rüstungsindustrie verdient?“ oder „Herr Präsident, wer wird sich für Debalzewo verantworten?“ (In Debalzewo, Gebiet Donezk, haben die ukrainischen Truppen ein Gefecht gegen das Volksheer verloren, wobei sehr viele Soldaten ums Leben kamen.) Und an der Fassade eines Hochhauses wurde ein Banner aufgehängt: „Du bist dank dem Blut der Männer aus der 51. motorisierten Brigade Präsident geworden! (Diese Brigade musste besonders große Verluste während der so genannten „Anti-Terror-Operation“ im Donezbecken tragen.) Um Deine Verbrechen zu vertuschen, haben Deine Generäle sie vernichtet!“ Der Noch-Präsident lernt aber aus seinen Fehlern: In Transkarpatien reiste er sehr schnell von einem Ort zum anderen, und seine Gegner hatten deshalb keine Möglichkeiten, sich zu versammeln und große Unruhen zu provozieren. Laut der Stiftung „Ukrainische Politik“ liegt nach wie vor der Schauspieler und Komiker Wolodymyr Selenskyj bei den Wahlkampf-Umfragen vorne: 16,4 Prozent der Ukrainer wären bereit, für ihn zu stimmen. Ihm folgt die Vorsitzende der Partei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“), Julia Timoschenko, mit 15,9 Prozent. Poroschenko liegt aktuell auf dem dritten Platz (15,5 Prozent).

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Die Ukraine wählt: Nur Oligarchen haben eine Chance” …,

Zur „Ukraine” hier mehr …

 

 

„… Ein Gen für Geschichtsvergesslichkeit gibt es aber bei den deutschen Autobauern ganz bestimmt. …“

 

Daher erscheinen sie auch besonders skrupellos, wenn sie jetzt das Auslaufmodell Dieselmotor retten wollen, indem sie in einer Testreihe Affen und Menschen deren Abgase einatmen lassen um den fraglichen Beweis zu erbringen, dass diese Schadstoffe dank verbesserter Technologie unbedenklich seien.

 

Zu dieser nicht nur in Mitteleuropa epidemischen Amnesie hier mehr …

Siehe auch: „Der 18. Januar ist der Tag an dem … die ‚Euthanasie’-Verbrechen ihren Anfang nahmen.

 

 

„… Politik und Völker­recht. Drei inter­na­tio­nale Völker­rechts­ex­per­tinnen disku­tieren über die Anne­xion der Krim …“

 

… Vor fünf Jahren wurde die Krim durch Russland annektiert. Drei Völkerrechtsexpertinnen aus der Ukraine, Russland und Deutschland diskutieren darüber, wie Völkerrechtsfragen zum Spielball politischer Interessen werden. …

 

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es um eine Sezession und nicht um eine Annexion der Krim handelt.
Das schrieb der Völkerrechtler Prof. Reinhard Merkel am 8. April 2014 in der FAZ: „Hat Russland die Krim annektiert? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine völkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstießen gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des Völkerrechts). Hätte aber Russland wegen dieser Verfassungswidrigkeit den Beitritt der Krim nicht ablehnen müssen? Nein; die ukrainische Verfassung bindet Russland nicht. War dessen Handeln also völkerrechtsgemäß? Nein; jedenfalls seine militärische Präsenz auf der Krim außerhalb seiner Pachtgebiete dort war völkerrechtswidrig. Folgt daraus nicht, dass die von dieser Militärpräsenz erst möglich gemachte Abspaltung der Krim null und nichtig war und somit deren nachfolgender Beitritt zu Russland doch nichts anderes als eine maskierte Annexion? Nein.“
Link: https://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.amp.html

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Der Jurist und Autor Wolfgang Bittner zur ‚Annexion’ der Krim. Anmerkungen zu einem Dauerbrenner” …

… und: „Die Krim-Separation von 2014” …,

… „Die Verleumdung” von Gabriele Krone-Schmalz

 

 

„… Die Annexion der Krim muss man kritisieren. Aber sie rechtfertigt weder Aufrüstung noch Boykotte. Die Türkei tut Schlimmeres. …“

 

In Nordsyrien habe die Türkei «de facto ein Protektorat errichtet». Nach der «türkischen Invasion» stünden «die Zeichen auf Expansion». Von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet treibe die Regierung Erdogan in Nordsyrien «ihr koloniales Projekt» voran.
Darüber informierte der deutsche Journalist Jeseph Croitoru in der NZZ vom 12. März aus dem syrischen Gebiet, das die Türkei militärisch besetzt hält.
Unter dem Titel «Eine kleine Türkei entsteht in Nordsyrien» berichtete Croitoru, dass die Türkei an mehreren Orten als offizielle Währung die türkische Lira eingeführt habe. Auch die Telekommunikation hätten die Türken übernommen. In Schulen, die Schulbücher aus der Türkei benutzen müssen, hätten die Türken die Geschlechtertrennung eingeführt.

Das militärisch besetzte Gebiet an der Grenze zur Türkei, das diese als «Pufferzone» einrichten will, umfasst derzeit rund 6500 Quadratkilometer. Die Türkei ist daran, Richtung Süden eine noch grössere Fläche militärisch zu kontrollieren und zu annektieren.

Es stellt sich schon mal die Frage: Warum soll die Türkei Anspruch auf eine «Pufferzone» haben, nicht aber Russland(?)

 

 

„… Man kann sich aber auch fragen, wo die Grenze überschritten wird, an der unsere Spass- und Zerstreuungsgesellschaft in die Verblödung abdriftet. …“

 

Man könnte es mit Gelassenheit beobachten, wäre da nicht die Möglichkeit, dass uns demnächst zum Beispiel ein Atomkrieg «widerfährt», wenn die Spirale der Aufrüstung mit der derzeitigen Intensität weiterdreht, und dass diese reale Gefahr in unseren Medien weniger präsent ist als die Diskussion darüber, ob man genderneutrale WC bauen muss oder was man gegen den Haarausfall seiner Katze tun kann. Unter Präsident Obama winkte der Kongress Pläne durch, für die Aufrüstung der US-Atomwaffen in den kommenden Jahrzehnten eine Billion Dollar zu budgetieren. Manche Kalten Krieger in Washington faseln bereits von der Notwendigkeit, Trump müsse unter Beweis stellen, dass die USA einen nuklearen Krieg gewinnen können.

 

Auch Psycho-Sé­an­cen bei Ännchen Will helfen nicht wirklich, oder … (… Never … :-) …),

… „ … Greta Thunberg, gerade erst von der Grünen Göring-Eckardt zur Prophetin erklärt, wird mit der Goldenen Kamera geehrt. …— =… alle Macht den Doofen

 

 

„Die Digitalisierung ist ein Experiment an unseren Kindern.“

 

… oder: Das deutsche Menschheitsverbrechen Nr. …???

 

Die holländischen Steve-Jobs-Schulen haben sich auch binnen weniger Jahre unmöglich gemacht und bisher ist noch jedes IT-Gerät im Schuleinsatz irgendwann in der Ecke eingestaubt. Aber klar, die Lage ist ernst. Die “New York Times“ hat vor einem halben Jahr einen Beitrag mit dem Titel „The Gap between rich and poor kids“ gebracht. Danach würden die Reichen dazu übergehen, Bildschirme in den privaten Schulen zu verbieten, während es andererseits staatliche Digitalkindergärten gebe. Immer mehr Kinder aus ärmeren und Mittelstandsfamilien werden demnach an Bildschirmen aufgezogen. Dagegen greife die Elite des Silicon Valley auf Holzspielzeug und den Luxus der menschlichen Interaktion zurück. Google, Apple und Facebook wissen also ganz genau, was sie anrichten.

 

Siehe auch: „… Wenn die Schule nun zum Hauptakteur für die Beschleunigung einer Sklaverei-Gesellschaft für die Wirtschaftswelt wird …” …,

Zu „Bildungsreformen” hier mehr …

 

 

„Siebzig Jahre NATO: Deutschland ist auf die ’schiefe Bahn‘ geraten. …“

 

Stattdessen geht Deutschland in der Europäischen Union hin und schafft unter Frau Dr. Merkel die Grundlagen für die globale Kriegsfähigkeit der Europäischen Union.

In wenigen Wochen wird man sich an die Gründung der NATO vor siebzig Jahren erinnern. Deutschland ist 1955 der NATO als einem Verteidigungsbündnis im europäischen Rahmen beigetreten und nicht einer weltweit agierenden Angriffsformation, zu der die NATO im April 1999 über das neue strategische Konzept in Washington verkommen ist. Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse nach Ende des Zweiten Weltkrieges haben den Maßstab dafür gesetzt, wie das internationale Recht die Welt vor der Geißel des Krieges bewahren sollte. Wenn in diesen Tagen der amerikanische Außenminister Pompeo den Ermittlern des „Internationalen Strafgerichtshofs“ in Den Haag Sanktionen und Visa-Entzug in Aussicht stellt, wenn sie gegen amerikanischen Soldaten wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen ermitteln, sagt das alles. Eine deutsche Generalbundesanwältin hat mögliche Ermittlungen deutscher Strafverfolgungsbehörden wegen in Afghanistan begangener Kriegsverbrechen durch amerikanische Soldaten deshalb abgelehnt, weil die USA ein Rechtsstaat sein würden. Das kann man heute bei Minister Pompeo unter Beweis gestellt sehen.

Luther schrieb über das Wohl der Stadt und das Wohl ihrer Menschen. Damit ist es seit dem 24. März 1999 und dem ordinären Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien vorbei.

Willy Wimmer, 17. März 2019

 

Siehe auch: „… Durch die Verwendung von Uranmunition im Serbienkrieg beging die NATO ein Menschheitsverbrechen. …” …,

… „… Ein deutsch-französischer Vertrag der Kriegsvorbereitung(?) …

 

 

„Donald Trump: «Glaubt mir, das wird alle diese kleinen Probleme zum Verschwinden bringen: Frauenunterdrückung, Kashoggi-Mord, Genozid in Jemen, Korruption, Land-Grabbing, Sexuelle Anschuldigungen, Finanz-Verbrechen, Rechtsbehinderung, wirtschaftliche Rezession … » …“

 

… oder: „Vor dem Irak-Krieg, genau der selbe Ablauf der grossen PR-Maschinerie der oben gezeichneten Kriegstreiber ….” (Aus dem Forum dazu …)

 

Wer’s glaubt, wird selig …

 

 

Zu diesen kollektiven „Amnesien” hier mehr …

 

 

 

„… Wie die Hirnforschung uns das Ich austreiben will. …“

 

… oder: Die „Abschaffung des Denkens im Dienst der Herrschaft” … u.a. …

 

… Über wissenschaftlichen Desillusionismus. …

 

Siehe auch: „Es gibt ja so was wie ein Denkverbot mitten in einer freien Gesellschaft, mitten in einer freien Wissenschaft in Deutschland mittlerweile …

 

 

„… Doch anstatt auch nur einen Bruchteil von all dem zu tun, fantasiert die ‚Friedensmacht Europa‘ vom eigenen Flugzeugträger. …“

 

… Was für ein Hohn, was für eine Pervertierung von Sprache. Was für ein imperialistisches Hirngespinst.

 

Zu „Sprache” hier mehr …,

Zu „Kriegstreiberei” hier mehr …,

… „Krieg und Frieden— und die Kategorie dazu …

 

 

Digi-dioten an die Macht!?

 

… oder: … Die sind da schon(!!!) …

 

Wichtig wäre die Zahl der Lehrer in den Schulen drastisch zu erhöhen. Und dann zu versuchen so individuell wie möglich auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und nicht auf die Bedürfnisse der Industrie.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Bildungsimpuls Old Germany …” …,

… „Schulstudie aus Finnland: Grenzen des digitalen Unterrichts” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„… «Die Menschenrechte leben» Friede herrscht nicht, er muss gestiftet werden – Teil 2 …“

 

… oder: Im Nachgang des Göttinger Friedenspreises 2019 …

 

[ Zu Teil 1: „Frieden herrscht nicht, er muss gestiftet werden – 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte …” ]

 

… Abschaffung des Denkens im Dienst der Herrschaft

Das ist unsere bittere Realität: Wir leben unter der Herrschaft einer Ideologie, die beansprucht, alle Wissenschaften in ihr universelles Weltbild aufzusaugen: Es gebe keinen Unterschied zwischen belebter und unbelebter Materie, es gebe nur Systeme. Bereits die Verbindung zweier Atome zu einem Molekül sei ein informationsverarbeitender Prozess, ein «Lern»vorgang. Bateson nannte das sogar allen Ernstes einen «geistigen Vorgang». Atome, Moleküle, Steine, Berge, Pflanzen, Organe, Organismus, Individuum, Ehe, Familie, Gemeinde, Kanton, Bund, Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung usw. – alles lernende (=informationsverarbeitende) ­Systeme, wurde behauptet.5 Damit fing es an: Lernen, menschliches Denken wird dabei dem Heizungsthermostaten gleichgesetzt, der bei Erreichen eines programmierten Sollwertes (gleich «Information») automatisch das Einstellen der Heizung bewirkt («Info-Verarbeitung» = «Lernen»).
Aus dieser Wurzel entstand in den siebziger und achtziger Jahren ein ganzer Baum von Spielarten: Spieltheorie, Synergetik, Chaostheorie, autopoietische (selbstregulierende) Systeme, Systembiologie, Soziobiologie, Tiefenökologie (Gaia-Theorie) bis hin zu Esoterik und New-Age-Lehren, um nur die wichtigsten zu nennen. Alles aus der Annahme: Alles auf der Welt sei ein «System» mit «Rückkopplung», ein «Regelkreis».6 Ein Teil davon wurde in der Psychologie zum Beispiel fruchtbar angewendet und hat mit dem anderen historischen Strang nichts zu tun.
Der grössere Teil aber wurde unter US-amerikanischer Leitung als Soft-Power-Techniken eingesetzt. Der österreichische Physiker Heinz von Foerster, Teilnehmer der sogenannten Macy-Gruppe,7 bekam zu diesem Zweck ein eigenes von der US-Army ­finanziertes Labor: das Biological Computer Laboratory (BCL), wo er Denkabläufe im Computer nachbauen wollte.8 So schuf er die Grundlagen des Konstruktivismus: Es gebe keine Realität, sie sei nur eine Konstruktion unseres – zum Computer degradierten – Gehirns.9 Die hochkomplizierten Vorgänge in Natur und Gesellschaft wurden auf extrem einfache Rechenformeln reduziert. Aus diesen einfachen Formeln stellte man «Modelle» her, die man vom Computer berechnen liess.10 Das war dann die (konstruierte) Realität oder was vom Menschen noch übrigblieb, wenn man ihn zur Maschine erklärt.

( Alles und die Anmerkungen im Original … )

 

 

„… Mit anderen Worten: Wir alle schauen nicht nur mehr oder weniger fasziniert zu, wie die eigene Sprache Stück für Stück vor die Hunde geht. …“

 

… oder: Wenn auch bei ganz realen Cicero-Redaktoren die Denk-Qualität — ja, wie ist!?        ( Siehe auch hier … )

 

Nein, wir bezahlen auch noch dafür. Gendergerecht nennt man dieses umgenudelte Deutsch mit grossem „Binnen-I“, Schrägstrich-Annex, Sternchen-Anhang und was nicht noch alles mehr.
……………………………………………………….

Gender-Sprach-Kreuzzug bei Leseschwäche

Die Hoffnung darauf ist gross, der Glaube daran indessen klein. Findet der Gendersprachen-Kreuzzug doch in einer Zeit statt, in der es um die Sprach- und Ausdrucksfähigkeit von Schülern in Deutschland immer schlechter bestellt ist. Erst kürzlich lösten Lehrerverbände, Sprachwissenschaftler und Philologen Alarm aus wegen der immer mehr abnehmenden Leseverständnis und Schreibausdrucksfähigkeit der Schüler. Und in Betrieben (also dort, wo es Arbeit gibt), nicht zuletzt in den qualifizierten Handwerksunternehmen, klagt man über immer mehr junge Leute, die zwar Ausbildungsplätze suchten, aber einfach nicht ausbildungsfähig seien, weil sie u. a. nicht einmal die Grundbegriffe des Rechnens und Schreibens beherrschten.

An diesem Punkt ist Absurdistan endgültig erreicht. Ein Land und seine Bevölkerung besitzen so gut wie keine Rohstoffe – bis auf einen: Bildung. Und sie leben vom Erzeugen und Verkaufen hochentwickelter Produkte. Trotzdem erlauben sie sich den Luxus, wichtige Energien zu vergeuden mit sinnlosem Gelaber und regelrechten Kriegen um Worte und Doppelnamen. Der alte römische Politiker und Philosoph Marcus Tullius Cicero hatte schon lange vor unserer Zeitrechnung geklagt: „o tempora, o mores. Quem rem publicam habemus“ – O Zeiten, O Sitten. Was haben wir bloss für einen Staat“. Leider ist weit und breit kein moderner Cicero zu erblicken

 

Siehe auch: „Bildungsimpuls Old Germany – von auf  – oder ganz hinter dem Mond …” …,

… „Staatlich beförderte Volksverdummung …

 

 

„… Es tut verdammt weh, erleben zu müssen, wie sich Menschen, »Demokraten« so instrumentalisieren lassen(!) …“

 

… oder: Nicht nur Göttinger Denk-Qualität 2019: ‚Wir rasen wieder zum KWP — und warten auf des Führers Ansprache, oder …’

 

Das tut weh

Zu jW vom 8.3.: »Kritik unterbunden«

Als Trägerin des Göttinger Friedenspreises 2015 frage ich mich, warum es nicht damals schon Protest wie jetzt bei der Verleihung an die »Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost« gab, wo ich doch als »kriminellste Seniorin« bekannt bin, die bundesweit Sachbeschädigungen auch gegen öffentlich lange sichtbare judenfeindliche Hassbotschaften begeht (indem die Leserbriefschreiberin entsprechende Schmierereien entfernt, jW). Ich selbst war schon Zielscheibe von (…) Verleumdungskampagnen dieser Art! Dabei kann ich unter Beweis stellen, dass niemand von denen, die lauthals »Antisemitismus« schreien, so viele antisemitische Hassbotschaften in all den vergangenen fast 33 Jahren entfernt hat. Wer meint, mit »Sonntagsreden« (…) das Erforderliche gegen Antisemitismus getan zu haben, der irrt gewaltig! Menschenrechte einzuhalten gilt für alle, auch für Israel! Sie gelten selbstverständlich auch für die Palästinenser! Es kann und darf nicht sein, dass, wer für Menschenrechte einsteht, Ziel einer Hetzkampagne wie dieser wird! Es tut verdammt weh, erleben zu müssen, wie sich Menschen, »Demokraten« so instrumentalisieren lassen!

Irmela Mensah-Schramm, per E-Mail

 

Siehe auch: „Bildungsimpuls Old Germany – von auf  – oder ganz hinter dem Mond …

 

 

„Wer braucht einen euro­päi­schen #Kanon?“

 

… Was sind europäische Traditionen – und wie sollten wir mit ihnen umgehen? Wäre ein Kanon dafür eine gute Idee? Über Fallstricke eines Begriffs in der öffentlichen Diskussion. …

 

Siehe auch: „Staatlich beförderte Volksverdummung …

 

 

Staatlich lancierte Gleichschaltungsversuche haben ganz, ganz kurze Beine, oder … (II) …

 

… oder: „Göttingen soll sich schämen!” …

 

Andreas Zumach zu den Antisemitismusvorwürfen gegen den Friedenspreisträger „Jüdische Stimme” …

 

Quel courage et quelle belle détermination. Et ce, malgré les pressions de lobbies pro israéliens et d’associations proches La fondation du prix Goettinger pour la paix ne se laisse pas intimider. «Nous ne voulons pas être les otages de la politique israélienne». La fondation refuse que la critique de la politique d’occupation des territoires palestiniens par Israël soit considérée comme de l’antisémitisme. Il faut saluer le courage des personnalités juives qui osent s’engager pour une paix juste au moyen orient. Ils sont les dignes héritiers d’écrivains courageux eux aussi comme Amos Oz et Aaron Appelfeld.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Verleumdungen linker Antisemiten gegen die Jüdische Stimme

 

 

„… Warum trägt die Waldorfschule (z.B. Göttingen etc. …) dann den Namen der Firma Waldorf-Astoria-Tabake (?) …“

 

Ja, man muss es wohl so sehen, dass ein solches Bildungswesen nicht selber auch Teil der Wirtschaft ist.
Dann gehört eine Betriebsschule für die Kinder der Mitarbeiter auch nicht zum Betrieb selber.
Warum trägt die Waldorfschule dann den Namen der Firma Waldorf-Astoria-Tabake (?) …

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „… Schau Dir die Waldorf-, Rudolf Steiner-Schule(n) genau an: Wer ‚regiert’(!?) …

 

 

„Abschaffung der Nationalstaaten als Einstieg in die Eroberung Europas …“

 

… oder: Geographie nicht erst ‚auf CDU mit zukünftigem muslimischen Bundeskanzler …’ ( Wer’s glaubt, wird selig. )

 

Es geht sowohl Emmanuel Macron als auch Annegret Kramp-Karrenbauer und damit Angela Merkel um die Abschaffung der Nationalstaaten, deren Bürger nach Vorstellung der AKK daran mitarbeiten sollen: „Eine Neugründung Europas geht nicht ohne die Nationalstaaten.“ Anders ist es nicht zu erklären, daß die Nationalstaaten in der langen Epistel nur einmal erwähnt werden.

Die Bezeichnung der EU als Europa impliziert den Anspruch auf die restlichen 5.758.000 km². Größenwahnsinnig ist nicht nur Emmanuel Macron!

 

Siehe auch: „… Was für ein Gesellschaftsverständnis steht hinter solchen herrischen Forderungen(?) …” …,

Zur „EU” hier mehr …,

Zu „Europa” hier mehr …

 

 

Harold Pinter: KUNST, WAHRHEIT & POLITIK

 

 

Da ich immer wieder grossartigen Künstlern im weitesten Sinn begegne und Dämonien laut denkende Politiker wahrnehmen muss – vielleicht geht es Ihnen, werte Leserin, werter Leser ähnlich – , erinnerte ich heute der

 

 

Nobel-Vorlesung Harold Pinter’s

KUNST, WAHRHEIT & POLITIK

 

 

 

 

„… Trotz aller Verhinderungsversuche konnte der «Göttinger Friedenspreis» am Samstag feierlich übergeben werden. …“

 

Was wurde erreicht?

Infosperber hat darüber berichtet – hier und hier – und hätte fast drei Wochen lang jeden Tag darüber berichten können. Der von der Dr. Roland Röhl Stiftung gestiftete «Göttinger Friedenspreis», der seit 1999 jedes Jahr an eine Organisation oder an eine einzelne Person verliehen wird, sollte in diesem Jahr, so hat es die dafür zuständige Jury der Stiftung beschlossen, an die Vereinigung «Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.» gehen. Das aber sollte verhindert werden

 

Siehe auch: „Verleumdungen linker Antisemiten gegen die Jüdische Stimme

 

 

Staatlich lancierte Gleichschaltungsversuche haben ganz, ganz kurze Beine, oder …

 

… oder: „Leuchtturm” – oder Armleuchter, das ist hier die Frage …

 

Wenn rechts auch radikal rechtswidrig bedeutet, dann ist die Bundeswehr mit ihren „Einsätzen“ in anderer Menschen Länder schlicht rechtsradikal: Von der politischen Führung bis in die umsetzenden Stäbe der Armee. Dass sich dann dieser oder jener Soldat ganz offen und ohne demokratische Tarnung als rechtsradikal inszeniert, darf nicht erstaunen. Der Abschirmdienst kann die Soldaten nun mal nicht gegen die verfassungswidrigen Tendenzen und Handlungen der politischen Führung abschirmen.

 

Siehe auch: Die „Geschichte” des Göttinger Friedenspreises 2019 …,

Die unbekannte Geschichte um den Bückeberg, die auch heute – warum wohl(?!) – besser unbekannt bleiben soll.  

 

 

Trumps Deals mit Old Germany und anderen …

 

… Trump will noch mehr Geld für Kriege und völkerrechtwidrige Interventionen

Nach Berechnungen, die zurzeit von der Trump-Administration angestellt werden, sollen die Stationierungsgebühren für die US-Truppen vollständig plus einen Aufschlag von mindestens 50% von Deutschland und den anderen Ländern, in denen sich US-Basen befinden, bezahlt werden.1 Statt bisher 1 Milliarde Dollar (28% der Stationierungskosten) pro Jahr, die Deutschland ohnehin schon bezahlt, wären es ca. 6 Milliarden (150% der Stationierungskosten), bei „gutem Benehmen“ nur bis zu 4 Milliarden (100%). Bei „gutem Benehmen“, wenn Deutschland besonders unterwürfig oder wenn es sich besonders kriegswütig und völkerrechtswidrig verhält, würde der Aufschlag erlassen bzw. reduziert.

6 Milliarden Dollar dafür, dass  niemals ein Bewohner dieses Landes im US-Militärkrankenhaus bei der Air Base Ramstein behandelt wird, für die Intensivierung der völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze, für US/NATO Interventionseinsätze, für die massive Zerstörung der Umwelt und die Vergiftung der Bevölkerung, für noch mehr Verkehrstote durch US-Soldaten, ohne dass sie von der deutschen Justiz dafür zur Rechenschaft gezogen werden können – Milliarden für weltweite Kriege.

