Archiv der Kategorie ‘Autobiographisches‘

 
 

Krank, kränker, „DIE ZEIT“ …

 

… oder: Giovanni kann nicht lesen, oder …

 

… Propagandaschleuder Zeit: „Die Zeit” propagiert eine schnelle Aufrüstung und freiere Rüstungsexporte. Argumente sind Europas „Sicherheit” und Russland als böser Popanz. Gegenstimmen unerwünscht.

 

Siehe auch: „… Die Welt finanziert die US-Armee, von der sie letztlich dominiert wird. …

 

 

„Betroffene von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche kämpfen …“

 

… oder: Da lachen alle Hühner global, weltweit …

 

… hier in der Schweiz geht man offen mit diesem Thema um …

 

… und das kurz vor Ostern … :-)

 

G.Thr.

 

 

«Lenkungsabgaben täten Armen mehr weh als Reichen.» widerlegt …

 

Hanspeter Guggenbühl widerlegt klar das Argument «Lenkungsabgaben täten Armen mehr weh als Reichen.»

Ich denke mit höheren Energiepreisen, für Benzin, Diesel und Flugzeugbenzin würde vermutlich allgemein weniger Auto gefahren und weniger geflogen, genauso wie weniger geraucht oder Alkohol getrunken wird, wenn Tabakwaren und alkoholische Getränke teurer werden und wenn keine Reklame mehr für diese Suchtmittel gemacht würde.

Heute kostet der Import von Erdölprodukten zum Autofahren und zum Heizen etwa neun Milliarden Franken pro Jahr. Volkswirtschaftlich wäre es sinnvoller einen Teil dieser Milliarden einzusparen, durch die eine Energieproduktion im Inland, durch Solar- Wind- Erdwärmenergie.

In Zürich könnte auch noch Energie gespart werden, wenn keine Hochhäuser mehr gebaut werden. Ein Hochhaus verbraucht 20 bis 30 Prozent mehr Ressourcen für den Bau und dann für den Betrieb, als Häuser bis zu sechs Stockwerken. Für Familien mit Kindern sind Wohnhochhäusern sowieso nicht geeignet.

Die Pensionskasse der Stadt Zürich könnte darauf verzichten ihre Gelder weiterhin in die Rüstungsindustrie zu investieren und stattdessen das Geld in Produktionsanlagen von grüner Energie anlegen. Auch meine SBB Pensionskasse, die sogar in Firmen investiert die an der Produktion von nach Schweizer Gesetzen verbotenen Waffen beteiligt ist, (Atombomben, Streubomben un Antipersonenminen), könnte endlich ihre Gelder um umweltfreundlich anlegen.

Heinrich Frei, am 08. April 2019

 

 
 

„Ökologisch mit gutem Beispiel vorangehen…“

 

… oder: Sorry, aber ohne Kuhhorn geht gar nichts …

 

„Ökologisch mit gutem Beispiel vorangehen…“ schnell gesagt, nicht so leicht getan. Ich fahre öV, fliege höchst selten und versuche umweltfreundlich einzukaufen, aber:
Beim lesen des Beitrages des 17jährigen Gian Lüchinger schiebt infosperber in der Mitte des Textes die Reklame von Coop ein. Ich komme soeben aus dem Coop, alles da, was wir nicht tun sollten! Erdbeeren aus Spanien, Rosenkohl und Kefen aus Nordafrika, jede Menge exotischer Früchte, alle eingeflogen und der Käse zweifach in Plastik verpackt, das Fleisch auch. Sie darf nicht anders, sagt die Verkäuferin!
Lieber als eine Coop Reklame hätte ich bei infosperber eine Haltungserklärung von Coop zum Ökologieanliegen der Jungen gelesen.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Überzeugend wirkt: Zürich ist die Europäische Grossstadt mit der geringsten Autodichte, weil die Bahn(en) mit Jahres- oder Halbtax-Abo eben schweizerisch präzise laufen …

 

G.Thr.

 

 

„… Heimat ist, wo der Hirsch hängt: Projektionsfläche für ein Gefühl, das sich nicht beschreiben lässt. …“

 

… den Hirschen(!) …

 

Zu „Heimat” hier mehr …

 

 

„… Sind wir tatsächlich schon so weit, dass wir die Auflösung von Identitäten als möglich – vielleicht sogar als wünschbar – erachten(?) …“

 

… oder: Sie brauchen keine „Saturn V”, um auf oder sogar hinter den Mond zu kommen, richtig …

 

Und ist es sogar möglich, dass die Verantwortlichen von SRF eine leise Selbstkritik üben, indem sie ihren Digitalisierungswahn ins Absurde steigern? Das wäre zumindest ein Lichtblick an diesem heiteren Aprilmorgen.

 

Warum die Programmierer im Silicon Valley ihre Kinder computerfrei erziehen

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

Zu „Identität” hier mehr …

Siehe auch: „Leben suchen auf dem Mars, weil man keines mehr hat(!?)” … u.a. …,

… „Deutschland als VerBLÖDungsrepublik …”…,

… „… Smartphonistan!?

 

 

„… Der Westen gleitet schleichend in die Überwachung durch Big Data. …“

 

… oder: Der Schillerstein im Urnersee ist doch nicht ganz ‚für die Katz’, oder …

 

… Regierungen, Internetfirmen, Präventionshysteriker, Gesundheitsapostel, Unfallverhüter und viele mehr wollen uns weismachen, die Möglichkeiten von Big Data seien nur zu unserem Besten. …

 

Siehe auch: „Auf dem Weg zur digitalen Knechtschaft” …,

… „… Und einiges wird davon abhängen, wie tech­nik­gläubig wir sind: inwie­weit der Mensch der Maschine die Hoheit der Einschät­zung und Beur­tei­lung einer Lage über­gibt.” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„… Seither geht ein Riss durch Europa,und das Versöhnungswerk liegt in Trümmern. …“

 

… Damit wir die Dimension begreifen und nur verantwortbare Schlüsse ziehen, ist das Buch von Wolfgang Bittner das „Zeichen an der deutschen Wand”.

Willy Wimmer

Staatssekretär a. D.

 

 

„Jeder Beamter oder Soldat muss da mindestens ein Störgefühl haben“

 

… oder: Mit dem „Störgefühl” ist das so eine Sache, oder …

 

Es geht nicht allein ums Geld. Genau genommen um Summen, die im mehr als 40 Milliarden schweren Verteidigungshaushalt fast wie ein Rundungsfehler klingen. Eine Million Euro, so hoch seien vermutlich die Mehrausgaben, die durch eine möglicherweise unsaubere Vergabe von Beratungsleistungen für ein Projekt entstanden seien. Das rechnete  Helmut Peters vom Bundesrechnungshof (BRH) am späten Donnerstagabend dem Bundestags-Untersuchungsausschuss zu den umstrittenen Beraterverträgen im Verteidigungsministerium vor.

Doch diese Summe ist für den 58-jährigen Leiter des Prüfgebiets 4.3 bei der Bonner Behörde nicht das entscheidende. Viel wichtiger sei die Frage, wie beim Projekt Product Lifecycle Management (PLM), der Auswertung von Nutzungsdaten des neuen Transportflugzeugs A400M, ein bestimmtes Unternehmen an der Konzeption des Projekts beteiligt war. Und danach ohne Ausschreibung über den Einstieg in einen Rahmenvertrag, der für ganz andere Leistungen vorgesehen sei, plötzlich auch den Auftrag erhielt: Jeder Beamte oder Soldat mit entsprechender Lebens- oder Berufserfahrung muss an der Stelle mindestens ein Störgefühl haben. …

 

 

„… Ein Gen für Geschichtsvergesslichkeit gibt es aber bei den deutschen Autobauern ganz bestimmt. …“

 

Daher erscheinen sie auch besonders skrupellos, wenn sie jetzt das Auslaufmodell Dieselmotor retten wollen, indem sie in einer Testreihe Affen und Menschen deren Abgase einatmen lassen um den fraglichen Beweis zu erbringen, dass diese Schadstoffe dank verbesserter Technologie unbedenklich seien.

 

Zu dieser nicht nur in Mitteleuropa epidemischen Amnesie hier mehr …

Siehe auch: „Der 18. Januar ist der Tag an dem … die ‚Euthanasie’-Verbrechen ihren Anfang nahmen.

 

 

„… Wie die Hirnforschung uns das Ich austreiben will. …“

 

… oder: Die „Abschaffung des Denkens im Dienst der Herrschaft” … u.a. …

 

… Über wissenschaftlichen Desillusionismus. …

 

Siehe auch: „Es gibt ja so was wie ein Denkverbot mitten in einer freien Gesellschaft, mitten in einer freien Wissenschaft in Deutschland mittlerweile …

 

 

„… «Die Menschenrechte leben» Friede herrscht nicht, er muss gestiftet werden – Teil 2 …“

 

… oder: Im Nachgang des Göttinger Friedenspreises 2019 …

 

[ Zu Teil 1: „Frieden herrscht nicht, er muss gestiftet werden – 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte …” ]

 

… Abschaffung des Denkens im Dienst der Herrschaft

Das ist unsere bittere Realität: Wir leben unter der Herrschaft einer Ideologie, die beansprucht, alle Wissenschaften in ihr universelles Weltbild aufzusaugen: Es gebe keinen Unterschied zwischen belebter und unbelebter Materie, es gebe nur Systeme. Bereits die Verbindung zweier Atome zu einem Molekül sei ein informationsverarbeitender Prozess, ein «Lern»vorgang. Bateson nannte das sogar allen Ernstes einen «geistigen Vorgang». Atome, Moleküle, Steine, Berge, Pflanzen, Organe, Organismus, Individuum, Ehe, Familie, Gemeinde, Kanton, Bund, Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung usw. – alles lernende (=informationsverarbeitende) ­Systeme, wurde behauptet.5 Damit fing es an: Lernen, menschliches Denken wird dabei dem Heizungsthermostaten gleichgesetzt, der bei Erreichen eines programmierten Sollwertes (gleich «Information») automatisch das Einstellen der Heizung bewirkt («Info-Verarbeitung» = «Lernen»).
Aus dieser Wurzel entstand in den siebziger und achtziger Jahren ein ganzer Baum von Spielarten: Spieltheorie, Synergetik, Chaostheorie, autopoietische (selbstregulierende) Systeme, Systembiologie, Soziobiologie, Tiefenökologie (Gaia-Theorie) bis hin zu Esoterik und New-Age-Lehren, um nur die wichtigsten zu nennen. Alles aus der Annahme: Alles auf der Welt sei ein «System» mit «Rückkopplung», ein «Regelkreis».6 Ein Teil davon wurde in der Psychologie zum Beispiel fruchtbar angewendet und hat mit dem anderen historischen Strang nichts zu tun.
Der grössere Teil aber wurde unter US-amerikanischer Leitung als Soft-Power-Techniken eingesetzt. Der österreichische Physiker Heinz von Foerster, Teilnehmer der sogenannten Macy-Gruppe,7 bekam zu diesem Zweck ein eigenes von der US-Army ­finanziertes Labor: das Biological Computer Laboratory (BCL), wo er Denkabläufe im Computer nachbauen wollte.8 So schuf er die Grundlagen des Konstruktivismus: Es gebe keine Realität, sie sei nur eine Konstruktion unseres – zum Computer degradierten – Gehirns.9 Die hochkomplizierten Vorgänge in Natur und Gesellschaft wurden auf extrem einfache Rechenformeln reduziert. Aus diesen einfachen Formeln stellte man «Modelle» her, die man vom Computer berechnen liess.10 Das war dann die (konstruierte) Realität oder was vom Menschen noch übrigblieb, wenn man ihn zur Maschine erklärt.

( Alles und die Anmerkungen im Original … )

 

 

„… Warum trägt die Waldorfschule (z.B. Göttingen etc. …) dann den Namen der Firma Waldorf-Astoria-Tabake (?) …“

 

Ja, man muss es wohl so sehen, dass ein solches Bildungswesen nicht selber auch Teil der Wirtschaft ist.
Dann gehört eine Betriebsschule für die Kinder der Mitarbeiter auch nicht zum Betrieb selber.
Warum trägt die Waldorfschule dann den Namen der Firma Waldorf-Astoria-Tabake (?) …

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „… Schau Dir die Waldorf-, Rudolf Steiner-Schule(n) genau an: Wer ‚regiert’(!?) …

 

 

„… Trotz aller Verhinderungsversuche konnte der «Göttinger Friedenspreis» am Samstag feierlich übergeben werden. …“

 

Was wurde erreicht?

Infosperber hat darüber berichtet – hier und hier – und hätte fast drei Wochen lang jeden Tag darüber berichten können. Der von der Dr. Roland Röhl Stiftung gestiftete «Göttinger Friedenspreis», der seit 1999 jedes Jahr an eine Organisation oder an eine einzelne Person verliehen wird, sollte in diesem Jahr, so hat es die dafür zuständige Jury der Stiftung beschlossen, an die Vereinigung «Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.» gehen. Das aber sollte verhindert werden

 

Siehe auch: „Verleumdungen linker Antisemiten gegen die Jüdische Stimme

 

 

„Sven Böttcher: Rette sich, wer kann. Das Krankensystem meiden und gesund bleiben, Taschenbuch 1. Februar 2019, Westend Verlag.“

 

… Lassen wir uns unsere Fähigkeit zur Melancholie nicht nehmen. Sie ist Voraussetzung für unser Glück. …

 

Siehe auch: „Wer lacht und glücklich ist, bekämpft sich nicht, führt keine Kriege.

 

 

Göttingen 2019: „… Was ist das für eine Universität!“

 

… oder: Der Berner Göttinger Albrecht von Haller wäre heute hier Mitglied, keine Frage …

 

Dass die Stadtverwaltung Göttingens und ihre Sparkasse sich nicht an einer Kampagne die Finger verbrennen wollen, die nicht die ihre ist, kann man noch verstehen. Dass aber eine Universität mit Stolz auf ihre traditionell liberale Rolle sich nicht in der Lage sieht, Stellung zu nehmen, oder, wenn die Leitung sich nicht in der Lage sieht, wenigstens eine öffentliche Debatte zu organisieren, dass sie einfach stumm bleibt!

Was ist das für eine Universität!

 

Und da gab es den Prof. James Franck, 1921-34 Professor der Experimentalphysik an der Universität Göttingen und Direktor am II. Physikalischen Institut, der »in einem Brief an das Wissenschaftsministerium […] am 17. April 1933 aus Protest gegen die Entlassung jüdischer Wissenschaftler darum [bat], von seinen Pflichten als Ordentlicher Professor entbunden zu werden. Er selber war als Wissenschaftler jüdischer Abstammung durch das „Frontkämpferprivileg“ geschützt, das Teilnehmer des 1. Weltkrieges von Entlassungen ausnahm. Francks Hoffnung, weitere Kollegen würden seinem Beispiel folgen, wurde enttäuscht. Zweiundvierzig Göttinger Wissenschaftler kritisierten Francks Ersuchen in einem offenen Brief als „Sabotageakt“.

Die Briefe, der Artikel aus der Göttinger Zeitung sowie weitere Dokumente sind -zum Teil in Auszügen- abgedruckt in den Göttinger Universitätsreden 86 „Exodus Professorum“.« ( Quelle und weitere Info dazu hier … )

Seine Sekretärin, die nach der Veröffentlichung seines Aufrufs im Institut am Telefon saß, und einen Ansturm von Anrufen aus dem ganze Reich erwartete, war zutiefst enttäuscht, daß niemand, aber auch niemand anrief.

Wo ist heute der Professor James Franck an der Universität Göttingen?

( Beides aus dem Forum dazu … )

 

Mehr zur „Geschichte” um den Göttinger Friedenspreis 2019 hier …,

… „Die Propaganda-Waffe: Fragwürdige Antisemitismus-Vorwürfe sollten die Preisverleihung an eine jüdische Menschenrechtsgruppe verhindern.” …,

Zu „Propaganda” hier mehr …

 

 

„Der neue Kampf gegen die Gender Studies“

 

… oder: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen …”

 

Den Gender Studies wird vorgeworfen, die „natürliche“ Ordnung der Geschlechter, der Familien und des Sex zu untergraben. Weltweit sind sie heftigen Angriffen von rechtsgerichteten Populisten und den Verächtern einer liberalen Gesellschaft ausgesetzt. Auf dem Spiel steht dabei weit mehr als nur eine akademische Frage.

 

 

„… und ich fühlte mich, wie nie zuvor und nie danach, geborgen im Gemeinsamen eines Willens zur Kunst. …“

 

… oder: Bruno Ganz‘ Sorge um sein Schweizerisches ‚A’ …

 

… Der berührende Nachruf seines (Bruno Ganz‘) Freundes Stefan Zweifel, der ihm zeitlebens nah war. …

 

 

„… Die Kernaussage ist diese: «Alle Bischöfe, alle Ordensleute, alle die hier waren, wissen jetzt, es handelt sich um ein Verbrechen und ein Verbrechen muss verfolgt, angezeigt, bestraft werden.» …“

 

… oder: Denken — Watt datt denn!?

 

Empörend an dieser Aussage, hier wörtlich wiedergegeben, ist das jetzt. Was haben denn die Bischöfe, die Ordensleute und alle, die an dieser von Papst Franziskus einberufenen Konferenz in Rom waren, gedacht? Dass der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen durch Pfarrer, die Vergewaltigung von Nonnen ein Kavaliersdelikt sei? Dass es nicht ganz so schlimm ist und man die Machtstrukturen der Institution Katholische Kirche nach Belieben und vor allem nach eigenem Gutdünken dazu verwenden darf, den Mantel des Schweigens über diese Taten zu legen(?)

 

Empörend an dieser gängigen Verdeckungskriminalität ist es für mich auch, dass zwei Frauen hier in Deutschland jahre-, jahrzehntelang auf ihrer Webseite  lernen-ohne-angst.de  Gewalt, auch sexuelle Gewalt zu hunderten, wenn nicht tausenden Fällen in Schulen „sammeln”, d.h. aufführen konnten, mussten …

… und diese gesellschafts-konkursite, wenn nicht staats-konkursite, Webseite „urplötzlich” verschwunden ist.

 

Da hilft dann auch keine berliner Politik mehr oder Ännchen Wills Smalltalk, oder …

 

Gunther Thriene

 

Siehe auch: „‚Kinder im Netz globaler Konzerne’!!!” … u.a.  …,

… „Kultur-Prozent!?

 

 

„… Nur ein weiteres Beispiel für die Dummheit und Sorglosigkeit, mit der man mit der Bedrohung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates durch die AfD umgeht. …“

 

Oder ist es vielleicht doch eher stillschweigendes Einvernehmen, unterstützt mittlerweile von einem Netzwerk von Nazis auch und gerade in der Bundeswehr?
Wehren wir uns, bevor es zu spät ist!

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Raben-Muttis allerorten …” …,

Zur „Bundeswehr” hier mehr …

 

 

„Warum die USA noch mehr Geld in die NATO-Kriegskasse fordern“

 

… und: Das neue INFOsperber-Dossier „NATO: Sicherheit oder Brüskierung?”

 

Die militärische Übermacht der NATO gegenüber allen anderen Militärbündnissen ist gigantisch – und soll noch grösser werden.

Die USA geben zehnmal mehr Geld für die Verteidigung – sprich: fürs Militär – aus als Russland: 643 Milliarden US-Dollar gegenüber 63 Milliarden, in US-Dollar gerechnet, auf Seite Russlands. Die Gesamtausgaben aller 28 NATO-Länder fürs Militär beliefen sich 2018 nach Schätzung von IISS auf 1’013 Milliarden Dollar – oder also auf 16 mal mehr, als Russland für sein Militär ausgegeben hat.

Das hindert die USA nicht, von den anderen NATO-Mitgliedern zu verlangen, dass sie höhere Beiträge an die NATO freigeben. …

 

Siehe auch: „Bildung statt Aufrüstung” … u.a. …,

… „Deutschland zwischen den Fronten des Wettrüstens” …,

Zur „Nato” hier mehr …

 

 

„…, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist …“ II

 

oder: Heute vor 76 Jahren gegen 17:00 Uhr

 

Wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten(?)

 

Siehe auch: „Verlorenes Ich

 

 

„Was man vergisst, hat man im Grunde nicht erlebt. …“

 

… zitiert JOURNAL21 Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker, 1926–2012.

 

Ulrich Matthes trauert um Bruno Ganz: „Das Leuchten dieses Schauspielers, die hohe Empfindsamkeit, die Klugheit, mit der er mit Texten umgehen konnte. Das war schon was Außerordentliches. Und das gibt es so selten – und deswegen ist meine Traurigkeit sehr groß.

 

Es ist die Empfindungs-Seele, die in unserer Zeit verloren ist, wenn man sie nicht wiederfindet: Kultur bildet sich nur, wenn man dieses Wiederfinden sucht …

Die ganz Grossen haben immer darum gerungen. Es gab ihrem Leben Sinn und Ausstrahlung.

Was gibt es zu verlieren!?

 

Gunther Thriene

 

Zu „Erinnerung” hier mehr …

Zu „Kultur” hier mehr …

 

 

„Wissen in Teilen macht eine schöne Geschichte; aber Weisheit entsteht, wenn wir das Ganze sehen.“

 

… oder: Zwei Schweizer Weltbürger …

 

Ja, wie entsteht aus den einzelnen Mosaiksteinen ein Gesamtbild? Was ist es? Das habe ich mich als Lehrer oft gefragt. Und welcher Gesetzmässigkeit, welcher Pflicht muss ich mich als Be-Teil-igter unterziehen, damit die zusammengefügten Steine das gewollte Ganze ergeben? Wie entsteht aus der ursprünglichen Addition von Partikeln ein Ergebnis, das nicht nur mehr ist als die Summe, sondern auch anders und wirkungsvoller als das lediglich Zusammengefügte(?)

 

Siehe auch: „mare in grosser Gefahr …” …,

… Literatur: Thomas Göbel: Quellen der Kunst …,

Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen

 

 

mare in grosser Gefahr …

 

… „Wir müssen was tun”

Verleger Nikolaus Gelpke veröffentlicht mit dem World Ocean Review eine Bestandsaufnahme zur Lage der Ozeane. Die ist deutlich schlechter, als wir es vom Strand oder Schiff aus sehen können, sagt er. Wir sehen weder das Kohlendioxid, das die Meere versauert, noch das winzige Mikroplastik oder den Anstieg der Temperaturen und die Überfischung.

„Das heißt, die Gefahren für die Meere sind nicht wirklich ersichtlich, das Meer gaukelt uns immer noch vor, es ginge ihm bestens, aber das Ökosystem ist stark gefährdet, und die einzelnen Einflussnahmen, die verstärken sich leider gegenseitig, und auch diese gegenseitigen Verstärkungen, Einflussnahmen sind noch lange nicht wirklich erforscht. Das heißt, wir müssen eigentlich wirklich überall ansetzen und sagen, wir müssen eine höhere Sensibilität haben für die Gefährdung der Meere, sonst werden unsere Kinder oder Enkel tatsächlich große Probleme haben mit der Zukunft.“

Was dahinter steckt, ist unser gesamter menschlicher Stoffwechsel. Wir müssen ihn umstellen. Nicht in zehn oder zwölf Jahren, sondern jetzt, sofort. Damit die Kinder von heute und die Generationen von morgen nicht noch mehr von unserem Müll wegräumen müssen. Und deshalb bin ich jetzt auch mit dabei, bei der Klimaschutz-Initiative „Fridays for Future“.

„Wir müssen was tun. Also nicht morgen oder gestern, sondern heute! Weil es keinen zweiten Planeten gibt, wir haben nur diesen, unsere Erde. Wir haben nur eine Chance!“

 

 

 

Siehe auch: „Warmzeit oder doch Eiszeit?” …,

… „Vorbei mit trügerischer Ruhe in der Vulkaneifel

 

 

„… Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche schlimme Kindheit ich hatte. Ich hatte kein Handy und kein Internet …“

 

:-)

 

 

Siehe auch: 2019 – „Schwere Defizite bei Berlins künftigen Erstklässlern”  – wegen Handy und Internet!? …,

… „Lache, wenn du dich nicht zu weinen traust

 

 

Deutsch und deutlich – und auch noch genial …

 

„Gälled Si, mir alli händ nöt gwüsst, vo wo s’Wort ‚gäll’ chunnt!“
„Gäll, jetzt weisch es.“

 

 

„Suizid einer Schülerin …“

 

Auch 10 und mehr Milliarden für Digitalisierung bauen keine einzige gute Schule. Dies gilt für Deutschland und das südliche deutschsprachige Ausland etc. …

(Die Betonung liegt hier eindeutig auf ‚etc. …’)

 

G.Thr.

 

 

„… Erfülltes Leben resultiert nicht aus dem digitalen Entweder-Oder, es verdankt sich der Dynamik eines Sowohl-als-Auch. Sein Paradigma ist das autonome Individuum …“

 

… – das Gegenbild zu dem, was die digitale Transformation uns als Errungenschaft andient. Es wäre Zeit, dass auch die Entscheider unserer Republik dies erkennen.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„Der zweite Tod der Rosa Luxemburg“

 

… oder: „Das Bedürfnis nach Wahrheit …

 

… Bis heute wird verschwiegen: Waffenbauer Emil G. Bührle hat als junger Offizier 1919 in Berlin die Ermordung indirekt ermöglicht. …

Wem diese Schweizer Amnesie* geschuldet ist, kann man nur vermuten.

 

Man kann alles wissen, wenn man nur wissen will …

 

G.Thr.

 

*) Zu nicht nur „Schweizer Amnesie” hier mehr …

 

 

„… Für das Publikum heute entscheidender als alles andere ist die Begegnung mit dem Original. Sie allein macht das Erlebnis Kunst aus. …“

 

… Sie macht alles Übrige zur Anekdote

 

… Und danach – wenn möglich – mit dem Zug nach Paris: Wenn Du Glück hast, begegnest Du ihm selbst …

 

 

Pablo Picasso, Anonym, Pablo Picasso auf der Place Ravignan, Montmartre, Paris, 1904
Silbergelatineabzug auf Papier, 12 x 8,9 cm
Musée national Picasso-Paris

 

… Zumindest erkennst Du, was an diesem Mann die grosse Kunst war und ist:

In der dort in Paris gezeigten Ausstellung in biographischer Reihenfolge kann man sehr schön das „künstlerische Alphabet” dieses grossen Künstlers ‚lesen lernen’.

 

G.Thr.

 

Siehe auch: FAZ – „Zwei Farben Picasso” …,

… Potsdam: „Picasso. Das späte Werk

 

 

„Das Bedürfnis nach Wahrheit …“

 

 

 
 

Siehe auch: „Afrikanisches Kulturgut in europäischen Museen: Kann das weg?” …,

… „Bildungsreformen

 
 
 

„… Es geht bei der Digitalisierung nicht um die Kinder(!) …“

 

… oder: Mit Digi-dioten macht man keine einzige Schule, oder …

 

 

Siehe auch: „Bildung statt Aufrüstung” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„THERE IS NO PLANET B“

 

Europas ganz geheimer Code:

WENN EHR ÜCH NED WIE ERWACHSENI VERHALTET

MÖCHE MER’S HALT

 

 

Siehe auch: „Prima Klima mit Greta?” …,

… „Wenn wir etwas sinnvoller mit unseren Ressourcen umgehen würden, bräuchten wir nur noch 20 Stunden pro Woche arbeiten. Aber dann bestünde die große Gefahr, dass der Mensch mit dem Denken anfangen könnte. Und das will nun wirklich niemand.” ( Aus dem Forum dazu … )

 

 

„Die Raben-Hexe …“

 

… oder: Diese liebenswerten Kreise …

 

Die Hexenabfahrt geht auf eine Walliser Sage zurück. Danach lebte am Natischerberg eine Frau, die etwas „komisch“ war und als „Hexe“ galt. Ihren Mann verachtete sie. Er war ein kleiner Bergbauer, der sich um Ziegen und Schwarznasenschafe kümmerte. Bald wurde bekannt, dass die Hexe in Birgisch einen Geliebten hatte. Doch da der Weg vom Natischberg nach Birgisch weit war, verwandelte sie sich in einen Raben und flog immer wieder zu ihrem Angebeteten.