Wir sagen tausendmal nein! Das Geld brauchen wir für Schulen und Kitas, sozialen Wohnungsbau, Krankenhäuser, öffentlichen Nahverkehr, kommunale Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischen Umbau, Klimagerechtigkeit – aber bestimmt nicht für Kriege.

Der Truppenstationierungsvertrag mit den USA muss gekündigt werden!

Das Geld, das wir für die Stationierung ausländischer Truppen bezahlen sollen, würde mehrfach für die Konversionsprogramme (Umstellung vom Militärischen ins Zivile) für Ramstein und die anderen Militärbasen reichen.

Nein zu dieser Vasallentreue – oder lassen gemeinsame imperiale Interessen an einer westlichen ökonomischen und militärischen Dominanz die Bundesregierung, entgegen den Interessen der Bevölkerung, noch tiefer für die Mächtigen der USA und ihre gemeinsamen Kriege in die Tasche greifen?

Durch Untätigkeit (oder noch weniger mit Vertrauen in diese Bundesregierung) wird sich dies alles nicht verhindern lassen, aber wir haben mehr und neue Chancen für einen starken Protest. Deshalb sind die Ramstein Protestaktionen dieses Jahr vom 23. bis 30. Juni so wichtig.

Mit neuen Argumenten, mit noch mehr Empörung in der Bevölkerung, mit einem klaren Nein zum „Trumpschen Bereicherungsdeal“, können wir es schaffen: Die Air Base Ramstein und alle US-Basen müssen geschlossen werden – um des Friedens willen und nun auch wegen unseres Geldes. Aufmüpfig statt unterwürfig, Zivilcourage statt US-Kriegstreue, das ist die Herausforderung auch an die Bundesregierung!

Reiner Braun und Pascal Luig vom Koordinierungskreis der Stopp Air Base Ramstein Kampagne

1 siehe Presseberichte:
https://www.waz.de/politik/europaeer-sollen-fuer-stationierung-von-us-truppen-zahlen-id216626483.html

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/nato-vor-der-zerreissprobe-100.html

https://www.washingtonpost.com/world/national-security/trump-invokes-new-demand-for-extracting-billions-of-dollars-from-us-allies/2019/03/09/d472b9cb-09d5-481e-9475-291378986dbb_story.html?utm_term=.9c2198e48fee

 

Mehr Informationen unter: www.ramstein-kampagne.eu

 

Siehe auch: „Bildungsimpuls Old Germany – von auf – oder ganz hinter dem Mond …

 

 

Heute vor 10 Jahren …

 

… am 11. März 2009 …

 

 

„Göttinger Friedenspreis 2019: Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“

 

Dort die Rede der Preisträgerin und die Laudatio …

 

BIB Aktuell #56: Göttinger Friedenspreis: Bericht, Videos und eine Moritat

BIB-Gründungsmitglied Nirit Sommerfeld hielt Laudatio

 

 

… Zur diesjährigen „Geschichte” dazu hier mehr …

 

Beides dokumentiert auch auf Lebenshaus Alb e.V.

 

 

„Die Zerstörer der EU und Europas als Erben von Jean Monnet“

 

„Dieser merkwürdige Herr Monnet”.

Er beschreibt den Verfechter der Globalisierung, der „im Dienst internationalistischer und technokratischer Ideen stand. Der Weg Jean Monnets, des internationalen Finanziers und ‚Vaters Europas’ ist zu sehen in der Dynamik eines hundertjährigen Projektes der Globalisierung. Jean Monnet glaubte auch, die universelle Brüderlichkeit von morgen zu begründen, in dem er die Zukunft ausgehend von der wirtschaftlichen Dimension erbaute, und machte sich damit zum Leugner der außerordentlich spirituellen Wirklichkeit der Menschheit. Seiner materialistischen Vision fehlte diese Transzendenz, die den Menschen erhebt, und die ein globalistisches Ideal nicht kennt.”

 

Siehe auch: „Die Zentrifugalkräfte, die uns in Europa zu zerreißen drohen, einzufangen …” …,

… „Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Kunst macht sichtbar.

 

 

„Todesstaub – Made in USA: Uranmunition verseucht die Welt“

 

… oder: Ausführliche Buchbesprechung auf INFOsperber …

 

Der Dokumentarfilmer und Autor Frieder Wagner hat in den Kinderkrankenhäusern des Irak Bilder des Schreckens gesehen und aufgenommen. In seinen Filmen „Deadly Dust – Todesstaub“ (2007) und „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“ (2003) berichtet er über die Vertuschungsstrategie der Militärs, der Industrie und von Regierungen, aber auch jener der Medien und der Politik. Seine jahrelange Beschäftigung mit dem Thema führte ihn zu den verseuchten Kriegsschauplätzen, wo er gemeinsam mit dem deutschen Arzt Siegwart-Horst Günther (1925–2015) wichtige Fakten zutage förderte, die nun erstmals in Buchform erscheinen. Darin sind auch Aufzeichnungen über die fatalen Folgen des Auslandseinsatzes von deutschen Bundeswehrsoldaten enthalten.

 

Siehe auch: „… Ein deutsch-französischer Vertrag der Kriegsvorbereitung(?) …” …,

… „… Wer schlägt die Trommel(?) …” …,

… „… Kriegstreibereien …

 

 

„… Dafür muss Frieden wieder zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft werden. …“

 

… oder: „… Ich bin überzeugt, dass der Klang dieser Töne ihr Herz und ihren Verstand öffnen wird und es Wege zu einem friedlichen Miteinander gibt – hier in Göttingen, in Deutschland und auch in Israel und Palästina. Wenn wir es alle wollen, ist es kein Traum. …

 

Aus Furcht vor Russland, als Reaktion auf den Irrsinn eines »America first« oder aus Angst vor Gewalt und Terror kommen die Gespenster des Kalten Krieges zurück. Der neue Rüstungswettlauf ist keine Drohung mehr, sondern bereits harte Realität. Deutschland kann in der Entspannungspolitik zwischen Ost und West im Rahmen der Europäischen Union eine führende Rolle einnehmen. Dafür muss Frieden wieder zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft werden. Genau dafür setzen sich die Herausgeber Michael Müller, Peter Brandt und Rainer Braun ein, die mit ihrem Aufruf die aktuellen Perspektiven einer neuen Friedens- und Entspannungspolitik ausloten und entwickeln. Mit Beiträgen von Heinrich Bedford-Strom, Frank Bsirske, Gabriele Krone-Schmalz, Harald Welzer, Norbert Lammert, Götz Neuneck, Iris Berben, Gerhart Baum, Ernst-Ulrich von Weizsäcker u.v.a.

 

Siehe auch: „Krieg und Friedenund die Kategorie dazu …

 
 

 
 
 

„Mit so einem offenen Diskurs hätte Göttingen eine Leuchtturmfunktion“ …

 

„Leuchtturm”: Watt datt denn!?

 

… Friedenspreis 2019 wird in Galerie Alte Feuerwache verliehen

Der Friedenspreis 2019 wird am Sonnabend, 9. März, dem Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ aus Berlin verliehen. Die Preisverleihung beginnt um 12 Uhr in der Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4. Dorthin wurde die Preisverleihung verlegt. Räume in Gebäuden von Stadt und Universität wurden der Stiftung nicht zur Verfügung gestellt, nach der Kritik an dem Preisträger und dem Rückzug von Stadt und Universität Göttingen an der Beteiligung. Anfragen der Stiftung, in Göttingen kirchliche Räume, die Aula einer Privatschule, Kino- oder Hotelsäle zu mieten, wurden nach Angaben von Rudolf Scholten, Mitglied im Göttinger „Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern” Absagen erteilt. Die Stiftung Dr. Roland Röhl verleiht seit 1999 den Göttinger Friedenspreis. Er fördert die Konflikt- und Friedensforschung und ist mit 3000 Euro dotiert.

 

Die Laudatio von Nirit Sommerfeld am 9.3.2019 und mehr …

Siehe auch: A. ZumachAntisemitismus-Debatte um Preisträger Jüdische Stimme ist ‚unehrlich’ und ‚schädlich’” …,

Prof. Irene Schneider Uni Göttingen an die Präsidentin der Uni Göttingen …,

… „… Die im Zusammenhang mit der Göttinger Friedenspreisverleihung erhobenen Antisemitismus-Vorwürfe gehen ins Leere. …” …,

… „… Stadt und Universität Göttingen entblödeten sich nicht, Inhabern anderer Räumlichkeiten Textbausteine vorzuschreiben, mit denen auch sie der Verleihfeier den ihr gebührenden Raum verweigerten. …” …,

… Apropos: „Hätte — ‚Müsste, sollte, könnte, ja genau ! Und wer machts ?’

 

 

EUropa: „… Das ist wirklich eine einzigartige Verkennung der Tatsachen, wenn nicht eine Lüge(!) …“

 

The Telegraph meinte, die Brexiteers müßten Emmanuel Macron dankbar sein: „Seine Vision für Europa zeigt, warum wir austreten müssen.“

Außenminister Jeremy Hunt wird als einzige offizielle Stimme zitiert: Die Brexiteers hätten nicht auf Grund von Lügen für den Austritt gestimmt. Das ist die Antwort auf Emmanuel Macron, der ein ganzes EU-Land beleidigt; denn man kann gewiß sein, daß auch die Remainer sich angesprochen fühlen.

Der Gipfel des Mißverständnisses über Europhilie und Europhobie ist erreicht bei der Einschätzung der Reaktion des Viktor Orban. Schon mein Lokalblatt L’Indépendant, fest in Händen von Sozialisten, ist reingefallen: „Der Essay von Emmanuel Macron über Europa ist am Dienstag insgesamt begrüßt worden in der EU, sogar durch den ungarischen Premierminister.“

Das ist wirklich eine einzigartige Verkennung der Tatsachen, wenn nicht eine Lüge!

Laut dem Figaro kommentiert Viktor Orban: Dieser Essay „könnte die Einführung einer ernsthaften Debatte kennzeichnen … Viel bedeutsamer als unsere divergierenden Meinungen, ist diese Initiative ein guter Start zu einem konstruktiven und ernsthaften Dialog über die Zukunft Europas.“

Wenn man weiß, was ansteht in der EU, wo Manfred Weber eben dabei ist, die Partei Fidesz aus der EVP zu werfen, ahnt man, worum es geht: Viktor Orban wird den Anfang vom Ende der EU einläuten!

 

Siehe auch: „Macron oder de Gaulle: das ist die ungelöste europäische Frage” …,

… „Krieg und Frieden

 

 

„Sven Böttcher: Rette sich, wer kann. Das Krankensystem meiden und gesund bleiben, Taschenbuch 1. Februar 2019, Westend Verlag.“

 

… Lassen wir uns unsere Fähigkeit zur Melancholie nicht nehmen. Sie ist Voraussetzung für unser Glück. …

 

Siehe auch: „Wer lacht und glücklich ist, bekämpft sich nicht, führt keine Kriege.

 

 

Göttingen 2019: „… Was ist das für eine Universität!“

 

… oder: Der Berner Göttinger Albrecht von Haller wäre heute hier Mitglied, keine Frage …

 

Dass die Stadtverwaltung Göttingens und ihre Sparkasse sich nicht an einer Kampagne die Finger verbrennen wollen, die nicht die ihre ist, kann man noch verstehen. Dass aber eine Universität mit Stolz auf ihre traditionell liberale Rolle sich nicht in der Lage sieht, Stellung zu nehmen, oder, wenn die Leitung sich nicht in der Lage sieht, wenigstens eine öffentliche Debatte zu organisieren, dass sie einfach stumm bleibt!

Was ist das für eine Universität!

 

Und da gab es den Prof. James Franck, 1921-34 Professor der Experimentalphysik an der Universität Göttingen und Direktor am II. Physikalischen Institut, der »in einem Brief an das Wissenschaftsministerium […] am 17. April 1933 aus Protest gegen die Entlassung jüdischer Wissenschaftler darum [bat], von seinen Pflichten als Ordentlicher Professor entbunden zu werden. Er selber war als Wissenschaftler jüdischer Abstammung durch das „Frontkämpferprivileg“ geschützt, das Teilnehmer des 1. Weltkrieges von Entlassungen ausnahm. Francks Hoffnung, weitere Kollegen würden seinem Beispiel folgen, wurde enttäuscht. Zweiundvierzig Göttinger Wissenschaftler kritisierten Francks Ersuchen in einem offenen Brief als „Sabotageakt“.

Die Briefe, der Artikel aus der Göttinger Zeitung sowie weitere Dokumente sind -zum Teil in Auszügen- abgedruckt in den Göttinger Universitätsreden 86 „Exodus Professorum“.« ( Quelle und weitere Info dazu hier … )

Seine Sekretärin, die nach der Veröffentlichung seines Aufrufs im Institut am Telefon saß, und einen Ansturm von Anrufen aus dem ganze Reich erwartete, war zutiefst enttäuscht, daß niemand, aber auch niemand anrief.

Wo ist heute der Professor James Franck an der Universität Göttingen?

( Beides aus dem Forum dazu … )

 

Mehr zur „Geschichte” um den Göttinger Friedenspreis 2019 hier …,

… „Die Propaganda-Waffe: Fragwürdige Antisemitismus-Vorwürfe sollten die Preisverleihung an eine jüdische Menschenrechtsgruppe verhindern.” …,

Zu „Propaganda” hier mehr …

 

 

“ … Was Rußland angeht, immerhin ein europäischer Staat, der aber nicht als solcher gemeint ist, sondern als Feind, dem abgesprochen wird, zu Europa zu gehören …“

 

… oder: „… Kommt von Eurem hohen Ross herunter!” … u.a. …

 

Im Text geht es um die „Europawahl“, obgleich nur in der EU gewählt wird. Die Aneignung ganz Europas hat nach Landsmann Napoléon zuletzt Adolf Hitler versucht und ist damit gescheitert, aber er hat wenigstens darum gekämpft und nicht nur Sprüche geklopft. Die Zerstörung der Nationalstaaten ist nicht so einfach, mon Président ! Da nützt auch keine in 22 Sprachen geforderte Einrichtung einer Agence européenne de protection des démocraties, einer EU-Zensurbehörde, um die Bürger der EU auf Linie zu bringen und ihre Kritik an der EU, am Islam und an der zügellosen Einwanderung als „Haßreden“ zu denunzieren.

Was Rußland angeht, immerhin ein europäischer Staat, der aber nicht als solcher gemeint ist, sondern als Feind, dem abgesprochen wird, zu Europa zu gehören, Rußland bezichtigt er unausgesprochen der Finanzierung von Parteien der EU und der Einmischung in deren Angelegenheiten. Er will „unseren Kontinent schützen“ durch eine gemeinsame Grenzpolizei mit britischer Beteiligung, zur Regelung der Einwanderung eine „Europäische Behörde für Asyl“ schaffen, un office euopéen de l’asile, seit seinem Amtsantritt sein Wunsch, einen „Vertrag über Verteidigung und Sicherheit“ abschließen sowie eine „Europäische Klimabank“ zur Finanzierung des „ökologischen Überganges“ einrichten.

Marcelo Wesfreid schreibt in seinem Artikel, daß Emmanuel Macron der Bundeskanzlerin von seinem Brief berichtet und die nichts dagegen einzuwenden gehabt hätte. Sie wird ihn noch symbolischer einschätzen als den Vertrag von Aachen. Die 26 anderen Staaten zählen eh nicht sonderlich – und er nicht bei ihnen.

 

Siehe auch: „… Bundesregierung im Rüstungswahn …” …,

„… Macron ist Präsident von Frankreich und so handelt er auch. Talk global, act local – Sein Focus liegt auf Frankreich – Europa ist ein Werkzeug. Schade, dass solche Politik in Deutschland so selten durchschaut wird.” (Aus dem Forum dazu …) …,

… „Todbringender Wahnsinn, sich mit Russland anzulegen” …,

… „Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Wohin Deutschland?

 

 

Konstantin Wecker: „… Meine große Bitte an Sie ist: Unterstützen auch Sie den Versuch, dass in Göttingen ein solches Zeichen der Mitmenschlichkeit gesetzt werden kann …“

 

– mit all Ihrer Unterstützung wie in den Jahren zuvor! Bitte sorgen Sie mit aller Kraft dafür, dass es wieder zum Frieden kommt um die Verleihung dieses Friedenspreises – auch von Ihrer Seite aus!

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Wecker

 

Zu dieser „Geschichte” um den Göttinger Friedenspreis 2019 hier mehr …

 

 

„… Die Schäden, die durch die unbedachte und allein von finanziellen Interessen forcierte Einführung digitaler Medien verursacht werden, sind unübersehbar. …“

 

… oder: Lass Dich nicht von Doofen und/oder Menschheitsverbrechern ‚regieren’ …

 

Die Einführung von Netzwerken, Lernprogrammen und der notwendigen Hardware ist ein Milliardengeschäft. Forschungsergebnisse, welche die Einführung dieser unheimlichen Technik untermauern könnten, gibt es nicht. Dennoch wird über die Medien immer wieder versucht, uns einzureden, dass nur mit der umfassenden Digitalisierung der Schulen unsere Zukunft als Bildungsnation gesichert werden kann. Dabei ist es genau umgekehrt.
In anderen Ländern wurden bereits Konsequenzen gezogen. Erstaunt konnten die Zuhörer zur Kenntnis nehmen, dass mittlerweile alle hochgelobten «Steve-Jobs-Schulen» in den Niederlanden geschlossen worden sind. Sie galten als digitales Vorbild für den «Ausstieg aus der Kreidezeit». In Australien wurden im Jahr 2012 nach einem Absacken im Pisa-Ranking etwa 2,4 Milliarden australische Dollar in die Laptop-Ausstattung von Schulen investiert. Seit 2016 werden sie wieder eingesammelt. Die Schüler haben alles damit gemacht, nur nicht gelernt. Ähnliches geschieht in Südkorea, Thailand, den USA und der Türkei.
Auch in Deutschland ist keine Schule per Gesetz verpflichtet, ein WLAN aufzubauen. Kein Lehrer kann verpflichtet werden, Medien einzusetzen, die er nicht einsetzen will. Die Eltern können an den Elternabenden nach dem pädagogischen Konzept fragen, wenn die Computerprogramme die Führung beim «selbstgesteuerten Lernen» übernehmen sollen.
Es ist höchste Zeit, eine Trendwende einzuleiten. Zu Beginn seines Vortrags zitierte Peter Hensinger aus einer Studie über die Veränderung des Freizeitverhaltens von Jugendlichen. Innerhalb von nur 5 Jahren nahm die Smartphone-Nutzung um 75 % zu. Im gleichen Zeitraum nahmen andere Aktivitäten ab: mit Kindern spielen um 13 %, mit Eltern/Grosseltern treffen um 19 %, mit Freunden zu Hause treffen um 29 % und einladen/eingeladen werden um 42 %. Die Schäden, die durch die unbedachte und allein von finanziellen Interessen forcierte Einführung digitaler Medien verursacht werden, sind unübersehbar. Eltern und Lehrer, die das verhindern wollen, haben alle guten Argumente auf ihrer Seite.

 

Siehe auch: „Timo Daum »Die Künstliche Intelligenz des Kapitals« …” …,

… „… Die Schule steht nicht außerhalb des gesellschaftlichen Ganzen, aber sie kann einen Beitrag dazu leisten, das Ganze zu verändern. Momentan tut sie das Gegenteil.

 

 

„Göttinger Friedenspreis Stiftung Dr. Roland Röhl“ …

 

… oder: „Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion.” Goethe, Zahme Xenien IX

 

 

… Die Verleihung des Göttinger Friedenspreises 2019 an den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.” erfolgt am 9. März ab 12:00 Uhr in einer öffentlichen Festveranstaltung in der 

Galerie Alte Feuerwache

Ritterplan 4, 37073 Göttingen

 

 

Siehe auch: „Rechts-Ruck an deutschen Universitäten(!?)” … u.a. …,

… „… daß wir den Glauben der Nationalsozialisten nicht teilen können. …” …,

„Die Stadt Göttingen selbst ist schön, und gefällt einem am besten, wenn man sie mit dem Rücken ansieht.” …

 

 

 

„Anti­deut­sche #Romantik. Wie die AfD die Romantik spaltet, um sie zu regieren …“

 

Zu den geschichtspolitischen Strategien der AfD gehört die Selbstverlängerung in die Romantik. Kaum etwas könnte beim näheren Hinsehen absurder sein, denn in der Romantik sieht man alles, was die AfD gerne ausschliessen würde.

 

Siehe auch: Link zum zitierten NZZ-Artikel – „… Das ist antideutsch.” …,

„Über die Deutschen …” … u.a. …

 

 

„ABRÜSTEN statt aufrüsten“ (II) …

 

… oder: Nur ganz Schwache und ‚Kranke’ brauchen „Waffen”

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

dieser Newsletter 05 – März 2019 steht ganz im Zeichen der Dokumentation unserer Aktionskonferenz vom 10. Februar 2019 in Frankfurt/Main.

Neben den Videos von den Redebeiträgen gibt es auch eine kleine Presseschau. …

 

 

„Kontroverse um Göttinger Friedenspreis: Betrachtung aus wissenschaftlicher Sicht“

 

… oder: Wissenschaft!? — Watt datt denn!?

 

Eigentlich wollten die Stadt, Universität und Sparkasse Göttingen am Samstag, den 9. März, die Vergabe des Göttinger Friedenspreises der Dr. Roland-Röhl-Stiftung feiern. Eigentlich. Denn nachdem bekannt wurde, dass die Jury den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ zum Preisträger auserkoren hatte, kam von vielen Seiten Kritik auf. Aufgrund von Verbindungen zur „Boycott, Divestment and Sanctions“-Bewegung (BDS) wird dem Verein Antisemitismus vorgeworfen. Auch der Präsident des Zentralrats der Juden äußerte sich ablehnend zur Jurywahl. Zugleich verteidigten viele Privatpersonen und der Juryvorsitzende Andreas Zumach den Verein. Inzwischen haben Stadt, Universität und Sparkasse Abstand vom Friedenspreis 2019 genommen und ihre Unterstützung zurückgezogen. Um die Kontroverse aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten, hat Jennifer Bullert mit dem Publizisten Prof. Dr. Micha Brumlik vom Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg gesprochen. … ⇒

 

Die Jury des Göttinger Friedenspreises weist die Forderung des Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, zurück, die Entscheidung der Vergabe des Preises an den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ zurückzuziehen. Die Veranstaltung werde wie geplant am 9. März in Göttingen stattfinden, teilte der Vorsitzende der Jury des Friedenspreises, Andreas Zumach, mit. Neuer Ort ist laut der Stiftung Dr. Röhl die Galerie Alte Feuerwache. Zumach wies darauf hin, dass Felix Klein, sowie der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Göttinger Stadtrat, Felicitas Oldenburg, herzlich zu der Veranstaltung eingeladen seien. Zumach sagte weiter, er würde es begrüßen, wenn Klein, Schuster und Oldenburg dem Vorschlag nachkämen, in einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit der Vorsitzenden der Jüdischen Stimme, Iris Hefets, und der Laudatorin der Preisverleihung, Nirit Sommerfeld, über die Voraussetzungen für den Frieden in Nahost und Judenfeindlichkeit in Deutschland zu diskutieren. Bisher verweigerten sie sich diesem Vorschlag, das Diskussionsangebot von Seiten von Frau Hefets und Frau Sommerfeld läge bereits seit über zehn Tagen vor.

 

Zum „Göttinger Friedenspreis” hier mehr …,

wie auch auf Lebenshaus Schwäbische Alb …

 

 

„… Während Europa der Ukraine noch immer hofiert, beginnen sogar die USA die ukrainische Neonazi-Szene zu erkennen. …“

 

… oder: „… Die Vernunft in Deutschland, sie schläft nicht nur, sie schnarcht, und sie schnarcht laut …

 

Was man endlich auch in einer europäischen Zeitung lesen können möchte, kann man jetzt in «The Nation», einer US-amerikanischen Publikation, lesen. Und Achtung, es ist nicht einfach ein Bericht eines Journalisten, der ein bisschen eine andere Meinung oder eine andere Sichtweise hat. Der Bericht enthält über hundert Links, die man anklicken und dann direkt zu den Quellen der erwähnten Aussagen gelangen kann. Eine ausgewachsene Recherche-Arbeit – leider nur in englischer Sprache.