Eines Sommers verwandelte sie sich wieder in einen Raben und kreiste über ihrem ungeliebten Mann, der auf einer Leiter stand und Kirschen pflückte. Sie spritzte ihm Kot in die Augen. Ihr Mann, der Sepp, stürzte von der Leiter und brach sich das Genick. Neben ihm lag eine leere Kirschflasche. Jetzt griffen die Behörden ein. Sie nahmen die Hexe fest, verurteilten sie und verbrannten sie.

Dort, wo der Kirschbaum stand und Sepp zu Tode stürzte, befindet sich heute  der Zielraum der Hexenabfahrt. Auf den Sieger des Rennens wartet eine gute Flasche Kirsch, eine volle.

(J21/mit Informationen aus der „Hexenzeitung“)

 

„Wer lacht wird verschossen.” (Ostschweizer Spruch)

 

 

„… Woran erkennt man, dass die Spies­serin eine Gali­ons­figur unserer Zeit ist(?) …“

 

… oder: You make my day …

 

Und wo begegnet man ihr? Das stärkste Indiz ist die für unsere Gegen­wart typi­sche Ineins­set­zung von öffent­li­chem und privatem Raum. Weil die Spies­serin ihr Wohn­zimmer liebt und die Aussen­welt fürchtet, erklärt sie letz­tere zu ersterem und ihre Mitmen­schen zu Möbel­stü­cken. In den Stadt­park bringt sie ihre Boombox mit und dreht ihre Lieb­lings­songs auf, wie sie es auch zu Hause zu tun pflegt. In Fern­zügen streift sie die Schuhe ab, legt die feuchten, bunt­be­sockten Füsse hoch und diktiert ihre Lebens­ge­schichte als Epos ins Telefon. Nebenbei teilt sie einen damp­fenden Döner mit ihren Mitrei­senden, zumin­dest olfak­to­risch. Die Atmungs­ap­pa­rate der unmit­tel­baren Neben­sit­ze­rinnen dienen ihr als Dunst­abzug.

 

Zu diesem gut erkannten Welt-Spiessertum hier mehr …

 

 

Wer rettet die Schule(n)? II …

 

… oder: Revival „Robert Lembke: ‚Was bin ich?’”

 

Was passiert in Schulen, in denen türkisch- und arabischstämmige Jugendliche schon die Mehrheit stellen? Die Assimilation läuft mit umgekehrten Vorzeichen: es sind die Almans*, die sich anpassen

 

Zu „‚Integration’ – wie bitte!?” … u.a. hier mehr …

Zu „Wer rettet die Schule?” hier mehr …

Zu „Bildungsreformen” hier mehr …

Wie der Herr – die Dame – so’s Gescherr:

In Deutschland ist der Schulbetrieb wie eine Fabrikhalle organisiert.” …,

… „Lehrer sind Fließbandarbeiter – dank PISA, OECD und Schmidtchen Schleicher” …,

… Die Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer trennt den Schüler vom Lehrer. …

 

*:-) Deutsch für Deutsche: „Alman” …

 

 

Eine studierte Geographin als britische Premierministerin II …

 

… dabei bleibt es!!!

( Soviel Werbung für dieses großartige Fach leistete zuletzt Alfred Wegener – und der hat es nicht gut überlebt, oder … )

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Was für eine Frau! Wie viele Männer hätten hingeworfen und den letzten Sachsen-König zitiert: ‚Macht euren Dreck alleene.’ Theresa May wirft nicht hin.  …

… „… Säßen in Brüssel Politiker, die Politik für Menschen machten, hätte es den Brexit nie gegeben. …” ( Aus dem Forum dazu … )

 

 

„… Wir bräuchten endlich einen Agrarminister/in der/die weiß was Gummistiefel sind(!) …“

 

Gummistiefel!!!??? – Watt datt denn!? ( Headline aus dem Forum dazu … )

 

— und: Lesen können wäre ooch nich schlecht, oder …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Bauern machen Druck

Zu „Landwirtschaft” hier mehr …

 

 

„Die Regierung fürchtet die Künstler“

 

… nicht nur in Rumänien, oder …

 

Zu „Kunst macht sichtbar.” hier mehr …

 

 

„… #Zuhören. Die poli­ti­schen Fall­stricke einer schönen Idee …“

 

Alle reden über das Zuhören – als Forderung, als Wunsch und als Diagnose, dass es am Zuhören mangle. Woher kommt die Idee, dass die Demokratie „Zuhören“ verlangt – und was könnte daran falsch sein? Eine Spurensuche.

 

Siehe auch: „‚Keine blasse Ahnung’ wird …” …,

„‚Spielraum der Freiheit’ – oder wie man den auch verspielen kann …” u.a. …

„… seine neuen Chöre” (… auch das Forum dazu …) …,

Auch Amerika ist noch nicht ganz verloren, oder …

 

 

„… Es sind – trotz allem – offensichtlich Kriegsvorbereitungen, die stattfinden. …“

 

… oder: Prost Neujahr(!) mit dieser „… Berliner Politikerkaste um Angela Merkel …”!!!???

 

… Man mag noch so zerstritten sein, hinsichtlich der Aufrüstung gegen Russland ist man sich nach wie vor einig. …

 

Zu den Steigbügelhaltern dieser Kriegs-‚Politik’ hier mehr …

Zu den allgegenwärtigen Kriegstreibereien hier mehr …

Aktuell dazu: „Ein Tweet wie eine Drohung: Amerikanisches Militär löscht Silvesternachricht

Literatur dazu: Noam Chomsky, Andre Vltchek – Der Terrorismus der westlichen Welt – Von Hiroshima bis zu den Drohnenkriegen. Ein Gespräch

 

 

„… Das Christentum, das „C“ in der CDU, der Christlich-demokratischen Union, liefert seit mehr als 200 Jahren kein für Herrschaft tragfähiges Regelsystem mehr. …“

 

Es war bis zur Abschaffung durch Angela Merkel die ethische Richtschnur des politischen Handelns.

Nun aber bedarf es einer ethnischen Richtschnur, ein kleines „n“ eingefügt, und schon stimmt die Richtung wieder, wobei unter „ethnisch“ allein „islamisch“ zu verstehen ist.

 

Jetzt wirds „interessant”: Wer macht in Berlin 2018ff. den ‚Goebbels’ 2.0, oder … !?

 

Welch’ Weihnachtsgeschenk(!!!): 2 (in Worten: zwei) Menschen, die wirklich arbeiten. DANKE!

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Das Mysterium der europäischen Mitte” …,

… „Die einzige Hilfe, die wir jetzt Deutschland bieten können, heißt Schweigen.” …,

… „DENK-mal fällt aus(!?) — wegen PROPAGANDA …” …,

… „… Bei aller Sympathie für christliche Werte: Aufklärung und Demokratisierung hat die katholische Kirche fast überall rege bekämpft. …” …,

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums(!!!) …

 

 

„Weihnachten an Andere denken. …“

 

Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Das Fest der Nächstenliebe bewegt noch immer dazu, auch an jene zu denken, denen es schlechter geht. Doch hinter den rührenden Bildern der Spendenwerbung verschwinden Schwache und Verlierer leicht. Von ihnen erzählen die Geschichten von Heinz Strunk.

 

 

Der letzte Geschenk-Tipp …

 

Darum schweigen die Lämmer

Rainer Mausfeld hat das Buch unter dem Titel «Warum schweigen die Lämmer?» veröffentlicht. Sein Buch aber ist seine Antwort darauf: Weil es von oben so gewollt und mit raffiniertem Meinungsmanagement – und nicht zuletzt dank willfährigen Medien – so durchgesetzt wird.

 

 

„Gemeinsame europäische Verteidigung?“

 

… oder: Das Rindvieh braucht Horn, oder …

 

Wenn es nur nicht so symptomatisch für die Lage der EU insgesamt wäre! Das war kein Versehen, sondern Unfähigkeit gepaart mit Unwissen. …

( Aus dem Forum dazu … )

 

Frohe Weihnachten!

 

G.Thr.

 

 

„… 2019 jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Von der Euphorie jener Tage ist nicht viel übrig geblieben. …“

 

Wo aber Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“ Nur, wo soll es herkommen? Von den Mutigen, die auf der Strasse der staatlichen Repression trotzen? Von den Solidarischen, die Vertriebene bei sich aufnehmen? Von den Unentwegten, die lieber ins Gefängnis gehen, als sich korrumpieren zu lassen? Vielleicht. Unsere einzige Hoffnung: eines Tages sagen zu können, wir hätten auch zu ihnen gehört.

 

Mein Weihnachtsgeschenk: Zu „Hölderlin” hier mehr …

 

 

„Das Breitscheidplatz-Prinzip“

 

Und doch: Gerade weil wir Deutsche gezwungen sind, extreme Gewalterfahrungen zu unserer Geschichte zu zählen, wissen wir mehr als andere, wohin blinder Hass, willkürliche Ausgrenzung und ideologische Verblendung führt. Und warum wir das ablehnen.

Auf diese Erkenntnis können wir stolz sein, zu Recht. Stolz ist von Vorteil für die Gemeinschaftsbildung. Diese Erfahrung taugt für ein „Wir-Gefühl“, kollektive Selbsterneuerung und „Schwarz-Rot-Gut“. Übrigens ohne nationale, religiöse oder sonst welche Vorbehalte zur Eintrittskarte zu machen. Denn andere können diesen Lernschritt nicht nur mit uns machen, sondern sind dazu eingeladen und willkommen. Das ist das Breitscheidplatz-Prinzip. Seine Umsetzung bedeutet Friede auf Erden – jedenfalls dort, wo wir es leben.

 

 

„Goethe und die iranische Revolution“

 

 

Literatur: „Goethe: Elemente” …,

… „Wolfgang Schad: Goethes Weltkultur …” … ders.: „Der periphere Blick – Die Vervollständigung der Aufklärung

Siehe auch: „Das Drama Ehec – und Goethe …

 

 

Humboldt!? — Vergiss es!!!

 

Fest­tage bei (und für) GdG …

 

 

„… Die »Aktion T 4« zwischen 1940 und 1945 war systematischer Massenmord an Menschen mit Behinderung. …“

 

… Vor 50 Jahren wurden die Verantwortlichen zu milden Strafen verurteilt …

 

Zu diesen „getarnten Verbrechen” hier mehr …

 

 

„Anschlag am Breitscheidplatz“ II …

 

Der Attentäter Anis Amri hatte wohl Mitwisser. Zwei Jahre nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz sind noch immer wichtige Fragen offen.

 

Dazu hier mehr …

Breitscheidplatz 2018: Schön geht anderscht(!), aber Mauern bauen könnse, die BÄRliner, oder …

Siehe auch: „Terror am Breitscheidplatz: Ermittler haben Anis Amri unterschätzt” …,

… „Amri-Aufklärung: Protokoll einer Verweigerung” …,

… „Anis Amri und der zweite Mann

 

 

“Uns wurden diese UN-Pakte in den Hals geschoben, wie ungewolltes Essen einer Stopfgans.”

 

Nicht vergessen: Genau diese „Stopfgans” kommt in gut 8 Tagen als „Festmal auf den Gabentisch” —  jedes Jahr aufs Neue ( – Headline aus dem Forum dazu … – ):

 

„… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …”

 

G.Thr.

 

Über den rechten Hass auf die Aufklärung … u.a. …

Zu „Migration” hier mehr …

Zu „Weihnachten” in einer ungewohnt stillen Stunde hier mehr …

 

 

„Über den rechten Hass auf die Aufklä­rung“

 

… oder: Die deutschen Schulen und Hochschulen sind unbrauchbar, oder …

 

Der alte Hass auf die Aufklä­rung. Die Neue Rechte von Arnold Gehlen bis Botho Strauß

Wer die heutige Neue Rechte verstehen will, sollte ihre schon etwas älteren Texte lesen. Dort machen ihre Theoretiker mit grellen Worten klar, dass der Gegensatz zwischen „rechts“ und „links“ für sie in Wahrheit der tiefe Antagonismus zwischen „rechts“ und „liberal“ ist.

 

Zu „Aufklärung” hier mehr …

Diagnose ist noch keine Therapie: „Die gesellschaftlichen Entwicklungen weisen in eine präfaschistische Phase.” …

… und: Glotzen hilft nicht!!!

 

 

 

Klimawandel-Weihnachtsgeschenke, oder …

 

… Klimakonferenz Katowice: Land unter in Polen(?) …

 

 

„… Es ist an der Zeit, die Mitverantwortung der Unterrichtspraxis im Fach Geschichte zu erkennen. …“

 

oder: Wer gibt den Leisen ihre Stimme zurück …

 

Hochschullehrer klagen immer wieder über mangelhafte intellektuelle Voraussetzungen ihrer Studienanfänger. Dies betrifft nicht bloß die oftmals miserable Orthografie, es betrifft ebenso Lücken in der Allgemeinbildung und da zumal in Sachen Geschichte. Historische Fakten bedeuten nicht nur Zahlen und Namen, sondern auch die damit verbundenen Ereignisse und Schicksale. Sie rufen emotionale Reaktionen hervor und ordnen sich einer Werteskala zu.

Sofern dies alles fehlt, herrschen Unwissen und Ignoranz. Sie lassen Raum für Falschinformationen, wie sie zumal das Internet bereithält, man muss bloß auf die entsprechenden Blogs und Webseiten gehen und dort bleiben. Die Angebote sind reichlich. Nebenher verheißen sie Kameraderie, Abenteuer, Elitebewusstsein und Provokation, was manche pubertierende Seele begehrt.

Wir haben Brandenburg und Sachsen nicht zufällig erwähnt. In beiden Bundesländern häufen sich rechtsextreme Überzeugungen und Aktivitäten, zumal bei jungen Leuten. Das Problem wird bevorzugt mit den dort geschehenen gesellschaftlichen Umbrüchen nach 1990 erklärt. Es ist an der Zeit, die Mitverantwortung der Unterrichtspraxis im Fach Geschichte zu erkennen.

 

Siehe auch: „Offener Brief an den Herrn Bundespräsidenten vom 13.12.2018” …,

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums(!!!) …” …,

… „Hitlers Glocke — bleibt!” …: Zu diesen Nibelungen hier mehr

„Geschichte(n) der Gegenwart” u.a. …

 

 

Nicht mein „Kampf um die Köpfe im Klassenzimmer“ …

 

Den Digitalisierungs-Mickey-Mäuschen in Bärlin …

… — wir sind nicht mehr, aber …

 

G.Thr.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

Zu BÄRlin hier ein guter Artikel aus BÄRn und Umgebung …

 

 

Die Kosten des Krieges und die Frage: «Was schützt uns wirklich?»

 

„Ich bin ein Berliner Amerikaner …”

 

 

Das Beste am Norden sind seine neuen Chöre …

 

Chorsingen galt lange als uncool, war nur etwas für richtig gute Sänger. Doch das hat sich gründlich geändert. Insgesamt singen in Deutschland momentan mehr als fünf Millionen Menschen in Gesangsgruppen oder im Chor. Es gibt allein 60.000 registrierte und geschätzt noch mal 50.000 unabhängige Chöre. Der Film begleitet Chöre, die anders singen wollen als klassische Schul- oder Kirchenchöre und fragt: Warum sind Chöre plötzlich so angesagt(?)

 

Siehe auch: „Musikjournalismus in der Krise” …,

Zu „Kunst macht sichtbar.” hier mehr …

 

 

„… Wann endlich verstehen die Politiker, dass sie als kleinen Dienst gegen die Klimaerwärmung endlich die Sozialwerke vom Bevölkerungswachstum abkoppeln könnten(?) …“

 

… Aber bereits das scheint zu viel verlangt zu sein!

( Aus dem Forum dazu … )

 

 

„… Doch die Folgen sind eine gefährliche Eintrübung des politischen Klimas und der Wahrnehmung der Voraussetzungen für Frieden und Freiheit der Nationen.“

 

… Gefährdete Demokratien

Mitschuldig an dieser Entwicklung sind – zumindest in einigen Fällen – die etablierten, alten politischen Parteien, die oft zu selbstgefällig, verkrustet, wenig innovativ und zukunftsgerichtet, dafür selbst gelegentlich ideologisch geworden sind. Einst Träger und Repräsentanten politischer Streitkultur und wirtschaftlicher Neuorientierung,  bewirtschaften sie seit Jahrzehnten die gleichen alten Fragen und innerparteilichen Hierarchien – im Volk hat man das längst realisiert und ist deshalb offen für Alternativen.

In diese Lücke sind Facebook & Co. vorgeprescht. Dort sind es mit Vorliebe Themen wie Zuwanderung, kriminelle Flüchtlinge, böse EU, die beim Publikum Aufregung, Wut, Angst oder Hass erzeugen. Es erstaunt dann wenig, dass es die trügerisch einfachen Antworten und Versprechen der Populisten für bare Münze, die Ankündigung einer besseren, persönlichen Zukunft als politische Wende-Verheissung hält. Dieses Verhalten ist sogar teilweise verständlich. Doch die Folgen sind eine gefährliche Eintrübung des politischen Klimas und der Wahrnehmung der Voraussetzungen für Frieden und Freiheit der Nationen.

 

Zu „Facebook & Co.” hier mehr …

Zu der Deutschen absolutem Lieblingstier hier mehr …

 

 

„… Die Situation ist verkachelt …“

 

… oder: Ein Schweizer Wort bitte in Gottes Ohr …

 

Die Situation ist verkachelt – ob Macron in den kommenden drei Jahren daran noch was ändern kann ist ungewiss. Ob 2022 erneut eine einigende Anti-Le Pen-Figur wie Macron gefunden und hochgejubelt werden kann ist noch ungewisser – wenn nicht, so ist Le Pen so gut wie gewählt. Dafür braucht sie nichtmal von den aktuellen Protesten zu profitieren. Bereits mit ihrem Ergebnis von 2017 (33.9%) wäre sie mit Abstand diejenige von einer einzelnen Partei unterstützte Person mit den meisten Stimmen und in einer Stichwahl in jedem Fall wieder mit dabei. Schuld an der aktuellen Misere ist aber nicht Le Pen, sondern schuld sind die Scheuklappen-Politiker und -Wähler, welche mit Ihrer Anti-Wahl die ganz dringenden und selbstverständlich für viele schmerzhaften Reformen eben bloss aufgeschoben haben.

( Aus dem Forum dazu , Hervorhebung G.Thr. )

 

Neue Westfälische am Sonntag , 02.12.2018 :

„Gelbwesten“ wollten Autobahnen lahmlegen

Von Matthias Schwarzer

Unna / Porta Westfalica. Die Polizei im Kreis Unna hat am Samstag eine Gruppierung daran gehindert, das Kamener Kreuz auf der A2 lahmzulegen. Die Gruppe, die sich auf die französischen „Gelbwesten“ beruft, hatte sich mit acht Fahrzeugen an einem Parkplatz getroffen, um angeblich gegen die hohen Spritpreise zu demonstrieren. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, war die Demonstration nicht angemeldet und wurde von den Beamten aufgelöst. Eine Strafanzeige wurde gestellt.

Zur selben Zeit traf die Polizei auch am Autohof Porta Westfalica 15 Gelbwesten an. Die Personen hätten sich aber kooperativ verhalten – eine Blockade war offenbar nicht geplant, hieß es in Berichten.

Derzeit versuchen rechte Gruppierungen in ganz Deutschland, auf den Zug der französischen Protestbewegung aufzuspringen. Ihnen geht es jedoch weniger um Spritpreise, sondern vielmehr um einen „Umsturz des Systems“. In Facebook-Gruppen und bei Telegramrufen rufen sie zum Protest auf. Dort wurde auch die Blockade des Kamener Autobahnkreuzes besprochen. In Gruppen wie „Kamener Kreuz“ oder „Patrioten im Widerstand“ hatten Teilnehmer auch die Blockade weiterer Autobahnabschnitte großspurig angekündigt. Tatsächlich beteiligten sich an dem Protest nur wenige Personen – zu Blockaden kam es nicht.

Die Polizei in Unna wollte nicht bestätigen, ob es sich bei der Gruppe um Rechtsextreme handelt. Es sei eine „lose Gruppierung“ gewesen. Die Teilnehmer hatten den Beamten erklärt, nur „einen Spaziergang“ machen zu wollen. Für 26 Teilnehmer sei dann ein Demonstrationsweg durch Unna vereinbart worden.

(Zitiert von  hiergeblieben.de  )

 
 

«Das ist, wie wenn deine Frau beim Sex im Moment des Orgasmus den Namen eines anderen ruft.»

 

Das genau glauben wir dem Herrn Köppel sofort …

 

Der Mann ist schon interessant. —

 

…, helfen wir ihm bei seiner Suche nach Heimat. Das ist Ehrensache.

 

G.Thr.

 

 

DAS Ostergeschenk …

 

Aber der Buch-Gutschein kann schon unterm Weihnachtsbaum liegen (… es erscheint erst im März ’19…):

 

 
 

„… Ist uns eine langfristige Überlebensmöglichkeit der Menschen vielleicht doch nicht so wichtig?“

 

… oder: Nicht EUropa, aber Europa schafft das.

 

 

 

„… Aufhänger für diese Abrechnung ist der Uno-Migrationspakt. …“

 

… oder: Unsere armen Schweizer fallen in Depression …

 

Unter dem apodiktischen Titel „Die Ära der Werte ist vorbei“ erklärt er die westliche Politik seit 1990 für gescheitert. Diese habe nach dem Ende des Kalten Kriegs den Pfad des Pragmatismus verlassen und sich mit einer „Überschätzung des Völkerrechts und der ‚internationalen Gemeinschaft’“ gewissermassen selber aus dem Spiel der Mächte genommen.

Aufhänger für diese Abrechnung ist der Uno-Migrationspakt. Gujer sieht in dem zunehmend umstrittenen Abkommen den erneuten Beweis für die notorische Hybris der Weltorganisation. Sie erwecke einmal mehr „den falschen Eindruck, sie könne in die Zeitläufte eingreifen“. Über diesen Einwand lässt sich diskutieren. Der Pakt schiesst in seinem Totalitätsanspruch und Perfektionismus tatsächlich übers Ziel hinaus. Nicht zuletzt wegen seiner Überfrachtung wird er wohl als eine der vielen gutgemeinten und wirkungslosen Deklarationen enden, die der internationale Konferenzbetrieb immer wieder produziert.

 
 

„Letztlich geht es um den Erhalt von Formen ästhetischen Denkens …“

 

, die sich nicht in Kreativworkshops kaufen lassen – bis hin zu einer Ästhetik der Existenz, die manchem Managerleben an Sinnhaftigkeit überlegen ist.

 

Ohne „Schiller” geht gar nichts, oder …

 

 

„… Dabei gilt auch hier, dass, wer nichts hat, nichts ist und nichts zu sagen hat. Und wie bin ich doch so froh, dass durch den heroischen Gewalteinsatz der Basler Polizei dem Konsumwahn in der Weihnachtszeit ungestört gefrönt werden konnte(!) …“

 

Wenn wir schon nichts zu sagen haben, dann wollen wir wenigstens am Stadtlauf teilnehmen und Umsatz und Gewinne steigern helfen.

( Aus dem Forum dazu )

 

„Jeder Einzelne trägt die ganze Verantwortung.” u.a. …

 

 

Apropos Kuhhorn etc. …

 

… oder: Potemkinsche ‚Schweiz’ – wer braucht das!? — Kein Mensch, oder …

 

– Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

Goethe

 

Siehe auch: „Die extreme Trockenheit des vergangenen Sommers (2018) …

 

 

„Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?“

 

Das Bildungswesen ist nicht immun gegen die von einflussreichen Interessensgruppen angeführten gesellschaftlichen Trends. Die Digitalisierung des Schullehrplans ist das Kernstück der aktuellen Agenda für die Umgestaltung der künftigen pädagogischen Praxis in Europa. Der digitale Wandel soll schon in der Grundschule beginnen.
Welche Auswirkungen haben diese Technologien auf die Entwicklung der Kinder?
Immer mehr unabhängige Studien der neurologischen, psychologischen und pädagogischen Forschung untersuchen die Langzeitwirkungen der Nutzung digitaler Geräte auf die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder. Diese Technologien entwickeln sich rasant, es gibt dazu viel mehr Fragen als Antworten.
Neueste Studien zur Entwicklung des Gehirns zeigen auf: die frühkindliche Erfahrung ist für die Bildung starker mentaler Verbindungen entscheidend.
Das menschliche Gehirn ist das verbindende Organ zwischen der Innen- und Außenwelt. Eine aktive Interaktion mit der Umgebung hilft dem Kind, die neuronalen Verbindungen in seinem Gehirn zu stabilisieren, indem es mentale Konzepte mit körperlichen Aktivitäten verknüpft. Für die Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit wie Sprechen und Zuhören ist eine intensive Beziehung und ein enger Austausch von Mensch zu Mensch unerlässlich.
Die grosse Sorge um die Einschränkung der Wahlfreiheit wächst.
Damit die Einzigartigkeit eines jeden Kindes respektiert wird und positive Ergebnisse für alle gewährleistet werden können, fördert ELIANT eine kontinuierliche wissenschaftliche Erforschung der Auswirkungen dieser Technologien auf Kinder. ELIANT ist der festen Meinung, dass eine solch tiefgreifende Änderung in der Bildungspolitik nur aufgrund von umfassenden wissenschaftlichen Forschungsresultaten vorgenommen werden darf.

Aus diesem Grund unterstützt ELIANT nachdrücklich das Recht von Lehrern, Betreuern und Eltern, bezüglich der Schulbildung der Kinder das letzte Wort zu haben. Sie sollen aus den verschiedenen pädagogischen Möglichkeiten frei wählen können.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

Stimmt ab mit „Ja“, liebe Schweizer!

 

…  —,  um des Menschen willen!!!

 

Auch wenn man die Paral­lelen nicht so weit treiben will, so ist doch unbe­stritten, dass die Kühe und das Verhältnis Mensch-Tier sich funda­mental verän­dert haben. Die Charak­ter­kühe, die vom Bauern mit Namen gerufen werden, sind numme­rierten, apathi­schen, wie sediert wirkenden Tieren mit leerem Blick gewi­chen, am Hals tragen sie anstelle einer Glocke einen Trans­ponder, der über einen Computer die Nahrungs­auf­nahme über­wacht. „Das Band zwischen Mensch und Tier“, so Kathan, „ist endgültig gerissen.“ Die tech­ni­sche Anlage wirkt leben­diger als die Lebe­wesen, die sie verwaltet. Kathan sieht darin „eine histo­ri­sche Schnitt­stelle, an der das Maschi­nelle zuneh­mend lebendig und das als lebend Verstan­dene den Gesetz­mäs­sig­keiten der Maschine unter­worfen wird“. …

 

 

Da kann ja jeder Kuhjunge kommen: „Voraussetzungen nicht erfüllt: Die Uni Basel ist offiziell draußen. …“

 

Die Hochschule hatte sich vergebens um eine Bewerbung zur „Europäischen Universität” bemüht.

 

Zu „Bildungsreformen” hier mehr …

 

 

Wer rettet die Schule?

 

… oder: „Eine Bankrotterklärung für die Schweiz”, Europa, die Welt …

 

Die Geheimnisse der Lebenspfade darf und kann man nicht offenbaren; es gibt Steine des Anstoßes, über die ein jeder Wanderer stolpern muß. Der Poet aber deutet auf die Stelle hin.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Mit grosser Leidenschaft eine kleine Welt erklärt

Auf dieser Schulreise zählte nicht das Besondere; bedeutungsvoll war das Naheliegende. Unser Sechstklasslehrer hatte ein Auge für das Bedeutsame im Kleinen, ein Gespür für das Wichtige im engen Lebensraum zwischen Andermatt und Realp. Ein Lehrer mit einem achtsamen Auge für das Grosse im Kleinen, leidenschaftlich verliebt in die Geheimnisse dieser Landschaft, vertraut mit den unscheinbaren Phänomenen dieses rauen Gebirgstals. Was er uns über sein Heimattal Urseren erzählte, berührte unsere Sinne, gab Sinn und Bewusstsein und wurde wirksam. Noch heute bin ich ihm dafür dankbar.

Nicht das ohnehin Sichtbare wollte er wiedergeben, sondern Unscheinbares sichtbar machen – formuliert auf Augenhöhe von uns Schülern, skizziert als einprägsames Erlebnis. Was prägen und bleiben soll, muss zum Erlebnis werden. Dazu ist Entdecken nötig und Verweilen. Schulreisen waren für unsern Lehrer solche Gelegenheiten.

Wie wird aus Informationen Bildung(?) …

 

 

„Glückliche Kinder in Wolkenkratzern beim neuen Hardturmstadion?“

 

… oder: Dieser Entwurf für Zürich könnte von Albert Speer sein, oder …

 

…, fragt einer der allerletzten freien Schweizer …

[ Sie merken es nicht, oder … ( dazu hier mehr … ) ]

 

G.Thr.

 

 

„… mag man sich die derzeit Interessierten zumindest auf internationalem Level noch nicht so recht in Merkels Fussstapfen vorstellen. …“

 

— Grüezi! — Auch hier wachsen seit nunmehr 100 ( … in Worten: einhundert ) Jahren nur Gartenzwerge mit Parteibuch, oder …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „… Der Transatlantiker Friedrich Merz (CDU) bringt sich ins Spiel!? Da kann man nur sagen ‚Helm ab zum Gebet’(!) …” ( Aus dem Forum dazu … ) …,

… und — der ‚neue deutsche Dienstweg’: Via Schweiz — : „… Der deutsche Rentner Herbert Wekel lebt nicht auf grossem Fuss. Mit Briefen setzt er sich für eine «bessere Demokratie» ein. …

 

 

„… bisher konnte man davon ausgehen, dass ein Schweizer Sitz im Sicherheitsrat die Welt ein ganz klein wenig sicherer machen würde. …“

 

ICH gehe auch weiterhin davon aus.

DIE SCHWEIZ – klein, aber kräftig, oder …

 

G.Thr.

 

 

„… An einer Berliner Waldorfschule diskutieren Eltern darüber, ob ein AfD-Abgeordneter sein Kind dort einschulen darf. …“

 

Diese „Bewegung” ist in Gänze längst von ganz rechts gekapert.

 

Beweise: „Dokumentation: Die Waldorfschule M. und der völkische Aktivist W.-D. S.” u.a. …

… und: „NPD-Chef schickte Sohn auf Hamburger Waldorfschule – Der Entscheidung einer Berliner Waldorfschule, das Kind eines AfD-Abgeordneten abzulehnen, spaltet die Nation. Man nehme das Kind in Sippenhaft, warnen Kritiker. Fakt ist: Die Diskussion um Klientel vom rechten Rand ist kein Einzelfall. Auch an einer Hamburger Waldorfschule gab es einen Vorfall. Mehrere Jahre ging eines der Kinder des mittlerweile verstorbenen Hamburger Neonazis Jürgen Rieger auf die Rudolf-Steiner-Schule in Altona – bis zum Abitur. Dabei war den Lehrern und Verantwortlichen in Altona zunächst gar nicht klar, mit wem sie es zu tun hatten: Der Sohn Riegers trug schon damals den Familiennamen seiner Mutter. Als die Schule erkannte, wer der Vater war, bekam dieser Hausverbot.

https://www.mopo.de/hamburg/verteilte-das-kind-rechte-flyer–npd-chef-
schickte-sohn-auf-hamburger-waldorfschule-31765318

 

G.Thr.

 

Siehe auch – Update: „… Die Schule will den Entscheid nicht rückgängig machen. Immerhin signalisiert sie Bereitschaft, etwas für die Zukunft zu lernen …

„Eurythmie-Unterricht für Kinder von Nazis!?” u.a. … …,

… „… Sie ziehen alle Register um weiter so zu machen. …” …,

 Deutschlands Geschichte „abseits vom Rattenfänger” …,

dazu die Neuerscheinung: „Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933-1937”

 

 

„… sollten wir also statt Krieg zu treiben, die Brücken zwischen den Welten wieder­auf­richten. …“

 

also: Brückenbauer sein …, aber wirklich und nicht nur theoretisch, oder …

 

G.Thr.

 

 

„… Die US-Kriegsverbrechen werden kein Ende nehmen. …“

 

… und: Die scheinheiligen Mitmacher in Berlin, Wien, Zürich etc. sind erkannt, oder …

 

Wer mit den USA in einem NATO-Boot sitzt, der steuert gern internationale Beerdigungen an: „Wir lassen den Internationalen Strafgerichtshof sterben“, kündigte jüngst der Nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, John Bolton, an. Er reagierte damit auf ein Ermittlungsersuchen der Chefanklägerin beim Strafgerichtshof in Den Haag gegen Mitglieder der US-Streitkräfte sowie der US-Geheimdienste wegen möglicher Kriegsverbrechen in Afghanistan. Die US-Kriegsverbrechen werden kein Ende nehmen. Hat doch derselbe Bolton mal eben auch behauptet, der Iran sei der „Zentralbanker des internationalen Terrorismus“. Seit der US-Erklärung des Krieges gegen den Terror weiß man, was das bedeutet: Erst wird das internationale Rechts-Porzellan zerschlagen, dann dieses oder jenes Land mitsamt seiner Bevölkerung.

 

 

„… Algerischer Geschäftsmann will St. Galler Burka-Bussen zahlen …“

 

… oder: Online gibt es im Angebot schon ‚Haremshosen’ … :-)

 

St. Gallen kann die christliche Menschheit ganz sicher ‚abschreiben’, oder …

 

Siehe auch: Dossier Pro und Contra Niqab-/Burka-Verbot

 

G.Thr.

 

 

„Alles Grosse und Gescheite existiert in der Minorität. …“

 

Es ist nie daran zu denken, dass die Vernunft populär werde. Leidenschaften und Gefühle mögen populär werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitze einzelner Vorzüglicher sein.
 
Goethe

 
 

„Gegen sexuelle Gewalt“

 

… oder: „…, dass jeder (deutsche) Lehrer damit rechnen muss, ein, eher mehrere sexuell mißbrauchte Kind(er) in seiner Klasse zu haben. …” (Zitat Lehrervollversammlungen Berliner Schulsenat Anfang der 1990er Jahre)

 

Die aus dem Nordirak stammende Jesidin Nadia Murad und der kongolesische Arzt Denis Mukwege erhalten den diesjährigen Friedensnobelpreis.

 

Zum Friedensnobelpreis hier mehr …

Zu Missbrauch hier mehr …

 

 

Liebe Schweizer!

 

So macht man keine gute Schule, hoffentlich kein Land und ganz sicher: Keine Kultur, oder …

 

G.Thr.

 

P.S.: Und so etwas gehört sich schon gar nicht …

 

 

Endlich einmal ein richtiger Geograph!

 

Das Land, das ich nicht kenne

Georg Genoux hat in den letzten zwanzig Jahren in Moskau, Sofia und Kiev Theater gemacht. Jetzt ist er wieder in Deutschland und schreibt Tagebuch über sein neues Projekt. Dabei zeigt er fast wie nebenbei, wie unterschiedlich fremd man sein kann.  —————–

Seit über 20 Jahren reise ich an die verschie­densten Orte slawi­scher Länder, um dort mit Menschen vor Ort Theater zu machen. Noch nie bin ich bei dem Versuch der Kontakt­auf­nahme so oft geschei­tert wie in Zittau, Hagen­werder und anderen säch­si­schen Städten.

Damit meine ich gar nicht einmal die augen­schein­lich „rechten“ Jugend­li­chen am Baut­zener Bahnhof, die mich mit den Worten „Verpiss dich, Alter!“ wieder wegschi­cken wollten.

Viel schwie­riger war es beispiels­weise mit Geflüch­teten oder den Orts­ein­woh­nern Sach­sens, die man so auf der Straße traf. Sie ließen mich regel­recht auflaufen. Die Geflüch­teten wollten entweder nicht mit mir spre­chen – oder aber sie erzählten mir genau das, wovon sie glaubten, was ein links­li­be­raler Mensch hören möchte.

 
Der richtige Link zum Weiter­lesen: www.fremdland.org
 
 

„… Das Prunkgebäude wird mit dem Segen des Merkel Regimes gebaut. Anti-deutsch is in. …“

 

Heute gehen wir nicht in die Jesuiten-Messe, sondern lesen hier die BaZ — und die Leserbriefe dazu … (siehe Headline) …

VERSPROCHEN!!!

:-)))

 

G.Thr.

 

 

„Missbrauch im Schatten der Reformpädagogik“

 

Das System Jegge
Missbrauch im Schatten der Reformpädagogik

 

Sein Fall war tief: Vom gefeierten „Lehrer der Nation“ zum Geächteten. Jürg Jegge gab diesen Frühling zu, mehrere Schüler sexuell missbraucht zu haben. Autorin Karin Bauer zeigt erstmals, wie es ihm gelang, in aller Öffentlichkeit ein geschlossenes System aufzubauen.

„Armseligkeit des Milieus“, „Unordnung“, „fragwürdige Unverbindlichkeit auf alles, was Lernen anbelangt“: Die Qualifikation eines gefeierten Reformpädagogen stellt man sich anders vor. Wie ein roter Faden zieht sich die Kritik der Schulpfleger durch die Karriere von Jürg Jegge. Allein der Standort seiner Sonderschule war eine Provokation: ein Bauernhof.

Schon früh rankten sich Gerüchte um den sonderbaren Lehrer, der Schüler auf Reisen nach Wien und mit zu sich nach Hause nahm. Aber niemand sagte etwas. Alle, Primarlehrer, Schulpfleger und Eltern, schienen froh, dass sich jemand der schwierigen Kinder und Jugendlichen annahm.

Die Recherchen für den Film reichen weit zurück und zeichnen die Karriere des „Lehrers der Nation“ mit den antiautoritären Ideen nach: von Jürg Jegges Zeit als Sonderschullehrer in den 1970er-Jahren im zürcherischen Embrach, über den kantonalen Schulversuch „Schule in Kleingruppen“ anfangs der 1980er-Jahre, bis hin zur Leitung der geschützten Lehrstätte „Stiftung Märtplatz“.

Die Berichte über den Zürcher Schulversuch – ausgerechnet vom reformfeindlichen Regierungsrat Alfred Gilgen bewilligt – lassen tief blicken: Vom „intimen Umgang Lehrer – einzelner Schüler“ ist dort die Rede, von „intensiven Einzelbeziehungen“. Mit seiner Auffassung einer Schule, in der die Nähe zum Kind wichtiger ist als der Unterricht und die weder Noten, noch Lehrpläne und -ziele kennt, gehörte Jürg Jegge zu den radikalsten Reformpädagogen seiner Zeit.

Im Zentrum des Films stehen die Missbrauchsopfer. Nur wenige wagen den Gang an die Öffentlichkeit. Die Männer, heute in den 50ern, erklären, wie Jegge ihnen die Zuwendung gab, „die ich sonst nicht bekam“. Wie er den sexuellen Missbrauch als Therapie ausgab, „um einen besseren Menschen aus mir zu machen“. Wie er Abtrünnigen drohte, dass sie ohne seine Hilfe abstürzen würden. Viele dieser Opfer waren jahrzehntelang von Jürg Jegge abhängig, nicht nur sexuell. Der Dokumentarfilm zeigt, wie der ehemalige Starpädagoge ein geschlossenes System schuf, das bis heute durch Schweigen dominiert wird.

 
Siehe auch: „Ich höre immer ‚Edathy’ …” …,

… und: ‚Missbrauch’ — ein weites Feld …

 

 

Einmütigkeit …

 

Die Eidgenossen haben es in ihrer Geschichte vorgelebt, die Katalanen heute:

 

Mit der ruhigen Gewissheit, dass wir das alle zusammen tun und niemand unterwegs abseits lassen werden, und dass diese zwei Bedingungen uns zu voller Freiheit aller Bürger dieses Landes bringen werden, egal wo sie geboren sind, egal woher sie kommen.

 

 

„… Es ist Symptom einer zerfallenden, dekadenten Gesellschaft und einer geist- und ideenlosen, machtgierigen ‚Elite‘ …“

 

Das alles ist keine Kleinigkeit, wie man oberflächlich beschwichtigen könnte. Es ist Symptom einer zerfallenden, dekadenten Gesellschaft und einer geist- und ideenlosen, machtgierigen „Elite“, die den inneren Zusammenhang mit der geistvollen deutschen Kultur vollkommen verloren hat und die dadurch eingetretene seelische Barbarisierung des gesellschaftlichen Lebens bewusst oder unbewusst massiv befördert.

 

Mitgezeichnet, weil wahr und wahrhaftig. Mit ausdrücklichem Dank an Herbert Ludwig!

Göttingen, den 11.09.2018                    Gunther Thriene

 

 

„… Senator John McCain war das, was wir hierzulande eine Kriegsgurgel nennen. …“

 

Wer ist das nicht? — BITTE melden!!!

 

G.Thr.

 

Zu Kriegstreibereien hier mehr …

 

 

Mit den südeuropäischen Empfindungsseelen gut zurecht kommen …

 

… sieht – Gott sei Dank(!) – etwas anderscht aus, oder … :-)

 

Somit zeigt sich innerhalb des historischen Rahmens auch 75 Jahre nach der ersten deutschen Besatzung wieder die Aktivität des moslemischen palästinischen und marokkanischen Freiwilligen-Bataillons in Griechenland, wobei Griechenland zu Lasten seiner nationalen Interessen und Bevölkerung von Deutschland unter Zustimmung der heutigen Regierung ein weiteres Mal als Verbannungsort für kriminelle Elemente, moslemische Dschihadisten, nordafrikanische Messerstecher, Deserteure des legalen Militärs Assads sowie auch internationale kriminelle Gruppen und Sekten ausgewählt wird.

 

 

„… Es geht also wohl eher um die Integration der nicht-muslimischen Katalanen in den Islam. …“

 

… oder: Berlin – „… die der Schulleiter sinngemäss auf den Punkt brachte: „Wir haben trotz 5 Sozialarbeitern zusätzlich an unserer Schule das Erleben, dass wir uns ihnen anpassen sollten – und nicht umgekehrt.” …

 

Ohne die 170 000 wahlberechtigten Muslime, ohne die drei muslimischen Abgeordneten, die selbstverständlich für die Unabhängigkeit sind, hätte die Bewegung für die Unabhängigkeit Kataloniens keine parlamentarische Mehrheit.

 

Siehe auch: „… erstens, ein paar Beispiele der Verdrehung vieler Tatsachen durch einen überwiegenden Teil der spanischen Presse, …; und zweitens, einige Episoden des Tages, welche nichts anderes sind als Vorboten des stürmischen politischen Herbstes, der vor uns liegt. …

… „Der Schläfer-Staat Schweiz als Speerspitze der Muslimisierung Europas …

 

 

„… Solange „Bildung für Alle“ keine Selbstverständlichkeit ist, braucht es auch Initiativen wie ArbeiterKind.de …“

 

„Jeder Mensch ist ein Gedanke Gottes.”, oder …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „… Kindesraub in gigantischen Ausmassen” …,

… „Und alle haben geschwiegen …

 

 

„… Auf unserem Planeten gibt es keinen Ort mehr, der nicht von Zerstörung bedroht ist. …“

 

… oder: Nicht nur die Geographie-Professoren weltweit haben vollkommen versagt, oder …

 

Immer schwerer tun wir uns damit, Leichtigkeit, Vertrauen, Geborgenheit und Verbundenheit zu empfinden und träumen uns in eine Ferne, in der diese Gefühle noch möglich sind. Während wir auf diese Weise nicht wirklich hier sind, sehen wir das Paradies vor unseren Augen nicht und lassen zu, dass es weiter zerstört wird.

 

Siehe auch: „… Die Weinkönigin regiert das Klima …” …,

… „… Der Imageschaden für die Landwirtschaft ist passiert und nicht wieder gut zu machen. …” …

Zu „Landschaft” hier mehr …

Zu „Landwirtschaft” hier mehr …

 

 

Liebe Schweizer!

 

Wir feiern mit, oder …

Trotzdem nehme ich nicht jedes an mich gerichtete „Arbeits-Angebot” aus den kleinen Kantonen mit seinen lieben Menschen und schönsten europäischen Landschaften an:

 

Hallo,

hier sind Ihre neusten Job Empfehlungen für:

Alle Stellenangebote für Fachlehrer in der Schweiz

Pilot/in des Aufklärungsdrohnensystems ADS der Schweizer Armee (aktuelles und später neues[. . .]

mehr…

 

Aber Augengeradeaus.net  – und viele Mitbürger hier – können und wollen vielleicht!?

FEIERT SCHÖN!

 

Gunther Thriene

 

 

„… BITTE WIRKEN SIE AUF EINE KLÄRUNG DER FRAGE, OB DAS MENSCHENRECHT AUF SELBSTBESTIMMUNG AUCH FÜR DIE VÖLKER EUROPAS GILT ODER NICHT …“

 

, DURCH DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT ODER DIE EUROPÄISCHE GERICHTSBARKEIT HIN(!) …

 

Eine wichtige Frage, schliesslich kann nicht jeder Europäer ein freier Bundespräsident werden, oder …

Auch viele Bürger Bayerns waren heute so frei, deutsch und deutlich in München auszudrücken, dass ihnen einiges an der derzeitigen vorsintflutlichen Politik nicht ‚schmeckt’. Danke für diese – wiederholte(!) – Seelenrettung auch wieder – genauer: immer noch(!) – politisch-völkisch mißbrauchten Deutschtums(!!!) 75 Jahre nach der Ermordung der Weissen Rose.

 

G.Thr.

 

 

«Fragen sind die Vorstube der Erkenntnis»

 

… oder: Auch in der „Freien Waldorfschule regieren” nur noch Idioten(!?), oder …

 

Fragen sind das Vorzimmer des Verstehens. Heute aber dürfen Schulkinder ihre Lehrerin oft kaum mehr fragen. So will es ein neues Paradigma. Ein Zwischenruf.

Unerwartetes vernimmt, wer Kinderärzte1 reden hört oder mit Schulpsychologinnen und Sozialpädagogen spricht: Sie behandeln in ihrer Praxis immer mehr Kinder mit psychosomatischen Problemen wie Bauchweh und chronischen Kopfschmerzen. Schülerinnen und Schüler leiden vermehrt unter Schulangst, manche zeigen ein auffälliges Verhalten. Die jungen Patienten leiden zunehmend an Beschwerden, für die es keine somatische Lesart gibt.2

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Originaltext … )

 

Siehe auch: „… Nichtsdestotrotz schrieben die Pädagogen die Diagnose seiner angeblichen geistigen Behinderung von Jahr zu Jahr fort. …” …,

… „Kinder im Netz globaler Konzerne

 

 

„… Aber so eine Geste als Gruss an die Heimat der Eltern lässt die Schweizer Bünzlis überbeissen. …“

 

Man kann nur den Kopf schütteln.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Träumen wir weiter von €uropa – oder besser: Europa, oder …

 

G.Thr.

 

 

„… Jede und jeder von uns trägt einen Teil dazu bei, dass diese feige Taktik aufgeht. …“

 

… oder: Die sind alle schlauer, als ihre Lehrer, oder …

 

„Es muss etwas getan werden!“ ist unser schützender Tarnanzug, der dafür sorgt, dass wir unbeschadet aus der schmutzigen Sache herauskommen. Es soll zeigen, dass ich mich einsetze und  Verantwortung zeige, dass ich ein guter, tatkräftiger Mensch bin. In Wahrheit bedeutet „Es muss etwas getan werden“, dass ich nichts tue.  Und so bleibt es bei leeren Drohungen, internationalen Treffen ohne oder mit scheinbaren Entscheidungen, medialer Empörung, kollektiver Betroffenheit. „Thoughts and prayers“ heisst, dass nichts geschieht.

Jede und jeder von uns trägt einen Teil dazu bei, dass diese feige Taktik aufgeht. Statt zu fragen, wie lange noch, haben wir längst akzeptiert, dass unsere Welt so funktioniert. Wir haben uns angepasst, spielen das Theater mit. Lese ich einen Artikel über eine Schiesserei in einer amerikanischen Schule, denke ich mir: „Ach nein, das ist furchtbar. Die armen Angehörigen der Ermordeten, die armen, traumatisierten Überlebenden. Da muss man doch was tun.“

Ich will nicht in einer Welt leben, die Gräueltaten ungesühnt über sich ergehen lässt. Und dennoch: Nach der Fertigstellung dieses Artikels werde ich je nach Wetter in den See springen oder einen Film schauen. Ich werde zu meinem Leben zurückkehren, als wüsste ich nicht, wie verabscheuungswürdig es teilweise ist. Und was tun Sie, nachdem Sie diesen Artikel zu Ende gelesen haben? Sehen Sie: Das ist ja das Fatale.

 

Siehe auch: „Die innere Revolution …” …,

… „Die Veredelung der Liebe durch wahre Kunst …

… „Von nun an ist alles anders. …

 

 

„… wenn der Gesellschaft das Bewußtsein vom Wert einer umfassenden musischen Bildung entgleitet. …“

 

… — Ja, was dann!?

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Keine blasse Ahnung …” u.a. …,

Zu „Bildungsreformen” hier mehr … …,

… „Ein Burn-Out wird zu Literatur …

 

 

Die Waldorfschule(n) – von allen guten Geistern verlassen …

 

Geistig konkursit sind die allesamt seit nahezu 100 Jahren.

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Die Weltgeschichte – fast schon in anthroposophischer Beleuchtung …

 

 

„… Da sind undurchschaubare Kräfte am Werk mit globalstrategischer Karta. …“

 

… oder: Mehr Besonnenheit in unbesonnenen Zeiten, bitte! — Noch haben die Kriegstreiber in Berlin nicht „gewonnen” …

 

Eile ohne Weile!…ein Weckruf.
Sollte Plan A scheitern, führen wir Plan B aus! Lange Geplantes wird durchgesetzt, wie überall! Intervalle und Pausen verschleiern längst beschlossene Absichten. Da sind undurchschaubare Kräfte am Werk mit globalstrategischer Karta. Der Nahe Osten entwickelt sich so, wie lange vorausgeplant. Mulmig wurde mir schon damals bei M. al-Gaddafis Aussage, die deutsch-französisch und italienische Schweiz den grossen Nationen zuzuteilen. Die Schweiz das Stachelschwein, nehmen wir nach getaner Arbeit heim, hat ihm jemand geflüstert. Er war damals zornig! War sicher nicht seine eigene Idee! Es bleibt uns Zeit, aber wir sollten sie auch nutzen und uns militärisch klug vorzubereiten. Effiziente Boden-Luft, Luft-Luft Abwehrsysteme die von fremden Mächten nicht ferngesteuert, fehlgesteuert werden können, sind von grösster Wichtigkeit. Der Preis muss genau wie damals so hoch sein, dass es sich nicht lohnt. Möglicherweise macht man uns allen nur Angst um Waffen zu verkaufen, aber sicher sind wir nicht. Mein Restvertrauen zu den Mächten ist im Keller, ich schreibe das aus Liebe zur Schweiz, diesem unserem grossartigen Land. …cathari
 
michael wolf – 01.05.2018 15:20
 
Bin mal ganz einverstanden mit Ihnen. Sic vis pacem, para bellum. Wird immer so bleiben.

 

 

„… Ja, die lieben Deutschen: Verteilen Preise an Faschisten und Antisemiten, machen aber aus dem christlichen Kreuz ein Hakenkreuz. …“

 

… oder: Dem schweizer Volk aufs Maul geschaut (… denn die haben uns Deutschen an Debattenkultur viel voraus … Folgendes aus dem Forum dazu … ):

 

  • Rolf Rothacher

    Deutschlands SPD und die Grünen haben übertrieben und übertreiben weiterhin. Man will kein Problem sehen bzw. nur das Problem auf der Seite der „Christen“ bzw. der „Bürgerlichen“, schiebt sie sinnfrei in die Nazi-Ecke. So etwas lässt sich ein Volk nie gefallen, nicht in einer Demokratie. Deshalb werden SPD und Grüne langfristig nur noch 25 – 30% der Wählerstimmen insgesamt holen, von Alt-68ern und Alt-Gewerkschaftlern, während das Gros der Wähler sich eine Politik rechts von der Mitte wünscht und sie auch über die Wahlen durchsetzen wird.
    Söder kann man für seinen Populismus hassen. Doch Populismus bedeutet, sich nach „dem Volk“ richten, seine Bedürfnisse aufgreifen und formulieren. Nichts anderes sollten Politiker generell tun. SPD und Grüne hängen jedoch lieber Ideologien nach.

  • Alfred Ritter

    Hoch lebe Söder! Nur so gehts. Der Islam hat definitiv kein Platz hier.

    • René Wenger

      Als Alternative sehe ich eine Vereinigung der Agnostiker.

    • Erwin Keller

      Meinetwegen. Aber Söder soll in Bayern bleiben. Wo ich bin, da hat nämlich auch das Christentum samt Kreuz keinen Platz. Den brauche ich unter anderem für Rechtschreibung und Grammatik, für fehlende Apostrophe und für den von mir gottgleich verehrten Akkusativ.

  • Marek Golder

    Ich würde wetten, dass der grösste Teil der Deutschen über das Aufhängen des Kreuzes erfreut ist. Da es in Deutschland nur rund 2,5 Mio Twitter User gibt, ist es ein vernachlässigbarer Anteil an erboster Landsleute, bei einer Bevölkerung von über 90 Millionen… Deutschland schafft sich also nicht mehr ab, sie kehrt zu den altbewährten Tugenden zurück. Ein Vorbild für die Schweiz!

  • David Schaub

    Also mir gefällt das Kreuz sehr. Nebst unserem Glauben ist es auch ein Ausdruck unserer Kultur wo ich ganz dahinter stehe.

    • Thomas Baumann

      Ich verstehe seit meiner Kindheit nicht, wie ein Marter-Instrument wie das Kreuz (Islamisten benützen es übrigens auch als Tötungsmethode) als Symbol für eine Religion steht, die angeblich die Liebe predigt! Negativer geht’s doch kaum mehr.

      • David Schaub

        Eigenartig, Der Islam benutzt das Symbol eines Schwertes, mich erinnert dies an ein Werkzeug eines Henkers. Das Kreuz erinnert mich an daran, dass Jesus für uns gestorben ist und sich für uns geopfert hat. Es wundert mich nicht, dass manche Menschen ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie ein Kreuz ansehen müssen. Ich finde eben darum hat ein Kreuz hat seinen Sinn.