 

Siehe auch: „Europa droht hochgefährlicher atomarer Rüstungswettlauf” …,

… „Programmierter Rüstungswettlauf: Hyperschallwaffen” …,

… „… Die Bevölkerung wird nach Strich und Faden hinters Licht geführt. …” …,

… „… Die Bundesregierung hat im ukrainischen Lwiw die Renovierung einer nach dem NS-Kollaborateur Stepan Bandera benannten Straße unterstützt. …

… „… Wer aus dem Bürgerkrieg in der Ukraine keinen globalen Konflikt machen will, muss … die Ukraine nicht als nationalistische Front gegen ein „Reich des Bösen“ im Osten aufbauen, sondern als blockfreien Brückenstaat zwischen Russland und dem Westen. …” …,

„Es riecht wieder nach Krieg …” … u.a. …

 

 

„… und ich fühlte mich, wie nie zuvor und nie danach, geborgen im Gemeinsamen eines Willens zur Kunst. …“

 

… oder: Bruno Ganz‘ Sorge um sein Schweizerisches ‚A’ …

 

… Der berührende Nachruf seines (Bruno Ganz‘) Freundes Stefan Zweifel, der ihm zeitlebens nah war. …

 

 

„… Und genau deshalb brauche ich hier im Land auch keine Religion, die uns ins Mittelalter zurückstürzt und wir mit dem Kampf wieder von vorne beginnen müssen. …“

 

… oder: Göttingen usw. lernt denken, oder …

 

… „Es steht uns Christen gut an, uns daran zu erinnern, wie lange es gebraucht hat, bis die Kirchen ein positives Verhältnis zum modernen Verfassungsstaat gefunden haben.“
Genau, Herr Steinmeier.
Und genau deshalb brauche ich hier im Land auch keine Religion, die uns ins Mittelalter zurückstürzt und wir mit dem Kampf wieder von vorne beginnen müssen. …

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht

 

 

„… Nur ein weiteres Beispiel für die Dummheit und Sorglosigkeit, mit der man mit der Bedrohung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates durch die AfD umgeht. …“

 

Oder ist es vielleicht doch eher stillschweigendes Einvernehmen, unterstützt mittlerweile von einem Netzwerk von Nazis auch und gerade in der Bundeswehr?
Wehren wir uns, bevor es zu spät ist!

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Raben-Muttis allerorten …” …,

Zur „Bundeswehr” hier mehr …

 

 

„Warum die USA noch mehr Geld in die NATO-Kriegskasse fordern“

 

… und: Das neue INFOsperber-Dossier „NATO: Sicherheit oder Brüskierung?”

 

Die militärische Übermacht der NATO gegenüber allen anderen Militärbündnissen ist gigantisch – und soll noch grösser werden.

Die USA geben zehnmal mehr Geld für die Verteidigung – sprich: fürs Militär – aus als Russland: 643 Milliarden US-Dollar gegenüber 63 Milliarden, in US-Dollar gerechnet, auf Seite Russlands. Die Gesamtausgaben aller 28 NATO-Länder fürs Militär beliefen sich 2018 nach Schätzung von IISS auf 1’013 Milliarden Dollar – oder also auf 16 mal mehr, als Russland für sein Militär ausgegeben hat.

Das hindert die USA nicht, von den anderen NATO-Mitgliedern zu verlangen, dass sie höhere Beiträge an die NATO freigeben. …

 

Siehe auch: „Bildung statt Aufrüstung” … u.a. …,

… „Deutschland zwischen den Fronten des Wettrüstens” …,

Zur „Nato” hier mehr …

 

 

„… Scheinbar ist es heute möglich, dass reaktionäre und ultrarechte Kreise in Israel mit der Keule des angeblichen Antisemitismus die Möglichkeit der Kritik an ihrer Politik innerhalb der Universität Göttingen im Rahmen einer solchen Preisverleihung zum Verstummen bringen. …“

 

… oder: Wissenschaft in Göttingen abgeschafft, oder …

 

… Scheinbar ist es heute möglich, dass reaktionäre und ultrarechte Kreise in Israel mit der Keule des angeblichen Antisemitismus die Möglichkeit der Kritik an ihrer Politik innerhalb der Universität Göttingen im Rahmen einer solchen Preisverleihung zum Verstummen bringen. Warum lässt sich das Präsidium einer Universität derart unter Druck setzen? Hier soll doch nur erreicht werden, dass jede Form der Kritik an der Regierungspolitik in Israel mit Antisemitismus gleichgesetzt und diffamiert wird.

Ich möchte Sie bitten, Ihre Entscheidung zu überdenken und werde meinen Widerspruch hiermit auch öffentlich machen.

 

Zum Göttinger Friedenspreis 2019 hier mehr …,

„… Das kann ja genau zutreffen, weil ja all die bisherigen Förderer anscheinend ohne Begründung nicht mehr zahlen, wer will es sich schon mit dem allmächtigen Imperium offensichtlich verderben (?)” (Aus dem Forum dazu …) …,

… „… Redaktion und Vorstand der Zeitschrift „Wissenschaft und Frieden“ zeigen sich bestürzt über den Umgang mit dem designierten Preisträger. …

Siehe auch: Vortrag Dr. Kerstin Thieler – 1945-2015 70 Jahre Wiedereröffnung der Universität Göttingen

 

 

Kultur-Prozent!?

 

… oder: In Memoriam Hans A. Pestalozzi …

 

Liebe Kinder! Folgender Link ist nicht jugendfrei:

Die Migros-Tochter Galaxus bietet … an. Sex sells. …

 

Siehe auch: „Schweizer Heidi’s Beiträge zum ‚Begriff’ Heimatland …

 

 

„…, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist …“ II

 

oder: Heute vor 76 Jahren gegen 17:00 Uhr

 

Wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten(?)

 

Siehe auch: „Verlorenes Ich

 

 

„… Mein Ziel war es nicht, Europa zur Verantwortung zu ziehen …“

 

 

Siehe auch: „Das Bedürfnis nach Wahrheit” …,

Ohne Er-Kenntnis des Affenbrotbaumes geht gar nichts, oder …

 

 

Afghanistan: „Strategische Geduld also. Ist das nun eine Beraterfirmasprechblase, die ausschmueckt, dass man auch nach 18 Jahren noch keinen (eigenen?) Plan hat(?) …“

 

( Headline: Aus dem Forum dazu … )

MERKE(l): Für Sprechblasen gibt es ein MEGA-Berater-Honorar — oder BuMi-Salär. Der Volksmund sagt(e) es kürzer und treffend – ganz ohne Salär – und Ressourcen schonend:

 

MITGEGANGEN — MITGEFANGEN — …!

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Afghanistan und die tägliche Dosis Desinformation durch die Tagesschau”…,

… „… Die deutsche Belagerung Leningrads hat eine Million Menschen das Leben gekostet. In Daniil Granins „Blockadebuch“ sprechen Überlebende von der Zeit des Grauens …

 

 

„… «Keiner von diesen Bundesliga-Erste-Sahne-Regisseuren im deutschen Theater lässt Identifikation zu. …“

 

… oder: Das ist hier ein Riesen-Theater! — Aber leider kein deutsches, oder …

 

Seine letzte Bühnenrolle spielte Bruno Ganz 2012. Zu seinem Abgang vom Theater sagte er der «Welt»: «Keiner von diesen Bundesliga-Erste-Sahne-Regisseuren im deutschen Theater lässt Identifikation zu. Die scheuen das wie der Teufel das Weihwasser. Also habe ich da nichts mehr zu suchen.» …

 

Zu „Identität” hier mehr …,

… „Die Wurzelkraft der Deutschen, ihr Sprachgeist …

 

 

„… Wer schlägt die Trommel(?) …“

 

Deutschland war einst das Land der Denker, und der Dichter. Die Vernunft schläft, und statt in Vernunft investiert man in Propaganda ( siehe »ARD und das Framing Manual…« ).

Die Vernunft in Deutschland, sie schläft nicht nur, sie schnarcht, und sie schnarcht laut, und wer sich am Schnarchen der Vernunft stört, der gilt als Ketzer und brennt bald auf dem Scheiterhaufen politisch korrekter Verdammung.

 

Siehe auch: „ Aber ihre ARD-Glaubenspredigt hat alle Züge der klassischen, sektiererischen Formierung einer Kampfgemeinschaft. Was zu beweisen ist.” …,

„Europas germanophile Gross-Sekte?” u.a. … …,

Zu „Propaganda” hier mehr …,   

Bruno Ganz: „Keiner von diesen Bundesliga-Erste-Sahne-Regisseuren im deutschen Theater läßt Identifikation zu. …”

 

 

„… Und wenn einem nicht viel einfällt (oder einfallen will), wie man aus dem Schlammassel – den man in Teilen ja auch selbst mit zu verschulden hat – wieder herauskommt …“

 

… oder: Berliner Hirn im Himmel bei Otto Sander und Bruno Ganz hilft nicht …

 

… dann greift man auf scheinbar Altbewährtes zurück: Aufrüstung(!) …

 

Siehe auch: „… Viele reden wie Frau Merkel zum Beispiel am Samstag in München von „Wertegemeinschaft“, aber ihre Praxis ist weit von ihren angeblichen Werten entfernt. …” …,

„… Es wird Zeit, daß die deutsche Politik ehrlich ist und der Bevölkerung sagt, wir sind wieder im Kalten Krieg (seit der Kündigung des INF Vertrages) …” (Aus dem Forum dazu) … …,

… „… wenn Frau von der Leyen oder Herr Maas in München randalieren und sich die Backen aufblasen, dann weiss jeder Deutsche, dass wir in Verteidigungsdingen selber nichts mehr zu sagen haben …” …,

… „Die Friedenslüge

 

 

„Was man vergisst, hat man im Grunde nicht erlebt. …“

 

… zitiert JOURNAL21 Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker, 1926–2012.

 

Ulrich Matthes trauert um Bruno Ganz: „Das Leuchten dieses Schauspielers, die hohe Empfindsamkeit, die Klugheit, mit der er mit Texten umgehen konnte. Das war schon was Außerordentliches. Und das gibt es so selten – und deswegen ist meine Traurigkeit sehr groß.

 

Es ist die Empfindungs-Seele, die in unserer Zeit verloren ist, wenn man sie nicht wiederfindet: Kultur bildet sich nur, wenn man dieses Wiederfinden sucht …

Die ganz Grossen haben immer darum gerungen. Es gab ihrem Leben Sinn und Ausstrahlung.

Was gibt es zu verlieren!?

 

Gunther Thriene

 

Zu „Erinnerung” hier mehr …

Zu „Kultur” hier mehr …

 

 

„Kein «Göttinger Friedenspreis» für die «Jüdische Stimme»?“

 

… oder: Kannitverstan …

 

… Was ist sachlich – und moralisch – gegen diese Begründung der Jury einzuwenden(?) …

 

Siehe auch: „So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht” …

… von „unseren” altbekannten Steigbügelhaltern

… und Kriegstreibern.

 

 

„Konti­nuität oder Knall? Über die #Kata­strophe spre­chen. …“

 

… oder: Manche glauben es erst, wenn der Atompilz über Berlin wächst, diese Lernverweigerer:

… sie stellte den Vergleich an, über dem (berliner Humboldt-)Forum würde eine Bleidecke wie über dem Atommüll in Tschernobyl liegen …

 

Das Reden über „Katastrophen“ ist ein fester Teil unseres Alltags – obwohl der Begriff Ereignisse bezeichnet, die das Alltägliche zumindest vorübergehend unterbrechen. Dass so viel über Katastrophen gesprochen wird, führt oft dazu, dass sie uns egal werden oder wir ihre strukturellen Voraussetzungen ausblenden.

 

 

„Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz war einer der Grossen.“

 

Sein Gesicht und seine Stimme sind unvergesslich. Heute ist er in Zürich im Alter von 77 Jahren gestorben.

 

 

NEVER: „Orbans Traum: Sissi …“

 

Ungarinnen: Gebärprämie und Zustupf fürs Grossraumauto …

 

 

„So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht“

 

… oder: Wissenschaft in Göttingen abgeschafft, oder …

 

06.02.2019:  So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht

Wo Israel das Thema ist, ist nur Lob erlaubt. Das erlebte jetzt auch Andreas Zumach, der u.a. regelmässig für Infosperber schreibt. …

 

14.02.2019: Der Vorsitzende der Jury des Göttinger Friedenspreises Andreas Zumach, weist in einer Stellungnahme daraufhin, dass die Jury allein über die Preisvergabe entscheidet. Die Kuratoriumsmitglieder seien „nicht verantwortlich für die Auswahl der Preisträger“. Alle Versuche die Jury zu einer Revision ihrer Entscheidung zu bewegen, seien zwecklos.

Dass die „Jüdische Stimme“ die BDS-Kampagne unterstütze, habe für die Entscheidung der Jury keine Rolle gespielt. Es gebe keine Position der Jury zu BDS. Er selbst unterstütze BDS nicht, weil er einige Ziele des Gründungsaufrufs von 2005 ebenso kritisiere wie einige Handlungsvorschläge. Aber er halte die weiterverbreitete pauschale Behauptung „BDS ist antisemitisch“ für falsch. Für dies Behauptung lege bis heute kein belastbarer wissenschaftlicher Beweis vor. Richtig sei allerdings, dass es unter den vielen tausend Einzelpersonen und Gruppen, die BDS unterstützen, auch Antisemiten gebe.

Der Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ weist die Vorwürfe, mit seiner Haltung zur BDS-Bewegung antisemitisch zu sein, zurück. „Wir unterstützen die Bewegung und solidarisieren uns mit ihren Zielen“, bestätigt die Vereinsvorsitzende Iris Hefets. Diese seien allerdings alles andere als antisemitisch. Der Aufruf zum zivilen Boykott und zum gewaltlosen Widerstand der Bevölkerung in Israel beziehe an erster Stelle auf die Grundzüge des Völkerrechts. „Wenn er antisemitisch ist, ist auch das Völkerrecht antisemitisch“, so Hefets.

(Hervorhebung G.Thr.)

 

Dazu passt die heutige Meldung: „Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz ist tot. Er starb im Alter von 77 Jahren in Zürich”. Er, der es auf sich nahm, uns Nachgeborenen den Hitler zu ‚spielen’, begann seine Karriere am Jungen Theater in Göttingen.

Zu und von „Andreas Zumach” hier mehr …

 

 

„… Dokumentiert: IALANA-Fachtagung »Krieg und Frieden in den Medien« …“

 

… oder: RECHT- versus RECHTS-staat u.a. …

 

Hochkarätig besetzt, informativ und differenziert, 350 Plätze binnen kürzester Zeit ausverkauft und von der Mainstreampresse komplett ignoriert – das war »Krieg und Frieden in den Medien«, die Fachtagung der Juristenvereinigung IA LA NA im Januar 2018 in Kassel. Im Ossietzky-Verlag sind jetzt die Konferenzbeiträge erschienen. Es ist ein herausragendes Handbuch der Medienkritik mit insgesamt 26 Gastbeiträgen, unter anderem von Uwe Krüger, Michael Meyen, Ulrich Teusch, Jens Wernicke, Albrecht Müller, Jens Berger, Ute Finckh-Krämer, Maren Müller, Sabine Schiffer, Ekkehard Sieker und Max Uthoff.

IALANA (Hg.): Krieg und Frieden in den Medien. Ossietzky-Verlag 2018, 292 Seiten, 20 €

 

1. Auflage 2018, Dokumentation der IALANA-Tagung im Januar 2018 in Kassel

»IALANA« ist hier die Kurzform für »IALANA Deutschland e. V. – Vereinigung für Friedensrecht – Deutsche Sektion der International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms« – mit Sitz in Berlin

( homepage: www.ialana.de )

Warum veranstaltet eine Vereinigung von Juristinnen und Juristen, die sich in erster Linie für die Abschaffung von Atomwaffen aufstellt, eine Tagung zu diesem Thema? Das liegt daran, dass man als Friedensaktivist immer wieder auf Artikel stößt, vorzugsweise in den sogenannten ›Mainstream-Medien‹ wie FAZ und Süddeutsche Zeitung, bei deren Studium man stutzt: Da fehlt doch die Hälfte. Diese Beobachtung machen auch andere, z. B. die Autoren der Kabarett-Sendung Die Anstalt. Deswegen geben sie jeder Sendung einen Faktencheck im Internet bei, der häufig viele Seiten stark ist. So geht es übrigens auch der heute-Show, deren Moderator Oliver Welke vor kurzem in einem Interview in der FAZ auf die Frage »Muss wegen des Erstarkens der AfD auch Satire präzise sein?« sagte: »Definitiv. Satire muss viel mehr aufpassen als früher. Deshalb haben wir schon seit Jahren Redakteure, die gar nicht mit dem satirischen Teil der Sendung befasst sind, sondern nur die Fakten checken, in Ministerien anrufen, für uns die Themen vorrecherchieren.«
Das war beim Thema Krieg und Frieden schon lange so, wie das aufschlussreiche On-dit zeigt: »Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.«

Taschenbuch, 292 Seiten, ISBN 978-3-944545-14-1

20,00 EUR / zzgl. 1,50 EUR Versandkosten

 

Siehe auch: 2018 (!) – „Die gesellschaftlichen Entwicklungen weisen in eine präfaschistische Phase” u.a. …

… „Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Wahrscheinlich eine Einser-Juristin und auch sonst von mäßigem Verstand.

 

 

„… Finanziere keine Atombomben, Streubomben, Anti-Personenminen und überhaupt kein Kriegsmaterial …“

 

Krieg und Frieden
Finanzplatz Schweiz: Weltweit Vermögensverwalter Nummer 1

von Heinrich Frei

 

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Heinrich Frei auch hier:

Wichtig wäre es, wenn die Schweizer Nationalbank, Banken, Versicherungen und Pensionskassen nicht mehr ihre Gelder in Firmen anlegen würden, die an der Produktion von Atombomben beteiligt sind. Sogar meine Pensionskasse der SBB steckt Gelder in Firmen die Atombomben herstellen. Möglichst grosse Profite machen und nach uns die Sintflut, scheint die Parole zu sein. Meine Gewerkschaft der Eisenbahner, der SEV, veröffentlicht in der Gewerkschaftszeitung keine kritischen Leserbriefe zu Rüstungsfinanzierung der SBB-Pensionskasse… Die Gewerkschaft der Eisenbahner auf der Seite der Kriegsgewinnler(?)

( Aus dem Forum dazu )

 

 

„Europa droht hochgefährlicher atomarer Rüstungswettlauf“

 

Zur Rettung des INF-Vertrages muss die Friedensbewegung Forderungen an Washington und an Moskau erheben, fordert Andreas Zumach im folgenden Gastartikel für die NachDenkSeiten. Die NachDenkSeiten freuen sich, ihren Lesern diesen Text vorzustellen. Einiges sehen wir anders. Deshalb wird, weil wir die Diskussion für wichtig halten, noch ein ergänzender und kommentierender Text von Albrecht Müller folgen. Der Artikel erscheint auch Mitte Februar in der vom Schweizerischen Friedensrat in Zürich herausgegebenen “Friedenzeitung”.

 

Siehe auch: „Atomarer Schutzschirm? Ein Damoklesschwert!

 

 

„… Die Schulkonferenz des Lichterfelder Goethe-Gymnasiums hat sich auf Schülerinitiative strenge Regeln für Flugreisen gegeben. …“

 

Für Diesel Fahrverbot, aber selber Flugreisen favorisieren und falls finanziell machbar, auf eine Karibikkreuzfahrt via Schweröl Dampfer reflektieren, ist bei einigen leider Realität. Das Verhalten dieser Schüler ist deshalb konsequent und zu befürworten. Finde ich gut, nicht nur Reden und auf andere abwälzen, sondern beim eigenen Verhalten anfangen.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Goethe-… eben. Grosse menschliche Elite …

 

G. Thr.

 

Siehe auch: „Wenn Gymnasiasten gegen Dieselfahrer demonstrieren” …,

… „Die Mitmacher II

 

 

„Wissen in Teilen macht eine schöne Geschichte; aber Weisheit entsteht, wenn wir das Ganze sehen.“

 

… oder: Zwei Schweizer Weltbürger …

 

Ja, wie entsteht aus den einzelnen Mosaiksteinen ein Gesamtbild? Was ist es? Das habe ich mich als Lehrer oft gefragt. Und welcher Gesetzmässigkeit, welcher Pflicht muss ich mich als Be-Teil-igter unterziehen, damit die zusammengefügten Steine das gewollte Ganze ergeben? Wie entsteht aus der ursprünglichen Addition von Partikeln ein Ergebnis, das nicht nur mehr ist als die Summe, sondern auch anders und wirkungsvoller als das lediglich Zusammengefügte(?)

 

Siehe auch: „mare in grosser Gefahr …” …,

… Literatur: Thomas Göbel: Quellen der Kunst …,

Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen

 

 

mare in grosser Gefahr …

 

… „Wir müssen was tun”

Verleger Nikolaus Gelpke veröffentlicht mit dem World Ocean Review eine Bestandsaufnahme zur Lage der Ozeane. Die ist deutlich schlechter, als wir es vom Strand oder Schiff aus sehen können, sagt er. Wir sehen weder das Kohlendioxid, das die Meere versauert, noch das winzige Mikroplastik oder den Anstieg der Temperaturen und die Überfischung.

„Das heißt, die Gefahren für die Meere sind nicht wirklich ersichtlich, das Meer gaukelt uns immer noch vor, es ginge ihm bestens, aber das Ökosystem ist stark gefährdet, und die einzelnen Einflussnahmen, die verstärken sich leider gegenseitig, und auch diese gegenseitigen Verstärkungen, Einflussnahmen sind noch lange nicht wirklich erforscht. Das heißt, wir müssen eigentlich wirklich überall ansetzen und sagen, wir müssen eine höhere Sensibilität haben für die Gefährdung der Meere, sonst werden unsere Kinder oder Enkel tatsächlich große Probleme haben mit der Zukunft.“

Was dahinter steckt, ist unser gesamter menschlicher Stoffwechsel. Wir müssen ihn umstellen. Nicht in zehn oder zwölf Jahren, sondern jetzt, sofort. Damit die Kinder von heute und die Generationen von morgen nicht noch mehr von unserem Müll wegräumen müssen. Und deshalb bin ich jetzt auch mit dabei, bei der Klimaschutz-Initiative „Fridays for Future“.

„Wir müssen was tun. Also nicht morgen oder gestern, sondern heute! Weil es keinen zweiten Planeten gibt, wir haben nur diesen, unsere Erde. Wir haben nur eine Chance!“

 

 

 

Siehe auch: „Warmzeit oder doch Eiszeit?” …,

… „Vorbei mit trügerischer Ruhe in der Vulkaneifel

 

 

„… Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche schlimme Kindheit ich hatte. Ich hatte kein Handy und kein Internet …“

 

:-)

 

 

Siehe auch: 2019 – „Schwere Defizite bei Berlins künftigen Erstklässlern”  – wegen Handy und Internet!? …,

… „Lache, wenn du dich nicht zu weinen traust

 

 

„… Zu fordern wären: eine Umwandlung des bilateral zwischen den damaligen Großmächten Sowjetunion und USA geschlossenen INF-Vertrages in einen Rüstungskontrollvertrag zwischen Russland und der Europäischen Union, statt zwischen Russland und den USA. …“

 

Es ist klar, dass eine solche Politik nur möglich ist, wenn eine engagierte Friedensbewegung der mit der Kündigung des INF-Vertrages verbundenen Feinderklärung gegenüber Russland aktiv entgegenwirkt.

Kai Ehlers, www.kai-ehlers.de

 

Siehe auch: – Zitat SIPRI – „Russlands Verletzung des INF-Vertrages ist nicht so klar, wie es die US-Reporte nahelegen” (5). …,

… „… Die Münchner Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende wird die größte dieser Veranstaltungsreihe seit dem Bestehen in den 1960-er Jahren. Allein die US-Delegation sei so groß wie nie …

 

 

„‚We have a Situa­tion‘: Von Hegels Philo­so­phie der #Situa­tion zur poli­ti­schen Kunst heute …“

 

… oder: Auch gute Denk-„Kunst macht sichtbar” …

 

Bei dem Wort „Situation“ denkt man an die Sprache amerikanischer TV-Serien, französischer Existentialisten oder deutscher Bürokraten. Dabei hat der Philosoph Hegel schon 1817 eine Theorie der „Situation“ entworfen, die bis heute wichtig ist und politischen Widerstand und zeitgenössische Kunst neu zu denken gibt.

 

Zu Hegel hier mehr …

 

 

„… Unter Berücksichtigung der Fakten und aller Umstände sind die Sezession und der Anschluss der Krim an die Russische Föderation weder rechtlich noch sonst wie zu beanstanden. …“

 

… Der Begriff „Annexion“ ist auf diese Vorgänge nicht anwendbar und dient allein propagandistischen Zwecken.

 

Siehe auch aktuell: … Aber jetzt geht es nicht mehr um den vergleichsweisen «Mückenschiss» – AfD-Jargon – UKRAINE, sondern um den 3. Weltkrieg …” (Aus dem Forum dazu …) …,

Zur „Ukraine” hier mehr …

 

 

Deutsch und deutlich – und auch noch genial …

 

„Gälled Si, mir alli händ nöt gwüsst, vo wo s’Wort ‚gäll’ chunnt!“
„Gäll, jetzt weisch es.“

 

 

Kärrnerarbeit: Dem „Bedürfnis nach Wahrheit“ in der deutschen Geschichte Geltung verschaffen …

 

… oder: Die Schweizer SVP (etc. …) hilft nicht …

 

Streit um Bückeberg-Gedenken geht weiter

Gedenkstätte zu den sogenannten Reichserntedankfesten der Nationalsozialisten am Bückeberg: Die Politik hat einen Kompromiss gefunden – aber die Bürger fühlen sich von ihren Volksvertretern verraten.