  • Chr. Beck

    Söder zeigt der deutschen Bevölkerung damit wissentlich provozierend auf, wie sich die Muslime in Deutschland und anderen Ländern verhalten. Wieso darf man im eigenen! Land nicht überall ein Kreuz aufhängen, wenn die Bevölkerung in jenem Gebiet schwarz katholisch ist, aber die Muslime erlauben sich gesetzeswidrig, im Gast!land ganze Strassen für ihre Gebete zu blockieren (war mit Foto vor ca. einem halben Jahr in deutschen Zeitungen). Das gibt es in Deutschland und ist in Frankreich fast Normalzustand. Dasselbe Problem bei den Juden: Die Muslime bevölkern halb Deutschland mit ihren Kopftüchern und Säcken, aber gehen gegen Juden an, welche die Kippa tragen. Mehr und mehr übernehmen die Muslime die Ländern, weil die Regierungen nicht Tacheles reden und allem nachgeben.

    • Dieter Sprenger

      Guter Kommentar von ihnen . Leider ist es eine Tatsache dass der Islam seit seiner Gründung eine Art Kriegsreligion bildet . Da dieses Ziel nicht mit Terror erreicht wird, welcher sich gar kontraproduktiv auswirkt erfolgt eine neue Strategie unter dem Label von humanitärer Zuwanderung !

  • Maria Christ

    Das Kreuz gehört zur Bayrischen Kultur.
    Wer immer nur auf Lari Fari Weltverbesserer hört nimmt das Kreuz ab
    aus Rücksicht für die Moslems. Es gibt keine anderen die etwas gegen das Kreuz haben, ausser vielleicht Atheisten.

  • Jan Dubach

    Im Herbst sind Landtagswahlen in Bayern und die AFD könnte zulegen. Also Kreuz aufhängen und Heimatland feiern. Nachher wieder abhängen wegen Moslembeleidigung.

    • Margot Helmers

      Genauso ist es! Man könnte jetzt den Eindruck gewinnen die CSU ist Oppositionspartei, dabei sind die seit Jahren Teil der Regierung. Gerade war im deutschen BT eine Debatte über Deutschfeindlichkeit. Der Paragraf § 130 gilt demnach nur für alle möglichen Minderheiten, aber nicht für Deutsche. Es ist völlig legal wenn muslimische Verbände, die mit Steuergeldern unterstützt werden, Deutsche auf Facebook als Köterrasse bezeichnen dürfen.

      • Inge Fernow

        Margot Helmes,das sehe ich auch so, nicht zu vergessen diese unsägliche Integrationsministerin Özoguz,die ausser der deutschen Sprache, keine deutsche Kultur erkennen kann,und sowas hockt in der SPD und wird von unseren Steuergeldern bezahlt.Die Altparteien sind alle unterwandert.

    • Alfred Ritter

      Nein, den Islam verbieten ist der nächste Schritt.

      • Margot Helmers

        Vorher gefriert die Hölle zu.

  • Felix Felix

    Recht, hat der Mann!
    Widerstand gegen alle Kultur- und Traditionszerstörer ist dringend von Nöten in der Schweiz und ganz Europa.
    Wo keine Kultur mehr ist, wird sich irgendetwas breit machen.

  • Portmann Paul

    Die CSU ist seit Jahren in Bayern und Berlin an der Macht.Somit ist sie ein wesentlicher Teil der Probleme und nicht der Lösungen in Deutschland.
    Nach den Wahlen werden sie in der Merkel Regierung wie immer schon so weiterfahren. Vielleicht merken das die Wähler in Bayern.

    • Soggi Reini

      Ich kann über Ihren Kommentar nur den Kopf schütteln. Herr Söder hat in einem Christlichen Land ein Kreuz aufgehängt, etwas selbstverständliches oder nicht?
      Wir sollten uns, auch in der Schweiz, wieder zu unseren Wurzeln bekennen und Stolz sein auf das was wir erreicht haben. Nur gibt es Kräfte wie Sie, die offensichtlich bereit sind, das alles weg zuwerfen.
      Der Islam gehört nicht nach Europa und jeder der anderer Meinung ist, soll bitte mal den Koran / Scharia lesen. Diese Religion ist nicht kompatibel mit unserem System!

      • Portmann Paul

        @Soggi Reini natürlich gehört der Islam nicht zu Bayern und Deutschland.
        Die Partei von Herr Söder hat als verantwortliche Regierungspartei diese von Ihnen zurecht kritisierte Islamisierung erst möglich gemacht. Die Strategie der CSU wird sein nicht zu viele Wählerstimmen an die AFD zu verlieren.

  • Kaspar Tanner

    Wenn die Deutschen nur halb so viel antiklerikales Engagement im Kampf gegen den Islam wie gegen das Christentum zeigten, gäbe es etliche Probleme weniger.
    Unfassbar. Die Deutschen sind so etwas von selbsthassend und verblendet, dass sie Faschismus, der als „Religion“ deklariert wird, in Schutz nehmen – und das Christentum aus dem Alltag ausmerzen wollen (bin Atheist, aber bekennender Europäer – und somit auch offen für die guten Seiten des Christentums).
    Ja, die lieben Deutschen: Verteilen Preise an Faschisten und Antisemiten, machen aber aus dem christlichen Kreuz ein Hakenkreuz.
    Historisch gesehen war weder der Nationalismus noch der Faschismus ein Problem – es war die deutsche Interpretation, die zu zwei Weltkriegen führte.
    Gleiches geschieht mit dem Säkularismus/Multikulturalismus.

    • Jorge Stein

      @Kaspar Tanner
      Bravo! Sehr gut skizziert, diese psychische Deformation, die tief in den deutschen Genen zu sitzen scheint, zumindest bei den echten Teutonen in den nördlichen Landesteilen.
      Dieser Mangel an Toleranz und diese Fähigkeit, zu hassen; dieser Hang zum Extremen, die Unfähigkeit nuanciert zu denken, sind erschreckend und kommen dem historisch Interessierten allzu bekannt vor.
      All zu vieles erinnert an früher. Nicht, dass sich die Geschichte wiederholen würde; aber die krankhaften, teils suizidalen Denkstrukturen sind noch immer da!
      Wer glaubt, all das Pathologische in den Gehirnen sei mit dem Zusammenbruch von 1945 und der nachfolgenden Umerziehung für immer ausgewaschen, der irrt.
      Etwas Grund zu Hoffnung kommt glücklicherweise aus den Gebieten südlich des Mains.

      • Kaspar Tanner

        Sie sagen es.
        Interessanterweise hat die NSdAP im katholisch-konservativen Bayern, Baden und Württemberg die schlechtesten Resultate eingefahren – und die katholische Kirche mit seinen Organisationen war die letzte Instanz, die sich gegen die Nazis wehrte.
        Konservatismus/Bodenhaftung kann in stürmischen Zeiten ein Vorteil sein.
        Es versteht sich von selbst, dass die bolschewistischen Fake-Historiker von 1968 diese Fakten unterschlagen, weil sie nicht in ihr simples Schwarz-Weiss-Bild passen.

    • Laurence Bodmer

      Die Deutschen haben eine starke Neigung zum Extremismus, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Zugleich wollen sie von der ganzen Welt geliebt werden. Aber solches darf man nicht sagen oder schreiben, selbst in der Schweiz wird es zensuriert.

    •  
       

„… Wo wir auch hinschauen, wir ziehen gegen das ‚kleine Leben‘ in den Krieg und zerstören die Vielfalt. …“

 

Wir merzen es auf unseren Feldern mit Pestiziden, Herbiziden und Insektiziden aus, wir pasteurisieren, homogenisieren und bestrahlen unsere Nahrung und desinfizieren unsere Umgebung und unsere Körper schliesslich zu Tode. Doch bis es so weit ist, haben globale Multikonzerne ein Vermögen mit uns verdient. Täglich nehmen wir über das Trinkwasser und die Nahrungskette Antibiotika zu uns – gegen das Leben. So kommt es, dass das Wundermittel, das einst so viele Leben gerettet hat, bei vielen Infektionen nicht mehr wirkt. Die Antibiotikaresistenz ist zu einer der grössten gesundheitlichen Bedrohungen unserer Zeit geworden. Damit bröckelt eine der wichtigsten Säulen unserer Medizin, denn jeder Schnupfen, jede chirurgische Intervention, jede das Immunsystem angreifende Massnahme kann unser Leben bedrohen. Während die eine Säule ins Wanken geraten ist, wird an der anderen gebaut. Die aktuelle Diskussion zum Thema Zwangsimpfen mutet wie der verzweifelte Versuch einer industrialisierten, technisierten und gewinnorientierten Medizin an, sich so lange wie möglich zu halten. Doch der Wandel, in dem wir uns heute alle befinden, ist nicht mehr aufzuhalten.

 

Siehe auch: „Danke Welt! – Zeit für einen besonderen Frühjahrsputz.

 

 

„Deutschland ist das Land, in dem der Konflikt militärisch ausgetragen würde“ …

 

… oder: ‚General Guisan, bittebitte, übernehmen Sie!!!’ …

 

..., von Sigmar Gabriel,
 ehemaliger deutscher Aussenminister ...

 
 

„Die Herren Beamten werden gebeten, nicht zu gehen, bevor sie gekommen sind.“

 

Georges Clemenceau, französischer Journalist, Ministerpräsident, 1841–1929

 

— Man stelle sich das einmal vor: Ganz Berlin, D, Europa plötzlich leer —, Beamten-leer …

Ob die Erdachse zusammenbräche!?

 

G.Thr.

 

 

„… Die EU ist eben noch nicht das «Europa der Freiheit», das Gret Haller vorschwebt. …“

 

… oder: Als Schweizer/in kann man ja auch nicht alles wissen, oder

 

bereits die Zusammenfassung von Jürg Müller-Muralt erlaubt einen kritischen Kommentar ohne einen Hüftschuss zu riskieren.
Der Europa-Parlamentarier Alexander Graf Lambsdorff äusserte in seinem Vortrag von Juni 2017 in Bern einige hoffnungsvolle Erwartungen für die Entwicklung der EU.

Meine an ihn gerichtete Frage, über die Rolle der Schweiz in Europa und insbesondere, ob er sich EU-Bürgerechte, vergleichbar mit den Bürgerrechten eines Schweizerbürgers, vorstellen könne, beantwortete Hr. Lambsdorff unsicher. Verständlich! Ich hätte wissen müssen, dass er die Bürgerrechte eines Schweizers gar nicht kennt. Hierin liegt auch das Problem der angeblich «pubertierenden» EU, dem «Bündnis autonomer Demokratien».
Ein heutiger Schweizerbürger hat Souveränitätsrechte in der Gemeinde, im Kanton und auf Landesebene. Welche dieser Rechte würde er als «Europäer» aufgeben müssen oder welche allenfalls dazu gewinnen? Und wer würde darüber bestimmen? Nicht alle Kräfte in der heuteigen EU sind an europäischen Bürgerrechten eines Schweizers interessiert. Aber kein Schweizer wird diese Rechte ohne Not und ohne demokratische Abstimmung aufgeben. Gleiches gilt wohl für alle Bürger europäischer Nationalstaaten. Die EU ist eben noch nicht das «Europa der Freiheit», das Gret Haller vorschwebt. Ob sie es überhaupt werden will? Das sind wohl die Zweifel der künftigen Bürger Europas! Die EU müsste Europa der Bürger werden wollen.

( Aus dem Forum zur Buch-Rezension … — Wie man ein Europa ohne die Schweiz bauen möchte, ist mir eh‘ ein unlösbares Rätsel. Hervorhebung G.Thr )

 

 

„… Nun ist es so, dass in Brüssel auch schon in Zeiten vor Politico über die Launen von Juncker, Brok und anderen Blasenbewohnern geredet wurde. …“

 

Nur: Jetzt wird auch darüber geschrieben.

 

Wer unter den Aktenbergen Berlins etc. einen Menschen findet, soll sich unbedingt bei mir melden!

 

G.Thr.

 

 

„… Das ist schon der Offenbarungseid der Steiner–Jünger, deren Phrasen nun endgültig implodieren. …“

 

… oder: So ein Beton-Klotz-Kopf ist gar nicht so leicht zu ‚knacken’, oder – „Fast schon anthroposophische Weltgeschichte II” …

 

Das ist der springende Punkt, dass die Esoterik, nicht nur bei Anthroposophen, in die politische Generalopposition abgewandert ist, ja sogar in eine parallele Wirklichkeit. Da findet sich dann die gemeinsame Schnittmenge mit den Strategien eines Alexander Dugin. In meinen Augen ist der Fall in die offenen propagandistischen Arme eine geistige Verwirrung … „Freiheit des Geisteslebens“ verkommt zur Verehrung von Anti–Demokraten. Das ist schon der Offenbarungseid der Steiner–Jünger, deren Phrasen nun endgültig implodieren. Es ist auch eine Pervertierung der Esoterik schlechthin, derartig missbraucht zu werden. Es scheint sich aber als Trend tatsächlich durch die Szene zu ziehen.

(Zitat aus dem Forum dazu, Hervorhebung G.Thr.)

 

Zu „Weltgeschichte” hier mehr …

 

 

„… Das Barometer steht auf Untergang …“

 

, schreibt Herr Eggert am Ostermontag spät abends.

Er und seine Schäfchen verstehen es einfach nicht: Der Untergang ist seine und deren Weltgeschichte, oder

 

Gunther Thriene

 

 

„Kinder im Netz globaler Konzerne“!!!

 

… oder: Glaubt ihnen kein einziges Wort(!) …

 

ruft eine Ostschweizerin laut über die ganze Schweiz und Rest-Europa … Solche Rufe (er)klingen immer gut, wenn ‚das Kind in den Brunnen gefallen ist’, oder …

Aber warum, werte Frau Judith Barben, ruft die gesamte Ostschweiz – wer hören kann, der höre(!) – vernehmlich schweiz-, europa-, weltweit 24 Stunden am Tag de facto allerorts und immerdar:

 

Heil Gecaj — und ‚anthroposophische Artgenossen’!!!”

— ???

 

Da ist u.a. die gesamte Schweiz leider weltweit ohne Antwort, sprich: verantwortungslos und das vollkommen, oder …

 

G.Thr.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„… Daran, endlich seine Hausaufgaben zu machen, wird Deutschland nicht mehr vorbeikommen. …“

 

Ihre Worte in des berliner Sekten-Trüppchens Ohren …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Europas germanophile Gross-Sekte?

 

 

Frage 1: Kann Herr Seehofer Heimat?

 

Als der erste Gedanke an diese Unmöglichkeit auftauchte, gab es diverse berechtigte Einwände …

Auch erinnert das Ganze an die politischen Fahrlässigkeiten, mit der ganze Schweineherden durch Europas Dörfer getrieben werden, indem man das Religiöse und das Nationale gefährlich ‚vermengt‘ – und darauf sein politisches Süppchen zu kochen versucht.

Oder macht man als treuer Dienstbote des Großen Bruders und seiner Einflüsterer nur etwas nach – und kaschiert damit nur die eigene innere Unsicherheit, Orientierungslosigkeit, ja Heimatlosigkeit!?

Kommen wir zu Frage 2: Kann Frau Dr. Merkel Heimat!?

Ob sie das kann, ob das Wort mehr als Phrase ist – auch bei ihren Kolleginnen und Kollegen im Deutschen Bundestag – ist doch für unser aller Zukunft entscheidend:

Was haben hier unter Deutschen die Fürsten, die Kaiser, die GröFaZe von Rechts und Links dieses Wort ständig im Munde geführt – und nur Krieg, Zerstörung, Flucht und Vertreibung geschaffen!?! — Und: Die bis heute überall verdeckt nachwirken …

Etwas besser verstehen das Wort Heimat für mich als Geograph eindeutig die Schweizer, nicht alle, aber sehr viele.

Ich hoffe jedenfalls in spannungsreichen Zeiten auf einen, den europäischen „General Guisan”, der Frieden wahrt in friedlosen Zeiten.

 

Gunther Thriene

 

 

„… Wenn die Schule nun zum Hauptakteur für die Beschleunigung einer Sklaverei-Gesellschaft für die Wirtschaftswelt wird …“

 

… oder: Ausgelobt sei der Preis für das Auffinden des letzten intakten Schulhauses in Europa …

 

«Welcher Humanismus wird vertreten?»

Als Verehrer des Macronismus und im Schatten des Sarkozismus gross geworden, möchte Jean-Michel Blanquer (Stellungnahmen in Zeit-Fragen Nr. 5 vom 27.2.2018, Seite 5 [ https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2018/nr-5-27-februar-2018/die-think-tanks-nisten-sich-im-kern-des-staates-ein.html ]) in keiner Art politisch katalogisiert werden. Bildung ist politisch «weder rechts noch links», betont er gerne. Durch die Zurückweisung von Dogmatismus und politischer Zuteilung will er ideologisch neutral erscheinen. Aber entsteht da nicht ein grosser Widerspruch, wenn man sich gleichzeitig bemüht, die Bildung unter das Joch der grossen internationalen Firmen und das Zepter des sakrosankten Neoliberalismus zu stellen?
Ist unter solchen Bedingungen ein freier Unterricht ohne Formatierungen von aussen möglich? Welcher Humanismus, welches Wissenschaftsverständnis, welche Erfahrung wird vertreten, wenn man den Menschen in einen Wirtschaftsroboter verwandeln will? Ist es nicht widersprüchlich zu behaupten, man «bilde» den Menschen, währenddem man ihn in ein gefügiges, manipulierbares Instrument verwandelt und ihn in einen Konsumrausch versetzt, um die Wirtschaft weiter anzukurbeln? Solidarität und Gleichwertigkeit unter den Menschen waren nie das Ziel des Liberalismus, der auf der Theorie der «unsichtbaren Hand» von Adam Smith beruht.
Wenn die Schule nun zum Hauptakteur für die Beschleunigung einer Sklaverei-Gesellschaft für die Wirtschaftswelt wird, so wird unsere Zivilisation dem Profitstreben geopfert.

Nicole Duprat, Lehrerin im Ruhestand, Frankreich

(Übersetzung Zeit-Fragen; Hervorhebung G.Thr.)

 

Zu „Bildungsreformen” hier mehr …

 

 

Bückeberg hin, Bückeberg her …

 

Herrn Gelderblom und seinen Frauen und Mannen wünsche ich jetzt die Kraft und den Mut, noch die ganze Geschichte dieses weltgeschichtlichen Mißbrauches schreiben zu können … 

… und den Anwohnern des Bückeberges sei versichert: Zukünftig werden gerade die, wir Deutschen einmal froh, sehr froh sein, dieses finsterste Tal der Weltgeschichte, diesen Ort als Lernort zu haben.

 

Gunther Thriene

 

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Niedersächsische Allgemeine Online, 14.03.2018:

Kreistag Hameln beschließt Projekt

14.03.2018 – 13.10 Uhr

Reichserntedankfeste der Nazis: Festplatz am Bückeberg wird Doku-Stätte

Hameln. Der Kreistag in Hameln hat grünes Licht für den Bau einer Dokumentationsstätte am Bückeberg gegeben – dort ließ Hitler fünf Mal das Reichserntedankfest feiern.

Zum Reichserntedankfest zogen die Massen zum Bückeberg, am Hang flatterten Hakenkreuzflaggen an 1.000 Masten im Wind. Wenn Hitler und andere NS-Größen wie Goebbels kamen, streckten sich ihnen hunderttausende Arme zum Gruß entgegen. Heute grasen auf dem Gelände, das Hitler-Architekt Albert Speer gestaltet hatte, Kühe. Doch bald soll das es zur Dokumentationsstätte werden.

NS-Aufmarsch bei Hameln

Das Für und Wider sorgte nicht nur rund um den Bückeberg bei Hagenohsen für Diskussionen. Kaum eine Entscheidung des Kreistages Hameln-Pyrmont hat zuletzt für heftigere Diskussionen gesorgt. Denn der Boden am Bückeberg ist verseucht: Dort ließ Hitler von 1933 bis 1937 das Reichserntedankfest auch mit einer Waffenschau feiern.

Bomber zerstörten ein Schaudorf. 1937 sollen 1,2 Millionen Menschen dort gewesen sein, angekarrt in 215 Sonderzügen – eine der größten Massenveranstaltungen der Nazis. Allein die Tribüne fasste 3.000 „Ehrengäste“. Hameln wurde so zum „Nürnberg des Nordens“.

Streit um Doku-Stätte am Bückeberg

Seit einem Jahr wird um die Doku-Stätte gestritten, die Gemeinde Emmerthal ist dagegen, mehr als 2.000 Bürger und Anwohner unterschrieben ihr Nein. Wut kochte hoch. Der Kirchenkreis stellte einen Riss zwischen Befürwortern und Gegnern fest, der durch die Gemeinden gehe.

Die Mehrheit von SPD, Grünen, Linke und FDP im Kreistag jedenfalls brachte gestern das Projekt auf den Weg. Dabei ging es auch um die Finanzierung einer Gesellschaft, die das Konzept umsetzen soll.

Zuletzt hatte Landrat Tjark Bartels für die Sache geworben, die Wichtigkeit der Doku-Stätte betont. Seine Begründung ähnelte jener, die vom Verband Niedersächsischer Geschichtslehrer kam: Der betonte, dass „die Reichserntedankfeste damals für die manipulative Wirkung der NS-Ideologie auf viele Deutsche“ standen. Die Feste huldigten der bäuerlichen Idylle, sprachen also viele Menschen an.

Transportiert wurde aber vor allem das totalitäre Gesellschaftsideal der Nazis. Die Wortwahl zum Ort des Geschehens sprach für sich: Es sei „ureigenster deutscher Boden, germanisches Kerngebiet am deutschen Fluss Weser“.

Zeitzeugin erinnert sich an Reichserntedankfeste der Nazis

Ingrid Kopietz, geb. Schmidt, war ein Kind, als 1937 „unglaubliche Menschenmassen“ auch durch Hagenohsen am Südrand des 160 Meter hohen Hügels dorthin zogen, wo die NS-Größen „von einer Tribüne aus zu den Massen sprachen“. Die Rentnerin erinnert sich zwar intensiv, aber nicht gerne an die Jahre vor und während des Krieges mit den Bombennächten, die Angst und Tod nach Hameln brachten.

„Für junge Leute könnte es wichtig sein, an das Geschehen am Bückeberg erinnert zu werden“, sagt die 84-Jährige, die persönlich damit aber abgeschlossen hat – trotz der vielen Bilder im Kopf.

Fläche am Nordhang soll Doku-Stätte werden

Die 23 Fußballfelder große Fläche am Nordhang soll Dokumentationsstätte- und Lehrort werden. 450.000 Euro sind veranschlagt für Wege, Sitzbänke und Inseln mit Info-Tafeln. Die Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten will Geld geben, auch der Kreis, der auf Hilfe vom Bund hofft.

Wenn alles glatt geht, könne bald begonnen werden, sagt der Initiator, Projektleiter und Historiker Bernhard Gelderblom.

Manche aber wünschen sich, dass die Kühe dort weiter grasen. Und schon gar nicht, dass dort Neonazis auftauchen, um ihren zweifelhaften Idealen zu huldigen.

Bildunterschrift: Reichserntedankfest am Bückeberg bei Emmerthal im Kreis Hameln-Pyrmont: Dort ließ Hitler von 1933 bis 1937 auf einem von Albert Speer gestalteten Gelände das zentrale Fest feiern. Bald soll es zum Dokumentations- und Lernort werden.

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Deister- und Weserzeitung, 14.03.2018:

Vom „Hoffnungsträger“ am Bückeberg

Zweistündige Kreistagsdebatte um Dokumentationsort mit heftigen verbalen Entgleisungen

Von Joachim Zieseniß

Hameln-Pyrmont. Die Entscheidung für den Dokumentationsort Bückeberg ist in der gestrigen Kreistagssitzung gefallen. Die Gräben zwischen Befürwortern und Gegnern sind aber längst nicht zugeschüttet, im Gegenteil: Zeigten die Stimmen aus Einwohnerschaft wie aus Politik doch auch am Abend der Entscheidung einmal mehr, wie sehr der ehemalige Nazi-Propagandaort und damit die Beschäftigung mit der Vergangenheit von vor immerhin 80 Jahren immer noch polarisiert.

Und so zeigten sich Mehrheitsgruppe, die CDU und die AfD in ihren Wortbeiträgen als unversöhnliche Lager. Während Ulrich Watermann (SPD) darauf bestand, dass der Bückeberg als Mahnmal für den Wert unserer heutigen Demokratie „niemals nach Geldmaßstäben beurteilt werden dürfe“, und Michael Ebbecke (Grüne) darauf verwies, dass die grüne Landtagsfraktion bereits einen Antrag auf Unterstützung des Lernorts Bückeberg mit Landesmitteln gestellt habe, lehnte Hans-Ulrich Siegmund (CDU) das Projekt nach wie vor rigoros ab: Die Politik sei bei der Konzeptionierung der Bückeberg-Pläne „bislang in vielen Fragen übergangen worden“, kritisierte er. Siegmund forderte, dass das Thema vor einer Entscheidung erst einmal politisch aufgearbeitet werden müsse. Dabei müssten auch Gestaltungsalternativen des Bückebergs aufgezeigt und in den Gremien diskutiert werden. Ursula Körtner (CDU) bekannte sich zwar zur historischen Bedeutung des Bückebergs, kritisierte aber Arroganz im Umgang mit dem Bürgerwillen im bisherigen Findungsprozess. Auch forderte sie, einen Beschluss zurückzustellen, bis die Grundstücksfrage mit dem Land und die Bebauungsplanung mit der Gemeinde Emmerthal geklärt sei.

Für die FDP merkte Rüdiger Zemlin – Gruppensprecher Heinrich Fockenbrock hatte während der Sitzung eine Herzattacke erlitten – an, FDP / Unabhängigen werden dem Projekt zustimmen, sobald eine Beteiligung von Land und Bund an den Kosten geklärt sei.

Strikte Ablehnung kam von Seiten der AfD. Hier merkte Dr. Jürgen Schönbrodt an, man dürfe Gegner des Vorhabens „nicht in eine falsche Ecke drücken“. Nach einem Exkurs in das soziale Klima nach dem Ersten Weltkrieg erklärte er die Reichserntedankfeste und die damalige Begeisterung damit, dass „da eben einer kam und als Hoffnungsträger gefeiert wurde“. Und die Folgen seien damals eben nicht abzusehen gewesen.

Womit der Damm zu verbalen Entgleisungen gebrochen zu sein schien: Rolf Keller (CDU) sprach der Mehrheitsgruppe das Zulassen eigener Meinungen in ihren Reihen ab, geißelte deren Missachtung von Bürgermeinung und Emmerthaler Interessen und hatte für Bürgermeister Andreas Grossmann (SPD) die Beschimpfung parat, er habe in der ganzen Sache „keinen Arsch in der Hose“.

Bildunterschrift: Eindringlich warb Landrat Tjark Bertels vor allem bei der CDU-Fraktion um eine Zustimmung zum Lernort Bückeberg.

Bildunterschrift: Das Medieninteresse an den AfD-Politikern im Kreistag war groß.

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Deister- und Weserzeitung, 14.03.2018:

Hameln-Pyrmont billigt NS-Infostätte am Bückeberg

Weichenstellungen gegen Widerstand von CDU, AfD und Anwohnern

Von Joachim Zieseniß

Hameln-Pyrmont. Am Emmerthaler Bückeberg – einer der wichtigsten Propagandastätten der Nationalsozialisten – wird eine Dokumentations- und Lernstätte eingerichtet. Das hat der Kreistag von Hameln-Pyrmont gestern nach emotionaler zweistündiger Debatte mit den 27 Stimmen von SPD, Grünen, Linken, FDP, Unabhängigen und dem Einzelbewerber Helmuth Mönkeberg beschlossen. Die CDU und AfD stimmten gegen das Vorhaben: Sie kamen auf 20 Stimmen.

Das Thema hatte in den vergangenen Monaten die öffentliche Meinung im Landkreis Hameln-Pyrmont gespalten wie kaum ein anderes in der Vergangenheit. Um den bereits unter Denkmalschutz stehenden Bückeberg zu einem Lernort zu gestalten, wird der Landkreis nun gemeinsam mit dem Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte eine gemeinnützige GmbH gründen. Die umstrittenen Gelder hierfür können nun mit Sperrvermerk in den Haushalt 2018 eingestellt werden. Bevor dieser Sperrvermerk aufgehoben wird, soll geprüft werden, ob sich Land und Bund an den Kosten beteiligen. Außerdem sollen zwei weitere öffentliche Bürger-Foren die Beteiligung der Öffentlichkeit sicherstellen. Auch sollen die verschiedenen Möglichkeiten der künftigen Bückeberg-Gestaltung noch mit der Politik besprochen werden.

„Jetzt sind die Weichen für den Dokumentationsort Bückeberg gestellt.“
Tjark Bartels, Landrat

Die CDU und AfD wandten sich gegen die Bereitstellung von Kreisgeldern. Auch in der Bevölkerung war die Kritik immer wieder an den Kosten für den Landkreis in Höhe von 293.500 Euro festgemacht worden. Der Gesamtaufwand für das derzeit geplante Konzept beläuft sich auf rund 450.000 Euro. Für die Hälfte des Betrages liegen Zusagen von Stiftungen vor.

Vor dem Einstieg in die Tagesordnung des Kreistags hatten die zahlreich erschienenen Zuschauer das Wort. Hier trafen erneut Befürworter und Gegner des Projekts aufeinander. Vor allem bei den Anwohnern gibt es Widerstand. „Wir möchten eine Aufarbeitung des Bückebergs, aber nicht große bauliche Veränderung am Berg selbst“, sagte Timo Schriegel, Sprecher einer Kritiker-Gruppe, die mehr als 2.000 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt hat.

Landrat Tjark Bartels (SPD) setzte sich im Kreistag bei allem Gegenwind weiter vehement für die Dokumentationsstätte am Bückeberg ein. Dort schwor das Nazi-Regime, auch Adolf Hitler persönlich, in den Jahren 1933 bis 1937 bei den Reichserntedankfesten jeweils bis zu eine Million Deutsche auf die verbrecherischen Ziele ein. Bartels betont seit längerem, dass Hameln-Pyrmont ungeachtet der Kosten in der Verantwortung stehe, am Bückeberg, „einen der wichtigsten Orte der NS-Selbstinszenierung“, einen Lernort zu schaffen.

Weserbergland: 17

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(Alles zitiert nach  hiergeblieben.de  )

 

 

„… Digitalisierung ist die heilige Sau, die durchs Dorf getrieben wird. …“

 

Mit einer schönen Schleife wurde dem armen Vierbeiner ein Tablet auf den Kopf gebunden, das er nun ein wenig ratlos, aber gut sichtbar den Anwesenden präsentiert. „Diese Sau ist jetzt digital“. Zufrieden wird zur Pressekonferenz eingeladen. Frau Bär, die neue Staatsministerin für Digitales, durchtrennt das Band. Pressevertreter applaudieren, „Bitkom“ veröffentlicht ein Statement, in dem von verspäteten Einsichten gefaselt wird. Das Tablet indes fällt in den Schlamm und die arme Sau ist klug wie als zuvor.

Tablet- und Augenwischerei

Digitalpolitik ist Symbolpolitik, mit der sich Politiker als zukunftsweisend, modern und am Puls der Zeit präsentieren. Das Tragische: sie kommen damit davon, weil der Rest auch keine Ahnung hat oder haben möchte, was das denn nun genau eigentlich sein soll, diese Digitalisierung. Bär forderte jüngst: „Unsere Kinder müssen programmieren lernen wie lesen und schreiben“
Tablet- bzw. Laptop-Klassen schneiden im Schnitt schlechter ab als Vergleichsklassen. Das ist ein offenes Geheimnis. Überhaupt sind Grundschulen bereits jetzt völlig überfordert. Den meisten Grundschullehrern fehlen dringend benötigte Fachkompetenzen in den Fächern, die sie ohnehin schon unterrichten. Zudem: Wer „lesen und schreiben“ sagt, sollte eigentlich auch „rechnen“ sagen. Ein Grundschüler soll nun – wenn er Migrant ist, sind Spracherwerb bzw. Sicherung der Sprachkenntnisse noch hinzuzurechnen – also idealerweise Englisch lernen und jetzt auch noch Programmieren. Aha.

Natürlich! Wer nüchtern die Probleme der deutschen Grundschulen betrachtet, kann sich keine größeren Sorgen ausmalen, als Kindern neben dem korrekten Umgang mit Schere, Füllfederhalter und Papier (idealerweise ohne Verletzungen) nun „das Programmieren“ beizubringen.

 

Zur „heiligen Digitalisierungs-Sau” hier mehr …

 

 

„… Das Ganze sei ja 1936 schon wieder vorüber gewesen …“

 

… oder: Weltgeschichte auf ‚bückebergisch’ …

 

Das weiss schliesslich ganz Europa und die ganze Welt, oder …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Welche Glocken über Deutschland wirklich läuten …

 

 

Blinde Staatsgläubigkeit …

 

, aber wer glaubt den ziemlich naiven Digitalisierungs-Mäuschen in Berlin ???

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

G.Thr.

 

 

„… Durch Hass und Krieg wollen die westlichen Eliten uns zusammenschweißen …“

 

– nicht durch Freiwilligkeit und Liebe. …

 

Zur „Sicherheitskonferenz MSC” hier mehr …

Zum „dank” der völlig verfehlten berliner Politik überall wieder erblühenden Nationalismus hier mehr …

 

 

„… Dafür, dass er seine journalistische Seele verkauft hat und ständig Lügen verbreitet …“

 

bekommt er ein sagenhaftes Honorar, …

 

Aber nicht nur die TV-Journalisten verkaufen ihre Seele, werter Freeman … Die allermeisten Schulhäuser wären le(h)erer-los, die Hochschulen verwaist, Militär und Polizei abgeschafft, die Parlamente mutierten zum menschenleeren Vakuum und Waldorfschulen, Rudolf-Steiner-Schulen — gäbe es die!?

Seelenleben ist ein hoher Anspruch in vollkommen geistlosen Zeiten, oder …

… Man hört nur noch immer von allen Seiten mäh mäh mäh mäh, ab und zu auch mal muh!

 

Gunther Thriene

 

Siehe auch: „Wenn die vollkommene Geistlosigkeit im berliner Regierungsviertel ‚regiert’ …

 

 

„…, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist …“

 

oder: Heute vor 75 Jahren

 

Wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten(?)

 

Siehe auch: „Verlorenes Ich

 

 

So mancher „Nürnberger-Trichter“-Adept hält seine Info-Fülle für Bewusstsein …

 

Da kann die Berliner schwache Politik auch gern 100 Mrd. € für „Digitalisierung” heraushauen: Die Menschen haben noch nicht gelernt, was unsere eigene Geschichte uns sagen will und kann …

Wie kann eine ‚Anballung von angeblich politischer Intelligenz’ so umfallen wie hier richtig und wichtig beschrieben!?

Wie kann es sein, dass eine „Sicherheitskonferenz” uns den selbst produzierten „Abgrund” präsentiert – und über 80 Mio. Deutsche und solche, die es werden wollen, tangiert das offensichtlich nur peripher!?

Ich höre immer „Bewusstsein” – und die ganz, ganz schwache Schweiz dreht – MITTEN IN EUROPA!!! – „Filmkunst” mit Titeln wie „Liebe bis in die Nacht …”

Wie wäre es einmal mit Bewusstseins-Bildung, die die Tage lebenswert macht: Mainstreammedium bist dabei nur Du allein!

Kriege vorbereiten, führen und auch nur androhen gehört eindeutig nicht dazu.

 

Gunther Thriene

 

Siehe auch: „Der Gefangenen Arabiens und ihrer berliner Gurkentruppe

 

 

„Kunst“ und „Deutschland“ – das geht nicht (II) …

 

 

In Berlin wird ein Gedicht übermalt, das Studierenden nicht genehm ist, an amerikanischen Universitäten stehen Ovids Werke auf dem Index, Museen hängen Bilder ab, die als anstössig gelten. Geht die Freiheit der Kunst verloren? Ja, aber das ist nicht einmal das Schlimmste.

 
Zu „Kunst” und „Schweiz” hier mehr …

 

G.Thr.

 

 

„… Ich habe für die Entwicklung von rassistischen und besonders antisemitischen Haltungen in Deutschland besonders empfindliche Antennen. …“

 

… oder: Welche Glocken über Deutschland wirklich läuten

 

Jiří Slama schrieb am 28.01.2018 23:56 Uhr:

… Ich, als ein schon seit fast 50 Jahren in Deutschland lebender Migrant aus der Tschechoslowakei und Jude, möchte zu dem von Ihnen und Ihren Gästen Gesagten ergänzend Folgendes feststellen: Ich habe für die Entwicklung von rassistischen und besonders antisemitischen Haltungen in Deutschland besonders empfindliche Antennen. Dabei kann ich nur ein paar Namen nennen, die in meinen Augen wesentliche Stationen dieser mich zutiefst beunruhigenden Entwicklung markieren. Sie als eine sehr kluge Journalistin werden wissen, was ich mit diesen Namen in diesem Zusammenhang meine: Martin Walser, Philipp Jenninger, Martin? Hohmann. Damit möchte ich sagen, dass nach der sog. Wende in diesem Land nicht nur der allseits wahrgenommene Rassismus der Neonazis explodierte, sondern auch der eher schleichende „Revisionismus“ gegenüber der nationalsozialistischen Vergangenheit stattgefunden hat, den ich für noch gefährlicher halte, weil er zunehmend regelrecht in der Mitte der Gesellschaft ankommt. Der Siegeszug der AfD ist nur ein Teil davon. Und noch ein Aspekt: Ich beobachte mit Entsetzen die diesbezügliche Entwicklung in Tschechien. Da ist die Situation deutlich schlimmer als in Deutschland, da es dort bestimmte Tabus gegenüber rassistischen Denk- und Redeweisen nie gab. Das führt dazu, dass nicht nur faschistische Parteien, sondern ein Großteil der politischen Repräsentanten so reden. Siehe der wieder gewählte Präsident Zeman.

 

… nicht zuletzt: Es soll ja auch Radikal-„Christen“ geben, die selbst jedweden Teufel bemühen, um zu evangelisieren, zu missionieren

Es schauert einen, oder …

 

G.Thr.

 

 

„… Lassen Sie mich jedoch auf Ihre Frage zur Identitätspolitik eingehen. …“

 

In der Welt, in der ich aufgewachsen bin, sollte die Politik und insbesondere die linke Politik auf das verweisen, was uns verbindet. Unsere linken Ikonen bestanden darauf, dass es egal sein muss, ob man ein Muslim, ein Schwarzer, ein Jude oder eine Frau ist. Wir waren alle vereint gegen die Mammoniten – diese kapitalistischen Plünderer in der Stadt. Aber das hat sich geändert. Die Linke entschloss sich irgendwann, neue Strategien anzunehmen. Uns wurde beigebracht, wie man „als Jemand“ spricht: Als Frau, als Jude, als Schwarzer, als Schwuler usw. Anstatt uns zu vereinen, haben wir die Grundlage geschaffen, um uns gegenseitig zu bekämpfen. In diesem neuen links-progressiven Universum sind wir Menschen durch unsere Biologie geteilt, aber der globale Markt ist vereint in seinem Krieg gegen uns, gegen das Volk, gegen Menschlichkeit und Humanismus.

 

Zu den erwähnten „Mammoniten” hier mehr …

 

 

„Man muss Frauen in Afrika vom Gebärzwang befreien“

 

… Nicht nur in Afrika, werte Frau Kelek …

 

Zu den Irrungen und Wirrungen ‚bis dahin’ hier mehr …

 

G.Thr.

 

 

„Mit diesem Personal ist kein Staat mehr zu machen“

 

Wen in Europa meint der Autor jetzt genau!?

Die Steigbügelhalter und wen noch?

 

G.Thr.

 

 

GroKo XY.0-bodenlos: Wo bleibt die Friedens-Förderung!?

 

– GroKo-Sondierungen: – mehr Soldaten nach Afghanistan …

„Robustheit unserer Gesellschaft stärken – Bundeswehr lehrt Zivilisten Umgang mit der Waffe”

– Geht es noch ideenloser!? — Das deutsche Regierungsprogramm: Kannitverstan hoch unendlich …

 

G.Thr.

 

 

Geschichtsvergessenheit: „Sie sind erstaunt, dass sie in der Nähe eines so bedeutsamen Ortes der Nationalsozialisten wohnen – und dass sie erst so spät darüber erfahren.“

 

oder: Ein Zustandsbericht, der auf jedes deutsche Gymnasium genau so zutreffen würde

 

Deister- und Weserzeitung, 10.01.2018:

Lehrer für Mahnmal am Bückeberg

Pädagogen widersprechen Gegnern der Info-Stätte: Begehung des Ortes didaktisch wertvoll

Von Philipp Killmann

Hagenohsen. In der am Montag ausgestrahlten Sendung des NDR-Kulturjournals haben Gegner der geplanten Info-Stätte zu den „Reichserntedankfesten“ in Hagenohsen erneut den pädagogischen Wert einer begehbaren Einrichtung am Bückeberg infrage gestellt. Doch wie fundiert ist diese Kritik?

Projekt-Initiator Bernhard Gelderblom vom Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte betont in seinem Entwurf, dass sich die Info-Stätte vor allem an Jugendliche richten soll (wir berichteten). Lehrer wie Bettina Tovar-Luthin (Deutsch, Geografie) vom Viktoria-Luise-Gymnasium und Henning Eimer (Geschichte, Deutsch, Politik) von der Handelslehranstalt sind von dem didaktischen Konzept für das Mahnmal überzeugt. Sie sind sich sicher, dass sich ein begehbarer Bückeberg gut für die Vermittlung komplexer Unterrichtsinhalte anbieten würde. Auch daran, dass die Info-Stätte von den Schülern angenommen werden würde, zweifeln die beiden Pädagogen nicht.

Die entscheidende Frage, die sich Tovar-Luthin als Lehrerin immer wieder stelle, sei: „Welcher Schlüssel passt, um pubertierende Schüler zu erreichen?“ Vor diesem Hintergrund habe sie die Erfahrung gemacht, dass „originale Begehungen“ gut funktionierten. Nicht obwohl, sondern gerade weil sich die Jugendlichen Tovar-Luthin zufolge heute „überwiegend in virtuellen Welten“ bewegten, mit ihren Smartphones, dem Tablet und am PC. Eine Stätte, wie sie am Bückeberg geplant ist, sei daher wie ein „Anker“, um Bildungsinhalte zu vermitteln. „Die neuen Informationen verknüpfen sich mit einem Erlebnis“, schildert die Lehrerin. „Die Schüler denken daran zurück und erinnern sich.“ Der Bückeberg als Info-Stätte böte sich zudem an, um „vom Nahen zum Fernen“ zu arbeiten. Schließlich befinde sich mit dem Bückeberg ein Geschichtskapitel von überregionaler Bedeutung unmittelbar vor der Haustür der Schüler. Es falle Schülern leichter, sich an Hand eines Beispiels aus ihrem Lebensumfeld einem komplexen Thema anzunähern. So lasse Tovar-Luthin ihre Schüler im Deutschunterricht beim Thema Rhetorik eine Brücke schlagen: von den Reden von Propagandaminister Josef Goebbels zu den Propagandaveranstaltungen in Form der „Reichserntedankfeste“ am Bückeberg.

In Anbetracht dessen, dass unlängst nur drei ihrer Schüler im Alter von 17 Jahren etwas über die Geschichte des Bückebergs gewusst hätten, halte Tovar-Luthin die geplante Info-Stätte für „extrem wünschenswert“. Gleichwohl hält sie begleitende Führungen der Jugendlichen für unerlässlich. „Die Schüler vor eine Info-Tafel zu stellen, das reicht nicht“, meint sie.

Deshalb mahnt Lehrer Henning Eimer, dass die Texte auf den Tafeln nicht zu lang werden dürften. „Niemand liest stundenlang auf einem Feld“, befindet Eimer. Doch den Bückeberg als informative Begehungsstätte befürwortet er.

Eimer kritisiert die Gegner der Stätte für den Versuch, die Reicherntedankfeste auf eine lokale Bedeutung herunterzureden. „Sie waren von überregionaler Bedeutung“, sagt er. Er könne zwar nicht für alle Bundesländer sprechen, aber er wisse von vielen, dass die Reichserntedankfeste am Bückeberg in den Lehrbüchern, etwa von Hessen und Berlin, thematisiert würden. Das Bild von Reichskanzler Adolf Hitler, wie er über den Bückeberg geht, sei „ein Klassiker“.

Die Reichserntedankfeste am Bückeberg bieten sich laut Eimer gut als Unterrichtsinhalt an. An ihnen ließen sich mehrere Grundpfeiler der NS-Herrschaft veranschaulichen: Propaganda und die Stärkung der Volksgemeinschaft durch Massenveranstaltungen und die Ausgrenzung anderer, das faschistische Führerprinzip der so genannten charismatischen Herrschaft am Beispiel von Hitlers Auftreten am Bückeberg, die den Reichserntedankfesten zugrunde liegende NS-Ideologie von „Blut und Boden“ sowie der Militarismus. Auf Veranstaltungen wie den Reichserntedankfesten habe die Verführung begonnen, die in den KZs geendet habe. Dies sollen, so der Plan des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte, Besucher und vor allem Schüler direkt vor Ort an Hand von Info- und Bilder-Tafeln, Führungen und Rekonstruktionen nachvollziehen können. „Das ist dann wie eine Zeitmaschine“, sagt Eimer. Daher lautet sein Fazit: „Der Bückeberg eignet sich sehr dafür, es Schülern zu ermöglichen, sich Aspekte der NS-Herrschaft eindrücklich erschließen zu können.“

Schon häufig habe er mit Schülern Exkursionen zum Bückeberg unternommen. Das Interesse sei da, sagt Eimer. Zudem spreche aus den Schülern oft Verwunderung. Eimer: „Sie sind erstaunt, dass sie in der Nähe eines so bedeutsamen Ortes der Nationalsozialisten wohnen – und dass sie erst so spät darüber erfahren.“

Bildunterschrift: Ein Graswall am Bückeberg zeigt den Weg, der von Hitler zur Reichserntedankfest-Rede abgeschritten wurde.

Bildunterschrift: Bettina Tovar-Luthin.

Bildunterschrift: Henning Eimer.

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Westfalen-Blatt, 10.01.2018:

„Es gibt keinen jüdischen Wohnbezirk in Warschau mehr!“

Vor 75 Jahren leitete ein Detmolder die Niederschlagung des Ghetto-Aufstandes

Von Bernd Bexte

Detmold (WB). Er war ein gründlicher Mensch: „Ich entschloss mich deshalb, nunmehr die totale Vernichtung des jüdischen Wohnbezirks vorzunehmen.“ Der Detmolder Jürgen Stroop kommandierte vor 75 Jahren die Niederschlagung des Ghetto-Aufstandes in Warschau. Eine Ausstellung erinnert daran.

Akribisch beschreibt der SS-Gruppenführer in einem zwölfseitigen Bericht für den Reichsführer SS, Heinrich Himmler, noch am Tag der endgültigen Niederschlagung des Aufstandes (16. Mai 1943), wie seine SS-Männer „mit Schneid, Mut und Einsatzfreudigkeit“ zu Werke gegangen seien. Der zuvor im Zivilleben als Katasteramtsgehilfe bei der Detmolder Stadtverwaltung die Genauigkeit liebende Stroop bilanziert zufrieden: „Nur durch den ununterbrochenen und unermüdlichen Einsatz sämtlicher Kräfte ist es gelungen, insgesamt 56.065 Juden zu erfassen bzw. nachweislich zu vernichten.“ Das Deckblatt ziert in schönster Frakturschrift der Titel „Es gibt keinen jüdischen Wohnbezirk in Warschau mehr!“

Wer war dieser Jürgen Stroop, der 1941 aus „weltanschaulichen Gründen“ seinen Geburtsnamen Josef – da hebräischen Ursprungs – ablegte und sich fortan Jürgen nannte. Der 1895 geborene Sohn eines Detmolder Polizeioberwachtmeisters fristet nach dem Volksschulbesuch als Katasteramtsgehilfe zunächst ein bescheidenes Dasein. Dann kommt der Erste Weltkrieg. Stropp wird als Kriegsfreiwilliger Unteroffizier. Anschließend kehrt er in die Detmolder Amtsstube zurück. 1923 heiratet er, drei Kinder gehen aus der Ehe hervor. Im Juli 1932 tritt Stroop der SS, im September 1932 der NSDAP bei.

Im selben Jahr sollen Hitler, Himmler und Göring im Wahlkampf auf Stroop aufmerksam geworden sein. Der Amtsgehilfe macht Karriere, verlässt kurze Zeit später endgültig das Katasterbüro: Nach der Machtübernahme machen ihn die Nazis im März 1933 zum Chef der Hilfspolizei des damals noch selbstständigen Landes Lippe. Im März 1934 wird er zum SS-Hauptsturmführer befördert, es folgen Stationen in der SS-Verwaltung in Münster und Hamburg. Nach dem Angriff auf Polen am 1. September 1939 leistet Stroop als Mitglied der SS-Division Totenkopf zunächst Dienst in der Etappe. Im Frühjahr 1943 schlägt dann seine große Stunde: Heinrich Himmler persönlich macht ihn zum Befehlshaber der SS-, Polizei- und Wehrmachteinheiten für die Niederschlagung des Aufstandes im Warschauer Ghetto. Vom 19. April an leisten dort 600 mit wenigen Pistolen, Gewehren und Molotow-Cocktails bewaffnete Juden den 2.000 von Panzern und Artillerie unterstützten Einheiten der Deutschen fast vier Wochen lang Widerstand. Unter Stroops Befehl machen die Truppen das Ghetto, in dem vor Beginn der Deportationen in die Vernichtungslager (1941) bis zu 450.000 Menschen lebten, letztlich dem Erdboden gleich. „Die Großaktion wurde am 16. 5. 1943 mit der Sprengung der Warschauer Synagoge um 20.15 Uhr beendet“, schreibt Stroop lapidar in seinem Bericht. Himmler dankt es ihm und ernennt Stroop zum Höheren SS- und Polizeiführer für Warschau. Am Tag des Kriegsendes (8. Mai 1945) nehmen US-Soldaten Stroop fest. Er wird zum Tode verurteilt, später aber an Polen ausgeliefert, wo er – abermals verurteilt – am Abend des 6. März 1952 erhängt wird.

Sein Bericht, der auch Hitler vorgelegt worden sein soll, gilt in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen von 1945 / 46 als wichtiges Beweismittel. Und er wirkt nach: 2001 nutzt Roman Polanski ihn als Vorlage für Einstellungen in seinem Film „Der Pianist“. Anlässlich des Jahrestages zeichnet das NRW-Landesarchiv in Detmold (Willi-Hoffmann-Straße 2) vom 16. Januar bis zum 27. April in einer eigens konzipierten Ausstellung die Niederschlagung des Ghetto-Aufstandes nach und zeigt, welche Rolle Stroop dabei spielte. Der Eintritt ist frei. Am 16. April (19.30 Uhr) hält Bärbel Sunderbrink vom Stadtarchiv Detmold einen Vortrag über Jürgen Stroop. Titel: „Ein Mörder aus Detmold“.

Bildunterschrift: 14. Mai 1943, zwei Tage vor der endgültigen Niederschlagung des Aufstandes: SS-General Maximilian von Herff (vorne) inspiziert die von SS-Gruppenführer Jürgen Stroop (roter Kreis) kommandierte Aktion im Warschauer Ghetto. Später wird der Detmolder befördert.

Bildunterschrift: Jürgen Stroop 1945 in US-Gefangenschaft.

Alles zitiert nach: hiergeblieben.de

 

 

Es soll auch ziemlich dumme Muttis geben …

 

Davor warnen …

erstens …,

zweitens …,

drittens …,

… viertens …( … da muss jetzt jede(r) selbst darauf kommen …)

 

G.Thr.

 

 

„… Doch der deutscheste Funk im Äther, der DEUTSCHLANDFUNK, das Radio für den Gebrauchs-Führer, …“

 

... macht mit einem verbalen Radetzky-Marsch Schluss mit lustig: „Die Welt erwartet von Deutschland, dass es führt“. – Deutscher Funk, befiehl, wir folgen Dir! Ta-tatata, ta-tatat, ta-tata, schnätterä-päng. Kein Sack Reis kann in China ohne deutsche Führung umfallen.

 

Siehe auch: „… Ich befürchte … dass mittlerweile die Hälfte der Bevölkerung sich nicht mehr traut, den Schnabel aufzumachen. Die Moralisten haben die Deutungshoheit in den Medien übernommen und die bestimmen, was gut und böse ist. …

Zur „Deutungshoheit in den (deutschen) Medien” hier mehr … ,

… und: „Der Korridor des als ‚zulässig’ Deklarierten ist verengt wie lange nicht mehr.” …

…, sowie: „Die goldene Schere im Kopf” …

… Zu „Denkverboten” hier und anderswo mehr …

 

 

„Die Sehnsucht nach dem Krieg oder Blut tut gut“

 

Die ewige Seuche …

 

G.Thr.

 

 

„… Unser Schulsystem ist auf dem gleichen Niveau, wie der Baufortschritt des Berliner Flughafens. …“

 

Das ist noch ausgesprochen positiv gedacht …

Ein Schweizer Kollege beschrieb es richtigerweise so (… im 1. Beitrag …)

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „… Die armen Deutschen(!) …

 

 

„Russland und Deutschland – Was läuft schief seit der Deutschen Einheit?“

 

Die berliner Gurkentruppen — ratlos: Dabei ist der ‚Hemmschuh’ klar und deutlich – und liegt nicht wie in der Phoenix-Propaganda-‚Diskussion’ behauptet in ‚Moskau’ …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „… Dokumente zeigen Sicherheitsgarantien gegen die NATO-Erweiterung gegenüber sowjetischen Führern von Baker, Bush, Genscher, Kohl, Gates, Mitterrand, Thatcher, Hurd, Major und Woerner ” (in english)

 

„… Das Konzept sei »sinozentrisch«, kritisierte der Botschafter …“

 

und verlangte im Namen Deutschlands und Europas mehr Mitsprache.

China entsendet Soldaten nach Syrien

und Deutschland eben Lehrer nach China

auch wenn Altermann und seine neue Freundin jetzt den Kopf schütteln.

 

Die Welt ist großartig.

 

G.Thr.

 

 

Jede Ähnlichkeit mit deutschen Verhältnissen ist rein zufällig …

 

oder: Und nun, Herr Lindner(?)

 

Die Universitäten erweisen sich als inkompetent. Anstelle Professoren zur Unterrichtung von Studenten/innen einzustellen, stellen unsere Universitäten Verwaltungskräfte ein, die diese Professoren regulieren sollen.

Anstelle von Professoren gibt es Präsidenten, Vize-Präsidenten, Kanzler, Vize-Kanzler, Hochschulvorsteher, Vize-Hochschulvorsteher, Assistenz-Hochschulvorsteher, Dekane, stellvertretende Dekane und Assistenzdekane.

Anstatt Studenten das für ihr jeweiliges Fach notwendige Wissen zu vermitteln, blicken diese auf Freie-Rede-Vorschriften und das Abhalten von Sensitivitätstrainings. Universitäten geben bis zu 75% von ihren Budgets für die Verwaltung aus. Die Inkompetenz an unseren staatlichen Schulen wurde durch landesweit standardisierte Tests verursacht.