 

Siehe auch: „Die Bergschäden vom Bückeberg” …,

Zum „Bückeberg” hier mehr …

Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Kannitverstan …

 

 

„… so dass die Stuttgarter, die Baden-Württemberger gar nicht mehr genau hingeguckt haben, was da passiert …“

 

Also wenn man es hinbekommt, solch einen Ultra-Schwachsinn in die Köpfe der Menschen reinzuprügeln, so dass die Stuttgarter, die Baden-Württemberger gar nicht mehr genau hingeguckt haben, was da passiert, dass diese Stadt für absehbar 15 Jahre umgegraben und zerstört wird – das ist schon großartig.

 

Siehe auch: „Stuttgart21-Debatte …” …,

Uta Köbernick in DIE ANSTALT zu S21-Gegnern …,

… S21: „Der größte anzunehmende Schwabenstreich. …” (Aus dem Forum dazu …)

 

 

„… Erfülltes Leben resultiert nicht aus dem digitalen Entweder-Oder, es verdankt sich der Dynamik eines Sowohl-als-Auch. Sein Paradigma ist das autonome Individuum …“

 

… – das Gegenbild zu dem, was die digitale Transformation uns als Errungenschaft andient. Es wäre Zeit, dass auch die Entscheider unserer Republik dies erkennen.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„Der zweite Tod der Rosa Luxemburg“

 

… oder: „Das Bedürfnis nach Wahrheit …

 

… Bis heute wird verschwiegen: Waffenbauer Emil G. Bührle hat als junger Offizier 1919 in Berlin die Ermordung indirekt ermöglicht. …

Wem diese Schweizer Amnesie* geschuldet ist, kann man nur vermuten.

 

Man kann alles wissen, wenn man nur wissen will …

 

G.Thr.

 

*) Zu nicht nur „Schweizer Amnesie” hier mehr …

 

 

„… Für das Publikum heute entscheidender als alles andere ist die Begegnung mit dem Original. Sie allein macht das Erlebnis Kunst aus. …“

 

… Sie macht alles Übrige zur Anekdote

 

… Und danach – wenn möglich – mit dem Zug nach Paris: Wenn Du Glück hast, begegnest Du ihm selbst …

 

 

Pablo Picasso, Anonym, Pablo Picasso auf der Place Ravignan, Montmartre, Paris, 1904
Silbergelatineabzug auf Papier, 12 x 8,9 cm
Musée national Picasso-Paris

 

… Zumindest erkennst Du, was an diesem Mann die grosse Kunst war und ist:

In der dort in Paris gezeigten Ausstellung in biographischer Reihenfolge kann man sehr schön das „künstlerische Alphabet” dieses grossen Künstlers ‚lesen lernen’.

 

G.Thr.

 

Siehe auch: FAZ – „Zwei Farben Picasso” …,

… Potsdam: „Picasso. Das späte Werk

 

 

„Das Bedürfnis nach Wahrheit …“

 

 

 
 

Siehe auch: „Afrikanisches Kulturgut in europäischen Museen: Kann das weg?” …,

… „Bildungsreformen

 
 
 

„… Ein deutsch-französischer Vertrag der Kriegsvorbereitung(?) …“

 

Der Vertrag richtet sich gegen die Idee souveräner Demokratien, von zentraler Bedeutung ist die Intensivierung der militärischen Zusammenarbeit. Sevim Dagdelen, abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, nannte den «Aachener Vertrag» «eine bizarre Mischung aus Aufrüstung und Kriegsvorbereitung sowie neoliberaler und autoritärer Orientierung».3 Der europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Andrej Hunko, formulierte es auf seiner Facebook-Seite pointiert: «Einst markierte der historische Elysée-Vertrag einen wichtigen Schritt zur Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. Dieser neue Vertrag, der jetzt unterzeichnet wird, hat damit aber nicht mehr viel zu tun: Damals ging es um die Aussöhnung, heute geht es um Aufrüstung!»
Bezeichnend ist auch der Titel des gewiss nicht linken deutschen «Handelsblattes» vom 22. Januar 2019: «Deutschland kommt beim Thema Verteidigung Frankreich entgegen.» Und wie ist wohl die Aussage des SPD-Politikers Fritz Felgentreu zu verstehen, den das «Handelsblatt» zitiert: «Angesichts des US-Rückzugs aus Syrien zeigt sich, dass Europa nicht einmal die Möglichkeit hätte, die abziehenden Truppen zu ersetzen. Wir können daher gar nicht diskutieren, ob wir das wollen oder nicht.» Zuvor hatte er gesagt: «Wir sollten endlich anfangen, über konkrete Projekte mit Frankreich zu sprechen.»

Von der Leyen trommelt in der «New York Times»

Die deutsche Annäherung an französische «sicherheits- und verteidigungspolitische Zielsetzungen und Strategien» (Artikel 4 des «Aachener Vertrages») lässt wenig Gutes erwarten. Sie passt zum Plan, Deutschland kriegsbereit zu machen – gegen das geltende Recht. Die deutsche Kriegsministerin Ursula von der Leyen hat am 18. Januar 2019 mit einem Meinungsbeitrag in der «New York Times» – also einem der Hauptmedien der US-amerikanischen Kriegspartei – ins gleiche Horn geblasen. Der Titel des Artikels richtete sich an die US-amerikanische Öffentlichkeit und sprach im Sinne der Obama-Clinton-Linie: «Die Welt braucht noch immer die Nato.» Das Feindbild im Artikel sind Russland und China. Der Gipfel des Zynismus im Artikel ist das Bild in der Internetausgabe der Zeitung: Soldaten der KFOR stehen vor der US-amerikanischen und der Nato-Flagge nach der Zeremonie zur Gründung der Armee des Kosovo im Dezember 2018. – Das ist das Resultat des ersten völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der Nato nach 1991.

Deutschland und die «Integrity Initiative»

Beides, die «Integrity Initiative» und der «Aachener Vertrag», sollen Deutschland kriegsbereiter machen.
Dazu gehört ein wichtiges Detail aus einem öffentlich gewordenen Schreiben des für die «Integrity Initiative» verantwortlichen Mannes in Deutschland an seinen britischen «Führungsoffizier»: «Die Tiefe der Verletzlichkeit und die Intensität der russischen Bemühungen machen Deutschland zu einem sehr harten, aber auch sehr wichtigen Ziel.» Deutschland sei, so schreibt der Deutsche klagend, besonders empfänglich für den «russischen Einfluss».
Das muss man in die richtige Perspektive bringen: In der Tat haben die deutsch-russischen Beziehungen auch im Guten eine lange Tradition. Das nationalsozialistische Deutschland hat in der Sowjetunion ungeheuerlich gewütet und zigmillionenfach gemordet. Das wissen noch immer sehr viele Deutsche. Und sie wissen auch, dass es Frieden in Europa nicht ohne Russland geben kann. Und dass es auch im materiellen deutschen Interesse liegt, gute Beziehungen zu Russland zu pflegen.
Der deutsche Widerwille gegen einen erneuten Krieg, einen Krieg gar gegen Russ­land, soll gebrochen werden. Dazu passen die Aussagen des Göttinger Politikwissenschaftlers Peter W. Schulze, die Sputnik am 9. Januar 2019 zitierte: «Diese Kampagne hat ihre langfristige Beständigkeit seit dem Ende der ersten Dekade des neuen Milleniums und soll die verbliebenen pragmatischen und an moderater, interessengeleiteter Zusammenarbeit mit Russland interessierten Kreise in Deutschland schwächen und obendrein Russ­land weiter verteufeln.» 

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Original … )

 

Siehe auch: „… Im Wesentlichen geht es um Aufrüstung statt um Völkerverständigung. Im Vergleich dazu waren Adenauer und de Gaulle, ebenso wie in der Nachfolge Helmut Schmidt und Valéry Giscard d´Estaing oder auch Helmut Kohl und Francois Mitterand mit ihren in die Zukunft weisenden Ideen für Europa und die EU wahre europäische Titanen.”  

 

 

„Neu in der Schriftenreihe der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn“

 

… oder: Lernen aus Geschichte …

 

Der neue Band 16 berichtet darüber, wie Georg Elser die Propaganda der Nazis durchschaut hat. Er schildert die Schriftenreihe der Gedenkstätte die Informationsgrundlage, die Elser seiner Zeit hatte und zeichnet ein eindrucksvolles und einprägsames Bild der brachialen Entwicklung Deutschlands hin zum November 1939.
Es ist das Bild, das sich dem Widerstandskämpfer Elser bot, während sich seine Gegnerschaft zum Regime festigte und in den Plan für das Attentat auf Adolf Hitler mündete.

So trägt dieser Band 16 der Reihe den Titel „Georg Elsers Heimatzeitung“ und den anschaulichen Untertitel
„Seine Informationsgrundlage in Königsbronn – Lesen zwischen den Zeilen und Desinformationen durchschauen“.

 

Siehe auch: „… Keiner von ihnen zeigte Reue, Einsicht oder Schuldgefühle, alle beriefen sich auf ihre angebliche Pflicht.

 

 

„100 Jahre Bauhaus: Weben am Mythos“

 

… oder: Mein Lieblings-BAUHAUS – zweifelsohne …

 

Das 100-Jahr-Jubiläum setzt „das Bauhaus“ mit einer deutschen Moderne in eins. Das hilft dem Mythos, aber nicht der Ideengeschichte der Schule. Denn die legendäre Kunst- und Designschule war heterogener und widersprüchlicher als vielen lieb ist.

 

Siehe auch: „100 Jahre Bauhaus – Zeit zum Umdenken” …,

… „… Das Bauhaus finden heute alle gut. Der Architekt Philipp Oswalt erinnert an historische Widersprüche und dunkle Flecken …” …,

… „Utopie und Praxis – 100 Jahre Bauhaus I: Die Entwicklung der sozialen Frage …” …,

… „Alles Bauhaus oder was?” …,

… „bauhaus imaginista

 

 

„Afri­ka­ni­sches Kultur­erbe in euro­päi­schen Museen: Kann das weg?“

 

… oder: Gut gegeben, Mesdames: „… sie stellte den Vergleich an, über dem (berliner Humboldt-)Forum würde eine Bleidecke wie über dem Atommüll in Tschernobyl liegen …

 

Die Rückgabe von ethnologischen Sammlungen an ihre Herkunftsgesellschaften wird derzeit hitzig diskutiert. Die Debatte könnte der Beginn einer Neubestimmung der Beziehung zwischen Europa und Afrika sein und die Chance, den Blick nicht ausschliesslich auf sich selbst zu richten.

 

Literatur: Bénédicte Savoy Die Provenienz der Kultur. Von der Trauer des Verlusts zum universalen Menschheitserbe, Berlin 2018

Siehe auch: „Ist es zeitgemäß, wenn Berlins Mitte nur in Gestalt der alten Hohenzollernburg auferstehen darf(?) …” …,

Zu „Kultur” hier mehr … …,

… „Kunst macht sichtbar.

 

 

 

Digitalisierung: »Wir machen aus unseren Kindern Psychopathen«

 

… oder: Lass Dich nicht von Doofen und/oder Menschheitsverbrechern ‚regieren’ …

 

Gespräch mit Gertraud Teuchert-Noodt. Über Hirnschäden durch digitale Medien, »notreifende« Smartphonejunkies und Schulen als Lernvereitler …

 

Siehe auch: „‚Digitale Bildung’: Der abschüssige Weg zur Konditionierungsanstalt” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„… Es sieht aus, als hätte die Matrix das Freiheitskonzept gekapert …“

 

… oder: Es sieht nur so aus. Alles Maya …

 

… Es sieht aus, als hätte die Matrix das Freiheitskonzept gekapert, es quasi ins Set der eigenen Programmroutinen übernommen – und damit als Ausweg nachhaltig illusorisch gemacht. Die Melancholie der Jetztzeit mag daher rühren, dass uns die aktuelle Form der Macht in der Tat wie eine Gebärmutter – eine Matrix – umschliesst, uns nährt und wärmt. So viel wir auch zappeln, wir kommen nicht raus.

 

Siehe auch: Kleinodien der Freiheitssuche …

 

 

„… Trojanische Pferde unserer Zeit. …“

 

In der digitalen Welt entsteht eine andere Art von Denken, das naiv entweder mit der menschlichen Vernunft gleichgesetzt oder aber als ihr überlegen angesehen wird. Der Philosoph Kaeser besteht darauf, zuerst einmal die menschliche Vernunft in ihrer Wirkungsweise und ihren Grenzen zu verstehen, um von dort aus zu einer realistischen Einschätzung der sogenannten künstlichen Intelligenz zu kommen. Geschieht dies nicht, verliert der Mensch die Fähigkeit, Wissen zu bewerten und zu gewichten.

An verschiedenen Stellen kommt die Hauptsorge von Eduard Kaeser zum Ausdruck: Dass der Mensch zu sehr von „künstlicher Intelligenz“ und ihren Begleiterscheinungen geblendet wird und darüber die Fähigkeit des kritischen Denkens und Urteilens verliert. Damit befindet er sich auf dem Weg zu einer neuen selbstverschuldeten Unmündigkeit.

Eduard Kaeser: Trojanische Pferde unserer Zeit. Kritische Essays zur Digitalisierung. Basel: Schwabe Verlag, 2018, Schwabe reflexe 55, 224 Seiten.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

Zu „KI pervers …” hier mehr …

 

 

„… Angela Merkel und Emmanuel Macron beerdigen die EU …“

 

… oder: Wer heult hier!!!???

 

Wer die heiße Luft vertragen kann, die diesen knapp 16-seitigen Vertrag einer Mongolfière gleich in die deutsch-französischen Lüfte hebt, der lese ihn ganz. Zum Verständnis, worum es geht, reicht jedoch Artikel 4, Satz 1 und 2:

 

 

„… Woran erkennt man, dass die Spies­serin eine Gali­ons­figur unserer Zeit ist(?) …“

 

… oder: You make my day …

 

Und wo begegnet man ihr? Das stärkste Indiz ist die für unsere Gegen­wart typi­sche Ineins­set­zung von öffent­li­chem und privatem Raum. Weil die Spies­serin ihr Wohn­zimmer liebt und die Aussen­welt fürchtet, erklärt sie letz­tere zu ersterem und ihre Mitmen­schen zu Möbel­stü­cken. In den Stadt­park bringt sie ihre Boombox mit und dreht ihre Lieb­lings­songs auf, wie sie es auch zu Hause zu tun pflegt. In Fern­zügen streift sie die Schuhe ab, legt die feuchten, bunt­be­sockten Füsse hoch und diktiert ihre Lebens­ge­schichte als Epos ins Telefon. Nebenbei teilt sie einen damp­fenden Döner mit ihren Mitrei­senden, zumin­dest olfak­to­risch. Die Atmungs­ap­pa­rate der unmit­tel­baren Neben­sit­ze­rinnen dienen ihr als Dunst­abzug.

 

Zu diesem gut erkannten Welt-Spiessertum hier mehr …

 

 

„… Die heutige Regierung Merkel gibt nun offen zu, dass sie ihre damaligen Ziehkinder – die UÇK – für die Umformung zu einer regulären Armee im Kosovo beratend und finanziell unterstützt. …“

 

Worauf soll das hinauslaufen? Kaum sind die Toten von 1999 begraben, ersteht vor unseren Augen die nächste Bestialität: Der Aufbau einer Armee im Kosovo bedeutet nichts anderes als: «Wir machen weiter.»
Der ehemalige Aussenminister Jugoslawiens Živadin Jovanović (1998–2000) gibt nun – zusammen mit dem «Belgrade Forum for a World of Equals» – ein neues umfangreiches Buch heraus, das sich mit der Friedenspolitik in Europa befasst und sich im speziellen mit der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates und deren weitläufigen Konsequenzen auseinandersetzt. Eine Übersicht in englischer Sprache liegt bereits vor, die Übersetzung des gesamten Buches aus dem Serbischen wird wohl folgen.

 

Siehe auch: „Aufsteiger im Kriegstaumel” …,

… „… Die Bevölkerung wird nach Strich und Faden hinters Licht geführt. …”…,

… „… Sie faseln von ‚Bildung’ – und meinen Krieg …” …,

… „… Sie ziehen alle Register, um weiter so zu machen. Egal wie …” …,

… „Gemeinsam siegen wir” …,

… „… Erst Lügen, dann Bomben – vor 20 Jahren bereitete die NATO ihren Krieg gegen Jugoslawien vor. …

 

 

„Krieg und Frieden – 100 Jahre nach Versailles – Die Aufgaben der Geschichtswissenschaften“

 

… Auch heute rieseln täglich Feindbilder über verschiedene Kanäle in unsere Köpfe. Tatsächlich wird über diese Lektüre jeder von uns eingeladen, darüber nachzudenken, wie in dieser alles andere als friedlichen Welt der Beitrag der Bürger zu einer nachhaltigen Friedensstiftung aussehen könnte.

 

Zu „Krieg und Frieden” hier mehr … — und die Kategorie dazu …

Zu „Propaganda” hier mehr …

Zu „Kriegstreiberei” hier mehr …

Zu „… wie es den Menschen der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Laufe von Jahrhunderten gelungen ist, Konflikte friedlich zu lösen …” hier mehr …

 

 

Eine studierte Geographin als britische Premierministerin II …

 

… dabei bleibt es!!!

( Soviel Werbung für dieses großartige Fach leistete zuletzt Alfred Wegener – und der hat es nicht gut überlebt, oder … )

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Was für eine Frau! Wie viele Männer hätten hingeworfen und den letzten Sachsen-König zitiert: ‚Macht euren Dreck alleene.’ Theresa May wirft nicht hin.  …

… „… Säßen in Brüssel Politiker, die Politik für Menschen machten, hätte es den Brexit nie gegeben. …” ( Aus dem Forum dazu … )

 

 

Perlen vor die Nazi-Schweine werfen, oder …

 

… oder: Deutsch und deutlich – „Wer Hitler für unschuldig erklärt, soll sich von hier sofort verpissen!!!”

 

Mahatma Gandhis Brief an Hitler 1939 …

 

Siehe auch: „Sag nicht, es ist für’s Vaterland.” … u.a. …

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums (!!!) …

 

 

„Die Regierung fürchtet die Künstler“

 

… nicht nur in Rumänien, oder …

 

Zu „Kunst macht sichtbar.” hier mehr …

 

 

„Die Eska­la­tion der Zeit. Hans Blumen­berg als konser­va­tiver Diagnos­tiker der Moderne …“

 

… oder: Kriegst Du noch die Kurve!?

 

Der Philosoph Hans Blumenberg entwarf 1986 in seiner Studie „Lebenszeit und Weltzeit“ eine Diagnose des modernen Zeitverständnisses und zugleich eine Pathologie des Konservativen – vor der er allerdings selbst nicht ganz gefeit war. Die anhaltende Prominenz Blumenbergs erfordert eine kritische Relektüre.

 

Siehe auch: „Was ist Zeit? Die Welt zwischen Wesen und Erscheinung …” Hrsg. von Wolfgang Schad

 

 

„… #Zuhören. Die poli­ti­schen Fall­stricke einer schönen Idee …“

 

Alle reden über das Zuhören – als Forderung, als Wunsch und als Diagnose, dass es am Zuhören mangle. Woher kommt die Idee, dass die Demokratie „Zuhören“ verlangt – und was könnte daran falsch sein? Eine Spurensuche.

 

Siehe auch: „‚Keine blasse Ahnung’ wird …” …,

„‚Spielraum der Freiheit’ – oder wie man den auch verspielen kann …” u.a. …

„… seine neuen Chöre” (… auch das Forum dazu …) …,

Auch Amerika ist noch nicht ganz verloren, oder …

 

 

„… Das Christentum, das „C“ in der CDU, der Christlich-demokratischen Union, liefert seit mehr als 200 Jahren kein für Herrschaft tragfähiges Regelsystem mehr. …“

 

Es war bis zur Abschaffung durch Angela Merkel die ethische Richtschnur des politischen Handelns.

Nun aber bedarf es einer ethnischen Richtschnur, ein kleines „n“ eingefügt, und schon stimmt die Richtung wieder, wobei unter „ethnisch“ allein „islamisch“ zu verstehen ist.

 

Jetzt wirds „interessant”: Wer macht in Berlin 2018ff. den ‚Goebbels’ 2.0, oder … !?

 

Welch’ Weihnachtsgeschenk(!!!): 2 (in Worten: zwei) Menschen, die wirklich arbeiten. DANKE!

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Das Mysterium der europäischen Mitte” …,

… „Die einzige Hilfe, die wir jetzt Deutschland bieten können, heißt Schweigen.” …,

… „DENK-mal fällt aus(!?) — wegen PROPAGANDA …” …,

… „… Bei aller Sympathie für christliche Werte: Aufklärung und Demokratisierung hat die katholische Kirche fast überall rege bekämpft. …” …,

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums(!!!) …

 

 

So schafft man ein christliches EUropa(!?) …

 

oder: Doch bloss ein klerikalfaschistoides Nichts?

 

G.Thr.

 

Siehe auch: Zu Novalis „Die Christenheit oder

Europa” …,

„Die Christenheit oder Europa” (Text)

 

 

„Weihnachten an Andere denken. …“

 

Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Das Fest der Nächstenliebe bewegt noch immer dazu, auch an jene zu denken, denen es schlechter geht. Doch hinter den rührenden Bildern der Spendenwerbung verschwinden Schwache und Verlierer leicht. Von ihnen erzählen die Geschichten von Heinz Strunk.

 

 

Der letzte Geschenk-Tipp …

 

Darum schweigen die Lämmer

Rainer Mausfeld hat das Buch unter dem Titel «Warum schweigen die Lämmer?» veröffentlicht. Sein Buch aber ist seine Antwort darauf: Weil es von oben so gewollt und mit raffiniertem Meinungsmanagement – und nicht zuletzt dank willfährigen Medien – so durchgesetzt wird.

 

 

„… 2019 jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Von der Euphorie jener Tage ist nicht viel übrig geblieben. …“

 

Wo aber Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“ Nur, wo soll es herkommen? Von den Mutigen, die auf der Strasse der staatlichen Repression trotzen? Von den Solidarischen, die Vertriebene bei sich aufnehmen? Von den Unentwegten, die lieber ins Gefängnis gehen, als sich korrumpieren zu lassen? Vielleicht. Unsere einzige Hoffnung: eines Tages sagen zu können, wir hätten auch zu ihnen gehört.

 

Mein Weihnachtsgeschenk: Zu „Hölderlin” hier mehr …

 

 

„Das Breitscheidplatz-Prinzip“

 

Und doch: Gerade weil wir Deutsche gezwungen sind, extreme Gewalterfahrungen zu unserer Geschichte zu zählen, wissen wir mehr als andere, wohin blinder Hass, willkürliche Ausgrenzung und ideologische Verblendung führt. Und warum wir das ablehnen.

Auf diese Erkenntnis können wir stolz sein, zu Recht. Stolz ist von Vorteil für die Gemeinschaftsbildung. Diese Erfahrung taugt für ein „Wir-Gefühl“, kollektive Selbsterneuerung und „Schwarz-Rot-Gut“. Übrigens ohne nationale, religiöse oder sonst welche Vorbehalte zur Eintrittskarte zu machen. Denn andere können diesen Lernschritt nicht nur mit uns machen, sondern sind dazu eingeladen und willkommen. Das ist das Breitscheidplatz-Prinzip. Seine Umsetzung bedeutet Friede auf Erden – jedenfalls dort, wo wir es leben.

 

 

„Goethe und die iranische Revolution“

 

 

Literatur: „Goethe: Elemente” …,

… „Wolfgang Schad: Goethes Weltkultur …” … ders.: „Der periphere Blick – Die Vervollständigung der Aufklärung

Siehe auch: „Das Drama Ehec – und Goethe …

 

 

Humboldt!? — Vergiss es!!!

 

Fest­tage bei (und für) GdG …

 

 

„80 Jahre nukleare Kernspaltung – Erklärung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative“

 

„[…] Aufgrund ihrer Dichte und dem starken Energieaustausch ist zu erwarten, dass sich die Teilchen in einem schweren Atomkern in einer kollektiven Weise bewegen, vergleichbar mit der Bewegung eines Flüssigkeitstropfens. Wird diese Bewegung durch Energiezufuhr ausreichend stark angeregt, könnte sich ein solcher Tropfen in zwei kleinere Tropfen trennen. […] Es erscheint daher möglich, dass der Uran-Kern in seiner Form instabil ist. Er könnte sich daher nach der Aufnahme eines Neutrons in zwei Kerne von etwa gleicher Größe teilen. Diese beiden Kerne werden sich gegenseitig abstoßen und sollten, ausgehend von ihrem Kernradius und ihrer Ladung, insgesamt eine kinetische Energie von ca. 200 MeV entwickeln.” (Lise Meitner/Otto Frisch 1939, Nature, No. 3615, S. 239)

      Mit diesen Worten lieferten Lise Meitner und Otto Frisch 1939 aus dem Exil die erste plausible theoretische Begründung für die revolutionäre Entdeckung der Kernspaltung am 17. Dezember 1938 durch Otto Hahn und Fritz Straßmann in Berlin. Revolutionär nicht nur, weil damit das Atomzeitalter der Menschheit anbrach mit allen seinen Folgen. Vielmehr widerlegte das Experiment die damals gängige Annahme des átomos, der unteilbaren kleinsten Bausteine der Materie. Bisher war es gängige Lehrmeinung gewesen, dass der Beschuss eines Atomkerns mit Neutronen sogenannte Transurane mit höherer Masse hervorbrachte. Der italienische Kernphysiker Enrico Fermi hatte bereits 1934 mit dieser Art von Experimenten begonnen. Hahn und Straßmann konnten mit Hilfe verschiedener Verfahren nachweisen, dass es sich jedoch um radioaktive Bariumisotope handelt, die eine geringere Masse als Uran aufweisen. Mit dem experimentellen Nachweis und der theoretischen Erklärung mit Hilfe des Tropfen-Modells durch Meitner und Frisch war daher eine kopernikanische Wende im Verständnis der Atome eingetreten, die auch in ihren – im Sinne des Wortes – gewaltigen Folgen schon früh von WissenschaftlerInnen antizipiert wurden.