Ziel und Zweck der heutigen Erziehung ist, einen Test zu bestehen. Weder das Einschreiben an einer bestimmten Schule noch die Bezahlung eines Lehrers hängen heute noch davon ab, Schülern/innen Kreativitätsentwicklung oder unabhängiges Denken beizubringen. Vielmehr geht es aus meiner Sicht darum, Schüler/innen in eine Herde zu verwandeln, die sich mittels landesweit standardisierter Tests auf beliebige Weise steuern und kontrollieren lässt.*

 

Man kann ja alles versuchen, aber erwischen lassen sollte man sich nicht, oder …

*) … Nicht nur ‚Schüler/innen in eine Herde … verwandeln’, sondern insbesondere darum, ganze Völker/Kontinente zu manipulieren und zu instrumentalisieren – deutsch und deutlich: zu versklaven.

 

G.Thr.

 

 

„Die Quelle der wahren Positivität“

 

 

Werden wir also Pessimisten? Das war die philosophische Konsequenz von Schopenhauer und Eduard von Hartmann und allen, die wie sie bloß addieren und subtrahieren. Die Rechnung stimmt, doch das menschliche Ich rechnet anders. Es setzt ein anderes Verhältnis zwischen positiven und negativen Erlebnissen, als sie zu addieren und zu subtrahieren. Es nimmt mit ihnen eine Division vor. Setzen wir alle negativen und positiven Erlebnisse in einen Bruch: Über dem Strich (Zähler) stehen alle positiven, unter dem Strich (Nenner) alle negativen Erlebnisse. Dieser Bruch kann niemals Null werden! Denn dazu müsste entweder der Zähler Null sein oder der Nenner approximativ unendlich werden. Wer kann behaupten, dass er bis zum letzten Atemzug keinen einzigen Wert erlebte? Wer kann behaupten, dass die Zahl seiner Leiden unendlich groß sei? Das divisorische Verhältnis von negativen und positiven Erlebnissen behält also unter allen Umständen einen positiven Wert, wie gering er auch sein oder scheinen mag. Diese nüchterne Erkenntnis zu erleben, verleiht unserem Leben einen erlebten, positiven Grundwert.

 

 

Siehe auch: „Identität: Begreifst du, wer du bist?” …

… und: „Wie rettet man sein Ich aus den Wirbelstürmen der Zeit?

 

 

„… Keiner von ihnen zeigte Reue, Einsicht oder Schuldgefühle, alle beriefen sich auf ihre angebliche Pflicht.“

 

Presseinformation der Georg Elser Gedenkstätte
Königsbronn vom 21. 11. 2017  

 

Siehe auch: „Jeder Einzelne trägt die ganze Verantwortung.

 

 

„… Aber Vorsicht: «Mister Europa» bringt kein Geld mit – 
er will eine Milliarde abholen. …“

 

… titelt die zürcher WELTWOCHE

Also „Berlin” ist ja schon ziemlich dumm, aber „Bern” ist auch nicht ‚schlauer’ …

[ … das schwizerdytsche „…, oder …” entfällt für einmal: Ich denke, es handelt sich bei den 1,3 Mrd. um den Ablass-Aderlass der auch z.T. armenden, barmenden Schweizer Bevölkerung zur Rettung des „Bankenplatzes Schweiz” für Weltkriegs-Gewinnler. – Da fehlt jetzt nur noch ein weiterer agiler Task-Force-Botschafter mit seiner bald einmal zu motivierenden transatlantischen Schönheitsprinzessin – und der Deal geht weiter – ohne Ende(!?) … (… keinesfalls ein alleiniges schweizer ‚Phänomen’ …) und vollkommen sinnlos! ]

 

G.Thr.

 

 

„… Es fehlt der Mensch – und das im Lande Pestalozzis(!) …“

 

Was der Schreiber des eingangs erwähnten Artikels beschreibt, ist zwar noch nicht Wirklichkeit, aber die Weichen sind gestellt. Dazu gehört auch die dominierende Rolle der Pädagogischen Hochschulen bei der Ausbildung «lehrplan-kompatibler» Lehrer, die auf ihre neue Rolle als Lerncoaches und Lernbegleiter getrimmt werden.

 

Siehe auch: Sie faseln von ‚Bildung’  —  und meinen Krieg …,

… „… in der Schule so zu formen, dass sie selbst nur noch ihre eigene berufliche Verwertbarkeit vor Augen haben …”…

und: „… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …”…

… sowie: „Die diskrete Macht der Eliten und die Rolle der Medien” (8 lesenswerte Seiten PDF von einer gestandenen ‚Brennpunkt’-Lehrerin. )

 

 

„… Wir haben es schon seit Jahren immer mehr mit Politikern und Journalisten zu tun, die sich windschnittig im gesteuerten Mainstream etabliert haben. …“

 

, die Krieg als Mittel der Politik befürworten und für jede Gemeinheit und Aggression der USA Verständnis bekunden. Zu diesem Personenkreis der sogenannten Atlantiker gehört offenbar auch der Berliner Kultursenator Klaus Lederer, der kurioserweise der Partei DIE LINKE angehört. Da wird dann das Messer gewetzt, wenn etwas nicht in die vorgegebene Ideologie passt, deren Befolgung oder sogar Verinnerlichung man seine Karriere zu verdanken hat.

 

Hervorhebung G.Thr.

 

Siehe auch: „Das Transatlantik-Netzwerk” …

… und: „… Ein biegsames Rückgrat scheint für ARD-aktuell-Chefredakteure zu den professionellen Kompetenzen zu gehören. …

… sowie: Politiker sind Verantwortungsverweigerer

 

 

„… Was genau treiben beispielsweise Sixt, die Deutsche Post, Siemens, Allianz, Bayer und die Deutsche Bank in Steueroasen(?) …“

 

Warum dulden die Staaten derlei Vorgehen(?) …

 

Ja, warum???

 

G.Thr.

 

 

„… Dazu ist die schweizer Justiz selbstverständlich viel zu feige …“

 

und lässt die internationalen Verbrecher regelmässig bei ihren Schweizbesuchen in Ruhe.

 

… (… von Mengele bis … – einfach ins sichere Exil durchgewunken – … – oder  ‚exportieren’ …)

 

Luschenkino halt (… der Vorhof Hollywoods allerhöchstens …): Handeln frühestens erst, wenn Blut geflossen ist.

 

G.Thr.

 

 

Keine Geiselhaft der Deutschen wie auch schon durch menschheitsverbrecherische Banden in Berlin und anderswo!

 

«Erzieht Kinder so, dass sie sich später weigern, Soldaten- und Kriegsdienste zu tun!» (Ernst Friedrich, 1924)

 

Siehe aktuell dazu auch: „… Ein weiterer Schritt in eine inhumane Zukunft: …

— deutsch und deutlich: Der allgegenwärtige politische Terror des Nicht-Bewusstseins.

Der Deutschen (D-A-CH) zweifelsohne allergrößtes ‚Talent’: Den Bock zum Gärtner machen

 

G.Thr.

 

Siehe: „Auch die gestrige Friedensdemo in Ramstein war kein Thema für die öffentlich-rechtlichen Kriegstreiber” …

… und: „Hilfe! schreien die etablierten Medien, Hilfe! schreit der Regierungssprecher, Hilfe! schreit auch die Europäische Union. …” …

… sowie: „‚Noch ein Jahrhundert Zeitungen –
und alle Worte stinken.’ Friedrich Nietzsche

 

 

„Identität: Begreifst du, wer du bist?“

 

Wir dokumentieren die Rede, die Iso Camartin zur Eröffnung des Lucerne Festival 2017 am 11. August im KKL gehalten hat.

 

… – Da dort von ihm erwähnt, siehe auch: „‚Verlorenes Ich’ von Gottfried Benn (1943)” …

… und heute: „Massenindividualität statt Authentizität. Identitätsinszenierungen statt So-Sein. Konsum statt Zufriedenheit.”, …

‚Das Versagen des intellektuellen Establishments’ – nicht nur in den USA …”, …

Die Boten der Nachrichten sind schuld und nicht die Politiker, die das Chaos verursachen und zulassen …

 

 

„… wie keiner von den Eliten in Regierungsverantwortung, die den Respekt vor dem Krieg verloren haben und dabei sind, uns erneut in den Krieg zu treiben.“

 

«Ja, es gab viele schreckliche Erlebnisse. Aber hatten die deutschen Soldaten nicht erst den Schrecken in ein Land gebracht, das keinen Krieg wollte? Und mussten sie nicht mit Rache und Hass rechnen? Um so erstaunlicher, mit wieviel Mitgefühl und Anteilnahme seitens der Bevölkerung und teilweise sogar der Bewacher und Befehlshaber, vor allem aber des Krankenhauspersonals die Kriegsgefangenen behandelt wurden. Eben davon erzählen die Autoren des Sammelbandes, der von Fritz Wittmanns humanem Geist und ungebrochenem Willen zur Versöhnung geprägt ist. In Wladimir war man übrigens von diesem Friedenswerk so angetan, dass man es bereits 2002 in russischer Übersetzung und ergänzt durch Erinnerungen von russischen Zeitzeugen veröffentlichte.»

 

Zum Blog Erlangen-Wladimir hier …

Buchvorstellung: „Komm wieder, aber ohne Waffen!

Siehe dazu aktuell: „Angriffskriege aus Bayern – Legal? Illegal? Scheissegal?!”…

… und: „Außenminister Sigmar Gabriel hat sich für eine Begrenzung des Mitspracherechts des Bundestags bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr ausgesprochen.

 

 

„… ein entschiedenes Nein zur Lüge, die sich wie Wahrheit gebärdet.“

 

„Arme Wahrheit“

 

(Eine Stimme aus Arlesheim bei Dornach, die daran erinnert, sich insbesondere sowohl gegen menschheitsverbrecherisches Treiben in den Waldorf- und Rudolf Steiner Schulen als auch im Goetheanum selbst zu wehren …

Eine andere Stimme aus der Schweiz(?):

fritz sagt:

Der gesunde Menschenverstand hat ausgedient. Es lebe das Postfaktische. Mit Argumenten kommt man heute bei den Abgehobenen leider nicht mehr an. Die Eliten des neuen Äons haben vielleicht noch das Niveau eines Aleister Crowley, ganz sicher nicht mehr das eines Kant.

… und genau so sieht es doch leider aus in oben genannten Einrichtungen – in der Welt, oder …

Siehe auch: Sodom und Gomorra in Dornachs ‚Produkten’ …

       … und: Sodom und Gomorra in den/r Gesellschaft(en) …)

 

G.Thr.
 
 

„Vom Untergang der Freiheit in Europa“

 

Überraschende Momente im Leben eines Verlegers

Es passieren immer wieder unglaubliche Dinge! Als Florian Stumfall eines Tages bei mir anfragte, ob ich sein Buch „Das EU-Diktat“ verlegen würde und dazu sagte, er sei lange Jahre Redakteur bei der CSU-Hauspostille „Bayern-Kurier“ gewesen und habe lange Zeit als persönlicher Assistent von Alfons Goppel (ehem. bayr. Ministerpräsident, später EU-Abgeordneter) bei der EU in Brüssel verbracht, war ich erst einmal sprachlos. Dann habe ich das Manuskript gelesen und zugesagt, weil die Kritik, die da von wertkonservativer Seite fundiert vorgetragen wurde, einfach auch aus meiner eher linkslastigen Sicht der Dinge exakt ins Schwarze traf. …

 

Wer kein „Freiheit”s-Schwätzer ist, weiß das schon lange …

 

G.Thr.

 

 

„Ueberblick über Goethes Schweizer Reisen“

 

… den Friedrich Schiller’schen Wilhelm Tell

gäb es nicht ohne ihn

 
 

Der ganz große Irrtum Katharina Luthers – und aller diesbezüglichen Fake-News-Gläubigen …

 

Ich fange einmal mit der Schilderung einer Begegnung mit einer anderen ‚Katharina‘ an …

Vor Jahren neu in der Ostschweiz bemerkte ich, daß bei Föhnwetter die sichtbaren Kalkalpen, der Säntis, die Churfürsten fast doppelt so groß erschienen als sonst üblich. – An einem solch föhnigen, besonders schönen Spät-Frühlingstag, ging ich deshalb auf die hochgelegene Aussichtsterrasse neben St. Nikolaus des Städtchens und bestaunte das grosse, noch schneebedeckte Bergpanorama.

Plötzlich kam von hinten aus der Stadt eine weißgekleidete Dominikaner-Nonne dazu, schaute auch, und wir kamen über diese wirklich göttlich schöne Aussicht ins Gespräch. Sie dachte wohl zuerst, ich sei so ein deutscher Tourist und sie erzählte freimütig von ihrer Arbeit mit ihren Mitschwestern: Sie schilderte ihre Arbeit als Lehrerin in der dem Katharinen-Kloster angegliederten Sekundarschule und irgendwann bemerkte sie dazu, daß die Qualität dieser Arbeit immer mehr leide. Seit etwa 1950 würde der Orden die Schriften Thomas von Aquins nicht mehr lesen … Die aber waren für diese Nonne wohl die – heute fehlende – ‚Qualitäts-Sicherung’ …

Da ich Monate vorher, noch in Berlin, ein Werk Thomas von Aquins in deutscher Übersetzung gekauft hatte, bot ich ihr an, dieses ihr auszuleihen, über meine Wohnungsvermieterin könne ich es ihr zukommen lassen. Sie freute sich und wir verabschiedeten uns …

Monate später ging ich dann ins Kloster, nur um dieses Büchlein wieder abzuholen. Im Büro wurde ich freundlich begrüßt, der Oberin Sr. Thomas(!) vorgestellt und man erzählte mir, daß man sich als Ordens-Schwesternschaft schweren Herzens entschlossen habe, die Schule in weltliche Hände abzugeben.

Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile und dann wurde ich von ‚meiner‘ Schwester zur Klosterpforte begleitet. Und es fielen ihre Worte: „Wir geben uns die allergrößte Mühe – und schlussendlich holt doch alle nur der Teufel(!) …“ —

Die Begegnung endete sehr nett: Mir, ja mir(!!!), wurde an der Klosterpforte vom Rosenstock eine Rose gebrochen – und freundlichst zum Abschied überreicht, geschenkt.

Es besteht für mich also noch Hoffnung – so bin ich seit dem fest überzeugt …

… und erzähle dies alles, damit die ‚Katharinen Luther’s‘ von Madame Merkel bis … davon wissen. Und nicht nur die. — Wegen des Teufels!

 

Weiberfasnacht 2017,

G.Thr.

 

Jeder Mensch weiss, dass das den Russen 1989/90 gegebene Wort massiv gebrochen wurde …

 

 

und diese Fehlentwicklung Europas, der Welt hat Folgen

 

(Kein einziges vernünftiges Schulhaus, aber Panzer kaufen im Merkelland, die hats, habens nötig …)

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „MSC: Marionettentheater der Profiteure von Krieg und Elend” …,

… und: „… da trifft sich in erster Linie die Nato-Mischpoke. …” …,

… sowie: „Die militärische Formierung gegen Russland schreitet voran.” …

… Dokumente zeigen Sicherheitsgarantien gegen die NATO-Erweiterung gegenüber sowjetischen Führern von Baker, Bush, Genscher, Kohl, Gates, Mitterrand, Thatcher, Hurd, Major und Woerner ” (in english)

… und: „Für die NATO bedeutet dies: es gilt das gebrochene Wort.

 

 

Anthroposophische Gesellschaft: Schizoid oder nurmehr pervers(!?) …

 

Da schreibt vor Jahrzehnten ein Mitglied o.g. menschheitsverbrecherischer Mafia-„Gesellschaft” nach Jahrzehnten innerhalb dieser „Kreise”:

 

„… Sollte mir in diesen Tagen etwas geschehen, d.h. es zu einem gesundheitlichen Zusammenbruch kommen, so darf jeder erfahren, dass dieser Zusammenbruch Folge unmenschlichsten Verhaltens einer sich anthroposophisch nennenden Schule und Schulleitung ist. Man stelle sich vor, dass ein Mensch, der 33 Jahre Kinder liebevoll im Sinne der Waldorfpädagogik erzogen hat und mit sehr, sehr vielen treuen „Schülern”, die schon über die Lebensmitte hinaus sind, stark verbunden ist, zum Berufsende fristlos gekündigt werden soll. Der 7. Lehrer innerhalb eines Jahres, der die Schule verlässt und verlassen muss. Es ist Mord im wahrsten Sinne des Wortes, kaltherzigster, bösartigster Mord… Ich wünschte, alle Welt erführe von dieser Machenschaft einer kleinen machtausübenden Schar: Herzlos, eiskalt, unaufrichtig, korrupt, intrigant, Wahrheiten können sie nicht vertragen, sie brauchen ihre Lebenslüge als Krücke. …”

(Auszug aus dem Tagebuch einer berliner Waldorflehrerin, Mitglied der sogenannten „Hochschule für Geisteswissenschaft”, Dornach/Schweiz, der mir in Kopie der Originalhandschrift persönlich vorliegt.)

 

Da gründet sich vor nurmehr fast 100 Jahren die Waldorfschule, die Bewegung der Waldorfschulen. Sie gründet sich aus einer Geisteshaltung, die bekannter wurde auch als Anthroposophie.

Die gab sich eine ‚Verfassung’ mit ‚Präambel’: In dieser steht unter Ziffer 1 die sich selbst gestellte Aufgabe:

„… das seelische Leben im einzelnen Menschen und in der menschlichen Gemeinschaft auf der Grundlage einer wahren Erkenntnis der geistigen Welt” zu entwickeln.

 

Nun wird im Jahre 2016 derjenige Schul‚arzt’ sogenannter „Leiter der med. Sektion am Goetheanum”, der in betroffener – besser wohl: geschlagener – oben ‚charakterisierter’ Schule damals Schul‚arzt’ war, langjähriger „Kollege” also oben zitierter Waldorflehrerin.

Der Mediziner – von Arzt will ich da nicht sprechen – baute in Berlin in den Jahren davor ein anerkannt gutes Krankenhaus mit auf: Ich hoffe für ihn und sein Karma – und das seiner Kollegen, bundesdeutschland–, schweizweit, weltweit –, daß er in diesem o.a. Krankenhaus, seelenpflegend – oder gar psychotherapeutisch(?) –, die schwer traumatisierten Opfer „seiner Kreise” wieder gesund pflegt.

Aber wie!?  — Mit Mafia-Methoden wie oben im Zitat leider zutreffend und richtig beschrieben!? Durch Dornachs und der Welt „Anthroposophen” heutiger Anti-Anthroposophie!? Indem man ‚kaltherzig mordend’ (s.o.) „über Leichen geht”!?

 

Gunther Thriene

 

 

„Aus Wut wird der Wille zum Widerstand“

 

Aus Wut wird der Wille zum Widerstand

Zeitzeuge: Ab 1943 gehörte Willi Klefisch zu den Kölner Edelweißpiraten, die mit Sabotage, „Umverteilung“ von Lebensmitteln an Kriegsgefangene und Zwangsarbeitern Widerstand gegen das NS-Regime leisteten / Heute lebt der 1932 Geborene in Herford

Von Ralf Bittner

Herford. „Wir waren Krieger und uns war klar, dass das was wir machen gefährlich ist“, sagt Willi Klefisch, Jahrgang 1932. Von Ende 1943 bis zum Kriegsende und darüber hinaus gehörte er in Köln zu den Edelweißpiraten, die mit Sabotage und Lebensmitteldiebstählen Widerstand gegen das NS-Regime leisteten oder Zwangsarbeitern, die die Luftschutzbunker nicht benutzen durften, den Weg in halbwegs sichere Bombenlöcher wiesen. Heute lebt er in Herford.

„Wir waren bei unseren Aktionen oft in den Bombennächten draußen, weil dann weniger Streifen von Hitler-Jugend oder Bahnpolizei unterwegs waren“, erinnert er sich, „daher kannten wir viele Unterschlupfmöglichkeiten, die Schutz vor Angriffen aus der Luft boten“. Damals war Klefisch – Fahrtenname „Hai“ – gerade zwölf Jahre alt. Er stammte aus einem kommunistischen Elternhaus. Der Vater arbeitete bei der Bahn und erzählte oft, wenn Züge mit wichtiger Ladung in Köln erwartet wurden. Der Junge gab die Informationen an andere Edelweißpiraten weiter.

„Mit Geheimhaltung und Illegalität kannte ich mich von zu Hause aus“, sagt er. So hielt der Gymnasiast die Aktivitäten auch vor den Eltern geheim. „Nur wer nichts weiß, kann nichts sagen“, sagt er, „und unter der Folter reden die meisten“.

Die Wut richtete sich zunächst gegen die alliierten Piloten

„Natürlich wird man als 11-jähriger Junge nicht einfach so zum Nazi-Gegner“, sagt er. „1943 bekam ich das erste Mal Todesangst durch die Bombenangriffe der Tommis auf meine Heimatstadt Köln. Ich sah tote, schreiende und brennende Menschen, und die Angst ging allmählich in wahnsinnige Wut über, die sich zuerst gegen die Bomberpiloten richtete.“

Sowohl auf dem Gymnasium als auch im „Deutschen Jungvolk“ bestimmten Exerzieren, (vor-)militärische Ausbildung und Fähnlein-Spiele mit Prügeleien den Alltag. „Im Jungvolk bestand keine Dienstpflicht und man konnte sich den leidigen Diensten ein wenig entziehen“, erinnert er sich.

Trotzdem trat er als Trommler in den Fanfarenzug des Jungvolks ein und besorgte sich eine große Landsknechtstrommel. „Damit übte ich in unserer Wohnung, besonders wenn der Nachbar unter uns, ein überzeugter Nazi, nach der Nachtschicht schlafen musste. Wenn er heraufkam, um sich zu beschweren, stand mein Vater in der Tür und sagte, dass sein Sohn für Führer, Volk und Vaterland trommelt. Da konnte er als Nazi natürlich nichts gegen sagen“, erinnert er sich.

Anders als im Jungvolk sah es an den Schulen aus, wo die Lehrer oft überzeugte Nazis waren, die nicht kriegsverwendungsfähig waren und diesen Makel durch besonders schikanösen Unterricht wettmachten. Außerdem waren viele Gymnasiasten anders als Klefisch Söhne von Nazis, die bevorteilt wurden und obendrein andere Schüler aushorchten und denunzierten. „Alle Nicht-Nazi-Jungen fanden diese Lebensweise beschissen“, findet Klefisch auch heute noch drastische Worte.

„Wir erfuhren durch die Eltern von der Niederlage in Stalingrad und durch alliierte Flugblätter von den wahren Kriegsgründen“, sagt Klefisch: „Es war hochgefährlich eine eigene Meinung zu haben, und noch gefährlicher, Vertrauen zu möglicherweise Gleichgesinnten aufzubauen.“

Erst als die Kinder lernen mussten wie man andere Menschen – Juden oder Saboteure – erschießt, wurde aus Wut der Wille zum Widerstand.

An der „Bündischen Eiche“ traf sich die Gruppe

An der Schule fand sich ein kleiner Kreis von Jungen zusammen, denen das auch so ging. „Im August 1943 wurden zwei Freunde und ich von einem älteren Schüler angesprochen und zu Treffen Gleichgesinnter in Königsforst mitgenommen“, sagt Klefisch. Der kam aus dem Nerother Wandervogel, der 1933 zur Selbstauflösung gezwungen worden war und dessen Burg Waldeck, die der Bund 1922 erworben hatte, 1933 von HJ, SA und SS besetzt worden war. Der Schüler hatte sogar in Untersuchungshaft gesessen.

An der „Bündischen Eiche“ traf sich ein Kreis von 10 bis 15 Jugendlichen, die über die Bündische Jugend lasen, zur Klampfe sangen und begannen sich wie die früheren Bündischen zu kleiden. Besonders einflussreich waren die Texte von „Tusk“, der 1929 die „Deutsche Jungenschaft vom 1. November 1929“ gegründet hatte. Das fiel auf, und so mussten die Jugendlichen vor Lehrerschaft, HJ oder Gestapo Rechenschaft ablegen. „Das war oft mit körperlicher Gewalt und Folter verbunden“, sagt Klefisch: „Die Nazis bezeichneten uns als „Navajos“, eine Clique von Verbrechern.“

Anfangs trauten die Edelweißpiraten den Gymnasiasten nicht

Aus dem Wissen, dass der Krieg verloren und die Nazis Verbrecher waren, entstand trotz der Gefahr des Verrats der Entschluss, alles zu tun, um den Krieg und die NS-Herrschaft zu beenden. „Wir erfuhren von Widerstands-Cliquen in Köln-Mühlheim und Köln-Ehrenfeld“, erzählt Klefisch: „Die waren proletarisch geprägt, so dass wir als Gymnasiasten zunächst mit Misstrauen behandelt wurden.“

Diese Gruppen nannten sich Edelweißpiraten, und der Kreis um „Hai“ Klefisch wurde schließlich akzeptiert und übernahm deren Namen: „Ab sofort wurden Sabotagemaßnahmen koordiniert, Reifen von Wehrmachts-Lkw zerstochen, Bahnwaggons mit Lebensmitteln aufgebrochen, auf dem Rangierbahnhof Köln-Kalk durch Vertauschen von Hemmschuhen auf den Gleisen Züge zum Entgleisen gebracht. Wir lernten an der Sicherung der Waggons zu erkennen, ob sie Wertvolles enthielten.“

Auch Flugblätter der Ehrenfelder Edelweißpiraten verteilte die Gruppe. Diese Flugblätter waren im Gegensatz zu denen der Weißen Rose, deren Mitgründer Hans Scholl ebenfalls aus der d.j.1.11 kam, knapp und in derber Sprache gehalten. „Macht endlich Schluss mit der braunen Horde! Wir kommen um in diesem Elend. Diese Welt ist nicht mehr unsere Welt. Wir müssen kämpfen für eine andere Welt, wir kommen um in diesem Elend“, hieß es in einem, „So braun wie Scheiße, so braun ist Köln. Wacht endlich auf!“ in einem anderen.

Erbeutete Lebensmittel gingen an einen älteren Edelweißpiraten namens Steinkühler, der damit wohl zum Teil Geschäfte machte, aber sie auch an Zwangsarbeiter, Deserteure oder Kriegsgefangene verteilte. Er gehörte zu einer Gruppe von 13 Menschen, darunter fünf Jugendliche, die am 10. November 1944 in Köln-Ehrenfeld ohne vorheriges Gerichtsurteil gehenkt wurden. Rehabilitiert wurden die Mitglieder dieser Gruppe erst im Juni 2005.

„Für Nazis, deren Anhänger und den Großteil der Bevölkerung galten unsere Aktionen als Verbrechen an der Volksgemeinschaft“, sagt Klefisch: „Kein Außenstehender hätte uns geholfen.“ Mit dem nahenden Kriegsende wurde das Vorgehen der Nazis immer brutaler, vor allem die Bahnpolizei habe oft sofort geschossen. Einige Edelweißpiraten kamen auch an Waffen, deren Einsatz aber von der Mehrzahl der Gruppenmitglieder abgelehnt worden sei.

Nach den Einmarsch der Amerikaner wurden die Jugendlichen von „Amis“ und deutscher Bevölkerung mit Misstrauen betrachtet.