Mit der Entdeckung der Freisetzung weiterer Neutronen im Spaltprozess wurde rasch deutlich, dass eine Kettenreaktion möglich ist, die große Mengen an Energie freisetzt. Ein Mechanismus, der für den Einsatz in einer Bombe nutzbar gemacht werden könnte. Zunächst fand die Idee zur zivilen Energieerzeugung in der Wissenschaft weitestgehende Zustimmung. Unter den Umständen des Zweiten Weltkriegs jedoch stand die Möglichkeit einer Atombombe im Fokus des Interesses von Entscheidungsträgern. Insbesondere die Furcht vor der Entwicklung einer „Deutschen Bombe“ trieb auch Wissenschaftler wie Albert Einstein um. Auf Drängen der emigrierten ungarischen Physiker in den USA, Leó Szilárd, Eugene Wigner und Edward Teller, verfasste Einstein einen Brief an Präsident Franklin D. Roosevelt. Darin enthalten war der Hinweis auf die Möglichkeit der Entwicklung einer amerikanischen Atombombe und die Empfehlung für eine Ausweitung der Mittel für das bisher bescheidene nukleare Forschungsprogramm der USA. Nach der theoretischen Begründung wurde ab 1942 das Manhatten-Projekt zum Bau einer Bombe lanciert. Die im Sommer 1945 fertig gestellten Atomwaffen wurden bewusst gegen Japan und seine Zivilbevölkerung eingesetzt – mit verheerenden Folgen.

Was trieb die Wissenschaftler an, bei diesem Projekt mitzuarbeiten? Lise Meitner selbst verweigerte sich jeder Forschung für eine alliierte Atombombe. Eugene Wigner beschrieb die Hoffnung, mit der Entwicklung der Bombe dem grausamen Zweiten Weltkrieg ein Ende zu bereiten. Doch bereits in dieser Zeit wurde die Überlegung diskutiert, dass durch ein Gleichgewicht des Schreckens zwischen den Atommächten nicht nur der Einsatz von Atomwaffen verhindert, sondern automatisch auch ein Ende jeglicher Kriege erreicht werden könne. Beide Hoffnungen blieben trügerisch, wie die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki, mehrere Beinahe-Atomwaffeneinsätze und zahlreiche Kriege der folgenden Jahrzehnte zeigen sollten.

In der Rückschau schreibt der Physiker Victor Weisskopf, einer der jüngeren Emigranten, der von Beginn an in Los Alamos an dem Manhatten-Projekt arbeitete, in seiner Autobiographie: „Heute bin ich mir nicht ganz sicher, ob mein Entschluß, mich an diesem ungeheuren – und ungeheuerlichen – Vorhaben zu beteiligen, allein auf der Befürchtung beruhte, die Nazis würden uns zuvorkommen. Es war vielleicht ganz einfach der Drang, an der bedeutsamen Arbeit teilzuhaben, die meine Freunde und Kollegen taten. Sicherlich spielte auch ein Gefühl des Stolzes mit, an einem einzigartigen, sensationellen Unternehmen mitzuwirken. Zudem bot es Gelegenheit, der Welt zu zeigen, wie kraftvoll, einflußreich und pragmatisch die esoterische Wissenschaft der Kernphysik sein konnte.“ In der Zeit nach 1945 war es die Verantwortung für die Verwendung ihrer Forschung, die viele Wissenschaftler in der Folge beschäftigte. Ebenso wie die Gewissheit, beteiligt zu sein, an der Produktion und dem Einsatz von Waffen, und dem Wettrüsten, das den Kalten Krieg prägte.

Einige von ihnen haben Wege gefunden, ihre Position als Experten zu nutzen, um Orientierungen zu geben für die öffentliche Diskussion, die Ausrichtung der Forschung und politische Richtungsentscheidungen. Beispiele für dieses wissenschaftlich-demokratische Selbstverständnis sind das Russell-Einstein-Manifest, die Mainauer Erklärung, der Appell der Göttinger 18. Ihnen gemeinsam ist die Einsicht in die Notwendigkeit, die eigene Position, das Wissen und die Fähigkeiten für die Förderung von Frieden und Verantwortung – und in diesem Falle – gegen nukleare Aufrüstung einzusetzen.

Mit der einseitigen Kündigung des INF-Vertrags durch den Präsidenten der USA steht die Weltgemeinschaft heute an einem historischen Punkt, an dem der Imperativ der atomaren Abrüstung in Frage steht. Doch in einer technologiebasierten Welt sind es die NaturwissenschaftlerInnen und IngenieurInnen, denen Verantwortung in immer neuen Bereichen zukommt. Der Nutzen von Künstlicher Intelligenz bei der Automatisierung der Kriegsführung, die kaum absehbaren Folgen von Eingriffen in das (menschliche) Genom, die Konsequenzen der computergestützten Verarbeitung großer Datenmengen für die Unverletzlichkeit der Privatsphäre aller sind nur einige Beispiele für aktuelle Herausforderungen, bei denen WissenschaftlerInnen Verantwortung übernehmen können. Das Vorsorgeprinzip (Precautionary Principle), der Bericht „Late lessons from early warnings“ der Europäischen Umweltagentur und nicht zuletzt die Rolle der WissenschaftlerInnen in der Geschichte der Kernspaltung sind Orientierungspunkte, die wir heute nutzen können, um unsere Verantwortung wahrzunehmen. Dazu gehört auch, dass wissenschaftliche Arbeitsbedingungen Reflexionsprozesse ermöglichen, die verantwortungsbewusste Forschung fördern.

Warnendes Beispiel sind die Verstrickungen der deutschen Physiker mit dem NS-Regime. Für NatWiss ist dies die Bestätigung, dass Verantwortung und Wissenschaft immer wieder neu und zusammen gedacht wie auch praktiziert werden müssen. Besonders dringlich ist die Bewahrung bestehender Abkommen für nuklear Rüstungskontrolle und Abrüstung wie den INF-Vertrag und die Durchsetzung neuer Verträge zum Verbot und Abschaffung aller Atomwaffen.

Die kommenden Jahre bergen zahlreiche Herausforderungen. 80 Jahre atomares Zeitalter haben Generationen von Menschen, Umwelt und Gesellschaft geprägt, ermöglicht, bedroht und vernichtet. Die Kenntnis dieser Geschichte ist uns Erinnerung an die Verantwortung Einzelner und in seiner wissenschaftlichen Faszination Antrieb unserer Forschung.

 

NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
www.natwiss.de
info@natwiss.de

 

Siehe auch: „Gottfried Benn: Verlorenes Ich” …,

 Zu „Identität” hier mehr …

 

 

Norbert Häring: „Dossier zu Migration und Migrationspakt …“

 

Dossier zu Migration und Migrationspakt

„Was wenn Sie Ihren eigenen Immigranten haben könnten?“: Politico veröffentlicht Plädoyer für Wiedereinführung der Sklaverei 16.2.2018

Warum Migration gut fürs Geschäft ist: Das Weltwirtschaftsforum und die Willkommenskultur 05.03.2018

Nach Jakob Augstein jetzt auch Rainer Hank: Sozialstaat ist voll Nazi 16.7.2018

Wozu sich Deutschland mit dem UN-Migrationsabkommen wirklich verpflichtet und was das Weltwirtschaftsforum damit zu tun hat 19.07.2018

Das Migrationsabkommen in ARD und ZDF, bzw. NICHT in ARD und ZDF 28.10.2018

Wie Regierung und Tagesschau den Migrationspakt schönlügen und die „Faktenfinder“ nicht einmal suchen 02.11.2018

Das Migrationsabkommen als letzter Sargnagel für die linken Parteien 24.10.2018

Linke, die gern Erfüllungsgehilfen des Kapitals sein wollen – aber bitte mit Haltung (mit Nachtrag zu Telepolis) 12.11.2018

Meine Antwort auf die Kritik von Jules El-Khatib, Sofia Leonidakis, Niema Movassat, und Igor Gvozden von der Linken an meinem Sargnagel-Text 13.11.218

Die Diskussion in der Linken um den Migrationspakt kommt in Gang – sie ist ziemlich schmutzig 14.11.2018

Erst will die Regierung den Migrationspakt annehmen und gleich darauf ein Einwanderungsgesetz, das ihm widerspricht 22.11.2018

Wie Seehofer und Merkel mit ihrem Sommertheater zur Migration die Deutschen zum Narren hielten 27.11.2018

Sind No-Border-Linke Lakaien des Kapitals? Kommentar zu einem Text von Michael Wendl 11.12.2018

Wie Bertelsmann für das Weltwirtschaftsforum die Willkommenskultur in Deutschland etablieren half – Teil 1 13.12.2018

Bertelsmann, die Willkommenskultur und der UN-Migrationspakt: Teil 2 16.12.2018

 

 

„… Die »Aktion T 4« zwischen 1940 und 1945 war systematischer Massenmord an Menschen mit Behinderung. …“

 

… Vor 50 Jahren wurden die Verantwortlichen zu milden Strafen verurteilt …

 

Zu diesen „getarnten Verbrechen” hier mehr …

 

 

„Anschlag am Breitscheidplatz“ II …

 

Der Attentäter Anis Amri hatte wohl Mitwisser. Zwei Jahre nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz sind noch immer wichtige Fragen offen.

 

Dazu hier mehr …

Breitscheidplatz 2018: Schön geht anderscht(!), aber Mauern bauen könnse, die BÄRliner, oder …

Siehe auch: „Terror am Breitscheidplatz: Ermittler haben Anis Amri unterschätzt” …,

… „Amri-Aufklärung: Protokoll einer Verweigerung” …,

… „Anis Amri und der zweite Mann

 

 

“Uns wurden diese UN-Pakte in den Hals geschoben, wie ungewolltes Essen einer Stopfgans.”

 

Nicht vergessen: Genau diese „Stopfgans” kommt in gut 8 Tagen als „Festmal auf den Gabentisch” —  jedes Jahr aufs Neue ( – Headline aus dem Forum dazu … – ):

 

„… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …”

 

G.Thr.

 

Über den rechten Hass auf die Aufklärung … u.a. …

Zu „Migration” hier mehr …

Zu „Weihnachten” in einer ungewohnt stillen Stunde hier mehr …

 

 

„Über den rechten Hass auf die Aufklä­rung“

 

… oder: Die deutschen Schulen und Hochschulen sind unbrauchbar, oder …

 

Der alte Hass auf die Aufklä­rung. Die Neue Rechte von Arnold Gehlen bis Botho Strauß

Wer die heutige Neue Rechte verstehen will, sollte ihre schon etwas älteren Texte lesen. Dort machen ihre Theoretiker mit grellen Worten klar, dass der Gegensatz zwischen „rechts“ und „links“ für sie in Wahrheit der tiefe Antagonismus zwischen „rechts“ und „liberal“ ist.

 

Zu „Aufklärung” hier mehr …

Diagnose ist noch keine Therapie: „Die gesellschaftlichen Entwicklungen weisen in eine präfaschistische Phase.” …

… und: Glotzen hilft nicht!!!

 

 

 

„… Es ist an der Zeit, die Mitverantwortung der Unterrichtspraxis im Fach Geschichte zu erkennen. …“

 

oder: Wer gibt den Leisen ihre Stimme zurück …

 

Hochschullehrer klagen immer wieder über mangelhafte intellektuelle Voraussetzungen ihrer Studienanfänger. Dies betrifft nicht bloß die oftmals miserable Orthografie, es betrifft ebenso Lücken in der Allgemeinbildung und da zumal in Sachen Geschichte. Historische Fakten bedeuten nicht nur Zahlen und Namen, sondern auch die damit verbundenen Ereignisse und Schicksale. Sie rufen emotionale Reaktionen hervor und ordnen sich einer Werteskala zu.

Sofern dies alles fehlt, herrschen Unwissen und Ignoranz. Sie lassen Raum für Falschinformationen, wie sie zumal das Internet bereithält, man muss bloß auf die entsprechenden Blogs und Webseiten gehen und dort bleiben. Die Angebote sind reichlich. Nebenher verheißen sie Kameraderie, Abenteuer, Elitebewusstsein und Provokation, was manche pubertierende Seele begehrt.

Wir haben Brandenburg und Sachsen nicht zufällig erwähnt. In beiden Bundesländern häufen sich rechtsextreme Überzeugungen und Aktivitäten, zumal bei jungen Leuten. Das Problem wird bevorzugt mit den dort geschehenen gesellschaftlichen Umbrüchen nach 1990 erklärt. Es ist an der Zeit, die Mitverantwortung der Unterrichtspraxis im Fach Geschichte zu erkennen.

 

Siehe auch: „Offener Brief an den Herrn Bundespräsidenten vom 13.12.2018” …,

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums(!!!) …” …,

… „Hitlers Glocke — bleibt!” …: Zu diesen Nibelungen hier mehr

„Geschichte(n) der Gegenwart” u.a. …

 

 

Die Regierungen Schreiben Nichtangriffspakte. Kleiner Mann Schreibe dein Testament. (B. Brecht, 1939)

 

Tatsächlich ist vielen Europäern die Furcht vor einem dritten Weltkrieg nicht mehr fremd. Es klingen längst vergessene Töne an, wenn bange von Scharmützeln zwischen russischen und ukrainischen Schiffen an der Krim berichtet wird. Und es macht Angst, wenn das Gedenken an den Ersten Weltkrieg eine deutsche Kanzlerin und ein französischer Präsident nicht davon abhält, nach einer „echten“ gesamteuropäischen Armee zu rufen.

Am Mittwoch den 12.12.2018 beschloss das Europäischen Parlament (EP) zum ersten Mal in seiner Geschichte einen eigenen Verteidigungshaushalt. Doch die Europäische Union (EU) hat längst begonnen, ermutigt vom Friedensnobelpreis am Revers für ihren „Beitrag zu mehr als sechs Jahrzehnten Frieden und Versöhnung in Europa“, militärisch wie propagandistisch aufzurüsten.

 

Siehe auch: „Krieg und Frieden” und die Kategorie dazu …

 

 

„… In diesem Kräfteverhältnis befindet sich letztlich auch die Geschichtswissenschaft, wenn sie die «Archive der Umwelt» entschlüsselt, die immer auch einen Teil von unserer Zukunft erzählen. …“

 

In diesem Kräfteverhältnis befindet sich letztlich auch die Geschichtswissenschaft, wenn sie die «Archive der Umwelt» entschlüsselt, die immer auch einen Teil von unserer Zukunft erzählen. Das Nachdenken darüber, was dies für die Geschichtswissenschaft disziplinär, methodisch und gesellschaftspolitisch bedeutet, hat mit der Tagung in Bern entscheidende Impulse erhalten: neue Quellenarten, neue Kooperationen, neue Narrative. Um diese neuartigen Formen von Zusammenarbeit anzugehen, sollten «wir uns als Spektrum denken» (Marcus Hall, Zürich). Oder wie Jon Mathieu es zum Schluss seiner Ausführungen ausdrückte: Eine «Einheit» zwischen Geschichtswissenschaft und Naturwissenschaften sei gar nicht erwünscht, geschweige denn demokratisch durchführbar. Was es seiner Meinung nach brauche, sei ein «problembezogener, kritischer Pluralismus».

Dieser Text ist eine überarbeitete Fassung des Tagungsberichts der Autorin zu «Archive der Umwelt. Naturwissenschaften und Geschichte», der am 7. Dezember 2018 auf der Website von infoclio erschien.

 

 

„… diese verzerrende Sicht innerstaatlich mit Staatspropaganda durchzusetzen …“

 

Dass Regierungen ihre Politik mit beschönigenden Darstellungen den Wählern anpreisen, ist normal. Dass eine internationale Vereinbarung aber bereits in ihrem Text eine völlig unrealistische, die Wirklichkeit total verzerrende Sicht ihres Regelungsgegenstandes gibt (Migration führe immer zu Wohlstand für alle usw.) und dass die an der Vereinbarung beteiligten Staaten sich ausdrücklich verpflichten, diese verzerrende Sicht innerstaatlich mit Staatspropaganda durchzusetzen, ist nicht nur außergewöhnlich – es ist antidemokratisch.

 

Zu „Hitlers TV” hier mehr …

Zu „Propaganda” hier mehr …

 

 

Nicht mein „Kampf um die Köpfe im Klassenzimmer“ …

 

Den Digitalisierungs-Mickey-Mäuschen in Bärlin …

… — wir sind nicht mehr, aber …

 

G.Thr.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

Zu BÄRlin hier ein guter Artikel aus BÄRn und Umgebung …

 

 

„… wo die Angelsachsen nur das konsequent verfolgte Ziel haben, Rußland zu strangulieren und zur Unterwerfung zu zwingen. …“

 

In Deutschland kann man das beurteilen, auch den Wortbruch, was die absprachewidrige Ost-Erweiterung der NATO anbetrifft. Der Waffenstillstand 1918 fußte auf den 14 Punkten des US-Präsidenten Wilson mit der Zusage, keine Grenzverschiebungen zu Lasten auch Deutschlands zuzulassen. Versprochen-gebrochen, wie die Beispiele von Eupen-Malmedy bis Schlesien, das Memelland und Danzig bis heute deutlich machen.

Um nicht in europäischer Erstarrung, Aufgabe und Krieg zu enden, muß der amerikanisch-britisch geführte Westen seine Politik ändern und Rußland am Tisch der guten europäischen Nachbarschaft einen gleichberechtigten Platz endlich einnehmen lassen.

 

 

Krone-Schmalz: „Ich empfinde das als unverhohlene Kriegshetze“

 

Es hat eine Phase gegeben, in der Politiker und Organisationen zu Wort kamen, die beide Seiten zur Mäßigung aufgerufen haben. Es war auch die Rede davon, man müsse erst einmal die genaue Sachlage klären. Wer hat da wen provoziert? Aber das war nicht von langer Dauer. Eine gewisse Nachdenklichkeit und Zurückhaltung wird mittlerweile überlagert von der Haltung: Wie lange will sich der Westen das russische Verhalten noch bieten lassen? Reagiert der Westen zu lasch mit Blick auf Russland? Ich empfinde das als unverhohlene Kriegshetze.

In dieser aggressiven Grundstimmung gehen auch die Details verloren, die man braucht, um Situationen real beurteilen zu können.

 

 

Die Kosten des Krieges und die Frage: «Was schützt uns wirklich?»

 

„Ich bin ein Berliner Amerikaner …”

 

 

Das Beste am Norden sind seine neuen Chöre …

 

Chorsingen galt lange als uncool, war nur etwas für richtig gute Sänger. Doch das hat sich gründlich geändert. Insgesamt singen in Deutschland momentan mehr als fünf Millionen Menschen in Gesangsgruppen oder im Chor. Es gibt allein 60.000 registrierte und geschätzt noch mal 50.000 unabhängige Chöre. Der Film begleitet Chöre, die anders singen wollen als klassische Schul- oder Kirchenchöre und fragt: Warum sind Chöre plötzlich so angesagt(?)

 

Siehe auch: „Musikjournalismus in der Krise” …,

Zu „Kunst macht sichtbar.” hier mehr …

 

 

„70 Jahre UNO-Menschenrechtscharta …“

 

Die Verpflichtung auf grundlegende Menschenrechte, für viele nach dem 2. Weltkrieg eine große Hoffnung, wird heute für politische, wirtschaftliche und militärische Interessen instrumentalisiert. …

 

 

„… Doch die Folgen sind eine gefährliche Eintrübung des politischen Klimas und der Wahrnehmung der Voraussetzungen für Frieden und Freiheit der Nationen.“

 

… Gefährdete Demokratien

Mitschuldig an dieser Entwicklung sind – zumindest in einigen Fällen – die etablierten, alten politischen Parteien, die oft zu selbstgefällig, verkrustet, wenig innovativ und zukunftsgerichtet, dafür selbst gelegentlich ideologisch geworden sind. Einst Träger und Repräsentanten politischer Streitkultur und wirtschaftlicher Neuorientierung,  bewirtschaften sie seit Jahrzehnten die gleichen alten Fragen und innerparteilichen Hierarchien – im Volk hat man das längst realisiert und ist deshalb offen für Alternativen.

In diese Lücke sind Facebook & Co. vorgeprescht. Dort sind es mit Vorliebe Themen wie Zuwanderung, kriminelle Flüchtlinge, böse EU, die beim Publikum Aufregung, Wut, Angst oder Hass erzeugen. Es erstaunt dann wenig, dass es die trügerisch einfachen Antworten und Versprechen der Populisten für bare Münze, die Ankündigung einer besseren, persönlichen Zukunft als politische Wende-Verheissung hält. Dieses Verhalten ist sogar teilweise verständlich. Doch die Folgen sind eine gefährliche Eintrübung des politischen Klimas und der Wahrnehmung der Voraussetzungen für Frieden und Freiheit der Nationen.

 

Zu „Facebook & Co.” hier mehr …

Zu der Deutschen absolutem Lieblingstier hier mehr …

 

 

„… Die Situation ist verkachelt …“

 

… oder: Ein Schweizer Wort bitte in Gottes Ohr …

 

Die Situation ist verkachelt – ob Macron in den kommenden drei Jahren daran noch was ändern kann ist ungewiss. Ob 2022 erneut eine einigende Anti-Le Pen-Figur wie Macron gefunden und hochgejubelt werden kann ist noch ungewisser – wenn nicht, so ist Le Pen so gut wie gewählt. Dafür braucht sie nichtmal von den aktuellen Protesten zu profitieren. Bereits mit ihrem Ergebnis von 2017 (33.9%) wäre sie mit Abstand diejenige von einer einzelnen Partei unterstützte Person mit den meisten Stimmen und in einer Stichwahl in jedem Fall wieder mit dabei. Schuld an der aktuellen Misere ist aber nicht Le Pen, sondern schuld sind die Scheuklappen-Politiker und -Wähler, welche mit Ihrer Anti-Wahl die ganz dringenden und selbstverständlich für viele schmerzhaften Reformen eben bloss aufgeschoben haben.

( Aus dem Forum dazu , Hervorhebung G.Thr. )

 

Neue Westfälische am Sonntag , 02.12.2018 :

„Gelbwesten“ wollten Autobahnen lahmlegen

Von Matthias Schwarzer

Unna / Porta Westfalica. Die Polizei im Kreis Unna hat am Samstag eine Gruppierung daran gehindert, das Kamener Kreuz auf der A2 lahmzulegen. Die Gruppe, die sich auf die französischen „Gelbwesten“ beruft, hatte sich mit acht Fahrzeugen an einem Parkplatz getroffen, um angeblich gegen die hohen Spritpreise zu demonstrieren. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, war die Demonstration nicht angemeldet und wurde von den Beamten aufgelöst. Eine Strafanzeige wurde gestellt.

Zur selben Zeit traf die Polizei auch am Autohof Porta Westfalica 15 Gelbwesten an. Die Personen hätten sich aber kooperativ verhalten – eine Blockade war offenbar nicht geplant, hieß es in Berichten.

Derzeit versuchen rechte Gruppierungen in ganz Deutschland, auf den Zug der französischen Protestbewegung aufzuspringen. Ihnen geht es jedoch weniger um Spritpreise, sondern vielmehr um einen „Umsturz des Systems“. In Facebook-Gruppen und bei Telegramrufen rufen sie zum Protest auf. Dort wurde auch die Blockade des Kamener Autobahnkreuzes besprochen. In Gruppen wie „Kamener Kreuz“ oder „Patrioten im Widerstand“ hatten Teilnehmer auch die Blockade weiterer Autobahnabschnitte großspurig angekündigt. Tatsächlich beteiligten sich an dem Protest nur wenige Personen – zu Blockaden kam es nicht.

Die Polizei in Unna wollte nicht bestätigen, ob es sich bei der Gruppe um Rechtsextreme handelt. Es sei eine „lose Gruppierung“ gewesen. Die Teilnehmer hatten den Beamten erklärt, nur „einen Spaziergang“ machen zu wollen. Für 26 Teilnehmer sei dann ein Demonstrationsweg durch Unna vereinbart worden.

(Zitiert von  hiergeblieben.de  )

 
 

„… Erstmals wirkt es so, als könnte Macron scheitern. …“

 

Macron scheitert nicht allein …

 

 
 

«Das ist, wie wenn deine Frau beim Sex im Moment des Orgasmus den Namen eines anderen ruft.»

 

Das genau glauben wir dem Herrn Köppel sofort …

 

Der Mann ist schon interessant. —

 

…, helfen wir ihm bei seiner Suche nach Heimat. Das ist Ehrensache.

 

G.Thr.

 

 

«Als Künstler muss ich meine Absichten und mein Handeln genau verstehen lernen …»

 

… damit ich nicht Gefahr laufe, zu den grossen Irrtümern beizutragen, die die Menschen quälen.

 

 

„… Ist es mittlerweile bereits populistisch, wenn man die Ängste von Millionen von Menschen offen ausspricht und im schlimmsten Fall sogar öffentlich noch – vielleicht manchmal unbequeme – Wahrheiten ausspricht?“

 

 

Siehe auch: „Die Lemminge …” …,

Zu diesem absoluten Lieblingstier der Deutschen hier mehr …

… „… Sie ziehen alle Register um weiter so zu machen. Egal wie …

„Sie sind ein Rassist!” … u.a. …

 

 

„… Brüssel, Neoliberalismus und das Feindbild Russland …“

 

Aber es erscheint von vornherein falsch, um der Selbständigkeit Europas willen mit einer europäischen Armee zu beginnen. Es geht um viel Wesentlicheres, nämlich um eine Neubesinnung und Neuordnung Europas. Und das lässt sich nicht in der neoliberalen Diktatur, mit der es die Bevölkerung zu tun hat, durchsetzen, mit diesem Brüsseler Wasserkopf und den dort die Politik mitgestaltenden US-Netzwerken und 6.000 Lobbyvertretungen, nicht mit der herrschenden Aufrüstungshysterie, der wirtschaftlichen und militärischen Interventionspolitik und der Austeritätsvorgabe, die ärmere Länder in den Ruin treibt.

Wünschenswert wäre ein geeintes Europa der Nationalstaaten und zwar unter Einbeziehung Russlands. Erstes Ziel müsste daher sein, aus der NATO auszutreten (was unter Charles de Gaulle schon einmal geschehen ist(10)) und die Militäretats so weit wie möglich zu reduzieren, um mehr Mittel für sinnvolle Investitionen zur Verfügung zu haben. Doch dem stehen Politiker wie Macron und Merkel, die sich als militante Vertreter des Neoliberalismus und einer von den USA vorgegebenen Aggressionspolitik gegenüber Russland erwiesen haben, im Wege. Insofern ist in dieser EU, wie sie sich heute darstellt und in der die Regeln ohnehin nicht mehr beachtet werden, das Chaos vorprogrammiert.

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Originaltext , Hervorhebung G.Thr. )

 

Siehe auch: „Die künftigen Kriege der EU” … u.a. …

… „Erneut wird an der Konfrontationsschraube gedreht” …,

… „Kosovo will Armee aufbauen.” …,

… „Streit um Armeegründung des Kosovos eskaliert im UN-Sicherheitsrat” …

Zum „Kosovo” hier und hier mehr …

 

 

DAS Ostergeschenk …

 

Aber der Buch-Gutschein kann schon unterm Weihnachtsbaum liegen (… es erscheint erst im März ’19…):

 

 
 

„Herbert Ludwig: EU oder Europa? Die Entscheidungsfrage der europäischen Entwicklung zur freien Individualität.“

 

Geistige Höhenflüge und geistige Unabhängigkeit gehen Hand in Hand. Das werden Sie nach der Lektüre des gleichermaßen aktuellen wie zeitlosen Essays von Herbert Ludwig spüren. Die Verankerung des Einzelnen als Teil der Völker Europas in Freiheit und Selbstbestim-mung, die engen Grenzen des Staates als Diener und nicht als unerbittlicher bürokratischer Moloch, der das gesamte Dasein machtpolitisch dominiert und nivelliert, schließlich die Rückkehr zu dem was die menschliche Seele in den Völkern und ihrem Zusammenklang ausmacht, bilden wesentliche Gedankenstränge dieser wahrhaft europäischen Schrift.

„Die Freiheit ist ein Ideal … an ihm muss die Wirklichkeit gemessen und sukzessive verändert werden.“ Damit benennt Herbert Ludwig den einzig menschengemäßen Weg, den es für Europa geben kann. Der seit Jahrzehnten praktizierte Marsch in den Einheitsstaat stellt hingegen eine stetig wachsende Bedrohung dar, die das Selbstbestimmungsrecht der Men-schen aushebelt und die Würde jedes einzelnen Menschen verletzt.

Praktisch negieren Politik und Bürokratie dieses Recht permanent, weil sie individuelles Handeln per se als unvernünftig ansehen. Die gewählten Repräsentanten betreiben eine „ungeheure Anmaßung“. Die herrschenden Gesetze berauben Menschen tatsächlich ihrer Freiheit wie Ludwig aufzeigt. Die Politisierung und Verstaatlichung der Bildung steht einer freiheitlicher selbstbestimmter Entwicklung entgegen – das humboldtsche Ideal einer proportionierlichsten Bildung der Kräfte zu einem Ganzen wird systematisch verhindert.

Herbert Ludwig bringt es auf den Punkt: „Die Verschmelzung der europäischen Staaten in einem Riesenstaat … hat .. mit dem wahren Europa nichts zu tun“. Der Wille der Menschen ist unerheblich geworden angesichts der „Diktatur eines geistlosen Politik-Proletariats“. Wir leben in einer „Zuschauerdemokratie“, in der absolute Fürsten durch eine Parteienoligarchie ersetzt wurden.

Der Ausweg ist klar: Eine Rückkehr zu Europa als historisch gewachsenem Kulturraum mit unterschiedlichen Völkern mit unterschiedlich „seelisch-geistigen Organismen“. Das bedeutet eine Abkehr von der machtpolitischen EU, die im Grunde die Völker vergewaltigt und sie mit einer nivellierenden Staatsmaschine erdrückt, so dass die Menschen zu Rädchen im Getriebe erniedrigt werden. Mit den klugen Worten des über viel Waldorfschul-Erfahrung verfügenden Herbert Ludwig: „Die EU bildet in Wahrheit die wüsteste Reaktion gegen die europäische Kultur- und Geistesentwicklung, gegen den Fortschritt der Menschheit.“ – EU bedeutet Untergang Europas.

 

 

„… Ist uns eine langfristige Überlebensmöglichkeit der Menschen vielleicht doch nicht so wichtig?“

 

… oder: Nicht EUropa, aber Europa schafft das.

 

 

 

„Gorbatschow meldet sich zu Wort“ …

 

Dank Michail Gorbatschow konnte der Kalte Krieg vor 30 Jahren beendet werden. Noch lässt er sich verlauten. …

 

Siehe auch: „Stolperstein für Kriegstreiber …” …,

… „Gorbatschow warnt vor neuem atomaren Wettrüsten” …,

Zu den allgegenwärtigen Kriegstreibereien hier mehr …

 

 

Stolperstein für Kriegstreiber …

 

 

Bad Doberan, Parkentiner Weg, Gedenkstein Gorbatschow, Baudenkmal

( Zum Vergrössern anklicken … )

Von Schiwago – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16282350 

 

 

„Nazis, Moslembrüder und CIA“

 

Eine Moschee in München. Wie sich die CIA immer schon radikaler Islamisten bediente. Und wie dabei eine Moschee in München mit Nazi-Wurzeln zum Brennpunkt wurde. Ein Beitrag zur Islamkonferenz.

 

 

“Die mögliche und vorangetriebene Kündigung des INF-Vertrages ist vor Kriegsausbruch der letzte Schlußstein in der Mauer gegen Rußland“

 

Seither und vor allem seit der Zerstörung des Völkerrechts durch den Krieg 1999 gegen Belgrad dominiert das amerikanische Interesse unsere Beziehungen nicht mit sondern gegen Rußland. Deutsche Panzer in den Vorgärten von St. Petersburg, eine Rhetorik gegen Rußland, die Josef Goebbels vor Neid erblassen lassen würde, so sieht die NATO-Wirklichkeit in Europa aus. „Wandel durch Annäherung“ ist faktisch nicht mehr möglich, weil das in der Zielsetzung der Washingtoner Strategen die Selbstaufgabe Rußlands zur Folge haben würde. Die mögliche und vorangetriebene Kündigung des INF-Vertrages ist vor Kriegsausbruch der letzte Schlußstein in der Mauer gegen Rußland. Willy Brandt dachte an das Verbindende.

 

Siehe auch: „… Es geht um Krieg …

 

 

„Wie Transatlantiker zum Krieg hetzen“

 

Verbrecher sind nicht nur diejenigen, die Kriege heimtückisch einfädeln, provozieren, vom Zaun brechen, anordnen und mit unendlicher Zerstörung und menschlichem Leid durchführen. Nicht weniger verbrecherisch handeln die journalistischen Kriegstreiber und -hetzer, die mit ungeheuren Lügen das Bewusstsein der Menschenmassen manipulieren, zum Hass anstacheln und zum Krieg bereit machen oder sie in Angst und Misstrauen stürzen. Daher kann man mit Recht sagen:
“Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.” 11

In diesem diabolischen Chor, der das Denken der Menschen kontrolliert und vergiftet, ist Jochen Bittner einer der schlimmsten, der auch vor Heuchelei nicht zurückschreckt. In der Zeit vom 19.7.2017 besprach er, einer derjenigen, die das Denken der Bürger ständig manipulieren, eine Studie der Hamburg Media School und der Uni Leipzig, nach der in der Flüchtlingskrise große Teile der Journalisten ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt hätten. Statt als neutrale Beobachter die Politik und deren Vollzugsorgane kritisch zu begleiten und nachzufragen, hätte der Informationsjournalismus die Sicht, auch die Losungen der politischen Elite übernommen und Andersdenkende übergangen oder ausgegrenzt.

Bittner beurteilt diese Studie – man lese und staune – positiv und erhebt sich scheinheilig über die Journalisten von Tageszeitungen, die untersucht worden waren, indem er schon seinen Artikel mit den Sätzen beginnt:Es ist das Migrationsjahr 2015, und die wichtigsten Tageszeitungen Deutschlands verwandeln sich in Volkserziehungsbroschüren. Die Journalisten kontrollieren nicht mehr das Handeln der Politik, sie kontrollieren das Denken der Bürger.“ 12
Also er kritisiert das verwerfliche Handeln anderer Journalisten, das gerade sein Handeln im höchsten Maße kennzeichnet.

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Originaltext )

 

 

„… Aufhänger für diese Abrechnung ist der Uno-Migrationspakt. …“

 

… oder: Unsere armen Schweizer fallen in Depression …

 

Unter dem apodiktischen Titel „Die Ära der Werte ist vorbei“ erklärt er die westliche Politik seit 1990 für gescheitert. Diese habe nach dem Ende des Kalten Kriegs den Pfad des Pragmatismus verlassen und sich mit einer „Überschätzung des Völkerrechts und der ‚internationalen Gemeinschaft’“ gewissermassen selber aus dem Spiel der Mächte genommen.

Aufhänger für diese Abrechnung ist der Uno-Migrationspakt. Gujer sieht in dem zunehmend umstrittenen Abkommen den erneuten Beweis für die notorische Hybris der Weltorganisation. Sie erwecke einmal mehr „den falschen Eindruck, sie könne in die Zeitläufte eingreifen“. Über diesen Einwand lässt sich diskutieren. Der Pakt schiesst in seinem Totalitätsanspruch und Perfektionismus tatsächlich übers Ziel hinaus. Nicht zuletzt wegen seiner Überfrachtung wird er wohl als eine der vielen gutgemeinten und wirkungslosen Deklarationen enden, die der internationale Konferenzbetrieb immer wieder produziert.

 
 

Deutschland: Wer will diesen Job machen!?

 

Keep smiling – auch in dieser wie jeder Situation …

 

G.Thr.

 

Siehe auch – Europa: „so steht zu vermuten, dass dabei der Einfluss der deutschen Bundeskanzlerin eine nicht geringe Rolle spielt.

 

 

Wider die hohle Polit-Phrasendrescherei – richtig!

 

All jenen, die ständig davon reden, Schulen hätten Schülern „Medienkompetenz“ zu vermitteln und sie „fit zu machen“ für die digitale Welt von morgen, sei noch einmal nachdrücklich gesagt: Die Fähigkeit, von den digitalen Medien sinnvoll Gebrauch machen zu können (wenn es einen solchen denn überhaupt gibt), erwirbt man nicht im Internet oder beim Wischen über Tablets und Smartphones. Denken lernt man im direkten Umgang und Austausch mit leibhaftig anwesenden Menschen, beim Lesen und der gemeinsamen Aneignung des Gelesenen. Denken heißt Zusammenhänge herstellen, das Gegebene kritisch hinterfragen, Urteilsvermögen entwickeln, Distanz einzuhalten zu dem, was sich vor uns so kompakt und scheinbar alternativlos als Wirklichkeit aufspreizt. …

( Aus dem Forum dazu )

 

Siehe auch: Picasso 1964 – „Computer sind nutzlos, sie können nur Fragen beantworten.” … etc. …

… „Soziale Experimente am ‚offenen Kind’ …

 

 

Zaubertrank aus dem Land der Gallier …

 

Nun versteht man besser, warum Emmanuel Macron den Migrationspakt der Angela Merkel unterschreiben wird

Einwanderern wie dem auf der Straße nach Cerbère aufgelesenen Tunesier sowie den französischen Behörden gleichermaßen werden Ärger und Kosten erspart. Der Aufenthalt in Frankreich wird den Einwanderern immer unwirtlicher gestaltet, so daß sie nicht auf den Geschmack kommen zu bleiben, und man beruft sich auf den von den Deutschen ausgearbeiteten Migrationspakt, um die Massen legal nach Deutschland durchzuwinken. Dort sind sie noch immer willkommen; mehrheitlich bereiten ihnen die Bürger einen herzlichen Empfang, was auch an Vergewaltigern und Mördern ins Land kommt.

 

Siehe auch: „… zugleich ein Schlaglicht auf Frankreichs gescheiterte Integrationsbemühungen gesetzt. …” …,

„… Sie suchen weiter die V2, wie einst. …” … u.a. …

 

 

„Letztlich geht es um den Erhalt von Formen ästhetischen Denkens …“

 

, die sich nicht in Kreativworkshops kaufen lassen – bis hin zu einer Ästhetik der Existenz, die manchem Managerleben an Sinnhaftigkeit überlegen ist.

 

Ohne „Schiller” geht gar nichts, oder …

 

 

„… Dabei gilt auch hier, dass, wer nichts hat, nichts ist und nichts zu sagen hat. Und wie bin ich doch so froh, dass durch den heroischen Gewalteinsatz der Basler Polizei dem Konsumwahn in der Weihnachtszeit ungestört gefrönt werden konnte(!) …“

 

Wenn wir schon nichts zu sagen haben, dann wollen wir wenigstens am Stadtlauf teilnehmen und Umsatz und Gewinne steigern helfen.

( Aus dem Forum dazu )

 

„Jeder Einzelne trägt die ganze Verantwortung.” u.a. …

 

 

„Kolonialwaren – Erfolg wider den Mainstream“

 

… oder: Bodenständigkeit ist angesagt(!!!) …

 

Nur Pfeffersäcke und anderes Gedöns sehen das anderscht, oder …

 

G.Thr.

 

 

„Bei Mozart kann man nicht schummeln“

 

… oder: Wenn Hélène Grimaud nicht dazu kommt, sämtliche Klavierkonzerte Mozarts einzuspielen, bitten wir dieses junge Genie, oder Frau Freitag …

 

Zürich: Tonhalle Maag
Lise de la Salle / Daniel Hope
Zürcher Kammerorchester
4. Dezember 2018

 

Zu „Mozart” hier mehr …

 

 

„Die heikle Vision einer Grande armée der EU“

 

Deutsch und deutlich: „Es ist ein Marsch in die falsche Richtung. …

 

 

„Nachdenken nach Stalingrad heisst: Nie wieder Krieg!“

 

… oder: Mutti go home!

 

Im Februar 2018 jährten sich die Ereignisse von Stalingrad zum 75. Mal. Im heutigen Wolgograd, wo ein riesiges Mahnmal daran erinnert, fanden grosse Gedenkveranstaltungen statt. Von der deutschen Bundesregierung nahm niemand daran teil. Es ist unverständlich – Differenzen mit Putin hin oder her –, dass die Kanzlerin (die heute eine europäische Armee aufbauen will) es nicht für nötig hielt, den 142 567 dort begrabenen deutschen Soldaten und ihren Angehörigen den Respekt zu erweisen. Um so mehr hätte die noch weit grössere Zahl russischer Soldaten und ihre Angehörigen und auch die Bewohner von Wolgograd den Respekt verdient – hat doch niemand Deutschland eingeladen, Russland und die Stadt an der Wolga anzugreifen, und die Toten auf beiden Seiten sind nicht freiwillig gestorben. Auch die Bundeswehr war nicht in Wolgograd. Dazu Michael Henjes vom Bundesverteidigungsministerium: «Stalingrad ist ein Mythos, der nicht mehr so präsent ist. In der Bundeswehr ist das heute kein Thema mehr. Da sind die Fäden gekappt.» («Hannoversche Allgemeine Zeitung» vom 1.2.2018) – Schliesslich war nur ein kleines Grüppchen anwesend – einige aus den Städte­partnerschaften von Köln und Chemnitz mit Wolgograd, einige Abgeordnete der Linken und ganz wenige der SPD.
Der «Durchbruch» zu neuen Einsichten und zu einem neuen Denken ist heute so dringend wie nach dem Zweiten Weltkrieg. Dies würde auch die Migrationsproblematik entschärfen – weit mehr als ein Pakt der Uno. Die Publikation des erschütternden Dokuments kommt zur richtigen Zeit.    •

Quellen:
Gerlach, Heinrich. Durchbruch bei Stalingrad. München 2017
Diedrich, Torsten. Ebert, Jens. Walther von Seydlitz. Nach Stalingrad – Feldpostbriefe und Kriegsgefangenenpost 1939–1955. Göttingen 2018 

 

Siehe auch: „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums (!!!) …” …,

… „Sag nicht, es ist fürs Vaterland.

 

 

DaF: Deutschkurs(e) für Präsidenten …

 

Auch im Alltag und der Politik ist das Verschwinden der Möglichkeitsform fatal. „Der Präsident twittert, Iran ist ein Schurkenstaat.“ Die falsche Grammatik macht aus der Meinung des Präsidenten eine Tatsache. Dabei handelt es sich nur um die Behauptung einer vermeintlichen Tatsache. Das ist ein grosser Unterschied: Jemand anderes kann etwas anderes behaupten. Dabei geht es nicht immer um wahr oder falsch. Unterschiedliche Aussagen können durch unterschiedliche Perspektiven zustande kommen. Die Möglichkeitsform markiert diese Tatsache. Der Blick muss diejenigen einschliessen, die etwas behaupten.

 

 

„… Das gab dem Wortverbrecher Gellermann die Gelegenheit, dem Gericht und dem Zeugen erneut deutlich zu machen, …“

 

dass er den Artikel der SZ zu den möglichen Russlandverbindungen des US-Präsidenten für schlechten Journalismus, letztlich für politische Propaganda, hält. Präzis erklärte er vor Gericht, dass der Artikel der SZ im Kern auf einem Geheimdienst-Dossier basiere, Geheimdienste aber nun mal nur Interessen von Politik und Militär wahrnehmen, also kaum verläßliche Informationen für Zeitungsleser liefern.

 

Ja, was kann man noch lesen in diesem germanophilen Schmierfinkentheater!?

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Wie sich der Vorwurf der Beleidigung eines SÜDDEUTSCHEN-Journalisten als u.a. postfaktisches Arschloch in Luft auflöst

 

 

„… Eine nationale, selbst eine europäische Digitalisierungsoffensive, wie sie neben der europäischen Armee von Macron und Merkel als Garant für ein starkes Europa gefordert wird, ist kein Weg in eine friedliche Zukunft. …“

 

Unter der Zielvorgabe, den Vorsprung der USA und Chinas einholen zu wollen, ist dies vielmehr der direkte Weg in die Verschärfung nationalistischer Konkurrenz statt in eine offene Welt.

Kurz, die so bestehende ‚Weltordnung‘ ist in sich durch und durch widersprüchlich und mit keinem Begriff mehr zu fassen. Ein Übergang in eine andere als die globale Nationalstaatsordnung ist absolut überfällig. Schon nach dem ersten Weltkrieg war klar, dass die Konkurrenz der Nationalstaaten, aus dem das Schlachten hervorgegangen war, durch deren Entflechtung überwunden werden müsse, weil sonst jeder Nationalstaat, um alle Lebensbereiche ‚seiner‘ Bevölkerung befriedigen zu können, seinen Anspruch auf die Ressourcen und die Präsenz auf den Märkten der Welt gegen alle anderen Nationalstaaten durchsetzen muss. Faschismus und Stalinismus haben diese Erfahrung noch einmal potenziert. Es ist an der Zeit, diese Dynamik zu durchschauen und ihre erneute Wiederholung zu überwinden.

Möglichkeiten gibt es. Unter der herrschenden Struktur haben sich vielfältige Ansätze herausgebildet, an denen anzuknüpfen wäre. Grenzüberschreitende Kooperation in selbstverwalteten Assoziationen im wirtschaftlichen und geistigen Leben, welche die heutigen wirtschaftlichen und staatlichen Monopole ablösen, öffnen den Weg dafür, dass ‚Staat´ auf die rechtliche Organisation des Lebens beschränkt werden kann. Solche Staaten, die sich auf die Wahrung der gleichberechtigten Beziehung zwischen den Menschen beschränken, bzw., konzentrieren, statt ein allseitiges Machtmonopol gegenüber allen anderen gleichartigen Machtmonopolen konkurrierender Nationalstaaten behaupten zu müssen, könnten auch in gleichberechtigte, lockere, föderale Beziehungen zueinander treten. Für eine solche Entwicklung braucht es weder den Rückgriff auf Nationalismen noch den scheinbaren Vorgriff auf eine „Europäische Souveränität“. Dafür reichte die Bereitschaft, die Weiterentwicklung der europäischen Demokratien in Richtung auf Selbstbestimmung und Selbstverwaltung auf allen Ebenen zu fördern. Das wäre ein Weg in eine friedlichere Welt.

 

Zu „Faschismus” hier mehr …

 

 

„Sie haben ihre Tochter wie einen Hund behandelt“

 

Wo leben wir?

 

G.Thr.

 

 

„… Es sind also nicht nur Tier- und Pflanzenarten, die heute unterm Diktat der Gewinnmaximierung vernichtet werden, sondern peu à peu auch unsere menschliche Werteordnung. …“

 

„Sie wird“, schrieb der britische Schriftsteller John Berger, „systematisch besprüht – nicht mit Pestiziden, sondern mit Ethiziden – Wirkstoffen, die die Ethik und damit auch jeden Sinn für Geschichte und Gerechtigkeit töten.“ Über den Gesellschaften des entfesselten Marktes bildet sich so ein ständig größer werdendes moralisches Ozonloch. Was durch das permanente Versprühen von Ethziden abstirbt, ist unwiderruflich dahin und auch durch Ethikunterricht nicht wiederzubeleben. Wenn wir wirklich etwas gegen die wachsende psychische Verelendung und moralische Verwahrlosung unternehmen wollen, sollten wir uns für eine solidarische Ökonomie und neue Vergesellschaftungsformen jenseits von Ware, Geld und Markt einsetzen. Wir brauchen eine Gesellschaft, die menschliche Bindungen hervorbringt und fördert, statt sie systematisch zu zerstören, wie es das System des flexiblen Kapitalismus tut, das in Bindungen und moralischen Grundsätzen eine Form der Behinderung erblickt.

 

Siehe auch: „Ich glotze …” … u.a. …

Zu „Erinnerung” hier mehr …

… Weiter gefasst „Krieg und Frieden” und die Kategorie dazu …

 

 

„… Dem Volk, weil nicht spezialisiert, sei es nur erlaubt, bei den Wahlen ein Team von Technokraten durch ein anderes zu ersetzen. …“

 

Die „liberale Intelligenz“, wie Chomsky die Technokraten nannte, hätte es wirksam verstanden, alle Machtfragen zu sogenannten rein technischen Problemen von Spezialisten und Experten zu reduzieren. Dem Volk, weil nicht spezialisiert, sei es nur erlaubt, bei den Wahlen ein Team von Technokraten durch ein anderes zu ersetzen.

Immer weniger kritische Geister

Als Linguist, Publizist und Aktivist veröffentlichte Chosmky mehr als einhundert Bücher. Bedeutend sind insbesondere seine medientheoretischen Arbeiten wie „Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media“. Dieses Werk hat er zusammen mit dem amerikanischen Medienanalysten Edward S. Hermann publiziert. Leider gehören Menschen wie Noam Chomsky im 21. Jahrhundert zu einer aussterbenden Art. Viele intellektuelle Mitdenker und Gefährten Chomskys sind gestorben, wie etwa der kritische US-Historiker Howard Zinn oder der palästinensische Literaturkritiker Edward Said.

Wer Dissident ist, bestimmt die Gesellschaft

2018 ist ein neues Buch über Noam Chomsky erschienen. Der bald 90-jährige Chomsky führt ein Gespräch mit dem 1991 geborenen Journalisten Emran Feroz

 

Zu „… Leider gehören Menschen wie Noam Chomsky im 21. Jahrhundert zu einer aussterbenden Art. …” hier mehr …

 

 

„… Was bleibt, nachdem Noldes Selbststilisierung als Nazi-Opfer wegfällt? In Bern wird das jetzt geprüft. …“

 

Hingehen, hinfahren: ANSCHAUEN …

Im Zentrum Paul Klee …

 

Siehe auch: „Paul Klee: Der goldene Fisch” u.a. …

 

 

100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg …

 

«Ich bin zurück!»