Balalaika, russisches Liedgut und Kosaken-Mützen machten die Jugendlichen für die katholische CDU um Adenauer, der am 4. Mai 1945 von den Amerikanern als Kölner Oberbürgermeister eingesetzt wurde und die Nazis ablöste, als die vermeintlichen „neuen Kommunisten“ gleich wieder zum Feindbild: „Dabei wollten wir nur frei sein, leben und etwas von der Welt sehen.“

Der Neuanfang von d.j.1.11 und freier Jugend begann 1945

Ende 1945 wurden „Hai“ und weitere Edelweißpiraten von Michael „Meik“ Jovy zu Treffen der Jungenschaft eingeladen. Der war 1939 von der Gestapo verhaftet und 1941 wegen „bündischer Umtriebe und Vorbereitung zum Hochverrat“ zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Aus einem Bewährungsbataillon, in das er abkommandiert worden war, konnte er fliehen.

Nach dem Krieg knüpfte Jovy mit der ersten von der Militärregierung lizenzierten Jungenschaft an die Vorkriegs-d.j.1.11 an. Er machte später als Botschafter Karriere im diplomatischen Dienst und gehört zu den wenigen Deutschen, die in der internationalen Holocaust Gedenkstätte „Yad Vashem“ als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt werden.

Bis 1948 gehörte Klefisch der Gruppe an. Zu den prägenden Erlebnissen der neuen Freiheit gehörte eine Trampfahrt nach Marokko. Dann wurde er Leistungssportler und nahm als 400- und 800-Meter-Läufer an den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki teil.

[Berichtigung dazu zum letzten Satz in Neue Westfälische 09 – Herford , 06.01.2017:

Der Edelweißpirat Willi Klefisch gehörte 1952 nicht zu den Teilnehmern der Olympischen Spiele in Helsinki. Er schied nicht bei den dortigen Vorläufen aus, sondern knapp beim letzten Ausscheidungslauf. Dort hatte er den 4. Platz erreicht; der 3. wäre für die Qualifikation nötig gewesen. Andere Nationen durften damals bis zu sechs Teilnehmer aufstellen.]

d.j.1.11 und Edelweiß

Die Bündische Jugend entstand ab Mitte der 1920er Jahre und baute auf Ideen der deutschen Wandervogelbewegung und der englischen Pfadfinder auf.

Eine der einflussreichsten Gruppen war die von Eberhard „Tusk“ Koebel gegründete „Deutsche Jungenschaft vom 1. November 1929“ – kurz d.j.1.11.

„Tusk“ erfand das trag- und zerlegbare Feuerzelt (Kohte), das mehrwöchige Großfahrten ermöglichte, und die wollene Jungenschaftsbluse, die bis heute von den deutschen Pfadfindern benutzt werden.

Zum Selbstverständnis gehörte der Anspruch völliger Unabhängigkeit. Die Mitglieder sollten als „Selbsterringende“ aus eigener Erkenntnis und in eigener Verantwortung handeln. „Verlasst die Tempel fremder Götter, glaubt nicht, was ihr nicht selbst erkannt“ heißt es im Bundeslied der d.j.1.11.

Die Auseinandersetzung mit aktuellen Kunstströmungen wie dem Bauhaus gehörte zum Gruppen-Leben wie ZEN-Meditation, Begeisterung für fremde (gerne russische) Kulturen oder das Singen komplexer Chorsätze.

Nach einem kurzen Versuch, die Ideen der d.j.1.11 innerhalb der Hitler-Jugend fortzuführen, wurde „Tusk“ Anfang 1934 von der Gestapo verhaftet und emigrierte über Schweden nach Großbritannien. Seine Schriften kursierten jedoch weiter und übten eine große Faszination auf Jugendliche aus verschiedenen Jugendbünden aus. Es fanden sich autonome, illegale Gruppen, die versuchten ihre Kultur mit Heimabenden, Liedern und Fahrten fortzusetzen.

Die d.j.1.11 gilt als „wohl wichtigste Gruppe für die Herausbildung des bündischen Gegenmilieus“ wie es etwa die Kölner Edelweißpiraten bildeten. Hans Scholl (Weiße Rose) kam aus der d.j.1.11, ebenso der bereits 1937 wegen eines versuchten Anschlags hingerichtete Helle Hirsch.

Aus: Neue Westfälische 09 – Herford , 03.01.2017

Zitiert nach: hiergeblieben.de

 
 

Berlin, Breitscheidplatz, Weihnachtsmarkt 1989, 2016

 

Dieser Spätherbst 1989: Etwas Unwirkliches lag über der Stadt: Dieser Himmel, diese Luft!?

Wenige Wochen vorher war das Unglaubliche geschehen, die Mauer war gefallen. Die Freude war fast überzeitlich  allgegenwärtig. Ich hatte beruflich einiges zu tun und konnte selbst nicht so mitfeiern, erinnere aber noch, daß gute Nachbarn mein Auto ausliehen, um die Glienicker Brücke zu besuchen, die ich selbst als ziemlich verwaisten Ort aus der Vorwendezeit erinnere, und dann erzählten …

Dann doch Advent: Ein abendlicher Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, den seit gestern Abend jede(r) kennt: Schauen, ob man ein kleines Geschenk findet. Und dann folgende Szene: Ich stehe vor so einer Bude mit mehreren Menschen wie gestern Abend auch viele Menschen dort standen – und bekomme ein Gespräch zweier Berliner unfreiwillig mit: „DIE kommen ja bloss, kieken und kaufen nichts, DIE machen unser janzes Weihnachtsgeschäft kaputt …“

Ich erinnere diese Szene immer wieder: So muß sich ein bißchen der Sturz aus dem Paradies anfühlen, – wenn die Wirklichkeit einen plötzlich einholt. Wie gestern Abend …

Über diesem Breitscheidplatz liegt etwas besonderes: Im rudimentären Turm der Gedächtniskirche die Stalingrad-Madonna, das stetige Erinnern an dieses Grauen unserer Vorväter … 

Jahre vorher, als die berufliche Entscheidung anstand, aus dem Saarland evtl. nach Berlin zu gehen: Ich kam gerade aus Kreuzberg und betrat an einem sonnigen Tag diesen Breitscheidplatz, die Stufen der Gedächtniskirche, sah mitten im Trubel, viel Verkehr, das volle Leben – die langsam untergehende Sonne gegen Ende des Kurfürstendamms – und atmete Luft, die so klar und gefühlt rein war, daß andere sie in Dosen als Berliner Luft verpackt mit nach Hause nahmen. …

Ich lebte in diesen Jahren in Berlin oft mit diesem Platz: Deutlich ist mir in Erinnerung, daß mir als selbst ja damals schon lange erwachsenem Mann die Symbolkraft der Gedächtniskirche erst sehr spät zu Bewusstsein kam: Da ist in der deutschen, aber auch in der Weltgeschichte etwas ‚kaputtgegangen‘ … Es braucht vieler ‚heilender Hände‘, ‚guter Seelen‘ und ‚rühriger Geister‘, um diese gute Luft am Breitscheidplatz, aber eigentlich überall wieder herzustellen. Die Morde in Ankara, Zürich, Berlin etc. an nur einem adventlichen Tag 2016 sind dazu mehr als Mahnung genug.

Denn das muß allen Religionen dieser Welt, deren Repräsentanten so beflissen trauerten, ganz klar sein: Keiner von ihnen macht diese Toten wieder lebendig.

 

G.Thr.
 
 

Das ERSTE wird das Allerletzte sein: Digitalisierung allein macht total dumm …

 

Eine kurze Anmerkung zum digitalen Chaos bei Anne Will:

Da sitzt eine nahezu gesamte Schweizer Eidgenossenschaft vor dem ‚Compi‘ – ‚Googlen‘ soll laut „Schweizer Experten“ Schulfach werden(!)* – und merkt nicht einmal mehr, daß 5000 und mehr Neonazis ‚hintenherum‘ einmarschieren und wilde Nazi-Feste feiern (siehe Beiträge ab dem 15.10.16).

Die lernen es auch nicht mehr, oder …

 

Gunther Thriene

*)  Grosse Pädagogen hat auch die Schweiz, nur werden es „dank“ kultusministerialem bzw. erziehungsdirektorialem ‚Blödsinn‘ auch dort immer weniger. – Noch wesentlich dümmer als die gesamte Schweiz, die ihren Blödsinn mit z.B. Nora Illi und den GEZ-Verbrechern nach D exportiert, ist allerdings das berliner Bundesministerium für Bildung und Forschung, das mit bildung-forschung.digital und steuergeldverschwendenden Werbeanzeigen dafür nur beweist, dass in diesem „Hause“ kein Mensch denkt, denken kann. Wie der Herr, – die Dame -, so’s Gescherr …

 
 
 

Die Drei Affen auf Schwizerdytsch: „abhitlern etc.“ …

 

War öppis!???

 
 

Schulpolitische Theorie …

 

Im Juni 2016 verfasste der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrer-Verband – die sprachliche Wirklichkeit an den bundesdeutschen Schulhäusern voller merkel’scher ‚Kids‘ eher noch zurückhaltend beschreibend – folgendes ‚Manifest‘ …

gegen diese Verrohung von Sprache und Umgangsformen …  – um unsere Gesellschaft vor Spaltung, Brutalität, Rücksichtslosigkeit und Radikalisierung zu schützen.* …

Nur einen Monat später im Juli 2016 zeigte dann ein bayerischer Schüler in München, was er von solchen ‚Merksätzen‘ hält: Die Welt betrauert seit dem weitere 10 tote, viele verletzte und traumatisierte Menschen

Manchmal werden nach solchen ‚Vorfällen‘ auch bayerisch-verbeamtete Lehrer ehrlich:

Die Politiker wissen überhaupt nicht, was in den unteren 25 Prozent unserer Gesellschaft los ist.

Wer ’seinen Laden nicht im Griff hat‘ – das hat mit Recht, Ordnung und Polizeistaat nur bedingt zu tun(!) -, geht berechtigt unter.

 

Gunther Thriene

*) Alles hier …

 

 

Nicht nur die Waldorf-, auch die Berliner Nazis werden frech …

 

Da taucht kurz vor der Berliner Abgeordneten-Wahl im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ein im Namen eines Kandidaten gefälschter Brief auf:

Antisemitischer Brief kursiert in Grunewald

Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Bürgermeister Reinhard Naumann erstattet Anzeige wegen eines gefälschten Rundschreibens, das Unbekannte in seinem Namen verfasst haben. …

Nun muss man wissen, daß in diesem Bezirk der S-Bahnhof Grunewald der Deportations-Bahnhof Richtung KZs im Osten war. Wer es persönlich kennt, weiss, die Villen-Bewohner darum herum haben alle von den nächtlichen Aktionen der NS-Schergen gewusst – und geschwiegen

Wie erbärmlich, im 21. Jahrhundert so drecksverlogen an der Wiederholung dieser menschheitsverbrecherischen Geschichte zu basteln!

Berlin – grabe Dir nicht wieder einmal Dein eigenes, diesmal endgültiges Grab!

 

Gunther Thriene

 
 

Neulich im heruntergekommenen „Laden Deutschland“ …

 

Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung:
Schulen sollen mehr gegen sexuellen Missbrauch tun

Betroffen von sexuellem Missbrauch seien derzeit „ein bis zwei Kinder pro Klasse“, sagt der Missbrauchsbeauftragte der Regierung, Johannes-Wilhelm Rörig.

 

Da erinnere ich mich an eine durch den Berliner Schulsenat angeordnete „Fortbildung“ für Grundschullehrer in Berlin im Jahre 1991 oder 1992, auf der wir Lehrer damals genau mit der gleichen Aussage – „ein bis zwei Kinder pro Klasse“ – konfrontiert wurden …

Seitdem gingen fast 25 Jahre ins gesamte Deutschland, in denen in Deutschland diesbezüglich deutsch perfekt – wie soll ich sagen(?) – Vogel Strausse allesamt die Köpfe in den Sand gesteckt haben, oder!?

Überhaupt: Gewalt auch an den Schulen gegen Kinder wird doch in diesem Staat nahezu durchgängig perfekt vertuscht …

 

Gunther Thriene

 
 

Simon S.: Da war der Normierungs-Druck für einen von Euch zu hoch …

 

Wenig weiss man bisher über die Hintergründe von Amokläufern 1,2,3 – und werden sie etwas bekannt, setzt sofort die Verdrängungsmaschinerie zur weiteren Aufrechterhaltung des ‚Hamsterrad‘-Betriebes ein …

Ich sage das nicht leichtfertig, sondern aus der jahrelangen Erfahrung auch mit schweizer Schülern an unterschiedlichsten Schulhäusern:

Ich müsste mich sehr täuschen, wenn der schrecklichen Tat nicht auch dort evtl. Pharmadrogen wie z.B. Ritalin u.ä. zugrunde lägen … – Das zu untersuchen, überlässt man den in der Schweiz i.d. Regel sehr gut arbeitenden Untersuchungsbehörden.

Ein Innehalten zur Besinnung auf das Wesentliche täte in diesem wie allen Fällen dringend aber allen Gemeinschaften not – und langfristig nur gut.

 

Gunther Thriene

1)  Der Schulamok von Erfurt …

2)  „Der Amok-Komplex – oder die Schule des Tötens“ …

3) „Die Politiker wissen überhaupt nicht, was in den unteren 25 Prozent unserer Gesellschaft los ist“ …

 

 

Die Ritalin-Gesellschaft wundert sich nicht wirklich über 17-, 18-, 19-jährige Amokläufer …

 

Da wundert sich vor Jahren, Jahrzehnten ein bayerischer Kriminalkommissar – damals im Drogendezernat tätig – bei seinen Recherchen über jugendliche Amokläufer in den USA über denen verabreichte Medikamente – und schreibt darüber ein Buch.

Mittlerweile könnte dieser Mann sicherlich ein (autobiographisches) Buch schreiben über die ihm u.a. im deutschen Beamtenapparat dadurch erfahrenen Anfeindungen …

Gestern sprach Horst Seehofer nach dem Amoklauf in München über G8 und G9: Man hat es nötig, denn die deutschen Amokläufer im jugendlichen Alter waren allesamt Gymnasiasten bzw. Schüler höherer Schulen – mit Medikation(!)

(Den Nazi-Drogenkonsum in deutschen Parlamenten klammern wir hier einmal aus …)

 

Gunther Thriene
 

 

Mitteleuropa ist nicht der Wilde Westen …

 

das hat man in Bayern noch nicht verstanden. Schade

 

Gunther Thriene

 

 

Rede von Elie Wiesel am 5. Juni 2009 in der Gedenkstätte Buchenwald

 

Herr Präsident, Frau Bundeskanzlerin, Bertrand, meine sehr verehrten Damen und Herren, als ich heute hierher gekommen bin, war das ein wenig so, als ob ich das Grab meines Vaters besuchen würde. Aber er hat kein Grab. Sein Grab liegt irgendwo dort oben im Himmel. Das ist im Grunde genommen in diesen Jahren der größte Friedhof des jüdischen Volkes geworden.

Der Tag, an dem er starb, war einer der dunkelsten Tage meines Lebens. Ich bin krank und schwach geworden. Er war krank und schwach, und ich sah das mit an. Ich war da, als er litt. Ich war da, als er um Hilfe bat. Er bat um Wasser. Ich war da und hörte seine letzten Worte mit an. Aber ich war nicht da, als er nach mir rief, obwohl wir im gleichen Block untergebracht waren. Er lag in dem oberen Teil des Bettes, ich unten. Er rief nach mir, und ich hatte zu viel Angst, um mich zu bewegen. Wir alle hatten zu viel Angst, um uns zu bewegen. Dann starb er. Ich war da, als er starb, aber ich war eben nicht da.

Ich habe immer gedacht: Eines Tages werde ich vielleicht zurückkommen, und dann werde ich Gelegenheit haben, mit ihm zu sprechen, Gelegenheit haben, ihm sagen zu können, wie sich die Welt entwickelt hat, was meine Welt jetzt ist. Ich wollte mit ihm darüber sprechen, dass sich die Zeit so entwickelt hat, dass das Gedächtnis jetzt die heilige Pflicht all derjenigen ist, die guten Willens sind – in Amerika, wo ich jetzt lebe, aber auch in Europa und in Deutschland, wo Sie, Frau Bundeskanzlerin, die politische Führung übernommen haben und diese mit großem Mut und mit großem moralischen Anspruch ausüben.

Kann ich ihm jetzt sagen, dass die Welt ihre Lektion gelernt hat? – Da bin ich mir nicht so sicher. Herr Präsident, wir setzen große Hoffnungen in Sie, einfach deswegen, weil Sie mit Ihrem moralisch geprägten Blick auf die Geschichte in der Lage sein und sich verpflichtet fühlen werden, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, wo die Menschen aufhören, Krieg gegeneinander zu führen jeder Krieg ist absurd, ist bedeutungslos, einander zu hassen und das zu hassen, was am anderen Menschen anders ist, anstatt ihn zu respektieren. Aber die Welt hat ihre Lektion leider nicht gelernt.

Ich wurde am 11. April 1945 von der amerikanischen Armee befreit. Viele von uns waren damals davon überzeugt, dass wenigstens eine Lektion gelernt worden wäre, nämlich dass es nie wieder Krieg geben würde, dass der Hass nichts mehr sei, was sich die Menschen zu eigen machen, dass Rassismus etwas Dummes sei, dass man nicht mehr versuchen würde, in die Gehirne anderer Menschen oder in die Hoheitsgebiete anderer Menschen einzudringen, dass all dies völlig bedeutungslos werden würde. Ich hatte solche Hoffnungen. Paradoxerweise hatte ich große Hoffnungen. Viele von uns hatten sie, obwohl wir im Grunde genommen jedes Recht hatten, unsere Hoffnung in die Menschheit, die Kultur und die Zivilisation aufzugeben, die Hoffnung, dass man sein Leben in Würde in einer Welt beschließen würde, in der es keine Würde gab. Aber diese Möglichkeit haben wir von uns gewiesen. Wir haben gesagt: „Nein, wir müssen doch versuchen, weiterhin an eine Zukunft zu glauben, weil die Welt ihre Lektion gelernt hat.“ Aber das hat die Welt eben leider nicht. Hätte die Welt ihre Lektion gelernt, hätte es kein Kambodscha, kein Ruanda, kein Darfur und kein Bosnien gegeben. Wird die Welt je lernen?

Deswegen ist Buchenwald so wichtig, natürlich so wichtig wie Auschwitz, aber auf andere Weise. Buchenwald ist wichtig, weil dieses große Lager in gewisser Weise so etwas wie eine internationale Gemeinschaft bildete. Die Menschen kamen hierher, und zwar von überall in der Welt und auch mit allen möglichen Hintergründen politischer und gesellschaftlicher Natur. Wenn Sie so wollen, war das eine erste Übung in Globalisierung, ein Experiment. All das zielte darauf ab, die Menschlichkeit des Menschen völlig zu beseitigen. Wenn man über Menschlichkeit spricht, dann kann man nur sagen: Damals war es für die Menschen fast normal, unmenschlich zu sein. Jetzt, denke ich, hat die Welt gelernt; ich hoffe es jedenfalls. Ich denke, dass auch sehr viele Hoffnung in Ihre Vision für die Zukunft setzen, um ein Gefühl der Sicherheit für Israel und auch für die Nachbarn des Staates Israel zu schaffen und um Frieden in der Region zu schaffen. Die Zeit ist doch gekommen. Es reicht doch. Es reicht. Wir wollen nicht mehr auf Friedhöfe gehen. Es reicht. Es gibt genug Waisen, genug Opfer. Es muss irgendwann einen Moment geben, an dem es einem gelingt, Menschen zusammenzubringen.

Deswegen sagen wir jedem, der hierher kommt: Geht zurück, erinnert euch und seid entschlossen, aufeinander zuzugehen! Die Erinnerung muss die Menschen aufeinander zugehen lassen und sie nicht voneinander trennen. Dieses Erlebnis hier sollte auf keinen Fall Zorn in unsere Herzen pflanzen, sondern sollte ein Gefühl der Solidarität unter uns schaffen. Was sonst könnten wir denn tun, außer dass wir diese Erinnerung hochhalten, damit die Menschen überall in der Welt sagen können: Das 21. Jahrhundert ist ein Jahrhundert des Neuanfangs, ein Jahrhundert neuer Versprechen, ein Jahrhundert unermesslicher Hoffnung und ein Jahrhundert tief empfundener Dankbarkeit all denjenigen gegenüber, die an diese Aufgabe glauben, die darauf abzielt, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

Ein großer Mann, Camus, hat gegen Ende seines wunderbaren Romans „Die Pest“ geschrieben: „Nach der Tragödie gibt es doch letzten Endes mehr, das man als Mensch zu feiern hätte, als das, was man abzulehnen hätte.“ Das kann man auch vor einem solch schmerzlichen Hintergrund, wie wir uns hier in Buchenwald an ihn erinnern, so empfinden. – Herzlichen Dank, Herr Präsident, dass Sie es mir ermöglicht haben, hierhin, an das Grab meines Vaters, zurückzukehren, das immer noch in meinem Herzen liegt.

 

Zu diesem Besuch dort siehe auch: BUCHENWALD – ODER: DAS GOETHISCHE VERSPRECHEN

 

 

Die Veredelung der Liebe durch wahre Kunst …

 

… Ich war vierzehn, und das Hören dieses Stückes* hatte mich vernichtet, in der noblen Bedeutung des Wortes: die körperliche Empfindung einer endlosen Öffnung, die einen in eine höhere Dimension zieht. Es handelt sich um eine sehr intime Erfahrung, die ich meinerseits weiterzugeben versuche, wenn ich Brahms spiele. Und ich bin glücklich, wenn es mir gelingt, den charakteristischen Ausdruck seiner Musik in Klang umzusetzen – den seelischen Schmerz, der aus dem Prozess des Sich-bewusst-Werdens entsteht, und dieser Blick nach hinten in dem Augenblick, in dem alles kippt, alles sich verändert, alles sich erklärt. Alle, die die Erfahrung dieser Augenblicke der Wahrheit, der Aletheia gemacht haben, die einen klar erkennen lassen, wer man ist und was einen umgibt, und einen zwingen, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, werden verstehen, was ich meine. Es gibt bei Brahms … diese Versuchung der Nacht, die eine höhere, stärkere, in der ganzen Schöpfung verwurzelte Freude übersteigt und verwandelt. …

Hélène Grimaud: Das Lied der Natur, München 2014, S. 71

*) Brahms Erstes Klavierkonzert mit Claudio Arrau, dirigiert von Carlo Maria Giulini

 

Die ‚Verdichtung‘ des Seelischen bis hin zur möglichen Schicksalserkenntnis beschreibt Hélène Grimaud in der sie kennzeichnenden kunstvollen Stringenz. Sie berührt dabei und damit auch heute sich grundsätzlich stellende Fragen der menschlichen Existenz in einer sich zunehmend zerstörenden Welt, einer sich selbst zu vernichten drohenden Menschheit – überall auf der Erde.

Das Buch wünscht man sich mit seinem sehr ernsten Anliegen in die Hände möglichst vieler Leser.

 

Gunther Thriene

 

 

Die Politiker jagen jetzt durch den Gotthard …

 

… auch wenn es oben darüber von Göschenen bis Biaska zu Fuß tausendmal schöner ist.*

Man steht oben auf dem Gotthardpass – spürt den Wind aus Süden und möchte am liebsten bis Sizilien weiterwandern …

 

Gunther Thriene

*) Von Göschenen via Teufelsschlucht hoch zum Gotthard – auf Goethes Spuren – und weiter auf der Strada Alta bis Biasca sei hiermit nicht nur Klassenlehrern als Wegstrecke ausdrücklich empfohlen.

 

„Der Abend ist schön. Ich würde weitermachen, aber ich stecke fest.“

 

Dem Manne muß geholfen werden – und nur dem!

(Man lese dazu die Geschichte seines Filmes DER GROSSE DIKTATOR in Laura Chaplins neuem Buch …)

 

Gunther Thriene

 
 
 

Friedrich Hölderlin: Lebenslauf

 
 

Lebenslauf

 

Größers wolltest auch du, aber die Liebe zwingt
All uns nieder; das Laid beuget gewaltiger;
Doch es kehret umsonst nicht
Unser Bogen, woher er kommt.

Aufwärts oder hinab! herrschet in heil’ger Nacht,
Wo die stumme Natur werdende Tage sinnt,
Herrscht im schiefesten Orkus
Nicht ein Grades, ein Recht noch auch?

Diß erfuhr ich. Denn nie, sterblichen Meistern gleich
Habt ihr Himmlischen, ihr Alleserhaltenden,
Daß ich wüßte, mit Vorsicht
Mich des ebenen Pfads geführt.

Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen,
Daß er, kräftig genährt, danken für Alles lern’,
Und verstehe die Freiheit,
Aufzubrechen, wohin er will.

 

Friedrich Hölderlin, Sommer 1800

 
 
 

„… auszusteigen aus der Salafistenszene …“

 

 

… dass wir im Namen der Freiheit die Unfreiheit fördern … und das schon viele Jahre und ganz subtil …

 

… Warum reden nur so wenige Klartext darüber, welche tief mittelalterlichen Gesinnungen massiv „einwandern“ und welche Gefahren für unsere freiheitliche Ordnung damit verbunden sind? Es braucht doch nur einige Stunden Recherche (und gewiss nicht in der rechtsextremen Szene) und jeder muss sich im Klaren darüber sein, dass wir im Namen der Freiheit die Unfreiheit fördern… und das schon viele Jahre und ganz subtil…
Wir sind das Volk und jeder sollte es sich zur Pflicht machen, sich mit dem GG und den Menschenrechten auseinanderzusetzen, in die Geschichte zu schauen und zu wissen, wie der Kampf um unsere Freiheit verlaufen ist, welche (Frauen)Bewegungen es gab und wie sich Menschen eingesetzt haben. Das alles scheint nicht mehr interessant und wichtig. Hauptsache, es dürfen unbesehen Millionen ins Land strömen. Wir werden uns schon schaffen. Eine geistige Bankrotterklärung ist das…

 

Mich persönlich erinnerte dieser gestrige Beitrag im DIE ZEIT-Forum an die Aussage eines Schweizer Bürgers sinngemäß mir gegenüber bereits vor vielen Jahren: „ … deshalb gibt es immer weniger freie Schweizer.

Das kostbarste Gut des Menschen, die Freiheit, – jeweils – billigst verscherbelt …

Karma-Chaos oder Karma-Bereinigung, das ist die alles entscheidende Frage. Diese Entscheidung ist immer eine des ganz individuellen Menschen – überall und weltweit …

Und – wer es entdecken will  -, erkennt: Gleichgesinnte Brüder und Schwestern sind auf diesem Erdenrund überall zu finden …

 

Gunther Thriene

(Hervorhebung von mir …)

 

„Integration“ – wie bitte!?

 

Der Zufall wollte es, dass ich Anfang dieses Jahrtausends mit einem Schweizer Realschul-Kollegium mehrere Berliner Haupt- und Realschulen besuchte. Die Ausgangsfrage war:

Wie arbeitet man an deutschen Schulen integrativ?

Mit dem Berliner Schulsenat war abgesprochen, dass wir die Realität sehen wollten – und nicht etwa Vorzeige-Schulen oder gar Potemkin’sche Dörfer. Also teilte sich das Schweizer Kollegium in Berlin in mehrere Gruppen auf, die jeweils eine berliner Schule besuchten. ‚Meine‘ Gruppe ging nach Kreuzberg: Die Schule dort hatte eine fast rein türkische Schülerschaft, das Kopftuchtragen der Mädchen war Usus. Der Rektor und seine Kollegen empfingen uns herzlich, zeigten uns ihre – mit sog. ‚Lotto-Mitteln‘ noch vor der Wende – gut ausgebaute Schule, und berichteten von ihren so alltäglichen Schwierigkeiten. So hatte der Berliner Senat Jahre vorher beschlossen, die 50%-50%-Regelung aufzuheben, die besagte, dass eben der Anteil deutscher Schüler in etwa an jeder Schule 50% betragen solle. Das Ergebnis war die oben beschriebene Desintegration, die der Schulleiter sinngemäss auf den Punkt brachte: „Wir haben trotz 5 Sozialarbeitern zusätzlich an unserer Schule das Erleben, dass wir uns ihnen anpassen sollten – und nicht umgekehrt.“

Nun ist Schweizer Lehrern – allesamt kleine Pestalozzis(!) – niemals vorzuwerfen, nicht integrativ zu arbeiten. Dieses St. Galler-Schulkollegium arbeitete selbst auch mit etwa 65% Ausländeranteil in der Schülerschaft. Nur konsequent z.B. so: Sog. Camouflage-(Militär- oder Tarnfarben-)Kleidung war selbstredend an jedem Schweizer Schulhaus verboten. Das Zuwiderhandeln hatte zur Folge, dass der betreffende Schüler umgehend nach Hause geschickt wurde, um sich zivil anzukleiden. Die durch diese Aktion versäumte Schulzeit musste nachgeholt werden.