 

 

„… im Stile französischer Kolonialkriege hält man überall die Finger drin und schafft massenhaft die Gründe für die Europa in den Grundfesten erschütternde Migration.“

 

Wo die Geistlosigkeit re‚giert’ …

 

Siehe auch: „… Irgendwann muss das verflucht teure Zeug allerdings eingesetzt werden. Am besten in Kriegen. Sonst stimmen die Umsatz-Zahlen nicht mehr. …” …,

… „Kriegstreiber und –Verbrecher feiern Frieden in Paris

 

 

Wer rettet die Schule?

 

… oder: „Eine Bankrotterklärung für die Schweiz”, Europa, die Welt …

 

Die Geheimnisse der Lebenspfade darf und kann man nicht offenbaren; es gibt Steine des Anstoßes, über die ein jeder Wanderer stolpern muß. Der Poet aber deutet auf die Stelle hin.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Mit grosser Leidenschaft eine kleine Welt erklärt

Auf dieser Schulreise zählte nicht das Besondere; bedeutungsvoll war das Naheliegende. Unser Sechstklasslehrer hatte ein Auge für das Bedeutsame im Kleinen, ein Gespür für das Wichtige im engen Lebensraum zwischen Andermatt und Realp. Ein Lehrer mit einem achtsamen Auge für das Grosse im Kleinen, leidenschaftlich verliebt in die Geheimnisse dieser Landschaft, vertraut mit den unscheinbaren Phänomenen dieses rauen Gebirgstals. Was er uns über sein Heimattal Urseren erzählte, berührte unsere Sinne, gab Sinn und Bewusstsein und wurde wirksam. Noch heute bin ich ihm dafür dankbar.

Nicht das ohnehin Sichtbare wollte er wiedergeben, sondern Unscheinbares sichtbar machen – formuliert auf Augenhöhe von uns Schülern, skizziert als einprägsames Erlebnis. Was prägen und bleiben soll, muss zum Erlebnis werden. Dazu ist Entdecken nötig und Verweilen. Schulreisen waren für unsern Lehrer solche Gelegenheiten.

Wie wird aus Informationen Bildung(?) …

 

 

UNO-Migrationspakt: „Steilpass mit Worthülsen …“

 

Zum Uno-Migrationspakt, den (auch) die Schweiz am 10. Dezember bei einer Konferenz in Marrakesch von annähernd 190 Aussenministern mitunterzeichnen soll, ist hierzulande eine kritische Diskussion entbrannt. Das ist gut so und belebt das demokratische Bewusstsein. Und es animiert hoffentlich manche Bürger, sich den Text genauer anzuschauen, der in Marrakesch mit grossem Zeremoniell unterzeichnet werden soll.

 

Siehe auch – Berlin: „… Das Auswärtige Amt verweigert Auskunft über Zugeständnisse bei den Verhandlungen zum UN-Migrationspakt. …

 

 

„… Wähler sind Bürger mit einem politischen Willen, den sie in Wahlentscheidungen zum Ausdruck bringen. …“

 

Sie lassen sich nur von Politikern überzeugen, die selbst von etwas überzeugt sind und nicht bloss auf Kundenfang gehen.

 

Jetzt wirds – weltweit, oder … – wirklich ganz schwierig. …

 

G.Thr.

 

 

„… Als Reaktion (auf diesen Mord) verkaufen Washington und die kanadische Regierung noch mehr Waffen nach Saudi-Arabien …“

 

 
 

„Faschismus beginnt da, wo sich eine Regierung über Recht und Gesetz hinwegsetzt …“

 

und dagegen verstößt, wie das Nazi-Regime es tat. Seit dem Überfall auf Belgrad 1999 hat Deutschland wieder faschistische Politik praktiziert, dieses Mal nicht unter dem Diktat einer deutschen faschistischen Partei sondern unter Regie der USA und ihrer NATO. Eine deutsche Führerschaft gibt es schon in der EU deshalb nicht, weil die deutsche Kanzlerin unter der starken Führung der USA steht und sich nicht davon lösen will.

 

Zu „Faschismus” hier mehr …

 

 

„Ich glotze, also bin ich“ II

 

… oder: Ich fürchte, bei Mutti hat Deutschland nüscht bis gar nichts jelernt …

 

… Meine Mutter jedoch fühlte sich zeitlebens mißverstanden, konnte sich bis ans Ende ihres langen Lebens nicht von dem Gefühl einer Kränkung befreien. Ich kann den Ausdruck ihrer Verzückung in ihrem Gesicht, wenn wir am Bückeberg vorbeifuhren, nicht vergessen. Sechzig Millionen Tote sind ihr dagegen nicht der Rede wert gewesen. Sie war eine Verführte. Der Bückeberg als Erinnerungsort kann vermitteln, wie es funktionierte. …

Auszug aus Bernhard Gelderblom, Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933 – 1937 — Aufmarsch der Volksgemeinschaft und Massenpropaganda, S. 190        (Hervorhebung G.Thr.)

 

Glotzen hilft nicht …

Zu „Erinnerung” hier mehr …

 

 

„Glückliche Kinder in Wolkenkratzern beim neuen Hardturmstadion?“

 

… oder: Dieser Entwurf für Zürich könnte von Albert Speer sein, oder …

 

…, fragt einer der allerletzten freien Schweizer …

[ Sie merken es nicht, oder … ( dazu hier mehr … ) ]

 

G.Thr.

 

 

„… Die ‚Kriegsgeneration‘ stirbt langsam aus, und ich habe den Eindruck, das Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit von Frieden auch. …“

 

Deeskalieren, vermitteln, sich in die Lage anderer versetzen, um deren Handlungen besser zu begreifen und die Folgen des eigenen Handelns besser einschätzen zu können — das hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit politischer Weitsicht …

Dort zitiert aus: Gabriele Krone-Schmalz, Eiszeit, München 2017, S. 11

 

Siehe auch: „… Zuletzt ist dazu mehrmals eine „deutsche (Atom-)Bombe“ gefordert worden. …” …,

… „Deutschland vor der Bewährung: erneuter ‚Rammbock’ gegen Russland oder Lernen aus der Geschichte?

„Lernen aus der Geschichte?” — Watt datt denn!?

 

 

„… Da verschlägt es einem die Sprache.“

 

Jetzt auch dem Armen …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Die Wurzelkraft der Deutschen, ihr Sprachgeist …” …,

„Mein Fernseher LÜGT MICH AN” – logisch, oder … (Zitat: Aus dem Forum dazu …)

 

 

«Falls Mozart und ich uns dereinst vielleicht begegnen sollten, möchte ich guten Gewissens vor ihn treten können. Das ist mein Ziel!»

 

Wer vom Ziel nichts weiss, kann den Weg nicht finden …

 

Drunter tut man es nicht, oder …

(Und – ganz wichtig – ‚Taminos’ schaffen das!)

 

G.Thr.

 

Zu „Mozart” hier mehr …

 

 

„… Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. …“

 

… oder: „… Grün ist das tote Bild des Lebens …

 

Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Danach war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.

Erich Kästner 1958

 

Siehe auch: „Als trojanischer Esel der NATO in den 3. Weltkrieg” …,

… „… Am Ende der Kriegspropaganda stand der Krieg. …

Aus: Bernhard Gelderblom, Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933 – 1937.
Aufmarsch der Volksgemeinschaft und Massenpropaganda,
unter Mitarbeit von Mario Keller-Holte, Holzminden 2018, S. 98

 

 

„… Ein tausendfacher Mörder, der immer gedeckt wurde …“

 

Wer deckt(e) da wen!?

Fortsetzung folgt …

 

G.Thr.

 

Zu diesem „Doktor” und seiner ‚Umgebung’ hier mehr …

Siehe auch: „Er kommt wieder — und alle machen wieder mit, oder …” …,

… „… Sie suchen weiter die V2, wie einst. …

 

 

«Wir haben keine Angst. Wir werden weiter die Wahrheit erzählen.»

 

… Der aktuelle Bericht von Reporter ohne Grenzen sieht die grössten Probleme für die Pressefreiheit zurzeit noch an den Grenzen Europas, aber die Bedrohung der Pressefreiheit ist herangerückt an die Grenzen der Schweiz. Der parteipolitische Kampf in Österreich um den ORF und um die Informationsfreiheit für missliebige Journalisten sind solche Signale, und in Italien geht es um die Frage, ob die politischen und wirtschaftlichen Mächte die Medien kontrollieren oder die Medien die Macht.

Es gibt ermutigende Zeichen: In Italien haben sich Journalisten, Verbände und Verleger auf breiter Front solidarisch gezeigt und gegen die Attacken der rechtsnationalen Regierung Stellung genommen. Und der Direktor von Repubblica, Mario Calabresi, schreibt in einem offenen Brief an den Vizepremier: «Caro di Maio, non abbiamo paura. – Lieber di Maio, wir haben keine Angst. Wir werden weiter die Wahrheit erzählen – continueremo a raccontare la verità.»

 

Siehe auch: „Eine Zensur findet nicht statt? Verantwortung und Journalismus

 

 

„… Die extreme Trockenheit des vergangenen Sommers hat Badmann gezeigt, dass er mit den Methoden seines Ökoackerbaus richtig liegt. …“

 

„Unsere Böden halten lange durch. Ich habe mich gewundert, dass wir heuer doch noch eine gute Ernte eingefahren haben.“ 16 Jahre nach der Umstellung weisen die Böden viele tiefe Poren und eine dicke, nährstoffreiche Humusschicht auf.

 

Zu „Landwirtschaft” hier mehr …

Zu „Landschaft” hier mehr …

 

 

„… Wir können blind in noch mehr Gewalt taumeln – aber wir können die Gelegenheiten auch nutzen und müssen sie nutzen, die Gewalt zu beenden.“

 

Der Schweizer Alexander Hug tritt als Stellvertretender Leiter der OSZE-Sondermission (Ostukraine) Ende Oktober ab. Er ruft auf zum Handeln. …

 

 

„… sollten wir also statt Krieg zu treiben, die Brücken zwischen den Welten wieder­auf­richten. …“

 

also: Brückenbauer sein …, aber wirklich und nicht nur theoretisch, oder …

 

G.Thr.

 

 

Polit-Idiotie führt wohin(!?): ENDSTATION RECHTS …

 

Hier wächst zusammen, was längst zusammengehört

AFD Von Evelyn Hecht-Galinski (Malsburg-Marzell) Sa, 13. Oktober 2018 Leserbriefe Zu: „Ansprechpartner für jüdische Fragen“, Interview mit Wolfgang Fuhl von Thomas Steiner (Politik, 6. Oktober) Mit Erstaunen habe ich das BZ-Interview mit Wolfgang Fuhl, dem ehemaligen Vorstand der jüdischen Gemeinde in Lörrach und langjährigem Mitglied des Oberrats der israelitischen Religionsgemeinschaft Baden und heutigem Sprecher der AfD im Kreis Lörrach und Gründungsmitglied und Initiator des Vereins „Juden in der AfD“, gelesen. Schließlich passt dieser Verein doch genau, liest man die Interviewaussagen von Fuhl, zur offiziellen Politik der Israel-Lobby und allen den Organisationen, die sich jetzt so kritisch dagegen äußern.

Ich erinnere mich noch (un-)gut daran, dass gerade der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, einer der Ersten war, der immer vor „muslimischem“ Antisemitismus warnte und „Obergrenzen“ für Flüchtlinge forderte, nicht anders als die AfD. Ebenso taten dies seine Vorgängerin Charlotte Knobloch und der neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein. Sie alle schürten damit Vorurteile und Hass gegen Muslime.

Auffallend ist, wie gerade europäische Rechtspopulisten – von Geert Wilders und Marine Le Pen über Heinz-Christian Strache bis Viktor Orbán – ihre „uneingeschränkte Solidarität“ mit dem „jüdischen Staat“ bekundeten und die AfD sich damit brüstet, im Kampf gegen „islamische Terrorbedrohung“ und „muslimischen Antisemitismus“ an der Seite der Juden zu stehen. Hier wächst zusammen, was längst zusammengehört. Kämpft man doch auf allen Seiten für die „christlich-jüdische Tradition“ und gegen den gemeinsamen muslimischen Feind. Da werden meiner Meinung nach gefährliche Allianzen geschmiedet, die wir mit allen Mitteln verhindern und bekämpfen sollten.

Evelyn Hecht-Galinski, Malsburg-Marzell

 

Siehe auch: „Internationale der Nationalisten

 

 

„… Das gegenwärtige politische und wirtschaftliche Establishment ist weitest davon entfernt, in Gemeinwohl oder Weltwohl-Kategorien zu denken; geschweige denn entsprechend zu handeln. …“

 

Wohin hat das Primat des grenzenlosen wirtschaftlichen Wachstums vor allem seitens der ‚westlichen Industrienationen‘, es ist letztlich Ausdruck einer unendlichen, blinden, ( schließlich selbst- )zerstörerischen Gier des Homo sapiens sapiens, seit 1945 – ich bin milde hinsichtlich der Festlegung eines zeitlichen Horizontes, müsste ich doch mindestens bereits in der Kolonialzeit ansetzen – die Welt ‚getrieben‘? Welche schein-wissenschaftlichen Theorien haben diesen Prozess immer wieder legitimiert und weiter und anders neu befördert?

Wo steht die Welt heute? Richtig, an Abgründen verschiedenster Art in Folge einer barbarischen, irrsinnigen Durchsetzung wirtschaftlicher Partikularziele von Minderheiten auf Kosten u.a. zukünftiger Generationen. Stichworte hierzu:

Umweltverschmutzung in größten Stile ( u.a. spricht man euphemistisch vom CO² Fußabdruck! ) zu Land, unter Land, zu Wasser, unter Wasser und in der Luft, Zerstörung der Artenvielfalt ( Tiere wie Pflanzen ), Zerstörung verschiedenster Waldformen wie den Tropischen Regenwald, um Monokulturen ( z.B. Palmenwälder für Palmenöl für ‚Bio-Benzin‘ ) anzulegen, Klimadesaster ( euphemistisch spricht man vom ‚Klimawandel‘ ), Flüchtlingselende ohne Ende u.a. in Folge von Stellvertreter-Kriegen ( Beispiel Syrien ) zwecks Sicherung von Zugängen zu Rohstoffquellen, Rohstoffkriege um u.a. Erdöl, Verfolgung geostrategischer Wirtschaftsziele durch Expansionsstrategien u.a. der NATO, Außerkraftsetzung von Völkerrecht und Menschenrecht durch Staaten wie die USA, dem sog. Gralshüter demokratischer, westlicher Werte ( Darf ich hier nun lachen? ), systemische Paralyse der UNO durch sämtliche Mächte des UN-Sicherheitsrates sowie anderer Staaten ( z.B. Deutschland ), ‚Konfliktbewältigung‘ durch perfideste Diplomatie- und Kriegsformen ganz im Stile des Ancien Régime – also mit Handlungs- und Denkkategorien von vor-vor-vorgestern … usw.

Viele andere Themen müsste ich benennen …

Das gegenwärtige politische und wirtschaftliche Establishment ist weitest davon entfernt, in Gemeinwohl oder Weltwohl-Kategorien zu denken; geschweige denn entsprechend zu handeln. Unabhängige wissenschaftliche Expertise – kritischer Natur gar – wird schlicht ignoriert. An ihre Stelle treten non-faktische Denkgebäude, welche ein Ziel verfolgen: Den unbedingten Willen sehr Weniger zu legitimieren und gegen die Mehrheit der Menschen durchzuboxen. Dabei bleiben u.a. Demokratie, Föderalismus und Menschenrechte auf der Strecke.

„Geiz ist geil!“ und Macht ist sexy!: ca. 90% der Menschen scheinen dieser Maxime zu folgen. Was spielt es da für eine Rolle, ob Arbeitssklaven und Kinder in Asien für weniger als einen Euro am Tage ‚arbeiten‘, nein, schuften; und zwar mehr als acht Stunden täglich?

Wie lange lässt die Menschheit zu, dass immer mehr Macht, Geld und Besitz in den Händen immer Wenigerer konzentriert wird?

( Aus dem Forum dazu   Hervorhebung G.Thr. )

 

 

„Wenn Arten sang- und klanglos verschwinden“

 

… oder: Die Professoren für Entwickelungs-Biologie werden dann auch arbeitslos und Wissenschafts-Seiten in der NZZ u.a. = Fehlanzeige, oder …

 

In den vergangenen 500 Jahren sind über 180 Vogelarten ausgestorben. Viele davon waren Inselspezies. Nun melden Forscher, dass auch immer mehr Festlandarten verschwinden. Eine neue Analyse weist auf bisher unbemerkte Fälle hin.

 

 

„Alles Grosse und Gescheite existiert in der Minorität. …“

 

Es ist nie daran zu denken, dass die Vernunft populär werde. Leidenschaften und Gefühle mögen populär werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitze einzelner Vorzüglicher sein.
 
Goethe

 
 

Endlich einmal ein richtiger Geograph!

 

Das Land, das ich nicht kenne

Georg Genoux hat in den letzten zwanzig Jahren in Moskau, Sofia und Kiev Theater gemacht. Jetzt ist er wieder in Deutschland und schreibt Tagebuch über sein neues Projekt. Dabei zeigt er fast wie nebenbei, wie unterschiedlich fremd man sein kann.  —————–

Seit über 20 Jahren reise ich an die verschie­densten Orte slawi­scher Länder, um dort mit Menschen vor Ort Theater zu machen. Noch nie bin ich bei dem Versuch der Kontakt­auf­nahme so oft geschei­tert wie in Zittau, Hagen­werder und anderen säch­si­schen Städten.

Damit meine ich gar nicht einmal die augen­schein­lich „rechten“ Jugend­li­chen am Baut­zener Bahnhof, die mich mit den Worten „Verpiss dich, Alter!“ wieder wegschi­cken wollten.

Viel schwie­riger war es beispiels­weise mit Geflüch­teten oder den Orts­ein­woh­nern Sach­sens, die man so auf der Straße traf. Sie ließen mich regel­recht auflaufen. Die Geflüch­teten wollten entweder nicht mit mir spre­chen – oder aber sie erzählten mir genau das, wovon sie glaubten, was ein links­li­be­raler Mensch hören möchte.

 
Der richtige Link zum Weiter­lesen: www.fremdland.org
 
 

„… Zusammen bilden sie das Porträt einer Welt, in der sexuelle und ökonomische Gewalt Hand in Hand gehen. …“

 

… oder: Etwas Kultur bitte… bitte!!!…

 

Die Gewalt, die sich für einen verhängnisvollen Moment Bahn gebrochen hat, zersetzt die Menschen und wird zugleich kenntlich als Teil einer gesellschaftlichen Ordnung, die sich von innen heraus auffrisst. In diesem Befund ähnelt Alles ist gut Paul Verhoevens polarisierender, weil zugleich auch sarkastischer Rachefantasie Elle von 2016 mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Zusammen bilden sie das Porträt einer Welt, in der sexuelle und ökonomische Gewalt Hand in Hand gehen.

 

Siehe auch: „… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …” …,

… und: Künstlerische ‚Zukunftsvorhersage aus Berlin’: Premiere von ‚Let Them Eat Money’ am Deutschen Theater

 

 

KenFM??? — Ihhhbääää(!!!), oder …

 

Mit Unverständnis haben einige Freunde und Kollegen (Frauen und Männer) auf meinen Auftritt bei Ken Jebsen reagiert.

„Das Establishment hat ein Riesenproblem mit dem, was man echte Meinungsfreiheit nennt, und es hat die Medienrevolution nicht verstanden. Der Staat, seine kontrollierten Presseorgane, die so gut wie nie gegen, sondern immer nur im Sinne der besitzenden Eliten berichten, all diese Herrschenden haben immer noch nicht realisiert, dass ein verlorenes Meinungsmonopol (…) sämtliche Machtstrukturen durch den Wolf dreht“ (Bröckers 2016: 208). Hier irrt Ken Jebsen. Das Establishment hat verstanden, um was es geht. Es schließt die Kommentarspalten (vgl. Meyen 2018b), es fährt Kampagnen gegen Fake News, Hate Speech, Verschwörungstheorien ( „Sprachregelungen und Kampfbegriffe“, bei denen es um die „Deutungshoheit“ geht, Schreyer 2018: 179), es versucht, Facebook und Co. zu kontrollieren. Und es spricht Kontaktverbote aus. Ausgang offen.

 

 

An welchem Punkt beginnt die weltgeschichtliche Amnesie ganzer Völker, ganzer Kontinente(!?) II

 

… oder: Die „Last des Vergessens” – s.u. – erkennen — und nicht zulassen …

 

Eine individuelle künstlerische Antwort:

 

Erinnerung und Musik haben Parallelen. Beide sind flüchtig, nie fixiert, immer Gegenstand der Interpretation. Unsere Identität ist von Erinnerungen bestimmt, genau wie viele unserer Erlebnisse mit Musik verbunden sind. Das Wesen der Erinnerung ist universell und hat einen Platz im Leben jedes Einzelnen. Hélène Grimaud geht ihm nach und erkundet auf Memory musikalisch die vielen Ebenen des menschlichen Bewusstseins.

»Musik entfernt die Schichten der Zeit und enthüllt den Kern unserer Erfahrungen. Schmerz, Angst oder Freude verblassen, es bleibt nur die Empfindung. Die Empfindung ist der Nachhall der Erfahrung im Raum der Erinnerung. Sie ist auch der Raum, in dem Musik in jedem von uns erklingt – uns berührt, bewegt, uns unserem Inneren näherbringt. So kann uns die Musik auch daran erinnern, dass es neben den Belanglosigkeiten des Alltags einen Ort gibt, der den Sinn bewahrt, und dass wir nicht unter der Last des Vergessens leiden: Das Wunder des Lebens besteht in der Fähigkeit, zu reflektieren und zu erinnern.« Was die Pianistin sagt, berührt sowohl das Universelle als auch das Individuelle, und es verrät viel über ihre Auffassung von Musik als ein natürlicher Prozess, der im Augenblick des Erschaffens und Wiedererschaffens durch Gespür und Intuition gestaltet wird.

 

Zu Teil I hier …

Zu „Erinnerung” hier mehr …

 

 

Gut, dass heute daran erinnert wird …

 

… angesichts des nicht post-, sondern wieder einmal präfaschistischen Deutschlands, oder …

 

22.09.1918: Geburt von Hans Scholl, Widerstandskämpfer gegen die Diktatur des Nationalsozialismus und Mitglied der Gruppe „Weisse Rose“. Am 22. Februar 1943 wird er zusammen mit seiner Schwester Sophie Scholl durch das Fallbeil hingerichtet.

 

Zur „Weissen Rose” hier mehr …

 

 

Viktor Orbáns Wortmeldung in Strassburg am 11. September 2018 …

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender! Sehr geehrte Abgeordnete!

Ich weiß, dass Sie Ihren Standpunkt bereits ausgebildet haben. Ich weiß, dass die Mehrheit von Ihnen für die Annahme des Berichtes stimmen wird. Ich weiß auch, dass meine Wortmeldung Ihre Meinung nicht verändern wird. Ich bin trotzdem hierher zu Ihnen gekommen, denn Sie werden jetzt nicht eine Regierung, sondern ein Land und ein Volk verurteilen. Sie werden jenes Ungarn verurteilen, das seit tausend Jahren Mitglied der Familie der christlichen europäischen Völker ist. Jenes Ungarn, das mit seiner Arbeit, und wenn es notwendig war, dann mit seinem Blut zur Geschichte unseres großartigen Europa beigetragen hat. Sie werden jenes Ungarn verurteilen, das aufbegehrt und zu den Waffen gegriffen hat gegen die größte Armee der Welt, gegen die sowjetische, und ein schweres Blutopfer für die Freiheit und die Demokratie gebracht hat, und das, als es notwendig war, seine Grenzen für seine ostdeutschen Schicksalsgenossen öffnete. Ungarn hat für seine Freiheit und seine Demokratie gekämpft. Jetzt stehe ich hier, und ich sehe, dass gerade jene Ungarn anklagen, die die Demokratie als Erbe erhalten haben, die selber für die Freiheit kein persönliches Risiko eingehen mussten, und sie wollen jetzt die ungarischen Freiheitskämpfer des antikommunistischen, demokratischen Widerstandes verurteilen.

Sehr geehrte Abgeordnete!

Ich stehe jetzt aus dem Grunde hier und verteidige meine Heimat, weil für die Ungarn die Freiheit und die Demokratie, die Unabhängigkeit und Europa eine Frage der Ehre darstellen. Deshalb sage ich, dass der vor Ihnen liegende Bericht die Ehre Ungarns, die Ehre des ungarischen Volkes verletzt. Die Entscheidungen Ungarns treffen die Wähler im Rahmen von Parlamentswahlen. Sie behaupten nicht weniger, als dass das ungarische Volk nicht vertrauenswürdig genug sei, um einzuschätzen, was in seinem Interesse steht. Sie glauben, Sie wüssten es besser als die ungarischen Menschen selbst, was das ungarische Volk braucht. Deshalb muss ich sagen, der Bericht zeigt keine Achtung vor den ungarischen Menschen. Dieser Bericht misst mit zweierlei Maß, missbraucht die Macht, überschreitet Zuständigkeitsbereiche, und die Art und Weise seiner Annahme verletzt den Vertrag.

Sehr geehrte Abgeordnete!

Für uns in Ungarn sind die Demokratie und die Freiheit keine politischen, sondern moralische Fragen. Sie wollen jetzt auf Grundlage der quantitativ Mehrheit ein moralisches Urteil aussprechen und ein Land und ein Volk brandmarken. Sie lasten sich eine schwere Verantwortung auf, wenn Sie – das erste Mal in der Geschichte der Europäischen Union – ein Volk von den europäischen Entscheidungen ausschließen wollen. Sie würden Ungarn der Möglichkeit berauben, seine eigenen Interessen in der europäischen Familie, zu der es gehört, vertreten zu können. Zwischen uns gibt es Diskussionen und es wird sie auch noch in Zukunft geben. Wir haben unterschiedliche Ansichten über den christlichen Charakter Europas, die Rolle der Nationen und der Nationalkulturen, wir verstehen das Wesen und die Berufung der Familie anders, und wir vertreten einander diametral entgegengesetzte Ansichten über die Migration. Wenn wir tatsächlich eine Einheit in der Vielfalt wollen, dann dürfen die Unterschiede keinen Grund dafür darstellen, irgendein Land zu geißeln und es von der Möglichkeit der gemeinsamen Entscheidung auszuschließen. Wir würden niemals so weit gehen, und jene mundtot machen, die nicht unserer Meinung sind.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

Sie wollen ein Land ausschließen, dass auch im Rahmen der europäischen Wahlen eindeutige Entscheidungen getroffen hat. 2009 hat eine Mehrheit von 56 Prozent, 2014 eine von 52 Prozent für uns gestimmt.

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete!

Wir sind die erfolgreichste Partei des Europäischen Parlaments. Unsere sozialistischen und liberalen Gegner sind verständlicherweise nicht glücklich über unseren Erfolg, doch an den Ungarn dafür Rache zu nehmen, weil sie nicht sie gewählt haben, ist weder anständig noch europäisch. Hinzu kommt noch, dass dieser Bericht von Leuten verfasst worden ist, die sich nicht einmal über die grundlegendsten Fakten im Klaren sind. Der Bericht gibt zu, dass man verabsäumt hatte, eine offizielle Delegation nach Ungarn zu schicken, das heißt Sie werden ohne eine angemessene Sachaufklärung entscheiden. Der Bericht enthält 37 schwerwiegende faktische Irrtümer. Hierüber hat gestern jeder Abgeordnete ein 108 Seiten umfassendes Dokument erhalten.

Sehr geehrte Mitabgeordnete!

Unsere Union wir dadurch zusammengehalten, dass wir die Diskussionen innerhalb geregelter Rahmen ordnen. Im Namen Ungarns habe auch ich selbst mit der Kommission Vereinbarungen abgeschlossen und Kompromisse getroffen hinsichtlich des Mediengesetzes, hinsichtlich des Systems der Rechtsprechung, ja selbst über einzelne Passagen unserer Verfassung. Dieser Bericht hebt die vor Jahren getroffenen Vereinbarungen auf. Aber wenn Sie dies tun können und Sie sie aufheben können, welchen Sinn hat es dann noch, auch nur irgendeine Vereinbarung mit jedweder europäischen Institution zu treffen? Das, was Sie machen, ist ein Schlag für die EU und auch den konstruktiven Dialog.

Sehr geehrte Mitabgeordnete!

Jede Nation und jeder Mitgliedsstaat besitzt das Recht, zu entscheiden, auf welche Weise sie ihr eigenes Leben im eigenen Land einrichten. Wir schützen unsere Grenzen, und nur wir werden entscheiden, mit wem wir zusammenleben. Wir haben einen Zaun errichtet und hunderttausende von illegalen Migranten aufgehalten, wir haben Ungarn verteidigt und wir haben Europa verteidigt. Der heutige Fall ist der erste in der Geschichte der Europäischen Union, in dem eine Gemeinschaft ihre eigenen Grenzwächter verurteilt.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

Reden wir geradeheraus: Man will Ungarn verurteilen, weil die ungarischen Menschen beschlossen haben, dass unsere Heimat zu keinem Einwanderungsland wird. Mit dem nötigen Respekt, jedoch auf das Entschiedenste weise ich es zurück, dass die auf Seiten der Einwanderung und der Migration stehenden Kräfte des Europäischen Parlaments Ungarn und den ungarischen Menschen drohen, sie erpressen und Ungarn auf Grund falscher Beschuldigungen verleumden. Ich teile Ihnen bei allem Respekt mit, dass ganz gleich, was für eine Entscheidung Sie treffen werden, Ungarn der Erpressung nicht nachgeben wird. Ungarn wird seine Grenzen schützen, die illegale Migration aufhalten und seine Rechte verteidigen, wenn es sein muss, dann auch Ihnen gegenüber. Wir, Ungarn, stehen für die Wahlen im kommenden Mai bereit, in deren Rahmen endlich die Menschen über die Zukunft Europas werden entscheiden und die Demokratie in die europäische Politik zurückbringen können.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

 

Zu dem Vorwurf der Erpressung und Erpressbarkeit hier mehr …

 

 

„Wolfgang Bittner: Die Krise zwischen USA-EU-Russland“

 

 
 

„… Es ist Symptom einer zerfallenden, dekadenten Gesellschaft und einer geist- und ideenlosen, machtgierigen ‚Elite‘ …“

 

Das alles ist keine Kleinigkeit, wie man oberflächlich beschwichtigen könnte. Es ist Symptom einer zerfallenden, dekadenten Gesellschaft und einer geist- und ideenlosen, machtgierigen „Elite“, die den inneren Zusammenhang mit der geistvollen deutschen Kultur vollkommen verloren hat und die dadurch eingetretene seelische Barbarisierung des gesellschaftlichen Lebens bewusst oder unbewusst massiv befördert.

 

Mitgezeichnet, weil wahr und wahrhaftig. Mit ausdrücklichem Dank an Herbert Ludwig!

Göttingen, den 11.09.2018                    Gunther Thriene

 

 

„Jeder kann wütend werden, das ist einfach. …“

 

Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Mass, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.
 
Aristoteles

 
 

„… Selbst Kabarettisten schweigen inzwischen über die Inszenierung eines gescheiterten Staates. …“

 

 

Lachen ist der erste Weg zum Glück oh, Verzeihung: HIER GEHTS LANG

 

Treffend ( aus dem Forum dazu … ): „ die demokratische Bundesrepublik ist nicht in Gefahr. Die Nazis stehen nicht vor der Tür.’ Doch, die waren noch nie weg und haben nur ihre Abzeichen abgelegt und Uniformen aus- (um-)gezogen und sich seither als Demokraten verkleidet.” …,

… und: Der Beweis — „Die Drei Affen auf Schwizerdytsch“ etc.

 

 

„… Schade, dass ich in vierzig Jahren den Wahrheitsgehalt meiner Prognose nicht mehr selbst überprüfen kann …“

 

… oder: Das Schicksal nicht nur dieses Königs, so sorry …

 

Fazit der Reise: Man fragt sich ernsthaft, weshalb ein funktionierende Gesellschaft, die gerne ihre Traditionen feiert, z.B. Valborgsmässafton und Midsommar, ihrem eigenem Ruin Vorschub leistet. Aus dem Taka-Tuka-Land wird ein Gender-Gaga-Land.

 

Siehe auch: „… Infolge dieses Losgerissenwerdens Schwedens vom übrigen Europa konnte sich jener sonderbare schwedische Sozialismus entwickeln, den Kuhfuss als eine Art Jesuitenstaat mit protestantischen Vorzeichen interpretiert. …” …,

… „Die katholisch-evangelikale Achse für «Meinungsfreiheit»” …,

… und: Fortsetzung auf deutsch hier … …,

… dazu: „Deutschland – Lust an Zersplitterung?

 

 

„Erinnerung muss fassbar sein, dann kann sie auch heilsam sein.“ (2) …

 

Westfalen-Blatt / Höxtersche Zeitung, 21.08.2018:

Geschichte ein Gesicht geben

Den Besuch von Harry Lowenstein in Höxter gibt es jetzt als Film

Von Sarah Schünemann

Höxter (WB). Im Juni dieses Jahres besuchte Harry Lowenstein nach 70 Jahren erstmals wieder seine alte Heimat Höxter. Als Kind war er mit seiner Familie deportiert worden. Er überstand Konzentrationslager und den Todesmarsch nach Westen, emigrierte dann in die USA. Er war einer der wenigen jüdischen Überlebenden Höxters. Seine Rückkehr in die Heimat und seine Geschichte zeigt jetzt ein Film.

„Es war ein denkwürdiger und historischer Tag“, leitet Bürgermeister Alexander Fischer den Film ein, „deshalb war es sehr wichtig, den Besuch Lowensteins als Zeitzeugen des Holocausts festzuhalten“. Die Rückkehr des 87-Jährigen in seine Heimat und auch die Aufzeichnung dieser Ereignisse sei ein Stück Vergangenheitsbewältigung. Gerade um die Vergangenheit und damit auch die vielen Erinnerungen aber auch die Grausamkeiten, die Lowenstein erfahren hat, zu zeigen, soll der Film allen zugänglich gemacht werden.

Auch die Schulen können davon profitieren, wenn eine reale Person ihre eigene Geschichte erzählt. „Für viele Schüler ist die Geschichte immer weit entfernt“, weiß auch der Bürgermeister. „Die Verbindung von Sprache und Gesicht ist wichtig. Das schafft eine intensivere Begegnung“, resümiert Hans Nicolas, stellvertretender Schulleiter des König-Wilhelm-Gymnasiums (KWG), nach dem Film. Denn Harry Lowenstein spricht in einigen Teilen des Films seine Muttersprache deutsch, in anderen englisch. „Das Englisch ist gut verständlich. Dadurch kann ich den Film auch im Fremdsprachen-Unterricht nutzen“, sagt Monika Krekeler, Schulleiterin der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule. Auch im Jacob Pins Forum und auf der Internetseite der Stadt Höxter wird der Film in Zukunft zu sehen sein.

„Es war ein denkwürdiger und historischer Tag.“
Bürgermeister Alexander Fischer

Er zeigt Szenen aus dem Besuch Lowensteins, den er im Juni nach langem E-Mail-Kontakt mit Fritz Ostkämper, 1. Vorsitzender Jakob Pins Forum, mit seinen Töchtern angetreten hat; bei der Feierstunde in Höxter, beim Ortsrundgang durch seinen Geburtsort Fürstenau und seinen Zufluchtsort Bredenborn. Es ist eine Mischung aus Dokumentation und Emotionalität, die Christian Höke und Madeline Sprock aufgenommen haben. „Aus einer einfachen Aufgabe, dem Mitschnitt von einigen Reden beim Festakt, hat sich ein spannender Prozess entwickelt“, sagt Sprock dazu. Erst im Schnitt sei den beiden klar geworden, was sie in den Händen halten: „Ein Stück Zeitgeschichte. Diese Situation, der Besuch des letzten überlebenden Juden in seiner Heimat Höxter, wird es so nie wieder geben“, stellt sie heraus.

Harry Lowenstein, früher Helmut Löwenstein, ist in Fürstenau als Sohn eines jüdischen Viehhändlers geboren worden. In der Pogromnacht stürmten SA-Trupps das Haus der Familie. Sie nahmen alles mit, was von Wert war und David Löwenstein wurde in das Konzentrationslager (KZ) Buchenwald deportiert. Vier Wochen später entließ man ihn dort. In der Zwischenzeit kümmerte sich Harry Lowenstein um das Vieh.

Ab 1939 durften er und seine Schwester Kläre die Schule nicht mehr besuchen. Im Dezember 1941 wurde die Familie in das Ghetto nach Riga deportiert. Nach dem KZ Kaiserwald kam Harry Lowenstein über Danzig in das KZ Stutthof. Nach der Auflösung durch die sowjetische Armee wurde er mit einer Häftlingskolonne auf den Todesmarsch nach Westen geschickt und gelangte endlich wieder nach Fürstenau. 1949 wanderte Harry Lowenstein über Frankreich in die USA aus, wo er heute in Kissimmee (Florida) lebt.

Bildunterschrift: Harry Lowenstein (links), geboren als Helmut Löwenstein in Fürstenau, ist der letzte Höxteraner Holocaust-Überlebende. Im Pins-Forum hat ihn der Vorsitzende Fritz Ostkämper bei seinem Besuch im Juni in der alten Heimat begrüßt.

Bildunterschrift: Den Film von Christian Höke (von links) und Madeline Sprock haben Hans Nicolas (Vize-Schulleiter KWG), Heike Edeler (designierte Schulleiterin KWG) sowie Monika Krekeler (Schulleiterin Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule), Bürgermeister Alexander Fischer und Fritz Ostkämper jetzt gesehen.

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Neue Westfälische – Höxtersche Kreiszeitung, 21.08.2018:

Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte

Dokumentation: Madeline Sprock und Christian Höke haben den Besuch von Harry Lowenstein, dem letzten Holocaust-Überlebenden aus Höxter, im Juni mit der Kamera begleitet / Das Video ist frei verfügbar

Von Svenja Ludwig

Höxter. Harry Lowenstein betritt das Gebäude, das vor einer Ewigkeit einmal eine Synagoge war. Heute ist es eine kleine Autowerkstatt. Die Kamera schwenkt durch den Raum. In den Rundbögen und der Nische des Tora-Schreins, den einzigen Hinweisen darauf, dass es sich hier einmal um ein jüdisches Gotteshaus handelte, stehen Lackdosen, liegen Werkzeuge, stapeln sich profane Dinge ,die es an in einer Arbeitsstätte so braucht. Kaum zu glauben, dass hier Höxteraner Juden beteten.

Genauso, wie es heute schwer vorstellbar ist, dass Synagogen abgebrannt, Juden systematisch verfolgt und vergast wurden: Harry Lowenstein, 1931 als Helmut Löwenstein in Fürstenau geboren, überlebte das Rigaer Ghetto, die Konzentrationslager Kaiserwald und Stutthof. Nach seiner Emigration in die USA 1949 kehrte er vor rund zwei Monaten erstmals für zwei Tage in seine ostwestfälische Heimat zurück (die NW berichtete).

„Diese zwei Tage waren mehr als der Besuch eines ehemaligen Fürstenauers, sie sind ein Stück Vergangenheitsbewältigung und tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, sich an das Dritte Reich zu erinnern“, resümiert am Montag Bürgermeister Alexander Fischer: „Für uns war es wichtig, diese Tage festzuhalten – auch filmisch.“

Mit der Kamera haben Madeline Sprock und Christian Höke (Madeye Films Höxter) den letzten Holocaust-Überlebenden aus Höxter begleitet und einen etwa 34-minütigen Film aus dem Material geschnitten. „Uns ist klar geworden, dass wir ein Stück Zeitgeschichte mitgefilmt haben“, sagt Madeline Sprock: „Diese Situation wird es nicht noch einmal geben.“

„Harry Lowenstein – der letzte Holocaust-Überlebende aus Höxter“ dokumentiert den Besuch des 87-Jährigen, zeigt sowohl Schwarz-Weiß-Fotos aus seiner Kindheit, als auch Aufnahmen aus Lagern oder von Deportationen. „Sehr emotional, sehr bewegend“, findet Rathaus-Chef Fischer. Er glaube, die Mischung aus Dokumentation und Emotionalität könne dazu beitragen, dass die Menschen innehielten, und gerade die Schülerinnen und Schüler, die sehr weit von dieser Zeit entfernt seien, anders ansprechen. „Wir möchten, dass der Film jedem zur Verfügung gestellt wird“, sagt Fischer. Deshalb wird das Dokument auf der städtischen Homepage hochgeladen und soll auch an Schulen sowie im Jacob Pins Forum gezeigt werden.

www.hoexter.de

Film und Filmsprache

Harry Lowenstein erzählt überwiegend in englischer Sprache, wechselt nur selten ins Deutsche.

Fritz Ostkämper befürchtet, dass nicht alle Besucher des Jacob Pins Forums ausreichende Sprachkenntnisse aufweisen, um alles zu verstehen.

Untertitel seien nicht Teil des Auftrags gewesen, wie die Filmemacher erklären, zudem lenke der Text von den Bildern ab.

„Ich finde es spannend, es in Deutsch und Englisch zu hören“, sagt Hans Nicolas, stellvertretender Schulleiter des König- Wilhelm-Gymnasiums.

Die Stadt überlegt nun, wie es möglich ist, die englischsprachigen Szenen zu übersetzen. Dabei kam auch der Gedanke auf, ein Transkript einzusetzen.

Bildunterschrift: In der ehemaligen Synagoge: Harry Lowenstein berichtete bei seinem Besuch in Fürstenau vor der Kamera aus der Kindheit hier.

Bildunterschrift: Die Filmemacher: Madeline Sprock und Christian Höke (vorn). Mit ihnen schauten Hans Nicolas (v. l.) und Heike Edeler vom König-Wilhelm-Gymnasium, Realschulleiterin Monika Krekeler, Bürgermeister Alexander Fischer sowie Fritz Ostkämper (Jacob Pins Gesellschaft).

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Neue Westfälische – Höxtersche Kreiszeitung, 21.08.2018:

Lokales: Überlebender des Holocaust in bewegten Bildern

Höxter. In 34 Minuten dokumentieren Madeline Sprock und Christian Höke (Madeye Films) den zweitägigen Besuch des letzten Holocaust-Überlebenden aus Höxter in seiner ostwestfälischen Heimat. Die Filmemacher hielten eine unwiederbringliche Situation in bewegten Bildern fest.

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(Alles zitiert nach  hiergeblieben.de  )

 

 

„… Politische Sprache, so wie Politiker sie gebrauchen, wagt sich auf keines dieser Gebiete, weil die Mehrheit der Politiker, nach den uns vorliegenden Beweisen, an der Wahrheit kein Interesse hat sondern nur an der Macht und am Erhalt dieser Macht. …“

 

Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, dass die Menschen unwissend bleiben, dass sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren.

(Aus: Harold Pinter’s Nobelpreis-Vorlesung „Kunst, Wahrheit & Politik” 2005 … mit ausdrücklichem Dank an Wolfgang Bittner für den Hinweis — G.Thr.)

 

Harold Pinter’s Nobel-Vorlesung „Kunst, Wahrheit & Politik” am 07.12.2005 als 14-Seiten-PDF zum Download auch hier …

Siehe auch: „Ganz grosse ‚Koalition gegen den Frieden!’” …,

… „D wie Täuschland: Kinderehen zulassen – und von Freiheit schwätzen …” …,

… „… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen …

„Hitlers TV” …

 

 

„Agentur für Geistige Gastarbeit“

 

— der hatte ja eine weltweite Monopolstellung, oder …

 

G.Thr.

 

 

„Erinnerung muss fassbar sein, dann kann sie auch heilsam sein.“

 

Hamelns Geschichte – abseits vom Rattenfänger

 

Das wird aber auch allerhöchste Zeit. — DANKE!!!

 

G.Thr.

 

Zu „Erinnerung” hier mehr …

 

 

Woran man heute anknüpfen kann …

 

im neu wieder einmal herbeimanipulierten Ost-West-Konflikt — am Tage des NSU-Urteiles …

 

Zum 75. Jahrestag der Hinrichtung von Prof. Kurt Huber und Alexander Schmorell (am 13. Juli 1943) schreibt Frau Kronawitter von der Weisse Rose Stiftung e.V.:

12. Juli 2018, 20 Uhr, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B, 80802 München: Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Hinrichtungen von Prof. Kurt Huber und Alexander Schmorell

Nach der Begrüßung von Tatjana Lukina, Präsidentin von MIR e.V., werden Prof. Wolfgang Huber und Markus Schmorell persönlich über ihre Angehörigen der Widerstandsgruppe Weiße Rose sprechen. Anschließend liest die Theaterregisseurin Jutta Schubert aus ihrer Romanbiographie „Zu blau der Himmel im Februar“, in der sie die Tage der Flucht von Alexander Schmorell beschreibt. Raphael Schmid liest Ausschnitte aus der Verteidigungsrede von Kurt Huber, die dieser zur Vorbereitung auf den Prozess vor dem Volksgerichtshof geschrieben hatte. Zum Abschluss spricht der russisch-orthodoxe Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland. Aus dem Umkreis von MIR e.V. spielt eine Gruppe von Musikern auf traditionellen Instrumenten.

Eine Kooperationsveranstaltung der Weiße Rose Stiftung e.V. mit MIR e.V., Zentrum russischer Kultur in München, mit Förderung der Bayerischen Staatskanzlei und des Bezirksausschusses Maxvorstadt der Landeshauptstadt München und freundlicher Unterstützung der Seidlvilla.

Am Tag darauf gibt es um 13 Uhr eine russischsprachige Führung durch die DenkStätte Weiße Rose.

 

Gedenken an den Gräbern

12. Juli 2018, 10.00 bis ca. 12.15 Uhr, Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands, Lincolnstr. 58, 81549 München: Gedenken am Grab zum 75. Jahrestag der Hinrichtung von Alexander Schmorell. Eucharistische Liturgie, anschließend Prozession zum Grab von Alexander Schmorell auf dem Friedhof am Perlacher Forst.

Veranstalter: Russische Orthodoxe Kathedralkirche München

13. Juli 2018, 10.30 Uhr, Grab von Kurt Huber auf dem Waldfriedhof (Grab 21-W-22):  Gedenken des Kurt-Huber-Gymnasiums Gräfelfing und der Weiße Rose Stiftung e.V. am Grab.

Es sprechen Uta Wüst, Bürgermeisterin der Gemeinde Gräfelfing, Anita Groß, Schulleiterin des Kurt-Huber-Gymnasiums, Markus Schmorell in Vertretung der Weiße Rose Stiftung e.V., Schülersprecherin Julia Schwab. Anschließend Lesung der Arbeitsgruppe Politik und Zeitgeschichte, feierliche Kranzniederlegung und Übergabe des Kondolenzbuchs an Prof. Wolfgang Huber.

 

Zu dieser ganz gegenwärtigen Geschichte hier mehr …

 

 

„… Die Elitenverwahrlosung hat viele Gesichter. …“

 

… oder: Wie der Herr, so’s Gescherr …

 

Meine Bitte an künftige Historiker: Merken Sie sich bitte diesen Augstein-Text; liefert er doch eine Antwort darauf, warum die AfD im vermeintlich aufgeklärten Deutschland des jungen 21. Jahrhunderts so viel Zulauf bekommen konnte.

 

Siehe auch: „Nationalsozialismus made auf Schwizerdytsch” u.a. …

 

 

„… Mit seiner Iran-Politik fördert US-Präsident Trump, was er angeblich vermeiden will: Die Verbreitung von Atomwaffen. …“

 

und die berliner u.a. Voll-Idiotie macht wieder mit, oder …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Wenn ein Dealer ‚eine Reise tut’, dann können wir etwas erleben!” …,

… „… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …

 

 

„Bückeberg-Initiator Gelderblom: ‚Landkreis und Politik haben versagt'“

 

Kein Ende der Debatte um das Bückeberg-Projekt in Sicht: Am Dienstag war der Bückeberg erneut Thema in der Politik. Dabei sollte es eigentlich nur um das Jury-Verfahren gehen, das zu dem vom Kreistag beschlossenen Entwurf geführt hatte. Stattdessen stellten die Kritiker das Projekt einmal mehr infrage.

 

Die jesuitisch* allerorts gestützten Klerikal-Faschisten aller Parteien – Rattenlinie Altnazi und/oder Kriegsgewinnler – werden das auch weiterhin torpedieren, weil sie ja andernfalls endlich einmal anfangen müssten, gedanklich und wirklich zu arbeiten …

… Unweigerlich führen die Massenfeste vor Augen wie tief der Nationalsozialismus in die Gesellschaft eingedrungen war: bis in ihre ‚vernünftige’ bürgerliche Mitte.

 

G.Thr.

 

*) Deren ‚Seelsorge’: „Die Initiative ECKIGER TISCH ist die Selbstorganisation von Betroffenen von sexualisierter Gewalt an Jesuiten-Einrichtungen in Deutschland. Der ECKIGE TISCH bildete sich im Frühjahr 2010 im Zuge der maßgeblich von uns ausgelösten Missbrauchsdebatte nach Bekanntwerden der Fälle sexueller Gewalt durch mehrere Serien-Missbrauchstäter am Berliner Canisius-Kolleg.

 

Siehe auch: „Tote Erinnerung

 

 

„… dann hat der Dealer und kompromisslose Erpresser Trump gewonnen. …“

 

Es gibt ganz wenige Wache. Aber es gibt sie!

 

(Zu den ‚mittelalterlichen’ berliner Gurkentruppen hier mehr …)

 

G.Thr.

 

Apropos „Gurkentruppen” …

 

 

„… Das demagogische Potential der „Werte“ ist erschreckend groß. …“

 

Es gibt sie noch, die grossen Seelen …

 

G.Thr.

 

 

„… da Politpuritanern das Verständnis wärmenden Witzes und das Schätzen geistigen Reichtums fehlt. …“

 

… oder: Oh, oh – das wars mit „Ännchen Will – Du bist mein Augenstern” …

 

Wie auch das, was man im Volksmund als Seele bezeichnet.