‚Meine‘ Schweizer auf Berlin-Visite waren doch ‚etwas‘ entsetzt: Niemand wäre auch zum höheren Schweizer Lehrer-Gehalt freiwillig in diese Berliner „Schul-Hölle“ gewechselt, trotz Nike-‚Kauftempel‘ am Kudamm etc. …

Warum? – Liegt es etwa daran, dass der Schweizer i.d.R. weiss, was wie integriert werden kann und ab welchen Rahmenbedingungen das Wort „Integration“ zum hohlen Polit-Geschwätz wird – und wie in Berlin das glatte Gegenteil passiert!?

Die Frage geht aber weiter: Wer (miss)braucht dieses hohle Bildungs-Polit-Geschwätz insbesondere tagtäglich in den Medien wozu? Jeder Dorf-Trottel z.B. in Ost-Anatolien weiss: „Um einen Sohn zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ – Keine Armeen und/oder Armaden etwas theorielastiger – vornehm ausgedrückt – Politiker schafft das …

Es beginnt im ‚kleinen‘ Kreuzberg oder Neukölln, betrifft aber auch jede Gemeinde im Bayerischen Wald oder in Baden. Wie handeln wir? – Letztendlich stellt sich die Frage, was für Polit-Partner Deutschland hat, die einerseits auf ständige Rüstungs-Lieferungen ‚Made in Germany‘ bestehen, aber de facto Unterschlupf bieten für Mörder z.B. vom Berliner Alexanderplatz. Diese unmenschlichen Zustände mitten in Europa sind schliesslich von ganz konkreten Menschen verursacht und gemacht. – Und man komme mir jetzt nicht mit irgendeinem Gesetzbuch – oder gar mit dem vatikanischen ‚kanonischen‘ Recht …

(So be-, geschrieben vor 3 (in Worten: drei) Jahren …)

Diese Heuchelei von der einzigartigen Erfolgsgeschichte der Integration in Deutschland“ fällt mittlerweile auch Politikern wie Heinz Buschkowsky, dem ehemaligen Bürgermeister von Berlin-Neukölln, auf …  Es wird auch Zeit, Ihr Schlafmützen in Berlin und Umgebung!

 

Gunther Thriene

 

 

Vertreibt Europa wieder einmal seine besten Geister!?

 

I am also ideologically driven in my decisions, seeing the excesses of modern capitalism leading the world to a catastrophe. I don’t want to be part of that mechanism. It’s for my soul’s salvation.

(… Ich … sehe, dass die Exzesse des modernen Kapitalismus die Welt in eine Katastrophe führen. Ich möchte nicht ein Teil dieses Mechanismus sein. Es ist für mein Seelenheil. …)

 

Adina Spire floh im Jahre 2009 aus Rumänien – Mitglied der EU seit 2007 – nach Russland (siehe oben verlinkten englischsprachigen Artikel).

 

Gunther Thriene

 

 

„Der Amok-Komplex – oder die Schule des Tötens“ …

 

Phänomene des nahezu vollkommenen Versagens unserer (Bildungs-)„Eliten”, die „Bildung” phrasenhaft oft im Munde führen, fast jede Staatsschule spricht heutzutage schon vom Bauzustand her eine ganz andere Sprache, – und de facto Krieg und Zerstörung meinen, beschreibt wie gewohnt akribisch recherchiert Ines Geipel in ihrem neuen Buch:

(Verlagstext – dort ausführlicher): Eine brennende Zeitdiagnose über die mentalen Ursprünge dieser Form von Jugendgewalt

Ist der Amoklauf Teil unserer westlichen Gesellschaft und was verbindet die Taten der jungen Todesschützen weltweit? Ines Geipel stellt fünf exemplarische Orte ins Zentrum ihrer vielschichtigen Recherchen – darunter auch die drei Amokläufe in Deutschland: Erfurt, Emsdetten, Winnenden.

Junge Amokschützen lernen voneinander: Die »Schule des Tötens« erstreckt sich vom australischen Port Arthur bis zum norwegischen Utoya. Die drei deutschen Tatorte Erfurt, Emsdetten und Winnenden stellt Ines Geipel in den Kontext der weltweiten Geschichte des Amok­laufs und sie zeigt, wie diese neue Form der Gewalt aus der Mitte un­serer befriedeten westlichen Gesellschaften herausbricht. Was treibt junge Amokläufer an? Warum sind Waffen noch immer so mühelos verfügbar? Wie schützt die Polizei, was klärt die Politik, wer ist für die Hinterbliebenen da? Unveröffentlichte Akten und Materialien, Gespräche mit Augenzeugen, Angehörigen und Experten geben tiefe Einblicke in den Amok­Komplex.

Chronologie der Amok-Läufe
April 1996:
Port Arthur/Australien
April 2002:
Erfurt, Gutenberg-Gymnasium
April 2006:
Emsdetten, Geschwister-Scholl-Realschule
April 2009:
Winnenden, Albertville-Realschule
Juli 2011:
Utoya, Norwegen

 

Ines Geipel
„Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“
Stuttgart  2012

 

       Der Titel scheint heftig, aber ist er es auch? – Ein Zitat aus dem Jahre 1928 (!!!) belegt bis in die z.T. identische Wortwahl hinein deutlich, daß der wirtschaftlich-politische Mißbrauch der Kindheitskräfte gerade hier auch in Mitteleuropa eine tragische Tradition hat:

… Es schwand aber diese Stimmung sogleich in denjenigen Zusammenhängen, in welchen ich mich abstrakt amtlich einregistriert empfand. Da legte sich mir ein Alp auf die Seele, ein betäubender Schatten zog herauf, der Furcht erzeugte, der Lebensfreude tötete. Der erste derartige Kerker war die Schule. Bis zur Mittelschule war ich nicht vom Lernen, aber vom offiziellen Lernen verschont und empfinde es heute noch dankbar, daß es so war; aber dann war es ein Martyrium, dem ich mich zwar unterwarf, daß mich aber nicht förderte, sondern individuell zu töten versuchte. Ich fühlte, daß die Weisheit der Welt so nicht an den Menschen herangebracht werden kann, daß sie auf andere Art und anderswo zu finden sein müsse. Ich konnte es nicht formulieren, aber die Gemütsstimmung war doch die, daß man die Weisheit der Welt absichtlich verbergen will und dazu die Kerker erfand. Ich fühlte mich in etwas stehend, was die Weltentwicklung in dieser Art nicht mehr will, was die Weltentwicklung aufhält und was ihr entgegenarbeitet. Später war es dann der militärische Beruf, die Kaserne …

Aus: Ludwig Polzer-Hoditz, Das Mysterium der europäischen Mitte, Stuttgart 1928, Seite 7

 

Was also entwickeln wir? Die Banalität des Freiheitsbegriffes gewisser Staatsoberhäupter!? – Oder was!?

 

Gunther Thriene

 

 

„Man muss vor jedem Glauben seiner Mitmenschen Ehrfurcht haben …“


Man muss vor jedem Glauben seiner Mitmenschen Ehrfurcht haben, denn das ist der wichtigste Punkt in jedem Menschen.

Helmuth James von Moltke in einem Brief vom 11. Oktober 1944 an seine beiden ‚Söhnchen‘ Kaspar und Konrad aus dem Gefängnis Tegel

 

Helmuth James von Moltke, Freya von Moltke: Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel September 1944 – Januar 1945, München 2011, 608 S.

Der Briefwechsel vorher direkt nach Moltkes Verhaftung bis dahin ist veröffentlicht in:

Helmuth James von Moltke: Im Land der Gottlosen, Tagebuch und Briefe aus der Haft 1944/45, München 2009, 350 S.

 


 

Apropos: „Integrationsprognose vollkommen negativ …“

 

Es gibt nichts Besseres, als so – authentisch geschildert – die Wirklichkeit von Gedanken zu erleben:

… Ganz offenbar waren es seine Mutter und deren Eltern, die dem kleinen Barack das Motto für den späteren Wahlkampf als Senator Obama liefern. „Yes you can!“, lassen sie den Sohn und Enkel immer und immer wieder wissen. Nicht exakt mit diesen Worten. Nicht laut. Aber durch ihre Haltung. Ermutigung ist ihr Leitmotiv – Ermutigung und noch mal Ermutigung. Bei ihnen wächst ein farbiges, vaterloses Kind auf, und wie um doppelt und dreifach das Stigma umzustülpen in sein Gegenteil, stützen und fördern sie, lieben und loben sie ihn, wie sie können. So oft sie konnte, erklärte die weiße Mutter ihrem dunkelhäutigen Sohn, dass niemand Vorbildhafteres existieren könne als sein abwesender, afrikanischer Vater – und ausgezeichnete Schwarze überhaupt.

„Sie kam mit Büchern über die Bürgerrechtsbewegung nach Hause, mit Platten von Mahalia Jackson, mit den Reden von Martin Luther King.“ Harry Belafonte war für sie „der attraktivste Mann der Welt“, begeistert war sie von Sidney Poitier. Mit ihrer anrührenden Verkehrung des Rassismus festigte die Mutter das Selbstvertrauen des Kindes. Schockiert stellt der Junge beim Blättern in einer Zeitschrift in der Botschaft von Jakarta fest, dass es Schwarze gibt, die Mittel kaufen, um ihre Haut zu bleichen! Das Weltbild des Neunjährigen wackelt. Es beruhigt sich wieder, aber der Schock hat einen Faden des Zweifels hereingewoben.

Was sich in diesem Buch über den Mann erfahren lässt, der kommende Woche zum Präsidenten der Vereinigten Staaten eingeschworen wird, ist nicht nur so beeindruckend, weil „Dreams from My Father“ jenseits jeglichen politischen Kalküls verfasst wurde und damit aus der Reihe der Autobiographien von Staatsmännern herausfällt. Die literarische Frische und auch die Schonungslosigkeit dieses Berichts machen seinen Zauber aus. Wie produktiv ein junger Aktivist und Hochschullehrer seine Selbstzweifel erfasst, wie klar er erkennt, ob und wann er radikalen Attitüden aufgesessen ist, wie uneitel er das Reifen seiner intellektuellen und pragmatischen Einsichten begriffen hat, das ist, um ein Wort zu verwenden, das sehr sparsam eingesetzt werden sollte: atemberaubend.

DER TAGESSPIEGEL, Berlin, 12.01.2009

Das Zitat bezieht sich auf das o.g. 1995 im englischen Original erschienene Buch, in deutscher Übersetzung:

Barack Obama: Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie. Hanser, München 2008. 444 S.

 

DER TAGESSPIEGEL schreibt in der Rezension auch: „… Etwas irreführend ist aber auch der für die deutsche Ausgabe frei gewählte Titel „Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie“. Obamas Absicht war es ja weder, eine Familienchronik festzuhalten noch das Werden seiner eigenen Ikone als Traummann der USA zu beschwören. Ihm ging es sehr konkret um die Suche nach persönlicher Integrität auf einer Reise zu sich und den Anderen. …“.

Schlägt man die letzte Seite um und das Buch zu, ist man doch der Auffassung, dass der deutsche Titel stimmig gewählt wurde: Man hält eine grundehrliche Suche eines Menschen in Händen, der auf Hawaii geboren wie wunderbar drei Kontinente, drei Lebenswelten: Nordamerika, Asien (Indonesien) und Afrika (Kenia) – zumindest in sich vereinen muss, um sich der Frage zu nähern: „Wer bin ich?“ – Da der leibliche Vater meistens in anderen Männern grossartigen Ersatz findet, ist dieses Buch insgesamt ein sehr mutiges persönliches ‚amerikanisches Vaterunser‘, das uns Europäern die Glaubenswelten der USA so authentisch wie selten nahe bringt.

Im dritten Teil schildert Barack Obama die Begegnung mit seinen afrikanischen ROOTS in Kenia. Und geradezu Begeisterung kann der um Imaginationen bemühte Geisteswissenschaftler im Epilog entwickeln, wenn er und seine Schwester Auma auf einer gemeinsamen Busfahrt das Wesen der Affenbrotbäume schildern:

… Ich entsann mich, irgendwo gelesen zu haben, dass der Affenbrotbaum nur sehr wenig Feuchtigkeit braucht und erst nach vielen Jahren zum ersten Mal blüht; und beim Anblick dieser Bäume im dunstigen Nachmittagslicht wurde mir klar, warum die Menschen ihnen eine besondere spirituelle Kraft zugeschrieben haben, sie als Wohnsitz von Ahnengeistern und Dämonen betrachteten und glaubten, dass der erste Mensch unter einem solchen Baum erschienen sei. Es war nicht bloss ihre ungewöhnliche Form, die sich wie eine geradezu prähistorische Erscheinung vor dem blanken Himmel abzeichnete. „Sie sehen aus, als hätte jeder von ihnen eine Geschichte zu erzählen“, sagte Auma. Ja, das fand ich auch – jeder Baum schien einen eigenen Charakter zu haben, weder gut noch böse, nur ausdauernd, voll unergründlicher Geheimnisse und Weisheiten. Sie wirkten beruhigend und irritierend zugleich, diese Bäume, die so aussahen, als könnten sie sich selbst entwurzeln und einfach davonwandern, wenn sie nicht wüssten, dass der eine Ort auf dieser Welt so gut ist wie jeder andere – dass jeder Moment die ganze Geschichte in sich trägt. …

Das sieht so nur ein ganz grosser Schamane, dem man nur alles erdenklich Gute bei seiner bedeutenden weltpolitischen Aufgabe wünscht.


Gunther Thriene

 
 

Wer schützt in Europa 10 Jahre lang einen Mörder?

 

Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man.

Schaut man sich die Welt etwas genauer an, bekommt man da so seine Fragen:

Der Zufall wollte es, dass ich am 14.o1.1999 als Vertretungslehrer vor der Klasse Paul Spirigs im Realschulhaus Engelwies in St. Gallen stand1. Nie in meinem Leben als Lehrer vorher und nachher habe ich mich geistig so intensiv auf ein Unterrichtsgespräch vorbereitet wie an diesem Tage: Was sagst du 14-, 15-, 16jährigen, denen ein Mörder 3 Tage vorher den verehrten, ja geliebten Lehrer kaltblütig wenige Meter vom Klassenzimmer entfernt erschossen hatte!?

Für einen jungen Menschen ist das unbegreifbar, unverarbeitbar – und wir Kollegen dort haben eigentlich die Traumatisierung „auswachsen lassen müssen“: Als der letzte Jahrgang, der diesen Mord miterlebt hatte, die Schule verlassen hatte, war das Thema zumindest nicht mehr täglich präsent …

Diese Erkenntnis ist aber auch eine schwere Last: Solche Traumatisierungen wie im Engelwies oder anderswo sind kaum zu verarbeiten und beschäftigen lebenslang, weil ein Sphäre quasi zerstört ist, die wir Schule hiessen.

Es gibt Grundbedingungen des Lernen und Erziehens2, die heute wieder bewusst „gebildet“ im Sinne des Wortes werden müssen, wollen wir nicht in einer unmenschlichen Abartigkeit mit „Ehrenmorden“ als Menschen scheitern.

Eine solche Schule weiht sich im Innersten immer dem Wesen, das von sich sagte:  „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

Ist das nicht die Schule, für die Paul Spirig gelebt und so tragisch gestorben ist?

Betrachten wir die 10 Jahre seither und das Resumee des Schulleiters heute3:

… Am 27. September 2008 erreichte Andy Prinzing die bislang letzte Nachricht über Ded Gecaj. Das oberste Gericht in Kosovo unter Vorsitz eines amerikanischen Richters hatte ihn aus einer erneuten Auslieferungshaft entlassen. Einmal mehr war die Überstellung an die Schweizer Justiz gescheitert, um die man sich auch nach dem serbischen Skandalurteil im Jahr 2000 bemüht hatte. …

Ist Europa bei Sinnen, solchen Mörder frei und unbestraft zu halten!?

Wir schaffen so nicht Europa, sondern sein Gegenbild, wie der NS-Staat das vollkommene Gegenbild Deutschlands war, ist und immer bleiben wird.

 

NACHTRAG 02. September 2010: Auslieferung Ded Gecaj’s an die Schweizer Justizbehörden

NACHTRAG 24. November 2010: SR DRS „Ded Gecaj hat sich am vergangenen Wochenende in seiner Zelle im Regionalgefängnis St. Gallen umgebracht. Dies gaben die Behörden nach Abschluss der gerichtsmedizinischen Abklärungen bekannt.“

Am 23. März 2012 erschienen dazu von Janine Spirig Aufzeichnungen unter dem Titel ASCHE UND BLÜTEN.

Dazu das Schweizer Fernsehen

Die NZZ dazu …

 

WAS DIESE SCHWEIZER QUALITÄTSMEDIEN nicht wissen oder verschweigen:

Anfang des Jahres 2004 – also etwa in der Mitte der in der Überschrift erwähnten 10 Jahre(!) – ermittelte die Kantonspolizei St. Gallen im selben Schulhaus wieder einmal. Ein anderer Fall, es ging nicht um Mord, aber wieder einmal um den Vorwurf sexistischer Niederträchtigkeiten gegenüber den Schülern … – offensichtlich begangen von einem deutschen ‚Lehrer‘.

 

Wer wirklich denken kann, sollte die Frage in der Überschrift beantworten können – ganz ohne Mithilfe der Polizei oder ‚aufklärender‘ Medien.

Wirklich denken lernen – damit dieser Wunsch Janine Spirigs endlich Wirklichkeit werden kann und nicht weiterhin nur tragisches Wunschdenken bleibt:

… Mögen Konzepte, Vorstellungen oder äussere Mauern einstürzen, von innen her, nach aussen, dringt unentwegt die Lebensessenz, und wer weiss, vielleicht durchstösst sie eines Tages die verhärtete Schale der Erde und ein neues Menschsein wird geboren.

 

Gunther Thriene

 

1) DER TAGESSPIEGEL, Berlin recherchierte damals mehrmals: „WARUM IST DER MÖRDER GECAJ FREI?“ von Jürgen Schreiber erschien dort im Dezember 2001. – (Als PDF-Datei hier)

2) St. Gallen liegt an der SBB-Bahnstrecke Richtung Basel. Dort umsteigen Richtung Dornach

3) Zitat aus der schweizer Zeitschrift DAS MAGAZIN 01/2009

 

Über des deutschen Menschen Wurzeln …

 

Oft leben Menschen hier in Mitteleuropa mit und unter uns, deren ganz persönliches Schicksal einem im oberflächlichen Alltagsleben gar nicht bewusst wird:

Was für ein Schicksal hat so ein dunkelhäutiger TATORT-Kommissar, von dem man irgendwie beiläufig erfährt, dass er im Bayerischen gross geworden ist!?

Nach der sog. Wende von 1989 erfuhr der Rechtsradikalismus ganz neue extreme Auswüchse. Regelrechte Progrome und fremdenfeindliche, feige Morde drohten fast wieder Alltag in Deutschland zu werden …

Manchmal aber wird die Wut darüber zu Kraft – und ein Mensch, dem das in bewundernswürdiger Weise gelungen ist, ist Mo Asumang. Aufgeschreckt durch einen rechtsradikalen Liedtext mit Morddrohung, begann sie nach den Ursachen solcher Gewaltgedanken zu suchen:

Was trieb die Nazis damals an, was treibt sie auch heute an? Was macht das, in anderen Menschen ein Feindbild zu sehen, das nur durch Mord scheinbar erleichtert werden kann? Das eigentlich Furchtbare an den Vorgängen in Deutschland nach 1990 ist ja die Tatsache, dass sie uns allen die Unfähigkeit, aus der Geschichte gelernt zu haben, bestätigte.

Deutschland führt gar wieder Krieg? – Was radiert die Traumatisierungen von Stalingrad innert ein, zwei, drei Generationen vollkommen aus?

Mensch, wo ist deine Heimat? Wo ist der Halt?

Das sind ganz persönliche und individuelle Fragen – und „spannend“ wird es immer dort, wo Menschen den Mut finden, sie öffentlich zu stellen: Die Gewaltandrohung ist Anlass für Mo Asumang, diese Fragen in ihrem Dokumentarfilm radikal zu stellen: Ihr ghanaesischer Vater, ihre deutsche Mutter: Wie war das damals?

Sie macht sich auf diese Suche nach ihrer Heimat: Nicht nur in Ghana, nicht nur in Deutschland, sondern es tut sich eine geistige Dimension auf, die bisher ihr selbst so unbekannt war.

Und es tut sich auch ein Abgrund auf: Spiritualität kann wie bei den Nazis schwarzmagisch menschheitsverbrecherisch-kriminell mißbraucht werden.

Sie zieht nun von Schule zu Schule – und erzählt:

Ganz  arm dran wären wir in diesem Land ohne sie, ohne Menschen wie sie …

 

Gunther Thriene

 

 

„Meine kriminelle Familie …“

 

… wird sich so mancher in höherem Erwachsenenalter unter uns denken, wenn ihm nach den Sturm-und-Drang-Jahren und etwas Familienforschung das Tableau der eigenen Herkunft sich zumindest oberflächlich etwas erschliesst:

Da eine psychiatrisierte komische Tante, dort ein immer etwas alkoholisierter Onkel, dessen Zwangsrekrutierung zur Waffen-SS als Slowake aber natürlich erst nach seinem Tode erstmals bekannt wird, – etcetc.

Das grosse Schweigen dieser Mitteleuropäer durchbrechen nur ganz wenige – und wenn, dann sind es oft erst Nachgeborene, die überhaupt die Sprache wiederfinden.

Eine mutige Journalistin und Autorin weiss tragisch schon seit ihrem 13. Lebensjahr um dieses dunkle Kapitel, lebt daher ein äusserlich ganz anderes Leben – und wird erst durch den Nachlassfund als bald 50jährige auf dem Dachboden ihrer Eltern in einer deutschen Universitätsstadt wieder aufgeschreckt – und schreibt auf:

Ute Scheub, DAS FALSCHE LEBEN – EINE VATERSUCHE, 2006

Der Vater wird beschrieben, wie sie ihn als Kind erlebt hat bis zu seinem schrecklichen öffentlich vollzogenen Selbstmord auf dem Evangelischen Kirchentag  am Killesberg in Stuttgart 1969. Auf dem Podium erlebten das damals heute berühmte Männer – und bewältigen das Erleben bis heute wenig bis nicht …

Die Autorin ist um ihren Mut sehr zu bewundern. – Mein Buch über solche schwarzmagisch-kriminellen Familiengeschichten muss allerdings erst noch geschrieben werden …

Niemand kann etwas für seine Eltern, die oft ganz unbewusst die Traumatisierungen durch die damals offenkundige Schwarzmagie der herrschenden Verbrecher karmisch „weiterreich(t)en“.

Unbedingt lesenswert, weil es den Zusammenhang zwischen NS-Deutschland und „1968“ wie selten ein Stück weit ausleuchtet!


Gunther Thriene

 

 

Ein Burn-Out wird zu Literatur …

 

Eine junge weltbekannte in und bei New York lebende französische Pianistin hat einen Konzerttermin am 09.11.2001 in London. Sie erfährt an diesem Tag, was in ihrer Wahlheimat Furchtbares geschieht – und tritt dennoch sehr ernst und konzentriert wie immer auf.

Erschütterung ist ihr nicht anzumerken. Es ist, als klänge da ein „Dennoch, jetzt erst recht!“, ein Credo für die ewige Kunst.

Jahre später holt sie die Erschöpfung ein. Sie beschreibt, wie es sich anfühlt, die Leere, dieses Nicht-mehr-in-Routine-weiterspielen-Könnens, diese Frage an die ganze eigene künstlerische Existenz.

Sie beschliesst, eine Auszeit zu nehmen, kein Sabbatical, aber doch eine Spanne, um dem Infragegestelltsein auf den Grund zu gehen. Wie sie die ihr möglich erscheinenden Reiseziele schildert, abwägt, schliesslich beschliesst, nach Europa, nach Rom, zu fliegen, hat schon den Duktus eines öffentlich gewordenen Selbstgespräches. Dabei ist sie selbst innerlich ziellos und beschreibt schon fast in goethischer Genialität die Erfahrung des Nicht-selbst-Wollens,-aber-doch-Handelns-aus-dem,-was-mir-die-Welt-entgegenbringt. Scheinbar zufällige Reisebekanntschaften werden ihr zu Fingerdeuten, wo es wohl hingehen mag.

Ein künstlerisches Reise-Tagebuch liegt einem in der Hand, noch nicht Goethes Italienreise*, aber eine doch ganz ähnliche Intention, neue Inspiration suchend:

Hélène Grimaud, LEKTIONEN DES LEBENS – EIN REISETAGEBUCH, 2007

Sie schildert sich ganz authentisch in einer Darstellungform, die die Literaten „inneren Monolog“ nennen, was aber falsch ist, weil der innere Monolog immer auch Zwiegespräch mit sich selbst ist, um sich der Inspiration zu nähern, evtl. gar eine Intuition zu haben …

… Was für einen Sinn hatten die Liebe, die Kunst, die Natur, wenn sie nicht mit anderen geteilt wurden? Was für einen Sinn hatte der Heilige in der Wüste? Das perfekte Buch, wenn niemand in ihm blätterte?
Ich war vollkommen ihrer Meinung, wenn sie den trostlosen Anblick der Menschheit in ihrem Leid und, noch trostloser vielleicht, in der Gleichgültigkeit diesem Leid gegenüber – die Menschheit in ihrem schrecklichen Egoismus – angeprangert hatten. Sie war nicht zu leugnen, diese verbissene Maulwurfsmentalität, nur für seinen eigenen Wohlstand zu graben, um immer noch mehr persönliche Reichtümer anzuhäufen und immer noch vergnügungssüchtiger zu sein in einer beispiellosen geistigen Armut, die das Herz zutiefst verletzen musste, so tief, dass man nur noch einen Wunsch hatte: zu fliehen, den Kopf in den Sand zu stecken, die Welt zurückzuweisen und mit ihr die Quellen der Sorge und der Angst. Vielleicht war das ja die wahre Hölle: ein Gedränge von seelenlosen Körpern, die bis zum Rand
mit Lebensmitteln vollgestopfte Einkaufswagen vor sich her schieben, verzweifelt und bereit zu allen Ablehnungen, vorausgesetzt, dass nichts ihr phantastisches Shopping stört, und die den hingerissenen Blick vergessen haben, mit dem sie noch gestern das Neugeborene umhüllten. Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …

EBENDA, SEITE 216

Unbedingt lesenswert!

Unbedingt lesenswert ist, da angesprochen, auch Goethes Tagebuch der Italienischen Reise, die Reiseschrift, die ganz authentisch Goethe zeigt, während die oft dafür gelesene Italienische Reise eine Goetheschrift ist, die er Jahrzehnte später erst – nach Christianes Tod – niederschrieb.


Gunther Thriene